Tag 562 + 563 + 564 – 3. Mose 14

Gottes Schöpfung …@weena
Was man mit den Leuten macht, die von der Krankheit „Aussatz“geheilt wurden

1  Gott sagte Mose dann noch was:

2  „Jetzt kommt noch ein Gesetz, was ihr machen sollt, wenn einer von der fiesen, ansteckenden Hautkrankheit ,Aussatz‘ geheilt worden ist. Er soll dann erst mal beim Priester vorbeigehen

3  und mit ihm zusammen das Lager verlassen. Dann soll der ihn untersuchen, um festzustellen, ob die Stellen am Körper wirklich geheilt sind.

4  Als Nächstes soll er noch organisieren, dass man ihm zwei Vögel, die nicht als ‚unrein‘ gelten, eine Schüssel, etwas Fichtenholz, rote Farbe und einen Büschel Lavendel vorbeibringt.

5  In die Schüssel kommt sauberes Wasser rein. Der eine Vogel wird dann über der Schüssel geschlachtet.

6  Jetzt schmeißt er das Stück Holz mit der Farbe und dem Lavendel in das mit Blut vermischte Wasser rein. Als Letztes wird der noch lebende Vogel da kurz reingetaucht.

7  Mit der ganzen Mischung wird dann derjenige, der krank war, siebenmal hintereinander bespritzt. Dann erklärt der Priester ihn für gesund, er ist ,rein‘. Zum Schluss lässt er den noch lebenden Vogel wegfliegen.

8  Nun muss der Gesunde seine Klamotten waschen, sich die Haare abrasieren und einmal anständig duschen. Ab dann ist er wieder sauber, er ist ,rein‘. Er darf dann auch zu den anderen ins Lager gehen. Aber in sein privates Zelt soll er erst mal noch nicht reingehen.

9  Nach sieben Tagen muss er seine Haare noch mal abrasieren, auch den Bart und die Augenbrauen, einfach alle Haare am ganzen Körper. Und seine ganzen Klamotten müssen auch noch mal anständig gereinigt werden. Ab dann ist er aber wieder voll okay, er ist ,rein‘.

10  Am achten Tag soll er zwei junge männliche Schafe nehmen, die voll in Ordnung sind, und die opfern. Dazu kommen noch ein einjähriges Schaf sowie ein Essensopfer mit 3,5 Kilo Mehl und 1/3 Liter Olivenöl.

11  Der Priester geht dann mit ihm zum Eingang vom besonderen Zelt, wo man Gott begegnen kann.

12  Das männliche Schaf und das Öl sind für so ein Wiedergutmach-Opfer. Der Priester übergibt die Sachen erst mal durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch an Gott.

13  Er schlachtet das Tier dann im Hof vom besonderen Zelt. Die Sachen, die übrig bleiben, kann der Priester mit nach Hause nehmen, genauso wie bei dem Opfer, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat. Es ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig.

14  Der Priester nimmt dann was vom Blut von dem Tier und berührt damit den geheilten Menschen am Ohr. Der rechte Daumen und die rechte große Zehe werden mit dem Blut eingeschmiert.

15  Von dem Öl gießt er sich was in die linke Hand, die leicht geöffnet wurde.

16  Dann taucht er mit dem rechten Zeigefinger in das Öl und sprenkelt das Zeug siebenmal an den großen Tisch, den Altar.

17  Als Nächstes berührt er mit dem Öl das rechte Ohrläppchen, den rechten Daumen und die rechte große Zehe.

18  Der Rest, den er noch in der Hand hat, wird demjenigen auf den Kopf geschüttet. Auf die Art sorgt er dafür, dass zwischen dem Geheilten und Gott wieder alles okay ist.

19  Jetzt opfert der Priester das Schaf als so ein Opfer, das man macht, wenn jemand aus Versehen Mist gebaut hat, um den Typen, der geheilt wurde, von seiner Schuld freizusprechen, die er Gott gegenüber hatte. Denn durch die Krankheit haben ja alle gesehen, dass er ,unrein‘ war, er war nicht okay. Danach schlachtet der Priester das andere männliche Schaf.

20  Dieses Schaf wird dann als Abfackelopfer mit den Essenssachen auf dem Tisch verbrannt. So wäscht der Priester den ganzen Dreck aus dem Leben von dem Exkranken. Der ist dann wieder okay, er ist ,rein‘.

21  Falls jemand keine Kohle hat und sich drei Schafe nicht leisten kann, dann reicht auch ein einziges männliches Schaf. Das kann er dann für das Wiedergutmach-Opfer nehmen. Es wird dann auch durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch Gott geschenkt. Dann ist er wieder sauber. Dazu braucht er auch noch ein Essensopfer. Er nimmt hierfür 1 Kilo Mehl und vermischt das mit 1/3 Liter Öl.

22  Es kommen noch zwei Tauben dazu, egal was für welche. Die eine Taube ist für das Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, und die andere für das Abfackelopfer.

23  Der Typ bringt das alles zum Priester an den Eingang vom besonderen Zelt, wo man Gott begegnen kann.

24  Der Priester soll das männliche Schaf und das Öl für das Wiedergutmach-Opfer nehmen.

25–31  Wenn er das Tier geschlachtet hat, macht er mit dem Blut und Öl das Gleiche, wie bei den Leuten, die sich drei Schafe leisten können. Die zwei Tauben werden dann für das Abfackelopfer und für das Opfer, das man macht, wenn man aus Versehen Mist gebaut hat, verwendet. Und dann wird noch das Essensopfer durchgezogen. So reinigt der Priester denjenigen, der sauber werden will. Der wird so seine Sache mit Gott wieder klar kriegen.

32  Das war jetzt das Gesetz für jemanden, der von dieser fiesen Hautkrankheit ‚Aussatz‘ gesund geworden ist und nicht genug Kohle besitzt, um das ganze große Opferritual durchzuziehen.“

Was man macht, wenn es Schimmel an den Häusern gibt

33  Gott sagte zu Mose und Aaron dann noch:

34  „Wenn ihr endlich in dem Land seid, das ich euch schenken will, und plötzlich jemand Schimmel an seiner Hütte hat,

35  dann soll der Besitzer die Sache schnell einem Priester melden. Er soll ihm dann sagen: ,Bei mir ist etwas, das sieht aus wie Schimmel.‘

36  Bevor der Priester dann in die Hütte reingeht, muss das ganze Teil erst mal leer geräumt werden. Wenn sich die Sache nämlich bestätigt, ist der ganze Krempel eh für den Schrott, er ist ,unrein‘. Nachdem die Hütte leer geräumt ist, geht er dann da rein und checkt alles ab.

37  Wenn er jetzt irgendwo grüne Flecken findet oder auch rote, die etwas tiefer liegen als der Rest der Wand,

38  muss er das ganze Gebäude erst mal für sieben Tage zumachen.

39  Falls man dann feststellt, dass sich die Flecken an der Wand ausbreiten,

40  dann soll er die Steine, wo sich Schimmel befindet, rausreißen. Die kommen dann auf den großen Schrottplatz, der vor dem Ort liegt.

41  Von den Wänden wird dann einmal ringsrum der Putz abgeklopft und auch auf den Schrottplatz gebracht.

42  Als Letztes werden die alten Steine durch neue Steine ersetzt und die Wände wieder neu verputzt.

43  Wenn die Flecken jetzt nach einer Zeit wieder auftauchen

44  und der Priester stellt fest, dass sie sogar größer geworden sind, dann ist das ein sich ausbreitender Schimmelpilz. Das ganze Haus ist dann verseucht, es ist ,unrein‘.

45  Man muss das Teil dann komplett abreißen. Der ganze Bauschutt kommt auf einen Schrottplatz, der außerhalb der Stadt liegt.

46  Keiner sollte in der Zeit die Baustelle betreten, und wenn das doch jemand tut, gilt er für den Rest des Tages als dreckig, er ist ,unrein‘.

47  Und wenn einer in dem Haus sogar was isst oder da übernachtet, dann muss er auf jeden Fall sofort seine Klamotten waschen.

48  Wenn der Priester nach einer Untersuchung aber feststellt, dass der Schimmel nicht wiedergekommen ist, nachdem man das Haus neu verputzt hat, dann erklärt er das Haus für okay, es ist ,rein‘. Der Schimmel wurde komplett entfernt.

49  Um das Haus auch für Gott okay, also ‚rein‘, zu machen, muss der Besitzer dann noch zwei Vögel opfern. Dafür braucht er auch noch ein Stück Eichenholz, rote Farbe und ein Büschel Lavendel.

50  Er schlachtet den einen Vogel über einer Schüssel, wo Wasser drin ist.

51  Dann schmeißt er das Holz, den Lavendel und die Farbe da rein und vermischt alles mit dem Blut von dem Vogel. Mit dem Zeug besprenkelt er dann das Haus überall siebenmal nacheinander.

52  Das macht er, um mit dem Blut von dem Vogel, dem Wasser und dem lebenden Vogel, dem Holz, der roten Farbe und dem Lavendel das Haus wieder okay zu kriegen.

53  Anschließend lässt er den noch lebenden Vogel außerhalb der Stadt in die Freiheit fliegen. So macht er das Haus wieder okay, es ist dann ,rein‘.

54  Das ist jetzt das neue Gesetz, wenn es Schimmel gibt,

55  der an Klamotten oder Häusern sitzt.

56  So soll man mit Beulen, Hautausschlag und Hautflecken umgehen.

57  Es ging da drum, klarzukriegen, was okay ist und was nicht. Ihr solltet unterscheiden können, was ,unrein‘ ist und was ,rein‘. Diese Gesetze gingen über die fiese ansteckende Hautkrankheit ‚Aussatz‘ und Schimmel.“

Mein Schlüsselvers für heute

Das ist die Weisung, die für jedes Aussatzmal und jede Flechte gilt,
für den Aussatz an Kleidung und Häusern,
für Schwellungen, den schuppigen Ausschlag und die hellen Flecken,
damit man beurteilen kann, wann etwas für rein oder unrein zu erklären ist. Das ist die Weisung für Aussatz.“
(3. Mose 14:54-57)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott gab den Israeliten genaue Anleitungen für die Diagnose von ansteckenden Hautkrankheiten und von Schimmel, so dass sie diese vermeiden oder behandeln konnten. Diese Gesetze wurden zum Schutz des Volkes und seiner Gesundheit gegeben, Sie halfen den Israeliten, Krankheiten zu vermeiden, die zu jener Zeit an jenem Ort eine ernsthafte Bedrohung darstellten. Obwohl sie die medizinischen Gründe für manche dieser Gesetze nicht verstanden, lebten sie dank ihres Gehorsams gesünder. Viele der Gesetze Gottes müssen den Israeliten seltsam vorgekommen sein. Diese Gesetze halfen ihnen jedoch nicht nur Seuchen und Krankheiten, sondern auch moralische und geistliche „Ansteckung“ zu vermeiden.
Das Wort Gottes bietet auch heute noch Regeln für ein körperlich, geistlich und sittliche gesundes Leben. Wir (ICH) verstehen die Weisheit Gottes Gesetzen vielleicht nicht immer, doch wenn wir (ICH) unser (MEIN) Leben nach ihnen ausrichten, wird es uns (MIR) gut gehen. Bedeutet das, dass wir die alttestamentlichen Gesundheitsvorschriften und Nahrungseinschränkungen befolgen müssen? Im Allgemeinen sind diese Grundlagen der Gesundheit und Sauberkeit immer noch gesundheitsfördernd, doch es wäre gesetzlich, wenn nicht gar falsch, heute jede einzelne Einschränkung zu befolgen. Einige dieser Vorschriften hatten zum Ziel, die Israeliten von den sündigen Völkern in ihrer Umgebung abzugrenzen. Andere sollten verhindern, dass Gottes Volk die Praktiken heidnischer Völker übernahm, eines der schwerwiegendsten Probleme jener Zeit. Wieder andere bezogen sich auf Quarantäne in einer Kultur, in der eine genaue medizinische Diagnose unmöglich war. Heute zum Beispiel können Ärzte die verschiedenen Formen der Lepra diagnostizieren, und sie wissen, welche ansteckend sind. Die Behandlungsmethoden haben sich beträchtlich verbessert, und bei Lepra ist Quarantäne selten erforderlich.

Mein Gebet für heute

Vater, ich danke dir, dass es mir heute besser geht, dass ich heute ganz gut aufstehen konnte und somit der Start in den Tag schon mal positiv ist. Ich bin so froh, da ja heute auch einiges zu erledigen ist. Gut ist auch, dass ich meine Woche planen konnte und somit auch einen guten Überblick habe, was alles anliegt und es auf die verschiedenen Tage verteilen konnte. Auch scheint mein linker Fuß etwas besser geworden zu sein, so dass ich es heute auch zur Post schaffen kann. Auch werde ich mir gleich T.`s Wäsche vornehmen und damit beginnen. Ich bin so froh, dass ich das machen darf. Wenigstens etwas, was ich auch kann. Das schlechte Gewissen, dass ich ihr beim Umzug nicht helfen konnte, ist dadurch ein bisschen weniger geworden. Ich danke dir für all das. Bitte sei heute auch ganz dolle bei D. Sie beginnt heute ihren neuen Job mit einem Lehrgang. Ich weiß, dass du es warst, der sie dahingeführt hat und ich wünsche ihr, dass sie alles gut packt. Aber wenn du bei ihr bist, was kann ihr noch passieren? Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich wegen A., dass es wahrscheinlich auch diese Woche nicht klappen wird, dass wir uns treffen können. Aber ich weiß einfach nicht, wie ich es machen sollte. Bitte, Vater, schenke A. das Verständnis dafür. Am besten ist es natürlich, wenn er auch so eine vollgepackte Woche hat mit vielen wichtigen Terminen. Ich traue mich nicht, anzurufen und hoffe heimlich, dass er es auch nicht tut. Und wenn, bitte schenke mir ganz dolle die richtigen Worte. Bitte Vater, wenn diese Beziehung deinem Willen entspricht, mach die Türen ganz weit auf oder wenn nicht, ganz fest zu. Zeig mir bitte deinen Willen, weil nur du die ganzen Umstände genau kennst. Die kennst alle Zusammenhänge und was gut für mich und gut für ihn ist. Und nun starte ich in den Tag, beschütze und behüte mich und halte allen Kummer von mir fern. Zeig mir Dinge, die ich für dich zur Ehre tun kann und gib mir die Kraft dazu. Und lass es einfach einen guten Tag werden.
Amen


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