Tag 517 – Jesaja 57

Wie Leute abgehen, die ohne Gott leben

1  Gott sagt: „Wenn jemand stirbt, der korrekt gelebt hat, dann kräht nach kurzer Zeit kein Hahn mehr nach ihm. Und Männer, die immer treu waren, sterben, ohne dass sie irgendjemand mal gelobt hat. Der Typ, der immer korrekt war, stirbt sogar vor demjenigen, der nur link unterwegs ist.

2  Er stirbt und ist dann für immer entspannt, er hat Frieden. Er liegt in seinem Grab und ruht sich aus.

3  Ihr aber, die ihr zu Plastikgöttern gebetet habt, kommt alle mal her! Ihr seid wie die Kinder von einem Typen, der mit einer Nutte fremdgegangen ist.

4  Über wen macht ihr gerade Witze? Über wen reißt ihr das Maul auf? Wem zeigt ihr gerade den Stinkefinger? Ihr kommt doch aus einer Verbrecherfamilie! Ihr seid das Ergebnis von einer Lüge!

5  Ihr seid so scharf auf eure Plastikgötter, ständig denkt ihr nur an die, sogar wenn ihr nur bei irgendeinem großen Baum vorbeikommt. Und das, obwohl sogar Kinder in irgendwelchen dunklen Ecken für die als Menschenopfer geschlachtet werden!

6  Sogar die dummen Betonplatten vom Gehweg bekommen von euch ein Essens- und Trinkopfer, ganz toll. Soll ich mir das noch länger ansehen, ohne was zu unternehmen?

7  Oben auf einem hohen Berg hast du ein Picknick gemacht und dann gleich die Gelegenheit genutzt, um dort auch noch ein Opfer abzufackeln.

8  An die Türen hängst du irgendwelche Traumfänger und schnitzt dir ein paar magische Zeichen in die Türrahmen. Das ist für mich der Beweis, dass du keinen Bock mehr auf mich hast. Stattdessen gehst du mit Plastikgöttern fremd und machst mit denen rum. Du gehst mit denen ins Bett und vögelst die. Du liebst es, sie nackt zu sehen.

9  Zum Plastikgott Melech bist du gegangen, um dort ein paar von den teuren Parfüms und Salben an ihn zu verschenken. Du organisierst dir sogar Hexen, die mit Menschen reden sollen, die schon lange tot sind!

10  Du hast schon viel ausprobiert, bist langsam müde und kaputt, trotzdem kapierst du nicht, dass es das alles nicht bringt. Irgendwie hast du dich immer wieder gepuscht, darum hast du bis jetzt noch nicht schlappgemacht.

11  Vor wem hast du denn so einen Schiss, dass du gelogen hast? Vor wem hattest du so eine Angst, dass du mich ganz vergessen hast, dass ich dir egal war? Hast du nicht mitbekommen, dass ich die ganze Zeit geschwiegen und mir die Augen zugehalten habe? Aber anscheinend hast du vor mir sowieso keinen Respekt mehr.

12  Ich werde offenlegen, wie es mit deiner Korrektheit so steht. Und deine ganzen Aktionen werden dir eh nichts nützen.

13  Wenn es dir schlechtgeht und du laut ‚Hilfe‘ schreist, können ja deine Plastikgötter mal angerannt kommen und dir helfen. Die Luschen kann man ja mit einem Atemzug wegpusten. Aber wer sich von mir beschützen lässt, der wird das Land geschenkt bekommen. Ihm gehört dann mein ganz besonderer Berg.“

Gott hilft den Kaputten

14  Gott sagt weiter: „Platz da! Alle aus dem Weg! Schafft alle Hindernisse weg, baut eine Straße!“

15  Der gigantische Gott, der von ganz oben kommt, der schon immer da war und den man auch „den ganz besonders abgefahrenen und total krassen Gott“ nennt, sagt: „Ich komme aus einer anderen Dimension. Wo ich wohne, ist es ganz anders, dort ist es heilig. Aber ich bin auch den Leuten ganz nahe, die kaputt sind und Depressionen haben, weil ich sie erfrischen und aufbauen möchte. Ich will sie wieder gut draufbringen.

16  Ich werde euch nicht immer weiter verklagen, ich werde nicht für immer sauer auf euch sein. Denn wenn ich das machen würde, würden meine fertigen und kaputten Leute bald sterben, und das will ich nicht, schließlich hab ich die ja mal gemacht.

17  Weil sie den Hals nicht voll gekriegt haben und immer mehr wollten, bin ich sauer geworden. Ich hab sie bestraft in der Form, dass ich einfach nicht mehr da war. Sie hatten sich in ihren Gedanken total von mir entfernt.

18  Ich habe ihr Leben gesehen, und ich hab vor, alles wiedergutzumachen. Ich werde sie führen, und ich werde die Leute bei ihnen, die total gefrustet sind, alle trösten.

19  Als Ergebnis davon werden sie wieder Lieder singen. Egal, ob sie gerade hier sind oder weit weg, alle werden entspannt sein, sie haben Frieden. Dafür sorge ich, sagt Gott, der Chef. Ich werde alles wiedergutmachen.

20  Die Leute, die ohne Gott leben, sind wie ein Meer mit heftigen Wellen. Es kann nicht ruhig sein, es ist immer in Bewegung. In seinem Wasser schwimmt überall Müll.

21  Die Menschen, die ohne Gott leben, werden sich nie wirklich entspannen können, sie haben keinen Frieden.“

Mein Schlüsselvers für heute

Doch ich werde dir zeigen, was deine Taten wert sind! Da nützen dir all deine Machwerke nichts.
(Jesaja 57,12)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen,
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott wird die Gerechtigkeit und die guten Taten der Israeliten als das Entlarven, was sie sind: bloße Schau. Diese Scheingerechtigkeit wird ihnen nicht mehr nützen als ihre wertlosen Götzen. Und genauso ist es heute auch noch. Diese ganze glitzernde Scheinwelt ist nüscht, aber auch gar nüscht bei Gott wert. Wenn man sich zum Beispiel auf Instagram umschaut sind die allermeisten Profile genauso einzordnen. Es geht um das perfekte Foto, um die perfekte Story, um mit Werbeeinahmen gut Geld zu verdienen. Ja, es gibt Ausnahmen, aber genau die erzählen ihre Werte ohne Werbung. Und ich muss zugeben, ich habe mich auch schon verleiten lassen. (So nach dem Motto: „Einmal kriegen wir euch doch“). Mit dem Ergebnis, ich hab den Müll wegwerfen müssen. Das Schlimme daran ist, dass diese Profile zigtausende Follower haben, die blind hinterherlaufen. Oder: Sie haben sich die Follower gekauft, um Werbeverträge zu bekommen. Ich glaube, die gibt es erst ab 10.000. Vor Gott ist das Schrott, Götzenverehrung. Die erzielten Werbeeinnahmen werden ihnen am Ende des Tages nichts nützen. Nichts.
Solche Profile wie den travel.owls oder der pilgerbande sehe ich mir aber ganz gern an.
Ja, ich will diese neuen Medien nicht völlig verteufeln, ich schreibe ja auch hier, aber sie dürfen nicht zu Götzen werden, nicht zum Lebensinhalt. Bin ich jetzt von meinem heutigen Bibelvers abgekommen? Egal. Wenn mich Gott heute genau zu diesem Thema lenkt, will er mir sagen: „Pass auf, was du machst. Lass dich nicht einfangen. Die Kräfte und Mächte, die das gern sehen, klatschen dann vor Freude in die Hände.“
Lektion verstanden! Danke, du großer Gott, dass du mir so sanft zeigst, in welchen Stellen ich gefährdet bin und ich aufpassen muss. DANKE.


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