Tag 358 – Jona 1:8-16

8 „Hey, Mann!“, riefen sie, „was hast du getan, dass wir hier so derbe in Gefahr sind? Wo kommst du eigentlich her, und was machst du beruflich? Wie ist deine Nationalität?“

9 „Ich besitze einen hebräischen Pass“, antwortete Jona. „Ich habe nur vor dem Gott Respekt, der das ganze Universum, das Land und auch dieses Meer gemacht hat! Zu diesem Gott bete ich.“

10 Dann erzählte Jona ihnen, dass er vor Gott auf der Flucht war. Da bekamen die Männer noch mehr Angst und fragten ihn: „Warum bist du denn abgehauen?“

11 Aber bevor er überhaupt antworten konnte, sagten sie dann: „Was sollen wir jetzt mit dir machen? Wie sollen wir mit dir umgehen, damit das Unwetter endlich aufhört?“ Die Wellen wurden nämlich immer heftiger, und das Schiff drohte unterzugehen.

12 „Am besten, ihr schmeißt mich einfach über Bord, ins Meer!“, rief Jona ihnen zu. „Die Wellen werden dann sofort aufhören. Eure Probleme mit dem Sturm kommen nur wegen mir!“

13 Die Seeleute versuchten, das Schiff irgendwie in Richtung Land zu steuern, aber sie hatten keine Chance. Der Wind war einfach zu heftig, und die Wellen wurden mit der Zeit immer größer.

14 Schließlich fingen sie sogar alle an, zu dem einen Gott zu beten: „Chef, Gott, du darfst uns das nicht übel nehmen, wenn wir diesen Mann jetzt töten! Wir gehen einfach davon aus, dass du das so willst, ja?! Bitte bestrafe uns nicht, falls wir jetzt jemanden töten, der eigentlich nichts verbrochen hat!“

15 Schließlich packten sie Jona am Arm und schmissen ihn über Bord ins Meer. In derselben Sekunde wurde das Wasser wieder ganz ruhig, und der Sturm legte sich!

16 Die Seeleute kriegten dadurch mega Respekt vor Gott. Sofort zogen sie noch auf dem Schiff ein paar Opfer durch, die man macht, wenn man Mist gebaut hat, und versprachen Gott alles Mögliche, was sie ab sofort tun wollten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Jona sagte: „Werft mich ins Meer, dann wird es euch in Ruhe lassen. Ich weiß, dass dieser Sturm nur meinetwegen über euch gekommen ist.“
(Jona 1:12)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Jona war bereit, die Folgen seines Ungehorsams zu tragen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Bin ICH IMMER bereit, für für meine Fehler gerade zu stehen?
Eigentlich würde ich „ja“ sagen. Eigentlich. Aber ich will auf keinen Fall meine Hand dafür ins Feuer legen. Denn, einmal habe ich auf ein ganz wichtiges Gebot gehört, habe mein Verhalten schön geredet und war nicht bereit, mein falsches Handeln zu lassen. Obwohl ich es hätte besser wissen müssen. Ich bin dann sehr tief gestürzt und habe Gott nicht mehr gehört, habe nicht verstanden, warum meine Gebete vermeintlich nur bis zur Decke gingen. Ich habe daraus gelernt und mir geschworen, das passiert mir nicht noch einmal. Ja, diese Art von Fehler ganz bestimmt nicht. Aber andere??? Ich bin letztendlich daraus gewachsen, bin toleranter geworden, dass wirklich auch der gläubigste Christ in so eine Falle tappen kann. Insofern hatte es letztendlich einen positiven Ausgang.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich habe ein Problem. Heute hat nun T. ihren OP-Termin. Sie hat mich gebeten, bei dir für sie ein gutes Wort einzulegen, weil sie nun aus meinen Erzählungen weiß, wie oft du meine Gebete erhörst. Das bringt mich in einen Zwiespalt. Ja, ich möchte von ganzen Herzen, dass heute alles für sie gut ausgeht, dass es keine Komplikationen gibt, dass das richtige Ärzteteam im OP-Saal steht und dass sie genau die richtigen Entscheidungen treffen. Und ich weiß, dass du das alles genauso fügen kannst. Und ich möchte dich auch anflehen, es zu tun. ABER, als sie mich darum bat, hatte ich das Gefühl, sie sieht dich als „Wünscheerfüller“. Ich muss dich nur darum bitten und schon geht für T. alles super. Und genau das ist es ja nicht. Vater, wie bitte soll ich mich verhalten? Was soll ich ihr sagen? Und … ich bitte dich wirklich von ganzen Herzen, hilf ihr heute, hilf ihr an diesem schweren Tag und lass sie nicht allein. Bitte!
Und dass lege ich dir heute vor die Füße. Behüte und beschütze sie, D., die Jungs, A., R., Jürgen und mich. Alleine ohne dich schaffe ich es nicht.
Amen


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