Tag 527 + 528 – Jesaja 66

Gottes Schöpfung … @weena
Gottesdienst: Nur so tun als ob, bringt’s nicht

1  Gott sagt: „Ich habe meinen Schreibtisch im Himmel, von dort aus regiere ich das Universum. Meine Füße habe ich auf einem Hocker, und das ist die Erde. Ich würde gerne von euch wissen, wie ihr das denn gebacken kriegen wollt, mir ein Haus zu bauen, in das ich auch reinpasse?

2  Ich habe doch alles, was es in diesem Universum gibt, mit meinen eigenen Händen gemacht! Trotzdem pass ich auf jeden auf, dem es dreckig geht. Ich habe auch den Kaputten gesehen, der völlig fertig ist und trotzdem Respekt vor meinen Worten hat.

3  Aber so sind sie: Sie opfern mir eine Kuh, und für mich ist es, als würden sie ein Kind für mich abschlachten. Sie opfern mir Schafe, und für mich ist es, als ob sie einen Hund totprügeln. Sie ziehen für mich Essensopfer durch, aber nehmen dazu dreckiges Blut von Schweinen. Auf der einen Seite schenken sie mir Räucherkerzen, aber auf der anderen Seite werden die gleichen Räucherkerzen auch Plastikgöttern geschenkt und damit okkulte Opfer durchgezogen. Das ist so, als würde man dafür beten, dass ganz ätzende Sachen passieren. Weil sie sich dafür entschieden haben, ihr eigenes Ding durchzuziehen, weil ihnen der ganze Dreck auch noch Spaß macht,

4  darum werde ich mich dafür entscheiden, dass sie richtig Probleme bekommen. Es werden Sachen passieren, vor denen sie schon immer Angst hatten. Ich habe sie gerufen, aber es kam keine Antwort zurück, ich habe sie gewarnt, aber sie haben nicht auf mich gehört. Ganz im Gegenteil, sie haben weiter Mist gebaut und sich für Sachen entschieden, die ich ätzend finde.“

Jerusalem wird getröstet

5  Hört mal zu, was Gott euch zu sagen hat: „Das geht an alle, die Respekt vor mir haben. Eure Geschwister, die euch hassen, die wegen mir keinen Bock mehr auf euch haben, sagen zu euch: ‚Gott soll euch doch mal seine ganz besondere Art zeigen! Wir würden uns echt dadrüber freuen.‘ Und dann wird es peinlich für sie laufen.

6  Hört mal den Lärm, der aus der Stadt kommt. Aus dem Tempel kommt voll der Alarm! Der Krach kommt von Gott, der sich an seinen Feinden rächt.

7  Hat man schon mal davon gehört, dass eine Frau ein Kind bekommen hat und danach erst die Wehen eingesetzt haben? Hat man schon mal davon gehört, dass dein Kind zur Welt kam, bevor die Schmerzen anfingen?

8  Wer hat das schon mal erlebt? Wer hat das schon irgendwo gehört? Wird eine Nation an einem Tag gemacht, erschafft man ein Land innerhalb von einer Sekunde? Aber bei Zion wird es anders laufen, denn sie wird ihre Kinder kriegen, bevor sie irgendwelche Wehen hatte.

9  Glaubt ihr im Ernst, ich bringe eine Sache nicht zu Ende? Werde ich die Geburt einleiten und dann das Ganze stoppen, bevor das Kind da ist, und die Gebärmutter wieder zunähen lassen?

10  Jetzt freut euch mal mit Jerusalem! Klatscht ihr Applaus, das geht jetzt an alle, die diese Stadt lieben! Freut euch voll über sie, auch alle Leute, die früher wegen ihr geheult haben.

11  Ihr werdet alle was von ihr zurückbekommen. Ihr werdet euch bei ihr satt essen und trinken können, wie sich ein Baby an der Brust der Mutter satt trinkt. Ihr könnt euch an ihrer gigantischen Schönheit voll berauschen.

12  Passt auf, ich werde dafür sorgen, dass es total friedlich in ihr zugeht. Alles wird gut werden in Jerusalem, auch das Geld wird in die Stadt reinfließen, so wie ein übervoller Fluss. Ihr werdet euch alle gut ernähren können, ihr werdet von ihr auf den Arm genommen und getragen wie ein Baby. Sie knutscht euch ab, wenn ihr wie ein kleines Kind auf ihrem Schoß sitzt.

13  Ich werde euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet. Jerusalem wird euch wieder gut draufbringen.

14  Ihr werdet es mitkriegen und werdet euch voll darüber freuen. Ihr werdet wieder voller Kraft sein, so wie das grüne Gras im Frühling werdet ihr schnell wachsen. Man wird mich erleben durch das, was ich bei meinen Leuten tue. Aber meine Feinde kriegen eins auf die Mütze.“

Bestrafung, aber die Leute kommen alle wieder zurück

15  Passt auf, Gott wird seiner Wut freien Lauf lassen. Er kommt wie mit einem Blitz, er lässt Feuer vom Himmel auf die Erde kommen. Es wird voll den Orkansturm geben, eine Welle von Feuer wird über das Land kommen.

16  Ich sehe, wie er mit einem Laserschwert dasteht, einem Schwert aus Feuer, und dann gibt es eine große Gerichtsverhandlung, zu der jeder hin muss. Überall liegen voll viele Leichen, Menschen, die von ihm getötet wurden.

17  Gott sagt, dass allen, die sich den Plastikgöttern in ihrem Tempel geschenkt haben, ganz übel enden werden. Er sagt weiter: „Auch die Menschen, die gammeliges Schweinefleisch und Mäuse gegessen haben, werden dort sterben.

18  Ich weiß genau, was sie getan haben, ich kenne sogar ihre Gedanken. Ich bin jetzt da, um alle Menschen, die jemals auf der Erde gelebt haben, zu treffen. Alle werden dann meine ganz krasse Art zu sehen bekommen.

19  Ich werde ein Zeichen bei ihnen aufstellen und Menschen zu ihnen schicken, die eine Nachricht von mir haben. Diese Menschen werden aus allen Nationen kommen, die mit mir leben. Diese Leute werde ich in die entlegensten Gegenden schicken. Nach Tarschisch, Put und Lud, nach Meschech, Tubal und Jawan. Auch die Nationen, die noch nie was von mir gehört haben, werden von meiner krassen Art erfahren.

20  Auf dem Rückweg werden sie alle eure Geschwister mitbringen, die noch bei den anderen Nationen leben. Sie werden alle auf Mopeds, in Pkws, Bussen und Lkws zum besonderen Berg nach Jerusalem kommen. Sie werden wie ein ganz besonderes Geschenk an mich sein, das man in total sauberen, reinen Schüsseln in mein Haus bringt, so ähnlich wie bei einem Essensopfer.

21  Ich werde sogar einige von ihnen zu Priestern und Tempelangestellten machen.

22  Ich sehe das vor mir: Genauso, wie ich einen neuen Himmel und eine neue Erde mache, damit es die für immer geben wird, genauso werde ich auch dafür sorgen, dass es euch immer geben wird.

23  Es wird passieren, dass jeden Monat und jeden Sonntag wieder alle Menschen zu mir kommen, um zu mir zu beten.

24  Und dann werde ich losziehen und mir die Leichen der Menschen anschauen, die mich abgezogen haben. Die werden nämlich nicht wirklich ganz sterben, sie werden ewig leiden, und alle anderen Menschen werden sich vor ihnen ekeln.“

Mein Schlüsselvers für heute

Ich habe das alles ja selber gemacht, alles entstand durch mich“, sagt Jahwe. „Doch auf den will ich blicken,  der gebeugt und zerknirscht meinem Wort entgegenbebt.
Da schlachtet jemand ein Rind – erschlägt aber auch einen Menschen –, da opfert einer ein Schaf – bricht aber auch einem Hund das Genick –, da bringt einer Speisopfer dar – und versprengt Schweineblut dabei –, da verbrennt er Weihrauch für mich – und segnet einen Götzen. Sie haben ihre eigenen Wege gewählt, an ihren Scheusalen Gefallen gefunden
(Jesaja 66:2-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn ich die beiden Verse lese, ist das nicht genau unsere heutige Gesellschaft???

Diese beiden Verse sind wie eine Zusammenfassung der Botschaft Jesajas, der immer wieder den Demütigen, der ehrfürchtig auf Gottes Botschaft hört, dem Hochmütigen, der sich seinen eigenen Weg wählt, gegenüberstellt. Der Glaube des Hochmütigen ist nur Fassade, in seinem Herzen betreibt er Götzendienst. Gott begegnet dem Demütigen mit seiner Gnade und dem Hochmütigen mit seinem Gericht. Wir leben in einer Selbstverwirklichungs- und Ellenbogengesellschaft. Lassen wir uns von ihren Freiheiten nicht von Gottes Weg zum ewigen Leben abbringen. ICH. Ich lass mich nicht von Gottes Weg abbringen. Ich weiß aber, dass es nur ein kleiner Schritt sein kann, der mich verführt, der mir etwas besseres verspricht. Bitte Vater, beschütze mich vor solchen Entscheidungen, beschütze mich vor dem Einfluss Satans, der mir offensichtlich etwas Angenehmes verspricht, mir aber das ewige Leben nimmt. Bitte behüte mich davor. Ich möchte nicht nocheinmal abtriften. Die Zeit ohne dich, war schrecklich …


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