Einfach darum bitten

Jakobus spricht Menschen an, die vieles begehren und nichts erreichen (Jakobus 4:1-2). Ich glaube ihr Mangel liegt daran, dass sie sich nur mit den Kräften ihrer alten sündigen Natur abmühen. So erreichen sie letztlich nichts und verderben sich durch Neid und Streit auch noch ihre Beziehungen.

Dann nennt Jakobus ihnen den Grund für ihre Lage: „Euch fehlt das, was ihr so gerne wollt, weil ihr Gott nicht darum bittet“ (Jakobus 4:2). Im Grunde markiert er damit den Unterschied, ob wir Dinge selbst in die Hand nehmen oder Gott darum bitten.

Sie mögen einwenden: „Aber ich habe Gott doch um dieses oder jenes gebeten, er hat es mir einfach nicht gegeben.“

Wenn Sie Gott um etwas bitten und er es ihnen nicht gibt, dann tut er das nicht, um sie hinzuhalten. Was Sie erbeten haben, entspricht möglicherweise nicht seinen Willen oder es ist noch nicht reif genug dafür. Es kann auch sein, dass Gott Ihnen etwas Besseres geben will, Sie jedoch geistlich noch nicht reif genug dafür sind. Was immer der Grund sein mag: Nie liegt es daran, dass Gott Ihnen nicht wohltun will.

Sie sind Gottes Kind und er liebt Sie. Gott ist gut und tut nur Gutes. Er will so viel mehr für Sie tun, als Sie sich vorstellen können. Er liebt Sie zu sehr, um Ihnen, um Ihnen etwas zu geben, dass Ihnen schaden geben könnte. Er liebt Sie zu sehr, als dass er Ihnen Dinge geben würde, die Ihre alte sündige Natur fördern oder Sie zum Sündigen bringen würden, weil Sie mit ihnen noch nicht umgehen können.

Geben liebevolle Eltern ihrem Kind einen Autoschlüssel, bevor es alt genug ist. um Auto zu fahren? Natürlich nicht, denn Sie wissen, dass es aufgrund seiner Unerfahrenheit in einem Unfall zu Schaden kommen könnte. Genauso geht Gott mit seinen Kindern um. Weil er uns liebt, wird er uns etwas erst dann geben, wenn wir geistlich reif genug sind, um damit umzugehen.

Viele Menschen tricksen und finden Wege, sich Dinge zu verschaffen, die ihnen nicht zustehen – und genau diese Dinge stürzen sie am Ende ins Unglück.

Ich habe das Geheimnis des Zufriedenseins entdeckt. Es besteht darin, Gott um das zu bitten, was ich will, und in der Gewissheit zu ruhen, dass Gott es – wenn es gut ist – auch zur rechten Zeit geschehen lässt. Wenn es nicht gut ist, wird Gott etwas viel Besseres tun, als meine ursprüngliche Bitte zu erfüllen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


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