Tag 376 – Psalm 12

Worte und Lügen

1  Ein Lied von David geschrieben. DJ, mach lauter, ihr werdet es lieben.

2  Hilfe, mein Gott! Die an dich glauben, sind alle fort. Keinem kann man mehr trauen.

3  Alle betrügen. Jeder tut jeden nur noch belügen. Was sie auch sagen, ist einerlei, ob Kompliment oder Fluch, keine Wahrheit dabei.

4  Gott, rotte aus diese Schmeichelei, sie ist doch nur leer. Verbale Kritzelei, gibt nicht viel her, eben.

5  Und damit wollen sie auch noch angeben, sagen, über uns kann sich keiner erheben!

6  „Doch“, so sagt Gott, „jetzt greif ich ein. Die Erde wird beben. Kann ja nicht sein, dass die Armen und Schwachen zu Boden krachen. Ich werd ihnen helfen, ihr jedenfalls werdet sie nicht fertigmachen.“

7  Und die Worte von Gott sind wahr, ganz klar, oft kopiert, doch nie erreicht. So weiß wie Weißes – mit Domestos gebleicht.

8  Gott, wenn du was versprichst, dann tust du das auch halten. Wirst uns beschützen vor diesen kranken und kalten, fiesen Betrügern.

9  Die Welt ist voll von solchen Lügnern, und besser wird das niemals nicht, wenn du nicht ein Machtwort sprichst.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
    Glauben ins Leben umgesetzt
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Einer belügt den anderen. /

Mit ihren Worten schmeicheln sie und spielen doch ein doppeltes Spiel.
(Ps 12:3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wir mögen manchmal denken, dass kleine Lügen oft harmlos sind, manchmal als Notlüge ganz nützlich. Aber Gott übersieht keine Lügen, auch die kleinste nicht, keine Angeberei, keinen Betrug. Hinter jeder dieser Lügen steckt eine falsche Einstellung, die irgendwann durch Worte zum Ausruck kommt. Die Zunge, so klein sie auch sein mag, kann unter Umständen unser größter Feind werden.
Ich keine niemand, der noch nie gelogen hat. Keinen. Mich einbezogen. Zumindest schlägt mein Gewissen einen Riesenlärm bei der allerkleinsten Notlüge. Und immer muss ich dann Gott um Vergebung bitten. Es gehören auch solche Sachen dazu wie: Es klingelt das Telefon und ich gehe nicht ran, weil ich gerade keine Lust habe, mit demjenigen zu reden und tue so, als ob ich nicht da bin. Oder ich kaufe für den Nachbarjungen ein Spiel, damit er in dieser Zuhausezeit Abwechslung hat. Ich klingle und sage, ich hätte das Spiel gerade gefunden … Auch das sind Lügen ….

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich mag den Fernseher nicht mal zu den Nachrichten anschalten. Jeden Morgen beim Frühstück kriege ich dabei Angst wegen diesen Virus. Es wird immer wieder gesagt, es ist momentan noch Ruhe vor dem Sturm, das Schlimme kommt noch. Vater ich will das nicht hören und werde den Fernseher morgen früh aus lassen. Ich will mich auf dich konzentrieren, mein Blick nach dir ausrichten, weil du alles unter Kontrolle hast. Ich weiß es. Ich weiß, dass du dich um mich kümmerst, mit und ohne Virus. Bitte Vater, gib auch T., D., den Jungs, Chr., J., A. und auch R. die nötige Ruhe.
Vater, ich werde nachher bei Dr. M. anrufen, bitte, bitte, lass es ein gutes Gespräch werden, bitte führe es für mich und gib den Schwestern die richtigen Worte in den Mund, dass alles genauso läuft, wie du es gern möchtest, denn nur dein Wille zählt. Und ich werde dann das Ergebnis so annehmen, wie es kommt. Bitte Vater, sei bei mir.
Amen


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