Tag 504 + 505 – Jesaja 48

Gott sagt, es passiert bald was Neues

1  Jetzt hört mal zu! Das geht an die Leute vom Volk Israel, die aus dem Familienstamm Juda kommen. Wenn ihr Verträge macht, dann beruft ihr euch immer auf Gott. Ihr sagt, ihr gehört zu Gott, dem Gott von Israel, aber seid dabei nicht offen und ehrlich.

2  Ja, ihr seid ganz stolz drauf, dass ihr in der ganz besonderen heiligen Stadt wohnt, und lasst das auch gerne mal raushängen. Ihr sagt, dass der Gott von Israel, den man auch den Oberchef von allem nennt, euch supportet.

3  Dieser Gott sagt jetzt Folgendes zu euch: „Ich hab schon vor Ewigkeiten Dinge vorausgesagt. Diese Ansagen kamen von mir, und jeder konnte sie hören. Ganz plötzlich habe ich es dann auch gemacht, und alles ist genau so passiert, wie ich es gesagt hatte.

4  Weil mir schon immer klar war, dass du ein Dickschädel bist, Israel, und dass du hartnäckig bleiben wirst und dazu auch noch ein Brett vor dem Kopf hast,

5  hatte ich diese Sachen schon einige Zeit früher angekündigt, bevor es tatsächlich passiert ist. Ich wollte, dass du nicht auf die schräge Idee kommst, das hätte dein Plastikgott, diese selbstgemachte Figur, irgendwie hinbekommen.

6  Du hast alles gehört, und jetzt hast du den Salat. Schau es dir an! Willst du das jetzt nicht mal öffentlich zugeben, damit alle es hören? Egal, ich werde ab sofort etwas Neues erzählen, etwas, das noch nie jemand gehört hat, auch du wusstest das nicht.

7  Es ist gerade eben erst passiert, das Ding ist noch nicht alt. Du hattest davon früher noch nie etwas gehört, weil ich nicht wollte, dass du dann sagen kannst: ‚Hey, ich wusste, dass das passiert!‘

8  Nein, du hast noch nie was davon gehört, und du hast es auch nicht einfach so gewusst. Mir war klar, dass du sowieso nicht treu sein kannst. Du hast ja schon immer den Spitznamen gehabt: ‚Sie geht fremd, seit sie auf der Welt ist‘.

9  Um aber nicht meinen eigenen Namen in den Dreck zu ziehen, reiße ich mich jetzt zusammen, und weil mein Ruf dann ja auch auf dem Spiel steht, werde ich mich für dich entscheiden und dich nicht komplett von der Landkarte auslöschen.

10  Ich hab dich abgescannt und ausgetestet, indem ich dich in größte Probleme und Elend gebracht habe.

11  Es ging mir dabei am Ende nicht mehr um dich, sondern nur noch um mich, deswegen habe ich dich da rausgeholt. Sonst würden die anderen Völker ja nur noch dumme Sprüche über mich reißen. Ich lasse es nicht zu, dass man mich nicht respektiert.“

Der Präsident der Perser bekam seine Order von Gott

12  Gott sagt: „Hört mir mal zu, ihr Leute von Israel! Ich meine jetzt euch, die ich mir extra ausgesucht hatte. Ich bin es! Ich bin der einzige Gott! Ich bin der Erste, der da war, und ich werde der Letzte sein, der das Licht ausmachen wird.

13  Ich habe die Erde mit meinen eigenen Händen gebastelt. Ich habe das ganze Universum gemacht! Ich hab nur einmal laut gerufen, und dann war alles da.

14  Jeder soll herkommen und zuhören! Wer, außer mir, hat irgendwie so was schon mal vorausgesagt? Es gibt einen Mann, den ich, Gott, sehr liebe. Und dieser Typ wird mit Babylonien das machen, worauf er gerade Bock hat. Durch seine Macht werden die Babylonier eins auf die Mütze kriegen.

15  Ich habe das alles vorausgesagt, und ich habe ihn dazu ausgesucht, das zu tun. Ich habe ihn hochgebracht, und ich habe dafür gesorgt, dass er Erfolg hat.

16  Kommt mal her und hört, was ich euch konkret zu sagen habe! Ich habe noch nie Sachen heimlich gesagt, es war immer öffentlich, von Anfang an, seitdem ich da bin!“ Gott, der Chef von allem, hat mich hierhergeschickt, seine Kraft hat mir den Auftrag gegeben.

17  Jetzt kommt etwas, dass Gott, der ganz besonders krasse Gott von Israel, der euch aus dem Mist rausgeholt hat, sagen will: „Ich bin Gott, ich bin dein Gott, Israel! Ich bringe dir etwas bei, damit du besser klarkommst im Leben. Ich führe dich auf einen Weg, den du unbedingt gehen solltest.

18  Ach, Mensch, wenn du nur auf das gehört hättest, was ich dir gesagt habe! Dann würde es jetzt bei dir ganz friedlich zugehen, jeder würde wissen, dass du eigentlich korrekt bist. Dieser Friede hätte sich ausgebreitet wie eine Welle auf dem Meer.

19  Du hättest ohne Ende Kinder bekommen, es wären so viele, dass keiner sie mehr zählen könnte. Keiner hätte es je schaffen können, sie ganz kaputt zu machen, niemand hätte sie von mir wegnehmen können.“

Voraussage, wie Israel aus Babylonien abhauen wird

20  Gott sagt zu euch: „Packt eure Sachen und zieht aus Babylonien aus! Verlasst das Land! Haut ab, so schnell es geht! Jubelt laut los, jeder soll das mitkriegen, überall auf der Erde soll man davon hören. Eure Sprechchöre sollen so gehen: ‚Gott, der Chef, hat seine Leute rausgeholt, hat das Volk Israel befreit!

21  Er hat sie durch Gebiete geführt, wo alles zerstört war und es auch kein Wasser mehr gab, aber trotzdem mussten sie nie Durst haben. Warum? Er hat aus einem Felsen einen Wasserhahn kommen lassen, aus einem zerbrochenen Felsen kam ganz viel Wasser raus.‘“

22  „Menschen, die nicht mit mir leben, sollen sich nie richtig entspannen können“, sagt Gott.

Mein Schlüsselvers für heute

Doch bestrafen musste ich euch. Wie ein Silberschmied bin ich mit euch umgegangen: Er schmilzt das Silber im Feuer, um es von allen Schlacken zu reinigen. So habe ich euch in den Schmelzofen des Elends geworfen.
(Jes 48:10 HfA)

Meine Erkenntnis des Tages,
Glauben ins Leben umgesetzt

Klagen wir schnell, wenn das Leben schwierig wird? Fragen wir uns, warum ein liebender Gott seinen Kindern so viel Unangenehmes widerfahren lässt? Dieser Vers stellt klar, dass Gott uns im „Schmelzofen des Leidens“ prüft. Es wird die alte hässlische Schlacke entfernt. Anstatt zu jammern und zu klagen, sollten wir uns lieber im Glauben an Gott wenden und ihm um Kraft bitten, durchzuhalten. Säubern tut weh. Mache ich das? Neeiin. Ich jammere auch. Lässt sich ja leicht sagen: „Lieber Gott, im Moment finde ich das nicht so toll, was du da gerade mit mir machst, aber ich freue mich trotzdem, dass ich den alten Mist loswerde“. Aber Fakt ist, ich kann es sehen wie ich will, es ist Gottes Entscheidung, was er mir zumutet, wie er mir dabei hilft und wann er es tut. Aber hinterher kommt etwas Gutes dabei raus. Hach, das klingt alles so schön in der Theorie. Aber es ist schon mal gut, dass man es eben weiß und im Hinterkopf hat. Ich denke da an Hiob, was durfte Satan alles mit ihm veranstalten, aber zum Schluss war alles viel viel besser, viel schöner. Und daran will ich denken, wenn ich das nächste Mal im Schmelztiegel sitze …


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