Tag 570 + 571 – 3. Mose 17

Gottes Schöpfung …@weena
Alles, was man schlachtet, gehört Gott

1  Gott hatte Mose noch was zu sagen:

2  „Mose? Richte das mal Aaron und seinen Söhnen sowie allen Leuten von Israel aus. Sag ihnen, dass ich, Gott, folgende Ansage für sie hab:

3–4  Wenn irgendjemand von den Israeliten einen Stier, eine Ziege oder ein Schaf irgendwo im Zeltlager oder außerhalb des Lagers schlachtet, anstatt es vor das besondere Zelt zu bringen, damit man es mir schenken kann, dann ist das eine ganz schlimme Sache. Es steht dann zwischen ihm und mir. Das ist genauso schlimm, als hätte er mit Absicht Blut vergossen, also jemanden ermordet. Darum soll derjenige bei euch rausgeschmissen werden.

5  Das bedeutet, wenn die Israeliten ein Tier schlachten wollen, dann sollen sie die Tiere, die sie bis jetzt immer irgendwo geschlachtet haben, ab sofort immer zu mir bringen, zu der Tür von dem besonderen Zelt. Da wird mit dem Tier dann ein Dankopfer durchgezogen, bevor sie es essen können.

6  Der Priester soll das Blut von dem Opfertier an meinen Opfertisch, den Altar, schütten, der vor dem besonderen Zelt steht. Dort sollen sie auch das Fett verbrennen, auf diesen Geruch stehe ich, euer Gott, total.

7  Ab sofort will ich keine Opferrituale mehr sehen, die sie für Dämonen abhalten, auf die sie immer noch scharf sind. Deshalb sollen sie die Tiere nur noch bei meinem Zelt schlachten lassen. Dieses Gesetz ist wichtig, und es gilt für immer.

8  Das gilt für jeden, der bei euch lebt, egal ob er ein Israelit ist oder ein Ausländer. Wenn jemand ein Abfackelopfer durchzieht oder sonst irgendein Opfer, wobei ein Tier geschlachtet wird,

9  das aber nicht vor dem Eingang vom besonderen Zelt macht, um es mir zu schenken, hat er verloren. Er soll aus euer Gemeinschaft für immer rausfliegen.

10  Und das gilt jetzt auch für jeden, egal ob er Israelit ist oder als Ausländer bei euch lebt: Blut trinken finde ich total ätzend! Wenn einer das trotzdem tut, ist er bei mir untendurch. Ich will den nicht mehr sehen, er soll rausfliegen aus euer Gemeinschaft.

11  Denn Blut ist ein Stoff, in dem das Leben drinsteckt. Ich habe deshalb extra Blut ausgesucht, damit es an den Altar gegossen werden soll, wenn ihr Mist gebaut habt. Durch das Blut werden Dinge wiedergutgemacht. Durch das Blut kommt es zwischen uns wieder in Ordnung.

12  Darum hab ich zu den Israeliten gesagt, dass keiner Blut trinken oder essen soll.

13  Und so gilt auch die Regel, wenn einer von euch, oder ein Ausländer bei euch, bei der Jagd im Wald einen Hirsch erschießt, oder einen Truthahn, dann muss das Blut von dem Teil ganz rausgegossen und mit Erde überdeckt werden, bevor das Tier in den Ofen kommt.

14  In dem Blut ist nämlich das Leben von jedem Lebewesen drin. Darum hab ich zu den Israeliten gesagt: Blut von irgendeinem Lebewesen kommt bei euch nicht auf die Speisekarte. Wer sich nicht da dran hält, fliegt raus. Er muss aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden.

15  Jeder, der aus Versehen ein Tier gegessen hat, was schon länger tot auf der Straße rumgelegen hat oder das gestorben ist, weil es z. B. von einem Pitbull totgebissen wurde, soll folgendes machen: Er soll seine Klamotten waschen und sich anständig duschen. Er ist für den Rest des Tages für mich dreckig. Am nächsten Tag ist aber wieder alles okay. Das gilt für alle, egal ob er ein waschechter Israelit ist oder ein Ausländer, der nur bei euch lebt.

16  Wenn er nicht duschen will und sich nicht wirklich von dieser Sache sauber macht, dann wird sie an ihm kleben bleiben.“

Mein Schlüsselvers für heute

Denn das Leben allen Fleisches ist sein Blut, und ich habe zu den Israeliten gesagt: Es ist euch nicht erlaubt, das Blut irgendeines Wesens aus Fleisch zu essen, denn das Leben allen Fleisches ist sein Blut. Jeder, der es isst, muss beseitigt werden.
(3Mo 17:14)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum war das Essen und Trinken von Blut verboten? Das Verbot, Blut zu verzehren, kann bis Noah zurückverfolgt werden (1Mo 9:4). Gott verbot das Essen und Trinken von Blut aus mehreren Gründen:
1) Um das Volk von heidnischen Praktiken abzuhalten. Israel sollte sich von den heidnischen Völkern seiner Umgebung unterscheiden. Das Essen von Blut war unter den heidnischen Völkern üblich. Oft geschah es in der Hoffnung, die Eigenschaften des getöteten Tieres (Kraft, Geschwindigkeit usw) zu erhalten. Gottes Volk sollte sich darauf verlassen, dass Gott und nicht verzehrtes Blut ihm die nötige Kraft verlieh.
2) Um die Symbolik des Opfers aufrechtzuerhalten. Das Blut war das Sinnbild für das Leben des Tieres, dass anstelle des Sünders geopfert wurde. Durch das Trinken dieses Blutes würde die Symbolik des Opfers als Strafe verändert und der Beweis des Opfers zerstört.
3) Um die Menschen vor Infektionen zu schützen, da viele tödliche Krankheiten durch Blut übertragen werden. Die Juden nahmen dieses Verbot ernst, und deshalb waren die Zuhörer von Jesus so aufgebracht, als Jesus sie aufforderte, sein Blut zu trinken (Johannes 6:53-56). Doch Jesus – als Gott und als letztes für die Sünden erforderliches Opfer – bat die Gläubigen, sich vollständig mit ihm zu identifizieren. Er will, dass wir sein Leben in uns aufnehmen, und er will auf an unserem Leben teilnehmen.

Aus diesem Grund (Paulus kein fremdes Blut zu verzehren, verweigern auch die Zeugen Jehovas die Bluttransfusion. Begründet wird das damit, dass Paulus in der Apostelgeschichte 15:29 den Christen dies auch gebot.
Bei Medikamenten, die Blutfragmenten enthalten, gilt eine Gewissensentscheidung.

Ich persönlich mag einfach nur keine Blutwurst mehr. Auch eine Art Gewissensentscheidung für mich und kein Dogma, das alle Christen es so halten.


PS: Seit 3 Tagen geht es mir nicht gut. Nichts ging mehr. Nicht mal das. Ich denke und hoffe, dass ich morgen früh wieder wie gewohnt meinen Tag starten kann. Dann geht es hier weiter. …


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