Tag 546 + 547 + 548 – 3. Mose 8

Gottes Schöpfung … @weena
Aaron und seine Söhne werden für den Dienst klargemacht

1  Gott redete mal wieder mit Mose. Er sagte:

2  „Schnapp dir mal Aaron und seine Söhne! Die sollen ihre Priesterklamotten anziehen und das besondere Öl einpacken. Dazu brauchen wir noch einen Stier, um das Opfer durchzuziehen, das man macht, wenn Leute Mist gebaut haben. Und dann bitte noch zwei männliche Schafe und den Korb mit den Fladenbroten.

3  Dann mach eine Ansage bei deinen Leuten und komm mit der ganzen Gemeinde zum Eingang von dem besonderen Zelt.“

4  Mose machte das dann genau so, wie Gott es ihm gesagt hatte. Er organisierte ein Treffen, wo alle Leute aus Israel dann beim Eingang von dem besonderen Zelt standen.

5  Schließlich sagte er zu ihnen: „Was ich jetzt machen werde, hat mir Gott genau so gesagt!“

6  Aaron sollte dann mit seinen Söhnen nach vorne kommen. Als sie da standen, übergoss Mose sie mit einem Eimer Wasser.

7  Anschließend zog Mose Aaron den Anzug an, der extra für ihn als Priester gemacht worden war. Dann legte er ihm den Mantel um und den Umhang mit dem Gürtel.

8  Danach befestigte Mose den Brustbeutel. Dort legte er dann die ganz besonderen Lose rein.

9  Er setzte Aaron die Mütze auf und pinnte ihm vorne den Sticker aus Gold dran. Genau so hatte es Gott ihm ja gesagt.

10  Jetzt nahm Mose etwas von dem besonderen Öl. Damit machte er so ein Ritual, er bestrich damit hier und da die Zeltplanen und alle Sachen, die im Zelt standen. Auf diese Art übergab er das ganze Teil an Gott.

11  Dann spritzte er das Öl siebenmal gegen den großen Tisch, den Altar, und bestrich damit das ganze Zubehör, das Waschbecken, das Gestell und so. Damit übergab er auch diese Sachen an Gott.

12  Anschließend ging Mose zu Aaron und goss etwas von dem Öl über seinen Kopf. Damit übergab er auch Aaron total an Gott.

13  Und dann ließ Mose die Söhne vom Aaron antreten. Sie sollten sich dann erst mal die speziellen Priesterklamotten anziehen. Er legte ihnen den Anzug an und den Gürtel um und setzte die Mütze auf ihren Kopf. Er machte alles genau so, wie Gott es ihm gesagt hatte.

14  Mose ließ dann den Stier anfahren, der in dem Ritual, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, geopfert werden sollte. Aaron und seine Söhne legten zusammen ihre Hände auf den Kopf von dem Stier

15  und dann schlachtete Mose den. Danach nahm er was von dem Blut und bestrich damit die Hörner an den Ecken vom Altar. Der Rest wurde unten vor den Tisch gekippt. Auf die Art übergab er den Tisch an Gott. Er machte ihn dadurch von dem ganzen Dreck sauber, der symbolisch auf ihm lag, weil so viele Menschen Mist gebaut hatten.

16  Die Fettteile von dem Tier, das ganze Fett, das an den Eingeweiden hing, das Fett an der Leber und an den Nieren, wurde alles auf dem Altar verbrannt.

17  Was von dem Tier übrig blieb, also die Haut, das Fleisch und die Eingeweide, verbrannte er draußen, außerhalb vom Zeltlager. Er machte alles genau so, wie Gott es gesagt hatte.

18  Als Nächstes ließ sich Aaron ein männliches Schaf bringen. Das war für so ein Abfackelopfer, das man komplett verbrennt. Aaron und seine Söhne legten ihre Hände auf den Kopf von dem Tier,

19  und dann schlachtete es Mose. Das Blut wurde wieder einmal rund um den Altar gespritzt.

20  Jetzt zerteilte er das Tier und verbrannte die einzelnen Stücke. Auch der Kopf und das ganze Fett wurden auf dem Tisch verbrannt.

21  Die Eingeweide und die Unterschenkel wurden erst mal mit Wasser sauber gemacht. Danach fackelte er die aber auch auf dem Tisch ab. Er machte alles genau so, wie Gott es gesagt hatte. Das Tier wurde als ein Abfackelopfer geschlachtet, das man komplett verbrennt. Es war dafür da, damit Gott sich darüber freut.

22  Danach ließ Mose das zweite männliche Schaf anfahren. Das sollte jetzt in einem Einführungsritual geopfert werden. Dieses Ding wurde durchgezogen, wenn ein Priester das erste Mal seinen Job tun sollte. Aaron und seine Söhne legten hier wieder zuerst ihre Hände auf den Kopf von dem Tier,

23  und dann schlachtete Mose es. Er nahm ein bisschen von dem Blut und betupfte damit Aarons rechtes Ohr, seinen rechten Daumen und seine rechte große Fußzehe.

24  Als Nächstes mussten die Söhne von Aaron antreten. Auch bei denen machte er etwas Blut an deren Ohr, den rechten Daumen und die rechte große Fußzehe. Was von dem Blut übrig war, goss er einmal um den Altar rum.

25  Mose nahm die Fettteile vom Schwanz und das ganze andere Fett, die Nieren und das rechte Hinterbein von dem Stier.

26  Aus dem Korb, wo die Brote aus Hefeteig drin waren, nahm er eine Brezel raus, ein Brot, das mit Öl gemacht worden war, und ein Fladenbrot. Die Brote legte er auf das Fett und auf das Hinterbein.

27  Alles zusammen übergab er dann an Aaron und seine Söhne. Die gaben das dann symbolisch an Gott weiter, indem sie es hin- und herschwenkten.

28  Nachdem sie das gemacht hatten, nahm sich Mose das ganze Zeug und legte es auf den Tisch. Dort wurde es als ein Abfackelopfer verbrannt. So zog man ein Einführungsopferritual für die Priester durch, was Gott richtig gut findet.

29  Mose nahm ein Stück Fleisch von der Brust und übergab es durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch an Gott. Der hatte ja gesagt, dass dieser Teil vom ersten Opferritual Mose gehören sollte.

30  Er nahm dann noch einmal was von dem besonderen Öl und was von dem Blut, das auf dem Altar stand, und tropfte davon etwas auf Aarons Klamotten und die von seinen Söhnen. Auf die Art übergab er auch die ganze Priesterkleidung an Gott.

31  Mose sagte dann zu Aarons Familie: „So, jetzt kocht mal das Fleisch vorne am Eingang von dem besonderen Zelt. Verspachtelt die Sachen da mal zusammen mit dem besonderen Brot aus dem Korb. Das ist eine Ansage von Gott!

32  Was danach noch von dem Fleisch und dem Brot übrig ist, müsst ihr verbrennen!

33  In der Zeit, wenn diese Feier abgeht, dürft ihr euch nicht aus dem Eingangsbereich im Zelt entfernen. Das gilt für sieben Tage!

34  Gott hat das gesagt. Diese Opferrituale, die ihr heute macht, müsst ihr die nächsten Tage wiederholen. Dadurch werdet ihr euren Mist los. Gott wird euch verzeihen, wenn ihr Sachen getan habt, die er nicht gut findet.

35  Sieben Tage und sieben Nächte lang müsst ihr am Eingang vom besonderen Zelt bleiben. Wenn ihr das nicht tut, müsst ihr sterben. Das ist die Ansage, die Gott mir gemacht hat. Ist das klar?“

36  Aaron und seine Söhne zogen alles genau so durch, wie es Gott durch Mose gesagt hatte.

Mein Schlüsselvers für heute

„Nimm Aaron und seine Söhne mit dir, dazu die Priesterkleider, das Salböl, den Stier für das Sündopfer, die beiden Schafböcke und den Korb mit den ungesäuerten Broten
und lass die ganze Gemeinschaft Israels vor den Eingang zum Offenbarungszelt kommen!“
(3Mo 8:2-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum waren Priester in Israel erforderlich? In 2Mo 19:6 wurden die Israeliten aufgefordert, ein Königreich von Priestern zu sein. Im Idealfall sollten sie ein heiliges Volk sein, dass mit Gott in Beziehung steht. Doch seit dem Sündenfall Adams trennt die Sünde den Menschen von Gott, und die Menschen brauchen Vermittler, die ihnen helfen, Vergebung zu erlangen. Zunächst waren die Patriarchen – Haushaltsvorstände wie Abraham und Hiob – Priester für ihren Haushalt oder ihre Großfamilie und brachten die Opfer für ihre Familien dar. Als die Israeliten Ägypten verließen, wurden die Nachkommen Aarons zu Priestern für ihr Volk bestimmt. Die Priester standen in der Kluft zwischen Gott und Mensch. Sie waren die hauptamtlichen Führer und überwachten die Opfer. Die Einsetzung einer Priesterschaft war ein Zugeständnis an die Menschen, die aufgrund der Sünde weder allein noch gemeinsam vor Gott treten und mit ihm Verbindung aufnehmen konnten. In Christus wurde dies unvollkommene Verfahren umgewandelt. Jesus Christus selbst ist unser Hoher Priester. Durch ihn können sich die Gläubigen an Gott wenden. Was für ein Vorrecht! Ich stelle mir gerade vor, dass ich wie die Israeliten damals vielleicht ein Lamm opfern müsste, weil ich irgendwelchen Blödsinn veranstaltet habe. Der Blödsinn bleibt heute der gleiche, nur, dass Jesus das Lamm war und ist. Einfach unglaublich. Was für eine Liebe muss dahinter stehen!

Mein Gebet für meinen Tag

Oh Vater, ich habe heute wieder einen so schwierigen Tag vor mir. Ich habe ganze 2 Stunden (und das stimmt wirklich) geschlafen. Und total wirres Zeug geträumt. Ich habe gestern Abend noch mit A. telefoniert. Er war am Samstag auch in der Berliner Innenstadt und hat mir seine Sicht der Dinge erzählt. Und genau das hat mich so sehr beschäftigt. Das darf ich nicht, ich darf mich nicht in solche politischen Dinge hineinziehen lassen. Nicht abends vor dem Schlafengehen. Dabei war ich doch schon soweit, dass Politik nicht mehr meins ist. Aus den genannten Gründen. Ich weiß, dass du alles in der Hand hast, dass nichts außerhalb deines Willens passiert und dass es nicht meine Aufgabe ist, mich um solche Sachen zu kümmern. Mein Job ist es, zu beten. Zu beten für die Verantwortlichen, dass deren Job gut machen, dass sie die richtigen Worte finden, dass alles gut läuft, DAMIT WIR IN FRIEDEN LEBEN KÖNNEN. Genau dazu habe ich kürzlich eine wunderbare Predigt gehört. Sie war so klar und eindeutig und verständlich.

Und nun Vater bitte ich dich, nimm diese ganzen Wirrwarr aus meinem Kopf und lass , mich auf den neuen Tag konzentrieren, dass er dir zur Ehre wird, dass ich Frieden habe in meinem Kopf und in meinem Herz. Sollen sich alle politisch Verrückten gegenseitig die Köpfe einrennen, du bist es, der der Souverän des Universums ist und wir kleine dumme Menschen uns nur gegenseitig das Leben schwer machen.
Hab Dank dafür, dass du da bist, dass du mich nicht fallen lässt, mich beschützt und behütest. DANKE.



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