Tag 513 – Jesaja 53

Der neue Held kommt von unten

1  Wer hat damals diese Nachricht wirklich geglaubt? Wer hat die Kraft von Gott wirklich live mitbekommen?

2  Der neue Held kam ganz von unten, wie eine kleine Pflanze wuchs er aus einem ausgetrockneten Boden raus. Er kam nicht heftig rüber, er sah nicht wie ein großer Held aus. Als wir ihn bemerkten, machte er keinen großen Eindruck auf uns, es war nicht so, dass wir ihn sofort supergeil gefunden hätten.

3  Die Menschen hatten überhaupt keinen Bock auf ihn und behandelten ihn wie den letzten Dreck. Er musste heftige Schmerzen kennenlernen. Es war so, dass wir ihn einfach ätzend fanden, wir hatten keinen Respekt vor ihm.

4  Aber er hat die Bestrafung für unsere Fehler übernommen. Wir dachten uns, dass er das verdient hat, dass das eine Bestrafung von Gott wäre und dass der ihn schlägt und runterdrückt. Dadurch ging es ihm auch echt dreckig.

5  Aber in Wahrheit musste er wegen unserem Mist so heftig leiden. Weil wir Dinge tun, die Gott uncool findet, wurde er fertiggemacht. Er übernahm die Strafe für uns, damit wir frei werden. Durch seine Schmerzen und Verletzungen kam bei uns alles wieder in Ordnung.

6  Wir waren total durcheinander, wir hatten uns alle verlaufen, so als wären wir in einer fremden Stadt ohne Stadtplan. Jeder hat getan, was er gerade für richtig hielt. Trotzdem hat Gott ihn für unseren ganzen Mist bluten lassen.

7  Er wurde geschlagen, aber er hat alles mit sich machen lassen und sich nicht beschwert. Es war fast so wie bei einem kleinen Schaf, was man zum Metzger bringt, damit es dort getötet und geschlachtet wird. Oder es war wie bei so einem Schaf, das sich ohne zu blöken die Wolle abrasieren lässt. Er hat einfach nichts gesagt.

8  Der Knast und die Gerichtsverhandlung haben ihm den Rest gegeben, aber kein Schwein hat sich dadrum gekümmert. Man hat ihn aus dem Leben rausgekickt, er wurde zum Tod verurteilt, wegen der Verbrechen, die eigentlich seine Leute gemacht hatten.

9  Sein Grab war in der Ecke vom Friedhof, wo nur Verbrecher wie Geldhaie und andere Abzocker liegen. Denn er hatte nichts ausgefressen, er hatte noch nicht mal gelogen oder so was.

10  Trotzdem wollte Gott das so. Er wollte, dass er kaputt gemacht wird, und er hat ihn leiden lassen. Weil er sein eigenes Leben einsetzt für den Mist, den andere gebaut haben, wird er wieder lebendig werden. Sein Leben wird verlängert, und er wird noch mit seinen Kindern und Enkelkindern spielen können. Alles, was Gott will, wird dann durch ihn passieren.

11  Weil er so derbe gelitten hat, wird sehr viel Gutes daraus entstehen. Er wird wieder nach oben kommen und satt werden. Er hat kapiert, worum es geht. Dieser korrekte Typ, der Mitarbeiter von Gott, wird vielen helfen, gut draufzukommen. Er wird die Strafe abbekommen für den Mist, den andere gemacht haben. Er macht alles wieder gut.

12  Darum will ich, dass er einer von den ganz Großen wird. Er wird sich mit den Mächtigen dieser Welt die Beute teilen. Weil er komplett tot war und weil er sich wie ein Schwerverbrecher behandeln ließ, wird das so sein. Er ließ sich für die Verbrechen der Leute bestrafen. Er hat sich für die, die Mist bauen, eingesetzt.

Mein Schlüsselvers für heute

Doch unsere Krankheit, er hat sie getragen, und unsere Schmerzen, er lud sie auf sich. Wir dachten, er wäre von Gott gestraft, von ihm geschlagen und niedergebeugt.
Doch man hat ihn durchbohrt wegen unserer Schuld, ihn wegen unserer Sünden gequält.
Für unseren Frieden ertrug er den Schmerz, und durch seine Striemen sind wir geheilt.
(Jes 53:4-5)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

In diesem Kapitel wird das Thema de Messias Jesus, der für die Sünden aller Menschen leidet, weiter ausgeführt. Es ist eine erstaunliche Prophezeiung. Kaum zu glauben, dass Gott die Welt nicht durch einen triumphierenden König rettet, sondern durch einen demütigen, leidenden Knecht. Das geht völlig gegen den Strich unseres menschlichen Denkens und Stolzes. Aber Gott geht oft Wege, die wir nicht erwartet haben. Die Stärke des Messias zeigt sich gerade in seiner Demut, seinen Leiden und seiner Barmherzigkeit.

Wie konnte ein im Alten Testament aufgewachsener Mensch den Gedanken, dass Christus buchstäblich an unserer Stelle starb und die Strafe für unsere Sünden auf sich nahm, verstehen? Es gab natürlich den Opferkult, aber es ist eine Sache, ein gewöhnliches Lamm zu opfern, und eine ganz andere, Gottes erwählten Diener als Opferlamm zu sehen. Gott zieht hier den Vorhang der Zukunft ein Stück zur Seite, um den Zeitgenossen Jesajas einen kleinen Blick auf das Leiden des kommenden Messias und die daraus entstehende Vergebung für alle Menschen zu gewähren.

Ob die Menschen es wirklich verstanden? Oder nur einige? Wenn ich heute die Offenbarung lese (das ist ja auch ein „Zukunftsbericht“, dann verstehe ich nur Bahnhof. Aber es gibt doch auch einige, die das verstehen oder glauben, es zu verstehen. Oder Gott hat es mir noch nicht erschlossen, weil es jetzt nicht wichtig für mich ist. Ich bin überzeugt davon, dass alles, was für jetzt und heute eine Bedeutung für mich hat, Gott mir beibringt, ich auch verstehen kann. Und irgendwann kommt auch die Offenbarung….


Tag 511 + 512 – Jesaja 52

Jerusalems Zukunft

1 Komm hoch, Jerusalem, komm hoch! Zieh dir deine besten Klamotten an, du bist eine ganz besondere Stadt, du bist heilig! Ab sofort soll keiner mehr in dir leben, der dreckig und unrein ist.

2 Geh duschen, wasch den ganzen Dreck von dir ab. Steh auf und setz dich wieder hin. Befreie dich von den Handschellen, du bist keine Gefangene mehr!

3 Gott sagt zu dir: „Du wurdest verkauft, ohne Geld dafür zu bekommen. Und jetzt sollst du auch freikommen, ohne dass man was dafür bezahlen muss.

4 Am Anfang mussten meine Leute in Ägypten als Gastarbeiter leben. Später, als sie wieder in ihrem eigenen Land waren, kamen die Assyrer und haben sie fertiggemacht.

5 Aber was ist denn hier jetzt passiert? Man hat sie abgeführt wie Schwerverbrecher! Die Männer, die sie besiegt haben, machen einen auf dicke Hose, sie verarschen mich, sie lachen mich aus, den ganzen Tag lästern sie über mich.

6 Darum werden meine Leute noch mal sehen, was ich draufhabe. An einem ganz bestimmten Tag werden es alle merken, wenn ich sage: ‚Hallo, hier bin ich!‘“

Gott kommt mit seinen Leuten wieder zurück

7  Wie gut kommt es, wenn man schon von weitem den Briefträger sieht, der gute Nachrichten bringt. Der Typ kommt und sagt zu Zion: „Dein Gott ist der Chef, er ist der Chef über die ganze Welt!“

8  Hört her! Die Securityleute, die auf die Stadt aufpassen, fangen vor Freude an, voll laut zu schreien. Denn sie können mit ihren eigenen Augen sehen, wie Gott auf den Berg Zion zurückkommt.

9  Fangt an zu brüllen, freut euch! Die kaputte Stadt Jerusalem soll abgehen vor Freude, denn Gott hat seine Leute lieb, er tröstet sie, und er befreit Jerusalem.

10  Er zeigt, was er draufhat, er lässt seine Muskeln spielen vor den Augen aller Menschen. Jeder bekommt mit, wie unser Gott uns rettet.

11  Haut ab, haut ab! Verschwindet von da und rührt nichts von den Sachen an, die für Gott nicht okay sind. Haut ab, lasst das Ganze radikal hinter euch. Macht euch sauber von allem, besonders die Leute, die die Geräte aus dem Tempel tragen.

12  Denn diesmal müsst ihr nicht panisch eure Sachen packen und fliehen, weil Gott höchstpersönlich vor euch hergeht. Er wird auch hinter euch hergehen und euch beschützen.

Der Mitarbeiter von Gott

13 Gott sagt: „Pass auf, mein Mitarbeiter wird cool drauf sein, er wird immer mit Köpfchen handeln. Er wird ganz oben sein, alle werden Respekt vor ihm haben, er steht über allem.

14 Viele fanden ihn total schrecklich, weil er so gruselig aussah. Er sah so gruselig aus wie ein Zombie, er war so potthässlich, dass man ihn eigentlich als Mensch gar nicht mehr erkennen konnte.

15 Außerdem werden viele Völker über ihn sehr erstaunt sein, viele Präsidenten kriegen den Mund nicht mehr zu, wenn sie ihn erleben. Denn sie werden von ihm Sachen hören, die man vorher noch nie ausgesprochen hat, sie werden Dinge sehen, die man vorher noch nie gesehen hat.“

Mein Schlüsselvers für heute

Ihr müsst jedoch nicht ängstlich eilen, denn ihr geht nicht als Flüchtlinge weg. Jahwe selbst zieht vor euch her, und Israels Gott wird auch hinter euch sein.
(Jes 52:12)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Israeliten müssen nicht in Panik aufbrechen, denn Kyrus, Gottes Gesalbter (45:1), gewährt ihnen die freie Rückkehr nach Jerusalem. (Esra 1:1-4). Sie gehen mit der Genehmigung, ja sogar unter dem Schutz des Königs. Doch viel viel wichtiger noch: Gott selbst geht ihnen voran und hinterher und beschützt sie. Hier habe gestutzt. Wie nun? Voran oder hinterher? Aber das ist wieder rein menschlich gedacht. Gott kann alles voran, hinterher, oben drüber oder unten durch. Ein Rundherum-Schutz gewissermaßen. Auch mich beschützt er so, wenn er mich durch das jetzige Land, wenn es zurückgeht, zurück zu ihm. Wie lange mein Weg ist, weiß ich nicht. Sicher habe ich die größte Strecke schon hinter mir. Aber ich weiß, er ist vor mir und hinter mir und sichert mich nach allen Seiten ab, dass ich nicht wieder falle. Ein großartiger Gott! DANKE!


Tag 509 + 510 – Jesaja 51

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Die Leute von Gott werden wieder mehr

1  Gott sagt: „Das gilt jetzt für alle Leute, die heiß dadrauf sind, dass alles korrekt zugeht, und die ganz viel beten. Schaut doch mal darauf, wo ihr eure Roots habt, wo ihr herkommt, auf eure Herkunft.

2  Denkt mal an Abraham, der eure Familie gegründet hat. Oder an Sara, eure erste Mutter. Das waren zwar nur zwei einzelne Menschen, aber ich habe sie unterstützt. Ich habe sie  gesegnet und dafür gesorgt, dass sie sich krass vermehren.“

3  Gott will seine Leute trösten, er will die Menschen, die in Jerusalem in ihren Trümmern leben, ermutigen. Er wird aus einem Gebiet, wo nichts wächst, den ultimativen Garten machen, wo es dann alles gibt. Er macht aus einer Wüste das Paradies, den Garten von Gott. Dort wird Party angesagt sein, man wird sich nur noch freuen, eine Band wird spielen, und man wird geniale Lieder für Gott singen.

4  Gott sagt: „Hört auf mich! Achtet auf das, was ich zu sagen habe! Denn ich weiß, wo es langgeht, und ich weiß auch, was korrekt ist und was nicht. Alle Völker werden sich danach richten.

5  Es dauert nicht mehr lange, dann wird es überall gerecht zugehen, alles wird gut werden. Ich werde mit meiner Macht die Völker zurechtrücken. Die entferntesten Länder hoffen auf mich. Sie warten darauf, dass ich etwas tue.

6  Seht nach oben zum Himmel, der wird sich dann in Luft auflösen. Seht nach unten auf die Erde, sie wird in Rauch aufgehen. Sie wird verfallen wie ein vergammeltes Kleid. Alle Bewohner werden sterben wie die Fliegen. Aber das, was ich organisiert habe, die Rettung meiner Leute, wird nie kaputtgehen. Die Gerechtigkeit, die von mir kommt, kann keiner wegnehmen, niemals!

7  Hört auf mich! Ich meine jetzt die korrekten Leute, also mein Volk, bei denen meine Gesetze gespeichert sind. Ihr braucht keine Angst zu haben, auch wenn Leute sich über euch lustig machen oder euch Angst einjagen.

8  Die werden zerfressen, wie ein Kleid, das von Motten zerfressen wurde. Ich werde dafür sorgen, dass alles korrekt und gerecht abgehen wird, und das hält dann auch für immer. Ich sorge dafür, dass alles gut wird, für jeden Menschen, der ab dann noch leben wird.“

Seine Leute schreien um Hilfe, und Gott antwortet

9  „Hallo! Gott! Wach auf! Wach endlich auf!“, ruft ihr. „Zeig, was du draufhast! Mach dieselben Sachen, die du schon früher gemacht hast. Damals, bei den Urururgroßeltern, da hast du es den Ägyptern gezeigt! Du hast den heftigen Feind einfach kaputt gemacht!

10  Hast du damals nicht das Meer trockengelegt? Hast du in der Zeit nicht den Weg für deine Leute vorbereitet, mitten durch das Meer, damit sie dort einfach durchziehen konnten?“

11  Die Leute, die Gott befreit hat, werden wieder zurück nach Zion kommen. Sie werden sich freuen und ewig dankbar sein, das kann man aus ihren Augen lesen. Sie werden total abgehen, und es wird ihnen gutgehen. Sorgen, Frust und Trauer sind dann vorbei.

12  „Ich tröste dich!“, sagt Gott. „Was denkst du, wer du bist, dass du dich vor Menschen fürchtest? Jeder Mensch muss irgendwann sterben, er vergammelt wie Gras.

13  Vergiss mich niemals! Ich bin Gott, der dich gemacht hat! Ich habe auch das Universum geschaffen und den Planeten Erde mittendrin. Du brauchst keine Panik vor irgendeinem aggressiven Typen zu haben, der die ganze Zeit hinter dir her ist. Er zielt mit seiner Kanone, um dich wegzupusten, aber was kann er dir wirklich anhaben?

14  Es dauert nicht mehr lange, dann werden die Gefangenen freigelassen. Sie sollen nicht in der Haft verhungern. Sie sollen nicht sterben.

15  Ich bin Gott, ich bin der Chef! Ich sorge dafür, dass sich die Wellen bewegen, ich sorge für den Wind auf dem Meer. Man nennt mich auch Gott, der Oberchef!

16  Ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt! Ich bin immer ganz nahe bei dir, ich beschütze dich, ich halte meine Hand über dir. Ich habe den Himmel wie ein riesengroßes Zelt über dir aufgebaut, und die Erde soll dein Boden und dein Fundament sein. Zu den Leuten, die in Zion wohnen, habe ich gesagt: ‚Ihr gehört zu mir!‘“

Jerusalem muss nicht mehr leiden

17  Jetzt komm in die Puschen, Jerusalem! Steh auf! Gott hat dich spüren lassen, dass er voll sauer auf dich war. Du hast seine Wut ausgehalten, du warst kurz vor dem Ende, du hast dir das ganze Programm voll gegeben.

18  Keines von den Kindern, die du großgezogen hast, war da und hat dir geholfen. Keiner von denen, die in deinen Häusern erwachsen geworden sind, hat dich unterstützt.

19  Du wurdest zweimal hart getroffen, aber keiner war da, der dich bemitleidet hat. Krieg, Zerstörung, Zusammenbruch und Hunger haben dich getroffen, aber keiner war da, um dich zu trösten.

20  Deine Kinder sind ohnmächtig auf den Straßen zusammengebrochen. Überall lagen sie rum, so wie tote Hasen, die in die Falle gegangen sind. Gott war sauer, und das haben alle zu spüren bekommen.

21  Jetzt hör mal zu! Du bist echt ins Wanken geraten, aber nicht, weil du zu viel Alk getankt hast.

22  Gott, dein Gott, der dich verteidigt, sagt Folgendes zu dir: „Ich nehme dir das jetzt ab! Ich nehme dir das jetzt ab, damit du nicht länger leiden musst! Ich war sauer auf dich, aber du musst die Konsequenzen nicht länger ertragen.

23  Stattdessen werde ich dafür sorgen, dass die Männer, die dich kaputt gemacht haben, bald unter deiner Kontrolle stehen. Das waren ja Leute, die zu euch gesagt haben: ‚Auf den Boden, wir wollen auf euch drauftreten, wir wollen über euch drübergehen.‘ Dann musstest du dich vor denen platt auf den Boden legen, und sie sind einfach über dich drübergetrampelt.“

Mein Schlüsselvers für heute

„Wach auf, Jahwe, wach auf! Umkleide dich mit Kraft! Zeig deine Macht, wie du sie in den Tagen der Vorzeit erwiesen hast! Warst du es nicht, der Rahab zerhieb, der das Ungetüm im Meer erstach?
Hast du nicht das Meer trockengelegt, das Wasser der großen Flut? Hast du nicht den Meeresgrund zu einem Weg gemacht, auf dem hindurchzog dein befreites Volk?“
(Jes 51:9-10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott hatte bei der Gründung Israels viele gewaltige Wunder vollbracht, und das vielleicht aus unserer Sicht das größte war der Durchzug durch das rote Meer. Unser Gott ist derselbe Gott, der sein Volk mitten durch das Wasser führte. Seine Methoden mögen sich vielleicht ändern, seine Liebe und Fürsorge jedoch nicht. Genau das sage ich mir immer, wenn ich einen „Wunsch“ an Gott habe: „Gott hat das rote Meer geteilt, er kann alles, auch dieses. Und wenn er es nicht tut, dann hat es seinen Grund, den ich heute noch nicht sehen kann. Seine Wille geschehe.“ Und dann kann ich mich total demütig darunter stellen und warte einfach ab. Das sind so meine „Glaubens-Basics“, die mir immer weiterhelfen, wenn wieder alles stockt und ich es gern anders hätte. Ja, Vater, und so übergebe dir den heutigen Tag, hilf mir, dass ich so sein kann, wie du es gern möchtest, vergib mir alles, wo in mir der alte Adam (Eva) zum Vorschein kommt, beschütze und behüte mich und dein Wille geschehe. Amen.


Tag 508 – Jesaja 50

Gottes Antwort

1 Gott sagt: „Ihr glaubt also, ich hätte Israel, eure Mutter, einfach so rausgeschmissen? Wo ist denn bitte die Urkunde, die so was bestätigt? Andere denken, ich hätte euch irgendwo abgegeben, weil ihr eure Schulden nicht bezahlen könnt. So was ist ja normal üblich. Aber wo ist der Typ, an den ich euch angeblich verkauft haben soll? Der Grund, warum man euch aufgegeben hat, ist ganz klar: Weil ihr ständig Mist baut, weil ihr die ganze Zeit krumme Dinger dreht, darum habe ich Israel, eure Mutter, entlassen.

2 Warum war keiner von euch da, als ich da war? Warum hat mir niemand geantwortet, als ich euch gerufen hab? Glaubt ihr denn, ich bin zu schwach, um euch dort rauszuhauen und zu befreien? Ich sag nur ein Wort, und das ganze Wasser aus dem Meer verschwindet. Ich mache aus Flüssen im Handumdrehen ein Trockengebiet, so dass alle Fische verfaulen, weil es kein Wasser mehr gibt.

3 Ich kann dafür sorgen, dass der ganze Himmel schwarz wird, so schwarz, als hätte er sich einen Traueranzug angezogen.“

Der Mitarbeiter von Gott wird fertiggemacht

4 Gott, der Chef, hat mir eine ganz besondere Sprache gegeben, damit ich den Schlaffos mit diesen Worten einen Tritt in den Hintern verpassen kann. Er weckt mich jeden Morgen, und jeden Morgen freue ich mich total dadrauf, seine Stimme zu hören. Es ist, wie wenn ich meine Lieblingsmusik im Radio höre.

5 Gott hat mir tatsächlich die Ohren geöffnet, und ich bin nicht trotzig geworden. Ich hab mich nicht dagegen gewehrt. Und jetzt kann ich alles hören, was Gott sagt.

6 Wenn sie mich schlagen wollten, hab ich meinen Rücken hingehalten, und wer sich mit mir prügeln wollte, durfte mir ins Gesicht hauen. Ich hab mich nie versteckt, auch wenn man mich verarscht und angespuckt hat.

7 Gott steht auf meiner Seite. Darum hat man mich nie wirklich kaputt machen können. Ich hab mir ein dickes Fell zugelegt, einen Schutzpanzer so hart wie Beton. Ich halte das aus, weil ich weiß, dass ich nicht den Kürzeren ziehe.

8 Derjenige, der dafür sorgt, dass alles korrekt laufen wird, ist immer in der Nähe! Wer will mich anklagen? Der kann gerne kommen, wir werden zusammen vors Gericht gehen. Wer ist mein Gegner, wer verklagt mich? Der soll sich mal bei mir melden!

9 Gott, der Oberchef über das ganze Universum, hilft mir. Wo ist derjenige, der sagt, ich wäre schuldig, wer will mich verurteilen? Passt auf, die werden alle kaputtgehen! Sie werden wie ein morscher Baum umfallen, sie werden verrotten wie eine alte Rostlaube, die schon jahrelang auf dem Schrottplatz steht.

10 Wer von euch hat denn noch Respekt vor Gott? Wer hört noch auf das, was sein Mitarbeiter sagt, der für ihn arbeitet? Wer total am Ende ist, der kann sich immer noch voll auf Gott verlassen und hundertprozentig auf ihn bauen.

11 Den Leuten, die gerne Krieg führen, die sich gerade aufrüsten, denen sagt er: „Rennt ihr in euer eigenes Verderben, ihr werdet von euren eigenen Waffen getötet. Ich habe das für euch organisiert. Ihr sollt mit den heftigsten Schmerzen sterben.“

Mein Schlüsselvers für heute

So spricht Jahwe: „Ihr sagt, ich hätte eure Mutter fortgeschickt? Wo ist denn dann ihr Scheidebrief? Ihr sagt, ich hätte euch als Sklaven verkauft? Wem hätte ich denn so meine Schulden bezahlt? Nein, wegen eurer Sünden wurdet ihr verkauft, wegen eurer Vergehen wurde eure Mutter fortgeschickt.
(Jes 50:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Gott hatte versprochen, für Israel zu kämpfen, aber Israel verkaufte sich selbst an die Sünde. Das Volk hatte Gott vergessen und Hilfe bei anderen Völkern gesucht. Nicht Gott hat Israel verworfen, sondern Israel Gott. Das ist ja genau das, was ich gestern schon geschrieben habe. ICH hatte Gott in meiner Sünde verlassen, nicht er mich. Aber genau wie den verlorenen Sohn hat er mich wieder aufgenommen, er hatte mich nicht vergessen, sondern hatte mich nur ziehen lassen in meinen eigenen Irrsinn. Danke, Vater, dass du so geduldig bist mit mir!


Tag 506 + 507 – Jesaja 49

Young Blackbird shortly after leaving the nest.
Sareth-Anke / CC BY-SA (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)
Der Mitarbeiter von Gott

1 Jetzt hört mir mal zu! Ich mein jetzt die Menschen, die am anderen Ende der Welt leben, Völker von der anderen Seite des Planeten. Gott hat mir einen Auftrag gegeben, und zwar schon, bevor ich überhaupt geboren wurde. Er hatte mir einen Namen gegeben, als ich noch im Bauch von meiner Mutter lag.

2 Gott hat mir einen Mund gegeben und die Begabung, dass ich Worte aussprechen kann, die gefährlicher sind als ein Maschinengewehr. Dabei hält er seine Hand über mich wie einen großen Schutzschirm. Er hat mich zu einer scharfen Waffe gemacht, zu einer Patrone, die abschussbereit im Magazin liegt.

3 Er hat zu mir gesagt: „Du bist mein Mitarbeiter, dir hab ich stellvertretend für Israel einen Auftrag gegeben! An dir will ich zeigen, was ich alles draufhabe!“

4 Ich antwortete: „War alles für die Katz? Hab ich mich umsonst abgeschuftet, den ganzen Ärger für nichts? Aber egal, Gott wird schon dafür sorgen, dass ich das bekomme, was ich verdient habe. Er wird dafür sorgen, dass ich erfolgreich bin, und mich angemessen belohnen!“

5 Gott hatte schon damit angefangen, mich als seinen Mitarbeiter vorzubereiten, als ich noch im Bauch meiner Mutter war. Er wollte von mir, dass ich die Israeliten wieder zu ihm zurückbringe, dass ich die Leute von Israel wieder zu ihm führe. Gott hat gezeigt, dass er Respekt vor mir hat, und Gott ist zu meiner größten Kraft geworden.

6 Er hat zu mir gesagt: „Ich finde es zu wenig, dass du als mein Mitarbeiter nur den Job hast, Israel wieder hochzubringen und alle zurück nach Hause zu führen, die von den Israeliten noch übrig geblieben sind. Darum werde ich dich zu einem Leuchtturm für alle Menschen machen. Jeder soll sich an dem, was du sagst, orientieren können. Durch dich sollen alle Menschen, egal, wo sie leben, Hilfe bekommen.“

7 Gott, der Israel aus seinem Gefängnis rausholt, sagt weiter etwas zu seinem ganz besonderen Mitarbeiter. Dieser Mitarbeiter von Gott wird von anderen Völkern gedisst. Keiner hat Bock auf ihn. Gott sagt zu ihm: „Präsidenten und Bürgermeister werden vor dir Respekt haben und sich vor dir auf den Boden schmeißen.“ Das passiert, weil Gott treu ist und weil er sich Israel extra ausgesucht hat, er hat es erwählt.

Gott holt seinen Mann raus und auch seine Leute

8  Außerdem sagt Gott: „In der Zeit, wo alles gut ist, habe ich deine Gebete gehört. An dem Tag, wo alles wieder in Ordnung gekommen ist, habe ich dir geholfen. Ich pass auf dich auf. Ich werde Verträge mit dir machen, werde das Land wieder in Ordnung bringen, ich werde dir helfen. Du sollst das kaputte Land, wo alles total trocken war, wieder schön machen. Das Land, das du geerbt hast und das für immer dir gehören wird, sollst du unter deinen Leuten aufteilen.

9  Du wirst zu den Menschen, die im Knast sitzen, abhängig oder gefangen sind, sagen: „Kommt raus! Ihr seid jetzt frei!“ Und zu den Leuten, die im Dunkeln sitzen, wirst du sagen: „Kommt hierher, ins Licht!“ Auf dem Weg wird es ihnen gutgehen, sie werden genug zu essen finden, wie Schafe, die sogar noch Gras entdecken, wo sonst nichts mehr wächst.

10  Sie werden keinen Hunger haben und keinen Durst. Die Sonne wird sie nicht verbrennen, weil ihr Freund sie begleiten wird. Ich werde sie zu Quellen führen, wo es genug zu trinken gibt.

11  Alle Hindernisse, die ihnen im Weg stehen, räume ich aus. Berge werde ich zu einer Straße plattwalzen, ich werde asphaltierte Straßen für sie bauen.

12  Pass auf, meine Leute kommen aus dem Ausland, sie kommen aus Norden und aus Westen und auch aus dem Land Sewenim, dem südlichsten Teil von Ägypten!“

13  Macht Party, freut euch! Das ganze Universum soll sich freuen und abgehen! Auch die Berge sollen Beifall klatschen! Denn Gott hat seine Leute wieder gut draufgebracht. Er hat die Kaputten geliebt, und er hat seinen Leuten geholfen.

Gott liebt seine Leute sehr

14  Die Leute aus Jerusalem, der Stadt Zion, heulen rum: „Wo ist Gott? Er hat uns verlassen! Gott hat uns einfach vergessen!“

15  Aber Gott antwortet: „Hey, was denkt ihr denn? Glaubt ihr im Ernst, eine Mutter würde ihr Baby einfach nicht mehr lieben, sie würde keinen Bock mehr auf das Kind haben, das aus ihrem Bauch rausgekommen ist? Und selbst wenn es Mütter gibt, die so was tatsächlich tun, ich werde dich trotzdem nie vergessen, Jerusalem!

16  Hier, siehst du? Ich hab deinen Namen auf beide Hände tätowiert! Deine Mauern sind mir die ganze Zeit vor den Augen.

17  Die Männer, die dich wieder aufbauen werden, sind bald da. Die Männer, die dich kaputt gemacht haben, werden bald abhauen.

18  Schau dich doch mal um! Siehst du, dass gerade ganz viele Menschen zu dir kommen? Ich verspreche dir hoch und heilig: Du wirst dafür sorgen, dass alle diese Menschen bei dir leben werden, sie werden wie ein Schmuckstück für dich sein, wie eine Kette, die man der Braut bei der Hochzeit um den Hals legt.

19  Bis jetzt ist ja alles bei dir mehr oder weniger ein Trümmerhaufen. Du hast kaum Einwohner, und alles ist kaputt. Aber es wird wieder so voll werden, dass es den Bewohnern innerhalb der Stadt sogar zu eng wird. Und die Leute, die dich kaputt machen wollten, werden dann nicht mehr da sein.

20  Du warst wie eine Frau, die keine Kinder bekommen konnte. Aber jetzt wird man von dir sagen: Das ist viel zu eng dort, sie brauchen mehr Platz! Es sind zu viele Kinder. Wir müssen mehr Raum schaffen, damit die alle hier wohnen können.

21  Du wirst dich dann vielleicht fragen: ‚Wo kommen die alle her? Wer hat die alle geboren? Ich war doch unfruchtbar, konnte keine Babys kriegen. Meine eigenen Kinder sind alle verhaftet und abtransportiert worden. Ich selbst war auch in Haft, keiner wollte was von mir wissen. Wer hat die Kinder für mich großgezogen? Es gab doch sonst keinen mehr, ich war ganz alleine übrig. Wo kommen die alle her?‘“

22  Der heftige Gott, der Chef von allem, sagt dazu: „Pass auf, ich geb dir jetzt mal ein Zeichen. Ich werde meine Hand so hoch heben, dass alle Völker auf der Erde das mitkriegen. Ich werde meine Fahne hochziehen, damit jeder sie sehen kann. Dann werden sie deine Kinder auf den Armen zu mir bringen, man wird sie auf den Schultern zu mir tragen.

23  Bundeskanzler werden dir das Fläschchen geben, Präsidenten werden deine Betreuer sein. Sie werden dir die Füße küssen und vor dir auf der Erde kriechen. Wenn das passiert, wirst du kapieren, dass ich der absolute Chef bin. Wer mir vertraut, wird am Ende nie enttäuscht werden.“

24  Kann man einem mächtigen Diktator einfach seine Beute zocken? Können Gefangene so mal eben aus einem schwerbewaffneten Hochsicherheitstrakt befreit werden? Geht das so einfach?

25  Aber Gott sagt: „Ja! Das wird so passieren. Die Gefangenen von einem starken Diktator werden befreit, und die Beute wird man ihm abnehmen. Wer dich angreift, den werde ich angreifen. Deine Kinder werde ich retten.

26  Ich werde dafür sorgen, dass die Männer, die dich fertigmachen, sich gegenseitig umbringen. Sie werden sich an ihrem eigenen Blut besaufen und ihr eigenes Fleisch essen. Alle Menschen werden dann mitbekommen, dass ich Gott bin. Dass ich der heftige Gott von Jakob bin, dass ich der bin, der dich überall raushaut.“

Mein Schlüsselvers für heute

Zion sagt: „Jahwe hat mich verlassen, vergessen hat mich der Herr!“
„Kann eine Frau denn ihren Säugling vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen könnte,  ich vergesse dich nie!
(Jes 49:14-15)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Israeliten in der babylonischen Gefangenschaft fühlten sich von Gott verlassen. Jesaja stellt klar, dass Gott sie nie vergessen wird – so wenig, wie eine liebevolle Mutter ihr kleines Kind vergisst. Wenn wir uns von Gott verlassen fühlen, sollten wir uns fragen, ob nicht vielleicht wir Gott verlassen und vergessen haben. …
Genau so ist es mir ergangen. Ich hatte meine Standleitung zu Gott. Und plötzlich hörte ich ihn nicht mehr, bekam keine Antwort. Ja, ich fühlte mich verlassen und konnte es mir nicht erklären. Erst nachdem mich Gott durch ein ganz tiefes schwarzes Tal geschickt hatte, wusste ich, was los war. Ich hatte mir eine schwere Sünde schön geredet, ja sogar Bibelstellen dazu missbraucht. Erst als mich Gott davon befreit hat und ich durch dieses Tal durch war, war er wieder da, mein Gott, spürte ich ihn wieder, sprach er wieder mit mir. Ja, er war immer da, aber ich hatte ihn verlassen. Das war eine so harte Zeit, die ich auf keinen Fall noch einmal erleben möchte. Bei jeder Entscheidung werde ich Gott fragen, was er dazu meint. Und eigentlich wusste ich es vorher schon. Nie wieder gottlos … Danke, du großer Gott, dass du mich nicht hast fallen lassen, sondern mich durchgeführt hast, auch wenn es ganz furchtbar war, aber heute weiß ich, du warst immer da. Bei mir. Immer. Danke!


Tag 504 + 505 – Jesaja 48

Gott sagt, es passiert bald was Neues

1  Jetzt hört mal zu! Das geht an die Leute vom Volk Israel, die aus dem Familienstamm Juda kommen. Wenn ihr Verträge macht, dann beruft ihr euch immer auf Gott. Ihr sagt, ihr gehört zu Gott, dem Gott von Israel, aber seid dabei nicht offen und ehrlich.

2  Ja, ihr seid ganz stolz drauf, dass ihr in der ganz besonderen heiligen Stadt wohnt, und lasst das auch gerne mal raushängen. Ihr sagt, dass der Gott von Israel, den man auch den Oberchef von allem nennt, euch supportet.

3  Dieser Gott sagt jetzt Folgendes zu euch: „Ich hab schon vor Ewigkeiten Dinge vorausgesagt. Diese Ansagen kamen von mir, und jeder konnte sie hören. Ganz plötzlich habe ich es dann auch gemacht, und alles ist genau so passiert, wie ich es gesagt hatte.

4  Weil mir schon immer klar war, dass du ein Dickschädel bist, Israel, und dass du hartnäckig bleiben wirst und dazu auch noch ein Brett vor dem Kopf hast,

5  hatte ich diese Sachen schon einige Zeit früher angekündigt, bevor es tatsächlich passiert ist. Ich wollte, dass du nicht auf die schräge Idee kommst, das hätte dein Plastikgott, diese selbstgemachte Figur, irgendwie hinbekommen.

6  Du hast alles gehört, und jetzt hast du den Salat. Schau es dir an! Willst du das jetzt nicht mal öffentlich zugeben, damit alle es hören? Egal, ich werde ab sofort etwas Neues erzählen, etwas, das noch nie jemand gehört hat, auch du wusstest das nicht.

7  Es ist gerade eben erst passiert, das Ding ist noch nicht alt. Du hattest davon früher noch nie etwas gehört, weil ich nicht wollte, dass du dann sagen kannst: ‚Hey, ich wusste, dass das passiert!‘

8  Nein, du hast noch nie was davon gehört, und du hast es auch nicht einfach so gewusst. Mir war klar, dass du sowieso nicht treu sein kannst. Du hast ja schon immer den Spitznamen gehabt: ‚Sie geht fremd, seit sie auf der Welt ist‘.

9  Um aber nicht meinen eigenen Namen in den Dreck zu ziehen, reiße ich mich jetzt zusammen, und weil mein Ruf dann ja auch auf dem Spiel steht, werde ich mich für dich entscheiden und dich nicht komplett von der Landkarte auslöschen.

10  Ich hab dich abgescannt und ausgetestet, indem ich dich in größte Probleme und Elend gebracht habe.

11  Es ging mir dabei am Ende nicht mehr um dich, sondern nur noch um mich, deswegen habe ich dich da rausgeholt. Sonst würden die anderen Völker ja nur noch dumme Sprüche über mich reißen. Ich lasse es nicht zu, dass man mich nicht respektiert.“

Der Präsident der Perser bekam seine Order von Gott

12  Gott sagt: „Hört mir mal zu, ihr Leute von Israel! Ich meine jetzt euch, die ich mir extra ausgesucht hatte. Ich bin es! Ich bin der einzige Gott! Ich bin der Erste, der da war, und ich werde der Letzte sein, der das Licht ausmachen wird.

13  Ich habe die Erde mit meinen eigenen Händen gebastelt. Ich habe das ganze Universum gemacht! Ich hab nur einmal laut gerufen, und dann war alles da.

14  Jeder soll herkommen und zuhören! Wer, außer mir, hat irgendwie so was schon mal vorausgesagt? Es gibt einen Mann, den ich, Gott, sehr liebe. Und dieser Typ wird mit Babylonien das machen, worauf er gerade Bock hat. Durch seine Macht werden die Babylonier eins auf die Mütze kriegen.

15  Ich habe das alles vorausgesagt, und ich habe ihn dazu ausgesucht, das zu tun. Ich habe ihn hochgebracht, und ich habe dafür gesorgt, dass er Erfolg hat.

16  Kommt mal her und hört, was ich euch konkret zu sagen habe! Ich habe noch nie Sachen heimlich gesagt, es war immer öffentlich, von Anfang an, seitdem ich da bin!“ Gott, der Chef von allem, hat mich hierhergeschickt, seine Kraft hat mir den Auftrag gegeben.

17  Jetzt kommt etwas, dass Gott, der ganz besonders krasse Gott von Israel, der euch aus dem Mist rausgeholt hat, sagen will: „Ich bin Gott, ich bin dein Gott, Israel! Ich bringe dir etwas bei, damit du besser klarkommst im Leben. Ich führe dich auf einen Weg, den du unbedingt gehen solltest.

18  Ach, Mensch, wenn du nur auf das gehört hättest, was ich dir gesagt habe! Dann würde es jetzt bei dir ganz friedlich zugehen, jeder würde wissen, dass du eigentlich korrekt bist. Dieser Friede hätte sich ausgebreitet wie eine Welle auf dem Meer.

19  Du hättest ohne Ende Kinder bekommen, es wären so viele, dass keiner sie mehr zählen könnte. Keiner hätte es je schaffen können, sie ganz kaputt zu machen, niemand hätte sie von mir wegnehmen können.“

Voraussage, wie Israel aus Babylonien abhauen wird

20  Gott sagt zu euch: „Packt eure Sachen und zieht aus Babylonien aus! Verlasst das Land! Haut ab, so schnell es geht! Jubelt laut los, jeder soll das mitkriegen, überall auf der Erde soll man davon hören. Eure Sprechchöre sollen so gehen: ‚Gott, der Chef, hat seine Leute rausgeholt, hat das Volk Israel befreit!

21  Er hat sie durch Gebiete geführt, wo alles zerstört war und es auch kein Wasser mehr gab, aber trotzdem mussten sie nie Durst haben. Warum? Er hat aus einem Felsen einen Wasserhahn kommen lassen, aus einem zerbrochenen Felsen kam ganz viel Wasser raus.‘“

22  „Menschen, die nicht mit mir leben, sollen sich nie richtig entspannen können“, sagt Gott.

Mein Schlüsselvers für heute

Doch bestrafen musste ich euch. Wie ein Silberschmied bin ich mit euch umgegangen: Er schmilzt das Silber im Feuer, um es von allen Schlacken zu reinigen. So habe ich euch in den Schmelzofen des Elends geworfen.
(Jes 48:10 HfA)

Meine Erkenntnis des Tages,
Glauben ins Leben umgesetzt

Klagen wir schnell, wenn das Leben schwierig wird? Fragen wir uns, warum ein liebender Gott seinen Kindern so viel Unangenehmes widerfahren lässt? Dieser Vers stellt klar, dass Gott uns im „Schmelzofen des Leidens“ prüft. Es wird die alte hässlische Schlacke entfernt. Anstatt zu jammern und zu klagen, sollten wir uns lieber im Glauben an Gott wenden und ihm um Kraft bitten, durchzuhalten. Säubern tut weh. Mache ich das? Neeiin. Ich jammere auch. Lässt sich ja leicht sagen: „Lieber Gott, im Moment finde ich das nicht so toll, was du da gerade mit mir machst, aber ich freue mich trotzdem, dass ich den alten Mist loswerde“. Aber Fakt ist, ich kann es sehen wie ich will, es ist Gottes Entscheidung, was er mir zumutet, wie er mir dabei hilft und wann er es tut. Aber hinterher kommt etwas Gutes dabei raus. Hach, das klingt alles so schön in der Theorie. Aber es ist schon mal gut, dass man es eben weiß und im Hinterkopf hat. Ich denke da an Hiob, was durfte Satan alles mit ihm veranstalten, aber zum Schluss war alles viel viel besser, viel schöner. Und daran will ich denken, wenn ich das nächste Mal im Schmelztiegel sitze …


Tag 503 – Jesaja 47

Tschubby / CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)
Jesaja sagt, dass die Stadt Babylon bald am Ende sein wird

1  Gott sagt: „Komm weg von deinem Chefsessel und setz dich mal in die Mülltonne. Ich rede mit dir, der Stadt Babylon. Ab sofort wird niemand mehr so was Nettes zu dir sagen wie: ‚Ach, dieser kleine süße, niedliche, mein kleiner Puschel …!‘

2  Ab sofort wirst du am Fließband schuften. Krempel dir die Ärmel hoch, zieh dein Shirt und deine Hose aus, jetzt geht es durch den Matsch.

3  Jeder soll deinen nackten Hintern sehen können, jeder soll sehen, wie peinlich du bist. Ich werde mich an dir rächen, und keiner soll verschont werden.“

4  Unseren Gott nennt man auch den Chef über alles, der ganz besondere Gott von Israel, und der sagt zu Babylon:

5  „Setz dich hin, halt den Mund und mach das Licht aus, Babylon. Denn ab sofort soll man dich nicht mehr als die Hauptstadt vom ganzen Gebiet bezeichnen, die über alle das Sagen hat.

6  Ich war supersauer auf meine Leute, deswegen habe ich mein Land dreckig und unrein gemacht, indem ich es an dich ausgeliefert habe. Aber du warst nicht nett zu meinen Leuten, du hast sogar die Rentner schwer schuften lassen.

7  Du meintest: ‚Ich werde ab jetzt für immer der Chef sein.‘ Du hast nicht nachgedacht, dir war nicht klar, was das am Ende für dich bedeuten würde.

8  Du lebst richtig fett und denkst, dir könnte nichts passieren. Du sagst dir: ‚Ich bin die Größte, und sonst gibt es gar nichts! Ich werde nie so sein wie eine Frau, deren Ehemann gestorben ist. Und ich werde nie so sein wie ein Ehepaar, das keine Kinder kriegen kann.‘

9  Aber denkste, beides wird dir an einem Tag gleichzeitig passieren: Du verlierst deine Kinder und deinen Mann. Du wirst einsam sein, keiner wird da sein, um dich zu beschützen. Es wird dich hart treffen, da kannst du noch so viele Zaubersprüche ablassen oder sonst was für einen Hokuspokus veranstalten.

10  Dabei denkst du auch noch, dass es sich lohnt, link drauf zu sein. Du sagst dir: ‚Kriegt ja eh keiner mit.‘ Was du alles gelernt hast, was in deiner Birne ist, das hat dich falsch gelenkt. Du hast solche Gedanken wie: ‚Zuerst komme ich, und dann kommt erst mal lange gar nichts!‘

11  Aber es werden jetzt ganz ätzende Sachen auf dich zukommen, die man auch nicht mit irgendeinem Harry-Potter-Zauber wegkriegen kann. Es wird so eine Katastrophe über dich hereinbrechen, dass du nichts dagegen unternehmen kannst. Plötzlich wird ein Hurrikan über dein Leben hinwegfegen, den keine Wettervorhersage angekündigt hatte.

12  Probiere es doch mal mit den tollen Zaubersprüchen, hol mal das Zauberbuch raus und schwing den Zauberstab. Da hast du ja schon viel Übung darin, schon als Kind hast du damit angefangen. Vielleicht klappt es ja. Vielleicht kannst du ja die Pechsträhne beenden.

13  Aber vom vielen Reden bist du schon müde. Warum kommen nicht die Esoteriker und die Astrologen vorbei, die an jedem Neumond genau wissen, was passieren soll? Sollen die dich doch retten!

14  Die werden wie Zeitungspapier vom Feuer verbrannt werden. Keiner kann sie vor den Flammen retten. Das Feuer, das dann brennt, ist nicht gut, um damit einen Kamin anzuzünden, man kann sich nicht davorsetzen und sich wärmen.

15  So sind die Leute drauf, für die du dich starkgemacht hast, mit denen du Handel betrieben hast, schon in der Zeit, als du noch eine Jugendliche warst. Sie wanken hin und her, jeder geht in die Richtung, in die er gerade gehen will, auf keinen ist Verlass, niemand wird dich retten.“

Mein Schlüsselvers für heute

Du meintest, auf ewig Herrin zu sein, hast dir nichts zu Herzen genommen und nicht an das Ende gedacht.
(Jes 47:7)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Über 150 Jahre bevor Babylon fällt, sagt Jesaja seinen Untergang voraus. Zum Zeitpunkt dieser Prophezeiung war Babylon noch gar keine Großmacht. Das Reich, das Juda in die Gefangenschaft führte, sollte schon 539 v. Chr. erobert werden. Nicht Babylon, sondern Gott hat das Ruder der Geschichte in der Hand. Nachdem er Babylon benutzt hatte, um das sündige Juda zu bestrafen, gebrauchte der das medopersische Reich, um Babylon zu zerstören un d Juda wieder zu befreien.
Das von Macht und Vergnügen besessene Babylon glaubte an seine eigene Größe. Es hielt sich für die einzige Großmacht auf der Erde, der nichts passieren, der nichts passieren konnte, und sein König Nebukadnezar ließ sich als „Gott“ verehren.
Auch unsere heutige Gesellschaft ist süchtig nach Nach Macht und Vergnügen, doch wie schnell kann es damit vorbei sein. Politiker fallen über Lobby-Arbeit, Corona legt die Wirtschaft lahm und die Scheidungsrate steigt.
Prüfe ich mein eigenes Leben? wie kann ich mit dem, was Gott mir gegeben hat, verantwortlich umgehen? Was müsste ich ändern?
Ich muss zugeben, dass ich mich echt bemühe. Sicher gibt es jede Menge Fallstricke, in die ich jeden Tag laufe, aber, Vater, du großer Gott, bitte zeige mir auch die Dinge, die für dich wichtig sind, die ich einfach über sehe und als unwichtig abtue. Denn das habe ich inzwischen auch gelernt. Die Dinge, die mir wichtig scheinen müssen nicht automatisch auch für die Priorität haben. Mal sehen, wie der Tag heute läuft und was du mir zeigst. Irgendwie freue ich mich drauf. Danke, dass du da bist und mich immer wieder korrigieren kannst bei den vielen Dingen, die ich tagtäglich in deinen Augen falsch mache. Ich bin mir sehr sicher, dir fällt so einiges auf.


Tag 502 – Jesaja 46

Plastikgötter bringen es nicht, Gott bringt es

1  Gott sagt Folgendes: „Der Plastikgott Bel wird umknicken, dieser Nebo wird umfallen. Die großen Figuren von diesen Plastikgöttern werden auf einem Hänger durch die Gegend gefahren, die Motoren fangen schon an zu stottern, weil das Gewicht zu groß ist.

2  Diese Götter sind eingeknickt, sie brechen alle zusammen, sie können sich ja nicht mal selber tragen, sie werden auch verhaftet und gefangen genommen.

3  Leute von Israel, hört mir zu! Seit es euch gibt, passe ich auf euch auf! Ihr seid mir unheimlich wichtig. Seit ihr geboren seid, habe ich euch in meinen Armen getragen wie eine Mutter ihr Baby.

4  Ich hab mich nicht verändert und ich werde auch immer noch genauso drauf sein, wenn ihr alle Rentner seid. Selbst wenn ihr graue Haare und Falten im Gesicht habt, werde ich euch noch tragen. Ich habe es immer schon getan, und ich werde es auch weiter tun, ich selber werde euch durch die Gegend schleppen, und ich werde euch retten.

5  Mit wem wollt ihr mich vergleichen? Wer steht mit mir auf einer Stufe? Wer ist mir ähnlich?

6  Da holen sie ein paar Barren Gold aus dem Tresor, wiegen das Gold ab und bringen es zu einem Goldschmied, damit er daraus einen schönen Plastikgott bastelt. Und dann schmeißen sie sich vor dem auf den Boden und beten zu ihm.

7  Sie tragen ihn auf der Schulter durch die Stadt, sie parken ihn an irgendeiner Stelle, und dann steht er dort rum. Er kann ja nicht von alleine gehen, er muss dort stehen bleiben. Und dann schreien sie zu ihm, aber er antwortet nicht, den er kann ja nicht hören, er hilft keinem bei seinen Problemen.

8  Denkt mal dadrüber nach, Leute! Erinnert euch gegenseitig dadran! Kapiert das endlich, ihr Hirnis!“

Gott hilft bald

9  „Leute, erinnert euch doch mal an das, was ich schon vor Ewigkeiten alles getan habe!“, sagt Gott. „Es gibt keinen anderen Gott als mich!

10  Ich habe schon von Anfang an gesagt, wie das ganze Ding ausgehen wird, ich hab es vorausgesehen, obwohl es noch nicht passiert war. Ich sage euch: Was ich beschlossen hab, wird auch so passieren! Alles, worauf ich Bock hab, zieh ich auch durch!

11  Es gibt da einen Mann, der von ganz weit her kommt. Den hab ich mir ausgesucht, um meinen Plan auszuführen. Er kommt aus dem Osten, er ist wie ein Raubvogel. Ich hab das begonnen, und ich werde das auch zu Ende bringen.

12  An alle trotzigen Leute, die weit weg sind von dem, was ich eigentlich will: Hört auf mich!

13  Ich werde euch da rausholen, ich rette euch! Wartet noch kurz, es dauert nicht mehr lange. Wenn ich helfe, muss man nicht erst eine Nummer ziehen und im Wartezimmer Platz nehmen. Ich werde Israel da raushauen, ich sorge dafür, dass alles wieder gut wird und Israel wieder supergut aussieht.“

Mein Schlüsselvers für heute

Ich bringe euch die Gerechtigkeit, sie ist nicht mehr fern, meine Rettung verspätet sich nicht. Zion gebe ich meine Hilfe und Israel meine strahlende Pracht.“
(Jes 46:13)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ein Hauptthema im Buch Jesaja ist die künftige Rettung und das kommende Friedensreich Gottes. Aber Gott bietet uns nicht nur diese Zukunftshoffnung an, sondern auch Hilfe in unseren Nöten hier und jetzt. Auch mir. Und genau diese Hilfe brauch ich jetzt. Vater, ich habe herumgejammert, dass ich nicht genau weiß, was ich für dich tun kann, wo mein Platz in diesem Leben ist, was ich in deinem Namen leisten kann, obwohl ich nicht leistungsfähig bin. Immer wenn ich dich das gefragt habe, hast du mir geantwortet, dass, was ich mache ist genau das, was ich tun soll und es damit bekräftigt, in dem du es mir nochmal deutlich vor die Füße gelegt hast. Und nun liegt bei mir die Katzenfütterung vor den Füßen für R., die gestern ins Krankenhaus gekommen ist. Mache ich, klar, kein Thema, kann ich auch. Nur, die Katze frisst nicht. Sie hat jetzt schon 2x das Futter nicht angerührt. Vater, was soll ich tun? Du hast mir diese Aufgabe gegeben und nun sag mir bitte auch, wie ich es anstellen soll, das die arme Katze frisst. Sie ist schon ganz dünn. Ja, gut, sie ist 15 Jahre alt, aber ich möchte doch nicht, dass sie zu dolle leidet, wenn R. im Krankenhaus ist. Denn ich rechne mit 6 Wochen. Bitte Vater zeig mir, was ich machen soll. Bitte. Sie ist doch auch dein Geschöpf. Wie soll ich sie versorgen? Bitte sag es mir. … Und so lege ich diesen Tag in deine Hände, führe mich, beschütze mich und hilf der traurigen Katze … Bitte.


Tag 500 + 501 – Jesaja 45

Kyrus
Siamax / CC BY-SA (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)
Der Präsident von Persien wird unfreiwillig von Gott benutzt

1  Kyrus, der Präsident von Persien, wurde von Gott extra für seinen Job ausgesucht und eingesetzt. Gott sagt zu ihm: „Ich habe dich an die Hand genommen und geführt, weil ich von dir wollte, dass du viele Länder eroberst. Ich möchte von dir, dass du viele Präsidenten aus ihrem Amt kickst. Darum werde ich dafür sorgen, dass du leichtes Spiel hast. Du wirst überall einmarschieren können, denn die Türen sind für dich weit geöffnet.

2  Ich werde vor dir hergehen. Ich werde die Schutzmauern der Städte plattmachen, Stahltüren sprenge ich in die Luft, und Sicherheitsschlösser knack ich auf.

3  Ich werde dafür sorgen, dass du Geld aus Quellen kriegst, von denen niemand was wusste. Du wirst aus Vorratslagern versorgt werden, die keiner kennt. Du sollst daran erkennen, dass ich Gott bin. Ich habe genau dich gemeint, ich habe dich gerufen, und ich habe dich angestellt.

4  Das hab ich getan wegen der Leute von Israel, die ich mir extra ausgesucht habe. Ich werde dir einen besonderen Titel verpassen, du sollst ab jetzt mein Mitarbeiter sein. Ich habe dir diesen Job gegeben, obwohl du nicht mal weißt, wer ich bin.

5  Ich bin Gott, ich bin der einzige Gott weit und breit. Es gibt keinen anderen Gott, nur mich. Ich werde dir alles geben, was du dafür brauchst. Ich rüste dich aus, und das, obwohl du mich gar nicht kennst.

6  Ich möchte, dass man auf der ganzen Erde, einfach überall kapiert, dass es nur einen Gott gibt, nämlich mich!

7  Ich habe das Licht gemacht, ich habe auch die Dunkelheit gemacht. Ich sorge dafür, dass alles gut läuft, und ich sorge dafür, dass es Ärger gibt. Ich bin Gott, und das alles passiert durch mich.

8  Es soll anfangen, aus dem Himmel zu regnen, aber nicht Wassertropfen, sondern Tropfen, die alles korrekt werden lassen, was unkorrekt ist. Aus der Erde sollen solche Sachen wachsen wie ‚Alleswirdgutbäume‘ und ‚Friedensbüsche‘. Dafür werde ich sorgen, ich, euer Gott, werde die basteln.“

Gott braucht sich vor niemandem zu rechtfertigen

9  Die Menschen, die meinen, dass Gott sich für seine Taten rechtfertigen muss, sollten mal echt aufpassen! Der menschliche Körper besteht ja eigentlich nur aus Erde. Er ist letztendlich nur ein Klumpen Matsch unter vielen Klumpen Matsch. Vergleichen wir das mal mit einem Töpfer, der Blumentöpfe herstellt. Kann der Blumentopf vielleicht zum Töpfer sagen: „Hallo? Was machst du für einen Mist?“ Oder kritisiert der ihn: „Das war ja wohl gar nichts, du hast wirklich zwei linke Hände!“

10  Auch solche Typen sollten echt aufpassen, die ihren Vater mit Sprüchen provozieren wie: „Warum hast du überhaupt mit Mama geschlafen und mich gemacht?“ Oder die zu ihrer Mutter sagen: „Warum hast du mich überhaupt geboren?“

11  Der besondere Gott von Israel, der sie mal gemacht hat, sagt: „Wie jetzt? Wollt ihr mir etwa Vorschriften machen für das, was ich hab entstehen lassen? Wollt ihr mir etwa Vorwürfe machen wegen meiner Kinder?

12  Ich habe die Erde gebastelt, und ich hab auch alle Menschen gemacht, die darauf leben. Ich habe das ganze Universum gebaut, und ich hab den Oberbefehl über alle Planeten und Sterne.

13  Ich habe Kyrus aus der Versenkung geholt, ich habe ihm geholfen, die Kriege zu gewinnen, ich habe seinen Weg vorbereitet. Er wird für mich meine Stadt Jerusalem wieder aufbauen, und er wird meine Leute, die in der Kriegsgefangenschaft sind, befreien. Er wird sie nach Hause holen. Und das macht er, ganz ohne Kohle oder einen Orden dafür zu kriegen.“

Gott hilft seinen Leuten

14  Gott sagt: „Alles, was den Ägyptern gehört, was die Leute vom Sudan und die großgewachsenen Äthiopier an Gewinn erwirtschaftet haben, wirst du bekommen, es wird dir gehören. Diese Völker werden in Handschellen bei dir ankommen, und sie werden sich vor dir verbeugen und dich zu ihrem Chef machen. Sie werden zu dir sagen: ‚Ganz klar, bei euch ist Gott! Es gibt keinen anderen Gott, nur euren!‘“

15  Du bist ein Gott, der nicht immer auf der Bühne stehen muss, du versteckst dich, aber du bist der Held von Israel, du bist der Retter.

16  Alle, die zu Plastikgöttern beten, werden kaputtgehen. Diese „Jeder-bastelt-sich-seinen-eigenen-Gott-Typen“ werden peinlich enden.

17  Aber die Leute von Israel werden gerettet, und zwar auf ewig. Sie werden es packen, und nichts wird sie kaputt machen können, für immer.

18  Gott hat das Universum gemacht, nur er ist Gott. Er hat auch die Erde gebastelt und geformt. Er hat sich die Mühe nicht gemacht, damit auf der Erde nur tote Hose ist, nein, er wollte, dass man dort leben kann. Und Gott sagt zu euch: „Ich bin Gott, und es gibt sonst keinen anderen Gott.

19  Ich habe mich nicht vor euch versteckt, ich hatte es nicht nötig, mich im Dunkeln zu verkriechen. Ich habe zu den Leuten von Israel nicht gesagt, dass sie mal versuchen sollten, mich zu finden, aber es würde eh nicht klappen. Ich bin Gott, was ich sage, ist korrekt, und ich rede keinen Stuss.

20  Alle sollen sich mal zu einem Treffen verabreden. Alle Menschen, die geflohen sind, als ihre Nation kaputt gemacht wurde, sollen bei mir vorbeikommen. Wer seinen Plastikgott als Schmuckstück um den Hals trägt, ist voll doof, wer zu einem Gott betet, der nicht helfen kann, hat nichts kapiert.

21  Steckt eure Köpfe zusammen, untersucht alles genau und bringt Beweise! Wann hat jemals ein Gott so was schon mal angekündigt? War das nicht nur ich, euer Gott? Es gibt sonst keinen anderen. Einen korrekten Gott, der seinen Leuten hilft, wenn es ihnen dreckig geht, gibt es sonst nicht, ich bin der Einzige!

22  Das geht jetzt an alle Menschen: Redet mit mir! Kommt zu mir! Ich kann euch helfen! Ich bin Gott, es gibt keinen anderen!

23  Ich hab es mir geschworen, und wenn ich so was mache, dann passiert das auch. Was ich sage, ist korrekt. Jeder wird sich irgendwann mal vor mir hinknien, und jeder wird irgendwann mal folgenden Satz sagen müssen:

24  ‚Nur Gott kann retten, nur Gott ist korrekt, nur Gott kann mich beschützen!‘ Alle Menschen, die gegen mich gearbeitet haben, werden ganz klein angekrochen kommen.

25  Aber die Leute von Israel werden durch mich, Gott, korrekt gemacht werden, sie werden sich freuen und stolz sein.“

Mein Schlüsselvers für heute

 So spricht Jahwe zu Kyrus, seinem Gesalbten, den er an der Hand gefasst hat, um Völker ihm zu unterwerfen,  um Königen den Hüftgurt zu lösen,  um vor ihm zu öffnen Tür und Tor: …
(Jes 45:1)

Meine Erkenntnis des Tages

Dies ist die einzige Bibelstelle, in der ein heidnischer Herrscher als „Gesalbter“ bezeichnet wird. Gott steht über allen irdischen Herren und hat die Freiheit, sie für bestimmte Aufgaben zu erwählen und auszurüsten. Das Reich des Kyrus war das bisher größte der Antike. Es erstreckte sich über mehr als 3.000 km und umfasste die Gebiete Assyriens und Babyloniens. Warum „salbte“ Gott Kyrus? Weil er eine Aufgabe für ihn hatte: die Juden aus der babylonischen Gefangenschaft zu entlassen, damit sie Jerusalem wieder aufbauen konnten. Wenige Könige Israels und Judas hatten so viel für Gottes Volk getan wie Kyrus.


Heute stehe ich neben mir und kann nicht klar denken ….


Tag 498 + 499 – Jesaja 44

Gott sorgt für seine Leute

1  Gott sagt: „Hört mal gut zu, Leute von Israel! Das betrifft alle, die für mich leben. Ich habe euch ja extra als meine Mitarbeiter ausgesucht!

2  Folgendes sage ich, euer Gott. Der Gott, der euch mal gemacht hat, der euch wie ein Stück Knetmasse geformt hat, als ihr noch im Bauch von eurer Mutter wart, und der euch immer helfen wird: Du brauchst keine Angst zu haben! Du gehörst zu mir, Familie von Israel. Du bist etwas ganz Besonderes für mich, ich habe dich extra als meinen Mitarbeiter ausgesucht!

3  Ich werde es regnen lassen, auf ein Land, wo alles trocken ist. Ich werde ganz viel Wasser ausschütten über diejenigen, die Durst haben. Ich werde meine Kraft ausschütten auf meine Kinder, meinen Geist werde ich in sie reingießen.

4  Sie werden aufgehen wie eine Blume in einer Vase, sie werden wachsen wie Gras nach einem Regen, wie Birken, die an einem Fluss stehen.“

5  Dann werden viele Leute plötzlich sagen: „Ich gehöre zu Gott!“ Und andere sagen: „Ich gehöre zu den Israeliten!“ Einige werden sich auf die Hände „Eigentum von Gott“ tätowieren. Andere werden sich den zusätzlichen Namen „Israel“ in ihren Pass eintragen lassen.

Israel kann sich auf seinen Gott verlassen

6  Das kommt jetzt von Gott, dem Chef von Israel, der seine Leute immer wieder raushaut, der Chef über diese Welt. Er sagt: „Ich bin der Erste, der da war, und ich werde der Letzte sein, der da sein wird. Es gibt keinen anderen Gott, ich bin der einzige!“

7  Wer kann es mit mir aufnehmen, mit wem sollte ich mich vergleichen? Ich spreche etwas aus, und es wird Realität. Wer hat schon immer gewusst, was alles passieren wird, und es auch gesagt? Raus damit, wenn es noch jemanden gibt, der soll es sagen!

8  An die Leute von Israel: „Keine Panik! Lasst euch nicht verwirren! Hab ich euch nicht schon vor Ewigkeiten gesagt, was jetzt gerade passiert? Ihr seid Zeugen, ihr könnt es beweisen. Gibt es noch einen anderen Gott außer mir? Gibt es noch etwas anderes, auf das man sein Leben sicher bauen kann? Wohl kaum, ich hab noch nie davon gehört!“

Plastikgötter bringen es nicht

9  Die Typen, die sich irgendwelche Plastikgötter basteln, sind total verpeilt, die bringen es nicht. Genauso wenig, wie diese Figuren selbst irgendwas bringen können. Wenn man die Leute fragt, was für Wunder so ein Plastikgott für sie schon getan hat, dann kommt nur heiße Luft. Sie raffen es einfach nicht, dass ihre tollen Lieblinge einfach nur total peinlich sind.

10  Wie kann jemand nur so beknackt sein, sich so einen Plastikgott zu basteln, der es am Ende doch nicht bringt?

11  Die Leute, die zu so was beten, werden am Ende alle kaputtgehen. Die Künstler, die so was herstellen, sind ja auch nur ganz normale Menschen. Sie sollten sich mal alle treffen und das Ganze austesten. Es würde nur peinlich für sie werden, denn da kommt nichts bei rüber.

12  Der Handwerker nimmt ein Stück Eisen und bearbeitet es. Er formt es mit einem Hammer und feilt mit seinen starken Armen dadran rum. Irgendwann kriegt er Kohldampf und hat auch keine Kraft mehr, und weil er kein Wasser getrunken hat, wird er müde.

13  Der Tischler nimmt sich ein Stück Holz und misst mit einem Zentimetermaß die Länge aus. Er zeichnet mit einem Bleistift die Form, die das Teil dann haben soll. Das soll mal aussehen wie ein Mann oder besser wie ein Supermann. Die Figur wird dann in irgendeinem Haus aufgestellt, und ab dann wohnt sie da.

14  Für das Holz sucht man sich eine schöne Buche aus oder eine dicke Eiche, die im Wald steht. Oder man nimmt eine Fichte, die im Regen schön groß gewachsen ist. 

15  Mit diesem Holz macht der Mensch normal Feuer, um die Bude im Winter warm zu kriegen. Andere gebrauchen es auch fürs Lagerfeuer oder zum Grillen, um damit die Würstchen zu braten. Und den anderen Teil von dem Holz verarbeitet man dann zu einem Gott und betet zu dem, schmeißt sich vor dem auf den Boden und so. Ganz toll.

16  Die andere Hälfte verbrennt er also irgendwie. Noch mal: Mit dem einen Teil von dem Holz grillt er sich seine Steaks, macht sich Essen warm und haut sich damit die Wampe voll. Vielleicht verfeuert er auch etwas davon im Kamin, damit es nachts wärmer wird. Er sagt: „Hach, ist das nicht schön gemütlich, mit der warmen Glut und so?“

17  Und aus dem Rest macht er sich dann einen Gott!? Wenn der fertig ist, verbeugt er sich ganz tief vor ihm und redet mit dem sogar. Er sagt: „Gott, bitte hilf mir! Du bist doch mein Gott!“

18  Wie bescheuert ist das denn bitte?! Sie kapieren es einfach nicht, sie sind blind, als hätten sie Tomaten auf den Augen. Ihr Verstand ist ausgeschaltet, sie schnallen es einfach nicht.

19  Wer sich so einen Plastikgott macht, schaltet irgendwie sein Hirn nicht ein, bevor er das tut. Denn sonst müsste er doch kapieren, dass das nicht geht. Er müsste sich eigentlich sagen: „Hä? Die eine Hälfte vom Holz hab ich verbrannt, hab mir über der Glut ein Steak gegrillt und dadrin Stockbrot und Alukartoffeln fertiggemacht. Und aus der anderen Hälfte soll jetzt plötzlich ein Gott werden? Soll ich zu einem dummen Holzklotz beten, oder was?

20  Dann könnte ich ja gleich mit Holzkohle reden!“ Das wäre doch totaler Beschiss, er würde von seinen komischen Gedanken selbst verarscht. So wird er sein Leben nie retten können. Aber er ist nicht in der Lage, das zu erkennen, er kann sich nicht retten, er sagt nicht: „Was ich hier in der Hand halte, ist doch totaler Quatsch!“

Gott hat schon was getan

21  Gott sagt zu seinen Leuten, zu der Familie von Israel: „Bitte vergesst nicht, dass ihr zu mir gehört, ihr seid meine Mitarbeiter! Ich habe euch gemacht, ihr seid für mich da. Ich werde euch niemals hängenlassen!

22  Den ganzen Mist, den du, Israel, gebaut hast, habe ich dir schon verziehen. Ich hab den Dreck weggewischt, er hat sich aufgelöst wie ein Nebel in der Sonne. Jetzt komm wieder zurück zu mir, ich werde dich befreien!“

23  In der anderen Dimension, im Himmel, da soll jetzt die Party abgehen. Überall auf der Erde soll man feiern. Die Berge sollen auch feiern und auch der Wald und alle Bäume. Denn Gott hat Israel befreit und ihnen gezeigt, was er alles draufhat und wie gigantisch er ist.

Gott macht Geschichte

24  Gott will dir noch was sagen. Er hat dich befreit, er hat dich aus dem Dreck rausgeholt, und er hat dich gekannt, schon als du noch im Bauch von deiner Mutter warst: „Ich bin Gott, ich mache alles, ich habe den Himmel gemacht, ich habe die Erde gemacht, ganz alleine, keiner musste mir dabei helfen.

25  Ich habe die Voraussagen der Esoteriker und Astrologen alt aussehen lassen, ich habe die Wahrsager lächerlich gemacht. Ich habe dafür gesorgt, dass die schlauen Menschen bei euch umdenken müssen, und ich hab gezeigt, dass ihr ganzes Wissen letztendlich für die Tonne ist.

26  Aber die Worte von meinem Mitarbeiter stimmen. Das, was er vorausgesagt hat, wird auch eintreffen, da sorg ich für. Der Plan, den er von mir hat, wird funktionieren. Er sagt über Jerusalem: ‚Hier soll man ab jetzt wieder wohnen können!‘ Und über die Städte von Juda sagt er: ‚Sie sollen wieder aufgebaut werden. Den ganzen Schrott, die zerstörte Stadt, werde ich wieder hochziehen!‘

27  Ich sage zum Meer: ‚Hör auf mit den Flutwellen, du musst jetzt austrocknen!‘

28  Und zu Kyrus sage ich: ‚Du bist mein Bodyguard, du musst auf meine Leute aufpassen. Alles, was ich dir sage, musst du tun. Du wirst befehlen: Jerusalem wird wieder aufgebaut! Der Tempel wird wieder hochgezogen!‘“

Mein Schlüsselvers für heute

Sie dienen ihm als Feuerholz, er nimmt davon und wärmt sich damit, heizt ein, um damit Brot zu backen, oder er schnitzt daraus einen Gott und wirft sich nieder vor ihm.
(Jes 44:15)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Bei diesem Kapitel kam mir sofort in den Sinn, dass ganz viele Gläubige vor einem Kruzifix beten. Das ist meist auch aus Holz oder irgendein Metall. Holz oder Metall, es wird angebetet. Wie in dem Kapitel oben beschrieben wird aus gleichem Material auch ganz viele andere Dinge gemacht und hat es diese bestimmt Form – wird es angebetet. Man könnte jetzt sagen, es wird doch Gott angebetet und nicht dieses Stück Holz, es ist doch nur ein Symbol. Braucht man Symbole zum Beten? Ich nicht, weil ich nicht in dieser Form aufgewachsen bin und erst im Erwachsenenalter zum Glauben kam und somit diesen Hintergrund nicht habe. Ich verurteile keinen der dies tut, aber nach diesem Text heute morgen weiß ich wiedermal mehr, dass das keine wirkliche Bedeutung hat. Ich kann überall beten und brauche keine Hilfmittel dazu. Komischerweise falte ich auch keine Hände, ich schließe nur die Augen, um kein äußerliche Ablenkung zu haben. Und heute weiß ich wieder, dass das reicht. Auf die Verbindung nach oben kommt es an, ganz gleich was sich um mich herum befindet.
Ja, Vater, ich denke, dass es gut so ist. Du hast mir noch nicht gezeigt, dass ich es anders tun müsste. Und ich weiß, dass meine Gebete bei dir ankommen. Gerade das letzte, was ich vorgestern hier aufgeschrieben habe. Es ging darum, womit ich dir dienen kann, was ich tun kann mit meiner doch so begrenzten Kraft. Und prompt hast du geantwortet. Ja, es ist gut so, es reicht so und als Beweis hast du es mir gleich verdeutlicht, dass ich nun mit dem Nachbarhund 3x täglich die Runde laufe. Dass ich ihn mitnehme, weil es der Nachbarin zur Zeit so schlecht geht, dass es das ist, was ich leisten kann. Und dafür bin ich so dankbar. Dankbar, dass ich etwas tun kann, was in deinen Augen gut ist, dass ich zeigen kann, dass Nächstenliebe für mich nicht einfach nur ein Wort ist, was in der Bibel steht. Ich danke dir dafür. Mit einem Herzen voller Dankbarkeit beginne ich diesen Tag, beschütze und behüte mich, gib mir die Kraft, die ich für heute brauche und bitte kümmere dich auch im R., es geht ihr so schlecht, zeig ihr, was sie machen kann, wo sie Hilfe findet. Ich danke dir auch, dass D. für ihre beiden Katzen eine gute Urlaubsvertretung gefunden hat, dass wäre vielleicht dann doch zu schwer für mich geworden. Vater, ich bin nicht in Panik verfallen, als ich diese Anfrage bekam. Ich wusste, dass du es für mich regeln kannst, wenn du mir Aufträge gibst, ich die auch zu leisten vermag. Ich habe auf dich vertraut und bin damit belohnt worden. Danke! Danke, dass du für mich da bist! Danke.