Tag 451 + 452 + 453 – Psalm 63-65

Ein Lied über das Bedürfnis, mit Gott zusammen zu sein

1 Diesen Reim hat David geschrieben, als er in der Wüste Juda war. Er hing dort rum, länger als nur einen einzigen Tag.

2 David sagt: Gott, du bist der Boss, nach dir such ich! Du fehlst mir so krass, wie das Wasser in der Wüste fehlt.

3 Ich such nach dir, in deinem gigantischen Haus, und ich hab beschlossen, ich geh da nicht eher raus, bis ich deine ganz krasse Art dort mal gesehen hab, wie oberheftig du bist, das ist mir total klar.

4 Von dir geliebt zu sein, ist mir mehr wert als das Leben, deshalb sag ich dir, weder irgendwo im Himmel oder auf Erden gibt es jemand, der größer und heftiger ist als du. Das rappe ich dir jetzt, wer macht ’ne Beatbox dazu?

5 Ich bin dir ewig dankbar, und wenn ich mit dir rede und mich dir mit meinen absolut leeren Händen hingebe,

6 dann füllst du mich ab wie beim besten Festessen, ich fühl mich satt, hab mich mit Liebe vollgefressen. Denn du machst mich so happy, und ich geh voll dabei ab, deswegen schreib ich dir immer wieder einen neuen Rap.

7 Wenn ich nachts nicht schlafe, muss ich über dich nachdenken,

8 ich kann dir vor Freude immer wieder nur neue Lieder schenken. Du hast mir geholfen, mich mit deinen Flügeln beschützt. Deine große schützende Kraft jedem etwas nützt.

9 Ich will so nah bei dir sein, wie’s nur irgendwie geht, du hältst mich ganz fest und hilfst mir, wo’s gerade fehlt.

10 Alle, die drauf warten, dass ich krepier und den Löffel abgebe, sollen selbst sehen, wie’s ist, nicht mehr weiterzuleben.

11 Sie sollen alle verrecken, als Fraß für die Meute,

12 bei Gott bekomme ich als Präsident meine große Freude. Wer schwört auf deinen Namen, der kann sich „was Besonderes“ nennen, aber die, die Lügen verbreiten, werden sich daran das Maul verbrennen.

Gott als Freund

1 Für den Leiter der Band ein Reim, ungehemmt.

2 Hilfe, Gott, hör mich, mir geht es beschissen, meine Feinde sind übel, haben schon viele gerissen.

3 Sie sind schlimm wie die Mafia, ham sich gegen mich verschworen, sie planen den Aufstand, wolln’ mir glatt an die Ohren.

4 Ihre Worte sind schärfer als die schärfste Rasierklinge, und mit ätzenden Sätzen verletzen sie Dinge.

5 Schleimig kommen sie aus dem Hinterhalt gekrochen und schießen auf die Schuldlosen ununterbrochen. Ohne Vorwarnung und Alarm schießen sie skrupellos,

6 reizen sich zu Bösem, wollen ganz famos uns Fallen stellen, unsere Zechen prellen, hämisch fragen: „Wer wird es schon mitkriegen, die Dellen?“

7 Sie überlegen sich fiese Sachen und protzen dabei: „Genial, wie wir’s machen!“ Oberlink und fies ist ihr Herz,

8 doch jetzt schießt Gott und macht endlich Terz, und er trifft sie genau, sie fangen an zu bluten.

9 Durch ihre eigenen Worte, die nicht absoluten, kamen sie zu Fall, sie wollten nicht hören. Wer sie am Boden liegen sieht, schlackert nur mit den Ohren.

10 Alle haben Respekt, sagen: „So ist Gott drauf! Er hat das getan, und er gibt niemals auf!“

11 Wenn du Gott treu bleibst, wirst du dich an ihm freuen. Du findest Schutz bei ihm, bei Gott, dem treuen.

12 Und jeder, der ehrlich und straight unterwegs ist, wird stolz auf sich sein, weil du immer sein Freund bist.

Du bist treu

1 Ein Lied von David:

2 Dem King of Kings kann man auf dem Zionsberg begegnen. Wenn man für ihn rockt, wird er einen segnen.

3 Du erhörst unsre Bitten, erkennst die Schmerzen, die wir erlitten. Deswegen kommen die Menschen zu dir, jeder braucht dich hier.

4 Trotz Mist, der uns auf den Boden drückt, trotz Untreue, die uns von dir wegrückt, wirst du uns vergeben, schenkst uns das wahre Leben.

5 Alle haben Glück, die du erwählt hast, im allerderbsten Bereich machen sie nun Rast. Dort in deinem Tempel stillst du die Sehnsucht, mit dem Besten vom Besten ist von dort keiner auf der Flucht.

6 Wenn wir dich dringend brauchen, bist du uns treu, lässt deine Muskeln spielen, ganz und gar nicht scheu. Von Ost nach West, von Süd bis Nordwissen die Leute: „You are the Lord!“

7 Mit deiner Kraft hast du die Berge gebracht, alle sehen es, du hast die Macht!

8 Das Brausen des Meeres besänftigst du, das Tosen der Wellen verstummt im Nu.

9 Genau, wie das Geschrei der Leute erlischt, ja Mann, ich glaube, die hat’s erwischt. Überall jubeln sie und freuen sich über dich, vor deinen Taten erschrecken sie sich.

10 Das ganze Land ist von dir umsorgt, mit Fruchtbarkeit hast du es versorgt.

11 Du schenkst Wasser zuhauf, machst Flüsse zur Idylle, so wächst das Getreide in Hülle und Fülle. Auf das gepflügte Land lässt du es regnen. Die Dürre tränkst du und wirst die Pflanzen zum Gedeihen segnen.

12 Die reiche Ernte ist die Jahreskrönung, für alle die krasse Bereicherung.

13 Und anstatt vor Hitze zu glühen, beginnt selbst die Steppe zu blühen.

14 Auf den Weiden ist jetzt full house, alle Schafherden gehn dorthin raus. Das Korn bedeckt den ganzen Hang, und alles ist erfüllt von Jubel und Gesang!

Mein Schlüsselvers für heute

Gott, dir gebührt der Lobgesang in Zion, dir erfüllt man seine Versprechen.
(Ps 65:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Zu der Zeit des Alten Testaments waren Versprechen eine ernste Sache und mussten vollständig eingelöst werden. Niemand war gezwungen, einen Eid zu leisten, doch einmal gesprochen, war er bindend (5Mo 23:22-24).
Auch wenn es hier „nur“ darum geht, Gott für Gebetserhörungen zu preisen, steckt doch ganz viel hinter diesem Vers. Und mir wird auf einmal schlagartig klar, dass ich Versprechen gegenüber Menschen immer einhalte, aber bei Gott ich schnell mal im Gebet daher sage: Ab Morgen will ich feste Gebetszeiten halten (zum Beispiel vor dem Essen) und dann vergesse ich es doch wieder und lasse es schleifen. Und denke mir nichts weiter dabei. Da ich es in meiner Kindheit nicht kannte, konnte es auch nicht eingeübt werden und allein ist es so schwierig, daran zu denken. Ist ja nicht schlimm, aber ich darf es Gott nicht versprechen: „Ab Morgen, dann halte ich … “ Noch nie ist mir das bewusst geworden, dass ich gegenüber Gott in dieser Beziehung so nachlässig bin….

Mein Gebet für meinen Tag

Oh, Vater, bitte vergib mir, dass ich so nachlässig bin. Dabei müsste ich es doch besser wissen. Ich könnte jetzt versprechen, ab jetzt werde ich mir Versprechen, die ich dir gebe bewusst machen und dann auch einhalten, aber das ist ja schon wieder ein Versprechen. Eine Endlosschleife. Bitte Vater, vergib mir. Bitte hilf mir, mehr darauf zu achten, dass ich nicht einfach solche Sachen dahersage, die dann aus meinem Kopf wieder verschwunden sind. Ich brauche dazu deine Hilfe, allein schaffe ich es nicht. Nimm irgendeine Glocke zur Hand und mache ganz dolle Krach, wenn wieder so etwas passiert.
Dabei kann ich dich nicht genug loben. Am Samstag war ich bei D. Zwei Stunden bis zu ihr, eine knappe Stunde dort und 2,5 Stunden zurück einschließlich Schienenersatzverkehr. Ich war hinterher so fertig und doch war es sosososo wichtig. Ich glaube, jetzt hat D. auch verstanden, was das für Kraft für mich gekostet hat. Aber es war gut. Ich bin so dankbar, dass ich es geschafft habe und ich dort sein konnte.
Vater kannst du nicht etwas tun, damit ihr Auto endlich repariert wird? Sie braucht es doch so sehr. Auf dem Dorf ist es so schwierig mit dem Fahrrad alles zu erledigen. Auch für die Jungs wäre es gut. Bitte Vater, rede doch mal mit dem Nachbarn, dass er es schafft, sich das Auto anzuschauen. Es würde ihr so manches leichter machen.
Und dann habe ich noch ein Problem. Ich habe eine Doku gesehen, wie man sich ein glückliches Umfeld schafft. Geht ja ganz einfach (so die Theorie), indem man sich mit Menschen abgibt, die einen brauchen mit den Sachen, die man gern tut. Ist logisch. Aber mich braucht keiner. Es werden nur Menschen gebraucht, die voll leistungsfähig sind. Ich kann nur kleine Sachen. Bitte Vater, kannst du mir nicht Gelegenheiten geben, wo ich Menschen helfen kann auch mit meiner begrenzten Kraft? Und wo ich dich noch dabei loben kann? Ich wünsche es mir so sehr. Zeige mir doch bitte heute etwas. Bitte.
Und so lege ich dir das alles in deine Hände, beschütze und behüte mich, D., die Jungs, J., T., und A. und halte alles Böse von uns fern.
Amen


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s