Tag 432 + 433 – Psalm 49

Gott ist nicht käuflich

1 Von Korachs Söhnen an den Chorleiter, gebt den Rhyme jetzt immer weiter.

2 Das geht raus an alle sieben Kontinente: eine Message, die ich an alle sende,

3 an jeden, der das hört, alle zusamm’. Egal, ob reich, arm, groß, klein, dick oder schlank,

4 jetzt habe ich’s gecheckt, hört meine Schlauheit.

5 Gott hat mir gesagt, ich soll sprechen, also geb ich nicht klein bei.

6 Ich hab keine Angst vor Menschen, die sich in meinen Weg stellen.

7 Sie vertrauen auf ihr Vermögen, sie hoffen auf ihr Geld.

8 Man kann seinen Bruder nicht freikaufen, Gott nimmt kein Lösegeld. Kohle zählt bei Gott nicht, nur hier, in dieser miesen Welt.

9 Denn Gott weiß, eine Seele ist viel zu wertvoll, er denkt anders als ihr, weil ihr nur immer mehr wollt.

10 Von dem Gedanken, Gott zu kaufen, verabschiedet euch ewig. Mit Geld der Hölle zu entkommen, das geht nicht.

11 Denn eins ist klar, das gilt für Arme und Reiche: Sterben müssen wir alle, nur nicht auf dieselbe Weise. Irgendjemand wird dann euer Vermögen erben,

12 aber glaubt ihr wirklich, dass eure Häuser für immer stehen werden? Ihr könnt noch so bekannt sein, eins müsst ihr euch merken:

13 Irgendwann wird der Reichste wie der ärmste Penner sterben!

14 Folgende Worte sollten sich in euer Gehirn einbrennen, denn ich prophezeie euch jetzt schon euer Ende:

15 Ihr fühlt euch heute wie ein King auf dem Thron, aber morgen schon werdet ihr in der Hölle schmorn.

16 Aber mein Leben wird Gott retten, und ihr werdet ewig leiden wie Gefangene in Ketten.

17 Keine Angst, wenn ein Mann reich ist und glaubt, er sei wichtig,

18 denn in die Hölle nimmt er seine Kohle nicht mit sich.

19 Er hat ein gutes Leben, und andere schleimen sich ein,

20 aber er kommt in die Dunkelheit, wo die Sonne nie scheint.

21 Der Mensch, der Ansehen hat, aber keine Ahnung, bewegt sich auf dünnem Eis, und es ist klar, dass er einbricht.

Mein Schlüsselvers für heute

Denn im Tod nimmt er das alles nicht mit,  sein Reichtum folgt ihm nicht ins Grab.
(Ps 49:18)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Das ist wieder ein Psalm, den ich verstehe, so leicht, so einfach, so schön.
Die Reichen und die Armen haben eins gemeinsam: Wenn sie sterben lassen sie ihren ganzen Besitz auf der Erde zurück. Im Augenblick des Todes, den alle erleben werden, stehen die Reichen als auch die Armen nackt und mit leeren Händen vor Gott. Die einzigen Reichtümer, die wir dann besitzen, sind die, die wir dann in unser ewiges Erbe investiert haben. Oder anders formuliert: Die einzigen Reichtümer, die ich dann besitze, sind die, die ich in mein ewiges Erbe investiert habe. Im Moment des Todes wird sich jeder wünschen er hätte sich weniger um Irdisches gekümmert, was wir eh zurücklassen müssen, und mehr um die himmlischen Dinge, die für immer erhalten bleiben. Um einen Schatz im Himmel zu haben, muss ich mein Vertrauen auf Gott setzen, ihm gehorsam sein und mein ganzes Tun darauf ausrichten. Weiß ich. Aber es ist immer wieder gut, daran erinnert zu werden.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir für diesen Psalm heute. Immer wieder braucht man solche Wort (oder besser: ich), um nicht in den alltäglichen Wahnsinn nach irdischen Gütern zu verfallen. Alles um uns herum ist darauf ausgerichtet, dass wir konsumieren, konsumieren, konsumieren. So funktioniert diese Welt. Eine Welt, die von Satan regiert wird. Noch. Der Psalm tat gut und hat mich wieder genordet. Danke!
Heute ist „Herrentag“. Heute fahren keine Bollerwagen mit betrunkenen Männern durch die Gegend – dank Corona. Es ist schon abartig, was die Welt aus diesem Tag gemacht hat. Wobei … in deinem Wort steht nirgends, dass die die Himmelfahrt Jesu in irgendeiner Weise gefeiert werden soll. Für die Jünger war es ja eher ein trauriger Tag. Immerhin war ihr Meister, ihr Lehrer, ihr Herr nicht mehr bei ihnen. Wie auch immer, wir Deutschen haben einen Feiertag draus gemacht. Für mich wird dieser heutige Tag kein anderer sein, als alle normalen Tage. Ich brauch heute einen Tag, der so normal wie nur irgendwie möglich ist, um für morgen Kraft zu haben für die Urnenbeisetzung von H. Vater, hilf mir dabei, lass heute alles ganz ruhig sein, ganz still, ganz besinnlich und gib mir für alles die Kraft, die ich brauche, um durch diesen Tag zu kommen. Bitte sei bei mir. Bitte beschütze und behüte mich und halte alles Böse von mir fern. Sei bei mir.
Amen


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