Wie Vertrauen wächst

Christen beten oft um einen „großen Glauben“ und haben dabei noch nicht erkannt, dass Glauben, das heißt Vertrauen, durch Herausforderungen wächst, zum Beispiel in dem wir etwas tun, das wir nicht ganz verstehen oder womit wir keine Erfahrungen haben. Ich glaube nicht, das irgendjemand großes Vertrauen einfach so hat. Vertrauen wird durch Erfahrungen groß. Es entwickelt sich, indem es angewendet wird.

Seine Jünger sagten zu Jesus: „Stärke unseren Glauben“ (Lukas 17:5). Jesus antwortete ihnen: „Wenn euer Glauben nur so klein wäre wie ein Senfkorn, … könntet ihr zu diesem Maulbeerfeigenbaum sagen: ‚Du sollst dich entwurzeln und ins Meer werfen‘ und er würde euch gehorchen!“ (Vers 6). Meiner Ansicht nach wollte Jesus damit sagen: Unser Glaube ist wie ein Samenkorn. Wir pflanzen es in die Erde, indem wir etwas tun. Eine Möglichkeit, unser Vertrauen wachsen zu lassen, ist, etwas zu tun, das Gott uns aufträgt. Glaube verlangt oft, dass wir aktiv werden. Hier taten die Jünger gerade nichts, aber sie wollten großen Glauben.

Ich sage keineswegs, dass wir ohne Gottes Leiten aktiv werden sollen. Es gibt Zeiten, in denen Gott nicht will, dass wir etwas tun, weil er will, dass wir darauf warten, dass er etwas für uns tut. Grundsätzlich gilt jedoch, dass Vertrauen mehr aktiv als passiv ist. Dazu aktives Beten, Loben, Anerkennen, was Gott zu unserer Lage sagt, und Vertrauen, während wir darauf warten, dass er sich für uns einsetzt. So wächst unser Glaube.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


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