Tag 423 – Psalm 42

Ein Lied von David, als Rap oder Lied geschrieben

1 Ein Lied von David, als Rap oder Lied geschrieben.

2 Wer für die Schwachen sorgt, der kommt gut drauf. Wenn er in Not gerät, holt Gott ihn raus.

3 Er wird ihn beschützen und am Leben erhalten. Er rettet ihn vor seinen gierigen Feinden.

4 Es wird ihm gutgehen, weil Gott es schaukelt und ihm mit Kraft aus Krankheit aufhilft.

5 Deswegen sprach ich: „Chef, hab Erbarmen, ich hab gesündigt gegen deinen Namen! Heile mich! Bitte, heile mich!

6 Ich werd von meinen Feinden gedisst: ,Wann stirbt der Sack, so dass sein Name verschwindet?‘

7 Alles, was sie hören, wird gegen mich verwendet. Und dann kommen sie an und wollen plötzlich Freunde sein. Doch eigentlich suchen sie nur neue Sticheleien. Und haben sie irgendwas, dann werden sie’s kundtun.

8 Es tuschelt überall, denn sie finden mich uncool. Sie hoffen das Schlimmste und wollen mich anecken:

9 ,Der Typ ist verflucht; der wird bald verrecken!‘

10 Selbst der, der früher mein bester Freund war, mit dem ich alles teilte, weil ich ihm vertraut hab, will nichts von mir wissen und sich gegen mich erheben.

11 Du aber, Chef, lass mich nicht im Regen stehen! Hilf mir wieder hoch wie eine Seilbahn, denn dann kann ich’s meinen Feinden heimzahlen.

12 Daran seh ich, dass du auf meiner Seite bist, dass der, der zuletzt lacht, nicht mein Feind ist.

13 Eigentlich war ich immer korrekt, und du hast mich bewahrt, deswegen häng ich mit dir ab und bin am Start.

14 Hey, Gott von Israel, auf dich feiern wir Feten für immer bis in Ewigkeit, ja, Mann, auf jeden!“

Mein Schlüsselvers für heute

Wie ein Hirsch nach klarem Wasser lechzt, / so sehne ich mich nach dir, mein Gott.
(Ps 42,2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich bin von Gott abhängig wie ein Hirsch vom Wasser. Der Dichter des Psalms fühlte sich von Gott getrennt und will nicht ruhen, bis seine Beziehung zu Gott wieder in Ordnung ist. … Sich von Gott getrennt fühlen – das kenne ich auch. Nur kannte ich damals den Grund nicht. Ich war blind dafür und es hat soooo lange gedauert, bis ich erkannte, woran es lag. In eine solche Lage möchte ich nie wieder kommen.
Ja, ich brauche Gott, meinen Vater, wie dieser Hirsch das Wasser. Gestern früh bei dieser Bibellese war ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich loslassen muss, loslassen von dieser Wohnung, loslassen von diesem materiellen Besitz. Der Gedanke viel mir ehrlich gesagt, nicht leicht und trotzdem war ich dann schweren Herzens bereit. Und genau das hat Wunder aufgetan. Kurz danach schrieb mir D. einen Vorschlag, der ganz klar so war, wie ich es immer erhofft hatte, nur wusste sie nicht, wie das rechtlich gehen sollte. Ich stellte meine Frage etwas später einen Online-Anwalt und bekam auch so eine ganz klare Antwort. Es geht. Es geht ganz einfach. Und plötzlich ist alles kein Problem mehr, was mir tagelang vorher das Herz so schwer gemacht hat und ich keine Lösung sah.
Gott wollte nur von mir, dass ich bereit war, loszulassen. Das war seine Bedingung, und dann löste sich der Knoten in so einer Leichtigkeit, die ich nie erwartet hatte. Oh, Vater, ich danke dir. Ich danke dir, für diese Lektion!


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