Tag 541 + 542 – 3. Mose 6

Gottes Schöpfung … @weena
Regeln für die Priester zum Abfackelopfer

1  Gott hatte Mose noch mehr zu sagen:

2  „Hör zu, du musst Aaron und seinen Söhnen was von mir ausrichten, ja? Für dieses Abfackelopfer, das man ja komplett verbrennt, gilt folgende Regel: Das Teil, was dort abgefackelt wird, soll die ganze Nacht da liegenbleiben. Es muss bis morgens auf der Grillkohle von dem großen Tisch, dem Altar, bleiben, und die Glut darf dabei nie ausgehen.

3  Der Priester soll dann morgens früh erst mal seine Arbeitsklamotten aus Baumwolle anziehen. Dann nimmt er eine Schaufel und trennt die Asche von der restlichen Holzkohle, die noch ein bisschen glüht. Die Asche kommt dann neben den Tisch auf den Boden.

4  Anschließend zieht er sich neue Klamotten an und bringt die Asche auf den Müllplatz, der außerhalb vom Zeltlager liegt.

5  Die Glut soll auf dem Tisch weiter am Brennen gehalten werden. Jeden Morgen muss der Priester checken, wie die Glut ist, und neues Holz nachlegen. Danach verbrennt er dann die Abfackelopfer und die Fettstücke von den Dankopfern, die grad anstehen.

6  Das Feuer auf dem Altar darf nie ganz ausgehen, es muss immer brennen.

Regeln für die Priester zum Essensopfer

7  Für dieses Essensopfer hab ich auch noch eine Regel, wie das abgehen soll: Ein Priester aus der Familie von Aaron zieht dieses Opferritual an dem großen Tisch, dem Altar, durch.

8  Dafür nimmt er eine Handvoll von dem Mehl, das vorher mit Öl vermatscht wurde und von den Räucherstäbchen, und dann verbrennt er das Zeug auf dem Tisch. Da steht Gott voll drauf und freut sich da drüber.

9  Was übrig bleibt, kriegen Aaron und seine Familie. Sie sollen da draus Brot ohne Hefeteig backen und das an einem besonderen Ort verspachteln. Und zwar in dem Hof von dem besonderen Zelt.

10  Der Anteil, den ich ihnen von dem Opfer schenke, darf auf keinen Fall mit Hefe oder so gebacken werden. Das Zeug ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Genauso, wie das Opfer, was man durchzieht, wenn Mist am Start ist oder wenn man wieder was in Ordnung bringen muss.

11  Von diesem besonderen Brot sollen alle Männer essen, die aus der Familie von Aaron kommen. Das ist ihr ganz besonderes Recht, das für immer gilt. Wer das Zeug anfasst, ist selbst heilig.“

Ein Opfer, wenn die Priester an den Start kommen

12  Außerdem sagte Gott noch zu Mose:

13  „Nachdem Aaron zu meinem Oberpriester gemacht worden ist, sollen er und seine ganze Familie an dem Tag ein Kilo Weizenmehl für mich opfern. Die eine Hälfte davon morgens und die andere abends.

14  Das Mehl wird wieder mit Olivenöl vermatscht und dann im Ofen zu Fladenbrot gebacken. Das Brot wird, wenn es fertig ist, in Stücke geschnitten und dann Gott geschenkt. Wenn das verbrennt, freut Gott sich da drüber.

15  Der Priester, der dann mal anstelle von Aaron Dienst schiebt, muss dieses Opfer genauso durchziehen. Er soll das Brot backen und es auf dem Tisch, dem Altar, verbrennen. Dieses Gesetz gilt auf ewig.

16  Generell will ich, dass dieses Essensopfer, was ein Priester für sich selbst macht, auch ganz verbrannt werden soll. Es darf keine Reste geben, die man dann noch verspachteln könnte.“

Regeln für die Priester zu dem Opfer, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat

17–18  Gott hatte noch eine Ansage für Mose, die er an Aaron und seine Familie weitergeben sollte: „Für dieses Opfer, das die Sache wieder für mich in Ordnung bringt, wenn einer Mist gebaut hat, gibt es noch eine Regel. Genauso wie bei dem Abfackelopfer muss das Tier direkt neben dem Tisch geschlachtet werden, der vor dem besonderen Zelt steht. Das Opfer ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig.

19  Der Priester, der das Opfer durchzieht, soll es anschließend auch aufessen. Das darf er aber nicht irgendwo machen, sondern nur in dem Hof vor dem besonderen Zelt.

20  Wer dieses Fleisch anfasst, der ist auch heilig. Und wenn auch nur ein Spritzer von dem Blut auf die Klamotten gekommen ist, muss das an Ort und Stelle sofort gewaschen werden.

21  Wenn man das Fleisch dann in einem Tontopf kocht, dann muss man den anschließend zerdeppern. Und wenn man es in einem Metalltopf kocht, dann muss der anschließend mit Scheuermilch und Stahlschwämmen richtig gut sauber gemacht werden.

22  Es dürfen auch nur die Männer aus den Familien der Priester das Fleisch essen. Es ist eben auch etwas ganz Besonderes.

23  Aber wenn von einem geopferten Tier das Blut in das besondere Zelt gebracht wurde, weil man damit Sachen wieder in Ordnung bringen wollte, dann darf das Fleisch von dem Tier nicht verspachtelt werden. Man muss es verbrennen.“

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose:
„Folgende Opfergabe sollen Aaron und seine Nachkommen Jahwe bringen, und zwar vom Tag ihrer Salbung an: zwei Liter Feinmehl als regelmäßiges Speisopfer, die eine Hälfte am Morgen, die andere am Abend. …
(3Mo 6:12-13)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die bisher beschriebenen Opfer wurden von den Israeliten gebracht, doch der Abschnitt 6:8-7:38 befasst sich mit den Verfahrenvorschriften, die den Priestern galten. Das Brandopfer musste am Morgen und am Abend für das ganze Volk gebracht werden. Das heilige Feuer auf dem Altar durfte niemals ausgehen, weil Gott selbst es angezündet hatte. Das Feuer verkörperte Gottes ewige Gegenwart in allen Opferhandlungen. Es zeigte den Menschen, dass ihre Opfer nur durch Gottes Gnade angenommen werden konnte. Heute brennt Gottes Feuer im Leben eines jeden Gläubigen (hm, so sollte es denn sein). Gott zündet das Feuer an, sobald der Heilige Geist in uns zu arbeiten beginnt, und er unterhält das Feuer, damit wir in Gottes Gnade wachsen, je länger wir mit ihm leben. Wenn wir uns bewusst machen, dass Gott in uns lebt, bitten wir ihn voller Vertrauen um Vergebung und Wiederherstellung. Dann können wir unsere Arbeit mit Kraft und Begeisterung verrichten.
Oh man, so viel abstrakte Theorie … Das ist nicht meins. Ich kann es vom Kopf her verstehen (so wie ich in der Schule 1+1=2 verstanden habe), aber ausfüllen kann ich diese Worte nicht.
Ich verstehe aber, dass Gott den Israeliten Anweisungen gab, welche Opfer für was bestimmt ist und den Priestern, wie sie diese entgegen nehmen sollen. Alles strikt nach Regeln. Nur diese Deutung auf mich im Hier und Jetzt … das kriege ich nicht hin.
ABER, wie ich nicht aufhören kann zu erwähnen, wenn es Gott wichtig ist, dass ich das verstehen muss, dann kümmert er sich auch drum, dass ich es genau dann erkennen kann, wann es wichtig für mich ist.
Und so danke ich meinen Gott immer wieder, dass er sortiert, was ich wann wissen und verstehen muss, und was im Moment noch zu schwierig ist. Nun beginne ich diesen Samstag in der Gewissheit, dass er da ist, das er führt und leitet. MICH. In allen Dingen.


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