Tag 328 + 329 – Lukas 18:18-43

Zu viel Geld kann Gott im Weg stehen

18 Einmal fragte ein sehr angesagter und reicher Mann Jesus: „Guter Lehrer, können Sie mir sagen, was ich noch tun muss, um in den Himmel zu kommen und ewig zu leben?“

19 „Wie kommst du darauf, dass ich gut bin? Es gibt nur einen, der gut ist, und das ist Gott.

20 Aber zu deiner Frage: Du kennst doch die Gesetze von Gott, oder? ‚Du darfst, wenn du verheiratet bist, nicht mit einer anderen Frau fremdgehen, du darfst niemanden töten, du sollst nicht jemandem was klauen, du sollst nicht über andere ablästern, du darfst nicht rumlügen.‘“

21 „Hmm, das hab ich alles befolgt, seit ich ein Kind bin.“

22 „Da gibt es noch eine Sache, die du tun kannst“, sagte Jesus zu ihm. „Verkaufe deine ganzen Sachen, gib die Kohle den Leuten, die sie dringend brauchen, dann wirst du ein fettes Konto im Himmel dafür bekommen. Und dann geh mit mir und mach, was ich auch tue.“

23 Der Typ wurde voll traurig über die Antwort, weil er sehr viel Geld hatte.

24 Als er wieder wegging, sah ihm Jesus hinterher und meinte zu den anderen: „Mann, Leute mit viel Geld haben es echt schwer, in das neue Land Gottes zu kommen!

25 Wahrscheinlich ist es einfacher, einen Elefanten durch ein Schlüsselloch zu quetschen, als dass jemand in den Himmel kommt, der an seinem Geld total hängt.“

26 „Aber wenn es so schwer ist, dort hinzukommen, wer kann es dann überhaupt packen?“, fragten die Leute, die das gehört hatten.

27 „Was aus dem Blickwinkel eines Menschen unmöglich ist, ist für Gott ein Kinderspiel!“

28 Petrus wollte von Jesus wissen: „Wir sind doch aber radikal, oder? Wir haben alles hinter uns gelassen und sind mit dir gegangen!“

29 „Ja, Petrus, und ich mach jetzt noch mal ’ne Ansage: Wer sein Zuhause verlassen hat, wer sogar den Ehepartner, die Geschwister oder die Eltern aufgegeben hat, weil Gottes Sache wichtiger war,

30 der wird schon jetzt im Leben hier auf der Erde viel mehr zurückbekommen. Und nach dem Leben wird er in der Welt, die dann kommt, auch noch mal richtig absahnen, er wird ewig leben dürfen.“

Jesus erzählt seinen Schülern von den Schmerzen, die er ertragen muss

31 Jesus traf sich mit seinen zwölf Schülern und erklärte ihnen etwas: „Wie ihr wisst, werden wir bald nach Jerusalem gehen. Dort wird das passieren, was die Propheten über den Auserwählten, den Menschensohn, schon vor langer Zeit gesagt hatten.

32 Er wird an die römische Besatzungsmacht ausgeliefert werden. Man wird ihn nicht ernst nehmen, fertig machen, schlagen, anspucken und so.

33 Sie werden ihn foltern und töten. Aber nach drei Tagen kommt sein großes Comeback.“

34 Seine Schüler verstanden aber kein Wort von dem, was er sagte. Sie kapierten einfach nicht, was er ihnen damit sagen wollte.

Ein blinder Mann kann wieder sehen

35 Auf dem Weg nach Jericho trafen Jesus und seine Schüler einen blinden Mann auf der Straße.

36 Der Typ hörte, dass sehr viele Leute bei ihm vorbeizogen, darum fragte er mal nach, was da gerade abging.

37 Die Leute sagten: „Jesus, aus Nazareth kommt hier vorbei!“

38 Da fing er sofort wie blöd an zu schreien: „Jesus, aus der Familie vom David, bitte hilf mir!“

39 Die Leute, die um ihn rumstanden, machten ihn an: „Halt’s Maul!“ Er brüllte aber immer lauter: „Jesus, aus der Familie vom David, bitte hilf mir!“

40 Jesus blieb stehen und fragte jemanden, ob der ihm den Mann mal herbringen könne.

41 „Was willst du denn von mir?“, fragte Jesus lächelnd. „Mein Herr, ich möchte so gerne sehen können!“

42 „Ist in Ordnung, ab jetzt kannst du wieder sehen. Dein Vertrauen in mich hat dafür gesorgt, dass das passieren konnte!“

43 Und sofort konnte der Typ wieder sehen! Er zog dann mit Jesus und dankte die ganze Zeit Gott für seine Heilung. Alle, die dabei waren und das mitgekriegt hatten, sangen auch Lieder zu Gott und bedankten sich bei ihm.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Und sie verstanden nichts davon, und dieses Wort war ihnen zu geheimnisvoll, und sie begriffen das Gesagte nicht.
(Luk 18:34 SLT)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Genau so komme ich mir auch vor, wenn ich die Bibel einfach so lese. Ich verstehe so vieles einfach nicht. Es kommt nicht bei mir an.
Aber, dessen bin ich mir ganz sicher. Die Dinge, die Gott mir sagen möchte, die wichtig für mich sind, die werde ich 100% verstehen.
Und nur darauf kommt es an.
Also weiter lesen, immer weiter …

Mein Gebet für meinen Tag

Oh, mein Gott, ich habe dich so sehr gebeten mir für Montag zu helfen, wenn ich mit T. zum Tierarzt möchte, weil ich so sehr weiß, dass mich genau das überfordert. Ich habe dich angefleht, mir irgendwie zu helfen. Irgendwie.
Und gestern Abend schrieb mir T. eine WhatsApp-Nachricht, dass es mich doch so sehr belasten würde und sie fährt allein. Mit dem Taxi.
Ich war baff. Ich hatte mir keinem Wort erwähnt, dass es mir zu viel werden könnte.
Es kann nur so sein, dass du die Finger im Spiel hattest, dass DU es ihr ins Ohr geflüstert hast. Du glaubst nicht, was du mir damit für eine Last von den Schultern genommen hast!
DANKE! DANKE! DANKE!


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