Tag 324 + 325 – Lukas 17:11-36

Zehn Leute mit einer fiesen Hautkrankheit werden geheilt

11 Auf dem Weg nach Jerusalem kam Jesus durch das Grenzgebiet zwischen Samaria und Galiläa.

12 Als er dort in ein Dorf kam, standen zehn Menschen rum, die eine fiese Hautkrankheit hatten, vielleicht so was wie Lepra.

13 Sie brüllten gleich los, als sie Jesus sahen: „Jesus, großer Meister, bitte helfen Sie uns!“

14 Er sah sie an und sagte zu ihnen: „Geht mal zum Priester und lasst euch von dem untersuchen!“ Und auf dem Weg dahin wurden sie alle plötzlich geheilt!

15 Aber nur einer von den zehn kam zurück, um sich bei Jesus und bei Gott zu bedanken. Auf dem Weg rief er immer wieder: „Yeah, Gott! Ich bin gesund!“

16 Er kniete sich vor Jesus hin und bedankte sich bei ihm. Dieser Mann kam aus Samarien.

17 Jesus fragte ihn dann: „Sag mal, es sind doch zehn Leute geheilt worden. Wo sind denn die anderen neun geblieben?

18 Bist du der Einzige, der zurückgekommen ist? Und das, obwohl du ein Ausländer bist und aus Samarien stammst?

19 Jetzt steh auf und geh von hier weg! Weil du so ein Vertrauen gehabt hast, bist du gesund geworden.“

Wann startet das Land, in dem Gott das Sagen hat?

20 Die religiösen Streber wollten von Jesus irgendwann mal wissen: „Wann geht das eigentlich los mit dieser neuen Zeit, in der Gott das Sagen hat?“ ─ „Diese neue Zeit wird nicht abgehen, dass man es jetzt irgendwie wissenschaftlich belegen könnte, dass es angefangen hat“, antwortete Jesus.

21 „Keiner wird ankommen und sagen können: ‚Da drüben ist es gerade losgegangen.‘ Aber ihr sollt ruhig wissen, dass es im Grunde schon angefangen hat. Dieses Land ist bereits da, die Zeit hat bereits begonnen.“

22 Später ergänzte Jesus das noch mal, als er zu seinen Schülern redete: „Leute, es wird mal eine Zeit geben, da würden meine Freunde alles dafür tun, um nur noch einmal einen Tag zu erleben, wo der Auserwählte, der Menschensohn körperlich bei ihnen wäre, aber das geht dann nicht mehr.

23 Es wird in den Nachrichten gemeldet werden, dass er jetzt wieder da ist oder dass er an einem bestimmten Ort wohnen würde. Wenn solche Meldungen reinkommen, dann glaubt denen nicht. Ihr braucht auch nicht nach ihm zu suchen.

24 Denn wenn er wiederkommt, wird das mit einem Riesenknall passieren, alle werden es mitkriegen.

25 Vorher muss er aber noch etwas ganz Schlimmes durchmachen, er muss ertragen, dass wirklich alle plötzlich keinen Bock mehr auf ihn haben.

26 Es wird dann so ähnlich abgehen wie in der Zeit, als Noah noch lebte.

27 Damals waren auch alle Menschen nur damit beschäftigt, Party zu machen und den Partner fürs Leben zu finden. Bis Noah sein Schiff fertig hatte, einstieg und die Flut kam ─ und die ganze Welt ist ersoffen.

28 Man könnte diese Zeit auch mit der von Lot vergleichen. Damals hatte jeder normal zu essen und zu trinken, jeder hatte Arbeit, man konnte Handel betreiben, auch die Bauern hatten genug zu tun.

29 Bis zu dem Tag, an dem Lot die Stadt Sodom verlassen hatte. Da ging es dann plötzlich ab, Schwefelwolken und Lavaströme kamen von oben runter, die ganze Stadt wurde dem Erdboden gleichgemacht.

30 Genauso wird das abgehen, wenn der Auserwählte Gottes, der Menschensohn, wiederkommt.

31 Wer zu dem Zeitpunkt gerade unterwegs ist, sollte nicht kurz nach Hause gehen, um seine Sachen zu packen. Und wer gerade auf der Arbeit ist, sollte auch nicht erst nach Hause fahren.

32 Bitte vergesst nicht, was damals mit der Frau von Lot passiert ist, als sie noch mal zurücksehen wollte!

33 Wer mit aller Kraft um sein Leben kämpft, der wird es verlieren. Aber wer sein Leben für Gott verliert, genau der wird ein neues Leben bekommen, ein Leben, das nie aufhört.

34 Eine Sache sollt ihr wissen: Wenn in dieser Nacht zwei Leute in einem Bett übernachten, kann es sein, dass der eine bei Gott landet und der andere alleine zurückbleibt.

35/36 Wenn zwei Frauen zusammen am Fließband stehen, ist die eine plötzlich weg und die andere bleibt da.“

37 „Meister, wo wird das passieren?“, wollten seine Schüler wissen. „Wenn schwarze Wolken aufziehen, weiß man, dass es regnen wird. Und wenn ich wiederkomme, werdet ihr wissen, dass ich es bin.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Da sagte Jesus: „Sind denn nicht alle zehn geheilt worden? Wo sind die anderen neun?
(Luk 17:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Sicher freuten sich alle zehn über ihre Heilung und waren dankbar. Aber nur einer kehrte auf der Stelle um. Er wollte nicht nur die Heilung genießen, sondern dem Geber auch danken. Jesus danken.
Und heute? Wie viele danken Gott für die Dinge, die sie erhalten, erfahren und genießen?. Ich glaube fast, es sind weniger als 10:1.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich denke, es ist nicht nur wichtig, Gott zu danken, sondern auch Menschen. Wie vieles wird einfach für selbstverständlich gehalten. Wie viele denken: Das ist doch deren Job, dafür wird er doch bezahlt. NEIN. Gerade zwischenmenschlich ist es sosososo wichtig, auch denen zu danken, die einem Gutes tun, sich kümmern, zuhören, helfen …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute habe ich ein ganz ganz großes Anliegen. T. hat mich gebeten, mit ihr am kommenden Montag zu Tierarzt zu gehen, um Katze M. kastrieren zu lassen. Ja, ich mache es. Du weißt aber, dass das eine riesengroße Herausforderung ist. Schon allein die Katzentasche zu tragen, ist mir fast zu schwer. Und dann der Zeitaufwand. Bis T. brauche ich eine Stunde, dann eine Stunde bis zum Tierarzt, dann dauert die Op ca. 1 Stunde, dann zu T. zurück eine Stunde und wieder zu mir auch eine Stunde. Das sind ganz ohne Wartezeiten 5 Stunden, aber durch die ganzen Wartenzeiten bei den Bahnen, bei T. zu Hause, beim Tierarzt kommen bestimmt nochmal 2 Stunden dazu. 7 Stunden! Das ist eine echte Herausforderung, die ich allein ganz bestimmt nicht schaffe. Ich brauche deine Hilfe! Nur mit dir und durch dich werde ich es schaffen. Nur so. Nicht anders. Bitte, bitte, sei bei mir!
Und sei bitte auch heute bei mir. Ich fahre heute Nachmittag zum Augenarzt. Ein neuer Arzt. Bitte, falls es genau der richtige Arzt für mich ist, füge alles so, dass es glatt läuft, dass ich gut hin und zurück kommen, dass die Chemie zwischen mir und dem Arzt stimmt. Es wäre so wichtig, damit ich nicht noch mehr Narben auf der Hornhaut bekomme. Bitte, beschütze und behüte mich auch den restlichen Tag, sei bei mir, ohne dich geht nix.
Amen


Veröffentlicht in Lukas

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