Tag 379 – Psalm 15

Wer darf bei dir bleiben?

1  Ein Psalm, David tat ihn schreiben. Gott, wer darf in deinem besonderen Zelt bei dir bleiben? Wer dich auf dem Berg Zion anbeten?

2  Menschen, die echt ehrlich leben, die Korrektheit von anderen mit vertreten und vor allem keinen Mist reden.

3  Dann bitte nicht lügen und außerdem den anderen keine reindrücken, trotz alledem.

Nun bleibt noch zu sagen, seinen Nachbarn nicht in die Fresse schlagen.

4  Sie lassen alle abblitzen, von denen Gott nichts wissen will, und feiern die, die an Gott glauben, und ganz still steh’n sie zu dem, was sie bereit war’n zu schwören, auch dann, wenn sie dadurch alles verlieren.

5  Sogar einem mit Geld mal aushelfen, das ganz ohne Zinsen, einfach von selber. Keine Bestechungskohle annehmen, wenn unschuldige Leute vor Gericht stehen.

Wer das alles tut, wer so draufkommt, den bringt ab heute, das sag‘ ich dir prompt, ab hier, überhaupt und überall, nie wieder irgendwas zu Fall.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
    Glauben ins Leben umgesetzt
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

;wer keine Wucherzinsen nimmt / und sich nicht bestechen lässt, um Schuldlosen zu schaden: / der steht immer auf sicherem Grund.
(Ps 15:5)

Meine Erkenntnis des Tages
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott verbot den Juden, Zinsen zu nehmen oder Profit daraus zu schlagen, wenn sie anderen Juden Geld liehen (2Mo 22:24).
Manche Menschen sind so aufs Geld fixiert, dass sie bereit sind, die von Gott gegebene Maßstäbe zu missachten, um ihren Reichtum zu mehren …
Ich habe vor mehr als einem Jahr begonnen, mit einem EFT-Sparplan Geld anzusparen. Das lief so gut, dass der Prozentsatz am Ende des Jahres so etwa 14% war. Ich war sowas von begeistert, dass ich jeden Tag nachschaute, wie sich der Fonds entwickelte. Die Dusche kam mit Corona, die Börse rauschte abwärts und mein Fonds weist jetzt eine Minusrendite von etwa 15% auf. Und ich musste schmunzeln. Hier hat Gott mir ganz klar gesagt: Sparen ist sicherlich gut, aber seinen Fokus darauf zu konzentrieren, ist nicht in Gottes Sinne. Obwohl ich das ganz genau vorher schon wusste, hatte es mich doch erwischt. Okay, Lektion gelernt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir für diese kleine Lektion. Und ich finde es faszinierend, wie du dieses Corona-Ding dafür benutzt, um mich zum Nachdenken zu bringen. Diese ganze Cornona-Situation nimmt erschreckende Züge an. Dabei meine ich nicht die Infizierten, die sind nach einer Woche wieder gesund (abgesehen von den wenigen Ausnahmen – 0,1%), aber es zerstört zugtausende Existenzen. Das sind nicht nur die kleinen Fisörgeschäfte und kleinen Selbstständigen, sondern zieht sich durch alle Bereiche der Gesellschaft, außer wahrscheinlich die Beamten und die im Gesundheitswesen arbeitenden. Wie wird es sein, wenn diese Corona-Krise vorbei ist? Wie viele Menschen stehen vor ihren Trümmern? Vater, genau das weißt du schon. Vater, ich weiß nicht, warum du dieses alles hier zulässt, ich weiß nur, dass du diese Situation all denen, die dich lieben, zu einem positiven Ergebnis führst (Rö 8:28), auch wenn manche erstmal ganz unten hart aufschlagen werden. Vater, ich weiß, ich kann dir vertrauen, dass niemand von deinen Auserwählten verloren geht, wie auch immer deren finanzielle Existenz aussehen wird.
Amen


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