Tag 419 – Psalm 39

Pass auf, was du sagst

1 Von David, für DJ Jedutun und den Chor.

2 Ich hab gesagt: Ich will aufpassen, dass ich Gott nicht mit meinem Gelaber quäle. Und dass ich aufpasse, wer bei mir ist, wenn ich irgendwas erzähle.

3 Also war ich leise, hab kein Wort mehr gesagt.

4 Aber innerlich wurde ich von Schmerzen geplagt.

5 Da hab ich gesagt: Gott, zeig mir, wie lang ich noch zu leben habe,

6 und meine Lebenszeit ist wie nichts vor dir. Nur ein Hauch sind meine Tage.

7 Wie Schatten irren die Menschen umher, was sie tun und machen, hat keinen Wert.

8 Ist es bei mir etwa genauso? Nein, denn ich glaube an dich, mein Herr.

9 Rette mich vor meinem Mist, mach mich nicht zum Narren.

10 Ich lasse dich machen und bin leise, und ich werde hier ausharren.

11 Bitte lass mich nicht weiterleiden, wende alles zum Besten.

12 Denn einen Mann kannst du wegen seiner Schuld wie eine Mücke zerquetschen.

13 Höre mein Schreien und bitte hilf mir, sieh doch meine Tränen.

14 Drück noch mal ein Auge zu und gib mir das Leben, nach dem ich mich sehne.

Mein Schlüsselvers für heute

Wie ein Schatten geht der Mensch daher, macht Lärm um Kleinigkeiten; er sammelt und speichert und weiß nicht einmal, wer es bekommt.
(Ps 39:7)
Leider lässt sich auch heute die Hintergrundfarbe nicht einstellen. Ich habe auch festgestellt, dass alle Absätze des gesamten Blogs, die eine Hintergrundfarbe haben, nicht mehr farbig sind, sondern eingerückt. Sehr seltsam…. Nun ja, ich habe den Jungs von WordPress eine nette Mail geschrieben, vielleicht hat es ja noch keiner gemerkt.

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Vergänglichkeit ist ein Thema, das sich durch die Psalmen, die Sprüche und den Prediger zieht. Auch Jesus sprach darüber. Ironischerweise investieren die Menschen sehr viel Zeit, um ihr irdisches Leben abzusichern, während sie sich kaum oder gar nicht darum kümmern, wo sie die Ewigkeit verbringen werden. David hat erkannt, dass das Anhäufen von Reichtümern und all die Geschäftigkeit in der Ewigkeit nichts bewirken. Nur wenige Menschen verstehen, dass ihre einzige Hoffnung Gott ist. Und genau dieses musste heute wieder mir vor Augen geführt werden. Meine Ängstlichkeit wegen der Wohnung, was aus ihr wird und der ganze Aufwand drumherum, da werde ich mich mal lieber um meine Wohnung im Himmel kümmern. Denn dort bin ich dann ja wohl ein bissel länger als hier. Danke, Vater, dass du dir alle Mühe gibst, mich wieder aus meiner Depression herauszuholen. Ich weiß es doch und trotzdem muss ich es erst immer wieder gesagt bekommen. Danke! Du bist einfach großartig. Gerade in den letzten Tagen spüre ich immer wieder deine Nähe und wie du zu mir sprichst. Was kann ich mir besseres wünschen an die Kraft des Souverän des Universums angedockt zu sein. Nochmal: danke, da du da bist und mir hilfst. Sei auch heute wieder hier bei mir, beschütze und behüte mich und halte allen Kummer von mir fern.
Amen.


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