Schätze aus Gottes Wort heben

Gottes Wort enthält unfassbar viele verborgene Schätze, mächtige Leben spendende Geheimnisse, die er uns offenbaren will. „Alles, was jetzt noch geheim ist, wird dann öffentlich bekannt gemacht werden“ (Lukas 12:2). Wie geschieht das? Diese Schätze werden denen enthüllt, die sich in Gottes Wort hineinvertiefen, darüber nachdenken und nachsinnen, es meditieren, ihr Denken von ihm prägen lassen und es laut aussprechen.

Als jemand, der Gottes Wort lehrt, habe ich persönlich erfahren, wie wahr das ist. Was Gott mir aus nur einem Satz seines Wortes zeigen kann, nimmt anscheinend kein Ende. Wenn ich einen Vers lese und verstehe, erkenne ich beim nächsten Mal dennoch etwas Neues darin, das ich vorher noch nicht wahrgenommen habe.

Der Herr offenbart seine Geheimnisse denen, die sein Wort fleißig lesen und darüber nachdenken. Leben Sie nicht nur von den Erkenntnissen anderer! Lesen Sie Gottes Wort selbst und lassen Sie sich vom Heiligen Geist mit Wahrheit segnen. Lieben Sie Gottes Wort und räumen Sie ihm einen vorrangigen Platz in Ihrem Leben ein. So werden Sie in Weisheit und Kraft wandeln.

Über Gottes Wort nachzudenken, gehört zu dem Wichtigsten, was Sie und ich lernen können. Sie werden erstaunt sein, wie viel Kraft dadurch in ihrem Leben freigesetzt wird. Je mehr Sie über Gottes Wort nachsinnen, desto mehr und schneller können Sie in schwierigen Zeiten auf sie zurückgreifen. Die Kraft, um Gott gehorsam zu sein, kommt aus dem Nachdenken über Gottes Wort (siehe Josua 1:8).

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 306 – Lukas 12:1-12

Sich für Gott gerade machen

1 Inzwischen waren mega viele Leute da, um die tausend Menschen standen sich gegenseitig auf den Füßen. Jesus flüsterte noch mal zu seinen Schülern: „Leute, passt auf, dass die religiösen Streber nicht alle eure Gedanken mit ihrem Showbusiness und Pseudogetue verseuchen.

2 Alles, was jetzt noch ein Geheimnis ist, wird einmal ganz offen verhandelt werden.

3 Darum wird alles, was ihr jemandem als Geheimnis erzählt habt, auf der Titelseite zu lesen sein, und was ihr euch heimlich zugeflüstert habt, können alle im Radio mithören.

4 Freunde, ihr braucht keine Angst vor den Leuten zu haben, die euch umbringen wollen. Was können die denn schon töten? Doch sowieso nur euren Körper!

5 Vor wem ihr wirklich Respekt haben müsst, das ist Gott! Er hat die Macht, jeden Menschen zu töten und ihn anschließend in die Hölle abzuschieben! Davor solltet ihr Angst haben!

6 Was blättert man für so einen Kanarienvogel hin? Ein paar Euro? Trotzdem kennt Gott jeden einzelnen von ihnen.

7 Gott weiß genau, wie viele Haare ihr auf dem Kopf habt. Ihr braucht echt keine Angst zu haben, weil ihr für Gott unendlich mehr wert seid als eine ganze Halle voll mit Kanarienvögeln.

8 Ich schwör euch: Jeder, der sich hier auf der Erde für mich gerade macht, für den werde ich mich auch bei der letzten Gerichtsverhandlung vor Gott gerade machen!

9 Wenn es jemandem aber vor anderen peinlich ist, zu mir zu gehören, für den wird es mir dann auch vor den Engeln peinlich sein, dass er mal zu mir gehört hat.

10 Trotzdem kann Gott demjenigen verzeihen, der über mich ablästert. Bloß wenn einer über den heiligen Geist ablästert, das wird er nicht verzeihen.

11 Wenn ihr irgendwann vor Gericht gezerrt werdet, wenn man euch angezeigt hat und verhört, weil ihr mit mir lebt, dann lasst keine Panik aufkommen.

12 Wenn ihr mit eurer Verteidigung dran seid, wird euch der heilige Geist die richtigen Sachen eingeben, die ihr sagen müsst.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Denn es wird alles ans Licht kommen. Was jetzt noch verborgen ist, wird öffentlich bekannt werden.
(Luk 12:2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Oder wie es so schön heißt: Lügen haben kurze Beine! Alles kommt irgendwann raus. Auch das Mogeln bei der Steuererklärung!

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich glaube, jeder ist ein Künstler im Schönreden. Kleine Lügen oder Norlügen können wir schön reden. Zum Beispiel Mogeln bei der Steurerklärung: Ich will nur nicht, dass mit meinem Steuergeld auch noch Waffen gekauft werden. Oder deinen Nächste anflunkern: Ich will nur nicht, dass er sich verletzt fühlt….
Alles Blödsinn. Waffen werden trotzdem gekauft, wird die Steuerflunkerei entdeckt (und irgendwann wird sie entdeckt), folgen satte Strafen.
Und wenn der Nächste meine Flunkerei entdeckt, ist die Enttäuschung doppelt so groß und manchmal führt das zum Bruch.
Ehrlich bleiben im Alltag ist die bessere Alternative.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, wie macht man das? Einfach mal einen heiligen Klostertag führen? So ganz bei dir sein? Sich durch nichts, aber auch gar nichts ablenken zu lassen?
Ich lebe schon relativ ruhig. Der Fernseher läuft jeden Tag längstens 30 Minuten zum Frühstück, um zu sehen, ob es in der Welt Katastrophen sich ereignet haben oder dergleichen. Und trotzdem werde ich immer wieder abgelenkt. Vorzugshalber durch das Internet. Da gibt es da zu gucken oder dort nachzusehen, dann da ein Spielchen oder dort auch noch. Wie bekomme ich es hin, so einen Klostertag. Ich sehne mich förmlich danach. Vater, bitte hilf mir doch, einmal so eine Erfahrung zu machen, diese laute Welt vor meiner Tür zu lassen. Pflanz mir doch bitte eine Idee in den Kopf, wie ich es umsetzen kann. Ich sehne mich so sehr nach einem Tag absolute Ruhe nur mit dir. Ob ich vielleicht erstmal mit einem halben Tag anfange? Vielleicht heute Nachmittag? Ich probiere es einfach mal. Und so lege ich dir diesen Tag vor die Füße, beschütze und bewahre mich und halte allen Kummer von mir fern und so will ich diesen Tag annehmen und beginnen in der Gewissheit, dass du alles gut geplant und gedacht hast und alles genau so richtig und gut für mich ist.
Amen


Tag 305 – Lukas 37-54

Außen oder innen sauber?

37 Jesus war mit seiner Ansprache noch nicht ganz durch, da kam eine Anfrage von einem religiösen Streber zu einem gemeinsamen Mittagessen rein. Jesus ging mit, und sie setzten sich bei ihm an den Esstisch.

38 Sein Gastgeber wunderte sich etwas, dass Jesus sich nicht vor dem Essen nach einem religiösen Ritual die Hände gewaschen hatte. So war es nämlich üblich.

39 Jesus sagte dazu: „Mann, ihr religiösen Streber achtet immer peinlich genau drauf, dass man den Becher und die Teller immer äußerlich ordentlich sauber macht. Was aber in euch drin passiert, ist alles andere als sauber, da seid ihr voll dreckig.

40 Idioten! Wohl noch nicht kapiert, dass Gott für innen und für außen zuständig ist? Er hat beides gemacht!

41 Ihr habt doch mehr als genug! Gebt doch mal von den vielen Sachen, die ihr habt, etwas an die Obdachlosen ab, die auf der Straße leben! Das findet Gott gut, so könnt ihr euch innerlich sauber machen.

42 Ihr seid so übel drauf, ihr Streber! Von jedem Furz gebt ihr zehn Prozent an die Gemeinde ab, in dem Punkt seid ihr superpingelig, was die Befolgung der Gesetze angeht. Aber in Sachen Korrektheit oder in der Liebe zu Gott, da nehmt ihr es ganz locker. Ist ja okay, die zehn Prozent Gott zu geben, aber das, worum es ihm eigentlich geht, das dürft ihr doch nicht unter den Tisch fallen lassen!

43 Ich warne euch, ihr Streber! Im Gottesdienst sitzt ihr auf den VIP-Plätzen und fahrt total dadrauf ab, wenn man euch auch sonst als Promis behandelt.

44 Ich warne euch, ihr Streber! Die Leute gehen bei euch ein und aus, und keiner ahnt, dass in eurem Keller ein paar stinkende Leichen liegen.“

45 Einer von den religiösen Profis sagte zu ihm: „Chef, Sie beleidigen damit auch uns!“

46 „Klar, ich meine euch ja auch damit! Gerade ihr, die ihr die Gesetze so gut kennt, packt irre Lasten auf die Schultern der Leute. Aber ihr seid nicht bereit, sie selbst auch zu tragen.

47 Ich warne euch, ihr Streber! Ihr steckt viel Kohle in die Denkmäler von den alten Propheten, dabei haben eure Vorfahren sie auf dem Gewissen, sie haben sie umgebracht.

48 Damit bestätigt ihr nur die miesen Sachen, die eure Väter gebracht haben. Sie haben die alle getötet, aber ihr hättet es vermutlich genauso gemacht wie sie.

49 Darum hat Gott schon früher gesagt: ‚Ich werde Propheten schicken und Apostel, aber sie werden einige jagen und töten.‘

50 Man wird euch zur Rechenschaft ziehen für den Mord an allen Propheten, die es bisher gegeben hat.

51 Von Abel bis zum Zacharias, der ja in unserem Tempel zwischen dem Altar und dem ganz besonders krassen Raum im Tempel umgebracht worden ist. Ihr werdet euch für jeden dieser Morde verantworten müssen.

52 Wie übel wird das für euch sein, weil ihr ja sogar alle Gesetze kennt! Ihr wisst eigentlich, wo es langgeht, aber ihr sagt es den Leuten nicht. Ihr kommt nicht in das neue Land rein, in dieses Reich, wo Gott das Sagen hat. Und das Schlimmste ist, dass ihr auch noch andere daran hindert, dort reinzukommen!“

53 Danach ging Jesus wieder aus dem Haus. Ab jetzt waren viele von den religiösen Strebern total angefressen auf Jesus.

54 Sie versuchten ihn mit allen Tricks dazu zu bringen, irgendetwas Falsches zu sagen, damit sie ihn dafür anzeigen und vor Gericht bringen könnten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Wehe euch Pharisäer! Ihr liebt die Ehrenplätze in den Synagogen und die Begrüßungen auf den Märkten.
(Luk 11:43)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Der ganze Abschnitt handelt darum, dass die Pharisäer nur den äußeren frommen Schein wahren. Aber sieht es heute nicht genauso aus? Wie viele gehen zwar regelmäßig in die Kirche, engagieren sich in ihrer Gemeinde, unterstützen Missionare und machen sonst sehr viel, von der Jugendarbeit über den Hauskreis bis hin zum Chor. Nach außen hin ist man fromm, man kennt die Bibel, man weiß, was Gottes Wille ist und hat doch keine wirkliche, lebendige Beziehung zu ihm. Auch das soziale Engagement ist oft doch leider nur Good will in eigener Sache: Wer hilft denn wirklich aus Liebe? Doch was sind unsere Taten wert, wenn wir sie nur deshalb tun, um als fromm zu gelten?
Nein, ich möchte niemand zu nahe treten, aber immer wieder habe ich genau dieses Gefühl. Gerade bei der derzeitigen Allianzgebetswoche. Machen da die meisten nicht mit, weil es gerade im Kalender „dran“ ist? Für wen ist das Herzenssache? Ja, ich bin ein Gegner solch großer Aktionen. Wie viel mehr ist es eine enge Beziehung zum Vater zu haben und genau da, seine Fürbitte loszuwerden. Was nützen riesige Veranstaltungen, wenn das Herz nicht dabei ist und man nur mitmacht, weil „es sich so gehört in der Gemeinde“? Was ist der Sinn?

Glauben ins Leben ins Leben umgesetzt

Aus genau diesem Grund, habe ich mich aus dieser Woche gänzlich zurück gezogen. Ich weiß nicht, ob ich heute zum Gottesdienst zu gehen. Heute ist der Abschluss dieser Allianzgebetswoche, dieser aufgesetzten Frömmigkeit ….

Mein Gebet für meinen Tag

Ja, Vater, ich halte es für keinen Zufall, dass du gerade heute mir diese Verse vor die Füße legst. Ein bisschen fühle ich mich bestätigt in meinem Denken. Aber ich will nicht diese Menschen richten, das ist nicht mein Job. Viele, die von klein auf christliche erzogen worden, bei diesen gehören diese Dinge einfach dazu. Bei mir war es doch ähnlich. Ich bin in der DDR aufgewachsen. Da gehörte es dazu, Pionier zu werden und Jugendweihe zu haben. Es war einfach so. Alle haben es gemacht, keiner hat hinterfragt. Oder die wenigsten. Bitte, Vater, sei gnädig mit ihnen und zeige ihnen vielmehr, was du dir wünschst, einen lebendigen Austausch mit dir.
Gestern ist T. nicht gekommen. Ihr ging es zu schlecht. Bitte, Vater, bitte, bitte, lass es ihr wieder besser gehen. Sie hat mich gefragt, ob ich morgen mit zur Therapie komme. Sie begleite. Vater, du weißt, dass ich das nicht schaffe. Du kennst mein riesiges Problem. Bitte, Vater, du weißt, wie schwer es mir fällt „nein“ zu sagen, weil sie Hilfe so sehr nötig hat. Vater, ich weiß nicht, was ich tun soll? Es gibt genau drei Möglichkeiten. Die erste: ihr geht es soweit besser, dass sie es allein schafft. Die zweite: Du gibst mir die nötige Kraft, dass ich es schaffe, mit ihr zu gehen. Die dritte: Du gibst mir die richtigen Worte, dass ich ihr auf verständliche Art mein „nein“ erklären kann. Die letzte Möglichkeit ist die Schlechteste. Die erste die Beste. Vater, du entscheidest, wie der morgige Tag läuft. Du kennst ihr und mein Herz. Du weißt genau, was richtig ist. Ich stelle mich unter deinen Willen. Vater, bitte, tue etwas. Bitte.
Amen


Tag 303 + 304 – Lukas 11:14-36

Wer nicht in meiner Mannschaft spielt, ist mein Gegner

14 Irgendwann musste Jesus mal so einen bösen Geist aus jemandem rausschmeißen, der dafür gesorgt hatte, dass der Mann nicht reden konnte. Als der Geist draußen war, quatschte der Typ sofort los. Die Zuschauer waren alle total baff.

15 Es gab aber auch ein paar Kritiker, die der Meinung waren: „Jesus kann das alles nur, weil er die Macht von der dunklen Seite hat, dem Satan, dem obersten Dämon von allen!“

16 Andere wollten Jesus immer wieder austesten: „Machen Sie doch mal schnell irgendein Naturwunder am Himmel! Dann glauben wir auch, dass Sie wirklich von Gott kommen!“

17 Jesus wusste genau, was die Leute wollten. Darum sagte er zu ihnen: „Jede Regierung ist dann am Ende, wenn sie untereinander zerstritten ist. Wenn es in ihr Grabenkämpfe und Streitereien gibt, kann sie gleich einpacken.

18 Was geht da also mit dem Satan? Wenn ein Dämon gegen einen anderen Dämon kämpfen würde, dann könnte die Macht von Satan kaum lange anhalten, oder?

19 Angenommen, ich würde mit der Kraft von Satan arbeiten, mit welcher Kraft handeln dann bitteschön eure Leute? Wenn sie so was behaupten, verurteilen sie sich damit doch selbst!

20 Wenn ich Dämonen aus Menschen rausschmeiße, dann tue ich das mit der Kraft, die Gott mir gibt. Und das bedeutet, dass die neue Zeit, in der Gott das sagen hat, schon lange angefangen hat.

21 Ist doch logisch: Solange ein Karateweltmeister, der dazu noch einen großen Waffenschrank hat, sein eigenes Haus bewacht, kann niemand bei ihm einbrechen.

22 Wenn jetzt aber jemand kommt, der stärker ist als er, und der haut ihn um und besiegt ihn, was dann? Er wird ihm die Waffen alle wegnehmen und seine Sachen an Leute verschenken.

23 Wer nicht in meiner Mannschaft spielt, ist mein Gegner. Wer nicht mit mir arbeitet, arbeitet gegen mich.“

Warum Dämonen zurückkommen können

24 „Immer wenn ein fieser Geist, so ein Dämon, einen Körper verlassen hat, dann ist er ja obdachlos“, erzählte Jesus weiter. „Er zieht so lange rum, bis er irgendwo ein neues Opfer gefunden hat. Wenn er keins findet, denkt er sich: ‚Ich kann’s ja noch mal bei dem probieren, aus dem ich rausgeflogen bin.‘

25 Wenn er dann zurückkommt, ist die alte Bude supersauber, aufgeräumt und leer.

26 Also ruft er seine Leute an und nimmt sieben andere Kollegen dazu, die noch ätzender drauf sind als er. Mit denen zieht wieder in den Menschen ein. Dem geht es dann noch viel schlechter als vorher.“

Wer kann sich freuen?

27 Während seiner Rede sprang plötzlich eine Frau auf und rief: „Die Mutter, die dich geboren und großgezogen hat, die kann sich echt freuen!“

28 Aber Jesus sagte: „Wirklich freuen können sich alle Leute, die Worte von Gott hören und sie in ihrem Leben umsetzen!“

Jesus und Jona

29 Als mal wieder mega viele Leute bei Jesus waren, fing er an zu erzählen: „Die Menschen, die heute leben, sind echt finster drauf. Sie fordern ein Wunder nach dem nächsten, weil sie Beweise sehen wollen, aber Beweise werden sie nicht bekommen. Wie war das denn früher mit dem Jona?!

30 Jona war ja damals auch wie so ein Beweis oder Zeichen für die Bewohner von Ninive, dass Gott es ernst meint. So ähnlich wird das, was mit mir, dem Auserwählten passieren wird, auch zu einem Beweis für die Menschen werden.

31 Wenn der letzte Tag dieser Welt kommt, wird es eine riesengroße Gerichtsverhandlung geben. Dort wird auch die Präsidentin aus dem Süden als Zeugin gegen dieses Volk antreten. Sie werden alle verurteilt. Die Präsidentin kam von weit her, weil sie von Salomos Wissen und von seiner Weisheit etwas abhaben wollte. Aber der Typ, der jetzt vor euch steht, hat mehr drauf als Salomo. Trotzdem wollt ihr nichts von ihm wissen.

32 Auch die Leute aus Ninive werden mal auf der Zeugenbank vor Gericht Platz nehmen und ein Wörtchen zu eurer Verurteilung mitreden. Denn die haben damals auf Jona gehört, sie haben ihr Leben geändert. Aber der Mann, der jetzt vor euch steht, hat mehr drauf als Jona. Trotzdem wollt ihr euch nicht ändern.“

Alles, was die Sicht nimmt, muss weg

33 „Könnt ihr euch vorstellen, dass jemand seine Nachttischlampe anmacht und sie dann unters Bett stellt oder einen Eimer drüberkippt? Nein, er wird sie irgendwo oben hinstellen, damit er genug Licht im Zimmer hat, wenn jemand auf Besuch vorbeikommt.

34 Dein Auge ist wie ein Fenster vor deinem Innersten. Wenn es okay und sauber ist, dann kommt genug Licht in dich rein, und es ist in dir total hell. Wenn es aber versifft und dreckig ist, dann bleibt es auch in dir dunkel, weil kein Licht durchkommen kann.

35 Darum pass auf deine Augen gut auf! Sie dürfen nicht verdreckt oder etwa blind werden, sonst wird es dunkel in dir.

36 Wenn du voll im Licht stehst und nichts mehr an dir dunkel ist, dann ist dein Leben so hell, als würde dich das Licht der Lampe direkt anleuchten.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Durch die Augen fällt das Licht in deinen Körper. Wenn sie klar sehen, bist du ganz und gar vom Licht erfüllt. Wenn sie aber getrübt sind, ist es dunkel in dir.
(Luk 11:34 HfA)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Als ich diesen Vers las, kam mir sofort die Gesichter der U-Bahn in den Sinn. Schaut man in die Gesichter der Menschen, sieht man sososo viele, die verkraft, verkniffen und gestresst sind. Sehrsehrsehr selten schaut jemand fröhlich. Diese Menschen kann man wirklich mit der Lupe suchen. Und wenn ich diesen Vers lese, dann denke ich daran, warum diese Menschen solche Gesichter, solche Augen haben. Was ist in diesen Menschen los? Es ist erschütternd.
Vor ganz ganz vielen Jahren, Mitte der neunziger Jahre war ich zur Kur in Gunzenhausen. Das Sanatorium wurde von Diakonissen geleitet. Das war das krasse Gegenteil. Die Frauen strahlten so eine Ruhe und Freundlichkeit aus! Das war das Schlüsselerlebnis, dass ich mich auf die Suche nach Gott machte. …
Und heute kam mir genau das wieder in den Sinn. Wie kaputt ist diese Welt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du weißt, was in dieser Welt los ist. Du weißt, wie verloren wir Menschen sind, dieses Hasten und Hetzen, diese Hamsterräder auf der Suche nach Glück. Ich bin so froh, dass du mich gefunden und gesucht hast. Und so dankbar. Der Weg ist nicht unbedingt leichter, aber die Einstellung dazu. Bitte Vater, erhalte mir diese Herzenseinstellung. Und wenn es wieder finster um mich herum wird, wenn sich Verzweiflung anschleicht, bitte, Vater, schicke mir diese Gedanken, dass ich gut durchkomme. Ich weiß, dass du dich in den vielen Jahren so sehr um mich bemüht hast, ich den roten Faden erkenne und ich bin so verwundert, dass du mich immer wieder gezogen hast, mich nicht fallen gelassen hast. DANKE. Bitte Vater, öffne mir weit die Türen, in die ich gehen soll und verschließe alles, was mich von deinem Weg abbringen könnte. Ich spüre deine Führung und bin dir so dankbar! Bitte beschütze und behüte mich weiter, so auch heute, lass es einen guten Tag werden.
Amen