Tag 448 + 449 – Psalm 60 + 61

Gott ist gegen uns

1  Ein Lied von David, ein Lied zum Lehren.

2  Als er mit Syrern und Edomitern kämpfte, und sie sich wehren. Aber das ist vorbei, aus ist der Kampf, seine Gegner wurden geschlagen – zwölftausend Mann.

3  Gott, du hast uns verworfen, zerstört, uns in Teile zerrissen.

4  Deine Leute waren zerstreut und verteilt, heile die Risse.

5  Wir waren gebrochen wie Wellen an steinigen Riffen, waren verwundet, als hätten sie uns mit Steinen beschmissen.

6  Wir hatten Angst, auf uns waren die Kanonen gerichtet, aber dank dir konnten wir fliehen mit reinem Gewissen.

7  Bitte hilf uns, wir müssen die Feinde vernichten, halt unsere Verluste gering, wir möchten keinen vermissen.

8-9  Gott hat geredet in seinen Heiligen Hallen: „Ich will abgehen vor Freude und die Länder verteilen. Sichem, Sukkot, Gilead und Manasse sind mein, auch Efraim und Juda gehörn mir allein.

10  Moab und Edom will ich an mich reißen, und auch Philistäa wird mich loben und preisen!“

11  Wer wird mich denn bis nach Edom begleiten?

12  Gott, willst du etwa wieder mit uns kämpfen und streiten?

13  Hilf du uns vor den Bedrängern, Hilfe von Menschen ist wertlos.

14  Gott, ein Wort von dir, und ich zieh direkt mit meinem Heer los.

Bei Gott bin ich in Sicherheit

1 Für den Leadsänger mit E-Gitarre und Bass von David.

2 O Gott, ich schrei zu dir, ziemlich heftig und laut,

3 am andern Ende der Welt sitz ich, wie wenn einer abhaut und nicht mehr zu dir findet, bitte hol mich zurück.

4 Du bist mir das Wichtigste geworden, ich hatte das Glück, dich kennen und lieben zu lernen. Du bist mein Anker in größter Not.

5 Komm, hol mich für immer zu dir auf dein Boot! Ich will bei dir sein, solang ich bin, du bist für mich alles, gibst meinem Leben wieder Sinn.

6 Denn du gibst mir Antwort, du bleibst nicht stumm und gabst mir die Power, ich mach mich nicht krumm, weil du mir alles schenkst für meine Belange.

7–8 So lass unsern Präsi uns noch möglichst lange regieren und gib ihm ein erfülltes Leben, dass er mit dir geht, das lass ihn erstreben.

9 Dann will ich dich feiern, wo immer ich sein werde, du hilfst mir im Leben, hier auf dieser Erde.

Mein Schlüsselvers für heute

Dann werde ich deinen Namen ständig besingen und erfülle so täglich, was ich gelobt.
(Ps 61:9)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt.

David schwört, Gott täglich zu loben. Er lobte ihn in guten und schlechten Zeiten seines Lebens. Finden wir, finde ich jeden Tag etwas, wofür wir, ich Gott loben können? Eindeutig ja. Wie oft schicke ich einen stummen Blick nach oben und sage einfach nur Danke.
Wenn wir (ich) das tun, werden wir (ich) feststellen, dass unser (mein) Herz in den täglichen Pflichten nicht untergeht, sondernd mit gleichbleibender Zuversicht erfüllt ist. Ich habe gleich im Duden nachgeschaut, was „Zuversicht“ eigentlich ist: festes Vertrauen auf eine positive Entwicklung. Ja, das bin ich. Ich bin zuversichtlich, also ich vertraue ganz fest darauf, dass Gott alles in seinen Händen hält und letztendlich alles einen positiven Ausgang hat, wie chaotisch es auch derzeit gerade in dieser Welt gerade ist.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich habe ein ganz, ganz großes Anliegen. Es ist etwas, wo ich mich total allein gelassen fühle. Gestern hat mich das Amtsgericht von E. angeschrieben, dass ich Alleinerbin von H. bin. Das überfordert mich total. Ich weiß weder, wie ich an die privaten Sachen von H. komme, noch was an Guthaben oder Verbindlichkeiten er hat. Ich sehe keinen Zipfel, wo ich das aufdröseln kann. Ich habe beim Gericht angerufen, sie meinte nur unfreundlich, sie sind nur dazu da, Erben zu ermitteln und alles andere ginge sie nichts an. Auch die Entfernung spielt eine große Rolle. Ich kann nicht mal eben in seiner Wohnung vorbeischauen (hab ja gar kein Schlüssel dazu. Ich hab bei der Wohnungsgenossenschaft angerufen, immer alle Leitungen besetzt. Ich weiß auch nicht, wo er sein Konto hat. Nichts weiß ich. Ich glaube, das ist eine Nummer zu groß für mich. Ich habe dann vorsichtshalber einen Notartermin vereinbart, um ggf. die Erbschaft auszuschlagen. Ich weiß, dass das nicht im Sinne von H. ist, aber ich weiß mir nicht anders zu helfen. Vater, bitte sage mir, was ich tun soll. Mach bitte Türen auf, durch die ich gehen soll und schließe die Türen fest zu, wo du meinst, das ist nicht der richtige Weg. Bitte zeige mir den Weg. Bitte.


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