Tag 556 – 3. Mose 12

Gottes Schöpfung … @weena
Wann Frauen nach der Geburt wieder okay sind

1  Gott hatte dann noch ne Ansage für Mose:

2  „Mose, sag mal den Leuten Folgendes: Wenn eine Frau schwanger wird und dann einen Sohn kriegt, dann ist sie nach der Geburt sieben Tage lang nicht okay, sie ist ,unrein‘. Das gilt übrigens auch für die ganze Zeit, wenn sie ihre Tage hat.

3  Bei dem Baby soll man dann nach einer Woche dieses Beschneidungsritual machen. Die Vorhaut vom Penis muss ab.

4  Danach muss die Frau nochmal 33 Tage warten, bis sie wieder ganz okay, also ‚rein‘, ist. In der Zeit darf sie nicht zu dem besonderen Zelt kommen, und sie darf auch nichts von den Sachen anfassen, die man opfern will.

5  Wenn sie jetzt ein Mädchen bekommen hat, dann ist sie für 14 Tage nicht okay, sie ist ,unrein‘. Nach noch mal 66 Tagen ist sie dann aber wieder okay und ‚rein‘.

6  Wenn diese Wartezeit von 33 beziehungsweise 66 Tagen um ist, soll sie so ein Opferritual für sich durchziehen lassen, damit sie wieder gottmäßig sauber wird. Dafür braucht sie ein Schaf, das ein Jahr alt ist, für so ein Abfackelopfer und eine Taube für dieses Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat. Die Sachen soll sie zum Eingang des besonderen Zeltes bringen und dem Priester geben.

7–8  Wenn sie nicht genug Kohle hat, um sich ein Schaf zu kaufen, dann reichen auch zwei Tauben. Die eine ist dann für dieses Abfackelopfer und die andere für das Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat. Der Priester gibt die Sachen dann an Gott weiter, damit wird der ganze Dreck aus dem Leben weggewischt. Sie ist dann wieder okay, sie ist ‚rein‘. Das waren jetzt die Gesetze für Frauen nach der Geburt.“

Mein Schlüsselvers für heute

Gebt den Israeliten Folgendes weiter: Wenn eine Frau einen Sohn zur Welt bringt, ist sie sieben Tage lang unrein, so wie während ihrer monatlichen Blutung.
(3Mo 12:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum wurde eine Frau nach dem Wunder der Geburt für „unrein“ gehalten? Der Grund liegt in den körperlichen Ausscheidungen während und nach einer Geburt. Diese galten als unrein. Diese galten als unrein, und die Frau durfte sich deshalb der reinen Umgebung des Zeltes Gottes nicht nähern.
„Unrein“ bedeutete nicht sündig oder schmutzig. Gott schuf uns als Mann und Frau und gab uns den Auftrag, uns zu vermehren (1Mo 1:27-28). Auch jetzt änderte er Meinung nicht, Geschlechtsverkehr und Fortpflanzung seien etwas Unreines. Er stellte vielmehr den Unterschied zwischen seiner Verehrung und der weitverbreiteten Verehrung von Fruchtbarkeitsgöttern und -göttinnen heraus. Bei den kanaanitischen gehörten Prostitution und sittenlose Riten zu den Gebeten um Vermehrung ihrer Feldfrüchte, Herden und Familien. Im Gegensatz dazu vermied die Religion Israels jeden sexuellen Beiklang. Durch die vollständige Trennung von Gottesdienst und Geschlechtsverkehr half Gott den Israeliten, die Vermengung mit heidnischen Riten zu vermeiden. Die Israeliten verehrten Gott als ihren Schöpfer und Erhalter und sie dankten ihm für reiche Ernten und eine sichere Geburt.
Guuut zu wissen. Ich hatte dieses Thema immer verdrängt, weil ich mir nicht erklären konnte, warum Frauen zu manchen Zeiten als unrein anzusehen sind. Hatte das bisher als Diskriminierung angesehen, was bei Gott ja eigentlich gar nicht geht. Aber diese Erklärung jetzt … das überzeugt mich. Ach nein, Gott muss mich von nichts überzeugen, er ist nicht darauf angewiesen. Aber jetzt verstehe ich sein Handeln in dieser Sache etwas besser. So ist es richtig.
Nun starte ich in den Tag. Gleich jetzt mache ich mich auf den Weg zur Therapiestunden. Bitte Vater lass mich gut ankommen und lass es eine gute Stunde werden. Und wenn’s geht … es soll bitte nicht die letzte Stunde sein. Bitte.
Beschütze und behüte mich und gib mir die Kraft, die ich für diesen heutigen Tag brauche. Danke, dass du für mich da bist …
Amen


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