Tag 494 + 495 – Jesaja 42

Der Mitarbeiter von Gott wird für Frieden sorgen

1 Gott sagt: „Passt mal auf, das ist mein Mitarbeiter, auf den ich total abfahre. Ich habe ihm meine Kraft gegeben, er wird dafür sorgen, dass es bei den Völkern, die ohne Gott leben, bald korrekt zugeht.

2 Dabei wird er nicht wild rumbrüllen, er wird auch keine großen Reden im Fernsehen schwingen.

3 Den halb abgebrochenen Ast wird er nicht ganz abreißen, und das Feuer, das gerade noch so brennt, wird er nicht mit einem Eimer Wasser übergießen. Der Mitarbeiter Gottes sorgt dafür, dass alles korrekt zugeht, wirklich korrekt.

4 Er selbst wird nicht zusammenbrechen und auch nicht ausbrennen, man kann ihn nicht so leicht fertigmachen. Er zieht sein Ding so lange durch, bis dafür gesorgt ist, dass alles gut läuft. Überall, auch auf den entferntesten Inseln, wartet man auf seine Ansage.

5 Das sage ich, Gott, der Chef, der das Universum gemacht hat. Ich habe die Erde geformt und alles, was auf ihr wächst. Alles, was auf der Erde rumläuft, habe ich mit meiner Kraft angepustet, damit es leben kann.

6 Ich habe dich gerufen. Ich habe dich dafür ausgesucht, ich hab dich an die Hand genommen. Und ich werde auf dich aufpassen, und ich sorge dafür, dass du einen neuen Vertrag möglich machst. Durch dich werden alle Völker wieder kapieren können, wo es wirklich langgeht.

7 Menschen, die gefangen sind, wirst du aus ihrem Knast rausholen. Leute, die unfrei sind, wirst du befreien.

8 Das kommt von Gott, dem absoluten Chef, so ist mein Name. Ich möchte, dass ihr nur mich respektiert, und in dieser Sache bin ich auch sehr radikal. Ich allein möchte den Applaus bekommen, die Plastikgötter dürfen davon nichts abhaben.

9 Was ich schon früher angekündigt hatte, ist auch eingetreten. Jetzt sage ich neue Sachen, und bevor die passieren, kündige ich euch das heute an.“

10 An alle: Singt ganz neue Lieder für Gott, erfindet eine neue Musik für ihn! Er ist der Größte, das weiß man auch in der letzten Ecke der Welt. Selbst das Meer freut sich darüber und alles, was im Meer lebt, und auch die Bewohner auf den Inseln freuen sich.

11 Die Menschen, die in der Steppe leben, aber auch die Menschen, die in den Bergen, den Städten und Dörfern leben, sollen ihm laut zujubeln!

12 Alle sollten Gott zeigen, dass man Respekt vor ihm hat, und seine Siege sollen überall gefeiert werden.

13 Gott startet durch wie ein Held, er führt sein Heer wie ein General in den Krieg und sorgt dafür, dass alle Soldaten voll ehrgeizig bei der Sache sind. Er feuert sie an, er sagt laut „Aaaattackeeee!“. Gott zeigt, dass er der Held ist, wenn es im Kampf gegen die Feinde geht.

Gott sagt, er kann nicht länger still sein und nichts sagen

14  „Schon ewig lang hab ich nichts mehr dazu gesagt“, meint Gott. „Ich habe mich zusammengerissen und meinen Mund gehalten. Aber jetzt muss ich einfach laut schreien, so wie eine Frau, die gerade ihr Baby kriegt. Ich ringe nach Luft, ich stöhne vor mich hin, beides gleichzeitig.

15  Auf den Bergen wächst kein einziger Grashalm mehr. Und Flüsse sollen kein Wasser mehr haben, Seen trockne ich auch aus.

16  Dann werde ich meine Leute an die Hand nehmen, denn sie können ja nicht mehr richtig sehen, sie sind wie blind. Ich werde sie auf meinen Weg führen, einen Weg, den sie nicht kennen und wo sie noch nie vorher waren. Was vor ihnen dunkel war, werde ich dann ausleuchten, und dort, wo man stolpern könnte, werde ich alles glatt machen. Das sind Dinge die ich einfach tue, und davon kann mich auch keiner abbringen.

17  Aber die Leute, die auf Plastikgötter setzen, werden kaputtgehen. Die zu den selbstgemachten Figuren gesagt haben ‚Ihr seid jetzt unsere Götter‘ werden voll peinlich dastehen und am liebsten im Boden versinken.

18  Macht mal eure Lauscher auf! Das geht an diejenigen, die auf ihren Ohren sitzen. Und die ganzen Blindis sollen mal die Augen öffnen und hierherschauen!

19  Wer ist so blind wie mein Angestellter? Wer kann so wenig hören wie der Typ, den ich geschickt hatte? Wer ist so blind wie der Typ, dem ich vertraut hatte? Wer sitzt auf seinen Ohren wie der Angestellte von Gott?

20  Er kann sehen, aber er blickt es nicht. Er kann hören, aber er versteht es nicht.“

21  Gott fand, es wäre eine gute Idee, die Gesetze so perfekt zu machen, wie sie jetzt sind.

22  Aber ihr habt jetzt nichts mehr, man hat euch beklaut und ausgeplündert. Ihr habt Handschellen an, und ihr werdet in irgendwelchen dunklen Löchern festgehalten. Ihr seid Gefangene, und es gibt keinen, der euch da rausholen könnte, der sagen würde: Die gehören zu mir, gebt sie wieder frei!

23  Wer von euch nimmt das ernst? Wer von euch wird daraus etwas für die Zukunft lernen?

24  Wer hat denn die Leute von Israel schutzlos den Feinden ausgeliefert, dass man sie so einfach ausrauben kann? Gott hat das gemacht, weil sie Mist gebaut hatten. Sie wollten nicht das tun, was er gesagt hat, seine Gesetze waren ihnen total egal.

25  Darum hat er sie bestraft, er war voll sauer und hat deswegen dafür gesorgt, dass ein fieser Krieg in ihrem Land tobte. Er hat dafür gesorgt, dass alles um sie herum in Brand gesteckt wurde. Trotzdem kapieren die es nicht. Er hat alles angezündet, aber denen ist es wohl egal, sie nehmen das nicht ernst.

Mein Schlüsselvers für heute

„Ich, Jahwe, ich habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, / ich fasse dich an der Hand. / Ich stehe dir zur Seite und rüste dich aus. / Ich mache dich zum Bund[2] für das Volk / und für alle Völker zum Licht, …“
(Jes 42:6)

Meine Erkenntnis für heute

Der Auftrag von Jesus Christus auf der Erde bestand unter anderem darin, Gottes Gerechtigkeit zu zeigen und ein Licht für alle Völker zu sein. Er bietet allen Menschen an, seine Mitarbeiter zu werden. Gott ruft uns auf, Diener seines Sohnes zu werden, die der Welt Gottes Gerechtigkeit und Licht bringen. Was für ein unerhörtes Vorrecht – dem Messias bei seinem Auftrag zu helfen! Aber bevor wir anderen von ihm erzählen, müssen wir Gott an die erste Stelle in unserem Leben setzen. Bevor wir selbst ein Licht für die Welt sein können, müssen wir zuerst sein Licht in uns leuchten lassen.
Ist es so? Ist es bei allen so, die sonntags in die Kirche gehen? Ist es bei mir so?
Ja, Vater, ich möchte es so sehr, aber täglich fallen mir so viele Sünden vor die Füße, die ich abschütteln möchte und denke mir: Sooo kann dich Gott auf keinen Fall gebrauchen. Zieh erstmal den eigenen Balken aus den Augen, bevor du anderen etwas erzählst. Ich weiß, dass wir niemals ohne Sünde hier sein werden, dass das hier zu uns gehört. Es ist wohl mein Perfektionismus, der mir da im Weg steht.
Bitte Vater, was soll ich für dich tun? Was kann ich für dich tun? Obwohl … immer wenn ich dich das gefragt habe, hast du mir genau das gezeigt, was ich bereits tue. So als ob du zu mir sagst: „Genau das will ich, was du tust, mehr ist nicht notwendig, mehr überfordert dich.“ Vater, ist es so? Ich weiß doch, dass ich keine Bäume ausreißen kann. Ach, ich fühle mich so unsicher. Bitte Vater, hilf mir, genau zu er

kennen, wo mein Platz ist, den ich ausfüllen kann. Du erwählst keine Menschen, die du nicht gebrauchen kannst. Wo also ist MEIN Platz in dieser Welt? …. Wo kann ich Licht sein? …


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