Doppelte Freude statt Scham und Schande

Jesaja sagt, dass der Herr einen „doppelten Anteil“ statt unserer früheren Scham und Schande geben wird (Jesaja 61:7). Das heißt, dass Gott die ganzen Verletzungen, die wir im Leben erlitten haben, wiedergutmacht.

Wir machen einen sehr großen Fehler, wenn wir versuchen, uns selbst zu rächen, jemanden etwas heimzuzahlen, dafür zu sorgen, dass Gerechtigkeit herrscht. statt darauf zu vertrauen, dass Gott das für uns tut. Wenn wir das selbst versuchen, richten wir ein großes Chaos an. Die Bibel sagt: „Liebe Freunde, rächt euch niemals, sondern überlasst die Rache zum Zorn Gottes. Denn es steht geschrieben: ‚Ich allein will Rache nehmen; ich will das Unrecht vergelten.‘, spricht der Herr“ (Römer 12:19)

Wenn die Bibel von Wiedergutmachung oder Gerechtigkeit spricht, meint sie damit, dass wir bekommen, was für uns richtig ist, was wir verdienen. Als Kinder Gottes, die mit dem Blut Jesu erkauft wurden, wissen wir, dass wir nicht die Strafe bekommen, die wir verdienen, wenn wir dem Herrn vertrauen und ihm gehorsam sind und wir von unseren Sünden und unserem Versagen umkehren. Wir bekommen aber Lohn für unsere Gerechtigkeit. Jesus hat unsere Strafe getragen und wir bekommen sein Erbe.

Der Psalmist schreibt: „Ärgere dich nicht über die schlechten Menschen. Beneide nicht die, die Unrecht tun. Denn sie werden wie Gras verdorren und wie Blumen welken.“ (Psalm 37:1-2) Wir sollen anderen jedoch nicht wünschen, dass sie verdorren oder verwelken, auch wenn sie uns Schaden zugefügt haben. Vielmehr sollen wir Gottes Liebe erlauben, unsere Herzen mit seiner Liebe zu erfüllen. (siehe Römer 5:5)

Gott hat mich soweit gebracht, dass ich nicht mehr darauf hoffe, dass Menschen, die mir Unrecht getan haben, leiden. Wenn wir zu Gott gehören und ihm nachfolgen, verheißt er uns, dass die Menschen, die uns verletzt haben, eines Tages den Preis für ihre Übertretungen gegen uns zahlen werden, es sei denn, sie kehren davon um. Wenn wir darauf vertrauen, dass er das tut, wird er uns entschädigen.

Zu oft erkennen Christen nicht, dass sie die Dinge nicht selbst in die Hand nehmen sollen. Viele ärgern sich über das, was ihnen angetan wurde. Dieser Ärger macht sich auf viele zerstörerische Arten bemerkbar.

Wir Christen haben oft noch nicht gelernt, dass jeder in seinem Leben mit Schwierigkeiten konfrontiert wird. Die Bibel sagt: „Wer auf den HERRN, erleidet zwar vieles …“ (Psalm 34:20). Wir übersehen, dass nicht immer alles so läuft, wie wir es gern hätten, und dass uns nicht jeder so behandelt, wie wir gern behandelt werden würden, auch wenn wir Kinder Gottes sind. Aber die Bibel lehrt uns: Wenn wir am Vertrauen zu Gott festhalten, wenn wir den Blick auf ihn richten und Glauben und Vertrauen zu ihm haben, wird er uns helfen. Der zweite Teil des Verses lautet: „… doch der HERR errettet ihn aus aller Not“ (Psalm 34:20)

Es wird die Zeit kommen, in der abgerechnet wird: Unsere Feinde werden für alles, was sie uns angetan haben, bezahlen, und wir bekommen den doppelten Anteil für alles, was wir verloren und erlitten haben. Es lohnt sich auf Gottes Gerechtigkeit zu warten.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


PS: Das, was hier Joyce Meyer geschrieben hat, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Es ist einfach wunderbar und man fühlt sich großartig, wenn man nicht durch Wut- und Rachegedanken zerfressen wird. Damit schadet man sich nur selbst. Dem „Täter“ berührt das kein bisschen. Ich kann den großen Gott nur danken, dass er mir diese Einsicht geschenkt hat, dass ich ihm die Sachen überlassen darf. DANKE!


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