Tag 543 + 544 + 545 – 3. Mose 7

Gottes Schöpfung …. @weena
Regeln für die Priester zum Wiedergutmach-Opfer

1 „Jetzt noch mal zu dem Opfer, womit Dinge wieder in Ordnung gebracht werden können. Dieses Opfer ist ganz besonders krass, es ist sehr heilig!

2 Genau wie bei dem Abfackelopfer soll das Tier rechts neben dem großen Tisch, dem Altar, vor dem besonderen Zelt geschlachtet werden. Der Priester nimmt danach etwas Blut und besprenkelt damit die ganze Fläche einmal rund um den Tisch.

3 Dann schneidet er das Fett raus, das an den Eingeweiden,

4 an der Leber, an der Niere und an den Hüften sitzt.

5 Der Priester soll das Fett dann auf dem Tisch abfackeln. Es soll so ein Feueropfer für Gott werden. Damit werden die Sachen ausgeglichen, wo wir Dinge getan haben, die Gott nicht so toll findet. Alles ist dann wieder okay.

6 Das Fleisch dürfen die Männer aus den Priesterfamilien essen. Aber es darf nur beim besonderen Zelt verspachtelt werden, weil es etwas ganz krass Besonderes ist, es ist heilig.

7 Wie auch bei dem Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, darf der Priester das Fleisch behalten.

8 Bei einem Abfackelopfer darf sich der Priester, der gerade Dienst schiebt, das Fell abgreifen.

9 Auch die Essensopfer, die in einem Ofen gebacken oder in einer Pfanne oder auf einem Herd gekocht wurden, darf der Priester behalten, der das Opferritual durchzieht.

10 Die anderen Arten von Essensopfern, egal ob mit oder ohne Öl, sollen unter den Priestern aufgeteilt werden.“

Regeln für die Priester zum Dankopfer

11 „Ich hab noch ein paar Regeln für das Dankopfer:

12 Wenn man das macht, um sich für etwas bei mir zu bedanken, dann soll zusätzlich zu dem Tier, das geschlachtet wird, auch noch Fladenbrot mitgebracht werden. Das soll aus Weizenmehl ohne Hefeteig bestehen und mit Olivenöl bestrichen sein. Dazu soll man noch Brezeln und Kuchen aus Weizenmehl mit Öl mitbringen.

13 Zusätzlich soll man dazu noch normales Brot backen, das mit Hefeteig gemacht worden ist, wenn man Bock drauf hat.

14 Ein Teil von jeder Brotsorte soll der Typ, der das Opfer organisiert, vor dem Tisch nach oben halten, Richtung Himmel. Der Teil ist dann nach dem Opferritual für den Priester, der an dem Tag Dienst schiebt. Ich mein damit den Priester, der das Blut von dem Tier um den ganzen Altar sprenkelt.

15 Das Fleisch vom Dankopfer sollte am gleichen Tag noch gegessen werden. Davon darf nichts bis zum nächsten Tag aufgehoben werden.

16 Wenn man dieses Dankopfer jetzt durchzieht, weil man mit Gott einen besondern Deal gemacht und ihm was versprochen hat oder weil man da einfach Bock drauf hatte, dann darf man das Fleisch auch noch am nächsten Tag essen.

17 Aber spätestens am dritten Tag muss der Rest verbrannt werden.

18 Falls sich jemand nicht beherrschen kann und trotzdem noch von diesem Fleisch was isst, dann findet Gott das Opfer nicht mehr so toll. Nein, krasser ausgedrückt, es kotzt Gott sogar an. Wer trotzdem davon was isst, kriegt richtig Ärger.

19 Übrigens darf auch das Fleisch, das mit Sachen in Berührung gekommen ist, die Gott ätzend findet, auf keinen Fall gegessen werden! Man muss es verbrennen. Und noch was: An so einem Dankopfer dürfen nur Leute teilnehmen, die okay für Gott und sauber sind.

20 Das Fleisch, das man für das Opfer benutzt, gehört radikal Gott. Wenn irgendjemand davon was isst, obwohl er gerade rumgesündigt hat, dann hat er verloren. Er muss aus der Gemeinschaft rausgeschmissen werden.

21 Das Gleiche gilt auch für einen, der etwas berührt, was für Gott ätzend ist. Damit meine ich zum Beispiel Scheiße oder Pisse, aber auch Tiere, die Gott nicht so lecker findet. Wenn er dann trotzdem von dem Fleisch etwas isst, obwohl das verboten wurde, dann hat der verloren. Man muss ihn aus der Gemeinschaft rausschmeißen.“

Die Regel, dass Blut und Fett nicht gegessen werden dürfen

22 Dann sagte Gott noch Folgendes zu Mose:

23 „Sag den Israeliten: Von einem Rind, einem Schaf oder einer Ziege dürft ihr auf keinen Fall das Fett essen!

24 Wenn jetzt ein Tier irgendwie an einer Krankheit gestorben ist oder von einem Löwen angefallen wurde, kann man das Fett von dem für alles andere verwenden, aber nicht zum Essen.

25 Wenn jemand von dem Fett etwas isst, das von einem Tier kommt, das für Gott geschlachtet wurde, dann hat er verloren. Er muss aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden.

26 Blut essen ist generell verboten! Egal ob das von Vögeln oder von anderen Tieren ist, ich will es nicht auf eurem Speiseplan sehen. Und das gilt für immer, egal wo ihr grad wohnt.

27 Hier gilt das Gleiche: Wer es trotzdem tut, muss aus der Gemeinschaft rausgeschmissen werden.“

Was die Priester bekommen

28 Gott hatte Mose noch was zu sagen:

29 „Sag den Israeliten noch Folgendes: Wenn jemand so ein Dankopfer durchzieht, muss er auch immer einen Teil davon mir, seinem Gott, schenken.

30 Er soll mit seinen eigenen Händen die Sachen herbringen, die für Gott sind. Also einmal das Fett und die Fleischstücke von der Brust. Die Bruststücke soll er mir symbolisch übergeben, indem er sie hin- und herschwenkt.

31 Danach kriegen die Priester die Bruststücke, und die Fettstücke werden auf dem Altar verbrannt.

32 Der Oberschenkel vom hinteren Bein des Tieres gehört auch dem Priester,

33 und zwar demjenigen, der das Opferritual durchzieht, der das Blut und das Fett verbrennt.

34–36 Die Brust und der rechte Oberschenkel von den Tieren, die die Israeliten bei den Dankopfern benutzen, will ich dem Priester Aaron und seinen Söhnen schenken. Das habe ich so beschlossen. Dieser Beschluss gilt für immer. Das steht ihnen zu, seitdem sie für den Dienst als Priester ausgesucht wurden.“

Alle Opfer noch mal aufgezählt

37 Das waren jetzt die Gesetze für alle Arten von Opfern: für das Abfackelopfer, das Essensopfer, das Dankopfer, das Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, das Wiedergutmach-Opfer und das Opfer, mit dem die Priester an den Start kommen.

38 Gott gab diese Regeln Mose, als er auf dem Berg Sinai mit ihm redete. In der Zeit hat Gott diese Ansagen gemacht, wie man ihm Sachen opfern soll.

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe gab diese Anweisungen Mose auf dem Berg Sinai an dem Tag, als er den Israeliten in der Wüste Sinai befahl, ihm Opfer zu bringen
(3Mo 7:38)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott gab seinem Volk viele Anweisungen und Rituale, die es befolgen sollte. Alle Rituale, die im 3. Buch Mose beschrieben sind, hatten das Ziel, dem Volk wertvolle Unterweisungen zu erteilen. Doch mit der Zeit wurden die Menschen gegenüber der Bedeutung dieser Rituale gleichgültig und verloren die Verbindung zu Gott. Wenn wir den Eindruck haben, wenn ich den Eindruck habe, dass etwas in Verbindung mit Gott langweilig und bedeutungslos wird, dann muss ICH etwas ändern. Und ich denke über diesen Blog hier nach. … Er ist anders geworden als er zu Beginn war. Ich habe einiges angepasst, zu manchen hatte ich keine Lust mehr, weil es zu zeitaufwendig war (z.Bsp. das Suchen nach Fotos, die zum Text passen). Zu Beginn war ich fast euphorisch, jetzt ist es ein fester Punkt, der zur Gewohnheit geworden ist. Und etwas habe ich in letzter Zeit ganz gelassen. Ich habe mein Gebet für den jeweiligen Tag nicht mehr aufgeschrieben und stelle fest, es fehlt. Soll heißen, ab jetzt wieder jeden Tag.

Mein Gebet für meinen Tag

Ja, Vater, so hat es auch mich erwischt, aus Nachlässigkeit, habe ich mein Gebet nicht mehr aufgeschrieben. Es dauerte mir zu lange. Aber ich merke mit dem heutigen Bibeltext, dass er mir fehlt, das Bewusstmachen, das von außen Draufschauen. Ich danke dir dafür, dass du es mir heute bewusst gemacht hast mit einem Text aus dem Alten Testament, wie auch die Israeliten nachlässig worden. Man kann gut den Finger erheben, wenn man das Alte Testament liest: „Begreifen die Israeliten denn nicht, dass, wenn sie immer wieder abfallen, wie schwer sie es sich selbst machen? Was sie alles vermeiden könnten, wenn sie treu bei Gott blieben?“ Und ich? Ja, wir erkennen schnell den Splitter bei anderen, aber bei uns, bei mir erkenne ich den Balken nicht. Na, prima. Danke, Vater, dass du es mir gezeigt hast.
Vater, mir geht es zur Zeit nicht gut. Ich bin so wahnsinnig schnell erschöpft und kann oft Kleinigkeiten nicht mehr. Vater, ich weiß nicht warum und es macht mir Angst. Bleibt das jetzt so? Ich möchte doch wenigstens jetzt, wo es nicht mehr so heiß ist, jeden Nachmittag mit dem Hund raus. Ein bisschen. Den Gottesdienst kann ich mir für heute abschminken. Ich bin traurig. Bitte Vater, hilf mir, dass ich wieder zu Kräften komme. Ich bitte dich so sehr darum. Hängen mir die heißen Sommertage noch nach? Noch nie habe ich so darunter gelitten. Vater, was ist los mit mir? Ich bekomme auch schwer Luft, bin kurzatmig. Ja, ich habe Angst. Bitte Vater, richte mich wieder auf. beschütze und behüte mich und führe mich behutsam durch diesen Tag. Bitte.


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