Tag 587 + 588 – 3. Mose 24

Gottes Schöpfung … @weena
Der Kerzenständer und die Brote

1  Gott sprach mal wieder mit Mose.

2  „Sag den Leuten von Israel, dass sie genug Kerzen vorbeibringen sollen, damit für den siebenarmigen, goldenen Leuchter, der im besonderen Zelt vor dem Vorhang steht, immer genug Kerzen da sind.

3–4  Aaron hat den Job, abends die Kerzen, die oben auf dem Leuchter dran sind, anzuzünden, damit sie die ganze Nacht brennen können. Dieses Gesetz gilt ab jetzt für immer.

5  Dann lass mal zwölf Brote backen, die immer aus 2,5 Kilo Mehl gemacht werden.

6  Leg die Brote in zwei Haufen auf den goldenen Tisch, der im besonderen Zelt vor dem Vorhang steht.

7  Auf jeden Haufen legst du ein paar gute Räucherstäbchen. Die Stäbchen werden dann abgeraucht, und das ist ein Zeichen dafür, dass diese Brote mir gehören.

8  Jeden Sonntag soll Aaron neue Brote dort drauflegen. So muss das ab sofort gemacht werden, für immer.

9  Wenn die Brote vom Tisch genommen werden, gehören sie Aaron und seiner Familie. Das ist ihr Anteil an den Opfersachen, und das gilt auch für immer. Weil sie etwas ganz krass Besonderes sind, müssen sie auch beim besonderen Zelt gegessen werden.

Wenn ein Mann über Gott ablästert

10–11  In dem Zeltlager, wo die Israeliten wohnten, war ein Typ, der eine israelitische Mutter und einen ägyptischen Vater hatte. Seine Mutter hieß Schelomit. Sie war eine Tochter von Dibris, der aus dem Familienstamm Dan stammte. Der Typ fetzte sich an einem Abend mal voll mit einem Israeliten. Im Streit sagte der dann echt ätzende Sachen über Gott und verarschte ihn. Er wurde dann verhaftet und zu Mose gebracht.

12  Mose steckte den erst mal in den Knast und redet mit Gott über den Fall. Er wollte von ihm wissen, was er mit dem jetzt machen sollte.

13  Gott sagte zu Mose:

14  „Führe den Mann ab und bring ihn an eine Stelle, die außerhalb von eurem Zeltlager liegt. Alle Zeugen, die dabei waren und sein Rumgeläster gehört haben, sollen ihre Hände auf seinen Kopf legen. Und danach soll die Gemeinschaft ihn so lange mit Steinen beschmeißen, bis der krepiert ist.

15  Den Israeliten musst du das dann noch folgendermaßen erklären:

16  ,Wer über Gott ablästert und seinen Namen verarscht, hat kein Recht mehr da drauf zu leben. Das gilt für alle von euch, alle Israeliten und alle Ausländer die bei euch leben: Wer Gott verarscht muss sterben.‘“

Ausgleichende Gerechtigkeit

17  Wenn jemand einen anderen Menschen tötet, muss der auch getötet werden.

18  Wenn jemand eine Kuh tötet, muss er sie ersetzen, zur Not auch nur kohletechnisch im Wert einer Kuh. Das ist ab jetzt eine Grundregel: Jedes Leben muss mit einem Leben bezahlt werden.

19  Wenn jemand absichtlich einen anderen Menschen verletzt, muss man dem, der das getan hat, die gleiche Verletzung zufügen.

20  Wenn jemand einem anderen Menschen einen Knochen bricht, dann soll man dem auch den gleichen Knochen brechen. Wenn er den am Auge verletzt, soll man ihn auch am Auge verletzen. Wenn er dem einen Zahn ausschlägt, soll man ihm den gleichen Zahn ausschlagen. Diese Grundregel soll bei euch immer gelten: Ein blaues Auge wird mit einem blauen Auge bezahlt, ein ausgeschlagener Zahn mit einem ausgeschlagenen Zahn. Was jemand einem antut, wird auch gleichzeitig seine eigene Strafe werden.

21  Wenn jemand eine Kuh tötet, dann muss er eine neue Kuh organisieren. Aber wenn jemand einen Menschen umbringt, dann hat er sein eigenes Leben verspielt.

22  Dieses Gesetz gilt für jeden, egal ob er ein Israelit ist oder ein Ausländer, der bei euch lebt. Ich bin Gott, euer Gott!“

23  Mose erzählte seinen Leuten diese ganzen Sachen, die Gott ihm gesagt hatte. Sie taten alles genau so und befolgten die Ansagen, die Gott gemacht hatte. Den Typen, der über Gott abgelästert hatte, brachten sie außerhalb des Zeltlagers und bewarfen ihn so lange mit Steinen, bis er tot war.

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Knochenbruch für Knochenbruch, Auge für Auge, Zahn für Zahn. Der Schaden, den er einem Menschen zufügt, soll ihm zugefügt werden.
(3Mo 24:20)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

„Auge um Auge, Zahn um Zahn“ … kennt wohl jeder und wird ganz oft dazu benutzt, um die eigene Rache zu rechtfertigen. ABER: Hierbei handelt es sich um Verhaltensrebgeln für Richter, nicht um die Billigung persönlicher Rache. Die Kernmessage lautet, dass die Straf der Straftat entsprechen muss und nicht darüber hinausgehen darf.
Wie einfach, wie logisch.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute beginnt wieder eine neue Woche und ich versuche, wieder in meine normale Struktur hineinzukommen. Ja, ich habe noch Schmerzen, aber es ist für mich so wichtig, wieder einen normalen Alltag zu bekommen, weil es nächste Woche ziemlich anstrengend wird. Jeden Tag ein anderer Termin. Es wird mir jetzt schon ganz gruselig, wenn ich daran denke. Bitte, lieber Vater, hilf mir dabei. Hilf mir, alles in Ruhe, ohne Druck und mit dem Blick zu dir zu erledigen. Dazu wäre es eben gut, wenn ich in der jetzige Woche ganz entspannt in die Wochenstruktur hineinkomme. Vater, du kennst mich so genau, du weißt, was wichtig ist für mich.
Ja, danke. Du sagst mir gerade, Päckchen packen. Die ganzen Termine in Päckchen packen. Und immer nur eins öffnen. Ja, danke, dass du mich daran erinnert hast. So wird es gehen. Bitte pass gut auf mich auf. Diese Woche. Nächste Woche. Immer. Schütze und behüte mich und halte alles Böse von mir fern. Bitte tu dies auch für D. und den Jungs. Lass sie in ihrem neuen Job gut ankommen. Vater, was hältst du A., dass er sich so verrannt hat und so auf alle WhatsApp-Nachrichten resignierend reagiert. Geht es ihm so schlecht. Bitte Vater, lass ihn einen Ausweg finden aus seinem selbstgeschaffenen Gefängnis. Bitte, gib ihm die Kraft, sich von Dingen zu lösen, die ihm nicht gut tun und neue Wege zu gehen. Ich wünschte mir, er fände zurück, aber nach mir geht es natürlich nicht. Bitte, kümmere dich um ihn und dass er für seinen Sohn ein guter Vater sein kann. Und nun starte ich in den Tag und wie sagte Martin Luther so schön: „Ich bitte dich, gib mir Kraft und Mut, heute so zu leben wie es dir gefällt! Denn ich lege mich mit Leib und Seele und allem, was mich ausmacht, in deine Hände. Lass deine Engel an meiner Seite sein, damit das Böse keine Macht über mich hat. Und nun einen guten Start in den Tag!“
Amen


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