Den Druck rausnehmen

Das Wichtigste für Paulus ist, Christus zu haben und mit ihm eins zu werden (Philipper 3:8-9).

Das muss auch unsere Einstellung sein. Wir können uns nicht immer genau richtig verhalten, aber mit Gottes Hilfe können wir dem Ziel energisch entgegengehen.

Wissen Sie, warum uns Gott niemals gestatten wird, in unserem Verhalten Perfektion zu erreichen? Wenn uns das gelänge, würden wir unser Selbstwertgefühl aus unserer Leistung und Vollkommenheit beziehen und nicht aus Gottes Liebe und Gnade.

Wenn Sie und ich immer alles richtig machen würden, würden wir daraus schließen, dass Gott uns die Antwort auf unsere Gebete aufgrund unseres Gehorsams schuldig ist. Deshalb lässt uns Gott einige Schwächen, damit wir immer einen Grund haben, um seine Hilfe zu bitten. Unsere Schwächen halten uns abhängig von ihm, ob es uns gefällt oder nicht.

Gott lässt nicht zu, dass wir uns das Gefühl des Friedens und der Lebenserfüllung selbst erarbeiten, stattdessen treiben uns unsere Anstrengungen in den Wahnsinn. Warum? Damit wir merken, dass die Bemühungen unserer alten sündigen Natur uns nichts als Kummer und Enttäuschung einbringen (siehe Römer 3:20).

Wenn das nun so ist, was sollen wir dann tun? Vertrauen Sie Gott, entspannen Sie sich, genießen Sie das Leben. Wir müssen lernen, Gott mehr zu genießen. Das wird nicht nur uns guttun, sondern den Druck auf die Menschen um uns herum wegnehmen. Wir müssen aufhören, von uns selbst und anderen Perfektion zu verlangen, und uns stattdessen an den Menschen freuen, wie sie sind.

Im Grunde meint Paulus, dass er vor Gott stehen und sagen will: „Okay, hier bin ich, Gott, ich bin zwar nicht vollkommen, aber ich vertraue auf Jesus. Meine Gerechtigkeit liegt in ihm und nicht in meiner Leistungsfähigkeit.“ Ich ermutige Sie dazu, diese Haltung auch zu Ihrer zu machen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


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