Tag 334 + 335 – Lukas 20:9-26

Der Vergleich mit einem Typen, dem ein Weinberg gehört

9 Jesus erzählte den Leuten wieder eine Geschichte: „Ein Mann bepflanzte einen Berg mit Weinstöcken. Dann verpachtete er das Teil an ein paar Weinbauern und ging für längere Zeit ins Ausland.

10 Als Erntezeit angesagt war, schickte der Typ einen seiner Angestellten zu den Weinbauern, um den abgesprochenen Gewinn aus dem Verkauf abzukassieren. Als der Angestellte aber ankam, prügelten die Bauern ihn grün und blau und schickten ihn ohne Geld nach Hause.

11 Der Mann schickte noch mal jemanden los, aber der wurde genauso behandelt wie der erste. Sie verprügelten ihn und lachten ihn aus, dann wurde er wieder weggeschickt.

12 Zum dritten Mal schickte er einen Angestellten von ihm los, aber es passierte wieder das Gleiche, er wurde verprügelt und rausgeschmissen.

13 ‚Was nun?‘, fragte sich der Besitzer. Schließlich kam er auf die Idee: ‚Ich werde meinen einzigen Sohn, den ich über alles liebe, damit beauftragen. Wenn sie den sehen, werden sie bestimmt vor ihm Respekt haben!‘

14 Als die Weinbauern mitkriegten, dass der Sohn vom Eigentümer gleich kommen würde, heckten sie einen Plan aus: ‚Da kommt der Junge, der mal alles erben wird. Wenn wir den töten, gehört der Weinberg uns!‘

15 Und als der da war, jagten sie ihn vom Weinberg und töteten ihn. Was meint ihr, wie wird der Eigentümer jetzt reagieren?

16 Ich schwör euch, er wird hier alles plattmachen und den Weinberg an jemand anders verpachten!“. „Oh, nein“, riefen die Leute panisch, „das darf auf keinen Fall passieren!“

17 „Was meint ihr denn, was mit dieser Bemerkung in den alten Schriften gemeint ist, wo steht: ‚Der Stein, mit dem die Bauarbeiter nichts anfangen konnten und den sie auf den Müll geschmissen haben, der ist als Grundstein und Maßstab für ein neues Haus genutzt worden‘?“

18 Und dann sagte Jesus abschließend: „Wer über diesen Stein stolpert, wird in den Tod stürzen, und wer von ihm getroffen wird, der wird plattgemacht und muss für immer sterben!“

Gott geben, was ihm gehört

19 Nachdem Jesus diesen Vergleich erzählt hatte, waren die Oberpriester und die Theologen total abgefressen auf Jesus. Am liebsten hätten sie ihn sofort verhaften lassen. Ihnen war klar, dass mit den Weinbauern in der Geschichte sie gemeint waren. Sie hatten aber Angst vor der Reaktion der Bevölkerung auf eine Festnahme.

20 Also suchten sie die nächstbeste Gelegenheit, um Jesus in eine Falle zu locken. Unter anderem organisierten sie ein paar Leute, die sich einfach dazustellten, wenn Jesus am Reden war. Es ging darum, Informationen zu sammeln, die gebraucht wurden, um eine Anklage gegen ihn bei der Besatzungsmacht zu rechtfertigen.

21 Diese Leute kamen dann bei Jesus an und fragten ihn: „Meister, wir wissen, dass die Sachen, die Sie erzählen, gut durchdacht und richtig sind. Ihnen ist egal, was die Leute hören wollen, Sie erzählen ganz klar die Dinge über das Leben mit Gott. Alles, was Sie sagen, stimmt.

22 Jetzt haben wir noch eine Frage bezüglich der Steuer: Will Gott, dass wir an diesen gottlosen römischen Staat Steuern bezahlen, oder will er das nicht?“

23 Jesus merkte sofort, dass er aufs Glatteis geführt werden sollte.

24 „Zeigen Sie mir doch mal eine Münze! Was für ein Typ ist da drauf abgebildet und wessen Name steht darunter?“. „Na, der vom römischen Präsidenten“, war die Antwort.

25 „Also, dann gebt dem Präsidenten, was ihm gehört, und vergesst auch nicht, Gott das zu geben, was Gott gehört!“

26 Damit war alles gesagt. Sie schafften es nicht, Jesus vor allen abzuziehen. Die waren echt sprachlos und sagten erst mal gar nichts mehr.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Er wird kommen, diese Winzer umbringen und den Weinberg anderen geben.
(Luk 20:16)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Das bedeutet, dass die Juden, die Christus ablehnen, vernichtet würden, und dass Gott anderen diese Stellung gibt. Die „anderen“ sind dann die „Heiden“ als nichtjüdische Christen. Oder, so habe ich gerade gelesen „das wiedergeborene Israel“ der letzten Tage. Was für mich aber eine neblige Aussage ist, weil mir dazu die Kenntnisse fehlen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Was hat das jetzt mit mir zu tun? Nicht viel, nur dass ich mich unglaublich glücklich schätze, dass Gott auch seine Leute aus dem nichtjüdischen Bereich erwählt hat, und ich dabei sein darf. Wie genial ist das denn?

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, und wieder komme ich mit einem großen Anliegen zu dir. Gerade hat mich R. angerufen. Ihrem Hund geht es nicht gut und sie ist sich nicht sicher, was sie tun soll. Vater, du weißt, wie sehr sie an ihrem Tier hängt und es ist ganz schlimm für sie, wenn er leidet. Bitte Vater, du kennst sie und ihre ganzen Umstände. Bitte, lass es einen guten Arzt sein, der ihn untersucht, dass er die richtigen Dinge tut. Damit ihr diese Last genommen wird. Du weißt, dass sie es im Moment so gar nicht leicht hat, auch mit einem gesunden Hund nicht. Vater, der Hund gehört auch zu deiner Schöpfung, bitte lass alles gut ausgehen. Bitte. Bitte beschütze und behüte R. auch auf die Fahrt in die Tierklinik, dass sie gut ankommt. Bitte Vater, lass sie nicht noch mehr leiden. Das alles lege ich dir zu deinen Füßen in Jesu Namen
Amen.


Veröffentlicht in Lukas

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