Tag 581 + 582 – 3. Mose 22

Wer was von den Opfersachen essen darf und wer nicht

1  Gott redete mal wieder mit Mose. Er sagt zu ihm:

2  „Mose? Sag mal Aaron und seinen Söhnen, dass sie Respekt haben sollen, wenn sie mit den besonderen Geschenken zu tun haben, die mir die Israeliten geben! Sonst werde ich von denen in den Dreck gezogen. Ich bin Gott!

3  Wenn irgendwann mal einer von euch auf die Idee kommt, sich diesen besonderen Geschenken zu nähern, der dann aber dabei verdreckt und ,unrein‘ ist, dann fliegt er sofort raus. Ich will den nicht mehr sehen, für immer. Ich bin Gott!

4  Keiner aus der Familie von Aaron darf bei dem Essen mitmachen, wo die ganz besonderen Geschenke verspachtelt werden, wenn er dabei noch dreckig, also ,unrein‘ ist. Damit meine ich jetzt auch, wenn der zum Beispiel diese ansteckende Hautkrankheit ‚Aussatz‘ hat. Aber auch, wenn der einen ekligen Ausfluss hat oder etwas berührt hat, was durch einen Toten verdreckt wurde, oder wenn er auch nur irgendwie im Schlaf Sperma abgespritzt hat, gilt das.

5  Falls er Kakerlaken oder anderes Ungeziefer angefasst hat oder einen Menschen, der irgendwie verdreckt und ,unrein‘ ist,

6–7  dann ist er selbst auch verdreckt, er ist ,unrein‘. Dieser Zustand geht bis abends. So lange darf er nichts von den besonderen Sachen essen, die für das Opferding bestimmt sind. Wenn es dunkel geworden ist, soll er mal anständig duschen. Und dann ist er wieder sauber, er ist rein und darf auch von den besonderen Geschenken was essen. Er muss sich ja auch von irgendwas ernähren.

8  Keiner aus der Familie von Aaron darf Fleisch essen, das von Tieren kommt, die irgendwo tot auf der Straße rumliegen. Das macht ihn dreckig, er wird dann ,unrein‘. Nicht vergessen, ich bin Gott!

9  Die Priester sollen die Sachen durchziehen, die ich gesagt habe. Sie sollen da drauf aufpassen, dass sie keinen Mist bauen und dann irgendwie sterben, weil sie die ganz besonderen Sachen essen, obwohl sie innerlich total verdreckt sind. Ich bin Gott. Ich habe die Leute, die Priester werden sollen, extra für den Job ausgesucht.

10–11  Nur wer zu der Familie von einem Priester gehört, darf von den besonderen Opfersachen was essen. Ein Angestellter, der von einem Priester fest angestellt wurde und bei ihm wohnt, darf auch davon was essen und auch dessen Kinder. Aber keiner, der nur vorübergehend bei ihm lebt und arbeitet.

12  Wenn jetzt die Tochter von einem Priester einen Mann heiratet, der selbst kein Priester ist, dann darf sie von diesen besonderen Opfersachen nichts mehr essen.

13  Falls nun ihr Mann irgendwann tot ist oder sie von dem Typen rausgeschmissen wurde und es aus der Ehe keine Kinder gibt und sie dann wieder zu Hause bei ihrem Vater einzieht, dann darf sie die Sachen wieder essen, die ihr Vater als Priester auch essen darf. Aber nur wer wirklich zu einer Priesterfamilie gehört, darf davon essen.

14  Nun kann es passieren, dass einer aus Versehen was davon isst. Dann muss er es dem Priester ersetzen und noch 20 Prozent drauflegen.

15  Die Priester müssen dafür sorgen, dass die besonderen Geschenke nicht von jedem Pups gegessen werden. Und sie müssen so gegessen werden, wie Gott es gesagt hat, sonst werden sie dreckig.

16  Sonst bekommen die Israeliten ein Problem, sie werden schuldig. Ich bin Gott, und diese Geschenke sind etwas ganz Besonderes, weil sie für mich sind, sie sind heilig.“

Was für Tiere taugen zum Opfern und was für welche nicht?

17  Gott redete dann mal wieder mit Mose.

18  „Mose? Sag mal Aaron und seinen Söhnen, aber auch allen anderen Israeliten Folgendes: ,Das gilt für jeden, der bei euch lebt, egal ob er ein Ausländer ist oder aus euren Familien stammt. Wenn er sein Opferritual durchziehen will, weil er etwas versprochen hat oder einfach so, freiwillig, und er es als Abfackelopfer machen will,

19  dann muss das Tier bestimmte Eigenschaften mitbringen. Es muss gesund und auch sonst voll in Ordnung sein. Außerdem soll es männlich, und entweder ein Schaf, eine Ziege oder ein Rind sein.

20  Ihr dürft keine Tiere opfern, die irgendeine Behinderung haben, denn die würde ich nicht akzeptieren.

21  Wenn jemand so ein Dankopfer für mich durchziehen will, um irgendein Versprechen zu erfüllen oder einfach nur so, und er nimmt dabei ein Rind, ein Schaf oder eine Ziege, dann akzeptiere ich das nur, wenn das Tier keine Behinderung hat.

22  Ein Tier, das keine Augen hat oder verkrüppelt ist, das nur drei Beine hat oder eine fiese Entzündung oder Krankheiten an der Haut, will ich nicht haben. So was darf gar nicht als ein Opfer auf meinen Altar kommen.

23  Man kann so ein Tier mit krummen Beinen als so ein freiwilliges Opfer an mich schenken, das ist okay. Aber als ein Opfer, mit dem man ein Versprechen erfüllt, akzeptier ich es nicht.

24  Auch Tiere, denen man die Hoden abgeschnitten hat, will ich nicht haben. Das Abschneiden von Hoden bei Tieren finde ich generell total beknackt, so was soll es bei euch nicht geben.

25  Aber auch von jemand anderem, der von außen kommt, sollt ihr so ein Tier gar nicht erst kaufen, um es mir zu schenken. Wenn ihr solche Tiere opfert, könnt ihr mich nicht wirklich beeindrucken.‘“

26  Dann sagte Gott noch was zu Mose:

27  „Wenn eine Kuh oder ein Schaf oder eine Ziege bei euch Babys kriegen, dann muss das Baby die ersten sieben Tage bei seinem Muttertier bleiben. Erst ab dem achten Tag dürft ihr es mir schenken, vorher will ich das nicht haben.

28  Ihr dürft auch nicht das Muttertier am gleichen Tag töten wie das Babytier.

29  Wenn ihr für Gott ein Opferritual durchzieht, um euch bei ihm zu bedanken, dann macht es auch so, dass es von ihm akzeptiert wird.

30  Alles sollte noch an dem Tag aufgegessen werden, wo es geschlachtet worden ist. Es sollten keine Reste am nächsten Morgen davon übrig bleiben. Ich bin Gott!

31  Ihr sollt Respekt vor meinen Gesetzen haben! Tut das, was dort gesagt wird. Ich bin Gott!

32  Verarscht mich nicht und macht auch keine dummen Sprüche über mich. Alle Leute, die zu den Israeliten gehören, müssen mich als ihren krassen, ganz besonderen Gott respektieren! Ich bin Gott, und ich habe euch extra ausgesucht, ihr seid meine Leute!

33  Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, weil ich euer Gott sein will. Ich bin Gott und sonst niemand!“

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose:
„Sag Aaron und seinen Söhnen, dass sie achtsam mit den heiligen Opfergaben der Israeliten umgehen, damit sie meinen heiligen Namen nicht entweihen. Ich bin Jahwe!
Sag zu ihnen: Wenn jemand von euch oder euren Nachkommen sich im Zustand der Unreinheit diesen heiligen Gaben nähert, die Israeliten mir weihen, muss diese Person beseitigt und aus meiner Gegenwart weggeschafft werden. Ich bin Jahwe! …“
(3Mo 22:1-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum gab es so viele besondere Richtlinien für die Priester? Die Israeliten wussten höchstwahrscheinlich recht genau über die Priester in Ägypten Bescheid. Die ägyptischenm Priester waren in erster Linie an Politik interessiert. Sie betrachteten die Religion als eine Möglichkeit, Macht zu erlangen. Deshalb standen die Israeliten der Errichtung einer neuen Priesterschaft vermutlich argwöhnisch gegenüber. Aber Gott wollte, dass seine Priester ihm und dem Volk dienten. Ihre Pflichten waren religiös – den Menschen zu helfen, näher zu Gott zu kommen und ihn anzubeten. Sie konnten ihre Stellung nicht zur Vergrößerung ihrer Macht benutzen, weil sie kein Land besaßen (die Leviten waren der einzige israelitische Stamm, der kein Land besaß. Sie wurden von den anderen Stämmen mitversorgt) und von niemanden Geld annehmen durften. All diese Richtlinien beruhigten das Volk und halfen die Priestern, ihre Aufgaben zu erfüllen.
— Mir schießt gerade durch den Kopf: Wie viele Christen haben wir in unserer Regierung? Die CDU hat ja dieses „C“ in ihren Namen. Aber dienen sie ausschließlich dem Volk? Spielt nicht das „Machthaben“ die größere Rolle? Sind sie unbestechlich? Ich denke da an die ganze Lobby-Politik, neuestes Kind Philipp Amthor. Oder überhaupt diese ganzen Beraterverträge? Was hat das mit Christsein zu tun?
Christsein bedeutet doch vielmehr, in die Fußstapfen Jesu zu treten. Jesus war kein Politiker. Jesus wollte auch nicht gegen die Römer kämpfen. Er wollte keine Macht. Er hatte einen klaren Auftrag seines Vaters, die verlorenen Menschen zu retten, die Sünden aller auf sich zu nehmen, damit die Menschen wieder eine Verbindung mit Gott aufnehmen durften. Nix mit Machtkampf, nix mit Wahlen und ewig langen Debatten. Das war nicht sein Job. Ob die Christen in unserer Regierung manchmal daran denken? Oder vielleicht gar nicht wissen, weil ja heute jeder sich „Christ“ nennen darf, der nach der Geburt drei Tropfen Wasser auf den Kopf bekommen hat. Ich richte nicht, weil genau das nun wiederum nicht mein Job ist, es ist Gott der Vater, der dies tun wird. Zu 100%. Under ist gerecht. Immer. Und genau das beruhigt mich, macht mich gelassen, ruhig und vertrauensvoll. Vater, ich bin dir so dankbar dafür, dass du mir genau dafür die Augen geöffnet hast. DANKE.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s