Tag 450 – Psalm 62

Nur bei Gott kann ich entspannen

1 Dieses Lied ist von David geschrieben, für den Chorleiter Jedutun.

2 Nur bei Gott kann ich entspannen, werde ich still und warte dann. Denn er wird helfen und nicht ruhn.

3 Er ist mein Bunker im Luftkrieg, er steht zu mir, bei ihm ist Sieg. Nichts kann mir da noch wirklich schaden.

4 Wie lange wollt ihr einem Mann noch ans Leder, ihn lieber tot als lebend haben? Wollt ihr ihn unterm Schrott begraben, in einem eingestürzten Keller verschaben?

5 Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, bei jeder Lüge gehen sie ab. Mit ihrem Mund beten sie für jeden, aber im Herz, da ist ein Grab.

6 Da bleibt nur Gott, dem ich vertraue, ich haue mein Gebet zu ihm raus, denn nur bei ihm finde ich Ruhe, er gibt mir Hoffnung hier im Haus.

7 Er ist mein Fels und auch mein Bunker, ich werde stark sein und nicht wanken.

8 Gott rettet mich und meine Ehre, er schützt, ich will ihm dafür danken.

9 Hey, Leute, setzt auf Gott im Leben, schüttet euch völlig aus vor ihm. Bei Gott, da sind wir ganz zu Hause, zu ihm, da können wir immer fliehen.

10 Das Leben des Menschen ist so schnell vorbei wie eine gelöschte Datei. Egal, ob der ein feiner Pinkel ist oder auch ein billiger Lakai, jeder Mensch wiegt nur so viel wie sein Gewicht in CO2.

11 Verlasst euch nicht auf miese Sachen und auch nicht auf Betrügerei und wenn ihr etwas Kohle erbt, dann hängt euch nicht daran.

12 Gott hat schon oft zu mir gesagt: „Ich hab die Macht, gerade dann!“

13 Du, Gott, alleine, du bist die Liebe und bist gerecht. Das kann man sehen, wenn du die Bösen krass bestrafst, und einen Guten lässt du ziehen.

Mein Schlüsselvers für heute

Nur bei Gott wird meine Seele still, denn meine Hilfe kommt von ihm.
(Ps 62:2)

Meine Erkenntnis des Tages
Glauben ins Leben umgesetzt

David drückt Gott gegenüber seine Gefühle aus und beteuert nochmals seinen Glauben. Gebet kann unsere Spannungen in emotional anstrengenden Zeiten lösen. Und genau das ist mir passiert. Vorgestern und gestern war ich durch die Nachricht, Erbin zu sein, völlig neben der Spur. Nicht weil es da um materielle Dinge geht, sondern dass es der Verstorbene so wollte und ich beim besten Willen nicht wusste wie ich es denn realisieren könnte. Bei dieser Entfernung. Mit Null Kenntnissen, wo was ist. Gestern habe ich Gott mein Herz ausgeschüttet und um Hilfe gebeten. Ja, ich hatte im Hinterkopf, dass er mir irgendwie zeigt, auf welchem Weg ich es realisieren kann. Aber nö. Gott denkt anders. Er hat mir wieder inneren Frieden geschenkt und die Erkenntnis: Lass es, es sind nur materielle Dinge, der Verstorbene hat nichts davon, wenn ich mich hier stresse. Und mit Sicherheit denkt er jetzt anders über irdische Güter. Danke Vater, du bist wunderbar. Danke. Manchmal kann alles so einfach sein. Ich schlage es aus. Fertig.


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