Tag 383 + 384 + 385 + 386 – Psalm 18

David und seine Feinde

1 Das Lied ist von David, dem Präsidenten, geschrieben, während er vor Saul wegrennt. Genauer gesagt, ist seine Flucht nun zu Ende, denn dank Gott bekam ihn Saul nicht in die Hände.

2 Hey, Gott, ich liebe dich so sehr, über mein ganzes Leben bist du der Herr.

3 Gott ist mein Schutzschild, immer ganz nah, wenn ich ihn brauche, ist er für mich da. Er ist für mich wie große Schutzmauern, kann mich dahinterkauern, muss nicht trauern.

4 „Du bist der Beste“, ruf ich zu Gott. Und er hört mich, rettet mich in der Not.

5 Ich war fast schon am Ende, fast schon tot,

6 schon kurz vor der Hölle, doch dann sah ich rot.

7 Ich schrie zu Gott: „Los komm und hol mich hier raus!“ Und er hörte es, als ich rief in seinem Haus.

8 Die ganze Erde fing an zu wackeln und zu schwanken, denn voller Zorn waren Gottes Gedanken.

9 Er spie Feuer, so wie ein Drachen, Rauch und Funken kamen aus seinem Rachen.

10 In einer dunklen Wolke kam Gott auf die Welt.

11 Er flog auf einem Engel, und der Wind hält ihn auf seinem Kurs bis zu seinem Ort.

12 Er versteckte sich im Dunkeln, er tarnte sich dort.

13 Um ihn herum flogen Feuerfunken, er war versteckt, ganz in ihnen versunken.

14 Und Gott sprach mit sehr lauter Stimme, dabei vergingen den Menschen echt alle Sinne.

15 Gott fing dann an mit Blitzen und Pfeilen, die Menschen packten’s nicht, hingen in den Seilen.

16 Die Erde brach auf, und jeder konnte es seh’n, wenn Gott wütend ist, kann ihm nichts im Weg steh’n.

17 Ich war wie in einem Meer, in dem ich fast ersoff. Gott zog mich raus, rettete mich, als ich vor Wasser troff.

18 Meine Feinde machten mich fertig, hatten viel Macht, doch Gott, der hat mehr, das wär ja gelacht.

19 Als es mir schlecht ging, schlugen sie zu, doch Gott half mir, er war da im Nu.

20 Gott schlug meine Feinde, sie sahen keinen Stich. Er holte mich raus, denn er liebt mich!

21 Gott soll mir immer helfen und treu sein, denn nach seinen Gesetzen bin ich immer sauber und rein.

22 Ich hab immer gemacht, was er von mir wollte, tat immer nur das, was ich auch sollte.

23 Ich weiß immer genau, was er von mir will.

24 Außerdem mach‘ ich nicht mit und bin still, wenn andere miese Sachen über Gott sagen.

25 So gibt es für mich keinen Grund zum Klagen. Gott behandelt mich so, wie ich mich verhalte. Jetzt kommt etwas, was ich vor langem schon schnallte.

26 Gott ist treu, wenn man treu ist. Wenn man gut lebt, er das nicht vergisst.

27 Wer Gutes tut, der wird belohnt. Wer Schlechtes tut, wird nicht geschont.

28 Gott rettet die Armen mit einem Knall, doch die Reichen, die bringt er zu Fall.

29 Wo du bist, Gott, da ist das Licht, die Dunkelheit erschreckt mich nicht.

30 Mit dir kann ich die Feinde schlagen und den Sprung über die Mauer wagen.

31 Was Gott sagt, stimmt zu hundert Prozent. Glück hat der, der zu ihm rennt.

32 Es gibt nur einen echten Gott, die anderen sind aus Plastik, purer Schrott.

33 Gott macht mich stark, er gibt mir Kraft, es gibt nichts, was man mit ihm nicht schafft.

34 Er macht mich so schnell wie ein Reh, er stellt mich auf einen hohen Berg voller Schnee.

35 Er zeigt mir, wie ich kämpfen kann, ich fang‘ bei ihm mit Schießunterricht an.

36 Du bist wie mein Schutzschild und mein Retter, du bist immer da, egal, bei welchem Wetter.

37 Du sorgst dafür, dass ich immer grad‘ steh‘ und immer das Licht am Ende des Tunnels seh‘.

38 Ich hab meine Feinde gnadenlos gejagt und, als ich sie hatte, zu Tode geplagt.

39 Ich machte sie fertig, warf sie in den Dreck. Sie knieten sich nieder, doch ich kickte sie weg.

40 Du hast mir dazu die Kraft gegeben, dank dir konnte ich überleben.

41 Meine Feinde hauen nun alle ab, und die, die mich hassen, die bring‘ ich ins Grab.

42 Sie wollten, dass du kommst und sie rettest, dass du sie befreist und auf Rosen bettest. Doch du bist nicht gekommen, hast sie überhört, keiner wollte sie retten, das hat sie empört.

43 Doch ich hab‘ sie fertig gemacht, sie vernichtet. Sie hatten es verdient, ich hab‘ sie gerichtet.

44 Du hast mir geholfen, Präsident zu werden, nun habe ich Macht, Macht hier auf Erden.

45 Die Leute hier gehorchen mir auf’s Wort, dabei bin ich eigentlich fremd an diesem Ort.

46 Die Leute hier haben Angst vor mir, wenn sie mich seh’n, zittern sie wie ’n Tier.

47 Halleluja, mein Gott lebt! Schreit es raus, bis die Erde bebt!

48 Gott hat dafür gesorgt, dass ich mich rächen kann, mit ihm fing mein Siegeszug an.

49 Ich bin jetzt der Chef über die Leute, die gegen mich waren und mit der ganzen Meute versucht haben, mich kaltzumachen, mich zu killen.

50 Du hast mir geholfen, und deswegen bin ich am Abtillen. Gott, du bist einfach so superkrass, Gott, du machst meine Gegner nass.

51 Danke, Gott, dass du bei mir bist und auch meine Kinder niemals vergisst.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
    Glauben ins Leben umgesetzt
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Aus der Höhe griff seine Hand nach mir, sie fasste mich und zog mich aus der Flut.
Er entriss mich den mächtigen Feinden, die stärker waren als ich und mich hassten.
(Ps 18:17-18)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wollen uns Sorgen wie tiefes Wasser ertränken? David war bewusst, dass er hilflos und schwach war und dass Gott ihn allein vor seinen Feinden gerettet hatte, als er wehrlos war. Gott kann uns entweder aus Schwierigkeiten befreien, oder unser Halt sein, der uns hindurchführt. Das müssen wir bedenken, wenn wir uns wünschen, dass Gott uns aus unseren Nöten rettet. Sein Schutz ist auf jeden Fall für uns das Beste.
Wenn wir das Gefühl haben, in Problemen zu ertrinken, müssen wir Gott bitten, uns zu erretten, uns zu halten und uns zu beschützen. Unter seinem Schutz sind wir niemals hilflos.
Natürlich fände auch ich es am allerschönsten, wenn Gott bei jedem Problem nur mit dem Finger schnippst und alles ist gut. AAAber, Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken. Er weiß, was am Besten für uns ist. UUUnd – er macht keine Fehler. NIE

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir heute wieder für diese Worte. Gestern erschien ich beinahe zu ertrinken. Die Apotheke rief mich an und teile mir mit, dass mein langjähriges Medikament einfach nicht mehr zu haben ist. Ich weiß nicht genau, ob Engpass oder gänzlich vom Markt genommen. Dazu kommt, dass meine liebe Ärztin genau sich jetzt in den Ruhestand verabschiedet hat und ich den Neuen noch nicht kenne. Es ist ein Medikament, dass man ausschleichen muss und nicht von jetzt auf gleich absetzen darf. Da bekommt man schon Panikflecken im Gesicht. Es hat mich für den Rest des Tages völlig ausgeklinkt, so dass ich sogar beim Kuchenbacken vergessen habe, das Mehl zu nehmen. Nunja, dann gibt es heute Kuchen ohne Mehl.
Heute bin ich wieder gefasster. Da ich ja noch eine kleine Reserve habe, hoffe ich einfach drauf, dass es dann wieder das Medikament gibt.
Ich hoffe so sehr, Vater, dass du mir dabei hilfst. Am besten ist natürlich, du lässt das Medikament vom Himmel fallen. Aber welche Lektion ich auch immer dabei lernen soll, ich weiß, du bist da. Du bleibst da und hilfst mir durch. DANKE



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