Tag 322 + 323 – Lukas 16:14-17:10

14 Die religiösen Streber, denen Geld superwichtig war, verarschten Jesus, als sie das hörten.

15 Darum sagte er zu ihnen: „Wenn alle zugucken, wollt ihr gut aussehen, aber Gott weiß genau, was in euch vorgeht. Was für Menschen eine große Sache ist, findet Gott superätzend.

16 Bis Johannes angefangen hat zu reden, habt ihr nur auf die Gesetze vom Mose gehört und auf das, was die Propheten gesagt haben. Jetzt wird von Gottes neuer Zeit geredet, und alle wollen unbedingt dabei sein.

17 Ihr dürft aber eins nicht vergessen: Selbst wenn diese Welt mal explodiert und das Universum verschwindet, die Gesetze von Gott behalten bis ins kleinste Detail immer ihre Gültigkeit.

18 Wenn jetzt jemand seine Frau rausschmeißt und eine andere heiratet, der hat Ehebruch begangen. Und das gilt auch für denjenigen, der eine geschiedene Frau heiratet.“

Die Geschichte mit dem reichen Mann und dem armen Lazarus

19 „Es gab mal einen schwerreichen Mann, der trug immer nur die teuersten Klamotten von Armani und lebte im totalen Luxus.

20 Direkt vor seinem Haus wohnte ein Penner, der Lazarus hieß. Lazarus war schwer krank, hatte überall offene Geschwüre und so.

21 Lazarus ernährte sich vom Müll, den er aus der Tonne vom reichen Mann fischte. Um ihn herum lebten Hunde, die oft ankamen und seine offenen Wunden ableckten, wenn er schlief.

22 Schließlich starb der Lazarus und wurde von ein paar Engeln abgeholt, die ihn zu Abraham brachten; an einen Ort, wo alles gut wird. Auch der reiche Mann starb und wurde beerdigt.

23 Als er dann im Totenreich ankam und es ihm dort total ätzend ging, sah er ganz weit weg Lazarus, wie der sich in Abrahams Arme kuschelte.

24 Da brüllte er los: ‚Lieber Vater Abraham, bitte hilf mir! Sag doch dem Lazarus, er soll mir nur mal einen Spritzer Wasser vorbeibringen, damit ich wenigstens meine Lippen etwas nass machen kann! Ich leide hier Höllenqualen!‘

25 Abraham sagte: ‚Mein Sohn, hast du schon vergessen, wie gut es dir im Leben ging? Du hattest wirklich alles, was du wolltest, Lazarus hatte aber nichts. Jetzt ist es umgekehrt, ihm geht es gut und dir schlecht.

26 Außerdem ist da ein Riesengraben zwischen uns. Keiner kann da so mal eben rüber, selbst wenn er es wollte. Umgekehrt ist es genauso.‘

27 ‚Okay, Abraham, aber dann bitte ich dich inständig, Lazarus zum Haus meiner Eltern zu schicken.

28 Ich hab fünf Brüder, und ich möchte nicht, dass sie auch hier landen, an diesem üblen Ort, und sich quälen müssen, wenn sie sterben!‘

29 Abraham schüttelte den Kopf: ‚Die sind schon mehr als genug von Mose und den Propheten gewarnt worden. Wenn sie sich richtig informiert hätten, wüssten sie Bescheid.‘

30 Der Reiche fing an zu diskutieren: ‚Aber, Abraham, wenn sie jetzt einem Toten begegnen würden, der ihnen sagt, was Sache ist, dann würden sie bestimmt ihr Leben ändern!‘

31 ‚Also, wenn sie auf Mose und die Propheten nicht gehört haben, dann wird sie ein Toter auch nicht überzeugen können.‘“

Vergeben ohne Ende

1 An einem Tag sagte Jesus mal zu seinen Schülern: „Es wird immer Situationen geben, wo ihr dazu verführt werdet, Sachen zu machen, die Gott nicht will. Übel wird es nur für die Menschen werden, die aktiv dafür sorgen, dass ihr verführt werdet.

2 Aber echt jetzt, für solche Leute wäre es besser, man würde sie mit einem Betonklotz an den Füßen ins Meer schmeißen, als dass sie Leute verführen, die wie ein Kind an mich glauben.

3 Leute, passt auf! Wenn dein Bruder etwas gegen dich getan und dich verletzt hat, dann sag ihm das. Und wenn es ihm leidtut, dann vergib ihm das auch.

4 Und wenn er täglich siebenmal link zu dir ist, es ihm aber jedes Mal am Ende leidtut, dann musst du ihm auch vergeben.“

Wenig Vertrauen reicht aus

5 Die Schüler von Jesus hatten mal eine Bitte: „Jesus, kannst du unser Vertrauen in Gott nicht größer machen?“

6 „Wenn euer Vertrauen nur so groß wäre wie ein kleiner Same von einer Senfpflanze, dann könntet ihr jetzt zu diesem Baum da sagen: ‚Du sollst dich jetzt selber rausreißen und auf den Müllhaufen schmeißen‘, und genau das würde passieren!“

Was normal sein sollte

7 „Wie ist das denn bei euch?“, wollte Jesus wissen. „Wenn ihr eine Putzhilfe angestellt habt und die mit ihrer Arbeit fertig ist, ladet ihr sie dann direkt ein, mit am Abendbrottisch Platz zu nehmen und mit euch zu essen?

8 Oder sagt ihr: ‚Geh duschen, zieh dich erst mal um und hilf in der Küche. Wenn ich fertig bin, dann kannst du auch was essen und trinken‘?

9 Kann der Angestellte erwarten, dass man ihm besonders dankbar ist? Er tut ja schließlich nur seinen Job.

10 Das gilt auch für euch. Wenn ihr macht, was ich euch sage, sollte euch dabei bewusst sein, dass ihr euch deswegen keinen Orden verdient habt. Ihr habt nur das getan, was man von euch erwartet.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Frage des Tages
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsslvers für heute

Doch Abraham erwiderte: ‚Mein Kind, denk daran, dass du schon in deinem Leben alles Gute bekommen hast, Lazarus aber nur das Schlechte. Jetzt wird er dafür hier getröstet, und du hast zu leiden.
(Luk 16:25)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Mit der Erzählung ab Vers 19 zeigt Jesus, was die Konsequenz unseres irdischen Lebens in der Ewigkeit bedeutet. Der reiche Mann lebte nur für dieses irdische Leben. Er genoss alles, was es zu genießen gab. Um Gott kümmerte er sich nicht. Der arme Mann war stattdessen im Himmel bekannt. Seine schweren Umstände führten ihn dazu, Zuflucht bei Gott zu suchen. Nach dem Tod der beiden, waren die Rollen vertauscht. Dem armen Mann ging es gut, der Reiche litt Qualen. Es gab keine Möglichkeit, daran etwas zu ändern. Es war für die Ewigkeit.

Glauben ins Leben umgesetzt

Dieser Bibelvers kommt mir immer genau dann in den Sinn, wenn Leute damit protzen, wie gut es ihnen geht und was sie allen haben (Mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Frau …). Ich muss dann innerlich immer schmunzeln und denke mir, dass kann aber ganz schnell anders werden. …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich denke dir dafür, dass dieser Satz, dieser Vers in deinem Wort steht. Er hält mich sowas von Neidgedanken ab. Nicht wegen dem vielen Geld, sondern für das unbeschwerte kraftvolle Leben, was ich so gern haben möchte. Aber wie hast du Paulus sagen lassen, unser derzeitiges Leid ist nichts gegen die Herrlichkeit, die uns erwarten wird. Danke für diese Verheißung. Ich weiß, dass ich mich darauf verlassen kann.
Aber weißt du, was mich derzeit sehr stört? Diese „Losung“ für 2020 mit dem Zweifel. Jetzt wird den ganzen Tag auf ERF erzählt, dass es gut und richtig ist zu Zweifeln. NEIN. Nein, ich zweifle nicht an dir, nicht an Jesus, nicht an deinem Wort. Ich kann mit meinem begrenzten Verstand nur nicht alles verstehen, weil du viel viel größter bist. Aber bitte Vater, ich habe in diesem Jahr noch keinen Vortrag, noch keine Predigt gehört, die mir diese Stelle in deinem Wort so erklärt, wie du sie gemeint hast. Vater, kannst du nicht jemand vorbei schicken?
Heute kommt T. wieder, sie hat schon geschrieben, dass es später wird, weil es ihr nicht gut geht. Bitte Vater, hilf ihr. Sie hat nun auch noch auch noch einen Hörsturz dazu bekommen. Vater, warum bekommt sie soviel ab? Ich weiß, dass du auch dafür eine Erklärung hast, warum du es zulässt. Ich glaube, dass ist eines der ersten Dinge, die ich dich fragen mag, wenn ich bei dir bin. Bitte lass nicht mehr zu, als sie tragen kann.
Mir geht es heute auch nicht so toll. Ich vertrage diese ungewöhnliche Februarwetter so gar nicht. Hilf mir bitte, den Tag gut zu überstehen und beschütze mich vor all dem, was mir schaden kann. Ja, bitte, beschütze und bewahre mich und halte mir diesen Satan vom Leib .
Amen


Veröffentlicht in Lukas

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