Tag 472 + 473 – Jakobus 2:1-13

Die Position in der Gemeinde ist egal

1 Ihr Lieben! Vertraut Gott, wie es Jesus auch getan hat. Er ist unser großer fantastischer Chef.

2 Stellt euch jetzt mal vor, in eure Gemeinde kommt ein feiner Pinkel im Armani-Anzug und mit einer Rolex am Arm zum Gottesdienst. Und gleich dahinter kommt ein armer Penner zu euch, der sich einen Monat nicht gewaschen hat.

3 Wie würdet ihr reagieren? Der Typ mit viel Kohle würde sofort einen Platz in der ersten Reihe angeboten bekommen! Der stinkende Penner würde vermutlich einen Platz auf dem Fußboden abkriegen, am besten in irgendeiner Ecke.

4 Meint ihr, dass es wirklich okay ist, solche Unterschiede zu machen? Meint ihr, dass es gut ist, nach diesen Maßstäben zu beurteilen und zu richten?

5 Hört mal gut zu, ihr Lieben! Hat Gott nicht gerade die Menschen ausgesucht, die nach den Maßstäben der Welt ganz unten sind? Diese Typen sind für ihn durch ihr Vertrauen reich und wertvoll geworden! Er will den Menschen alles vererben, was er besitzt, denen, die in ihn verknallt sind.

6 Wie kommt es, dass die Penner und die Leute ohne Kohle bei euch nichts zählen? Wer macht euch denn eigentlich Probleme? Sind das nicht die Menschen, die eh viel Geld haben? Das sind doch die Leute, die euch verklagen und vor Gericht zerren!

7 Gerade das sind doch die Leute, die sich über Jesus lustig machen. Sie lästern über denjenigen, zu dem ihr gehört.

8 Wenn ihr allerdings das wichtigste Gesetz von Gott ernst nehmen würdet, dann wäre das eine gute Entscheidung. „Liebe die Menschen, mit denen du zu tun hast, so sehr, wie du dich selber liebst.“

9 Wenn ihr einen Menschen danach beurteilt, wie wichtig und toll er ist, dann steht das zwischen euch und ihm. Das will Gott nicht, es verstößt gegen seine Gesetze.

10 Wenn sich jemand an alle Gesetze hält, aber gegen ein einziges verstößt, dann hat er alle Gesetze gleichzeitig gebrochen.

11 Gott hat ja die Ansage gemacht: „Du sollst deinem Ehepartner treu sein!“ Aber er sagte auch: „Du sollst niemanden töten!“ Wenn du jetzt ehemäßig treu bist, aber jemanden tötest, dann hast du das Gesetz ja trotzdem gebrochen und bist schuldig.

12 Darum sollt ihr so reden und handeln wie Menschen, die wissen, dass sie nach diesem Gesetz beurteilt werden, das uns wirklich frei macht.

13 Wer selber nichts verzeihen kann, dem wird bei der letzten Gerichtsverhandlung auch nichts verziehen werden. Wer selber viel verzeiht, für den gilt: Die Liebe besiegt sogar das Gericht.

Mein Schlüsselvers des Tages

Und ihr wendet euch dem gut gekleideten Mann zu und sagt: „Hier ist ein schöner Platz für dich!“ Zu dem Armen aber sagt ihr: „Du kannst dort stehen bleiben!“ oder: „Setz dich hier an meine Fußbank!“
(Jakobus 2:3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum es falsch ist, reiche Leute zu bevorzugen:

  1. Es ist mit der Lehre von Jesus unvereinbar.
  2. Es entspringt bösen Gedanken
  3. Es verletzt Menschen, die in Gottes Ebenbild erschaffen wurden
  4. Es ist eine Begleiterscheinung des Egoismus
  5. Es widerspricht der biblischen Definition der Liebe
  6. Es beweist mangelnde Barmherzigkeit für Menschen, die weniger Glück hatten.
  7. Es ist heuchlerisch.
  8. Es ist Sünde.

Weiß ich alles und ich „bevorzuge“ auch keine Reichen, aber vor manchen müffelnden und evtl. betrunkenen Obdachtlosen mache ich lieber einen Bogen. Das ist nicht in Ordnung, ich weiß. Okay, ich arbeite dran.

Mein Gebet für meinen Tag

Ja,Vater, ich weiß, dass das nicht in Ordnung ist. Ich gebe auch in fast jede bettelnde Hand, die sich mir entgegenstreckt. Auch mit dem Wissen, dass die in Alkohol umgesetzt wird. Ich versetze mich dann in dessen Stelle, wie es mir gehen würde, wenn keiner hilft … Aber manchmal mache ich doch einen Bogen drum, sei es, mir geht es nicht gut und ich mag mich gerade nicht damit auseinandersetzen oder es ist bereits der gefühlt Hundertste an diesem Tag … Alles Ausreden, ich weiß. Bitte Vater, hilf mir, allen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und kein Schubladendenken zu entwickeln. Ich möchte ja auch, dass mich jeder so annimmt, wie ich bin und nicht auf mich herabsieht. Bitte vergib mir, wenn ich das selbst getan habe, ohne dass ich mir dessen in dem Augenblick bewusst war. Sei bei mir, auch in solchen Momenten.
Amen


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