Tag 478 + 479 – Jakobus 4

Gott lieben oder die Sachen aus der Welt

1 Leute, warum streitet ihr euch eigentlich ständig? Was ist da für ein Kampf bei euch am Start? Kann es sein, dass ihr eure Gefühle und Leidenschaften einfach nicht im Griff habt und dass ihr euch deswegen so gehen lasst?

2 Ihr wollt immer alles haben und bekommt aber nichts. Ihr seid voll neidisch auf die anderen, und wenn eure Gedanken töten könnten, dann gäbe es bestimmt schon ein paar Leichen bei euch. Streiten ist ja anscheinend normal, ihr bekämpft euch gegenseitig. Das bringt euch alles nichts, ihr müsst mal damit anfangen, richtig zu beten.

3 Wenn ihr Gott um Sachen bittet, dann geht es euch immer nur darum, dass euer Ego befriedigt wird und dass ihr selber gut dasteht. Deswegen hört Gott auch nicht auf euch.

4 Was ist los mit euch? Warum betrügt ihr Gott so? Habt ihr nicht kapiert, dass man sich entscheiden muss? Entweder du bist ein Freund von Gott oder du bist ein Freund der Leute, die ohne Gott leben. Wenn du bei diesen Freunden total beliebt sein möchtest, dann bist du automatisch ein Feind von Gott.

5 Oder meint ihr vielleicht, dass total egal ist, was in den alten Schriften steht? Da steht: „Gottes Geist will uns ganz alleine haben, er ist eifersüchtig. Gott hat seinen Geist in uns wohnen lassen.“

6 Gott hat Spaß daran, uns fett zu beschenken. Darum sagt er dort: „Auf die Menschen, die eingebildet und stolz sind, hat Gott keinen Bock, und er stellt sich ihnen entgegen. Aber auf die Leute, die sich anderen unterordnen und sich selbst nicht so wichtig nehmen, auf die steht er total.“

7 Macht Gott zur hundertprozentigen Nummer 1 in eurem Leben und tut, was er sagt. Und den Teufel könnt ihr dissen, dann wird er verschwinden.

8 Sucht Gott mit allem, was ihr habt! Geht zu ihm, kommt ihm nahe! Dann wird er auch zu euch kommen. Wascht den Dreck von euren Händen! Und wascht eure Gedanken und eure Seele, haltet euer Innerstes sauber, bringt euer Leben in Ordnung! Damit meine ich vor allem die Leute, die sich nicht wirklich entscheiden können.

9 Ihr solltet richtig spüren, wie dreckig es euch geht. Anstatt zu lachen, könnt ihr echt weinen, anstatt eine Party zu veranstalten, könntet ihr erschrocken und traurig sein.

10 Unterwerft euch Gott, macht euch klar, wie winzig ihr für ihn seid. Dann wird er euch aufheben und euch ganz groß machen!

11 Ihr Lieben, hört auf damit, über andere abzulästern. Wenn jemand etwas Schlechtes über einen anderen sagt oder ihn verurteilt, macht er das Gesetz schlecht, das Gott aufgestellt hat. Statt das Gesetz zu befolgen, spielt er sich als Richter über das Gesetz auf.

12 Das kann aber nur einer, nämlich Gott! Er hat die Gesetze gemacht und ist gleichzeitig der Richter, der sie auch durchzieht. Nur er kann freisprechen oder verurteilen. Wie bist du denn drauf, dass du glaubst, ein Urteil über den Menschen neben dir fällen zu können?

Warnung davor, zu cool zu sein

13 Hier ist eine Ansage für alle, die so was sagen wie: „Nächste Woche fang ich einen neuen Job in einer anderen Stadt an. Da will ich ein Jahr bleiben und jede Menge Kohle scheffeln.“

14 Habt ihr denn nur einen blassen Schimmer davon, was morgen alles passieren wird? Was geht denn mit eurem Leben wirklich ab? Ein Leben ist im Grunde doch nur wie der Qualm einer Kippe. Man kann ihn noch kurz sehen, und dann ist er auch schon für immer verschwunden.

15 Darum ist es eine gute Einstellung, wenn man sich sagt: „Wenn Gott will, werde ich leben und dann werde ich auch dieses und jenes tun können!“

16 Jetzt macht mal nicht so den Lauten und überschätzt euch nicht die ganze Zeit! Sich selbst zu überschätzen ist einfach total schlecht.17 Wenn aber jemand weiß, was er Gutes tun kann, und es nicht macht, dann steht das zwischen ihm und Gott. Das ist Sünde.

Mein Schlüsselvers für heute

Nun zu euch, die ihr sagt: „Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt ziehen. Wir werden ein Jahr dortbleiben, Geschäfte machen und Geld verdienen.“
(Jakobus 4:13)

Meine Erkenntnis des Tages; MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist gut, Pläne zu machen, aber diese Pläne werden uns enttäuschen, wenn wir Gott dabei ausklammern. Es hat keinen Sinn, Pläne zu machen, als würde Gott nicht existieren, den die Zukunft liegt in seinen Händen. Was würden wir in 10 Jahren gern tun? In einem Jahr? Morgen? Was tue ich, wenn Gott eingreift und meine Pläne ändert? Planen wir voraus, aber müssen wir Gott mit ins Boot nehmen. Lassen wir uns (ich mich) führen!
Aber manchmal ist es schon schwierig. Fragt man Gott, und keine Antwort kommt. (Oder wir nehmen sie nicht wahr) macht man doch seinen eigenen Stiefel. Bitte, Vater, zeige mir immer den Weg, den ich gehen soll. Mach mich so sensibel, dass ich deinen Willen für mein Leben wahrnehmen kann. Wenn du zu mir flüsterst in dieser lauten Welt, möchte ich dich hören können. Bitte Vater, hilf mir dabei! Verschließe Türen, die ich nicht öffnen soll. Und dort, wo der richtige Weg ist, mach bitte diese Türen ganz weit auf, dass ich es sehen kann. Manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und so führe mich auch heute durch den Tag, dass ich auch gut mit dem Wetter klar komme, plane alle gut und ich will alles annehmen, weil ich dann weiß, es kommt von dir.
Amen.


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