Gott wird sein gutes Werk vollenden

Was Gott anfängt, führt er immer zu Ende. Er hat uns zu sich selbst gerufen und hat sein gutes Werk in uns angefangen und er wird es vollenden (Philipper 1:6). Das ist eine Verheißung, aber wir müssen unseren Teil tun, damit sie wirksam wird. Dieser besteht darin, dass wir Gott vertrauen und das heilige Werk des Heiligen Geistes in unserem Leben geschehen lassen. Ich weiß, es kann man frustrierend sein, irgendwo mittendrin zu sein, ohne zu wissen, wie es vorwärts geht, wenn man gleichzeitig weiß, dass es kein zurück gibt. Wir lieben Jesus und wollen mit ihm den ganzen Weg bis zum Ziel gehen, doch manchmal fällt uns das schwer. Jesus versteht das.

Während Jesus hier auf der Erde war, lebte er in einem menschlichen Körper, deshalb wei0 er, wie sich Versuchung anfühlt. Sie mögen versucht sein, zu sündigen oder gar aufzugeben, doch Gott stärkt Sie, damit Sie den ganzen Weg bis zum Ziel gehend können – wenn Sie ihn bitten. Halten Sie den Blick auf den Lohn gerichtet. Jetzt ist vielleicht manches unbequem, aber am Ende werden Sie sich freuen, wenn Sie Gott tun lassen, was immer er in Ihnen tun will.

Heutzutage fangen viele Menschen etwas an, was sie nie zu Ende führen. Gott gefällt das nicht, und au0erdem passt das nicht gut zu Personen, die verlässlich sein wollen. Etwas anzufangen ist leicht, weil uns das Neue begeistert. Charakterstärke zeigt sich daran, was Menschen tun, wenn ihre Gefühle sie nicht mehr tragen und sie möglicherweise allein mit Gott eine Menge hartet Arbeit zu bewältigen haben. Gott vollendet immer, was er anfängt, das gehört zu seinem Charakter. Und wie sieht das bei Ihnen aus? Bevor Sie etwas anfangen, sollten Sie sich klarmachen, wie viel dazugehört, um es zu Ende zu bringen, und sich von vornherein dafür entscheiden, es durchzuziehen.

Gott hat versprochen, sein gutes Werk, dass er in Ihnen angefangen hat, zu vollenden. Verpflichten Sie sich ebenso ihm gegenüber, zu Ende zu führen, was er Ihnen zu tun gibt?

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 601 – Philipper 1:1-11

Gottes Schöpfung … @weena
Absender und Anschrift

1 Absender: Paulus und Timotheus, beide für Jesus Christus unterwegs. An: alle Christen in Philippi, die Leiter der Gemeinde und alle Mitarbeiter.

2 Hallo, Leute! Wir wünschen euch Freude und den Frieden, den man durch ein Leben mit Gott bekommt. Beides kommt von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus.

Paulus betet für die Gemeinde

3 Jedes Mal, wenn ich an euch denke, bin ich Gott voll dankbar!

4 Ich bete zurzeit ständig für euch, und immer wenn ich das tue, muss ich mich erst mal echt freuen.

5 Das liegt wohl auch da dran, dass ich bei euch sehen kann, wie ihr euch von Anfang an bis jetzt mit mir zusammen für die gute Nachricht eingesetzt habt.

6 Ich bin mir deswegen auch sehr sicher, dass Gott, so wie ihr am Anfang durchgestartet seid, sein Ding mit euch auch bis zum Ende durchziehen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus sein Comeback feiern wird.

7 Ist ja auch kein großes Ding, dass ich so von euch denke. Ihr liegt mir einfach ganz besonders am Herzen. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern, egal, wie die Umstände gerade auch sind. Ich stecke zurzeit im Knast und muss mich vor Gericht dafür verantworten, dass ich die Neuigkeit von Jesus überall weitererzähle. Dadurch, dass ihr für mich betet und hinter mir steht, bekommt ihr auch etwas von den Sachen ab, die Gott mir geschenkt hat.

8 Hey, Gott ist mein Zeuge, ich hätte so einen Bock, jetzt bei euch zu sein! Ich liebe euch mit derselben Liebe, die Jesus für euch hat!

9 Ich habe zu Gott gesagt, dass er eure Liebesfähigkeit immer größer und tiefer werden lassen soll. Das passiert in dem Maß, wie ihr peilt, was Gott von euch will, und euer Leben danach ausrichtet.

10 Dann seid ihr auch in der Lage herauszufinden, was bei Gott wichtig ist, damit ihr an dem letzten Tag, wenn wir alle vor Gottes Gericht stehen, astrein und ohne Dreck seid.

11 All die guten Sachen, die Jesus in einem Leben bewirkt, das frei und ohne Schuldbelastung ist, kann man bei euch vorfinden. Und das alles ist da, damit Gott am Ende groß rauskommt, damit klar wird, dass er der Beste ist.

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers des Tages

Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch weiterführen und an dem Tag, an dem Jesus Christus wiederkommt, vollenden wird.
(Phillipper 1:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Hast du manchmal das Gefühl, in deinem geistigen Leben keine Fortschritte zu machen? So geht es mir zur Zeit. Alles steht, nichts geht vorwärts. Aber (so die Theorie) wenn Gott ein Projekt beginnt, dann führt er es auch zu Ende! Wie den Philippern wird auch mir Gott helfen, in der Gnade zu wachsen, bis er sein Werk in meinem Leben vollendet hat. Nur sehe ich im Moment gar keinen roten Faden. Ja, ich weiß, wenn ich entmutigt bin, wird Gott mich nicht aufgeben. Wenn ich aufgrund meiner Mängel und Schwächen (ich habe gerade das Gefühl, ich bestehe nur aus solchen) unvollständig und unfertig oder niedergeschlagen fühlen, muss ich mir richtig aktiv Gottes Zusagen und Verheißungen vor Augen halten. Der Philipperbrief ist ein Brief der Freude. Ich mag mir die Freude am Glauben nicht rauben lassen und warte geduldig wie es weiter geht …


Einleitung in den Brief an die Philipper

Das Wort „glücklich“ weckt die unterschiedlichen Assoziationen: das Auspacken von Geschenken am Heiligen Abend, verliebte Menschen, die Hand in Hand spazieren gehen, das schallende Gelächter des Publikums in einer Komödie oder ein Urlaub auf einer exotischen Insel. Jeder möchte glücklich sein; diesem flüchtigen Ideal jagen wir ein Leben lang nach, indem wir Geld ausgeben, Dinge sammeln oder nach neuen Erfahrungen suchen. Aber was passiert, wenn Glück von äußeren Umständen abhängt und die Spielsachen verrosten, geliebte Menschen sterben, die Gesundheit schwindet, das Geld gestohlen wird und die Party vorüber ist? Oft ist Glück rasch verflogen und Verzweiflung macht sich breit.

Im Gegensatz zum Glück steht Freude. Freude ist tiefgreifender und stärker; sie ist die stille, zuversichtliche Gewissheit, dass Gott uns liebt und in unserem Leben wirkt – dass er da ist, egal, was geschieht! Glück hängt von glücklichen Umständen ab; die Freude dagegen beruht auf Christus.

Der Brief an die Philipper ist der „Freudenbrief“ des Apostel Paulus. Für ihn war die Gemeinde dieser mazedonischen Stadt eine große Ermutigung gewesen. Die Christen in Philippi hatten eine besondere Beziehung zu ihm und so schrieb er ihnen einen persönlichen Brief als Ausdruck seiner Liebe und Zuneigung. Die Philipper waren ihm eine große Freude (4:1). Freude kennzeichnet diesen Brief auch insofern, als er die wahre Freude des christlichen Lebens betont. In den vier Kapiteln erscheint das Konzept des Sich-Freuens oder der Freude sechzehnmal. Der ganze Brief atmet diese positive Botschaft, die in der Aufforderung gipfelt: „Freut euch im Herrn. Ich betone es nochmal: Freut euch!“ (4:4).

In seinen Dienst für Christus erlebte Paulus schreckliche Armut ebenso wie überreiche Fülle – und auch die ganze Bandbreite dazwischen. Diesen freudigen Brief verfasste er sogar im Gefängnis. Paulus hatte gelernt, in jeder Situation zufrieden zu sein (4:11-12) und echte Freude zu empfinden. Er konzentrierte seine ganze Aufmerksamkeit und Energie darauf, Christus zu erkennen (3:8) und ihm zu gehorchen (3:12-13).

Die Sehnsucht von Paulus, die die Erkenntnis Christi über alles andere stellt, kommt in folgenden Worten wunderbar zum Ausdruck: „Ja, alles andere erscheint mir wertlos, verglichen mit dem unschätzbaren Gewinn, Jesus Christus, meinen Herrn, zu kennen. Ich habe alles andere verloren und betrachte es als Dreck, damit ich Christus habe und mit ihm eins werde. Ich verlasse mich nicht mehr auf mich selbst oder auf meine Fähigkeit, Gottes Gesetze zu befolgen, sondern ich vertraue auf Christus, der mich rettet. Denn nur durch den Glauben werden wir vor Gott als gerecht gesprochen. Mein Wunsch ist es, Christus zu erkennen und die mächtige Kraft, die ihn von den Toten auferweckte, am eigenen Leib zu erfahren. Ich möchte lernen, was es heißt, mit ihm zu leiden, indem ich an seinem Tod teilhabe“ (3:8-10). Mögen wir diese Sehnsucht teilen und danach trachten, Jesus Christus immer mehr zu erkennen. Freuen Sie sich beim Lesen des Philipperbriefes mit Paulus und entscheiden Sie sich neu, ihre Freude in Christus zu finden.

(Begegnung fürs Leben, Studienbibel)


Tag 598 + 599 + 600 – 3. Mose 27

Gottes Schöpfung … @weena
Gesetze über Versprechen, die man abgibt, und über Geldgeschenke

1  Gott redete mal wieder mit Mose:

2  „Sag den Leuten aus Israel Folgendes von mir: ,Wenn mir jemand für den Dienst am Tempel versprochen wurde, der das dann aber nicht einhalten kann, dann soll der, der das versprochen hat, eine Ablösesumme abdrücken. Und zwar sollst du im Einzelnen etwa so viel nehmen, wie ich dir jetzt sagen werde.

3  Als Richtwert kann man sagen, dass für einen Mann im Alter von zwanzig bis sechzig Jahren ungefähr 6000 Euro zu zahlen sind.

4  Wenn es eine Frau ist, muss man ungefähr 3600 Euro abdrücken.

5  Für einen Jugendlichen zwischen fünf und zwanzig Jahren, wenn es ein Junge ist, zahlt man ungefähr 2400 Euro, für ein Mädchen zahlt man dafür nur ca. 1200 Euro.

6  Für einen Jungen zwischen einem Monat und fünf Jahren sollen ungefähr 600 Euro gezahlt werden und für ein Mädchen ca. 360 Euro.

7  Wenn es um einen älteren Mann geht, der schon über sechzig ist, zahlt man ungefähr 1800 und bei einer Frau in dem Alter 1200 Euro. Das sind jetzt alles Schätzwerte.

8  Wenn jetzt derjenige, der das besondere Versprechen abgegeben hat, nicht genug Kohle hat, um diesen Preis zu bezahlen, muss er mal mit der Person, um die es geht, beim Priester vorbeikommen. Der kann dann ein Sonderangebot verhandeln, was der Typ dann bezahlen kann.

9  Geht es jetzt um Tiere, die man Gott schenken will, dann wird jedes von den Tieren etwas ganz Besonderes, es wird heilig.

10  Man darf dieses Tier dann nicht mehr auswechseln oder vertauschen. Nach dem Motto: ›Nehmen wir mal doch ein schlechteres Exemplar‹ oder ›Lass uns Gott vielleicht doch etwas Besseres schenken‹. Wenn man jetzt aber trotzdem das Tier auswechselt, dann sind beide etwas ganz Besonderes geworden, sie sind heilig.

11  Wenn das Tier jetzt irgendwie eine Macke hat und nicht okay ist, um es Gott zu schenken, dann soll man das mal dem Priester zeigen.

12  Der soll dann den Wert festlegen, den das Tier haben sollte. Was er sagt, gilt dann auch, dagegen kann man keinen Widerspruch einlegen.

13  Falls der Besitzer das Tier aber doch wiederhaben will, muss er zu dem geschätzten Wert noch einmal zwanzig Prozent draufschlagen.

14  In dem Fall, wenn jemand sein ganzes Haus Gott schenken will, soll der Priester das Teil mal schätzen. Was der sagt, gilt dann auch, man kann keinen Widerspruch dagegen einlegen.

15  Wenn derjenige sein Haus irgendwann zurückkaufen will, muss er auch hier zwanzig Prozent draufschlagen.‘

16  Falls jetzt jemand Gott ein Versprechen gemacht hat, dass er von dem Grundstück, das er mal erben wird, was schenken möchte, dann musst du, Mose, den Wert vorher festlegen. Berechne das nach der Größe des Grundstückes und den möglichen Ertrag. Also für ein Feld, auf dem man drei Zentner Weizen aussäen kann, bezahlt der 6000 Euro.

17  Wenn das Feld verkauft werden soll, kurz bevor dieses Jahr abgeht, wo alle Schulden erlassen und alles resettet wird, dann kostet das Teil den vollen Schätzwert.

18  Wenn es jetzt aber später passiert, macht der Priester ihm einen guten Deal, je nachdem, wie viele Jahre es noch dauert, bis das nächste Mal alle Schulden erlassen werden.

19  Wenn der jetzt sein Feld aber wieder zurückkaufen will, muss er zu dem geschätzten Wert auch noch mal zwanzig Prozent draufschlagen.

20  Wenn er das Feld, das er Gott mal versprochen hatte, doch einem anderen verkauft, ohne es von Gott vorher zurückgekauft zu haben, verliert er das Recht, das Stück Land wiederzubekommen, und zwar für immer.

21  Ist das Feld dann in diesem Jahr wieder zu haben, dann gehört es Gott. Die Priester können damit machen, was sie wollen.

22  Wenn jemand Gott in einem Versprechen ein Stück Land schenkt, das er selbst nur gekauft und nicht von seinem Vater vererbt bekommen hat,

23  muss der Priester berechnen, wie viel von dem Wert, den du mal festgelegt hast, abgezogen werden soll. Als Grundlage gilt auch hier die Zeit, bis das nächste Jahr kommt, wo alle Schulden erlassen werden. Das Geld, das dabei rumkommt, gehört Gott und muss noch am gleichen Tag auf das Konto der Priester überwiesen werden, die diese Kohle nur für Gottes Angelegenheiten verwenden dürfen.

24  In dem Jahr, wenn die Schulden erlassen werden, kriegt der ursprüngliche Besitzer das Stück Land von demjenigen wieder zurück, der es gekauft hatte.

25  Als Maßstab gelten der aktuelle Geldkurs, der in dem besonderen Zelt festgelegt wurde.“

Besondere Fälle

26  „Das erste Jungtier, das eine Kuh oder ein Schaf oder eine Ziege bekommt, gehört ja sowieso schon Gott. Darum kann man das nicht nehmen, wenn man ihm ein besonderes Versprechen geben will.

27  Das gilt auch für die Jungtiere von Tieren, die nicht okay für Gott, also unrein sind. Man kann sie allerdings aus diesem Zustand freikaufen. Der Besitzer muss zum Schätzwert noch einmal zehn Prozent draufschlagen. Wenn das Tier jetzt nicht freigekauft wird, dann muss der Priester es für den Schätzwert kaufen.

28  Wenn jemand Gott etwas von seinen Sachen, seinen Tieren oder Feldern übergeben hat, dann kann er es nicht zurückkaufen. Es darf dann auch nicht an andere Leute verkauft werden. Es steht auf der ,Don’t-Liste‘ und gilt ab dann als etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Das Teil gehört einfach Gott.

29  Auch Menschen, die sich von Gott abgewandt haben und deswegen verflucht sind, kann man nicht so mal eben freikaufen. Man kann sie nur umbringen.

30  Zehn Prozent von allem, was an Getreide oder Obst geerntet wird, gehört Gott. Es ist ein besonderes Geschenk an ihn.

31  Wenn jemand etwas davon haben will, muss er zu dem Gegenwert noch einmal zwanzig Prozent dazuzahlen.

32  Das gilt auch für Schafe, Rinder und Ziegen. Jedes zehnte Tier gehört Gott.

33  Dabei sollte man nicht ein gutes Tier gegen ein behindertes austauschen. Wenn man das trotzdem macht, werden beide Tiere zu etwas ganz Besonderem, sie werden heilig. Man kann sie dann nicht mehr zurückkaufen, sie gehören Gott.“

34  Das waren jetzt alle Gesetze, die Gott an Mose für seine Leute gegeben hatte. Er tat das auf dem Berg Sinai, den man auch Berg Horeb nennt.

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose: „Gib den Israeliten Folgendes weiter: Wenn jemand gelobt …“
(3Mo 27:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Israeliten mussten bestimmte Dinge für den Herrn oder seinen Dienst geben oder weihen: die ersten Früchte ihrer Ernte, erstgeborene Tiere, ihren erstgeborenen Sohn, ein Zehntel ihrer Erträge. Viele wollten darüber hinaus etwas geben und sich selbst oder eines Familienmitglied, zusätzliche Tiere, ein Haus oder ein Feld Gott weihen. In diesen Fällen war es möglich, anstelle der Person, des Tieres oder Eigentums Geld zu geben. Manche Menschen sprachen vorschnelle oder unrealistische Gelübde aus. Um sie zu zwingen, vorher darüber nachzudenken, wurde eine Strafe von 20% auf die Dinge gelegt, die mit Geld zurückgekauft wurden. Im Kapitel 27 wird erklärt, wie die Bewertungen vorzunehmen sind und was zu tun ist, wenn ein Spender später das, was er Gott gab, zurückkaufen möchte.
Gott erklärte den Israeliten, dass sie ihr Versprechen nicht zurücknehmen dürfen, wenn sie ein Gelübde abgelegt haben, auch wenn sich später herausstellen sollte, dass es mehr kostet als sie erwartet hatten (Das galt für Tiere, Menschen konnten ausgelöst oder zurückgekauft werden). Gott nimmt unsere Versprechen ernst. Wenn wir geloben 10% unseres Einkommens zu geben und plötzlich unerwartete Rechnungen eintreffen, wird unsere treue Haushalterschaft teuer. Gott erwartet aber, dass wir jedes Gelübde erfüllen. JEDES. Auch wenn es uns schwerfällt.
Wie oft versprechen wir jemanden etwas, was wir dann doch wieder zurückziehen, weil sich anderer Situationen ergeben? Ich denke, wir sollten nicht nur die Versprechen halten, die wir Gott geben, sondern auch anderen Menschen. Das fällt manchmal richtig schwer, weil wir doch ganz fix dabei sind, soetwas auszusprechen, ohne dass man sich der Konsequenzen bewusst ist. Und manchmal sogar nur, um seine Ruhe zu haben, um aus einer bestimmten Situation wieder herauszukommen. Gerade darauf muss ich besonders achten. Ich gebe mir Mühe, aber (ganz realistisch) immer wird mir das wahrscheinlich nicht gelingen. Sich dessen aber erstmal bewusst sein, ist schon ein guter Anfang, auf den sich aufbauen lässt.
Danke Vater, dass du mich immer wieder auf diese zwischenmenschlichen Dinge stupst, die bei mir nicht in Ordnung sind. DANKE!


Warten auf Gottes Zeitplan

In 3. Mose 26:4 steht: „[Ich] will es immer zur rechten Zeit regnen lassen.“ Wann ist die rechte Zeit? Ich glaube dann, wenn Gott weiß, dass wir bereit sind, wenn alle anderen Beteiligten bereit sind und wenn es in Gottes Masterplan passt. Gott hat einen individuellen Plan für unser persönliches Leben, aber er hat auch einen Masterplan für die ganze Welt.

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich frustriert war, weil in meinem Dienst nichts geschah. Ich wusste, dass ich dazu bestimmt war, Gottes Wort zu lehren, aber es öffneten sich absolut keine Türen für mich. Es schien, als hätte ich schon so lange gewartet. Ich fühlte mich bereit. Ich hatte mit Gott zusammengearbeitet. Er hatte große Arbeit in mir geleistet, und ich konnte einfach nicht verstehen, warum nichts passierte. Ich erinnere mich, dass ich fragte: „Gott, worauf wartest du jetzt? Bin ich nicht bereit?“ Er antwortete mir in meinem Herzen: „Du bist bereit, aber einige deiner Mitarbeiter noch nicht. Ich arbeite immer noch an einigen Dingen in ihrem Leben. Und du musst jetzt auf sie warten.“

Gott drängt, schiebt, gebietet, manipuliert oder zwingt die Menschen nicht. Er führt, leitet, veranlasst und schlägt vor. Dann ist jeder einzelne dafür verantwortlich, Gott seinen Willen zu seinem Ziel hinzugeben. Das dauert für eine Person länger als für eine andere. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür ist ein Single, der für den richtigen Partner betet. Gott bereitet diesen Partner vor, aber derjenige, der betet, hat es satt, zu warten, da oder sie nicht weiß, was hinter den Kulissen passiert. Gottes guter Plan braucht Zeit, oft mehr als wir erwartet haben. Die Erfüllung zu sehen, erfordert von den Menschen die Bereitschaft, auf den Segen „zur rechten Zeit“ zu warten.

Unser Warten ist leichter zu ertragen, wenn wir glauben, dass Gottes Zeitplanung perfekt ist. Er kommt ne zu spät, nicht einen einzigen Tag. Was auch immer der Grund für die Verzögerung ist, Galater 6:9 ermutigt uns: „Werdet nicht müde zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir auch den entsprechenden Segen ernten.““ Auch 1. Petrus 5:6 ermahnt uns, uns demütig unter die Hand Gottes zu beugen, damit er uns ehren kann, „wenn die Zeit dafür gekommen ist“.

Es gibt eine rechte Zeit für alle Dinge in unserem Leben, und es gibt uns Sicherheit uns auf Gottes perfektes Timing zu verlassen. Ich bete, dass ich in Gottes vollkommenen Willen mit seinem vollkommenen Timing bin . weder einen Schritt vor ihm noch einen Schritt hinter ihm. Ich hoffe, Sie werden auch so beten.

Ich möchte Sie auch daran erinnern, dass Sie genießen sollten, wo Sie sich gerade befinden, während Sie auf dem Weg dorthin sind, wohin Sie gehen. Gottes Timing ist perfekt. Wenn Sie frustriert sind, wird das nicht dazu führen, dass er sich beeilt! Genießen Sie das Heute, denn das ist alles, was Sie haben!

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 594 + 595 + 596 + 597 – 3. Mose 26

Gottes Schöpfung … @weena
Was es bringt und was es nicht so bringt – Segen und Fluch

1 Die letzten Ansagen, die Gott noch für seine Leute hatte, gingen so: „Ihr dürft euch auf keinen Fall irgendwelche Pseudogötter basteln, hört ihr? Ich will nicht, dass irgendwo in eurem Land so Teile rumstehen. Und erst recht will ich nicht, dass zu denen gebetet wird. Egal, ob die jetzt aus Holz oder aus Metall sind, aus Pappe oder Plastik, angesprayt oder mit Ölfarbe bemalt wurden. Ich bin der Chef, ich bin euer Gott!

2 Haltet den Sonntag ein und schuftet da nicht, das ist wichtig! Und habt Respekt vor dem besonderen Zelt, wo das ganz Besondere, das Heilige, steht. Ich bin Gott!

3 Wenn ihr euch an meine Anweisungen haltet und das tut, worauf ich Bock habe, dann werde ich euch mit Glück überschütten.

4 Ich werde dann dafür sorgen, dass es immer genau dann regnet, wenn ihr es braucht. Dann werden die Pflanzen auf euren Feldern immer gut wachsen und viele Früchte bringen.

5 Ihr werdet so eine fette Ernte einfahren, dass sich die Verarbeitung zum Beispiel von den Weizenkörnern so lange hinzieht, dass es bis in die Weinernte im Spätsommer reingeht. Und die Weinernte wird so fett sein, dass sie so lange geht, bis ihr schon wieder Weizenkörner aussäen könnt. Ihr werdet immer genug zu essen haben. Und ihr werdet immer in Sicherheit leben.

6 Ich werde dann auch dafür sorgen, dass es in eurem Land keinen Krieg geben wird. Wenn ihr nachts in die Heia geht, könnt ihr entspannt schlafen. Ihr braucht keine Panik zu schieben, dass ihr in der Nacht überfallen werdet. Auch vor wilden Tieren werde ich euch beschützen, die werden in dem Land, wo ihr wohnt, einfach verschwinden. Da sorg ich für. Und nie wird eine andere Armee in euer Land einfallen.

7 Wenn es mal Krieg geben sollte, werdet ihr die Feinde in die Flucht schlagen. Ihr werdet sie mit euren Kanonen wegpusten.

8 Fünf Leute von euch werden ausreichen, um hundert Feinde zu verjagen. Und hundert Soldaten werden eine Armee von zehntausend niedermachen. Eure Feinde werden sich in die Hosen machen, wenn ihr kommt.

9 Ich werde bei euch sein und dafür sorgen, dass ihr immer gesunde Kinder habt. Ihr werdet viele Babys kriegen, dafür werde ich sorgen. Wir haben einen Vertrag, und ich stehe hundert Prozent zu dem. Alles, was ich gesagt habe, werde ich auch tun.

10 Es wird immer so reichlich zum Essen am Start sein, dass ihr noch bei der neuen Ernte Sachen von der alten Ernte im Lager habt. Ihr werdet sogar die Reste wegschmeißen müssen, um Platz zu machen für die neuen Sachen.

11 Ich werde euch immer sehr nahe sein, ich bin mittendrin bei euch. Nie mehr will ich euch verlassen oder keinen Bock mehr auf euch haben.

12 Als euer Gott werde ich praktisch bei euch wohnen. Ich bin euer Gott, und ihr seid meine Leute.

13 Ich bin der Chef, ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, damit ihr dort nicht mehr für wenig Kohle Zwangsarbeit machen müsst. Aus dieser miesen 1-Euro-Job-Situation habe ich euch rausgeholt, eure Abhängigkeit wurde durch mich beendet, wegen mir braucht ihr jetzt nicht mehr wie blöd zu schuften.“

Wer nicht das tut, was Gott will, kriegt was auf die Ohren

14 „Wenn ihr das nicht tut, was ich von euch möchte, und euch die Sachen total egal sind, die ich zu euch gesagt habe,

15 wenn euch meine Gesetze wurscht sind und meine Regeln euch nicht mehr interessieren, dann brecht ihr den Vertrag, den ich mit euch gemacht habe.

16 Ich werde dann dafür sorgen, dass es euch echt dreckig geht. Ihr werdet krank werden und alle möglichen Seuchen bekommen. Ihr könntet dann blind werden und langsam vergammeln. Wenn ihr arbeitet, wird eure Arbeit umsonst sein. Die Sachen, die ihr auf dem Acker pflanzt, werden nämlich eure Feinde ernten.

17 Ja, sogar ich werde euer Feind sein, ich werde dafür sorgen, dass die Feinde euch besiegen. Ihr werdet Panik kriegen, weglaufen, obwohl niemand hinter euch her ist.

18 Das mach ich, damit ihr wieder zu mir zurückkommt. Wenn das nicht passiert, werde ich euch sogar siebenmal härter angehen als alles, was vorher passiert ist.

19 Ich werde eure Überheblichkeit plattmachen. Es wird nicht mehr regnen, der Himmel wird für euch wie Dauersolarium sein, und der Boden unter euren Füßen wird hart wie Beton.

20 Was ihr dann auch anfangen werdet, es ist alles egal. Auf euren Feldern wird nichts mehr wachsen, und die Obstbäume werden keine Früchte mehr tragen.

21 Falls ihr es dann immer noch nicht gecheckt habt und tut, was ich von euch möchte, dann muss ich die Strafe noch siebenmal krasser hochfahren.

22 Ich werde Wölfe und Löwen auf euer Vieh loslassen. Die werden eure Kühe, aber auch eure Kinder anfallen und auffressen. Es werden so viele von euch dabei draufgehen, dass man kaum noch Leute auf der Straße treffen wird.

23 Wenn ich euch egal bin, dann seid ihr mir auch egal. Ihr habt mich dann als euren persönlichen Feind. Ich werde euch siebenmal härter bestrafen als alles, was bis dahin passiert ist.

25 Weil ihr unseren Vertrag gebrochen habt, werde ich Armeen gegen euch auffahren lassen, die in euer Land einfallen. Wenn ihr euch dann in die Städte zurückzieht, werden dort schlimme Krankheiten ausbrechen. Die Feinde werden so einen dichten Angriffsring um euch legen,

26 dass Lebensmittel nicht mehr in die Städte reinkommen können. In der Zeit wird ein Backofen locker reichen, um das Brot von zehn Frauen zu backen, weil es nicht mehr genug Mehl geben wird. Brot wird Mangelware und in kleinen Portionen aufgeteilt werden. Wenn ihr das Brot von dem Tag aufgegessen habt, seid ihr dann genauso hungrig wie vorher, weil es so wenig ist.

27 Und wenn ihr dann immer noch nicht auf mich hört und keinen Bock auf mich habt,

28 werdet ihr mal erleben, wie es ist, wenn ich erst richtig den Hals kriege. Ich werde euch dann noch siebenmal härter bestrafen als vorher.

29 Ihr werdet so einen Hunger schieben, dass man bei euch die eigenen Kinder tötet, um ihr Fleisch zu essen.

30 Ich werde die ganzen Opfertische kaputt machen, wo ihr vorher Opferrituale für diese Plastikgötter durchgezogen habt, und auf den Schrotthaufen, die dann übrig bleiben, wird man eure Leichen finden. Ihr seid mir dann so eklig, ich will nichts mehr mit euch zu tun haben.

31 Wenn ihr mir Sachen opfert, ist mir das dann total egal. Eure Städte werde ich plattmachen, und die Häuser, wo ihr gebetet habt, werden von mir zerstört.

32 Ich werde höchstpersönlich euer Land zerfetzen. Das wird so übel sein, dass sogar eure Feinde davor Angst haben.

33 Ich werde euch auf die ganze Welt verteilen, mit der Kanone am Kopf jage ich euch überall hin. Eure Felder werden austrocknen wie eine Wüste, und von euren Städten wird nur noch ein Schrotthaufen übrig sein.

34 Dann wird euer Land zwangsweise endlich seine verdiente Ruhe bekommen, es wird seinen Dauersonntag haben, den ihr ihm wohl nicht gegönnt habt. In der Zeit werdet ihr als Gefangene abgeführt sein oder sonst wo bei euren Feinden leben.

35 Nachdem das Land plattgemacht worden ist, kann es dann die Freiheit und Entspannung bekommen, die ihr ihm nicht gönnen wolltet, als ihr dort noch gewohnt habt.

36 Die Leute, die von euch noch übrig sind, werden Depression und Angstzustände haben. In dem fremden Land werden sie schon Panik kriegen, wenn irgendwo eine Tüte raschelt, sie werden davonrennen, obwohl niemand hinter ihnen her ist.

37 Sie werden sich gegenseitig umrennen, weil sie denken, jemand wäre ihnen auf den Fersen, obwohl da niemand ist. Feinde werden mit euch dann ein leichtes Spiel haben.

38 Ihr werdet die letzte Wurst sein unter den anderen Nationen, sie werden euch töten, ihr werdet in ihrem Land nicht klarkommen können.“

Wie aber selbst dann noch alles wieder gut werden kann

39 „Die Kinder, die diese Megakrise überlebt haben, werden voll krank sein. In dem Land von ihren Feinden wird es ihnen nicht gutgehen, weil die ätzenden Sachen, die ihre Väter getan haben, auch sie betreffen.

40 Dann werden sie eingestehen, dass sie und die Generation vor ihnen richtig Mist gebaut haben. Sie werden erkennen, dass sie den Vertrag gebrochen haben, dass sie mich bekämpft haben und meine Feinde geworden sind.

41 Sie werden kapieren, dass ich sie bestrafen musste und dass ich sie in das Land ihrer Feinde abgeschleppt habe. Aber wenn sie endlich weich werden und ihren Stolz aufgeben, weil sie genug für ihre Schulden bezahlen mussten,

42 dann will ich mich an den Vertrag erinnern, den ich mal mit Jakob geschlossen habe. Diesen Vertrag, den ich auch schon mit Isaak und Abraham abgeschlossen habe, ich hab den nie vergessen. Ich werde sie dann in das Land bringen, was ich ihnen für ihre Nachkommen mal versprochen hatte.

43 Es war schon okay, dass sie aus dem Land rausgeschmissen wurden, sie mussten diese Zeit einfach nachholen, die sie mir nicht geben wollten. Sie müssen ihre Schulden bezahlen, sie haben meine Gesetze gebrochen, ihnen war total egal, was ich wollte.

44 Aber dass ich sie in einem Land leben ließ, das ihren Feinden gehört, bedeutet noch lange nicht, dass sie mir jetzt total egal geworden sind. Ich finde sie deswegen noch lange nicht so eklig, dass ich sie alle sterben lassen will. Ich steh zu meinen Verträgen. Ich bin der Chef, ich bin ihr Gott.

45 Schon mit ihren Opas habe ich einen Vertrag gemacht. Damals hab ich allen gezeigt, was ich draufhabe: ich hab meine Leute souverän aus Ägypten rausgeholt, ich wollte ihr Gott sein. Dieser Vertrag gilt für mich noch immer, ich bin Gott!“

46 Das waren jetzt die Gesetze und Regeln, die Gott den Israeliten gegeben hat. Es ging hierbei um die Beziehungen zwischen ihm und seinen Leuten. Er hat das Mose alles so gesagt, als er mit ihm auf dem Berg Sinai ein Treffen hatte.

Mein Schlüsselvers für heute

Ihr sollt euch keine nichtigen Götzen machen, euch kein Gottesbild und keine Steinsäule aufstellen, auch keine Steine mit eingemeißelten Bildern, um euch zur Anbetung davor niederzuwerfen, denn ich bin Jahwe, euer Gott.
(3. Mose 26:1)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dieses Kapitel beschreibt die zwei Wege, die Gott dem Volk aufzeigt: Gehorsam und Ungehorsam. Die Menschen des Alten Testaments wurden immer und immer wieder vor Götzendienst gewarnt. Wir fragen uns, wie auf diese Gegenstände aus Holz und Stein hereinfallen konnten. Doch Gott könnte uns die gleiche Warnung geben, denn wir sind auch anfällig dafür, Götzen an seine Stelle zu setzen. Götzendienst besteht darin, etwas anderes wichtiger zu nehmen als Gott, und unser Leben ist voll von solchen Versuchungen. Geld, Besitz, Aussehen, Sicherheit – das sind die Götzen von heute. Wenn wir all diese falschen Götter betrachten, die alles versprechen, was wir wollen, aber nichts von dem, was wir brauchen – sind wir dann wirklich so weit davon entfernt, Götzen zu verehren? Und ich danke diesen Gott, dass er mir das heute Morgen vor die Füße legt, ich habe meinen derzeitigen Götzen schon entdeckt. Ich spiele wahnsinnig gerne Canasta mit dem Handy. Das kann ich stundenlang. Das tue ich zur Zeit stundenlang und ich kann mich manchmal dem nicht entziehen. Wenn ich dem nicht Einhalt gebiete, kann es zur Sucht werden. Ich kenne mich mich. Noch ein Spiel und noch ein Spiel und nur noch eins … Dabei geht es ums nichts, nur um dieses doofe Gefühl, gewinnen zu wollen. Was für ein Irrsinn! Und wieder musste mich Gott mit der Nase drauf tunken, damit mir bewusst wird, was ich für Blödsinn mache. Nein, nicht das Spielen als solches, sondern das übermächtige Spielen. Also App entfernen.
Danke, du großer Gott! DANKE! Und danke, dass du mir jetzt die Möglichkeit gegeben hast, hier weiter zu schreiben, obwohl mein Notebook defekt ist. Es ist nur ein kleines Notebook, was ich jetzt habe, aber es reicht total aus. Und vielleicht bekomme ich ja das andere repariert wieder.
Nun starte ich wieder in den Tag, es steht einiges an. Heute Nachmittag ist der Notartermin und ich habe dann endlich die Verantwortung für die Wohnung los. Es wird mir ein Stein vom Herzen fallen. Bitte, Vater, lass alles gut und reibungslos passieren.
Und ich habe noch ein anderes wichtiges Anliegen. Vater, du weißt wie wichtig mir eine feste Tagesstruktur ist. Nun trage ich mich mit den Gedanken, einen weiteren Tierschutzhund aufzunehmen, um nicht in ein tiefes Loch zu fallen, wenn ich meine Keira hergeben muss. Ich habe auch schon zwei kleine Hunde entdeckt, einer davon könnte passen. Bitte Vater, mach die Türen weit auf, wenn es einer von beiden werden soll. Aber wenn du meinst, es ist nicht gut und richtig, schließe diese Tür ganz, ganz fest.
Danke, dass du da bist, danke, dass du dich um mich kümmerst. Danke.


Pause noch bis morgen

Mein Notebook ist kaputt. Da es noch keine 2 Jahre ist, noch Garantie besteht, habe ich es zur Reparatur eingeschickt. Heute Nachmittag bekomme ich vorübergehend ein anderes, bis ich das alte wiederhabe oder das Geld, dass ich mir ein neues kaufen kann. Blogbeiträge auf dem Tablet schreiben mag ich so gar nicht. Soll heißen, morgen geht es hier weiter …


Lassen Sie ihren Zorn los

In 3. Mose 25 lesen wir über das Erlassjahr, in dem alle Schulden erlassen und alle Schuldner begnadigt und freigelassen wurden.

Wenn wir in Christus sind, kann jeder Tag das Erlassjahr sein. Wir können denen, die uns etwas schuldig sind, sagen: „Ich vergebe dir und befreie dich von deiner Schuld. Es steht dir frei, zu gehen. Ich überlasse dich Gott, damit er sich um dich kümmert. denn solange ich versuche, mich um dich kümmeren, wird er es nicht tun.“

Nach der Bibel dürfen wir keine Person in ewiger Schuld festhalten, so wie wir selbst niemandem etwas schuldig bleiben sollen. Römer 13:8 lehrt uns: „Bleibt niemandem etwas schuldig, abgesehen von der Liebe, die ihr einander immer schuldig seid.“ Wir müssen lernen, den Menschen zu vergeben, indem wir ihnen ihre Schulden erlassen. Wir müssen auch erkennen, dass uns unsere eigenen Sünden durch Reue und Glauben an Jesus Christus ständig vergeben werden können. Wir können ein andauerndes Erlassjahr genießen.

Können Sie sich die Freude eines Menschen vorstellen, der erfährt, dass er aus einer zehn- oder zwanzigjährigen Haftstrafe begnadigt wurde? Das ist die gute Nachricht Kreuz. Weil Jesus unsere Schuld für uns bezahlt hat, kann Gott zu uns sagen: „Du schuldest mir nichts mehr!“ Unser Problem ist entweder, dass wir immer noch versuchen, unsere Schulden beim Herrn zu bezahlen, oder dass wir immer noch versuchen, unsere Schulden bei anderen einzutreiben. So wie Gott unsere Schuld gestrichen und uns vergeben hat, so sollen auch wir die Schulden der anderen erlassen und ihnen vergeben, was sie uns schulden.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 589 + 590 + 591 + 592 + 593 – 3. Mose 25

Das Jahr, in dem sich die Natur erholt

1  Gott sagte auf dem Berg Sinai noch Folgendes zu Mose:

2  „Richte den Israeliten von mir noch was aus: „Sobald ihr in dem Land seid, das ich euch versprochen habe, sollt ihr dafür sorgen, dass die Natur sich auch mal eine Zeitlang erholen kann, so ähnlich wie ihr euch sonntags entspannt.

3  Sechs Jahre lang könnt ihr auf euren Feldern arbeiten und Sachen aussäen. Sechs Jahre lang könnt ihr Wein anbauen und die Ernte einfahren.

4  Aber im siebten Jahr soll sich die Natur mal entspannen, da gehört sie radikal mir, eurem Gott. In der Zeit möchte ich nicht, dass ihr Sachen anbaut und erntet. Ihr sollt auch den Weinberg in der Zeit in Ruhe lassen und da nicht dran arbeiten.

5  Wenn sich Pflanzen von selbst vermehrt haben, dürfen die Früchte davon nicht im großen Stil abgeerntet werden, und wenn irgendwo Weintrauben von selbst wachsen, dann sollt ihr keine große Ernte veranstalten, weder um Vorräte zu horten noch um sie zu verkaufen. Die ganze Natur soll auch mal Pause machen in der Zeit.

6  Ihr könnt aber das einsammeln, was ihr grad zum Leben braucht. Auch für die Angestellten und Ausländer bei euch wird es locker reichen. Generell werden alle, die bei euch leben, immer genug zu essen haben.

7  Das reicht auch für die Tiere, egal ob die im Zoo, im Stall oder frei leben. Was auf den Bäumen oder auf dem Feld wächst, könnt ihr pflücken und gleich essen, wenn ihr wollt – so viel, wie ihr gerade zum Leben braucht.

Das „Schuldenerlassjahr“

8–9  Wenn ihr dieses Jahr zum siebten Mal gefeiert habt, also nach 49 Jahren, soll man am 10. Oktober des 50. Jahres, am Alles-wieder-gut-Tag, überall Feuerwehrsirenen losheulen lassen.

10  Dieses 50. Jahr soll für euch etwas ganz Besonderes sein, es soll heilig sein. Es ist das Jahr, wo Schulden erlassen werden, hier wird ein Resetknopf gedrückt, alles geht wieder auf null. Wenn ein Israelit seine Gitarre in einem Pfandhaus oder sein Haus oder sein Land verpfändet hat, dann bekommt er es an dem Tag wieder zurück. Wenn jemand einen Vertrag mit einer Firma bei euch eingegangen ist, aus dem er so einfach nicht mehr rauskommen würde, also so einen Knebelvertrag, der ist dann wieder frei, der Vertrag ist erloschen.

11  In diesem Jahr sollt ihr keine Samen auf die Felder aussäen, und was gerade wächst, auch wenn man es nicht ausgesät hat, darf nicht im großen Stil abgeerntet werden.

12  Auch wildwachsende Weintrauben oder Äpfel dürft ihr nicht ernten. Das ganze Jahr soll anders sein, es ist ein ganz besonderes Jahr. Es gehört mir, eurem Gott, es ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Dinge, die einfach so von alleine auf den Feldern wachsen, dürft ihr dabei schon essen, zum Sattwerden. Nur was man gerade braucht, darf man einsammeln.

13  In diesem Jahr, in dem alle Schulden erlassen werden, soll jeder seine Felder und sein Stück Land zurückbekommen, wenn er es irgendwie verkauft oder verpachtet hat.

14  Das muss euch von vorneherein klar sein, wenn ihr von einem eurer Leute ein Stück Land kauft oder es ihm verkauft.

15  Ihr müsst dabei im Preis berücksichtigen, wie viele Jahre der Käufer das Land behalten kann bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“, wo er es wieder zurückgeben muss.

16  Umso länger es bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“ dauert, desto höher wird der Kaufpreis. Umso weniger Jahre dazwischenliegen, desto weniger wird das Teil kosten. Davon hängt ja ab, wie oft er von dem Stück Land etwas ernten kann.

17  Ich möchte nicht, dass ihr euch gegenseitig bescheißt. Ihr sollt Respekt vor mir, eurem Gott, haben. Ich bin der Chef, und ich bin der einzige Gott weit und breit.

18  Tut, was ich euch sage, lebt nach den Gesetzen. Wenn ihr das tut, werdet ihr immer entspannt und in Sicherheit leben können.

19  Es wird euch in dem Land gutgehen und ihr werdet immer genug zu essen haben.

20  Jetzt fragt ihr euch bestimmt: Aber wovon sollen wir uns denn in diesem siebten Jahr ernähren, wenn wir da nichts aussäen und auch nichts ernten dürfen?

21  Passt mal auf, ich werde euch im sechsten Jahr so fett beschenken, dass die Sachen sogar für drei Jahre reichen.

22  Selbst wenn ihr im achten Jahr dann wieder ausgesät habt, könnt ihr von der letzten fetten Ernte noch so lange leben, bis die neuen Sachen fertig gewachsen und am Start sind.“

Das Land gehört Gott

23  „Land darf nie für immer verkauft werden. Das gehört nämlich nicht wirklich euch, sondern mir. Ihr lebt bei mir, als ob ihr nur zu Gast wärt bzw. als Leute, denen ich das Land nur geliehen habe.

24  Wenn ein Typ ein Stück Land verkauft, muss immer auch ein Rückkaufsrecht mit im Vertrag stehen.

25  Wenn jemand von euch bankrottgeht und sein Grundstück verkaufen muss, dann soll der nächste Verwandte mit seinem Besitz dafür haften. Er soll das Teil zurückkaufen, wenn er die Kohle dafür hat.

26  Angenommen, es gibt jetzt niemanden, der so viel Geld dafür aufbringt, aber der Typ selber kriegt die Kohle doch noch zusammen,

27  dann muss er für den Rückkauf nur das Geld zurückbezahlen, das das Teil dann noch wert ist. Das hängt davon ab, wie viele Jahre es noch bis zu dem Jahr sind, wo alle Schulden erlassen werden, denn dann gehört das Grundstück ja sowieso wieder ihm.

28  Wenn er die Kohle nicht zusammenkratzen kann, um alles zurückzukaufen, dann bleibt das Grundstück im Besitz vom Käufer. Wenn dann dieses Jahr kommt, wo alle Schulden erlassen werden, geht es aber wieder zurück an den ursprünglichen Besitzer.

29  Falls jetzt jemand mal ein Haus verkaufen will, das irgendwo in der Stadt liegt, dann gilt das Rückkaufsrecht nur für ein Jahr.

30  Wenn es in der Frist nicht zurückgekauft wird, geht es für immer in den Besitz vom Käufer und von seinen Erben über. Auch in diesem Jahr, wo Schulden erlassen werden, muss er es nicht zurückgeben.

31  Ein anderer Fall ist, wenn das Haus in einem Dorf liegt. Es wird dann genauso verhackstückt wie ein Stück Land. Man kann es immer zurückkaufen, und in dem ,Schuldenerlassjahr‘ geht es sowieso an den ursprünglichen Besitzer zurück.

32–33  Die Levi-Leute können jederzeit die Häuser in den Städten, die ihnen zugeteilt werden, zurückkaufen, und sie gehen auch automatisch in ihren Besitz zurück, wenn das ,Schuldenerlassjahr‘ abgeht. Diese Städte werden dem Familienstamm Levi extra zugeteilt, die werden kein eigenes Gebiet bekommen von dem Kanaan-Land, das ich euch geben werde.

34  Die Wiesen bei diesen Städten, auf denen die Kühe grasen können, dürfen generell nicht verkauft werden. Sie werden nämlich immer den Levi-Leuten gehören.“

Keine Knebelverträge mit den eigenen Leuten

35  „Wenn ein Kollege von dir, dein Bruder oder dein Nachbar keine Kohle mehr hat und alles, was mal seins war, jetzt der Bank gehört, dann greif ihm unter die Arme! Sorg dafür, dass er wenigstens wie ein Ausländer oder ein Sozialhilfeempfänger bei euch leben kann.

36  Wenn er Schulden bei dir hat, fordere keine Zinsen von ihm. Du sollst Respekt vor Gott haben, und dein Kollege hat genauso das Recht zu leben wie du.

37  Und wenn du dem mit Lebensmitteln aushilfst, erwarte nicht, dass er dir das Geld dafür mit einem Aufschlag zurückbezahlt.

38  Ich bin der Chef, ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, weil ich euch das Land Kanaan schenken will. Ich möchte, dass ihr schnallt, dass ich Gott bin.

39  Wenn ein Kollege von dir wirklich total pleite ist, dass er dir seine Arbeitskraft verkaufen muss, dann mach keinen Knebelvertrag mit ihm.

40  Er soll für dich wie ein normaler Angestellter arbeiten, mit einem ordentlichen Vertrag. Bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“ soll er für dich arbeiten.

41  Ab dann sind er und seine ganze Familie wieder frei. Er kann zu seiner Familie zurückgehen und die Sachen, die er von seinem Vater geerbt hat, kriegt er auch zurück.

42  Das ist nämlich so, dass im Grunde alle Israeliten sowieso mir gehören. Ich habe sie aus Ägypten rausgeholt. Darum dürfen sie auch keine Knebelverträge haben.

43  Ich möchte, dass ihr meine Ansagen mit Respekt behandelt. Zwingt keinen von euren Leuten dazu mit Knebelverträgen, für euch zu arbeiten.

44–45  Wenn ihr mal Leute braucht, die auch Drecksarbeit machen, dann könnt ihr ja Gastarbeiter von außerhalb anmieten. Das gilt auch für die Kinder von denen, die bei euch geboren wurden. Ihr könnt sie immer für euch arbeiten lassen.

46  Das Arbeitsverhältnis können eure Kinder dann übernehmen, wenn ihr mal sterbt. Aber die anderen Israeliten sind alle eure Brüder, mit denen dürft ihr keine Knebelverträge abschließen, okay?“

Wie sich jemand aus einem Knebelvertrag freikaufen kann

47  „Jetzt kann es passieren, dass ein Ausländer bei euch mal echt Kohle macht und reich wird, ein Israelit aus seiner Nachbarschaft aber pleite geht und dann mit ihm ein Arbeitsverhältnis eingeht.

48  Wenn das so ist, kann sich der Israelit aber immer wieder davon freikaufen. Einer seiner Brüder oder sein Onkel oder auch sein Vetter oder ein anderer Verwandter kann die Kohle für ihn abdrücken und ihm die Freiheit zurückkaufen. Falls er so viel gespart hat, kann er das natürlich irgendwann auch selber tun.

50  Der Preis wird so ermittelt, indem er die Jahre zusammenrechnet, die er für den Chef gearbeitet hat. Dann berechnet er noch, wie viel der Typ bis zum nächsten ,Schuldenerlassjahr‘ arbeiten müsste.

51  Die Summe, die der aufbringen muss, entspricht dann der Zahl der Jahre, die dann noch kommen würden, bis die Zeit da ist, wo alles wieder resetet wird.

52  Wenn es nur noch ein paar Jahre sind, bis diese Zeit kommt, dann soll das in die Berechnung einfließen. Umso mehr Jahre, desto höher der Preis.

53  Sein Chef soll mit ihm anständig umgehen. Er soll mit ihm so verfahren, wie mit einem normalen Angestellten, der seit Jahren seine Bezahlung bekommt.

54  Wenn er sich nicht freikaufen kann, dann muss er aber auf jeden Fall in dem nächsten ,Schuldenerlassjahr‘ freikommen.

55  Warum? Weil mir alle Menschen gehören, und die Israeliten sind eigentlich meine Angestellten, sie gehören nur mir. Ich habe sie aus Ägypten rausgeholt. Ich bin der Chef, ich bin Gott!“

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Das Land darf nicht endgültig verkauft werden, denn das Land gehört mir. Für mich seid ihr nur wie Fremde und Gastarbeiter.
(3Mo 25:23)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das Volk Israel würde erst in Kanaan Land besitzen, doch laut Gottes Plan war nur Gottes Eigentum absolut. Er wollte, dass sein Volk sich von Habgier und Materialismus fernhielt.
Wenn wir die Einstellung vertreten, Gottes Eigentum zu verwalten, stellen wir unseren Besitz anderen zur Verfügung. Das fällt schwerer, wenn man sich selbst für den Eigentümer hält. Betrachten wir uns als Verwalter und nicht als Eigentümer der Dinge, die uns anvertraut wurden.
Auch ich muss mir das immer wieder vor Augen führen, dann fällt es ganz leicht, abzugeben, weil ich weiß, dass es Gott gut findet, mit anderen zu teilen.
Auch der Umweltschutz sieht man in einem anderen Licht. Wir sollen unsere Erde „verwalten“, nicht ruinieren. Und zum Schluss mache ich mir immer wieder klar, dass das, was ich besitze, nur besitze, weil es mir Gott zur Verfügung stellt. Selbst die Dinge, die wir meinen, erarbeitet zu haben und mit Recht als Eigentümer zu besitzen … Nein, wenn Gott nicht möchte, dass wir dies oder jenes nicht haben sollen, dann haben wir es auch nicht, dann können wir ganz umsonst strampeln. Sind wir zufrieden, mit dem, was wir haben! Das macht ein ruhiges Herz. Gott sorgt für uns. Und wenn er uns mehr gibt, als wir brauchen, dann deshalb, dass wir abgeben. Ich gebe unheimlich gern ab. Das macht mich glücklich. Auch wenn meine Mutter früher immer meinte, ich werde noch mein letztes Hemd verschenken. Ja, werde ich. Klingt selbstlos. Ja, klingt so. Am allerliebsten schenke ich heimlich, dass es keiner merkt, dass es von mir kommt. Rummel und Lobsammelei ist mir sehr peinlich. Introvertiert eben.
Und danke, Vater, dass du mich so überreichlich mit allem versorgt hast: Wohnung, Essen, Kleidung, alles mehr als ich brauche. DANKE!