Aus meinem Fastenkalender #14

Sollte dem HERRN etwas unmöglich sein?

Guter Hoffnung sein

Was ich brauch, Gott, ist schwer auszumachen.
Mal fühle ich mich ausgezeichnet und besonders, staune und bin voll Vorfreude, könnte tanzen und juchzen:
Neues Leben wächst in mir, einfach so – ein Wunder.
Mal macht mir alles Angst, wie wird es werden, kann ich Mutter sein, werde ich mich selbst verlieren, bin ich dem gewachsen?

So viel Ungewissheit, so viel Neues.
Dann ermutige ich mich, weil ich die Erste bin und das Kinderkriegen nicht erfinden muss, aber andererseits setzen mich Ratschläge und eigene Ansprüche unter Druck und helfen mir nicht, im Gegenteil.

Gott, Ewige, warten war noch nie meine Stärke, aber immerhin bleibt mir noch etwas Zeit.

Ach Gott, ich weiß, was ich brauche: Deinen Segen!
Den Segen, der mitwächst mit meinem Bauch, der mich und mein Kind umhüllt Tag und Nacht.
Den Segen, der mich aber gewiss macht, dass Du mich nie verlässt.
Komm, gute Geistkraft, und mache mich gesegnet – so wie ich bin.

Amen


(Renate Baudy)


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