Tag 549 – 3. Mose 9

Gottes Schöpfung … @weena
Premiere: Die Priester starten das erste Opferritual

1  Als die sieben Tage vorbei waren, rief Mose den Aaron zu sich. Seine Söhne und auch alle Klanchefs von den Israeliten sollten dazukommen.

2  „Organisier dir mal einen jungen Stier für ein Opferritual, das man macht, wenn einer aus Versehen Mist gebaut hat, ja?“, meinte Mose zu ihm. „Dann brauchen wir noch ein männliches Schaf für ein Abfackelopfer. Bring die Teile mal zum besonderen Zelt. Wie immer müssen das gute und gesunde Tiere sein.

3  Dann mach im Ort ne Ansage, dass alle Leute aus Israel auch ein paar Tiere für ne Opfersession vorbeibringen sollen. Einmal eine männliche Ziege für das Opfer, das man macht, wenn jemand aus Versehen Mist gebaut hat, dann für das Abfackelopfer einen Stier oder ein Schaf, die ein Jahr alt und voll in Ordnung sein sollen.

4  Sie sollen auch noch einen Stier und ein weiteres männliches Schaf für ein Dankopfer mitbringen. Ach ja, und Mehl und Öl brauchen wir auch noch, für ein Essensopfer. Gott hat beschlossen, heute bei euch vorbeizukommen!“

5  Die ganzen Sachen wurden dann zu Mose gebracht, alles genau so, wie er es haben wollte. Man stellte alles vor das besondere Zelt. Dann kam die ganze Gemeinschaft dort zusammen, um sich mit Gott zu treffen.

6  Mose hielt eine kleine Ansprache: „Liebe Leute! Heute ist ein besonderer Tag. Ihr dürft Gottes ganz krasse Art einmal mit eigenen Augen sehen. Darum macht alles genau so, wie Gott es gesagt hat!“

7  Dann sagte er zu Aaron: „Geh jetzt mal zu dem Altar. Dann zieh da so ein Opferritual durch. Zuerst machst du für dich so ein Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, und so ein Abfackelopfer. Damit bügelst du deinen eigenen Mist wieder glatt. Du musst einfach von deinem Dreck sauber werden. Anschließend machst du dasselbe noch mal für den Mist, den das ganze Volk gebaut hat. Zieh das Ganze genau so durch, wie Gott es uns gesagt hat!“

Aaron zieht erst mal ein Opferritual für sich selbst durch

8  Aaron ging zu dem großen Tisch, dem Altar, und schlachtete den jungen Stier, den er extra für das Ritual mitgebracht hatte, das man für den Mist, den man aus Versehen gebaut hat, macht.

9  Seine Söhne sorgten dafür, dass dabei das ganze Blut in einen Behälter gesammelt wurde. Das gaben sie dann ihrem Vater. Aaron tunkte mit seinen Fingern da rein und strich etwas von dem Blut an die Ecken vom Altar. Den Rest schüttete er einfach drunter.

10  Die Fettstücke, die Nieren und das Fett, das an der Leber ist, wurde alles auf dem Tisch verbrannt. Alles lief genau so ab, wie Gott es Mose gesagt hatte.

11  Das Fleisch und das Fell wurden vor dem Lager verfeuert.

12  Als Nächstes wurde von Aaron das Schaf für das Abfackelopfer geschlachtet. Seine Söhne sorgten auch hier dafür, dass alles Blut in einem Behälter gesammelt wurde. Mit dem Blut wurde dann einmal der ganze Tisch bespritzt.

13  Anschließend zerschnitten sie das Tier in kleinere Teile und gaben sie nacheinander Aaron. Der verbrannte dann alles auf dem Tisch.

14  Der Magen und die anderen Eingeweide wurden mit Wasser sauber gemacht. Auch die Unterschenkel wurden extra gereinigt. Zum Schluss legte er sie dann auch noch oben auf das Feuer drauf.

Aaron zieht ein Opferritual für das ganze Volk durch

15  Jetzt zog Aaron das Opfer für alle durch. Er schlachtete zuerst die Ziege, die für den ganzen Mist bestimmt war, den die Leute aus Versehen gebaut hatten. Er zog das genau so durch, wie er es auch bei dem Opferritual für sich selber gemacht hatte.

16  Auch das Abfackelopfer wurde genau nach Gottes Ansage durchgezogen.

17  Für das Essensopfer nahm er eine Handvoll Zeug und verbrannte es auf dem großen Tisch, dem Altar. Das machte er zusätzlich zu dem Essensopfer, das man am Morgen machen sollte.

18  Als Nächstes schlachtete er den Stier und das Schaf für so ein Dankopfer für alle Israeliten. Seine Söhne sammelten das Blut und Aaron verspritzte es dann einmal um den ganzen Tisch rum.

19–20  Die Fettstücke von dem Rind und dem Schaf, der Fettschwanz, die Eingeweiden, die Nieren und die Fettmasse über der Leber, wurden dann auf dem Altar verbrannt.

21  Die Bruststücke und das rechte hintere Bein übergab Aaron symbolisch an Gott, indem er es hin- und herschwenkte. Er zog es alles genau so durch, wie Mose es ihm gesagt hatte.

22  Als Aaron mit dem ganzen Opferkram fertig war, stellte er sich vor den Altar. Er hob seine Hände hoch und betete für alle zusammen, er segnete sie.

23  Danach verzogen sich Mose und Aaron in das besondere Zelt. Als sie nach einer Weile wieder rauskamen, hoben sie ihre Hände zum Himmel, und dann kam Gott tatsächlich in seiner ganz besonders krassen Art dort bei den Leuten vorbei.

24  Riesige Feuerflammen kamen plötzlich aus dem Himmel! Sie schlugen auf dem Tisch auf, es qualmte und zischte, und Gott beamte mit einem Mal die ganzen Fett- und Fleischstücke von dem Tisch weg. Als die Leute das sahen, rasteten sie total aus. Sie freuten sich voll, jubelten, und dann legten sie sich flach auf den Boden, um zu Gott zu beten.

Mein Schlüsselvers für heute

Nachdem Aaron das Sünd-, das Brand- und das Freudenopfer dargebracht hatte, erhob er seine Hände und segnete alles Volk. Dann stieg er herab.
Mose und Aaron gingen anschließend in das Offenbarungszelt hinein. Als sie wieder herauskamen, segneten sie das Volk. Da zeigte sich die Herrlichkeit Jahwes dem ganzen Volk.
(3Mo 9:22-23)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

In 9:6 sagt Mose dem Volk: „Wenn ihr diese Anweisungen Gottes befolgt, wird euch dessen Herrlichkeit erscheinen“. Mose, Aaron und das Volk machten sich dann an die Arbeit und befolgten Gottes Anweisungen. Bald danach erschien diese Herrlichkeit. Oft warten wir auf Gottes herrliches Eingreifen (ICH), ohne seine Anweisungen zu befolgen. Dienen wir (ICH) Gott im alltäglichen Einerlei des Alltags oder warten wir, dass er etwas Beeindruckendes tut? Wenn wir abhängig sind von seinem herrlichen Eingreifen, weichen wir der Pflicht aus, ihm tagtäglich zu gehorchen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, seit ich gestern beschloss, wieder hier jeden Tag mein Gebet an dich aufzuschreiben, läuft es wieder. Es fügt sich einfach wieder alles ineinander. Kommt es von dir? Findest du es einfach gut, dass hier wieder meine Gedanken an dich schreibe? Es kommt mir so vor. Dann will ich das sehr gern tun. Und ja, es tut mir auch gut, so meine Gedanken zu ordnen und auszusprechen, weil es ja sonst manchmal nur Satzfetzen sind, die ich dir entgegen sende. Ja, ich weiß, das ist nicht in Ordnung. Aber vielleicht ist es Satan, der mir einflüstert „das reicht doch oft – Gott weiß eh, was du denkst“ Nein, reicht eben nicht. Ich weiß es besser. Du möchtest, dass ich dir Zeit widme, intensive Zeit oder wie man heute so neudeutsch sagt: „quality time“. Und trotzdem (siehe oben) in dem alltäglichen Einerlei kann uns Satan so manches einreden. Nächste Ausrede ist immer: „mir geht es nicht gut, es strengt mich zu sehr an“. Irrtum, es tut gut! Also Vater, ich bin wieder hier, ich bin zurück und danke, dass du es mir nicht überl nimmst, sondern mich auf sanfte Weise korrigierst. Danke!
Und so starte ich in den Tag, heute ist Hausarbeit mit den tausend Kleinigkeiten geplant, weil morgen K, übermorgen M. und am Freitag T. in mein Kalender steht. Bitte Vater, schenke mir Ruhe und Ausgeglichenheit und dass ich mich nicht unter Druck stelle. ICH mich. Ich vertraue mich dir an, weiß, dass du alles gut regelst und tust, wenn ich meinen Part leiste. Danke, dass es dich gibt und dass du da bist.
Amen


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s