Tag 332 + 333 – Lukas 19:28-20:8

Großer Bahnhof in Jerusalem

28 Gleich nachdem Jesus diese Geschichte erzählt hatte, ging er vor seinen Schülern los in Richtung Jerusalem.

29 In der Nähe der Dörfer Betfage und Betanien gleich beim Ölberg um die Ecke schickte er zwei von seinen Leuten schon mal vor.

30 „Gleich hinterm Ortseingang werdet ihr einen neues Moped finden, auf dem bisher noch niemand gefahren ist. Das bringt mal her.

31 Falls jemand nachfragt, dann sagt einfach: ‚Ist für den Meister, der braucht das!‘“

32 Die Schüler fanden alles genau so, wie Jesus gesagt hatte.

33 Als das Moped gerade wegschieben wollten, kam der Besitzer vorbei und sagte: „Hey, was macht ihr da mit meinem Moped?“

34 „Der ist für den Meister, der braucht das!“, sagten sie.

35 Dann brachten sie das Teil zu Jesus. Einige legten ihm eine Decke über den Sattel, damit Jesus besser draufsitzen konnte.

36 Die Zuschauer am Weg feierten Jesus wie einen Pop-Star, sie legten sogar ihre Kleidung vor ihm auf den Weg.

37 Als der Zug in der Höhe vom Ölberg angekommen war, jubelten seine Freunde wie verrückt. Sie sangen laut Lieder und freuten sich über die krassen Wunder, die sie mit Jesus erlebt hatten.

38 „Da kommt der Superstar! Unser Präsident!“,riefen sie durcheinander. „Gott hat ihn vorbeigeschickt! Gott will Frieden! Gott ist der Größte!“

39 Ein paar religiöse Streber fanden das gar nicht so toll. „Sag den Leuten, sie sollen sofort damit aufhören!“, meinten sie zu ihm.

40 Aber Jesus antwortete: „Wenn es die Leute nicht rufen würden, dann würden es die Steine tun.“

Jesus weint wegen Jerusalem

41 Als Jesus den Panoramablick von Jerusalem vor sich sah, fing er plötzlich an zu weinen.

42 „Mann, Jerusalem, das Glück war dir so nahe, der Frieden lag um die Ecke, aber jetzt ist es zu spät, du wirst nie Frieden finden.

43 Es wird eine Zeit geben, da wirst du von Feinden umzingelt werden, sie werden dich einmauern und von allen Seiten belagern.

44 Sie werden dich und alle deine Einwohner plattmachen, nichts wird mehr übrig bleiben, nur weil du deine Chance nicht erkannt hast.“

Jesus räumt im Tempel auf

45 Als Jesus dann später den Tempel in Jerusalem betrat, ging der Punk ab. Er pogte überall rum, warf die Verkaufsstände um und schmiss die Verkäufer im hohen Bogen raus.

46 Er brüllte sie an: „In meinem Haus sollte gebetet werden, aber ihr habt daraus einen Konsumtempel gemacht!“

47 Jeden Tag hielt er dort Unterrichtsstunden. Den Theologen, den obersten Priestern und der Leitungsebene des Volkes passte das überhaupt nicht in den Kram. Sie versuchten die nächstbeste Gelegenheit zu finden, um ihn töten zu lassen.

48 Aber da gab es noch keine Chance. Die Menschen hingen an seinen Lippen und hörten auf das, was er sagte.

Wer hat Jesus so eine große Vollmacht ausgestellt?

1 Jesus war mal wieder im Tempel, um da von den guten Sachen über Gott zu erzählen. Die Oberpriester, die Theologen und die Leitungsebene der Israelis kamen an, um mal wieder eine Frage loszuwerden:

2 „Wer hat Ihnen eigentlich diese Vollmacht dafür ausgestellt, dass Sie die Verkäufer so mal eben aus dem Tempel rausschmeißen dürfen, wer hat Ihnen das erlaubt?“

3 „Ich stell mal eine Gegenfrage, ja?“, antwortete Jesus.

4 „Wie war das mit der Taufe, die Johannes gemacht hat? Hat er das getan, weil er da gerade Lust drauf hatte, oder war das Gottes Ding?“

5 Jetzt wurde erst mal beraten, was sie antworten sollten. „Wenn wir sagen, es war Gottes Ding, dann wird er uns fragen, warum wir nicht auf Johannes gehört haben.

6 Wenn wir aber sagen, er hat das getan, weil er da gerade Lust zu hatte, dass alles nur seine menschliche Idee war, dann kriegen wir richtig Ärger mit der Bevölkerung. Die werden uns dann bestimmt lynchen, denn alle glauben, dass Johannes war ein Prophet.“

7 „Also, keine Ahnung, das wissen wir nicht“, war dann ihre Antwort.

8 „Okay, dann brauch ich ja auf die Frage auch keine Antwort geben.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Doch er erwiderte: „Ich sage euch: Würden sie schweigen, dann würden die Steine schreien.“
(Luk 19:40)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Die Pharisäer störten sich daran, dass Jesus so öffentlich geehrt wurde. Sie legten ihm nahe, seine Jünger deswegen zurechtzuweisen. Doch Jesus antwortete, dass solche Ausrufe gar nicht verhindert werden können. Wenn die Jünger nicht so riefen, dann würden die „Steine schreien“. So tadelte Jesus die Pharisäer dafür, dass sie härter und unbeweglicher waren als leblose Steine. Uuuund Gott braucht uns nicht, er könnte auch Steine sprechen lassen. Gott kann alles. Auch das.
Vers 48 steht, dass das ganze Volk an ihm hing und hörte auf ihn. …. Aber bei der Kreuzigung waren sie alle weg. Keiner mehr da. So sind wir Menschen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Was mache ich nun damit? Gott braucht auch mich nicht. Er ist nicht auf mich angewiesen. Aber ich auf ihn. Immer wieder. Jeden Tag. Jede Stunde. Wir sind seine Geschöpfe. Ich auch. Wie kommen wir Menschen nur auf die irrsinnige Idee, losgelöst von ihm leben zu können? Hat uns nix als Katastrophen gebracht.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir dafür, dass es nun doch nicht ganz so furchtbar mit dem Sturm geworden ist. Und es geht mir in Anbetracht des Sturmes ganz gut. Was mir gerade noch Probleme macht, dass T. nun doch möchte, dass ich sie wenigstens zum Tierarzt hinbringe. Ich weiß, dass das eine absolute Herausforderung für mich ist. Ihr aber absagen, das mag ich einfach nicht. Bitte, Vater, entscheide du, wie dieser Tag weiterlaufen soll. Ich vertraue dir. Dein Wille geschehe. Auch hier, heute, und bei mir. Ich will ihn annehmen und mich durchtragen lassen. Bitte plane alles ganz genau, ich verlasse mich auf dich. Jetzt und heute nochmal ganz bewusst.
Amen


Veröffentlicht in Lukas

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