Kopf hoch!

Neben Dingen, die uns nach unten ziehen, gibt es auch andere, die uns aufrichten. Der Psalmist sagt, dass er trotz seiner erdrückenden Situation nicht verzweifelt oder deprimiert ist, weil er sein Vertrauen auf den Herrn setzt, der ihn aufrichtet (Psalm 3:2-4).

Wenn wir niedergeschlagen sind, scheint alles um uns herum auseinaderzubrechen. Wir verlieren Kraft, lassen den Kopf und die Hände hängen und unser Herz wird schwer. Selbst unsere Augen sind gesenkt und unsere Stimme ist leiser. Wir werden niedergeschlagen, weil wir auf unsere Probleme blicken anstatt auf unseren Herrn.

Egal, aus welchem Grund wir niedergeschlagen sind, der Herr ermutigt uns in seinem Wort immer wieder, den Kopf und die Hände zu heben und auf ihn zu blicken. Eines von vielen Beispielen ist Abraham. Er wurde von seinem Neffen Lot benachteiligt, aber Gott forderte ihn auf, den Blick zu heben und sich nach allen Seiten umzuschauen, denn das ganze Land um ihn herum würde ihm und seinen Nachkommen gegeben werden (siehe 1. Mose 13:14). Der Psalmist sagt: „Erhebt, ihr Tore, eure Häupter, und erhebt euch, ihr ewigen Pforten, dass der König der Herrlichkeit einziehe!“ (Psalm 24:7;ELB). Der Apostel Paulus forderte die Menschen auf, beim Beten „ihre Hände rein zu Gott [zu]erheben“ (1. Timotheus 2:8).

Wir tun gut daran, uns heute an diese Anweisungen zu erinnern. Wenn uns Menschen enttäuschen, können beschließen, den Kopf und die Augen zu erheben und auf unsere Möglichkeiten zu blicken, statt auf die Probleme. Statt entmutigt und niedergeschlagen zu sein, können wir Gott vertrauen, dass er uns in eine bessere Situation führt, denn er hat etwas Besseres für uns.

Wir sind vielleicht versucht, zu sagen: „Ach, was hilft das schon?“, und einfach aufzugeben, statt wie Abraham eine neue Richtung einzuschlagen. Aber der Herr fordert uns ständig auf, die Augen, den Kopf und das Herz zu erheben und auf unseren Segen statt auf unsere Probleme zu blicken. Er ermutigt uns, auf uns zu schauen, weil er vorhat, uns im Überfluss zu segnen und wachsen zu lassen.

Egal wie sich Ihr Leben entwickelt hat, Sie haben nur zwei Möglichkeiten: Sie können aufgeben oder weitermachen. Wenn Sie sich entscheiden, weiterzumachen, haben Sie wieder zwei Möglichkeiten: Sie können in Niedergeschlagenheit und Elend oder in Hoffnung und Freude.

Wenn Sie sich entscheiden, in Hoffnung und Freude zu leben, bedeutet das nicht, dass Sie keine Enttäuschungen oder keine enttäuschende Situationen mehr erleben werden. Es bedeutet, dass Sie sich entschieden haben, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Stattdessen erheben Sie die Augen, die Hände, den Kopf und das Herz und schauen nicht auf Ihre Probleme, sondern auf den Herrn, der verheißen hat, Sie hindurchzuführen und Ihnen Segen und Sieg zu schenken.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


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