Tag 598 + 599 + 600 – 3. Mose 27

Gottes Schöpfung … @weena
Gesetze über Versprechen, die man abgibt, und über Geldgeschenke

1  Gott redete mal wieder mit Mose:

2  „Sag den Leuten aus Israel Folgendes von mir: ,Wenn mir jemand für den Dienst am Tempel versprochen wurde, der das dann aber nicht einhalten kann, dann soll der, der das versprochen hat, eine Ablösesumme abdrücken. Und zwar sollst du im Einzelnen etwa so viel nehmen, wie ich dir jetzt sagen werde.

3  Als Richtwert kann man sagen, dass für einen Mann im Alter von zwanzig bis sechzig Jahren ungefähr 6000 Euro zu zahlen sind.

4  Wenn es eine Frau ist, muss man ungefähr 3600 Euro abdrücken.

5  Für einen Jugendlichen zwischen fünf und zwanzig Jahren, wenn es ein Junge ist, zahlt man ungefähr 2400 Euro, für ein Mädchen zahlt man dafür nur ca. 1200 Euro.

6  Für einen Jungen zwischen einem Monat und fünf Jahren sollen ungefähr 600 Euro gezahlt werden und für ein Mädchen ca. 360 Euro.

7  Wenn es um einen älteren Mann geht, der schon über sechzig ist, zahlt man ungefähr 1800 und bei einer Frau in dem Alter 1200 Euro. Das sind jetzt alles Schätzwerte.

8  Wenn jetzt derjenige, der das besondere Versprechen abgegeben hat, nicht genug Kohle hat, um diesen Preis zu bezahlen, muss er mal mit der Person, um die es geht, beim Priester vorbeikommen. Der kann dann ein Sonderangebot verhandeln, was der Typ dann bezahlen kann.

9  Geht es jetzt um Tiere, die man Gott schenken will, dann wird jedes von den Tieren etwas ganz Besonderes, es wird heilig.

10  Man darf dieses Tier dann nicht mehr auswechseln oder vertauschen. Nach dem Motto: ›Nehmen wir mal doch ein schlechteres Exemplar‹ oder ›Lass uns Gott vielleicht doch etwas Besseres schenken‹. Wenn man jetzt aber trotzdem das Tier auswechselt, dann sind beide etwas ganz Besonderes geworden, sie sind heilig.

11  Wenn das Tier jetzt irgendwie eine Macke hat und nicht okay ist, um es Gott zu schenken, dann soll man das mal dem Priester zeigen.

12  Der soll dann den Wert festlegen, den das Tier haben sollte. Was er sagt, gilt dann auch, dagegen kann man keinen Widerspruch einlegen.

13  Falls der Besitzer das Tier aber doch wiederhaben will, muss er zu dem geschätzten Wert noch einmal zwanzig Prozent draufschlagen.

14  In dem Fall, wenn jemand sein ganzes Haus Gott schenken will, soll der Priester das Teil mal schätzen. Was der sagt, gilt dann auch, man kann keinen Widerspruch dagegen einlegen.

15  Wenn derjenige sein Haus irgendwann zurückkaufen will, muss er auch hier zwanzig Prozent draufschlagen.‘

16  Falls jetzt jemand Gott ein Versprechen gemacht hat, dass er von dem Grundstück, das er mal erben wird, was schenken möchte, dann musst du, Mose, den Wert vorher festlegen. Berechne das nach der Größe des Grundstückes und den möglichen Ertrag. Also für ein Feld, auf dem man drei Zentner Weizen aussäen kann, bezahlt der 6000 Euro.

17  Wenn das Feld verkauft werden soll, kurz bevor dieses Jahr abgeht, wo alle Schulden erlassen und alles resettet wird, dann kostet das Teil den vollen Schätzwert.

18  Wenn es jetzt aber später passiert, macht der Priester ihm einen guten Deal, je nachdem, wie viele Jahre es noch dauert, bis das nächste Mal alle Schulden erlassen werden.

19  Wenn der jetzt sein Feld aber wieder zurückkaufen will, muss er zu dem geschätzten Wert auch noch mal zwanzig Prozent draufschlagen.

20  Wenn er das Feld, das er Gott mal versprochen hatte, doch einem anderen verkauft, ohne es von Gott vorher zurückgekauft zu haben, verliert er das Recht, das Stück Land wiederzubekommen, und zwar für immer.

21  Ist das Feld dann in diesem Jahr wieder zu haben, dann gehört es Gott. Die Priester können damit machen, was sie wollen.

22  Wenn jemand Gott in einem Versprechen ein Stück Land schenkt, das er selbst nur gekauft und nicht von seinem Vater vererbt bekommen hat,

23  muss der Priester berechnen, wie viel von dem Wert, den du mal festgelegt hast, abgezogen werden soll. Als Grundlage gilt auch hier die Zeit, bis das nächste Jahr kommt, wo alle Schulden erlassen werden. Das Geld, das dabei rumkommt, gehört Gott und muss noch am gleichen Tag auf das Konto der Priester überwiesen werden, die diese Kohle nur für Gottes Angelegenheiten verwenden dürfen.

24  In dem Jahr, wenn die Schulden erlassen werden, kriegt der ursprüngliche Besitzer das Stück Land von demjenigen wieder zurück, der es gekauft hatte.

25  Als Maßstab gelten der aktuelle Geldkurs, der in dem besonderen Zelt festgelegt wurde.“

Besondere Fälle

26  „Das erste Jungtier, das eine Kuh oder ein Schaf oder eine Ziege bekommt, gehört ja sowieso schon Gott. Darum kann man das nicht nehmen, wenn man ihm ein besonderes Versprechen geben will.

27  Das gilt auch für die Jungtiere von Tieren, die nicht okay für Gott, also unrein sind. Man kann sie allerdings aus diesem Zustand freikaufen. Der Besitzer muss zum Schätzwert noch einmal zehn Prozent draufschlagen. Wenn das Tier jetzt nicht freigekauft wird, dann muss der Priester es für den Schätzwert kaufen.

28  Wenn jemand Gott etwas von seinen Sachen, seinen Tieren oder Feldern übergeben hat, dann kann er es nicht zurückkaufen. Es darf dann auch nicht an andere Leute verkauft werden. Es steht auf der ,Don’t-Liste‘ und gilt ab dann als etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Das Teil gehört einfach Gott.

29  Auch Menschen, die sich von Gott abgewandt haben und deswegen verflucht sind, kann man nicht so mal eben freikaufen. Man kann sie nur umbringen.

30  Zehn Prozent von allem, was an Getreide oder Obst geerntet wird, gehört Gott. Es ist ein besonderes Geschenk an ihn.

31  Wenn jemand etwas davon haben will, muss er zu dem Gegenwert noch einmal zwanzig Prozent dazuzahlen.

32  Das gilt auch für Schafe, Rinder und Ziegen. Jedes zehnte Tier gehört Gott.

33  Dabei sollte man nicht ein gutes Tier gegen ein behindertes austauschen. Wenn man das trotzdem macht, werden beide Tiere zu etwas ganz Besonderem, sie werden heilig. Man kann sie dann nicht mehr zurückkaufen, sie gehören Gott.“

34  Das waren jetzt alle Gesetze, die Gott an Mose für seine Leute gegeben hatte. Er tat das auf dem Berg Sinai, den man auch Berg Horeb nennt.

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose: „Gib den Israeliten Folgendes weiter: Wenn jemand gelobt …“
(3Mo 27:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Israeliten mussten bestimmte Dinge für den Herrn oder seinen Dienst geben oder weihen: die ersten Früchte ihrer Ernte, erstgeborene Tiere, ihren erstgeborenen Sohn, ein Zehntel ihrer Erträge. Viele wollten darüber hinaus etwas geben und sich selbst oder eines Familienmitglied, zusätzliche Tiere, ein Haus oder ein Feld Gott weihen. In diesen Fällen war es möglich, anstelle der Person, des Tieres oder Eigentums Geld zu geben. Manche Menschen sprachen vorschnelle oder unrealistische Gelübde aus. Um sie zu zwingen, vorher darüber nachzudenken, wurde eine Strafe von 20% auf die Dinge gelegt, die mit Geld zurückgekauft wurden. Im Kapitel 27 wird erklärt, wie die Bewertungen vorzunehmen sind und was zu tun ist, wenn ein Spender später das, was er Gott gab, zurückkaufen möchte.
Gott erklärte den Israeliten, dass sie ihr Versprechen nicht zurücknehmen dürfen, wenn sie ein Gelübde abgelegt haben, auch wenn sich später herausstellen sollte, dass es mehr kostet als sie erwartet hatten (Das galt für Tiere, Menschen konnten ausgelöst oder zurückgekauft werden). Gott nimmt unsere Versprechen ernst. Wenn wir geloben 10% unseres Einkommens zu geben und plötzlich unerwartete Rechnungen eintreffen, wird unsere treue Haushalterschaft teuer. Gott erwartet aber, dass wir jedes Gelübde erfüllen. JEDES. Auch wenn es uns schwerfällt.
Wie oft versprechen wir jemanden etwas, was wir dann doch wieder zurückziehen, weil sich anderer Situationen ergeben? Ich denke, wir sollten nicht nur die Versprechen halten, die wir Gott geben, sondern auch anderen Menschen. Das fällt manchmal richtig schwer, weil wir doch ganz fix dabei sind, soetwas auszusprechen, ohne dass man sich der Konsequenzen bewusst ist. Und manchmal sogar nur, um seine Ruhe zu haben, um aus einer bestimmten Situation wieder herauszukommen. Gerade darauf muss ich besonders achten. Ich gebe mir Mühe, aber (ganz realistisch) immer wird mir das wahrscheinlich nicht gelingen. Sich dessen aber erstmal bewusst sein, ist schon ein guter Anfang, auf den sich aufbauen lässt.
Danke Vater, dass du mich immer wieder auf diese zwischenmenschlichen Dinge stupst, die bei mir nicht in Ordnung sind. DANKE!


Warten auf Gottes Zeitplan

In 3. Mose 26:4 steht: „[Ich] will es immer zur rechten Zeit regnen lassen.“ Wann ist die rechte Zeit? Ich glaube dann, wenn Gott weiß, dass wir bereit sind, wenn alle anderen Beteiligten bereit sind und wenn es in Gottes Masterplan passt. Gott hat einen individuellen Plan für unser persönliches Leben, aber er hat auch einen Masterplan für die ganze Welt.

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich frustriert war, weil in meinem Dienst nichts geschah. Ich wusste, dass ich dazu bestimmt war, Gottes Wort zu lehren, aber es öffneten sich absolut keine Türen für mich. Es schien, als hätte ich schon so lange gewartet. Ich fühlte mich bereit. Ich hatte mit Gott zusammengearbeitet. Er hatte große Arbeit in mir geleistet, und ich konnte einfach nicht verstehen, warum nichts passierte. Ich erinnere mich, dass ich fragte: „Gott, worauf wartest du jetzt? Bin ich nicht bereit?“ Er antwortete mir in meinem Herzen: „Du bist bereit, aber einige deiner Mitarbeiter noch nicht. Ich arbeite immer noch an einigen Dingen in ihrem Leben. Und du musst jetzt auf sie warten.“

Gott drängt, schiebt, gebietet, manipuliert oder zwingt die Menschen nicht. Er führt, leitet, veranlasst und schlägt vor. Dann ist jeder einzelne dafür verantwortlich, Gott seinen Willen zu seinem Ziel hinzugeben. Das dauert für eine Person länger als für eine andere. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür ist ein Single, der für den richtigen Partner betet. Gott bereitet diesen Partner vor, aber derjenige, der betet, hat es satt, zu warten, da oder sie nicht weiß, was hinter den Kulissen passiert. Gottes guter Plan braucht Zeit, oft mehr als wir erwartet haben. Die Erfüllung zu sehen, erfordert von den Menschen die Bereitschaft, auf den Segen „zur rechten Zeit“ zu warten.

Unser Warten ist leichter zu ertragen, wenn wir glauben, dass Gottes Zeitplanung perfekt ist. Er kommt ne zu spät, nicht einen einzigen Tag. Was auch immer der Grund für die Verzögerung ist, Galater 6:9 ermutigt uns: „Werdet nicht müde zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir auch den entsprechenden Segen ernten.““ Auch 1. Petrus 5:6 ermahnt uns, uns demütig unter die Hand Gottes zu beugen, damit er uns ehren kann, „wenn die Zeit dafür gekommen ist“.

Es gibt eine rechte Zeit für alle Dinge in unserem Leben, und es gibt uns Sicherheit uns auf Gottes perfektes Timing zu verlassen. Ich bete, dass ich in Gottes vollkommenen Willen mit seinem vollkommenen Timing bin . weder einen Schritt vor ihm noch einen Schritt hinter ihm. Ich hoffe, Sie werden auch so beten.

Ich möchte Sie auch daran erinnern, dass Sie genießen sollten, wo Sie sich gerade befinden, während Sie auf dem Weg dorthin sind, wohin Sie gehen. Gottes Timing ist perfekt. Wenn Sie frustriert sind, wird das nicht dazu führen, dass er sich beeilt! Genießen Sie das Heute, denn das ist alles, was Sie haben!

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 594 + 595 + 596 + 597 – 3. Mose 26

Gottes Schöpfung … @weena
Was es bringt und was es nicht so bringt – Segen und Fluch

1 Die letzten Ansagen, die Gott noch für seine Leute hatte, gingen so: „Ihr dürft euch auf keinen Fall irgendwelche Pseudogötter basteln, hört ihr? Ich will nicht, dass irgendwo in eurem Land so Teile rumstehen. Und erst recht will ich nicht, dass zu denen gebetet wird. Egal, ob die jetzt aus Holz oder aus Metall sind, aus Pappe oder Plastik, angesprayt oder mit Ölfarbe bemalt wurden. Ich bin der Chef, ich bin euer Gott!

2 Haltet den Sonntag ein und schuftet da nicht, das ist wichtig! Und habt Respekt vor dem besonderen Zelt, wo das ganz Besondere, das Heilige, steht. Ich bin Gott!

3 Wenn ihr euch an meine Anweisungen haltet und das tut, worauf ich Bock habe, dann werde ich euch mit Glück überschütten.

4 Ich werde dann dafür sorgen, dass es immer genau dann regnet, wenn ihr es braucht. Dann werden die Pflanzen auf euren Feldern immer gut wachsen und viele Früchte bringen.

5 Ihr werdet so eine fette Ernte einfahren, dass sich die Verarbeitung zum Beispiel von den Weizenkörnern so lange hinzieht, dass es bis in die Weinernte im Spätsommer reingeht. Und die Weinernte wird so fett sein, dass sie so lange geht, bis ihr schon wieder Weizenkörner aussäen könnt. Ihr werdet immer genug zu essen haben. Und ihr werdet immer in Sicherheit leben.

6 Ich werde dann auch dafür sorgen, dass es in eurem Land keinen Krieg geben wird. Wenn ihr nachts in die Heia geht, könnt ihr entspannt schlafen. Ihr braucht keine Panik zu schieben, dass ihr in der Nacht überfallen werdet. Auch vor wilden Tieren werde ich euch beschützen, die werden in dem Land, wo ihr wohnt, einfach verschwinden. Da sorg ich für. Und nie wird eine andere Armee in euer Land einfallen.

7 Wenn es mal Krieg geben sollte, werdet ihr die Feinde in die Flucht schlagen. Ihr werdet sie mit euren Kanonen wegpusten.

8 Fünf Leute von euch werden ausreichen, um hundert Feinde zu verjagen. Und hundert Soldaten werden eine Armee von zehntausend niedermachen. Eure Feinde werden sich in die Hosen machen, wenn ihr kommt.

9 Ich werde bei euch sein und dafür sorgen, dass ihr immer gesunde Kinder habt. Ihr werdet viele Babys kriegen, dafür werde ich sorgen. Wir haben einen Vertrag, und ich stehe hundert Prozent zu dem. Alles, was ich gesagt habe, werde ich auch tun.

10 Es wird immer so reichlich zum Essen am Start sein, dass ihr noch bei der neuen Ernte Sachen von der alten Ernte im Lager habt. Ihr werdet sogar die Reste wegschmeißen müssen, um Platz zu machen für die neuen Sachen.

11 Ich werde euch immer sehr nahe sein, ich bin mittendrin bei euch. Nie mehr will ich euch verlassen oder keinen Bock mehr auf euch haben.

12 Als euer Gott werde ich praktisch bei euch wohnen. Ich bin euer Gott, und ihr seid meine Leute.

13 Ich bin der Chef, ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, damit ihr dort nicht mehr für wenig Kohle Zwangsarbeit machen müsst. Aus dieser miesen 1-Euro-Job-Situation habe ich euch rausgeholt, eure Abhängigkeit wurde durch mich beendet, wegen mir braucht ihr jetzt nicht mehr wie blöd zu schuften.“

Wer nicht das tut, was Gott will, kriegt was auf die Ohren

14 „Wenn ihr das nicht tut, was ich von euch möchte, und euch die Sachen total egal sind, die ich zu euch gesagt habe,

15 wenn euch meine Gesetze wurscht sind und meine Regeln euch nicht mehr interessieren, dann brecht ihr den Vertrag, den ich mit euch gemacht habe.

16 Ich werde dann dafür sorgen, dass es euch echt dreckig geht. Ihr werdet krank werden und alle möglichen Seuchen bekommen. Ihr könntet dann blind werden und langsam vergammeln. Wenn ihr arbeitet, wird eure Arbeit umsonst sein. Die Sachen, die ihr auf dem Acker pflanzt, werden nämlich eure Feinde ernten.

17 Ja, sogar ich werde euer Feind sein, ich werde dafür sorgen, dass die Feinde euch besiegen. Ihr werdet Panik kriegen, weglaufen, obwohl niemand hinter euch her ist.

18 Das mach ich, damit ihr wieder zu mir zurückkommt. Wenn das nicht passiert, werde ich euch sogar siebenmal härter angehen als alles, was vorher passiert ist.

19 Ich werde eure Überheblichkeit plattmachen. Es wird nicht mehr regnen, der Himmel wird für euch wie Dauersolarium sein, und der Boden unter euren Füßen wird hart wie Beton.

20 Was ihr dann auch anfangen werdet, es ist alles egal. Auf euren Feldern wird nichts mehr wachsen, und die Obstbäume werden keine Früchte mehr tragen.

21 Falls ihr es dann immer noch nicht gecheckt habt und tut, was ich von euch möchte, dann muss ich die Strafe noch siebenmal krasser hochfahren.

22 Ich werde Wölfe und Löwen auf euer Vieh loslassen. Die werden eure Kühe, aber auch eure Kinder anfallen und auffressen. Es werden so viele von euch dabei draufgehen, dass man kaum noch Leute auf der Straße treffen wird.

23 Wenn ich euch egal bin, dann seid ihr mir auch egal. Ihr habt mich dann als euren persönlichen Feind. Ich werde euch siebenmal härter bestrafen als alles, was bis dahin passiert ist.

25 Weil ihr unseren Vertrag gebrochen habt, werde ich Armeen gegen euch auffahren lassen, die in euer Land einfallen. Wenn ihr euch dann in die Städte zurückzieht, werden dort schlimme Krankheiten ausbrechen. Die Feinde werden so einen dichten Angriffsring um euch legen,

26 dass Lebensmittel nicht mehr in die Städte reinkommen können. In der Zeit wird ein Backofen locker reichen, um das Brot von zehn Frauen zu backen, weil es nicht mehr genug Mehl geben wird. Brot wird Mangelware und in kleinen Portionen aufgeteilt werden. Wenn ihr das Brot von dem Tag aufgegessen habt, seid ihr dann genauso hungrig wie vorher, weil es so wenig ist.

27 Und wenn ihr dann immer noch nicht auf mich hört und keinen Bock auf mich habt,

28 werdet ihr mal erleben, wie es ist, wenn ich erst richtig den Hals kriege. Ich werde euch dann noch siebenmal härter bestrafen als vorher.

29 Ihr werdet so einen Hunger schieben, dass man bei euch die eigenen Kinder tötet, um ihr Fleisch zu essen.

30 Ich werde die ganzen Opfertische kaputt machen, wo ihr vorher Opferrituale für diese Plastikgötter durchgezogen habt, und auf den Schrotthaufen, die dann übrig bleiben, wird man eure Leichen finden. Ihr seid mir dann so eklig, ich will nichts mehr mit euch zu tun haben.

31 Wenn ihr mir Sachen opfert, ist mir das dann total egal. Eure Städte werde ich plattmachen, und die Häuser, wo ihr gebetet habt, werden von mir zerstört.

32 Ich werde höchstpersönlich euer Land zerfetzen. Das wird so übel sein, dass sogar eure Feinde davor Angst haben.

33 Ich werde euch auf die ganze Welt verteilen, mit der Kanone am Kopf jage ich euch überall hin. Eure Felder werden austrocknen wie eine Wüste, und von euren Städten wird nur noch ein Schrotthaufen übrig sein.

34 Dann wird euer Land zwangsweise endlich seine verdiente Ruhe bekommen, es wird seinen Dauersonntag haben, den ihr ihm wohl nicht gegönnt habt. In der Zeit werdet ihr als Gefangene abgeführt sein oder sonst wo bei euren Feinden leben.

35 Nachdem das Land plattgemacht worden ist, kann es dann die Freiheit und Entspannung bekommen, die ihr ihm nicht gönnen wolltet, als ihr dort noch gewohnt habt.

36 Die Leute, die von euch noch übrig sind, werden Depression und Angstzustände haben. In dem fremden Land werden sie schon Panik kriegen, wenn irgendwo eine Tüte raschelt, sie werden davonrennen, obwohl niemand hinter ihnen her ist.

37 Sie werden sich gegenseitig umrennen, weil sie denken, jemand wäre ihnen auf den Fersen, obwohl da niemand ist. Feinde werden mit euch dann ein leichtes Spiel haben.

38 Ihr werdet die letzte Wurst sein unter den anderen Nationen, sie werden euch töten, ihr werdet in ihrem Land nicht klarkommen können.“

Wie aber selbst dann noch alles wieder gut werden kann

39 „Die Kinder, die diese Megakrise überlebt haben, werden voll krank sein. In dem Land von ihren Feinden wird es ihnen nicht gutgehen, weil die ätzenden Sachen, die ihre Väter getan haben, auch sie betreffen.

40 Dann werden sie eingestehen, dass sie und die Generation vor ihnen richtig Mist gebaut haben. Sie werden erkennen, dass sie den Vertrag gebrochen haben, dass sie mich bekämpft haben und meine Feinde geworden sind.

41 Sie werden kapieren, dass ich sie bestrafen musste und dass ich sie in das Land ihrer Feinde abgeschleppt habe. Aber wenn sie endlich weich werden und ihren Stolz aufgeben, weil sie genug für ihre Schulden bezahlen mussten,

42 dann will ich mich an den Vertrag erinnern, den ich mal mit Jakob geschlossen habe. Diesen Vertrag, den ich auch schon mit Isaak und Abraham abgeschlossen habe, ich hab den nie vergessen. Ich werde sie dann in das Land bringen, was ich ihnen für ihre Nachkommen mal versprochen hatte.

43 Es war schon okay, dass sie aus dem Land rausgeschmissen wurden, sie mussten diese Zeit einfach nachholen, die sie mir nicht geben wollten. Sie müssen ihre Schulden bezahlen, sie haben meine Gesetze gebrochen, ihnen war total egal, was ich wollte.

44 Aber dass ich sie in einem Land leben ließ, das ihren Feinden gehört, bedeutet noch lange nicht, dass sie mir jetzt total egal geworden sind. Ich finde sie deswegen noch lange nicht so eklig, dass ich sie alle sterben lassen will. Ich steh zu meinen Verträgen. Ich bin der Chef, ich bin ihr Gott.

45 Schon mit ihren Opas habe ich einen Vertrag gemacht. Damals hab ich allen gezeigt, was ich draufhabe: ich hab meine Leute souverän aus Ägypten rausgeholt, ich wollte ihr Gott sein. Dieser Vertrag gilt für mich noch immer, ich bin Gott!“

46 Das waren jetzt die Gesetze und Regeln, die Gott den Israeliten gegeben hat. Es ging hierbei um die Beziehungen zwischen ihm und seinen Leuten. Er hat das Mose alles so gesagt, als er mit ihm auf dem Berg Sinai ein Treffen hatte.

Mein Schlüsselvers für heute

Ihr sollt euch keine nichtigen Götzen machen, euch kein Gottesbild und keine Steinsäule aufstellen, auch keine Steine mit eingemeißelten Bildern, um euch zur Anbetung davor niederzuwerfen, denn ich bin Jahwe, euer Gott.
(3. Mose 26:1)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dieses Kapitel beschreibt die zwei Wege, die Gott dem Volk aufzeigt: Gehorsam und Ungehorsam. Die Menschen des Alten Testaments wurden immer und immer wieder vor Götzendienst gewarnt. Wir fragen uns, wie auf diese Gegenstände aus Holz und Stein hereinfallen konnten. Doch Gott könnte uns die gleiche Warnung geben, denn wir sind auch anfällig dafür, Götzen an seine Stelle zu setzen. Götzendienst besteht darin, etwas anderes wichtiger zu nehmen als Gott, und unser Leben ist voll von solchen Versuchungen. Geld, Besitz, Aussehen, Sicherheit – das sind die Götzen von heute. Wenn wir all diese falschen Götter betrachten, die alles versprechen, was wir wollen, aber nichts von dem, was wir brauchen – sind wir dann wirklich so weit davon entfernt, Götzen zu verehren? Und ich danke diesen Gott, dass er mir das heute Morgen vor die Füße legt, ich habe meinen derzeitigen Götzen schon entdeckt. Ich spiele wahnsinnig gerne Canasta mit dem Handy. Das kann ich stundenlang. Das tue ich zur Zeit stundenlang und ich kann mich manchmal dem nicht entziehen. Wenn ich dem nicht Einhalt gebiete, kann es zur Sucht werden. Ich kenne mich mich. Noch ein Spiel und noch ein Spiel und nur noch eins … Dabei geht es ums nichts, nur um dieses doofe Gefühl, gewinnen zu wollen. Was für ein Irrsinn! Und wieder musste mich Gott mit der Nase drauf tunken, damit mir bewusst wird, was ich für Blödsinn mache. Nein, nicht das Spielen als solches, sondern das übermächtige Spielen. Also App entfernen.
Danke, du großer Gott! DANKE! Und danke, dass du mir jetzt die Möglichkeit gegeben hast, hier weiter zu schreiben, obwohl mein Notebook defekt ist. Es ist nur ein kleines Notebook, was ich jetzt habe, aber es reicht total aus. Und vielleicht bekomme ich ja das andere repariert wieder.
Nun starte ich wieder in den Tag, es steht einiges an. Heute Nachmittag ist der Notartermin und ich habe dann endlich die Verantwortung für die Wohnung los. Es wird mir ein Stein vom Herzen fallen. Bitte, Vater, lass alles gut und reibungslos passieren.
Und ich habe noch ein anderes wichtiges Anliegen. Vater, du weißt wie wichtig mir eine feste Tagesstruktur ist. Nun trage ich mich mit den Gedanken, einen weiteren Tierschutzhund aufzunehmen, um nicht in ein tiefes Loch zu fallen, wenn ich meine Keira hergeben muss. Ich habe auch schon zwei kleine Hunde entdeckt, einer davon könnte passen. Bitte Vater, mach die Türen weit auf, wenn es einer von beiden werden soll. Aber wenn du meinst, es ist nicht gut und richtig, schließe diese Tür ganz, ganz fest.
Danke, dass du da bist, danke, dass du dich um mich kümmerst. Danke.


Pause noch bis morgen

Mein Notebook ist kaputt. Da es noch keine 2 Jahre ist, noch Garantie besteht, habe ich es zur Reparatur eingeschickt. Heute Nachmittag bekomme ich vorübergehend ein anderes, bis ich das alte wiederhabe oder das Geld, dass ich mir ein neues kaufen kann. Blogbeiträge auf dem Tablet schreiben mag ich so gar nicht. Soll heißen, morgen geht es hier weiter …


Lassen Sie ihren Zorn los

In 3. Mose 25 lesen wir über das Erlassjahr, in dem alle Schulden erlassen und alle Schuldner begnadigt und freigelassen wurden.

Wenn wir in Christus sind, kann jeder Tag das Erlassjahr sein. Wir können denen, die uns etwas schuldig sind, sagen: „Ich vergebe dir und befreie dich von deiner Schuld. Es steht dir frei, zu gehen. Ich überlasse dich Gott, damit er sich um dich kümmert. denn solange ich versuche, mich um dich kümmeren, wird er es nicht tun.“

Nach der Bibel dürfen wir keine Person in ewiger Schuld festhalten, so wie wir selbst niemandem etwas schuldig bleiben sollen. Römer 13:8 lehrt uns: „Bleibt niemandem etwas schuldig, abgesehen von der Liebe, die ihr einander immer schuldig seid.“ Wir müssen lernen, den Menschen zu vergeben, indem wir ihnen ihre Schulden erlassen. Wir müssen auch erkennen, dass uns unsere eigenen Sünden durch Reue und Glauben an Jesus Christus ständig vergeben werden können. Wir können ein andauerndes Erlassjahr genießen.

Können Sie sich die Freude eines Menschen vorstellen, der erfährt, dass er aus einer zehn- oder zwanzigjährigen Haftstrafe begnadigt wurde? Das ist die gute Nachricht Kreuz. Weil Jesus unsere Schuld für uns bezahlt hat, kann Gott zu uns sagen: „Du schuldest mir nichts mehr!“ Unser Problem ist entweder, dass wir immer noch versuchen, unsere Schulden beim Herrn zu bezahlen, oder dass wir immer noch versuchen, unsere Schulden bei anderen einzutreiben. So wie Gott unsere Schuld gestrichen und uns vergeben hat, so sollen auch wir die Schulden der anderen erlassen und ihnen vergeben, was sie uns schulden.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 589 + 590 + 591 + 592 + 593 – 3. Mose 25

Das Jahr, in dem sich die Natur erholt

1  Gott sagte auf dem Berg Sinai noch Folgendes zu Mose:

2  „Richte den Israeliten von mir noch was aus: „Sobald ihr in dem Land seid, das ich euch versprochen habe, sollt ihr dafür sorgen, dass die Natur sich auch mal eine Zeitlang erholen kann, so ähnlich wie ihr euch sonntags entspannt.

3  Sechs Jahre lang könnt ihr auf euren Feldern arbeiten und Sachen aussäen. Sechs Jahre lang könnt ihr Wein anbauen und die Ernte einfahren.

4  Aber im siebten Jahr soll sich die Natur mal entspannen, da gehört sie radikal mir, eurem Gott. In der Zeit möchte ich nicht, dass ihr Sachen anbaut und erntet. Ihr sollt auch den Weinberg in der Zeit in Ruhe lassen und da nicht dran arbeiten.

5  Wenn sich Pflanzen von selbst vermehrt haben, dürfen die Früchte davon nicht im großen Stil abgeerntet werden, und wenn irgendwo Weintrauben von selbst wachsen, dann sollt ihr keine große Ernte veranstalten, weder um Vorräte zu horten noch um sie zu verkaufen. Die ganze Natur soll auch mal Pause machen in der Zeit.

6  Ihr könnt aber das einsammeln, was ihr grad zum Leben braucht. Auch für die Angestellten und Ausländer bei euch wird es locker reichen. Generell werden alle, die bei euch leben, immer genug zu essen haben.

7  Das reicht auch für die Tiere, egal ob die im Zoo, im Stall oder frei leben. Was auf den Bäumen oder auf dem Feld wächst, könnt ihr pflücken und gleich essen, wenn ihr wollt – so viel, wie ihr gerade zum Leben braucht.

Das „Schuldenerlassjahr“

8–9  Wenn ihr dieses Jahr zum siebten Mal gefeiert habt, also nach 49 Jahren, soll man am 10. Oktober des 50. Jahres, am Alles-wieder-gut-Tag, überall Feuerwehrsirenen losheulen lassen.

10  Dieses 50. Jahr soll für euch etwas ganz Besonderes sein, es soll heilig sein. Es ist das Jahr, wo Schulden erlassen werden, hier wird ein Resetknopf gedrückt, alles geht wieder auf null. Wenn ein Israelit seine Gitarre in einem Pfandhaus oder sein Haus oder sein Land verpfändet hat, dann bekommt er es an dem Tag wieder zurück. Wenn jemand einen Vertrag mit einer Firma bei euch eingegangen ist, aus dem er so einfach nicht mehr rauskommen würde, also so einen Knebelvertrag, der ist dann wieder frei, der Vertrag ist erloschen.

11  In diesem Jahr sollt ihr keine Samen auf die Felder aussäen, und was gerade wächst, auch wenn man es nicht ausgesät hat, darf nicht im großen Stil abgeerntet werden.

12  Auch wildwachsende Weintrauben oder Äpfel dürft ihr nicht ernten. Das ganze Jahr soll anders sein, es ist ein ganz besonderes Jahr. Es gehört mir, eurem Gott, es ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Dinge, die einfach so von alleine auf den Feldern wachsen, dürft ihr dabei schon essen, zum Sattwerden. Nur was man gerade braucht, darf man einsammeln.

13  In diesem Jahr, in dem alle Schulden erlassen werden, soll jeder seine Felder und sein Stück Land zurückbekommen, wenn er es irgendwie verkauft oder verpachtet hat.

14  Das muss euch von vorneherein klar sein, wenn ihr von einem eurer Leute ein Stück Land kauft oder es ihm verkauft.

15  Ihr müsst dabei im Preis berücksichtigen, wie viele Jahre der Käufer das Land behalten kann bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“, wo er es wieder zurückgeben muss.

16  Umso länger es bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“ dauert, desto höher wird der Kaufpreis. Umso weniger Jahre dazwischenliegen, desto weniger wird das Teil kosten. Davon hängt ja ab, wie oft er von dem Stück Land etwas ernten kann.

17  Ich möchte nicht, dass ihr euch gegenseitig bescheißt. Ihr sollt Respekt vor mir, eurem Gott, haben. Ich bin der Chef, und ich bin der einzige Gott weit und breit.

18  Tut, was ich euch sage, lebt nach den Gesetzen. Wenn ihr das tut, werdet ihr immer entspannt und in Sicherheit leben können.

19  Es wird euch in dem Land gutgehen und ihr werdet immer genug zu essen haben.

20  Jetzt fragt ihr euch bestimmt: Aber wovon sollen wir uns denn in diesem siebten Jahr ernähren, wenn wir da nichts aussäen und auch nichts ernten dürfen?

21  Passt mal auf, ich werde euch im sechsten Jahr so fett beschenken, dass die Sachen sogar für drei Jahre reichen.

22  Selbst wenn ihr im achten Jahr dann wieder ausgesät habt, könnt ihr von der letzten fetten Ernte noch so lange leben, bis die neuen Sachen fertig gewachsen und am Start sind.“

Das Land gehört Gott

23  „Land darf nie für immer verkauft werden. Das gehört nämlich nicht wirklich euch, sondern mir. Ihr lebt bei mir, als ob ihr nur zu Gast wärt bzw. als Leute, denen ich das Land nur geliehen habe.

24  Wenn ein Typ ein Stück Land verkauft, muss immer auch ein Rückkaufsrecht mit im Vertrag stehen.

25  Wenn jemand von euch bankrottgeht und sein Grundstück verkaufen muss, dann soll der nächste Verwandte mit seinem Besitz dafür haften. Er soll das Teil zurückkaufen, wenn er die Kohle dafür hat.

26  Angenommen, es gibt jetzt niemanden, der so viel Geld dafür aufbringt, aber der Typ selber kriegt die Kohle doch noch zusammen,

27  dann muss er für den Rückkauf nur das Geld zurückbezahlen, das das Teil dann noch wert ist. Das hängt davon ab, wie viele Jahre es noch bis zu dem Jahr sind, wo alle Schulden erlassen werden, denn dann gehört das Grundstück ja sowieso wieder ihm.

28  Wenn er die Kohle nicht zusammenkratzen kann, um alles zurückzukaufen, dann bleibt das Grundstück im Besitz vom Käufer. Wenn dann dieses Jahr kommt, wo alle Schulden erlassen werden, geht es aber wieder zurück an den ursprünglichen Besitzer.

29  Falls jetzt jemand mal ein Haus verkaufen will, das irgendwo in der Stadt liegt, dann gilt das Rückkaufsrecht nur für ein Jahr.

30  Wenn es in der Frist nicht zurückgekauft wird, geht es für immer in den Besitz vom Käufer und von seinen Erben über. Auch in diesem Jahr, wo Schulden erlassen werden, muss er es nicht zurückgeben.

31  Ein anderer Fall ist, wenn das Haus in einem Dorf liegt. Es wird dann genauso verhackstückt wie ein Stück Land. Man kann es immer zurückkaufen, und in dem ,Schuldenerlassjahr‘ geht es sowieso an den ursprünglichen Besitzer zurück.

32–33  Die Levi-Leute können jederzeit die Häuser in den Städten, die ihnen zugeteilt werden, zurückkaufen, und sie gehen auch automatisch in ihren Besitz zurück, wenn das ,Schuldenerlassjahr‘ abgeht. Diese Städte werden dem Familienstamm Levi extra zugeteilt, die werden kein eigenes Gebiet bekommen von dem Kanaan-Land, das ich euch geben werde.

34  Die Wiesen bei diesen Städten, auf denen die Kühe grasen können, dürfen generell nicht verkauft werden. Sie werden nämlich immer den Levi-Leuten gehören.“

Keine Knebelverträge mit den eigenen Leuten

35  „Wenn ein Kollege von dir, dein Bruder oder dein Nachbar keine Kohle mehr hat und alles, was mal seins war, jetzt der Bank gehört, dann greif ihm unter die Arme! Sorg dafür, dass er wenigstens wie ein Ausländer oder ein Sozialhilfeempfänger bei euch leben kann.

36  Wenn er Schulden bei dir hat, fordere keine Zinsen von ihm. Du sollst Respekt vor Gott haben, und dein Kollege hat genauso das Recht zu leben wie du.

37  Und wenn du dem mit Lebensmitteln aushilfst, erwarte nicht, dass er dir das Geld dafür mit einem Aufschlag zurückbezahlt.

38  Ich bin der Chef, ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, weil ich euch das Land Kanaan schenken will. Ich möchte, dass ihr schnallt, dass ich Gott bin.

39  Wenn ein Kollege von dir wirklich total pleite ist, dass er dir seine Arbeitskraft verkaufen muss, dann mach keinen Knebelvertrag mit ihm.

40  Er soll für dich wie ein normaler Angestellter arbeiten, mit einem ordentlichen Vertrag. Bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“ soll er für dich arbeiten.

41  Ab dann sind er und seine ganze Familie wieder frei. Er kann zu seiner Familie zurückgehen und die Sachen, die er von seinem Vater geerbt hat, kriegt er auch zurück.

42  Das ist nämlich so, dass im Grunde alle Israeliten sowieso mir gehören. Ich habe sie aus Ägypten rausgeholt. Darum dürfen sie auch keine Knebelverträge haben.

43  Ich möchte, dass ihr meine Ansagen mit Respekt behandelt. Zwingt keinen von euren Leuten dazu mit Knebelverträgen, für euch zu arbeiten.

44–45  Wenn ihr mal Leute braucht, die auch Drecksarbeit machen, dann könnt ihr ja Gastarbeiter von außerhalb anmieten. Das gilt auch für die Kinder von denen, die bei euch geboren wurden. Ihr könnt sie immer für euch arbeiten lassen.

46  Das Arbeitsverhältnis können eure Kinder dann übernehmen, wenn ihr mal sterbt. Aber die anderen Israeliten sind alle eure Brüder, mit denen dürft ihr keine Knebelverträge abschließen, okay?“

Wie sich jemand aus einem Knebelvertrag freikaufen kann

47  „Jetzt kann es passieren, dass ein Ausländer bei euch mal echt Kohle macht und reich wird, ein Israelit aus seiner Nachbarschaft aber pleite geht und dann mit ihm ein Arbeitsverhältnis eingeht.

48  Wenn das so ist, kann sich der Israelit aber immer wieder davon freikaufen. Einer seiner Brüder oder sein Onkel oder auch sein Vetter oder ein anderer Verwandter kann die Kohle für ihn abdrücken und ihm die Freiheit zurückkaufen. Falls er so viel gespart hat, kann er das natürlich irgendwann auch selber tun.

50  Der Preis wird so ermittelt, indem er die Jahre zusammenrechnet, die er für den Chef gearbeitet hat. Dann berechnet er noch, wie viel der Typ bis zum nächsten ,Schuldenerlassjahr‘ arbeiten müsste.

51  Die Summe, die der aufbringen muss, entspricht dann der Zahl der Jahre, die dann noch kommen würden, bis die Zeit da ist, wo alles wieder resetet wird.

52  Wenn es nur noch ein paar Jahre sind, bis diese Zeit kommt, dann soll das in die Berechnung einfließen. Umso mehr Jahre, desto höher der Preis.

53  Sein Chef soll mit ihm anständig umgehen. Er soll mit ihm so verfahren, wie mit einem normalen Angestellten, der seit Jahren seine Bezahlung bekommt.

54  Wenn er sich nicht freikaufen kann, dann muss er aber auf jeden Fall in dem nächsten ,Schuldenerlassjahr‘ freikommen.

55  Warum? Weil mir alle Menschen gehören, und die Israeliten sind eigentlich meine Angestellten, sie gehören nur mir. Ich habe sie aus Ägypten rausgeholt. Ich bin der Chef, ich bin Gott!“

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Das Land darf nicht endgültig verkauft werden, denn das Land gehört mir. Für mich seid ihr nur wie Fremde und Gastarbeiter.
(3Mo 25:23)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das Volk Israel würde erst in Kanaan Land besitzen, doch laut Gottes Plan war nur Gottes Eigentum absolut. Er wollte, dass sein Volk sich von Habgier und Materialismus fernhielt.
Wenn wir die Einstellung vertreten, Gottes Eigentum zu verwalten, stellen wir unseren Besitz anderen zur Verfügung. Das fällt schwerer, wenn man sich selbst für den Eigentümer hält. Betrachten wir uns als Verwalter und nicht als Eigentümer der Dinge, die uns anvertraut wurden.
Auch ich muss mir das immer wieder vor Augen führen, dann fällt es ganz leicht, abzugeben, weil ich weiß, dass es Gott gut findet, mit anderen zu teilen.
Auch der Umweltschutz sieht man in einem anderen Licht. Wir sollen unsere Erde „verwalten“, nicht ruinieren. Und zum Schluss mache ich mir immer wieder klar, dass das, was ich besitze, nur besitze, weil es mir Gott zur Verfügung stellt. Selbst die Dinge, die wir meinen, erarbeitet zu haben und mit Recht als Eigentümer zu besitzen … Nein, wenn Gott nicht möchte, dass wir dies oder jenes nicht haben sollen, dann haben wir es auch nicht, dann können wir ganz umsonst strampeln. Sind wir zufrieden, mit dem, was wir haben! Das macht ein ruhiges Herz. Gott sorgt für uns. Und wenn er uns mehr gibt, als wir brauchen, dann deshalb, dass wir abgeben. Ich gebe unheimlich gern ab. Das macht mich glücklich. Auch wenn meine Mutter früher immer meinte, ich werde noch mein letztes Hemd verschenken. Ja, werde ich. Klingt selbstlos. Ja, klingt so. Am allerliebsten schenke ich heimlich, dass es keiner merkt, dass es von mir kommt. Rummel und Lobsammelei ist mir sehr peinlich. Introvertiert eben.
Und danke, Vater, dass du mich so überreichlich mit allem versorgt hast: Wohnung, Essen, Kleidung, alles mehr als ich brauche. DANKE!


Tag 587 + 588 – 3. Mose 24

Gottes Schöpfung … @weena
Der Kerzenständer und die Brote

1  Gott sprach mal wieder mit Mose.

2  „Sag den Leuten von Israel, dass sie genug Kerzen vorbeibringen sollen, damit für den siebenarmigen, goldenen Leuchter, der im besonderen Zelt vor dem Vorhang steht, immer genug Kerzen da sind.

3–4  Aaron hat den Job, abends die Kerzen, die oben auf dem Leuchter dran sind, anzuzünden, damit sie die ganze Nacht brennen können. Dieses Gesetz gilt ab jetzt für immer.

5  Dann lass mal zwölf Brote backen, die immer aus 2,5 Kilo Mehl gemacht werden.

6  Leg die Brote in zwei Haufen auf den goldenen Tisch, der im besonderen Zelt vor dem Vorhang steht.

7  Auf jeden Haufen legst du ein paar gute Räucherstäbchen. Die Stäbchen werden dann abgeraucht, und das ist ein Zeichen dafür, dass diese Brote mir gehören.

8  Jeden Sonntag soll Aaron neue Brote dort drauflegen. So muss das ab sofort gemacht werden, für immer.

9  Wenn die Brote vom Tisch genommen werden, gehören sie Aaron und seiner Familie. Das ist ihr Anteil an den Opfersachen, und das gilt auch für immer. Weil sie etwas ganz krass Besonderes sind, müssen sie auch beim besonderen Zelt gegessen werden.

Wenn ein Mann über Gott ablästert

10–11  In dem Zeltlager, wo die Israeliten wohnten, war ein Typ, der eine israelitische Mutter und einen ägyptischen Vater hatte. Seine Mutter hieß Schelomit. Sie war eine Tochter von Dibris, der aus dem Familienstamm Dan stammte. Der Typ fetzte sich an einem Abend mal voll mit einem Israeliten. Im Streit sagte der dann echt ätzende Sachen über Gott und verarschte ihn. Er wurde dann verhaftet und zu Mose gebracht.

12  Mose steckte den erst mal in den Knast und redet mit Gott über den Fall. Er wollte von ihm wissen, was er mit dem jetzt machen sollte.

13  Gott sagte zu Mose:

14  „Führe den Mann ab und bring ihn an eine Stelle, die außerhalb von eurem Zeltlager liegt. Alle Zeugen, die dabei waren und sein Rumgeläster gehört haben, sollen ihre Hände auf seinen Kopf legen. Und danach soll die Gemeinschaft ihn so lange mit Steinen beschmeißen, bis der krepiert ist.

15  Den Israeliten musst du das dann noch folgendermaßen erklären:

16  ,Wer über Gott ablästert und seinen Namen verarscht, hat kein Recht mehr da drauf zu leben. Das gilt für alle von euch, alle Israeliten und alle Ausländer die bei euch leben: Wer Gott verarscht muss sterben.‘“

Ausgleichende Gerechtigkeit

17  Wenn jemand einen anderen Menschen tötet, muss der auch getötet werden.

18  Wenn jemand eine Kuh tötet, muss er sie ersetzen, zur Not auch nur kohletechnisch im Wert einer Kuh. Das ist ab jetzt eine Grundregel: Jedes Leben muss mit einem Leben bezahlt werden.

19  Wenn jemand absichtlich einen anderen Menschen verletzt, muss man dem, der das getan hat, die gleiche Verletzung zufügen.

20  Wenn jemand einem anderen Menschen einen Knochen bricht, dann soll man dem auch den gleichen Knochen brechen. Wenn er den am Auge verletzt, soll man ihn auch am Auge verletzen. Wenn er dem einen Zahn ausschlägt, soll man ihm den gleichen Zahn ausschlagen. Diese Grundregel soll bei euch immer gelten: Ein blaues Auge wird mit einem blauen Auge bezahlt, ein ausgeschlagener Zahn mit einem ausgeschlagenen Zahn. Was jemand einem antut, wird auch gleichzeitig seine eigene Strafe werden.

21  Wenn jemand eine Kuh tötet, dann muss er eine neue Kuh organisieren. Aber wenn jemand einen Menschen umbringt, dann hat er sein eigenes Leben verspielt.

22  Dieses Gesetz gilt für jeden, egal ob er ein Israelit ist oder ein Ausländer, der bei euch lebt. Ich bin Gott, euer Gott!“

23  Mose erzählte seinen Leuten diese ganzen Sachen, die Gott ihm gesagt hatte. Sie taten alles genau so und befolgten die Ansagen, die Gott gemacht hatte. Den Typen, der über Gott abgelästert hatte, brachten sie außerhalb des Zeltlagers und bewarfen ihn so lange mit Steinen, bis er tot war.

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Knochenbruch für Knochenbruch, Auge für Auge, Zahn für Zahn. Der Schaden, den er einem Menschen zufügt, soll ihm zugefügt werden.
(3Mo 24:20)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

„Auge um Auge, Zahn um Zahn“ … kennt wohl jeder und wird ganz oft dazu benutzt, um die eigene Rache zu rechtfertigen. ABER: Hierbei handelt es sich um Verhaltensrebgeln für Richter, nicht um die Billigung persönlicher Rache. Die Kernmessage lautet, dass die Straf der Straftat entsprechen muss und nicht darüber hinausgehen darf.
Wie einfach, wie logisch.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute beginnt wieder eine neue Woche und ich versuche, wieder in meine normale Struktur hineinzukommen. Ja, ich habe noch Schmerzen, aber es ist für mich so wichtig, wieder einen normalen Alltag zu bekommen, weil es nächste Woche ziemlich anstrengend wird. Jeden Tag ein anderer Termin. Es wird mir jetzt schon ganz gruselig, wenn ich daran denke. Bitte, lieber Vater, hilf mir dabei. Hilf mir, alles in Ruhe, ohne Druck und mit dem Blick zu dir zu erledigen. Dazu wäre es eben gut, wenn ich in der jetzige Woche ganz entspannt in die Wochenstruktur hineinkomme. Vater, du kennst mich so genau, du weißt, was wichtig ist für mich.
Ja, danke. Du sagst mir gerade, Päckchen packen. Die ganzen Termine in Päckchen packen. Und immer nur eins öffnen. Ja, danke, dass du mich daran erinnert hast. So wird es gehen. Bitte pass gut auf mich auf. Diese Woche. Nächste Woche. Immer. Schütze und behüte mich und halte alles Böse von mir fern. Bitte tu dies auch für D. und den Jungs. Lass sie in ihrem neuen Job gut ankommen. Vater, was hältst du A., dass er sich so verrannt hat und so auf alle WhatsApp-Nachrichten resignierend reagiert. Geht es ihm so schlecht. Bitte Vater, lass ihn einen Ausweg finden aus seinem selbstgeschaffenen Gefängnis. Bitte, gib ihm die Kraft, sich von Dingen zu lösen, die ihm nicht gut tun und neue Wege zu gehen. Ich wünschte mir, er fände zurück, aber nach mir geht es natürlich nicht. Bitte, kümmere dich um ihn und dass er für seinen Sohn ein guter Vater sein kann. Und nun starte ich in den Tag und wie sagte Martin Luther so schön: „Ich bitte dich, gib mir Kraft und Mut, heute so zu leben wie es dir gefällt! Denn ich lege mich mit Leib und Seele und allem, was mich ausmacht, in deine Hände. Lass deine Engel an meiner Seite sein, damit das Böse keine Macht über mich hat. Und nun einen guten Start in den Tag!“
Amen


Tag 583 + 584 + 585 + 586 – 3. Mose 23

Gottes Schöpfung … @weena
Feiertage und Feste

1  Gott wollte dann von Mose, dass er den Israeliten noch was sagt:

2  „Es gibt da noch so ein paar Feiern, die für euch gesetzt sind. Ihr sollt die als ganz besondere Zeiten organisieren, die nur für Gott sind.

3  Den Sonntag sollt ihr feiern. Sechs Tage ist Maloche angesagt, aber am siebten Tag, am Sonntag, müsst ihr euch entspannen, das ist voll wichtig. Dieser Tag ist anders als die anderen Tage, und der gehört ganz und total Gott. Das ist jetzt eine Regel, die überall passt, egal wo ihr gerade zu der Zeit wohnt.

4  Die anderen Feiern, die für Gott wichtig und ganz besonders sind, kommen jetzt:

Die Passaparty

5  Jeden 14. April sollt ihr für Gott die Passaparty machen, abends, wenn es dunkel wird.

6  Am nächsten Tag geht es dann mit dem Fest der Fladenbrote weiter. Das soll sieben Tage lang für Gott abgefeiert werden. In der Woche dürft ihr nur Brot essen, das ohne Hefeteig gemacht worden ist.

7  Am ersten Tag der Woche sollt ihr einen Gottesdienst veranstalten und auf keinen Fall arbeiten.

8  Und die ganze nächste Woche sollt ihr Opferrituale für Gott durchziehen. Am Ende der Woche ist wieder Beten statt Arbeiten angesagt.“

Das Erntefest und der Sieben-Wochen-Rave

9  Dann sollte Mose den Israeliten noch von Gott sagen:

10  „Wenn Gott euch in diese Gegend geführt hat und ihr dort lebt und es ist dann Ernte, dann muss die erste Fuhre der Priester bekommen.

11  Das übergibt der Priester dann an einem Montag durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch an Gott. Gott freut sich da drüber, er wird euch dann helfen.

12  Gebt Gott an dem Tag außerdem noch ein gut gebautes Schaf, was ein Jahr alt ist. Es soll ihm geschenkt werden, in Form von einem Abfackelopfer, was man komplett verbrennt.

13  Dann braucht ihr noch ein Essensopfer mit 2,5 Kilo gutem Mehl, was mit Olivenöl verknetet wurde. Da steht Gott voll drauf. Als Trinkopfer gibt es dann noch einen Liter Wein.

14  Von der neuen Ernte dürft ihr erst essen, nachdem ihr dieses Opferritual durchgezogen habt. Dieses Gesetz gilt ab sofort und wird immer und überall gelten, egal wo ihr gerade wohnt.“

15  „Ab dem Montag, an dem ihr Gott was von den Weizenkörnern geschenkt habt, fangt ihr an, sieben Wochen zu zählen.

16  An dem Montag nach sieben Wochen schenkt ihr Gott dann wieder ein Essensopfer von den neuen Sachen, die gerade geerntet wurden.

17  Jede von euren Familien soll zwei Brote einpacken und die mit zum besonderen, heiligen Zelt nehmen. Jedes Brot soll aus 2,5 Kilo Weizenmehl gemacht werden, das mit Hefeteig versetzt wurde. Sie sind ein Geschenk für Gott von der ersten Weizenernte.

18  Außer dem Brot soll die ganze Gemeinschaft Gott noch sieben Schafe opfern, die ein Jahr alt und voll in Ordnung sind. Dazu noch einen Stier und zwei männliche Schafe, die alle als Abfackelopfer komplett verbrannt werden sollen. Dazu soll man noch die Essens- und Trinkopfer machen, die zu dem Zweck vorgeschrieben sind. Da freut sich Gott voll drüber.

19  Ich möchte auch noch eine männliche Ziege haben, als so ein Opfer, das man macht, um den ganzen Mist wegzunehmen, der aus Versehen gebaut wurde. Und dann braucht es noch zwei Schafe, die ein Jahr alt sind, für ein Dankopfer.

20  Der Priester übergibt Gott durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch die ganzen Brote und alle Sachen, die geopfert werden sollen. Das sind ganz besondere Geschenke für Gott, und am Ende können die Priester die haben.

21  Dieser Tag soll für euch etwas ganz Besonderes sein, er ist heilig. An dem Tag sollt ihr auch nicht arbeiten. Dieses neue Gesetz gilt ab sofort und für immer. Und egal wo ihr auch gerade wohnt, es passt für euch.

22  Wenn ihr eure Felder aberntet, dann müsst ihr an den Seiten immer einen Rand lassen, der stehenbleibt. Und ihr dürft auch nicht noch ein zweites Mal auf das Feld, um die Sachen einzusammeln, die liegengeblieben sind. Das soll für die Arbeitslosen, Ausländer und Sozialhilfeempfänger bleiben. Ich bin der Chef, euer Gott!“

Neujahr

23  Gott sagte dann noch zu Mose:

24 „Sag deinen Leuten auch noch das hier: ‚Neujahr soll ein Tag sein, wo ihr euch entspannen könnt. Für Gott ist dieser Tag etwas ganz Besonderes, er ist heilig. An dem Tag sollt ihr einen Gottesdienst mit ordentlich viel Mucke veranstalten, damit ihr Gott nicht vergesst.

25  Ihr dürft da auf keinen Fall arbeiten, stattdessen sollt ihr für Gott Opferrituale durchziehen!‘“

Der Alles-wieder-gut-Tag

26  Außerdem sagte Gott noch zu Mose:

27  „Am 10. Oktober ist der Tag, wo alles wieder gut wird. Da bringt ihr im besonderen, alleroberheiligen Bereich im Zelt wieder alles in Ordnung, was ihr an Mist gebaut habt. Ihr sollt an dem Tag auf Essen und Trinken verzichten und für mich einen Gottesdienst und Opferrituale machen.

28  Ich möchte, dass ihr an diesem Tag nicht arbeitet. Es ist der Tag, wo alles wieder gut wird, ich habe euch mit mir versöhnt.

29  Wer aber an dem Tag keinen Bock drauf hat, für mich auf Essen und Trinken zu verzichten, der muss rausgeschmissen werden.

30  Gott wird auch höchstpersönlich diejenigen rauspicken und töten, welche unter seinen Leuten an diesem Tag trotzdem arbeiten.

31  An dem Tag ist das eine sehr radikal gemeinte Ansage. Da sollt ihr nicht arbeiten, und zwar für immer und egal, wo ihr gerade rumhängt.

32  Es ist total wichtig, dass man an dem Tag, an dem alles wieder gut wird, nicht arbeitet und diese Sachen tut, um zu zeigen, dass man sich ändern will. Vom Abend des 9. bis zum Abend des 10. müsst ihr das unbedingt durchziehen, ihr dürft nicht arbeiten.“

Das „Fest der Blätterbuden“

33  Dann sagte Gott zu Mose:

34  „Sag den Israeliten folgendes: ,Am 15. Oktober beginnt das ›Fest der Blätterbuden‹. Sieben Tage lang sollt ihr dieses Fest radikal für Gott abfeiern.

35  Der Tag ist ganz wichtig, er ist sehr besonders. Wie gesagt, sollt ihr da nicht arbeiten.

36  Ihr sollt sieben Tage lang Opferrituale für Gott abfackeln. Am achten Tag sollt ihr einen Gottesdienst feiern und noch mehr Opferrituale abfackeln. An dem Tag sollt ihr eine Riesenparty feiern. Ihr dürft in der Zeit nicht arbeiten.

37  Das sind die Feste, die man für Gott feiern soll. Es sind ganz besondere Zeiten und sollen als solche auch angesagt werden. In der Zeit schenkt ihr Gott Opfersachen, ihr zieht Abfackelopfer, Essensopfer, Trinkopfer und Dankopfer durch, genau so, wie es für das jeweilige Fest vorgesehen ist.

38  Dazu feiert ihr jede Woche den Sonntag als den Tag, der alleine Gott gehört, und zieht immer auch die Opferrituale durch, die ihr sowieso machen wolltet, freiwillig oder weil ihr etwas versprochen habt.

39  Zum ›Fest der Blätterbuden‹, das nach der Ernte am 15. Oktober anfängt, hab ich noch was Wichtiges zu sagen. Es soll ja mit dem Tag anfangen und aufhören, wo ihr euch entspannen sollt. Und zwar

40  nehmt ihr am ersten Tag von der Woche, wo die Feier steigt, die leckersten Früchte von euren Obstbäumen. Dann nehmt ihr noch ein paar Zweige von den Birken und den Eichen und den Weiden, die bei euch wachsen. Und dann feiert ihr sieben Tage lang eine große Party, wo ihr abgeht auf Gott! Nur euer Gott soll dabei groß rauskommen, und nur ihn sollt ihr da feiern.

41  Ihr sollt dieses Fest jedes Jahr im Oktober machen. Das ist jetzt ein Gesetz, und das gilt für immer.

42  Alle Leute aus Israel sollen sieben Tage in eine ›Blätterbude‹ ziehen, eine Hütte die nur aus Zweigen und Laubblättern besteht.

43  Eure Kinder und die Kinder von euren Kindern sollen sich immer da dran erinnern, dass Gott eure Leute mal in solchen Blätterbuden hat wohnen lassen. Das war auf dem Weg aus Ägypten raus in das Land, was er euch versprochen hatte.‘“

44  Das waren die Gesetze für die religiösen Feste und Partys, die Gott durch Mose seinen Leuten gesagt hatte.

(Text: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Der HERR befahl Mose,
den Israeliten Folgendes weiterzusagen: »Dies sind die heiligen Feste, an denen sich das ganze Volk zu meiner Ehre versammeln soll. … «
(3Mo 23:1-2 HfA)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Feiertage zusammengefasst:

aus: „Quelle fürs Leben – Die Studienbibel für jeden Tag“

Gott setzte mehrere nationale Feiertage im Jahr für Festlichkeit, Gemeinschaft und Anbetung fest. Man kann viel über Menschen in Erfahrung bringen, wenn man beobachtet, welche Feste sie feiern und wie sie diese Feste begehen. Wie begehen wir im Allgemeinen Feiertage? Welche Schlüsse kann man daraus über unsere Werte ziehen? Wenn ich an das in Kürze kommende Halloween denke, kommt mir das Gruseln. Und ich weiß wiedermal, warum ich diese aus den Staaten kommende Kürbis-Grusel-Geister-Fest so gar nicht mag. Aber auch die Konsumschlacht zu Weihnachten. Und was denkt sich Gott, wenn er sieht, dass an dem Tag, wo Christus auferstanden ist, die Leute bunte Osteier und Schokohasen suchen? Nichts gegen Ostereier oder Schokohasen, sie sind letztlichen gekochte Eier und Schokolade – beides mag ich – aber die Kombi zur Auferstehung ist eine so derartige Anmaßung. Mag ja jeder feiern, wie er gern möchte, aber Christen sollten auch darüber nachdenken, was denn Jesu damit für ein weitreichendes Ding getan hat.
Oder der „Herrentag“. … Ach, ich werde gerade ein bisschen wütend und sollte mich lieber darauf konzentrieren, wie und was ich an diesen Tagen mache. Wie ich mich verhalte.
Heute habe ich auf Instagram Folgendes in einer Story gelesen:

Und jetzt gerade geht es mir genauso. Sehr schlecht. Ich sollte klein und bei mir bleiben. Nicht umsonst hat Gott mir gerade heute dieses vor die Füße gelegt. Danke Vater, dass du mich auf so sanfte Art zurechtweist. Danke!

Tag 581 + 582 – 3. Mose 22

Wer was von den Opfersachen essen darf und wer nicht

1  Gott redete mal wieder mit Mose. Er sagt zu ihm:

2  „Mose? Sag mal Aaron und seinen Söhnen, dass sie Respekt haben sollen, wenn sie mit den besonderen Geschenken zu tun haben, die mir die Israeliten geben! Sonst werde ich von denen in den Dreck gezogen. Ich bin Gott!

3  Wenn irgendwann mal einer von euch auf die Idee kommt, sich diesen besonderen Geschenken zu nähern, der dann aber dabei verdreckt und ,unrein‘ ist, dann fliegt er sofort raus. Ich will den nicht mehr sehen, für immer. Ich bin Gott!

4  Keiner aus der Familie von Aaron darf bei dem Essen mitmachen, wo die ganz besonderen Geschenke verspachtelt werden, wenn er dabei noch dreckig, also ,unrein‘ ist. Damit meine ich jetzt auch, wenn der zum Beispiel diese ansteckende Hautkrankheit ‚Aussatz‘ hat. Aber auch, wenn der einen ekligen Ausfluss hat oder etwas berührt hat, was durch einen Toten verdreckt wurde, oder wenn er auch nur irgendwie im Schlaf Sperma abgespritzt hat, gilt das.

5  Falls er Kakerlaken oder anderes Ungeziefer angefasst hat oder einen Menschen, der irgendwie verdreckt und ,unrein‘ ist,

6–7  dann ist er selbst auch verdreckt, er ist ,unrein‘. Dieser Zustand geht bis abends. So lange darf er nichts von den besonderen Sachen essen, die für das Opferding bestimmt sind. Wenn es dunkel geworden ist, soll er mal anständig duschen. Und dann ist er wieder sauber, er ist rein und darf auch von den besonderen Geschenken was essen. Er muss sich ja auch von irgendwas ernähren.

8  Keiner aus der Familie von Aaron darf Fleisch essen, das von Tieren kommt, die irgendwo tot auf der Straße rumliegen. Das macht ihn dreckig, er wird dann ,unrein‘. Nicht vergessen, ich bin Gott!

9  Die Priester sollen die Sachen durchziehen, die ich gesagt habe. Sie sollen da drauf aufpassen, dass sie keinen Mist bauen und dann irgendwie sterben, weil sie die ganz besonderen Sachen essen, obwohl sie innerlich total verdreckt sind. Ich bin Gott. Ich habe die Leute, die Priester werden sollen, extra für den Job ausgesucht.

10–11  Nur wer zu der Familie von einem Priester gehört, darf von den besonderen Opfersachen was essen. Ein Angestellter, der von einem Priester fest angestellt wurde und bei ihm wohnt, darf auch davon was essen und auch dessen Kinder. Aber keiner, der nur vorübergehend bei ihm lebt und arbeitet.

12  Wenn jetzt die Tochter von einem Priester einen Mann heiratet, der selbst kein Priester ist, dann darf sie von diesen besonderen Opfersachen nichts mehr essen.

13  Falls nun ihr Mann irgendwann tot ist oder sie von dem Typen rausgeschmissen wurde und es aus der Ehe keine Kinder gibt und sie dann wieder zu Hause bei ihrem Vater einzieht, dann darf sie die Sachen wieder essen, die ihr Vater als Priester auch essen darf. Aber nur wer wirklich zu einer Priesterfamilie gehört, darf davon essen.

14  Nun kann es passieren, dass einer aus Versehen was davon isst. Dann muss er es dem Priester ersetzen und noch 20 Prozent drauflegen.

15  Die Priester müssen dafür sorgen, dass die besonderen Geschenke nicht von jedem Pups gegessen werden. Und sie müssen so gegessen werden, wie Gott es gesagt hat, sonst werden sie dreckig.

16  Sonst bekommen die Israeliten ein Problem, sie werden schuldig. Ich bin Gott, und diese Geschenke sind etwas ganz Besonderes, weil sie für mich sind, sie sind heilig.“

Was für Tiere taugen zum Opfern und was für welche nicht?

17  Gott redete dann mal wieder mit Mose.

18  „Mose? Sag mal Aaron und seinen Söhnen, aber auch allen anderen Israeliten Folgendes: ,Das gilt für jeden, der bei euch lebt, egal ob er ein Ausländer ist oder aus euren Familien stammt. Wenn er sein Opferritual durchziehen will, weil er etwas versprochen hat oder einfach so, freiwillig, und er es als Abfackelopfer machen will,

19  dann muss das Tier bestimmte Eigenschaften mitbringen. Es muss gesund und auch sonst voll in Ordnung sein. Außerdem soll es männlich, und entweder ein Schaf, eine Ziege oder ein Rind sein.

20  Ihr dürft keine Tiere opfern, die irgendeine Behinderung haben, denn die würde ich nicht akzeptieren.

21  Wenn jemand so ein Dankopfer für mich durchziehen will, um irgendein Versprechen zu erfüllen oder einfach nur so, und er nimmt dabei ein Rind, ein Schaf oder eine Ziege, dann akzeptiere ich das nur, wenn das Tier keine Behinderung hat.

22  Ein Tier, das keine Augen hat oder verkrüppelt ist, das nur drei Beine hat oder eine fiese Entzündung oder Krankheiten an der Haut, will ich nicht haben. So was darf gar nicht als ein Opfer auf meinen Altar kommen.

23  Man kann so ein Tier mit krummen Beinen als so ein freiwilliges Opfer an mich schenken, das ist okay. Aber als ein Opfer, mit dem man ein Versprechen erfüllt, akzeptier ich es nicht.

24  Auch Tiere, denen man die Hoden abgeschnitten hat, will ich nicht haben. Das Abschneiden von Hoden bei Tieren finde ich generell total beknackt, so was soll es bei euch nicht geben.

25  Aber auch von jemand anderem, der von außen kommt, sollt ihr so ein Tier gar nicht erst kaufen, um es mir zu schenken. Wenn ihr solche Tiere opfert, könnt ihr mich nicht wirklich beeindrucken.‘“

26  Dann sagte Gott noch was zu Mose:

27  „Wenn eine Kuh oder ein Schaf oder eine Ziege bei euch Babys kriegen, dann muss das Baby die ersten sieben Tage bei seinem Muttertier bleiben. Erst ab dem achten Tag dürft ihr es mir schenken, vorher will ich das nicht haben.

28  Ihr dürft auch nicht das Muttertier am gleichen Tag töten wie das Babytier.

29  Wenn ihr für Gott ein Opferritual durchzieht, um euch bei ihm zu bedanken, dann macht es auch so, dass es von ihm akzeptiert wird.

30  Alles sollte noch an dem Tag aufgegessen werden, wo es geschlachtet worden ist. Es sollten keine Reste am nächsten Morgen davon übrig bleiben. Ich bin Gott!

31  Ihr sollt Respekt vor meinen Gesetzen haben! Tut das, was dort gesagt wird. Ich bin Gott!

32  Verarscht mich nicht und macht auch keine dummen Sprüche über mich. Alle Leute, die zu den Israeliten gehören, müssen mich als ihren krassen, ganz besonderen Gott respektieren! Ich bin Gott, und ich habe euch extra ausgesucht, ihr seid meine Leute!

33  Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, weil ich euer Gott sein will. Ich bin Gott und sonst niemand!“

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose:
„Sag Aaron und seinen Söhnen, dass sie achtsam mit den heiligen Opfergaben der Israeliten umgehen, damit sie meinen heiligen Namen nicht entweihen. Ich bin Jahwe!
Sag zu ihnen: Wenn jemand von euch oder euren Nachkommen sich im Zustand der Unreinheit diesen heiligen Gaben nähert, die Israeliten mir weihen, muss diese Person beseitigt und aus meiner Gegenwart weggeschafft werden. Ich bin Jahwe! …“
(3Mo 22:1-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum gab es so viele besondere Richtlinien für die Priester? Die Israeliten wussten höchstwahrscheinlich recht genau über die Priester in Ägypten Bescheid. Die ägyptischenm Priester waren in erster Linie an Politik interessiert. Sie betrachteten die Religion als eine Möglichkeit, Macht zu erlangen. Deshalb standen die Israeliten der Errichtung einer neuen Priesterschaft vermutlich argwöhnisch gegenüber. Aber Gott wollte, dass seine Priester ihm und dem Volk dienten. Ihre Pflichten waren religiös – den Menschen zu helfen, näher zu Gott zu kommen und ihn anzubeten. Sie konnten ihre Stellung nicht zur Vergrößerung ihrer Macht benutzen, weil sie kein Land besaßen (die Leviten waren der einzige israelitische Stamm, der kein Land besaß. Sie wurden von den anderen Stämmen mitversorgt) und von niemanden Geld annehmen durften. All diese Richtlinien beruhigten das Volk und halfen die Priestern, ihre Aufgaben zu erfüllen.
— Mir schießt gerade durch den Kopf: Wie viele Christen haben wir in unserer Regierung? Die CDU hat ja dieses „C“ in ihren Namen. Aber dienen sie ausschließlich dem Volk? Spielt nicht das „Machthaben“ die größere Rolle? Sind sie unbestechlich? Ich denke da an die ganze Lobby-Politik, neuestes Kind Philipp Amthor. Oder überhaupt diese ganzen Beraterverträge? Was hat das mit Christsein zu tun?
Christsein bedeutet doch vielmehr, in die Fußstapfen Jesu zu treten. Jesus war kein Politiker. Jesus wollte auch nicht gegen die Römer kämpfen. Er wollte keine Macht. Er hatte einen klaren Auftrag seines Vaters, die verlorenen Menschen zu retten, die Sünden aller auf sich zu nehmen, damit die Menschen wieder eine Verbindung mit Gott aufnehmen durften. Nix mit Machtkampf, nix mit Wahlen und ewig langen Debatten. Das war nicht sein Job. Ob die Christen in unserer Regierung manchmal daran denken? Oder vielleicht gar nicht wissen, weil ja heute jeder sich „Christ“ nennen darf, der nach der Geburt drei Tropfen Wasser auf den Kopf bekommen hat. Ich richte nicht, weil genau das nun wiederum nicht mein Job ist, es ist Gott der Vater, der dies tun wird. Zu 100%. Under ist gerecht. Immer. Und genau das beruhigt mich, macht mich gelassen, ruhig und vertrauensvoll. Vater, ich bin dir so dankbar dafür, dass du mir genau dafür die Augen geöffnet hast. DANKE.