Tag 524 – Jesaja 64

Gottes Schöpfung … @weena
Gott soll bitte zeigen, was er alles draufhat

1  Gott, komm doch bitte wie eine Stichflamme aus einem Flammenwerfer. Brenn los und lass das Wasser von der Hitze verdampfen. Tu das, damit die Menschen, die nicht mit dir leben, mal sehen, was du so alles draufhast.

2  Wenn du solche Aktionen bringst, mit denen keiner gerechnet hat, dann geht das voll ab.

3  Wenn du so Sachen machst, die man vorher noch nie gesehen, gehört oder gelesen hat, dann schockt das. Ich meine so Dinge, die nur du tun kannst und sonst keiner und die du nur für Leute bringst, die dir vertrauen.

4  Ach Mann, hoffentlich ist dann jemand da, der gerne so lebt, wie du es cool findest, der das tut, was du willst, und der immer an dich denkt. Ist schon klar, du bist sauer auf uns, weil wir schon seit Ewigkeiten Sachen getan haben, die du ätzend findest. Wir haben die Verträge mit dir immer wieder gebrochen.

5  Jeder von uns hat Dreck am Stecken, wir sind alle versifft, und selbst wenn wir was richtig Gutes getan haben, war das oft mit einer dreckigen Motivation. Wir sind alle wie ein Strauß vergammelter Blumen, wir wurden von unseren Fehlern richtig kontrolliert, die haben uns mitgerissen wie ein heftiger Sturm.

6  Keiner war da, der zu dir gebetet hat, keiner hat sich mal zusammengerissen und an dir festgehalten. Denn du hast dich verzogen, du warst nicht mehr da, du hast uns im Stich gelassen, weil wir uns von dir entfernt hatten.

7  Trotzdem bist du immer noch unser Chef! Du bist unser Vater! Wir sind wie Knetmasse, aber du bist der Künstler, der aus uns etwas Schönes formt. Wir sind alle durch deine Hände gemacht worden.

8  Bitte sei nicht allzu sauer auf uns! Erinnere dich nicht zu lange an den ganzen Mist, den wir gebracht haben! Überleg doch mal, wir sind alle deine Leute!

9  Die Städte, die ganz radikal dir gehörten, sind alle unbewohnbar geworden, sie sind kaputt und leer. Da wohnt kein Schwein mehr, Jerusalem steht leer, und Zion ist kaputt.

10  Der wunderschöne, gottmäßige, heilige Tempel, wo schon unsere Väter zu dir gebetet haben, ist verbrannt, alle Schätze sind kaputt.

11  Willst du das alles zulassen, ohne etwas dagegen zu unternehmen, Gott? Willst du wirklich nichts dazu sagen, willst du, dass wir total am Boden und deprimiert sind?

Mein Schlüsselvers für heute

Wir sind alle wie Unreine geworden. Unsere gerechten Taten sind nicht besser als ein blutverschmiertes Kleid. Wie Blätter welken wir alle und durch unsere Sünden verwehen wir wie der Wind
(Jesaja 64:5, NLB)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Sünde macht uns unrein. Eher könnte ein Bettler in den schmutzigsten Kleidern auf einem Staatsbankett speisen, als dass wir uns Gott nähern können. Auch wenn wir uns noch so anstrengen, unsere Sünde klebt an uns. Unsere einzige Hoffnung ist der Glaube an Jesus Christus, der uns vor Gott rein macht und uns in Gottes Gegenwart führen kann.
MICH.
Dieser Abschnitt kann leicht missverstanden werden. Er bedeutet nicht, dass Gott uns auch dann ablehnt, wenn wir im Glauben zu ihm kommen, oder dass es ihm egal ist, ob wir versuchen, ihm zu gefallen oder nicht. Er bedeutet Folgendes: Wenn wir von Gott verlangen, uns gnädig zu sein, weil wir ein so gutes Leben führen, wird er uns klarmachen, dass unsere Gerechtigkeit – im Vergleich zu seiner Heiligkeit – nicht besser ist als ein schmutziges Kleid. Der Abschnitt richtet sich in erster Linie an Menschen, die ihr Tun nicht bereuen, und nicht an die wahren Gläubigen.


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