Tag 245 + 246 – Jesaja 28:1-29

In Samaria geht der Punk ab

1  Passt bloß auf, ihr besoffenen Heinis von Efraim, pass bloß auf, Samaria, die Stadt, auf die alle immer so stolz waren. Ihr wart mal wie eine wunderschöne Blume, aber jetzt seid ihr gammelig und verwelkt. Du liegst oben auf einem fruchtbaren Berg, Samaria. Aber der gehört jetzt Leuten, die ständig breit sind, die voll süchtig nach Alk sind und davon kontrolliert werden.

2  Gott schickt einen heftigen Mann, der es wirklich draufhat. Der wird dich einnehmen wie ein ganz krasses Gewitter, wie ein Sturm mit Windstärke 12, wie ein Tsunami wird er über dich kommen und alles plattmachen.

3  Dann wird auf den Stolz der Leute von Efraim nur noch gekotzt, die betrunkenen und breiten Leute werden vollkommen kaputt gemacht.

4  Diesem vergammelten Blumenkranz mit vielen großen Blumen dran wird genau das Gleiche passieren wie einer Kirsche, die früher als die anderen rot und reif geworden ist. Kaum hat sie jemand gesehen, wird sie sofort gepflückt und aufgegessen.

5  Zu der Zeit wird es so sein, dass Gott, der Chef über alles, für den Rest von seinen Leuten plötzlich wieder der absolute Held ist. Sie werden ihn zur Nummer eins machen, er wird ihr ganzer Stolz sein.

6  Dann wird Gott den Richtern die richtige Einstellung geben, so dass sie korrekte Urteile fällen. Und den Soldaten, die gegen die Feinde kämpfen, die gerade die Stadt angreifen, wird er Kraft und Mut geben.

7  Hey, so weit ist es schon gekommen! Sogar die Priester torkeln völlig besoffen in der City rum! Sie kiffen sich den Kopf zu, Propheten schlucken Ecstasy. Wenn sie eine Nachricht von Gott weitergeben, sind sie total verstrahlt. Wenn sie ein Gerichtsurteil fällen, haben sie mehr als 3 Promille im Blut.

8  Die Tische, an denen sie gesessen haben, sind anschließend übersät mit ihrer Kotze.

9  Dann kommen von denen so Sprüche wie: „Was will dieser Jesaja eigentlich von uns?“, „Wem will der was beibringen?“, „Was denkt der eigentlich, wer wir sind?“ „Hält der uns für hirnamputiert?“, „Sind wir für den wie kleine Babys, die gerade anfangen, Brei zu essen?“

10  „Was bedeutet dieses ständige: ‚Hsn bla blup, töff doff, brasel brasel, bla blup bla‘? Mal erzählt er das und dann wieder was anderes!“

11  Gott wird in Sprachen zu euch reden, die ihr überhaupt nicht kennt und von denen ihr nix kapiert.

12  Gott hat zu euch gesagt: „Wenn ihr dies und das macht, könntet ihr entspannt leben. Erholt euch von dem Stress! So kommt ihr wieder gut drauf!“ Aber sie wollten nicht auf ihn hören.

13  Also wird Gott ihnen auf diese Art Antworten geben: „Hsn bla blup, töff doff, brasel brasel, bla blup bla.“ Er will, dass sie nicht wissen, wo es langgeht, dass sie stolpern und auf die Fresse fallen, dass sie sich die Gräten brechen, dass sie in die Falle gehen, dass sie verhaftet und abgeführt werden.

14  Darum sollt ihr diese Ansagen hören! Das geht besonders an die Männer, die denken, sie wären die Obergeilen. Und das geht an die Menschen, die in Jerusalem über die Leute regieren!

15  Ihr glaubt, euch wird nichts passieren, weil euch die Hölle beschützt, schließlich habt ihr euch auf okkulte Sachen eingelassen, Satanismus praktiziert und ein paar schwarze Messen abgehalten. Ihr glaubt, wenn die nächste Katastrophe kommt, wird sie an euch vorbeigehen. Ihr fühlt euch in Sicherheit, weil ihr euch auf Lügen und Betrug eingelassen habt.

16  Darum sagt euch euer Gott, der Chef über allen: „Passt auf, ich werde ein neues Fundament auf dem Zionsberg bauen, das unzerstörbar und fest ist. Dieses Fundament bedeutet, dass derjenige, der mir vertraut, nie mehr Angst haben muss.

17  Ich werde Regeln aufstellen, die klarmachen, was richtig ist und was nicht. Daran werdet ihr wie an einer Waage abmessen können, was korrekt ist und was nicht. Dann werden eure Lügen und Ausreden auffliegen wie ein Kartenhaus im Wirbelsturm.

18  Die Hölle wird euch nicht mehr beschützen, egal, wie viel okkulte Sachen ihr macht. Wenn die Katastrophe kommt, dann werdet ihr alle kaputtgehen.

19  Jeden Morgen kommt eine neue Katastrophe über euch, wie eine Welle schwappt sie täglich über euch drüber. Wenn man dann eine Predigt hört, werden alle anschließend voll betroffen und fertig sein.“

20  Es wird so sein wie in diesem Sprichwort: Das Bett ist zu kurz, um sich darin richtig langzumachen, und die Decke ist zu klein, um sich damit richtig zuzudecken.

21  Gott wird genauso handeln, wie er es am Berg Perazim gemacht hat, oder im Tal von Gibeon. Was er dann tut, wird erst mal voll seltsam für euch sein, seine Aktion kann dann keiner so richtig nachvollziehen.

22  Hey, Leute, hört auf damit, mich verarschen zu wollen! Es könnte sein, dass eure Probleme dann nur noch größer werden. Ich habe von Gott gehört, dass er sich ganz fest entschlossen hat, Dinge kaputt zu machen. Das hat er gesagt, der Gott über alles, der Chef über die ganze Welt.

Gott hat Ahnung von allem

23  Hört mal, passt gut auf, was ich erzähle! Konzentriert euch auf das, was ich jetzt sage!

24  Ein Bauer, der seine Aussaat auf einem Feld vorbereitet, der buddelt doch auch nicht den ganzen Tag dasselbe Feld um?

25  Das läuft doch so: Nachdem er ein Feld richtig vorbereitet hat, streut er Samen dort aus. Dill oder Kümmel oder Petersilie, außerdem Weizen, Hirse, Gerste und Hafer an die Ränder.

26  Das hat Gott ihm alles mal so gezeigt, er hat ihm das beigebracht.

27  Er fährt nicht mit dem Traktor und einem Pflug hintendran über den frisch ausgesäten Dill, und er versucht auch nicht, mit den Reifen den Kümmel plattzufahren. Er arbeitet ganz vorsichtig und probiert sogar noch mit einem Stock, die Samen aus den Reifen rauszukratzen.

28  Getreide, woraus man Mehl macht, bearbeitet er nicht zu lange, weil es sonst zu Brei wird. Wenn er mit dem Traktor den Rückwärtsgang einlegt, fährt er ganz vorsichtig, um das Korn nicht zu überfahren und plattzumachen.

29  Dieses Wissen hat er alles Gott zu verdanken, dem Chef über diese Welt. Gott macht abgefahrene Sachen, und er zieht sein Ding immer genial durch.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Horcht auf und hört meine Stimme! Gebt Acht und hört auf mein Wort!
(Jes 28:23)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

WIE hört man die Stimme Gottes? Das fragen sich bestimmt viele, die neu zum Glauben kommen.
Ich kann es für mich gar nicht so genau sagen. Er kann einfach in jede Situation sprechen. Ganz klar ist: Beim Bibellesen, dann springt einem ein Vers an, der genau in die Situation passt, in der man gerade steckt.
Aber auch durch andere Menschen, nicht nur durch den Pfarrer. Durch Bücher, durch Fernsehen, manchmal durch klitzekleine Begebenheiten, durch Fügungen, die es sonst nicht gegeben hätte und durch Wunder. Ja, auch heute noch durch Wunder. Ich selbst habe zwei erlebt, die nicht menschlich zu erklären sind. Letztere ist aber die große Ausnahme.
Ich liebe es, wenn Gott mit mir spricht, dann weiß ich, dass er da ist. IMMER da ist, dass ihm nichts entgeht. Es ist so ein wunderbares Gefühl der Sicherheit. Ich könnte dann immer nur DANKe gen Himmel schreien.

Mein Gebet für heute

Vater, und wieder bin ich nur am Danken. Ich danke dir, dass du immer für mich da bist. Aber auch vor allem, dass ich deine Stimme hören kann. Und ich kann sogar spüren, wenn ich Mist baue und du dich zurück ziehst. Ich kann es fast körperlich spüren. Deine Gegenwart ist soetwas Wertvolles, das ich nie wieder missen möchte. Die Menschen wissen gar nicht, um was sie sich betrügen, wenn sie ihren eigenen egoistischen Weg gehen. Sicher mag Geld und Konsum und Ruhm eine Art Glücksgefühl auslösen. Aber das ist vergänglich. Wenn man schon die Spitzensportler nimmt. Für eine Goldmedaille tun sie alles. Sie schinden sich jeden Tag, jahrelang, um nur für einen Moment auf dem Siegerpodest zu stehen. Und am nächste Tag kann schon der Konkurrent viel besser sein und alles ist futsch ….
Danke, dass du mich gezogen hast und ich nicht diese Werte brauche.
Für heute einfach nur DANKE.
Amen


Tag 244 – Jesaja 27:1-13

Den großen Weltmächten geht es an den Kragen

1  Wenn diese letzte Zeit der Erde kommt, wird Gott mit seinen besten Waffen ankommen und den fiesen Gegner aufs Korn nehmen. Diese schleimige Schlange, die sich immer überall rausgewunden hat, und dieses komische Monsterkrokodil wird er dann abschlachten.

Ein neues Lied über Gottes Weinberg

2  Wenn das passiert, wird man überall sagen: „O ja, ich habe einen so schönen Weinberg! Lasst uns ein paar Lieder über den schreiben!

3  Ich, Gott höchstpersönlich, pass auf ihn auf, jeden Augenblick, damit ihm nichts passiert. Ich schieb dort 24 Stunden Schichten.

4  Ich bin null sauer. Aber wenn ich ein paar Disteln oder Brennnesseln finden würde, ich würde sie alle rausreißen und verbrennen.

5  Es sei denn, sie wollen sich von mir beschützen lassen, sie wollen mit mir Frieden machen.“

6  Dann wird eine Zeit kommen, wo die Familie Jakob, das Volk Israel sich wieder fest im Land von Israel ansiedeln wird. Sie werden sich ganz krass vermehren, sie werden aufblühen wie eine Blume. Die Leute von Israel werden überall auf der Erde vertreten sein und dort von dem leben, was durch ihre Arbeit reinkommt.

7  Hat Gott seine Leute genauso geschlagen, wie er den anderen Nationen eine geklatscht hat, die ätzend mit ihm umgegangen sind? Hat er sie genauso getötet wie ihre Mörder?

8  Nein, Gott, du hast es langsam angehen lassen. Du hast sie verklagt und sie dann gerecht bestraft, indem du sie verstoßen hast. Du hast sie rausgeschmissen, mit deinem heftigen Atemzug hast du sie einfach weggepustet, gerade als der Ostwind aufkam.

9  Der ganze Mist von den Israeliten wird sich dann erledigt haben. Das ist die logische Folge, wenn der ganze Mist weggenommen wird, den sie zwischen sich und Gott aufgeschichtet haben. Sie müssen die ganzen Gebäude und Tempel von diesen Plastikgöttern wegsprengen. Die Statuen dieser komischen Pseudogöttin Aschera müssen in den Schredder und zu Kleinholz verarbeitet werden, damit es die nie wieder gibt.

10  Die große Stadt mit ihren hohen Schutzmauern ist wie leer gefegt. Kein Schwein wohnt da mehr, sie ist verlassen und leer, fast so wie eine große Wiese, wo nur noch ein paar Kühe grasen. Dort lagern diese Tiere und fressen das Grünzeug von den Zweigen weg.

11  Wenn die Bäume und Sträucher leer gefressen sind, dann sterben sie ab und vertrocknen. Die Frauen holen sich dann ein paar Zweige als Brennholz. Hey, diese Leute haben einfach gar nichts geschnallt! Darum ist Gott (der Gott, der sie ja alle mal gemacht hat) nicht mehr nett zu ihnen.

12  Aber irgendwann wird er kommen, um die letzten Körner aufzusammeln. Er wird vom Eufrat-Fluss bis zur Grenze von Ägypten jeden einsammeln, einen nach dem anderen. Wie ein Kind, das seine verlorenen Murmeln im Zimmer sucht, so wird Gott jedes Mitglied vom Volk Israel suchen und aufsammeln.

13  An dem Tag wird man auf der ganzen Welt ein lautes Hupen hören, einen sehr lauten Ton. Und dann werden sie alle kommen, die vermissten Israeliten, die in Assyrien, Ägypten oder sonst wo leben. Sie werden alle zu dem ganz besonderen Berg kommen, und dann werden sie sich dort auf den Boden schmeißen und zu Gott beten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Ich, Jahwe, behüte ihn, begieße ihn zu jeder Zeit, bewache ihn bei Tag und Nacht, dass niemand sich an ihm vergreift.
(Jes 27:3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Fast jeden Tag bitte ich Gott mich zu behüten und zu beschützen. Heute Morgen kam dann diese Antwort. Gott spricht zu mir:
„Ich, Jahwe, behüte dich, ich kümmere mich um dich zu jeder Zeit, bewache dich bei Tag und Nacht, dass niemand sich an dir vergreift.“
So ist Gott, mein Gott.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du da bist und dass du mit mir sprichst. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, WIE du mit mir kommunizierst, dass du immer wieder Dinge zu mir sagst, die ich längst wissen müsste und du so viel Geduld mit mir hast. Bitte sei auch mit D. und A. so geduldig. Stärke beide, dass sie in diesem Leben nicht untergehen. Aber ganz besonders T., sie hängt so tief in der Depression fest, dass sie fast aufgeben möchte. Hilf ihr doch bitte, diese schlimmen Tage durchzustehen.
Heute früh habe ich gehört, dass der Chefarzt einer Klinik bei einem Vortrag erstochen wurde und starb. Es ist gruselig, was alles in dieser Welt passiert. Ja, gut, es war NUR EIN Mensch, wie viele sterben täglich durch Gewalt und Hunger. Ich wünsche mir so sehr, dass Jesus bald wieder kommt und diesen Spuk ein Ende setzt. Und für den Messerstecher bitte ich dich, dich um ihn zu kümmern. Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, um einen Arzt zu erstechen? Du kennst seine Gründe, du kannst ihn helfen. Und falls, er es nur aus Spaß am Töten gemacht hat, es ist so schlimm, dann hilf ihm auch, aus diesen Zwängen herauszukommen. Hilf ihm, zu erkennen, wie abartig er gehandelt hat, dass ihm das überhaupt nicht weiterbringt. Hat er aus aus Hass und Wut getan, zeige ihm auch, dass er sich sooo sehr selbst schadet, wenn in ihm das zerfrisst.
Aber bitte sei auch mit den Angehörigen des Opfers, die von jetzt auf gleich ohne ihn dastehen müssen. Begleite sie in ihrer Trauer und stärke sie, sei bei ihnen und hilf ihnen. Es ist so schwer, einen geliebten Menschen von jetzt auf gleich zu verlieren.
Das alles lege ich dir heute vor die Füße in Jesu Namen
Amen