Tag 414 + 415 + 416 – Psalm 37

Ohne Gott ist alles Schrott

1  Der Psalm ist von David, auf ihn nun den Spot. Krieg keinen Hals auf die Übeltäter, beneide sie auch nicht, denn früher oder später

2  welken sie dahin, wie ’ne Blume ohne Wasser, verdorren sie wie Gras, nur noch heftiger und krasser.

3  Setz deine Karten auf Gottes Rat und leb nach dem Motto „Jeden Tag ’ne gute Tat!“. Geh mit der Wahrheit Hand in Hand und bleib bei Gott und in seinem Land!

4  Deine Herzenswünsche erfüllt dir der Chef, unser Gott. Hey, mach einen Freudensprung, werd vor Freude mal rot!

5  Vertrau doch dem Gott, er lässt dich nicht im Stich, er ist der Checker und hat ’nen geilen Plan für dich!

6  Seine Gerechtigkeit und Treue sieht jeder, wie das Sonnenlicht. Keiner kann das leugnen, darauf hat jeder klare Sicht.

7  Sei geduldig und halt mal den Rand. Warte mal gespannt auf Gottes große Hand! Wenn den Gangstern was gelingt, scheiß doch drauf! Zur rechten Zeit kommt der Chef, nimm das Warten in Kauf!

8  Werde nicht aggro, pass auf, sei auf der Hut! Denn auf falschen Wegen läuft man, wenn man was mit Wut tut.

9  Die auf Gott hoffen und ihm vertrauen, bekommen ihr Stück vom Kuchen, müssen es nicht klauen. Aber wer Böses tut, den wird Gott vernichten.

10  Nirgends auf der Welt wird man den mehr sichten. Es ist aus mit ihm, denn Gott wird ihn gerecht richten.

11  Und die, die immer frei von Gewalt waren, werden bald den fetten Lohn einfahren. Freudenpartys sieht man dann in Scharen.

12  Die Korrekten haben die Gottlosen satt, Leute, in deren Herzen Gott die Hosen anhat. Sie planen, diese Leute grausam zu stürzen, merken aber nicht, sie selber ziehn den Kürzren.

13  Deswegen lacht Gott, denn er weiß, der Tag der Abrechnung kommt auf dem Schnellzuggleis.

14  Die Gangster laden ihre Waffen wie in Trance, wollen die Armen killen, lassen ihnen keine Chance. Die Leute, die mit Gott gehn, wollen sie töten, doch wir werden sehn, bald gehen sie selber flöten!

15  Denn die Kugel prallt ab, die Rakete fliegt zurück, trifft sie ins eigne Herz, zu Ende ist ihr Waffenglück.

16  Weniger ist mehr – das Motto der Gerechten! Viel besser als der Überfluss, als all die unechten, angeblich lebenserfüllenden Sachen, die letztendlich nicht wirklich glücklich machen.

17  Denn die Bösen wird Gott anfechten, ächten mit gewaltiger Kraft, nicht nur mit schwachen Wortgefechten! Nichts und niemand kann sie davor schützen, aber die Gott treu sind, die wird er stützen!

18  Der Chef kennt unser Leben, jede Stunde, jeden Tag. Das Gute steht uns zu durch seinen ewigen Vertrag!

19  Wenn man überall nur Not sieht, hat man’s gut, wenn man zu Gott flieht. Denn er bewahrt uns in jeder Gefahr, macht uns satt, sogar im Hungerjahr.

20  Aber die Feinde von Gott gehen zugrunde. Selbst mit Macht, Reichtum und Schönheit gehen sie vor die Hunde. Im Himmel verschwinden sie wie der Zigarettenrauch. Sie werden zu nichts und ihr Geldhaufen auch.

21  Manchmal borgen sie Geld, lassen aber das Pay-back weg, Doch der Korrekte kann geben, allein mit dem Endzweck, freundlich zu sein und auf Gott zu hören.

22  Denn die Leute von Gott wird in seinem Reich niemand stören, das ganze Land wird ihnen gehören. Die Gottlosen aber wird er zum Tod beschwören.

23  Wenn ein Mensch seinen Weg zielstrebig geht, hat er das vom Chef, der hat es in ihn gesät.

24  Fällt er, so wird er nicht weggeweht, denn nah ist Gott, der immer bereitsteht. Der Chef hält ihn an seiner Hand, stützt ihn in jedem Ausnahmezustand.

25  Jetzt bin ich ein Rentner, war aber auch mal klein. Ich sah niemanden, der Gott liebte, der gezwungen wurde, ohne ihn zu sein. Der, der Gott liebt, wird von ihm nicht verlassen, selbst die Kiddies haben Essen in Massen.

26  Jederzeit werden die Leute wissen: „Alter, wer Gott liebt, den braucht man echt nicht zu dissen! Der ist gut drauf, und wenn ich Geld brauch, mach ich von seiner Liebe Gebrauch. Selbst die Kinder, seine nächste Generation, bekommen es fett von höherer Dimension.“

27  Ich geb dir ’nen Tipp: Das Gute ist hip! Die schlechte Seite frisst dich von innen auf! Lass doch den Mist und komm mal gut drauf! Dann hast du den Sieg schon in der Tasche und machst ’nen Bogen um die Höllenasche.

28  Denn Gottes Liebling ist die Gerechtigkeit. Er ist dir treu und allzeit bereit, um auf dich aufzupassen für alle Zeit und um die Gottlosen zu vernichten mit Genauigkeit.

29  Die auf der Seite des Siegers stehen, werden dann in Gottes Land einziehn.

30  Diese Sieger lallen aber keinen Stuss, jeder weiß, die haben vom Leben keinen Verdruss. Sie erzählen von Recht und besitzen Weisheit und leben in Gottes Abhängigkeit.

31  Bestimmt vom Gesetz ist ihr Herzensbeat, sie verirren sich nicht, selbst im Nebelgebiet.

32  Die Gangster aber lauern ihnen auf, an ihre Köpfe halten sie den Pistolenlauf.

33  Doch der Chef lässt sie nicht in die Grube fallen, er bewahrt sie in diesen harten Krawallen. Wegen Gottes Schutz kann sie keiner verurteilen für Zeugs, das nicht sie, sondern andere verpeilen.

34  Vertrau auf Gott, bleib auf seinem Weg, wenn du diesen Lauf läufst, hast du dein’ Beleg! Und wirst von ihm in sein Reich geholt, die Gottlosen aber werden verkohlt.

35  Da war mal ein Obergangster, ein Tyrann; in seinem Clan hatte der die Hosen an. Von allen gefürchtet, er war aggro drauf, Vorstrafen im Register hatte er zuhauf! Trotzdem kletterte er die Karriereleiter rauf. Er erinnerte mich an einen Riesenkran auf ’ner Baustelle am Flughafen Frankfurt-Hahn. Er hielt jedem Sturm stand, mit geringem Aufwand.

36  Doch nach ’ner Weile kam ich an seinem Viertel vorbei, ohne Spur war er verschwunden, wie ’ne gelöschte Datei! Nirgends war er zu finden, zweifelsfrei! Auch wenn es anfangs so scheint: Mit seiner Tour kommt man nicht weit!

37  Schau dir doch die anderen an. Die Aufrichtigen, die sind gut dran! Die Zukunft gehört ganz allein ihnen, weil sie dem Frieden schon immer dienen.

38  Doch Menschen, die Gott den Rücken kehren, wissen nicht, dass sie das Gute entbehren. Auf diese wartet schon der Untergang, sie stürzen sich direkt vom hohen Abhang.

39  Leuten, die nach Gottes Willen leben, wird er Schutz in schlechten Zeiten geben. Die Rettung der Korrekten kommt vom Himmel,

40  er rettet sie von gottlosem Ankläger-Gebimmel. In der Stunde der Not ist er bei ihnen geblieben, weil sie auf seine Karten setzten und ihn so sehr lieben.

Mein Schlüsselvers für heute

Vertrau auf Jahwe und tue das Gute, wohne im Land, sei ehrlich und treu!
Erfreu dich an Jahwe! Er gibt dir, was dein Herz begehrt.
Lass Jahwe dich führen! Vertraue ihm, dann handelt er.
Er wird dein Recht aufgehen lassen wie das Licht, deine Gerechtigkeit wie die Sonne am Mittag.
(Ps 37:3-6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das sind genau diese Verse, die mich zur Zeit ständig begleiten, an denen ich mich festhalte und auf die ich vertraue. Die Bibel ist Gottes Wort und wenn er das zu mir sagt, warum sollte ich den Souverän des Universums nicht vertraue?
Dem Herrn die Führung meines Lebens zu überlassen bedeutet, ihm alles anzuvertrauen, was mit meinem Leben zu tun hat: Meine alltäglichen Aufgaben, meine Familie, meine materiellen Dinge, meine Kraft – eben alles. Nix mit Egoismus und Selbstverwirklichung. Ich kann das alles tun, weil ich weiß, dass es keiner besser kann. Ja, gut, manchmal (oder oft „manchmal“) kommt mein Eigensinn durch, will ich es allein schaffen, aber ich kann daran arbeiten. Und solche Bibelverse wie heute sind dabei so viel wert. Danke, du großer Gott, dass ich das erkennen kann, dass du mich zu dir ziehst und dass ich mich in dir geborgen fühlen kann. Innerer Frieden ist sosososo wichtig. Danke!


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