Tag 211 – Jesaja 1:18-31

18 Gott sagt weiter: „Okay, wir sollten mal eine kleine Gerichtsverhandlung abhalten. Wenn an euren Händen Blut klebt, wenn ihr so viel Mist gebaut habt, dass ihr am ganzen Körper rot und damit dreckig seid, dann soll alles wieder total sauber und weiß werden, so weiß wie Schnee. Wenn ihr so rot wie Tomatenketchup seid, dann sollt ihr wieder so weiß werden wie Schnee.

19 Es geht nur dadrum, dass ihr das tut, was ich von euch möchte. Wenn ihr dazu bereit seid, dann kommt alles wieder in Ordnung, und ihr könnt euch wieder von den leckeren Sachen ernähren, die in diesem Land wachsen.

20 Wenn ihr da aber keinen Bock drauf habt und voll den Aufstand macht, dann werdet ihr alle sterben. Diese Ansage kommt direkt von Gott, dem Chef!“

Die ganze Stadt Jerusalem ist gegen Gott

21 Jerusalem, wie konnte das passieren, dass du zu so einer billigen Nutte abgewrackt bist? Du warst doch mal eine so nette Stadt! Alles, was bei dir passierte, war in Ordnung, und viele korrekte Leute wohnten bei dir. Aber jetzt ist alles voller Terroristen und Mörder!

22 Was bei dir früher sauber ablief, ist jetzt versifft. Wo man früher Schmuck eingekauft hat, gibt es jetzt Drogen. Früher warst du wie ein edler Wein, jetzt bist du wie eine abgestandene billige Cola.

23 Dein Bürgermeister gehört zur Mafia, die Menschen in der Regierung werden bestochen und sind alle nur scharf auf irgendwelche Werbegeschenke. Sie kümmern sich nicht mehr um die Leute von der Straße, und wenn eine alleinstehende Mutter bei ihnen im Büro anklopft, schmeißen sie die raus.

24 Aber jetzt sagt der Chef, der Gott über dieses Universum, mal ein paar Takte zu euch: „Passt auf! Ich hab so einen Hals! Ich werde euch jetzt mal richtig in den Hintern treten und meinem Zorn freien Lauf lassen. Denn ihr seid jetzt meine Gegner geworden, und an meinen Feinden räche ich mich.

25 Aus euch mach ich Hackfleisch, oder noch besser, ich werde euch unter Druck setzen, damit das Gute am Ende übrig bleibt. Ihr werdet gefiltert, wie man Wasser filtert, damit ihr sauber seid und der ganze Dreck bei euch verschwindet.

26 Ich werde dafür sorgen, dass es wieder ein paar gute Richtertypen und Chefs bei euch gibt, die für Ordnung sorgen, so wie das früher mal bei euch war. Wenn das vorbei ist, wird man Jerusalem wieder solche Spitznamen geben wie ‚korrekte Stadt‘ oder ‚treue Stadt‘.

27 Wenn die Leute, die dort wohnen, wieder korrekt leben, wenn man dort wieder mit mir, eurem Gott, gemeinsam alles durchzieht, dann wird es Jerusalem, der Stadt Zion, gutgehen.

28 Die Leute, die dort Scheiße gebaut haben, die mir den Stinkefinger gezeigt haben, werden alle plattgemacht. Wer nicht mehr mit mir lebt, wird sterben.

29 Es wird ihnen oberpeinlich sein, dass sie diese Zauberbäume so supertoll fanden. Sie werden rot im Gesicht und anfangen zu schwitzen, weil sie so blöd waren, sich auf diese beknackten Gartengötter einzulassen.

30 Dann werdet ihr wie ein vergammelter Blumenstrauß dastehen, dessen Blüten schon matschig sind. Oder ihr seid wie ein alter Fußballplatz, der ewig kein Wasser mehr gesehen hat und schon ganz vertrocknet ist und braune Stellen hat.

31 Die Menschen, die was draufhaben, werden wie ein Karton voll explosiver Munition sein. Und das, was sie dann tun, ist wie ein Feuerzeug. Wenn beides zusammenkommt, macht es ‚bum‘, und das Ganze fliegt in die Luft. Keiner kann das aufhalten.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Darum spricht Jahwe, der Herr,  der allmächtige Gott,  der Starke Israels:  „Wehe euch!  Ich werde mir Genugtuung verschaffen! /Ja, ich werde euch eure Feindschaft vergelten! 
(Jes 1:24)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Tja, da stecke ich nun beim ersten Propheten. Ich mag die prophetischen Bücher nicht. Mein Kopf ist nicht in der Lage, sie zu verstehen. Da aber die Bibel auch für die Dümmsten geschrieben ist. Nehme ich die Texte so wie sie sind und warte drauf, dass Gott mir einen Vers zeigt, der wichtig für mich. Wichtig für mein alltägliches Leben und nicht den Vers im großen Kontext zur ganzen Bibel.
Ist bei mir so und ich denke, für Gott ist das auch in Ordnung so.

Und heute finde ich diesen Vers so tröstlich, weil ich mich darauf verlassen kann, dass Gott zu seiner Zeit Rache üben wird an denen, die hier auf der Erde Unheil stiften, die die Schöpfung kaputt machen, die Beziehungen vergiften. Ich muss nicht darauf vertrauen, das irdische Gerichte gerecht bestrafen. Das können sie sowieso nicht. Zum einen, weil sie niemals alle Umstände kennen werden und zum anderen können sie nur beurteilen, ob derjenige gegen geltendes Recht verstoßen hat oder nicht. Und Gesetze kann man ändern. Und so finde ich es total tröstlich, dass es einen Gott gibt, bei dem ich weiß, dass nichts unter den Tisch fällt oder aber auch, der erkennt, dass diese Person zu tiefst bereut und vergeben wird. Sososo tröstlich!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir dafür, dass du mir heute wieder gesagt hast: Bleib ganz ruhig, jeder wird am Ende der Tage gerecht beurteilt. Auch die schlimmsten Verbrecher. Du kümmerst dich drum. Ich muss mich an niemanden rächen. Dieses Vertrauen zu haben , macht mich so ruhig und dafür danke ich dir.
Der gestrige Tag lief so gar nicht, wie ich ihn mir gedacht hatte. Ich habe zwar am Vormittag viel von den liegengebliebenen Arbeiten schaffen können, aber T. ist am Nachmittag nicht gekommen. Sie hat abgesagt, ihr geht es zu schlecht. Kannst du nicht ihr Herz für dich öffnen? Dass es sie nicht so dermaßen nach unten zieht, wenn sie sich von Menschen enttäuscht fühlt? Dabei hat V. nicht mal wirklich etwas Dummes gemacht, sondern die beiden haben sich nur nicht vorher genau abgestimmt. Jeder hatte andere Vorstellungen. Und dann knallt es. Können die beiden nicht wieder sich aussöhnen? Kannst du da nicht etwas machen? Ich weiß, es wäre viel einfacher, wenn sie dich suchen würde….
Danke aber auch, dass du D. und C. bei der Terrasse geholfen hast, dass alles gut geworden ist. D. ist jetzt sososo gut drauf. Ich bin dir so dankbar, dass du ihr das geschenkt hast, sie hat so gelitten. Bitte, bitte kümmere dich auch bei der neuen Dienststelle um sie und setze sie bitte genau an den Platz, der gut und richtig für sie ist. Bitte.
Gestern Nachmittag hab ich dann ein bisschen mit spielen vertan. Ja, ich weiß, es war ein bisschen zuviel, ich hätte auch die Zeit wirklich sinnvoller verbringen können. Aber ich mag dieses Wörtersuchen. Hilf mir doch bitte, dass ich das richtige Maß behalten kann und ich nicht vor lauter Ehrgeiz, ins nächste Level zu kommen, wichtige Dinge vernachlässige.
Heute Nachmittag will ich mir die Steuer vornehmen. Ich schiebe sie schon so lange vor mir her. Und heute soll es nun endlich und wirklich mal sein. Bitte, bitte Vater hilf mir dabei, alles richtig zu machen, du weißt, worum es geht. Alles soll so sein, dass dir die Ehre gegeben wird. Nur das ist wichtig. Nur das.
Und so lege ich jetzt wieder dieses Gebet dir vor die Füße und bitte dich, sei heute den ganzen Tag bei mir, bei D,. T., den Jungs, J., Chr. und A. Beschütze und behüte uns.
Amen

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Tag 210 – Jesaja 1:1-17

Gott warnt seine Leute

1 Jetzt kommen einige Sachen, die der Prophetentyp Jesaja direkt von Gott hatte. Jesaja ist der Sohn vom Amoz. Gott hat ihm einiges über das Land Juda und die Hauptstadt Jerusalem erzählt. Diese Nachrichten, die von Gott bei ihm reinkamen, hörte er in der Zeit, als Usija, Jotam, Ahas und Hiskija nacheinander als Präsidenten von Juda an der Macht waren.

2 Das hier war das Erste, was Jesaja gesagt hat: Alle mal herhören! Das gilt jetzt für alles und für jeden! Gott sagt Folgendes: „Die Israeliten waren wie Kinder für mich. Denen hab ich immer genug zu essen organisiert. Und hab sie erzogen, bis sie erwachsen waren. Aber jetzt haben sie plötzlich keinen Bock mehr auf mich!

3 Jeder Hund weiß, wer sein Herrchen ist und von wem er sein Chappi bekommt, aber Israel hat das nicht gecheckt. Meine Leute kapieren es einfach nicht.

4 Ihr müsst jetzt extremst aufpassen! Ihr habt es laufend total überzogen, ihr baut ständig Mist. Ihr könnt anscheinend nicht anders, als in einer Tour nur Blödsinn zu machen. Ihr seid alle total kaputt! Ihr seid von mir weggelaufen, habt mich, den ganz besonderen Gott von Israel, einfach links liegenlassen.

5 Wohin soll ich euch noch schlagen? Was braucht ihr noch, damit ihr endlich aufhört, in der Scheiße zu sitzen und euch da auch noch wohl zu fühlen? Ich mein, ihr habt doch schon im ganzen Gesicht blaue Flecken und habt dazu noch heftige Depressionen bekommen!

6 Von der Augenbraue bis zum großen Zeh, überall habt ihr schon Schusswunden, offene Stellen und Eiterpickel. Die sind noch nicht mal ausgedrückt, da ist auch keine Schminke und auch keine Penatencreme drauf.

7 Euer Land ist komplett kaputt, und eure Städte sind verbrannt. Vor euren Augen haben irgendwelche Heinis eure Felder abgeerntet und leben jetzt davon. Bei euch ist alles komplett zerstört worden. Es sieht aus, als wäre bei euch im Ort eine Riesen-Demo gewesen und irgendwelche fremden Leute hätten alles platt getreten.

8 Das Einzige, was noch steht, ist die Stadt Jerusalem, die man auch die ,Tochter von Zion‘ nennt. Sie steht da wie ein alter überdachter Garagenstellplatz auf einem Hügel, wie eine Holzhütte in einem Kartoffelfeld, wie eine Stadt, die ringsum von ihren Feinden belagert wird.“

9 Wenn Gott, der Chef über alles, nicht so nett gewesen wäre und einen kleinen Rest übrig gelassen hätte, dann wären unsere Stadt und wir jetzt genauso platt wie die Städte Sodom und Gomorra. Die haben totalen Mist gebaut und wurden deshalb von Gott zerstört.

Ein Gottesdienst, der es nicht bringt

10 Ihr Leute aus Jerusalem, die ihr so drauf seid wie die Typen in Sodom und Gomorra damals. Hört mal, was Gott euch zu sagen hat:

11 „Leute, was sollen eigentlich diese ganzen Opfersessions von euch noch? Was bringt das? Ich kann diese ganzen verbrannten Schafe echt nicht mehr riechen! Noch eins von diesen Fettstücken von einer Kuh, und ich muss kotzen! Das ganze Blut von den Stieren, Lämmern und jungen männlichen Ziegen, ich hab da keinen Bock mehr drauf!

12 Wenn ihr zu meinem Haus kommt, dann zertrampelt ihr nur die schönen Vorgärten und Anlagen. Wer hat das bitte schön von euch verlangt?

13 Hört auf mit diesen dummen Essensopfern, und wenn ich noch eine Räucherkerze rieche, krieg ich einen Anfall! Eure ganzen religiösen Feiern, Neumond, Sonntag und wie sie alle heißen, kann ich echt nicht ausstehen!

14 Ich hasse eure Neumondfeste! Die gehen mir voll auf die Nerven, und ich bin total angekotzt, weil ich das die ganze Zeit ertragen muss.

15 Wenn ihr anfangt zu beten, dann stelle ich auf Durchzug. Ihr braucht nur eure Hände zu falten, dann bin ich schon weg. Und wenn ihr mich den ganzen Tag nur volllabert, ich höre euch einfach nicht zu. Warum? Weil eure Hände voll Blut sind, ihr habt alle Dreck am Stecken.

16 Geht mal anständig duschen! Macht euch innerlich sauber! Hört auf damit, die ganze Zeit Scheiße zu bauen! Ich will nicht länger dabei zusehen, wie ihr die ganze Zeit miese Dinger dreht.

17 Fangt damit an, gute Sachen zu tun. Sorgt dafür, dass Sachen wieder in Ordnung kommen. Lebt korrekt! Tretet den Menschen, die andere Leute fertigmachen, mal gegen das Schienbein. Sorgt dafür, dass Hartz-IV-Empfängern und Leuten von der Straße geholfen wird und dass die auch korrekt behandelt werden.“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Lernt Gutes zu tun und fragt nach dem, was richtig ist! …
(Jes 1:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Nun beginne ich also mit dem Buch Jesaja. So richtig bin ich nicht glücklich, über das Hin- und Herhopsen vom Alten zum Neuen Testament und zurück. Lieber wäre es mir gewesen, die Bibel vorn anzufangen und hinten zu beenden. Aber bei meinem Tempo habe ich die Bibel in etwas 7 Jahren durch. Und erst nach etwa 4-5 Jahren beim Neuen Testament anzukommen … das finde ich auch doof. Also nun weiter mit der Hopserei zu Jesja.
Das Erste, was Gott Jesaja seinem Volk zu sagen hat, ist pure Anklage. Aus der heiligen Nation, die er gewollt hatte, ist nüscht geworden. Es herrschen ähnliche Zustände wie in Sodom und Gomorra. Die ganzen Gottesdienste, das ganze Opfern haben für Gott keinen Wert mehr, er will seine Augen und Ohren verschließen. Und dann die Ansage: „Lernt Gutes tun, fragt nach dem Recht“

Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn ich heute Nachrichten höre, wenn ich mich heute in dieser Welt umschaue, dann ist es nicht viel anders heute. Man hat das Gefühl, die Welt ist aus den Fugen geraten, ganz gleich, welchen Bereich man nimmt. Ich mag jetzt nicht alles aufzählen, das macht unglaublich depressiv, aber es gibt ein Licht am Horizont, unser Gott. In der Bibel steht, dass in der Endzeit alles schlimmer und schlimmer wird. Dass die Menschen nicht wirklich kapieren, wer Gott ist und was er möchte. Irgendwann wird Jesus wieder kommen und aufräumen. Das ist meine Hoffnung, meine große Hoffnung, denn so wie die Dinge da draußen laufen, ist es oft unerträglich. Was dem Einzelnen bleibt, ist, an der Stelle, an die Gott ihn gesetzt hat „Gutes zu tun“ und gucken, ob es noch Menschen gibt, die für die Botschaft Gottes offen ist. Klingt alles sehr deprimierend. Ist es auch. Aber Jesus wird kommen, das ist gesetzt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, es macht mich so unendlich traurig, was sich die Menschen so gegenseitig antun. Warum können sie nicht lernen, gut miteinander umzugehen und deine Schöpfung zu erhalten? Ja, ich weiß, die Theorie kenne ich, ich weiß auch, dass alles genauso kommt, wie es in deinem Wort steht. Ich hoffe nur bald.
Heute bin ich extra früh aufgestanden, weil ich es einfach gestern meine Aufgaben nicht geschafft habe. Das neue Handy … es hatte nicht erkannt, wenn jemand anruft und der AB ist gleich angesprungen. Jetzt geht es, aber ich habe den ganzen Nachmittag herumgebastelt. So ein Zeitfresser! Ich sehne mich nach einfachen Dingen mit klarer Struktur, dass wird in mir immer deutlicher. Und trotzdem schaffe ich es nicht, meine Tage zu vereinfachen. Bitte, Vater, hilf mir doch dabei, ich habe das Gefühl, überrollt zu werden. Zeige mir bitte den Zipfel, wo ich beginnen kann. Bitte!
Und dann, Vater, mache ich mir wieder große Sorgen um T. Sie hat wieder große Probleme mit sich, sie hat das Gefühl, alle wollen nur Schlechtes für sie. Alles empfindet sie als Angriff. Gestern die Sache mit Mimi. V. möchte ihr das Katzenstreu nicht bezahlen. Klingt lächerlich, aber für sie ist das schon wieder der Absturz. Ich kann sie nicht auffangen, ihr nur sagen, dass ich das Katzenstreu bezahle, wenn sie wieder welches brauche. Ja, ich weiß, ich bin da sehr großzügig mit dem Geld, was du mir zur Verfügung gibst. Soll ich es für Katzenstreu ausgeben? Ich mache es einfach. Ich will nicht, dass T. in den Suizid schleudert. Wegen Katzenstreu …
Gefreut habe ich mich über D. Sie macht erstaunliche Fortschritte, tagelang habe ich das Gefühl, sie hat es geschafft und ist wieder mit sich im Reinen, keinen Zweifel mehr. Nur noch manche Tage … A. scheint es schlecht zu gehen, er sucht ihre Nähe und versteht nicht, was er falsch macht. Bitte, schicke ihn doch ein paar Gedanken in diese Richtung. Sonst steuert auch er in die Katastrophe und liegt dann völlig auf der Nase. Aber vielleicht beabsichtigst du es ja auch, besser, lässt es zu, um ihn dann wieder aufbauen zu können in deinem Sinn.
Heute Nachmittag kommt T. und wir wollen alles besprechen, was gestern vorgefallen ist. Und ich hoffe, sie kann mir helfen, meinen Spiegel anzubringen. Ich bin schon gespannt wie das aussieht. Lass es bitte gelingen!
Tja, das war es dann schon. Achso, bitte lass heute Vormittag nicht das Telefon klingeln, ich brauch die Zeit, um hier wieder alles zu schaffen, alles, was gestern liegen geblieben ist wegen dem doofen Handy.
Und dies alles lege ich dir wieder vor die Füße, beschütze und bewahre mich … Ach, noch ein ganz großes Anliegen habe ich: Zu Beginn des nächsten Jahres ist eine Umstrukturierung bei D. geplant. Bitte setze sie an eine Stelle, die zu ihr passt, wo sie sich wohl fühlt und gut klar kommt. Sie hat Angst davor zu den jugendlichen Straftätern zu kommen. Nein, Angst hat sie nicht, aber es ist nicht das Gebiet, was sie gern möchte. Du, entscheidest, wo ihr Platz sein soll. Bitte suche einen aus, der sie ausfüllt und das leisten kann, was wichtig für dich ist.
Amen

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Tag 209 – Jesaja – eine Einleitung

Seine Weissagungen bilden das umfassendste prophetische Buch der Bibel. Er schreibt besonders ausführlich über den verheißenen Messias. Jesaja wird daher der „Evangelist“ unter den Propheten genannt.

Das Buch Jesaja besteht aus zwei großen Teilen (Kapitel 1-35 und 40-66), die durch einen geschichtlichen Teil (Kapitel 36-39) getrennt werden. Der erste Hauptteil enthält die äußere, der zweite die innere Geschichte des Volkes Gottes.

Der erste Abschnitt (1-35) enthält Weissagungen über die letzten Zeiten und Gottes Wegweisungen mit Juda, Israel (1-12) und den Nationen, zu denen Israel in Beziehung steht (13-27). Nach dem sechsmaligen Weheruf folgt die Beschreibung des Zustandes im Tausendjährigen Reich (28-35).

Der geschichtliche Abschnitt berichtet aus dem Leben von König Hiskia. Es geht um den Angriff der Assyrier gegen Juda und ihre Niederlage sowie um die Heilung Hiskias von einer Krankheit. Obwohl historisch, unterstreichen diese Kapitel die Weissagungen über Israels Feinde und die Rettung des Überrests.

Der zweite Hauptabschnitt (40-66) behandelt das Verhältnis des Volkes Gottes zum Messias (Christus) und endet mit der Beschreibung der Herrschaft von Christus im Tausendjährigen Reich. In den Kapiteln 40-48 wird die Rettung aus Babel und die Verurteilung der Götzen beschrieben und in den Kapiteln 49-57 die Leiden und die Herrlichkeit des Knechtes der HERRN. Die Kapitel 58-66 enthalten eine Zusammenfassung der Gedanken und Wege Gottes mit seinem irdischen Volk.

(Text: Tägliches Manna 2011)

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Lesen und Leben #20

Würden Sie jemals halb nackt aus dem Haus gehen?
Natürlich nicht!
Allerdings vergessen viele von uns oft, ihre geistliche Waffenrüstung anzuziehen.
Jeden Tag kämpfen satanische Mächte gegen Sie, deshalb sollten Sie von dieser Waffenrüstung Gebrauch machen.
Mit geistlichem Schutz und Vollmacht von Gott können Sie bösen Mächten widerstehen (Eph 6:13).
Lernen Sie Ihre Waffenrüstung kennen (Verse 14-18) und legen Sie sie an, genau wie Sie jeden Morgen Ihre Kleidung anziehen.
Greifen Sie zu Gottes Wort, dem Schwert.
Tragen Sie die Botschaft des Friedens weiter, indem Sie in Frieden leben.
Legen Sie den Panzer der Gerechtigkeit an, indem Sie gerecht leben.
So schützen Sie Ihr Herz davor, verurteilt zu werden.
Die Rüstung, die wir brauchen, um die Angriffe des Satans abzuwehren, stellt Gott uns zur Verfügung, aber anlegen müssen wir sie selbst.

(Joyce Meyer. Studienbibel)

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Auf den Punkt gebracht #27

Paulus verschafften uns Einblick in den geistlichen Kampf, in dem alle Christen stehen. Unsere wahren Feinde sind nicht Geschöpfe, sondern Geistwesen (Eph 6:12). Wir können unsere Kämpfe nicht gewinnen, solange wir in falscher Weise gegen falsche Ursachen kämpfen. Wir meinen leicht, dass Menschen oder Umstände unsere Probleme verursachen, doch oft ist der Satan mit seinen Dämonen der Urheber. Mit natürlichen Waffen können wir nicht gegen ihn angehen, sondern nur mit den Waffen, die Gott uns gegeben hat, um die Festungen des Satans in unseren Gedanken zu zerstören (siehe 2Kor 10:4-5)

(Joyce Meyer, Studienbibel)

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