Tag 115 – 1. Samuel 2:1-10

1 Hanna war voll glücklich, darum fing sie gleich an, ein Lied für Gott zu singen: „Ich bin innerlich voll glücklich über meinen krassen Gott, denn er hat mich aufgerichtet, hat geholfen in der Not. Ich bin so voller Freude, über meine Feinde kann ich lachen, Gott hat mir geholfen, solche Sachen kann Gott machen.

2 Gott ist anders, er ist heilig, außer ihm gibt’s keinen mehr, auf den man sich verlassen kann, er steht wie ein Fels im Meer.

3 Labert nicht rum und gebt nicht an, macht nicht auf dicke Hose, denn Gott kennt jede Tat von euch, er prüft euch nicht nur lose.

4 Muskelmännern bricht er die Knochen, Baseballschläger werden weich wie Lehm. Schwachen Leuten hilft er hoch, wer mutlos ist, wird mit Kraft versehn.

5 Reichos und Millionäre leben plötzlich von Hartz IV, Arme und die Obdachlosen habens fett, feiern wie Tier. Die Frau ohne Kinder bekommt plötzlich sieben Bälger, und die mit vielen Kindern wird jetzt schon immer älter.

6 Gott hat das Sagen, er bestimmt über den Tod und über das Leben.

7 Und er macht arm, und er macht reich, so ist das nun mal eben. Die einen bringt er voll zum Fallen, und anderen verschafft er Ruhm, der eine wird arbeitslos und arm, der andere bekommt zu tun.

8 Der fertige, kaputte Typ wird von Gott aus der Not geholt, er sorgt für ihn, er holt ihn hoch, er macht aus ihm eine Berühmtheit. Denn Gott gehört das Universum, er trägt die Erde auf den Händen.

9 Und Gott beschützt, wer ihm vertraut, die Feinde werden im Dunkeln enden. Denn niemand hat die Kraft in sich, ist stark genug, um zu bestehen.

10 Jeder, der mit Gott sich streitet, wird daran zugrunde gehen. Er lässt es donnern, lässt es blitzen, alle werden von ihm gerichtet. Gott wird sich einen Präsidenten suchen, und dieser wird mit Kraft belichtet.“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

… Die Fundamente der Welt gehören Jahwe, / auf sie hat er den Erdkreis gegründet.
(1Sam 2:8)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Ist dieser Bibelvers nicht großartig?!
Dieser Gott ist mein Beschützer, mein Herr, mein Leiter.
An diese Kraft kann ich jederzeit andocken!
Was will man mehr?!

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie sehr wünsche ich es mir, dass diese obige Erkenntnis jederzeit präsent ist in mir. Dass mich dieser großartige Gott noch vor meiner Geburt auserwählt hat, dass ich an ihn glauben, ihm folgen, ihm gehören darf.
Man könnte jetzt meinen: Hat die es gut.
Ja, habe ich. Vor allem, dass ich es erkennen kann. Diese Chance hat aber jeder. Und man darf nicht meinen, dass nun alles easy ist und man sich entspannt zurücklehnen kann. Nee, geht nicht. Denn dieser Gott hat einen Plan mit mir und diesen Plan will er verwirklichen, also wird er mich immer in diese Richtung schubsen. Lasse ich mich schubsen, ist es gut, sperre ich mich, weil es mir nicht passt oder laufe ich gar in eine andere Richtung, dann wird es ungemütlich für mich. Genau das habe ich in den letzten Tagen für mich erkannt. Und ich fühle mich großartig dabei.

Mein Gebet für den Tag

Vater, du großer Gott, ich habe dich gestern gebeten, mich gut beschützt zum Augenarzt fahren zu lassen. Es hat alles ganz super geklappt, es lief völlig entspannt. Nur hatte ich mich geirrt, den Termin habe ich erst heute. Ich stand dort vor verschlossener Tür. Aber merkwürdigerweise war ich nicht mal sauer mit mir. Bitte führe mich auch heute wieder genauso gut und sanft quer durch die Stadt und gib dem Arzt Weisheit, was meinen Augen helfen kann.
Ich danke dir auch sehr, dass ich gestern wieder meiner Tochter am Telefon helfen konnte. Und mir fielen auch ganz spontan drei Bibelverse ein, drei Gedanken von dir, dir ihr zeigen, wie du großer Gott darüber denkst und ihren Frust über A. ein bisschen nimmst. Ich habe für A. gebetet und dass du ihm die Gedanken, die Erkenntnis schenkst, was er angerichtet hat, dass er Frieden bringe soll für alle Beteiligten. Bitte Vater, du kannst ihm diese Gedanken einpflanzen. Bitte Vater, mach das Beste aus dieser verfahrenen Situation, es ist für alle so schwer.
Und jetzt übergebe ich diesen Tag, halte bitte Kummer und Schmerz von dir fern, führe mich durch den Tag, plane alles genau und gut und so will ich alles annehmen, was kommt. Dein Wille geschehe!
Und so trage ich dir alles im Namen Jesu vor und bitte dich, alles zu erhören.
Amen

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Auf den Punkt gebracht #10

Was in die Höhe steigt, kann auch wieder nach unten fallen (siehe 1Sam 2:7). Wenn wir leitende Mitarbeiter im Reich Gottes sein wollen, müssen wir einen starken, gottgefälligen Charakter und eine enge Gemeinschaft mit Gott entwickeln, damit wir in der Position bleiben können, in die er uns bringt.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Tag 114 – 1. Samuel 1:19-28

19 Am nächsten Morgen standen Elkana und seine Familie ganz früh auf und gingen noch mal ne Runde beim besonderen Zelt von Gott beten. Danach spazierten sie zurück nach Hause, Richtung Rama. Als Elkana das nächste Mal wieder mit seiner Frau schlief, erhörte Gott ihre Gebete.

20 Sie wurde schwanger und bekam neun Monate später einen Jungen. „Juhu! für dieses Kind hab ich voll lange gebetet!“, sagte sie immer wieder. So kam sie auf den Namen Samuel, was so viel bedeutet wie „Gott hat mich gehört“.

21  Als ein Jahr rum war, gingen Elkana und seine Familie wieder nach Schilo. Er ging dahin, weil er so ein Opferritual für Gott durchziehen wollte, was man einmal im Jahr macht. Dazu kam diesmal ein besonderes Opfer, was er Gott versprochen hatte, dafür, wenn Hanna schwanger wird.

22  Hanna hatte aber keinen Bock mitzukommen. „Mach das mal alleine!“, sagte sie ihrem Ehemann. „Wenn der Junge aus dem Alter raus ist, wo ich ihn an der Brust stillen muss, werde ich sowieso noch mal zum besonderen Zelt gehen. Dann schenke ich ihn nämlich Gott, und er soll ab dann auch für immer dort bleiben.“

23  „Ist in Ordnung. Tu, was du nicht lassen kannst“, antwortete Elkana. „Bleib erst mal zu Hause, bis er nicht mehr gestillt werden muss. Ich wünsche mir sehr, dass Gott die Sachen auch passieren lässt, die er diesem Kind schon versprochen hat!“ Hanna blieb also zu Hause und versorgte ihr kleines Samuelbaby.

24  Als er keine Milch mehr trinken musste, fuhren Elkana und sie mit ihm hoch nach Schilo, wo das besondere Zelt stand. Sie hatte noch einen Stier dabei, der drei Jahre alt war, dazu kamen noch ein Karton mit 12 Kilo Mehl und eine Flasche Wein.

25  Nachdem sie den Stier geopfert hatten, gingen sie zu Eli, um ihm ganz stolz den kleinen Jungen zu zeigen.

26  „Entschuldigen Sie“, sagte Hanna. „Auch wenn Sie sich vielleicht nicht mehr an mich erinnern können: Ich stand mal vor einiger Zeit genau hier am Zelt und war am Beten.

27  Und nun hab ich hier in meinem Arm die Gebetserhörung! Ich hatte um einen Sohn gebetet, und da ist er jetzt, Gott hat mich gehört!

28  Jetzt will ich auch mein Versprechen einhalten, was ich Gott damals gegeben hab. Dieses Kind soll sein ganzes Leben lang radikal zu Gott gehören!“ Anschließend beteten sie zu Gott.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Hier ist das Kind, um das ich damals gebetet habe. Jahwe hat mein Gebet erhört; er gab mir, worum ich ihn bat.
(1Sam 1:27)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Gebetserhörung.
Eine wunderbare Gebetserhörung. Immer wieder liest man in der Bibel, das um ganz konkrete Dinge gebetet wird und diese dann auch erhört werden. Sicher geschieht das innerhalb Gottes Heilsplanes, aber macht es schwierig, das auf sein eigenes Leben zu übertragen.

Glauben ins Leben umgesetzt

In der Regel bete ich ich nicht um ganz konkrete Dinge. Einfach deshalb, weil wir nicht im Wunschkonzert sind. Ich bitte, Gott gibt… Wenn es denn so einfach wäre.
Nichtsdestotrotz hatte ich in meinem Leben eine Unmenge von Gebetserhörungen. Manchmal konnte ich nur wenige Stunden darauf warten, manchmal dauerte es solange, dass ich schon gar nicht mehr daran gedacht habe. Aber eigentlich fast immer war es ein Ergebnis so ganz anders als ich es mir in meinem Hirn vorgestellt hatte, anders, aber besser. So ist Gott. Nach ein paar Jahren Pause, wo die Leitung zu Gott gekappt war (inzwischen weiß ich auch, warum), bekomme ich jetzt wieder die Antworten von Gott.
Ganz wichtig ist für mich das Vertrauen, dass Gott es richtig macht, egal, was ich mir so denke. Sein Wille ist entscheidend. Er ist Gott, er hat den Überblick, nicht ich. Ein ganz krasses Beispiel hatte ich vor Kurzem als ich von einem Arzttermin kam, einmal quer durch die Hauptstadt und dann bei der aller größtes Hitze irgendwo gestrandet bin, wo es nicht weiterging und ich sosososo fertig war, nicht mehr konnte, nicht weiter wusste und völlig verzweifelt war, flehte ich zu Gott: Bitte hilf!!!! Und man glaubt es kaum: Ich machte die Augen auf und ich stand genau an der richtigen Bushaltestelle. Nun könnte man meinen, dass ich da auch gestanden hätte, wenn ich nicht gebetet hätte, es in meiner Verzweiflung nur nicht gesehen habe. Sicher, ich sehe es anderes. Hätte ich nicht gebetet, wäre ich weiter panisch umhergestürzt. Aber Gott hat mir gesagt: Hallo, mach die Augen auf, du bist genau richtig. Punkt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich möchte dir wieder ganz dolle danken, dass du einen Ausweg für meine Tochter geschenkt hast, einen Ausweg, der ihre schlimme Verzweiflung genommen hat, dass es ihr dadurch wieder deutlich besser geht. Einen Ausweg, den ich ihr zeigen konnte, obwohl ich nicht wusste, dass es einer für sie ist. Du hast gelenkt, geführt, gezeigt. DANKE!
Ich möchte dir auch nochmal für Mimi danken, dass sie T. Herz so erwärmt hat und behüte sie heute auf ihren weiteren Flug in ihr endgültiges Zuhause.
Vater, ich habe heute einen Augenarzt-Termin, wieder einmal quer durch die Stadt, bitte bring mich gut hin und zurück und gib den Arzt viel Weisheit und Wissen, dass er die richtige Entscheidung für mein rechtes Auge treffen mag.
Und so lege ich dir diesen Tag für die Füße, plane ihn genau und ich werde mich von dir führen lassen. Halte bitte Kummer und Schmerz von mir fern. Und … achte bitte auch auf meine Tochter, dass sie jetzt ihren Weg gehen kann. Das alles trage ich dir in Jesu Namen vor.
Amen

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Edelsteine #16

Hanna aber antwortete und sprach: Nein, mein Herr! Ich bin ein betrübtes Weib.
(1Sam 1:15)

Elkana hatte zwei Frauen. Die eine von ihnen, mit Namen Hanna, konnte keine Kinder bekommen. Peninna, die zweite Frau, die mehrere Kinder hatte, kränkte und reizte Hanna fortwährend wegen ihrer Kinderlosigkeit und machte ihr das Leben schwer. Daher hatte Hanna immer ein bekümmertes und betrübtes Herz.

Wir begegnen in der Gemeinde Christi immer wieder Menschen, die, wie Hanna, ein betrübtes Herz haben; es ist aber ganz falsch sie nach ihren äußeren Erscheinen zu beurteilen. Hanna war trotz ihres betrübten Herzens eine fromme Frau mit einem reichen Gebetsleben. Während sie im Haus Gottes betete, erfuhr sie Missverständnis und Tadel; aber das ließ keinen Ärger in ihr hochkommen. Der Priester Eli warf ihr vor, sie sei betrunken, aber ihre Antwort war sanft und ehrerbietig und sie ertrug den Tadel ohne Groll.Mit einfachen Worten bekannte sie, dass sie einen großen Kummer habe. Hanna war aufgeschlossen für Gottes Wort und ließ sich durch den alten Eli nicht beirren. Als sie ihn sagen hörte: „… Geh hin mit Frieden; der Gott Israels wird dir die Bitte erfüllen, die du an ihn gerichtet hast“ (Kap. 1:17), da wurde sogleich der Glaube in ihr wach. Und als sie weiterging, war ihre Miene nicht mehr traurig. Am anderen Morgen stand sie sehr früh auf und betete zu Gott.
Wenn wir diese Frau verstehen, können wir etwas über die Führung eines geheiligten Lebens lernen. Ihr Kummer war groß. Und doch: als ein Priester Gottes ihr ein ermutigendes Wort sagte, da erwachte sogleich ihre Zuversicht, und sie war nicht länger traurig. Nach der Geburt Samuels, des verheißenen Kindes, hielt Hanna ihr Gelübde und erzog in Treue ihren kleinen Sohn, der ein Prophet Gottes werden sollte.

Wir wollen uns nicht über eine betrübte Miene täuschen lassen. Vielleicht entdecken wir, dass hinter einem solch traurigen Aussehen ein schönes Kind Gottes verborgen ist.

Ein betrübtes Herz ist keine Gabe des Heiligen Geistes. Wir wollen es uns nicht wünschen, wollen es aber auch nicht verachten. Jesus selbst wird „ein Mann der Schmerzen“ genannt. Wir wollen nicht in den Fehler Elis verfallen, der über Hanna nach ihrer äußeren Erscheinung urteilte.

Ein Edelstein für heute: Die äußere Erscheinung ist für Gott nicht wichtig, weil er die Gedanken und Regungen des Herzens kennt.

(Tim Ruthven)

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Lesen und Leben #11

Beten Sie wie Hanna, die für einen Sohn gebetet hat (siehe 1Sam 1:1-20), leidenschaftlich dafür, dass etwas Bestimmtes in Ihrem Leben geschieht? Nehmen Sie sich ein Beispiel an Hanna und machen Sie sich bewusst, dass Gott Ihr verzweifeltes Flehen hört und antworten wird.

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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Tag 113 – 1. Samuel 1:9-18

9 An einem Tag passierte Folgendes: Als Hanna in Schilo zu Mittag gegessen hatte, stand sie auf und ging zum Eingang vom besonderen Zelt von Gott. Neben der Tür saß der Priester Eli auf seinem Schaukelstuhl.

10 Hanna hatte gerade mal wieder Heuleritis. Sie war total traurig und weinte sich bei Gott so richtig aus.

11 „Gott! Du bist der Oberchef über die ganze Welt! Jetzt sieh doch endlich, wie ätzend es mir geht, und hilf mir! Du darfst mich nicht vergessen! Bitte sorg dafür, dass ich ein Kind bekommen kann. Ich versprech dir auch was: Wenn ich einen Sohn kriege, dann soll er sein ganzes Leben lang radikal dir gehören. Als äußeres Zeichen dafür soll er niemals zu einem Frisör gehen, versprochen!“

12 Hanna betete dort voll lange zu Gott. Eli sah ihr die ganze Zeit zu. Ihre Lippen bewegten sich,

13 obwohl dabei kein Pieps aus ihrem Mund rauskam. Irgendwie dachte er, sie wäre wohl etwas stoned oder hätte zu viel gesoffen.

14 „Wie lange willst du hier noch total breit rumhängen?“, machte er sie an. „Geh erst mal nach Hause und penn deinen Rausch aus!“

15 „Ich bin nicht breit, echt nicht!“, sagte Hanna. „Ich bin nur echt unten und schieb voll den Depri. Darum hab ich hier die ganze Zeit mit Gott gelabert.“

17 „Ach so, dann geh jetzt mal entspannt nach Hause. Ich glaube, unser Gott hat dein Gebet gerade erhört!“

18 „O ja, bitte, Gott, mach, dass es wahr wird!“, rief Hanna aufgeregt. Dann zog sie ab. Ab dem Zeitpunkt aß sie wieder normal und hing nicht mehr den ganzen Tag depressiv in der Ecke rum.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Dabei legte sie [Hanna] ein Gelübde ab und sagte: „Jahwe, du Allmächtiger! Sieh doch das Elend deiner Dienerin an, denk an mich und vergiss mich nicht! Wenn du mir einen Sohn schenkst, dann soll er sein Leben lang dir, Jahwe, gehören. Und niemals soll sein Haar geschnitten werden.“
(1Sam 1:11)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Dieses „wenn, dann“ hat bei mir noch nie funktioniert. „Lieber Gott, wenn du dieses oder jenes tust, dann tue ich ganz bestimmt ….
Ich weiß nicht, ob man generell Gott auf diese Weise herausfordern kann.
Bei Hanna hat es ja geklappt, bei mir noch nie.
Aber vielleicht hat dies ja auch noch andere Ursachen. Vielleicht passten meine „Wünsche“ einfach nicht zu dem Plan, den Gott mit mir vor hatte???
Auf jeden Fall habe ich es schon sehr viele Jahre sein gelassen, auf diese Art Gott zu beten.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich denke, bei Hanna passte es einfach in die Heilsgeschichte Gottes oder wie auch immer. Für mich ist das so kein Weg, um bei Gott Gehör zu finden.

Mein Gebet für meinen Tag

Du großer Gott, gestern habe ich wieder ganz lange mit meiner Tochter telefoniert. Sie war wieder so verzweifelt, sucht ganz schlimm nach dem Warum. Warum es ihr passiert ist, dass A. sie verlassen hat und sie nun alles an der Backe hat, die Riesenschulden und ein unfertiges Haus, wo ihr doch alles so perfekt erschien. Nun kommt noch ihre großen Brandwunden an den Armen hinzu. Sie fühlt sich von allen so in Stich gelassen. Und ein bisschen hatte ich auch ein schlechtes Gewissen, weil ich dachte, sie hat es inzwischen geschafft und habe aufgehört für sie zu beten. Nun ist wieder dieser Gefühlseinbruch gekommen. Vater, ich bitte dich so so so sehr, hilf ihr, wieder stabil zu werden, gib ihr die Kraft, die sie braucht und verscheuche bitte diese unnütze Warum-Frage. Oder sag es ihr einfach, warum das so passierte. Ich bitte dich so sehr. Sie leidet nach einem 3/4 Jahr immer noch so sehr. Bitte nimm ihr auch diese Rachegedanken, dass A. in seiner neuen Beziehung ganz unglücklich wird und dass sie das erfährt und erlebt. Das ist nicht gut. Bitte, bitte hilf ihr!
Und ich möchte dir danken. Danke für die Videos, die ich gestern sehen konnte über die Sicht auf dein letztes Bibelbuch, die Offenbarung. Wie man sich ihr nähern kann. Und ich möchte unbedingt noch mehr darüber erfahren, nicht, weil ich jetzt das Datum für das Wiederkommen Jesu herauslesen möchte, sondern weil ich bisher eine Abneigung diesem Buch gegenüber hatte, weil ich es schlichtweg nicht verstehe. Aber vielleicht muss ich auch noch ein bisschen warten damit, es gibt sovieles, was ich noch von dir und deinem Wort lernen möchte!
Und ich möchte dir wieder für Mimi, dem Katzenbaby danken. Sie hilft T. so sehr gegen ihre Depressionen. Es ist so wichtig für T., auch ein bisschen Freude zu erfahren.
Und so lege ich dir heute wieder meinen Tag für die Füße und möchte dich bitten, mich zu beschützen und mit die Kraft zu schenken, die ich für diesen Tag brauche. Plane diesen Tag für mich genau und ich will annehmen, was kommt, egal, ob ich es gut oder schlecht empfinde. Es ist dein Plan für mich und der kann nur gut sein.
Das allen trage ich vor dich im Namen Jesu.
Amen.

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Samuel

Besondere Eigenschaften

  • Wurde von Gott gebraucht, um Isreals Übergang von einem lose regierten Stammesverbsnd zu einer Monarchie zu begleiten
  • Salbte die ersten beiden Könige Israels
  • Wird als Vorbild des Glaubens in Hebräer 11 genannt

Schwächen und Fehler

  • Konnte seine Söhne nicht zu einer innigen Gottesbeziehung führen

Lektionen aus seinem Leben

  • Die Bedeutung dessen, was Menschen in ihrem Leben erreichen, steht in direktem Zusammenhang mit ihrer Beziehung zu Gott
  • Was für Menschen wir sind, ist viel wichtiger als alles, was wir je tun können

Hintergrund

  • Wo: Ephraim
  • Tätigkeiten: Richter, Prophet, Priester
  • Familie: Seine Mutter war Hanna, sein Vater Elkana, seine Söhne Joel und Abija
  • Zeitgenossen: Eli, Saul, David

Schlüsselverse:

„Als Samuel heranwuchs, war der HERR mit ihm, und ließ alle Voraussagungen Samuels eintreffen. Im ganzem Land, von Dan bis Beerscheba, wussten die Israeliten, dass Samuel zum Propheten des HERRN bestimmt war.“ (1Sam 3:19-20)

(Quelle: Begegnung fürs Leben, Studienbibel)

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