Tag 439 – Psalm 53

Gott macht Feinde platt

1 Diese Verse kommen von David und sind zum Nachdenken.

2 Nur Durchgeknallte denken: „Da ist kein Gott am Lenken!“ Du kannst sie getrost in die Tonne drücken, sie lachen über Gott, sehen in ihm ’nen alten Mann auf Krücken. Es gibt nicht einen von denen, die wirklich gut drauf sind.

3 Gott sieht vom Universum runter auf sein „Menschenkind“. Und er versucht, jemanden zu finden, der mal den Schnall hat, der prall nach seinem Willen lebt und ihn auch mal was fragt.

4 Aber sie gehen ab in Ätzkram, haben sich abgewandt, da gibt’s nicht einen, der nach Gottes Willen sein Leben plant.

5 Haben die es denn nicht kapiert, die üble Sachen machen? Die mein Volk zum Frühstück fressen wie ein Hund den Knochen. Sie rechnen gar nicht mehr mit Gott und seinem Eingreifen.

6 Aber jetzt kriegen sie Panikattacken, er wird sie einseifen. Gott wird die Feinde seiner Leute total vernichten, er sorgt dafür, dass sie nicht länger Reime dichten.

7 Mann, Gott, wenn du jetzt kommen würdest vom Berg Zion, dein Volk wird jubeln und sich freuen vor dem Thron. Wenn du das Schicksal deines Volkes endlich wendest, dann steigt für uns die Party auch hier ohne Ende.

Mein Schlüsselvers für heute

Dummköpfe denken: „Es gibt keinen Gott.“ Sie richten Unheil an;  ihr Tun ist abscheuliches Unrecht.  Keinen gibt es, der Gutes tut.
(Ps 53:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dieser Psalm wiederholt die Botschaft von Psalm 14 und verkündet, wie dumm jemand ist, der die Existenz Gottes leugnet (s. auch Röm 3:10). Viele Menschen behaupten vielleicht, es gäbe keinen Gott, weil sie für ihre Sünde nicht zur Rechenschaft gezogen werden wollen. So können sie einfach weiter sündigen. Sie leugnen, dass es einen Richter gibt, damit sie der Strafe entgehen. Den „Narren“ fehlt es nicht unbedingt an Intelligenz, viele Atheisten und Ungläubige sind sehr gebildet. Narren sind Menschen, die Gott ablehnen, obwohl er der Einzige ist, der sie retten kann.
Aber manchmal hat das auch gar nichts mit Sündigen und Dummheit zu tun, sondern es ist einfach so wie bei mir es war: ich wurde einfach nur atheistisch erzogen. Da gab es keinen Gott. Und wenn Eltern das einem Kind so vorleben, dann hat Gott im Leben des Kindes keinen Platz und es bedarf als Erwachsene dann große Anstrengungen und Verwirrungen und ja, auch manchmal richtige Verstrickungen in Sünden, um in die richtige Spur zu kommen. In Gottes Spur.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ja, mein Weg war steinig und holprig und ist es auch jetzt noch. Ich habe viele große Fehler gemacht, einfach weil ich es nicht besser wusste. Es ist viel schief gelaufen in meinem Leben, aber du hast mich immer ganz sanft in die richtige Richtung geschubst. Nur ein einziges Mal hast du dich mir entzogen. Bei meinem letzten großen Fehler. Und ja, ich verstehe es, weil ich es hätte besser wissen müssen, hab nicht auf dich gehört. Umso mehr bin ich dir dankbar, dass jetzt wieder meine „Standleitung“ zu dir in Ordnung ist, dass du mich hörst, mich wieder auf deine sanfte Art führst und anleitest. Oh, ich bin dir sosososo dankbar. Die Zeit ohne dich (ist ja quatsch, du warst trotzdem da, nur konnte ich dich nicht mehr spüren) war sowas von dunkelschwarz. Niiee wieder. Und so beginne ich wieder Morgen immer mit dir. Du bist da. Du bist da. Du bist da und hörst mich. DANKE


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