Tag 463 – Psalm 70

Gott, hilf mir!

1 Ein Hit von David, beim Essensopfer zu bringen, natürlich auch zum Singen.

2 Gott, ich bitte dich, komm und rette mich. Mach dich auf die Socken, fang an, meine Feinde zu schocken.

3 Wer mir mein Leben nehmen will, dem soll gar nichts gelingen. Vor allen Leuten, während ich chill, soll ihm das Schande bringen. Wer sich über mein Unglück lustig macht und über mein Pech hämisch lacht, bitte, Gott, mach den platt. Jag ihn davon in ’ne andre Stadt.

4 Jeder, der schadenfroh lästert, über mein’ Schaden ganz begeistert, belädt sich die Schultern selbst mit Dreck und schleicht ganz kleinlaut weg vom Fleck.

5 Aber alle, die an deiner Seite stehn und dich als ihren Retter sehn, knien sich vor Freude nieder, jubeln und singen dir Lieder. „Gott ist groß!“, rufen sie immer wieder.

6 Ich bin völlig hilflos, bin grad beim Fallen, so wie Dominos. Bin total auf dich angewiesen, Herr, ohne dich läuft hier alles so schwer. Trage mich, erbarme dich, sorge für mich und sei mir behilflich. Denn du bist mein Versorger, mein Befreier, doch ich versinke im Nebelschleier. Komm rasch zu mir, befreie mich, alleine pack ich’s nicht! Mein Gott, zögere nicht länger, ich bin doch dein Sänger!

Mein Schlüsselvers für heute

Wenn andere uns enttäuschen und bedrohen, fühlen wir uns so leer, als hätten wir einen lebenswichtigen Teil von uns selbst verloren. Wenn andere das Vertrauen, dass wir in sie gesetzt haben, missbrauchen, nehmen sie uns den Mut. In diesen leeren geknickten Zeiten müssen wir wie David zu Gott flehen und darum bitten, dass er uns hilft.
Das die Theorie. Mir persönlich hilft dann der Gedanke, dass ich mich in Gottes Hand einkuschle und mich so beschützt und behütet fühle. An den äußeren Umständen ändert es nichts, hilft mir aber, durch diese Zeit getragen zu werden.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gestern war dann doch ein recht schwieriger Tag und ich habe mich durchgequält. Ein bisschen war ich selbst schuld. Nein, nicht nur ein bisschen. Weil ich die Nacht vorher nicht schlafen konnte, habe ich ziemlich spät zwei Schlaftabletten genommen. Das Ergebnis kenne ich. Ich schlafe dann zwar schnell ein, aber der folgende Tag wird gruselig. Ich vertrage diese Dinger nicht. Und trotzdem nehme ich sie, wenn ich ewig nicht in den Schlaf kommen kann. Also manchmal. Gut, der Tag gestern ist abgehakt. Heute geht es etwas besser. Ein bisschen Panik schiebe ich schon vor den Temperaturen. Vater, bitte hilf mir, gut durchzukommen, ich habe heute nichts weiter vor. Das ist gut und ich kann mit einem neuen Projekt beginnen. Ein intensiveres Studium des Römerbriefes. Ich freue mich drauf. Bitte beschütze und behüte mich, halte allen Kummer von mir fern und lass es einen guten Tag werden.
Amen


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s