Tag 403 – Psalm 30

Du hast mich gehört

1  Ein Psalm vom Präsident David, weil der Tempel eingeweiht ist.

2  Ich will dir danken, Gott, als es mir schlecht ging, hast du Hilfe geleistet. Wer nicht mehr lacht, das sind meine Feinde. Das Lachen der Leute, die mich ätzend behandeln, hat ein Ende.

3  Du hast mich gesund gemacht, als ich krank war.

4  Mich aus der Hölle gezogen, dafür bin ich dir dankbar.

5  Und deshalb bring ich dieses Lied, über frischem Beat, und das ist nur für dich, Gott, denn du hast es verdient.

6  Du bist zwar manchmal sauer auf mich, für einen Augenblick, aber mein ganzes Leben lang hast du Liebe und Treue aufgetischt. Und selbst wenn ich am Abend manchmal heule, schrei ich am nächsten Morgen wieder vor Freude.

7  Früher war ich dumm und dachte: „Ich werde niemals wanken.“

8  Aber du hast mich zurückgewiesen in meine Schranken.

9  Ich betete: „Wo bist du, Gott, bloß, wenn ich dich brauch?

10  Willst du mich sterben lassen – Asche zu Asche, Staub zu Staub?

11  Ich bitte dich, hilf mir, denn alleine schaff ich es nicht! Ich hab nämlich das Gefühl, dass ich den ganzen Mist abgekriegt!“

12  Und du hast mich gehört, in all dem Trubel. Aus Weinen wurde Lachen, aus Trauer wurde Jubel.

13  Und deshalb kann ich hier nur performen und nicht schweigen. Chef, mein Gott, in Ewigkeit will ich für dich Songs abreißen.

Mein Schlüsselvers für heute

Ich dachte in meiner Zufriedenheit: „Was kann mir denn jemals geschehen?“
Denn deine Güte, Jahwe, stellte mich auf sicheren Grund. Doch dann verdecktest du dein Gesicht, und ich verlor allen Mut.
(Ps 30:7-8)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dass es ihm gut ging, gab David das Gefühl, unbesiegbar zu sein. Obwohl er wusste, dass er seinen Reichtum und seine Macht von Gott hatte, waren sie ihm zu Kopf gestiegen und hatten ihn stolz gemacht. Reichtum, Macht und Ansehen haben einen berauschenden Einfluss auf Menschen. Sie führen dazu, dass man sich auf sich selbst verlässt, selbstsicher wird und sich von Gott unabhängig fühlt. Doch diese falsche Sicherheit kann leicht erschüttert werden. Wir dürfen nicht in die Falle der vermeintlichen Sicherheit tappen, die der Wohlstand zu bieten scheint. Beim Thema Sicherheit sollen wir uns lieber auf Gott verlassen, damit wir nicht erschüttert werden, wenn unsere weltlichen Besitztümer verloren gehen. Wie viele Menschen mussten das schon genauso erfahren. Gerade jetzt in diesem Corona-Ding brechen so viele Existenzen weg. Wie viele Selbständige haben von jetzt auf gleich keine Aufträge mehr, bei denen es vorher so richtig gut lief. Mir geht es materiell gut, hab eine Wohnung, sie ich bezahlen kann, Kleidung, Essen … Aber ich bin mir auch bewusst, es kann von einem Tag auf den anderen anders sein, wenn eine noch anders geartete Krise kommt, schlimmer, größer …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, lass es mich immer bewusst sein, dass du es bist, der alle Fäden zusammen hält, auch in dieser Corona-Zeit. Ich sitze hier im Trockenen und für mich ist diese jetzige Zeit überhaupt nicht schlimm. Aber ich weiß nicht, was noch kommt. Du weißt es, Vater, deshalb will ich dir ganz vertrauen. Du kannst mich überall durchführen mit materieller Sicherheit oder auch ohne. Heute zählt nur der heutige Tag, so sagst du es in deinem Wort. Morgen der Tag bringt wieder andere Probleme mit sich. Bitte führe mich also durch das heute, mal gucken, wie mein Kuchen geworden ist, wenn ich ihn anschneide und was T. heute Nachmittag zu erzählen hat. Sie hatte letzte Nacht einen ganz schlimmen Traum, einen prophetischen Traum. Ihr ist eine weiße Frau erschienen, die sagte, dass sie an diesem Corona-Virus sterben wird. Vater, was sagst du dazu? Ich weiß, dass es solche Träume gibt und diese auch wahr werden, aber was ist es bei ihr? Einfach nur Angst, die sie im Traum verarbeitet oder wird es tatsächlich so sein? Wie auch immer, du weißt es und dir vertraue ich (kann ich nicht oft genug sagen). Sei bitte bei ihr, hilf ihr diesen Traum richtig einzuordnen, dass er nicht mehr belastbar für sie ist, dass sie ruhig wird. Hilf ihr bitte. Irgendwie. Du weißt am besten, was ihr hilft. Bitte, tue es.
Und sei auch heute bei mir, bei D., den Jungs, A., J., Chr. Beschütze und behüte uns und halte uns von allem Bösen fern.
Amen


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