Tag 474 + 475 – Jakobus 2:14-26

Glaube an Gott muss Auswirkungen haben

14 Leute, was bringt es denn, wenn jemand sagt, er vertraut Gott, aber es hat überhaupt keine Auswirkung auf sein Leben?

15 Zum Beispiel ist da jemand bei euch in der Gemeinde, der keine Kohle für anständige Klamotten und ein Mittagessen hat.

16 Und dann kommt einer von euch bei ihm an und sagt: „Ist bei dir alles okay? Hoffentlich hast du genug zu essen und was zum Anziehen!“ Sowas zu fragen ist doch total unnötig, wenn er ihm nicht auch etwas anbietet, was ihm wirklich helfen könnte.

17 Genauso unnötig ist eine noch so vertrauensvolle Beziehung zu Gott, wenn sie keine Auswirkung auf dein Leben hat. Denn dann ist die Beziehung schon tot.

18 Jetzt könnte jemand vielleicht sagen: „Dir fällt es leichter, Gott zu vertrauen, ich arbeite dafür sehr viel für ihn. Aber wenn du dir mal anguckst, was ich alles für Gott mache, dann siehst du, wie sehr ich ihm vertraue!“

19 Du vertraust darauf, dass es nur einen einzigen Gott gibt? Na super, das tun die Dämonen auch, und sie haben Angst vor ihm.

20 Schnall doch endlich, du dummer Mensch, dass dein Vertrauen in Gott total umsonst ist, wenn es ohne eine Auswirkung auf deine Entscheidungen bleibt!

21 Wie war das denn damals mit Abraham? Er wurde für Gott okay, weil er bereit war, seinen Sohn Isaak zu opfern.

22 Hier kann man ganz gut erkennen, dass Vertrauen auf Gott auch immer Auswirkungen auf das Leben hat. Nur so wurde Abrahams Glauben perfekt.

23 Es steht ja schon in den alten Büchern drin: „Abraham hat Gott vertraut. Dadurch ist er für Gott okay geworden.“ So wurde er jemand, den man „einen Freund von Gott“ nennt.

24 Ich hoffe, ihr versteht jetzt, dass Menschen nur für Gott okay werden, wenn ihre vertrauensvolle Beziehung zu ihm auch Auswirkungen auf ihr Leben hat.

25 Bei der Nutte Rahab war das ja auch so. Sie wurde von Gott angenommen, weil sie in Jericho die Spione der israelischen Armee vor den Soldaten des feindlichen Machthabers versteckt hatte. Sie ermöglichte ihnen eine sichere Flucht.

26 Genauso wie ein Körper ohne Seele tot ist, so ist ein Glaube tot, wenn er ohne Auswirkung auf das Leben bleibt.

Mein Schlüsselvers für heute

Genauso ist es mit einem Glauben, der keine Werke aufweist. Für sich allein ist er tot.
(Jakobus 2:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Paulus sagt im Römerbrief, dass wir durch Werke nicht gerettet werden können. Dort meint er die Werke des Gesetzes. Zum Beispiel jeden Sonntag in die Kirche gehen oder jeden Tag die Nachbarin freundlich grüßen, also gute Taten an sich, aber ohne den Glauben wird daraufhin niemand gerettet. Und hier im Jakobusbrief steht nun, ohne Werke ist der Glauben tot. Ein Widerspruch? Nein. Denn die Taten, von denen hier Jakobus spricht, sind Taten aus dem Glauben heraus. Weil ich an diesen großartigen Gott glaube ist es mir ein dringendes Bedürfnis, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen und den Gottesdienst mit anderen Gläubigen zu feiern. Und aus dem Glauben heraus ist es mir auch ein Bedürfnis, die gebrechlichen Nachbarin zu grüßen und ihr meine Hilfe anzubieten … Bitte, Vater, hilf mir dabei, dass ich erkenne, wenn andere Menschen Hilfe brauchen und ich in der Lage bin, Ihnen zu helfen. In deinen Namen möchte ich das so gern tun. Bitte, Vater, erweitere mein Gebiet, wenn du es für richtig hältst. Suche die Menschen aus und zeige sie mir.
Amen

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