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Verurteilung oder Überführung

Wenn unser Gewissen uns verurteilt, ist das nicht von Gott. Er hat Jesus gesandt, der gestorben ist, um den Preis für unsere Sünden zu bezahlen. Jesus hat unsere Sünde getragen und die Verurteilung, die mit der Sünde kommt (siehe Jesaja 53:3-6 und viele Stellen im Neuen Testament). Wir sollen von der Sünde frei werden und können die Schuldgefühle loslassen. Wenn Gott das Joch der Sünde von uns nimmt und zerbricht, will er auch die Schuldgefühle wegnehmen. Er ist treu und gerecht, er vergibt uns alle unsere Sünden und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (siehe 1. Johannes 1:9).

Was ist der Unterschied zwischen Verurteilung und Überführung? Wir brauchen jeden Tag unseres Lebens Vergebung. Der Heilige Geist spricht in unser Gewissen, damit wir die Sünde erkennen. Dieser Vorgang nennt man „Überführung“. Er ist von Gott, aber Verurteilung ist vom Feind, denn das Blut von Jesus reinigt uns von der Sünde und macht uns vor ihm gerecht.

Wenn wir einer Sünde überführt werden, werden wir oft mürrisch, während Gott an uns arbeitet. Solange wir unsere Sünde nicht bekennen, solange wir nicht bereit sind, uns von ihr abzuwenden und um Vergebung zu bitten, stehen wir unter einem Druck, der das Schlimmste aus uns herauspresst. Sobald wir Gott zustimmen, kehrt unser Friede zurück und unser Verhalten bessert sich.

Der Teufel weiß, dass Verurteilung und Beschämung uns davon abhalten, im Gebet zu Gott zu gehen, damit er uns helfen kann und wir wieder die Gemeinschaft mit Gott genießen zu können. Wenn wir ein schlechtes Gewissen haben oder denken, Gott wäre wütend auf uns, trennt uns das von seiner Gegenwart. Gott verlässt uns nicht, aber wir ziehen uns wegen unserer Schuldgefühle oder aus Angst vor ihm zurück.

Deshalb ist es so wichtig, die Wahrheit zu erkennen und den Unterschied zwischen Überführung und Verurteilung zu kennen. Wenn Sie sich überführen lassen, werden Sie aufgerichtet und aus der Sünde herausgeholt. Verurteilung macht Ihnen nur ein schlechtes Gewissen.

Wenn Sie beten, dass sich Menschen ändern, überführt der Heilige Geist diese Menschen ihrer Sünde. Oft benehmen sie sich dann erst einmal schlimmer als vorher. Aber glauben Sie deshalb nicht, Ihre Gebete wären wirkungslos. Das Verhalten dieser Menschen ist sogar ein gutes Zeichen. Es zeigt das Gott an ihnen arbeitet, dass er sie der Sünde überführt und sie davon überführt und sie davon überzeugt, dass sie sich ändern müssen. Beten Sie also weiter.

Bitten Sie Gott regelmäßig, dass er Sie auch Ihrer eigenen Sünden überführt. Machen Sie sich bewusst: Überführung ist ein Segen, kein Problem. Wenn nur perfekte Menschen beten könnten und erhört würden, würde niemand beten. Wir brauchen nicht perfekt zu sein, aber wir müssen von der Sünde gereinigt werden. Wenn wir unsere Gebetszeit beginnen, ist es gut, den himmlischen Vater zu bitten, dass er uns von aller Sünde und Ungerechtigkeit reinigt. Wenn wir im Namen von Jesu beten, legen wir unserem Vater alles hin, was Jesus ist, nicht alles, was wir sind.

Überführung durch den Heiligen Geist erfahren, ist für eine lebendige Beziehung zu Gott wichtig. Überführung ist ein Geschenk von Gott, denn sie führt uns dazu, auf ihn zu hören, Begehen Sie nicht den Fehler, sich davon verurteilen zu lassen, wie ich es jahrelang gemacht habe. Lassen Sie sich von der Sündenüberführung auf eine neue Ebene mit Gott erheben. Wehren Sie sich nicht dagegen. Nehmen Sie sie an.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


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