Tag 362 – Psalm 1

Wer voll glücklich ist

1 Voll glücklich ist, wer nicht auf das hört, was die sagen, die null Bock auf Gott haben. Voll glücklich ist, wer nicht den gleichen Mist mitmacht wie jemand, der ständig über Gott lacht. Voll glücklich ist, wer nicht mit den Leuten, die lästern, rumsitzt und jeden und alles abdisst.

2 Gut drauf ist, wer Bock hat rauszufinden, was Gott von ihm will, täglich, 24 Stunden. Wer in seinen Verträgen liest Tag und Nacht und sich darüber voll den Kopf macht.

3 Der ist wie ein Baum, an einem riesigen Fluss, die dicksten Früchte wachsen an ihm, ich erzähl euch keinen Stuss. Seine Blätter werden nie gelb, die fallen auch nicht ab, was er anfasst, gelingt ihm, und er wird niemals schlapp.

4 Aber, die ohne Gott leben, sind eben nicht so. Die sind wie weggespült in irgendeinem Bahnhofsklo.

5 Bei der letzten Gerichtsverhandlung sagt Gott: „Nein, nicht so.“ Denn bis jetzt wollten sie nie etwas von Gott wissen, jetzt werden sie aus seiner Familie rausgeschmissen.

6 Um seine Freunde kümmert sich Gott. Wer korrekt für ihn ist, dem hilft er in der Not. Doch wer immer noch keinen Bock auf ihn hat, rammt mit 200 eine Mauer, macht sich selber platt.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

…und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht.
(Psalm 1:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Im Buch „Tägliches Manna“ 2019 steht:
Der Mensch, der an Gott glaubt und mit Ihm leben möchte, sondert sich von der gottlosen Welt ab:

  • Er lebt nicht nach den Ideen und Gedanken der gottlosen Menschen
  • Er handelt nicht so wie die Ungläubigen, die bedenkenlos sündigen.
  • Er hält sich nicht dort auf, wo sich Menschen über Gott und die Bibel lustig machen.

Wie realistisch ist das denn? Im Alltag? Man immerzu mit ungläubigen Menschen zu tun hat?
Wichtig für mich finde ich, dass ich täglich in der Bibel lese und sich so mein Kopf mit Gedanken füllen, die vielleicht anders sind als die der Ungläubigen.
Sündigen? Ja, auch ich sündige. Ich bin Mensch und werde niemals sündfrei sein, solange ich hier auf der Erde bin. Aber, und das ist der Unterschied, ich bin mir dessen bewusst und versuche es abzustellen.
Und der dritte Punkt: Wenn man mit der Bibel lebt, wenn man die Dinge darin aufsaugt, dann trifft man sich natürlich auch noch mit Ungläubigen (zumal ich die einzige in meiner Familie bin, die zu Gott gefunden hat), aber man fühlt sich in Kreisen Gläubiger einfach wohler, man hat die gleichen Grundwerte, den gleichen Draht und das tut einfach gut. Folglich sucht man solche Gemeinschaften viel lieber als andere. So geht es mir damit.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du glaubst nicht, was hier los ist wegen dieses Corona-Virus. Gestern wollte ich ganz normal ein paar Rollen Toilettenpapier kaufen. Nix da. Leere Regale. Hamsterkäufe. Warum sind die Menschen so unvernünftig? Und warum gerade Toilettenpapier? Warum nicht Taschentücher, Waschmittel oder Zahnpasta? Ich verstehe es nicht.
Und Vater, was willst du uns mit diesem Virus zeigen? Ich persönlich habe schon eine tolle Erfahrung gemacht. Und dafür danke ich dir. Ja, ich musste richtig schmunzeln über diese Lektion: Vor einem Jahr habe ich mit einem Fondssparplan begonnen. Ohne zwingenden Grund. Der Fonds ist in dem Jahr durch die Decke gegangen. 15% Rendite. Wow! Das hat bei mir dazu geführt, dass ich jeden Tag auf den Dax geschaut und mich gefreut habe. Und hier hast du die Reißleine gezogen, damit sich mein Blickfeld nicht verändert und hast mit dem Corona-Virus die Börsen gewaltig auf Talfahrt geschickt. Und eins, zwei, drei waren die Fondsanteile im Keller und nix mit sattem Gewinn. Ich musste sofort an dich denken und habe schmunzeln zur Kenntnis genommen, dass das ein auf die Finger klopfen von dir war. Super. Habs verstanden. Und meine Prioritäten sind wieder richtig gesetzt. Danke!
Nun habe ich noch ein großes Anliegen: T. ist heute zum Fädenziehen beim Arzt. Ihr Nervenkostüm ist derart ramponiert, dass jede nicht ganz so freundliche Bemerkung sie abwärts rauschen lässt und nervlich zusammenklappt. Bitte sei bei ihr, richte sie auf, mache sie stark, zeig ihr, dass die Kniegeschichte einen guten Ausgang hat. Sie braucht es so sehr!
Das lege ich dir heute vor die Füße mit dem Wissen, dass du uns beschützt und bewahrst und wenn du etwas zulässt, es doch für uns zum Guten dient (Corona und der Sparplan, hihi).
Amen



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