Tag 396 – Psalm 24

Es kommt der Präsident, der König!

1  Alles und jeden, den du kennst, und was du vielleicht dein Eigen nennst, gehört dem Chef, für den will ich laut schrein. Denn die Welt, die Menschen und allgemein, jeder Sonnenschein, der Seniorenverein, jeder Legobaustein, der Kinogutschein, alles ist sein.

2  Er hat die Fundamente der Erde gelegt und die Menschen erst mal reingelegt. Die dachten anfangs, die Erde sei ’ne Scheibe, von ihm glatt gefegt, die auf dem Meer und dem Ozean ruht, völlig unbewegt.

3  O Mann, wer kann vor ihm bestehen, so was ist echt kein Alltagsgeschehen. Wer darf auf den Berg gehen, an der besonderen Stätte stehen, wo der Chef selbst ist, ohne kaputtzugehen?

4  Egal, ob Loser-Sister oder Bundesinnenminister, Hauptsache ohne Vorstrafenregister. Und mit dem Herz am rechten Fleck, am Stecken kein Dreck. Leute, die keine falschen Versprechen geben, die keine anderen Götter lieben. Die können das Ganze locker angehen und an seiner besonderen Stätte stehen.

5  Sie kommen im Überfluss in den Genuss von Gottes Segen und Gerechtigkeit, von seiner liebenden Aufmerksamkeit.

6  Das gilt für alle, die nach ihm suchen, die seine Gegenwart für sich buchen, seine Liebe versuchen wie ’n Stück Kuchen, die nach ihm fragen und sich zu ihm wagen. – Beatbox, mach du mal weiter ’ne Weile, das Ganze hier hat nämlich zwei Einzelteile. –

7  Der gigantische Präsident zieht jetzt ein. Tore, ihr müsst jetzt offen sein. Ihr uralten Türen, geht jetzt auf, der echt krasse Präsident kommt herauf.

8  „Wer ist dieser Präsi?“, fragst du dich daraufhin. Er ist der Lebenssinn, er heißt „Ich bin“. Der Präsident der Größe, stark und mächtig. Der Präsident der Ehre, strahlend und prächtig.

9  Öffnet euch weit, ihr Panzertüren, ihr dürft dem Präsi Eintritt gebühren. Knackt euer Schloss, denn die Schönheit kommt, zur Not mit den Rambos, öffnet euch prompt.

10  Diese Gestalt ist die höchste Majestät, unser Held sprüht von Genialität. Der siegreiche Gott hat die Präsidentenwürde; Herrscher über alles, überwindet jede Hürde. DJ, lass noch ’n Zwischenspiel hörn. Ich bin jetzt raus, will dich dabei nicht weiter störn …

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
    Glauben ins Leben umgesetzt
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Sein ist die Erde und was sie erfüllt, die Welt und ihre Bewohner.
Jahwe hat sie auf Meere gegründet, gab ihr über Strömen festen Bestand.
(Ps 24:1-2)

Meine Erkenntnis de Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Weil die Erde unserem Gott gehört, sind wir nur Verwalter. Wir sollen uns ernsthaft darum bemühen, sorgsam mit ihr umzugehen. Und das nicht nur große Konzerne und Politiker, sondern auch wir kleinen, einzelnen Menschen. Denn da fängt es an. Nein, nicht nur Mülltrennung, sondern Müllvermeidung. Wie schnell werfen wir etwas weg, weil es uns nicht mehr gefällt, weil es nicht mehr passt. Und da muss ich mir auch ganz gewaltig an der Nase ziehe. Ganz gewaltig.

Mein Gebet für meine Tag

Vater, heute starte ich wieder einen Tag mit dem festen Vorsatz, mich nicht hängen zu lassen. Ich weiß, dass du ganz großes Verständnis dafür hast, wenn es mir nicht gut geht. Aber wenn ich auf dem Sofa sitzen bleibe, fühle ich mich am Ende des Tages noch mieser und habe ein schlechtes Gewissen, weil soviel liegen geblieben ist. Bitte Vater, gib mir die Kraft dazu, aufzustehen. Bitte.
Vater, heute bitte ich dich auch ganz dolle um D. Bitte, Vater, regle das mit ihrer Arbeitsstelle, ob sie den Job bekommt oder nicht. Bitte, Vater. Sie trägt so viel auf ihren Schultern, suche bitte die Arbeit für sie raus, die am Besten zu ihr passt. Und wenn du meinst, dieser Job ist nicht der richtige, dann wirf Steine. Aber wenn es der richtige ist, glätte den Weg dafür. Mein Vertrauen in dich ist grenzenlos, dass du genau das Richtige für sie tust. Sei bei ihr. Bitte. Und bitte nimm ihr die schlechten Gefühle wegen des Friedwaldes, wo sie einen Baum für H. aussuchen sollte. Und ja, H. hat sich diesen Ort selbst gewählt, auch wenn er ihn persönlich nie gesehen hat und wenn er es hätte, diesen Ort auch nicht gewollt hätte. Aber jetzt ist es wie es ist und es lässt sich auch nicht mehr ändern. Nur ihr ungutes Gefühl dabei, nimm es ihr bitte. Bitte lass das Gefühl in ihr groß werden, dass dort nur ein Häufchen Asche liegen wird und dass der „Mensch“ H. längst woanders ist. Lass sie das Vertrauen haben und streich das ungute Gefühl von gestern aus ihrem Kopf. Weil sie auch so gar nichts an dieser Situation ändern kann. Gar nichts.
Und all das lege ich dir heute Morgen vor die Füße, beschütze und behüte sie und mich und all die anderen, die mir so sehr am Herzen liegen. Vater, ich vertraue dir, dass du alles so geschehen lässt, wie es am Besten ist für uns und alles genau nach deinem Zeitplan läuft. Denn nur dein Wille geschieht.
Amen

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