Den Druck rausnehmen

Das Wichtigste für Paulus ist, Christus zu haben und mit ihm eins zu werden (Philipper 3:8-9).

Das muss auch unsere Einstellung sein. Wir können uns nicht immer genau richtig verhalten, aber mit Gottes Hilfe können wir dem Ziel energisch entgegengehen.

Wissen Sie, warum uns Gott niemals gestatten wird, in unserem Verhalten Perfektion zu erreichen? Wenn uns das gelänge, würden wir unser Selbstwertgefühl aus unserer Leistung und Vollkommenheit beziehen und nicht aus Gottes Liebe und Gnade.

Wenn Sie und ich immer alles richtig machen würden, würden wir daraus schließen, dass Gott uns die Antwort auf unsere Gebete aufgrund unseres Gehorsams schuldig ist. Deshalb lässt uns Gott einige Schwächen, damit wir immer einen Grund haben, um seine Hilfe zu bitten. Unsere Schwächen halten uns abhängig von ihm, ob es uns gefällt oder nicht.

Gott lässt nicht zu, dass wir uns das Gefühl des Friedens und der Lebenserfüllung selbst erarbeiten, stattdessen treiben uns unsere Anstrengungen in den Wahnsinn. Warum? Damit wir merken, dass die Bemühungen unserer alten sündigen Natur uns nichts als Kummer und Enttäuschung einbringen (siehe Römer 3:20).

Wenn das nun so ist, was sollen wir dann tun? Vertrauen Sie Gott, entspannen Sie sich, genießen Sie das Leben. Wir müssen lernen, Gott mehr zu genießen. Das wird nicht nur uns guttun, sondern den Druck auf die Menschen um uns herum wegnehmen. Wir müssen aufhören, von uns selbst und anderen Perfektion zu verlangen, und uns stattdessen an den Menschen freuen, wie sie sind.

Im Grunde meint Paulus, dass er vor Gott stehen und sagen will: „Okay, hier bin ich, Gott, ich bin zwar nicht vollkommen, aber ich vertraue auf Jesus. Meine Gerechtigkeit liegt in ihm und nicht in meiner Leistungsfähigkeit.“ Ich ermutige Sie dazu, diese Haltung auch zu Ihrer zu machen.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Das Geistliche und das Natürliche

Paulus erzählt von Epaphroditus, einem seiner Mitarbeiter, der im Einsatz für Jesus todkrank geworden ist (Philipper 2:25-30). Möglicherweise haben emotionaler Schmerz, Einsamkeit und Heimweh die Krankheit mit verursacht. Doch Paulus berichtet auch, dass Gott sich über Epaphroditus erbarmt und ihn geheilt hat. Jetzt schickt Paulus ihn in seine Heimat Philippi zurück, damit er sich erholen und zu Kräften kommen kann.

Es ist interessant, dass dieser Mann Zeit braucht, um sich auszuruhen, obwohl ihn Gott geheilt hat. Etwas Ähnliches begegnet uns in dem Bericht darüber, wie Jesus ein totes Mädchen auferweckt. Der Vorsteher einer Synagoge bat Jesus zu sich nach Hause, um seine zwölfjährige Tochter zu heilen, die im Sterben lag. Als Jesus dort ankam, war sie bereits gestorben. Doch der Herr weckte sie auf und befahl ihren Eltern, ihr zu essen zu geben (Lukas 8:55).

Aus diesen beiden Geschichten habe ich gelernt, dass das Leben eine geistliche und eine natürliche Seite hat, die zusammengehalten werden müssen. Jesus kümmerte sich geistlich um das Leben des Mädchens, seine Eltern sollten sich dann um das Natürliche kümmern.

Gott erwartet, dass wir unseren gesunden Menschenverstand zusammen mit unserem geistlichen Verständnis einsetzen. Ich will Sie darin bestärken, im Leben beides zusammenzuhalten, also geistliche Grundsätze und Naturgesetze zu beherzigen. Obwohl Ephroditus für Gott gearbeitet hat, ist er krank geworden, möglicherweise auch, weil er sich nicht genug um seine eigenen Bedürfnisse gekümmert hat. Wenn wir die von Gott eingerichtete Funktionsweise unseres Körpers missachten, brauchen wir nicht zu erwarten, dass das ohne Folgen bleibt. Denken Sie daran, ausgewogen zu leben. Auch das trägt dazu bei, den Feind abzuwehren.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Nicht einschüchtern lassen

„Lasst euch nicht von euren Feinden einschüchtern“ (Philipper 1:28), ermutigt Paulus. Geradlinigkeit und Furchtlosigkeit gehören zu dem felsenfesten Charakter, den Sie und ich entwickeln und gerade angesichts von Angriffen und Übergriffen feindlich gesinnter Menschen an den Tag legen sollen, egal, ob es sich um körperliche oder geistlich Angriffe handelt.

Wenn Menschen oder Ereignisse sich gegen uns richten und uns vernichten wollen, sollten wir feststehen und zuversichtlich sein, dass alles zum Besten mitwirkt (siehe Römer 8:28). In solchen Fällen dürfen wir uns nicht anpassen, sondern müssen geradlinig bleiben und Gott eine Veränderung der Lage bewirken lassen.

Wenn wir in Schwierigkeiten kommen – was von Zeit zu Zeit geschieht -, sollten wir nicht meinen, dass Gott eingreifen und sich aller unserer Probleme annehmen wird, ohne dass wir ihn dazu auffordern. Wir sollten beten und ihn darum bitten, unsere Lage zu ändern. Anschließend gilt es, geradlinig und unbeirrt zu bleiben. Das ist ein Zeichen für den Widersacher, dass ihm Sturz und Vernichtung bevorstehen.

Wissen Sie, worum unsere Geradlinigkeit und Furchtlosigkeit für den Satan Zeichen sind, dass er verloren hat? Weil er weiß, dass er einen Christen nur mit Täuschung oder Einschüchterung überwinden kann. Wie kann er jemandem drohen, der keine Angst vor ihm hat? Wie kann er jemanden täuschen, der seine Lügen entdeckt und sich weigert, sie zu glauben? Was bringt es ihm, Angst, Zorn oder Niedergeschlagenheit in Menschen zu erzeugen, die sich nicht durch Gefühle steuern lassen, sondern entschlossen sind, aufgrund von Gottes Wort fest zu stehen?

Wenn der Satan feststellt, dass seine Strategie nicht funktioniert, erinnert ihn das an sein Scheitern und daran, dass er völlig vernichtet wird. Bleiben Sie geradlinig und furchtlos, so werden Sie den Feind überwinden.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Gott wird sein gutes Werk vollenden

Was Gott anfängt, führt er immer zu Ende. Er hat uns zu sich selbst gerufen und hat sein gutes Werk in uns angefangen und er wird es vollenden (Philipper 1:6). Das ist eine Verheißung, aber wir müssen unseren Teil tun, damit sie wirksam wird. Dieser besteht darin, dass wir Gott vertrauen und das heilige Werk des Heiligen Geistes in unserem Leben geschehen lassen. Ich weiß, es kann man frustrierend sein, irgendwo mittendrin zu sein, ohne zu wissen, wie es vorwärts geht, wenn man gleichzeitig weiß, dass es kein zurück gibt. Wir lieben Jesus und wollen mit ihm den ganzen Weg bis zum Ziel gehen, doch manchmal fällt uns das schwer. Jesus versteht das.

Während Jesus hier auf der Erde war, lebte er in einem menschlichen Körper, deshalb wei0 er, wie sich Versuchung anfühlt. Sie mögen versucht sein, zu sündigen oder gar aufzugeben, doch Gott stärkt Sie, damit Sie den ganzen Weg bis zum Ziel gehend können – wenn Sie ihn bitten. Halten Sie den Blick auf den Lohn gerichtet. Jetzt ist vielleicht manches unbequem, aber am Ende werden Sie sich freuen, wenn Sie Gott tun lassen, was immer er in Ihnen tun will.

Heutzutage fangen viele Menschen etwas an, was sie nie zu Ende führen. Gott gefällt das nicht, und au0erdem passt das nicht gut zu Personen, die verlässlich sein wollen. Etwas anzufangen ist leicht, weil uns das Neue begeistert. Charakterstärke zeigt sich daran, was Menschen tun, wenn ihre Gefühle sie nicht mehr tragen und sie möglicherweise allein mit Gott eine Menge hartet Arbeit zu bewältigen haben. Gott vollendet immer, was er anfängt, das gehört zu seinem Charakter. Und wie sieht das bei Ihnen aus? Bevor Sie etwas anfangen, sollten Sie sich klarmachen, wie viel dazugehört, um es zu Ende zu bringen, und sich von vornherein dafür entscheiden, es durchzuziehen.

Gott hat versprochen, sein gutes Werk, dass er in Ihnen angefangen hat, zu vollenden. Verpflichten Sie sich ebenso ihm gegenüber, zu Ende zu führen, was er Ihnen zu tun gibt?

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Warten auf Gottes Zeitplan

In 3. Mose 26:4 steht: „[Ich] will es immer zur rechten Zeit regnen lassen.“ Wann ist die rechte Zeit? Ich glaube dann, wenn Gott weiß, dass wir bereit sind, wenn alle anderen Beteiligten bereit sind und wenn es in Gottes Masterplan passt. Gott hat einen individuellen Plan für unser persönliches Leben, aber er hat auch einen Masterplan für die ganze Welt.

Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich frustriert war, weil in meinem Dienst nichts geschah. Ich wusste, dass ich dazu bestimmt war, Gottes Wort zu lehren, aber es öffneten sich absolut keine Türen für mich. Es schien, als hätte ich schon so lange gewartet. Ich fühlte mich bereit. Ich hatte mit Gott zusammengearbeitet. Er hatte große Arbeit in mir geleistet, und ich konnte einfach nicht verstehen, warum nichts passierte. Ich erinnere mich, dass ich fragte: „Gott, worauf wartest du jetzt? Bin ich nicht bereit?“ Er antwortete mir in meinem Herzen: „Du bist bereit, aber einige deiner Mitarbeiter noch nicht. Ich arbeite immer noch an einigen Dingen in ihrem Leben. Und du musst jetzt auf sie warten.“

Gott drängt, schiebt, gebietet, manipuliert oder zwingt die Menschen nicht. Er führt, leitet, veranlasst und schlägt vor. Dann ist jeder einzelne dafür verantwortlich, Gott seinen Willen zu seinem Ziel hinzugeben. Das dauert für eine Person länger als für eine andere. Ein ausgezeichnetes Beispiel dafür ist ein Single, der für den richtigen Partner betet. Gott bereitet diesen Partner vor, aber derjenige, der betet, hat es satt, zu warten, da oder sie nicht weiß, was hinter den Kulissen passiert. Gottes guter Plan braucht Zeit, oft mehr als wir erwartet haben. Die Erfüllung zu sehen, erfordert von den Menschen die Bereitschaft, auf den Segen „zur rechten Zeit“ zu warten.

Unser Warten ist leichter zu ertragen, wenn wir glauben, dass Gottes Zeitplanung perfekt ist. Er kommt ne zu spät, nicht einen einzigen Tag. Was auch immer der Grund für die Verzögerung ist, Galater 6:9 ermutigt uns: „Werdet nicht müde zu tun, was gut ist. Lasst euch nicht entmutigen und gebt nie auf, denn zur gegebenen Zeit werden wir auch den entsprechenden Segen ernten.““ Auch 1. Petrus 5:6 ermahnt uns, uns demütig unter die Hand Gottes zu beugen, damit er uns ehren kann, „wenn die Zeit dafür gekommen ist“.

Es gibt eine rechte Zeit für alle Dinge in unserem Leben, und es gibt uns Sicherheit uns auf Gottes perfektes Timing zu verlassen. Ich bete, dass ich in Gottes vollkommenen Willen mit seinem vollkommenen Timing bin . weder einen Schritt vor ihm noch einen Schritt hinter ihm. Ich hoffe, Sie werden auch so beten.

Ich möchte Sie auch daran erinnern, dass Sie genießen sollten, wo Sie sich gerade befinden, während Sie auf dem Weg dorthin sind, wohin Sie gehen. Gottes Timing ist perfekt. Wenn Sie frustriert sind, wird das nicht dazu führen, dass er sich beeilt! Genießen Sie das Heute, denn das ist alles, was Sie haben!

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Tag 594 + 595 + 596 + 597 – 3. Mose 26

Gottes Schöpfung … @weena
Was es bringt und was es nicht so bringt – Segen und Fluch

1 Die letzten Ansagen, die Gott noch für seine Leute hatte, gingen so: „Ihr dürft euch auf keinen Fall irgendwelche Pseudogötter basteln, hört ihr? Ich will nicht, dass irgendwo in eurem Land so Teile rumstehen. Und erst recht will ich nicht, dass zu denen gebetet wird. Egal, ob die jetzt aus Holz oder aus Metall sind, aus Pappe oder Plastik, angesprayt oder mit Ölfarbe bemalt wurden. Ich bin der Chef, ich bin euer Gott!

2 Haltet den Sonntag ein und schuftet da nicht, das ist wichtig! Und habt Respekt vor dem besonderen Zelt, wo das ganz Besondere, das Heilige, steht. Ich bin Gott!

3 Wenn ihr euch an meine Anweisungen haltet und das tut, worauf ich Bock habe, dann werde ich euch mit Glück überschütten.

4 Ich werde dann dafür sorgen, dass es immer genau dann regnet, wenn ihr es braucht. Dann werden die Pflanzen auf euren Feldern immer gut wachsen und viele Früchte bringen.

5 Ihr werdet so eine fette Ernte einfahren, dass sich die Verarbeitung zum Beispiel von den Weizenkörnern so lange hinzieht, dass es bis in die Weinernte im Spätsommer reingeht. Und die Weinernte wird so fett sein, dass sie so lange geht, bis ihr schon wieder Weizenkörner aussäen könnt. Ihr werdet immer genug zu essen haben. Und ihr werdet immer in Sicherheit leben.

6 Ich werde dann auch dafür sorgen, dass es in eurem Land keinen Krieg geben wird. Wenn ihr nachts in die Heia geht, könnt ihr entspannt schlafen. Ihr braucht keine Panik zu schieben, dass ihr in der Nacht überfallen werdet. Auch vor wilden Tieren werde ich euch beschützen, die werden in dem Land, wo ihr wohnt, einfach verschwinden. Da sorg ich für. Und nie wird eine andere Armee in euer Land einfallen.

7 Wenn es mal Krieg geben sollte, werdet ihr die Feinde in die Flucht schlagen. Ihr werdet sie mit euren Kanonen wegpusten.

8 Fünf Leute von euch werden ausreichen, um hundert Feinde zu verjagen. Und hundert Soldaten werden eine Armee von zehntausend niedermachen. Eure Feinde werden sich in die Hosen machen, wenn ihr kommt.

9 Ich werde bei euch sein und dafür sorgen, dass ihr immer gesunde Kinder habt. Ihr werdet viele Babys kriegen, dafür werde ich sorgen. Wir haben einen Vertrag, und ich stehe hundert Prozent zu dem. Alles, was ich gesagt habe, werde ich auch tun.

10 Es wird immer so reichlich zum Essen am Start sein, dass ihr noch bei der neuen Ernte Sachen von der alten Ernte im Lager habt. Ihr werdet sogar die Reste wegschmeißen müssen, um Platz zu machen für die neuen Sachen.

11 Ich werde euch immer sehr nahe sein, ich bin mittendrin bei euch. Nie mehr will ich euch verlassen oder keinen Bock mehr auf euch haben.

12 Als euer Gott werde ich praktisch bei euch wohnen. Ich bin euer Gott, und ihr seid meine Leute.

13 Ich bin der Chef, ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, damit ihr dort nicht mehr für wenig Kohle Zwangsarbeit machen müsst. Aus dieser miesen 1-Euro-Job-Situation habe ich euch rausgeholt, eure Abhängigkeit wurde durch mich beendet, wegen mir braucht ihr jetzt nicht mehr wie blöd zu schuften.“

Wer nicht das tut, was Gott will, kriegt was auf die Ohren

14 „Wenn ihr das nicht tut, was ich von euch möchte, und euch die Sachen total egal sind, die ich zu euch gesagt habe,

15 wenn euch meine Gesetze wurscht sind und meine Regeln euch nicht mehr interessieren, dann brecht ihr den Vertrag, den ich mit euch gemacht habe.

16 Ich werde dann dafür sorgen, dass es euch echt dreckig geht. Ihr werdet krank werden und alle möglichen Seuchen bekommen. Ihr könntet dann blind werden und langsam vergammeln. Wenn ihr arbeitet, wird eure Arbeit umsonst sein. Die Sachen, die ihr auf dem Acker pflanzt, werden nämlich eure Feinde ernten.

17 Ja, sogar ich werde euer Feind sein, ich werde dafür sorgen, dass die Feinde euch besiegen. Ihr werdet Panik kriegen, weglaufen, obwohl niemand hinter euch her ist.

18 Das mach ich, damit ihr wieder zu mir zurückkommt. Wenn das nicht passiert, werde ich euch sogar siebenmal härter angehen als alles, was vorher passiert ist.

19 Ich werde eure Überheblichkeit plattmachen. Es wird nicht mehr regnen, der Himmel wird für euch wie Dauersolarium sein, und der Boden unter euren Füßen wird hart wie Beton.

20 Was ihr dann auch anfangen werdet, es ist alles egal. Auf euren Feldern wird nichts mehr wachsen, und die Obstbäume werden keine Früchte mehr tragen.

21 Falls ihr es dann immer noch nicht gecheckt habt und tut, was ich von euch möchte, dann muss ich die Strafe noch siebenmal krasser hochfahren.

22 Ich werde Wölfe und Löwen auf euer Vieh loslassen. Die werden eure Kühe, aber auch eure Kinder anfallen und auffressen. Es werden so viele von euch dabei draufgehen, dass man kaum noch Leute auf der Straße treffen wird.

23 Wenn ich euch egal bin, dann seid ihr mir auch egal. Ihr habt mich dann als euren persönlichen Feind. Ich werde euch siebenmal härter bestrafen als alles, was bis dahin passiert ist.

25 Weil ihr unseren Vertrag gebrochen habt, werde ich Armeen gegen euch auffahren lassen, die in euer Land einfallen. Wenn ihr euch dann in die Städte zurückzieht, werden dort schlimme Krankheiten ausbrechen. Die Feinde werden so einen dichten Angriffsring um euch legen,

26 dass Lebensmittel nicht mehr in die Städte reinkommen können. In der Zeit wird ein Backofen locker reichen, um das Brot von zehn Frauen zu backen, weil es nicht mehr genug Mehl geben wird. Brot wird Mangelware und in kleinen Portionen aufgeteilt werden. Wenn ihr das Brot von dem Tag aufgegessen habt, seid ihr dann genauso hungrig wie vorher, weil es so wenig ist.

27 Und wenn ihr dann immer noch nicht auf mich hört und keinen Bock auf mich habt,

28 werdet ihr mal erleben, wie es ist, wenn ich erst richtig den Hals kriege. Ich werde euch dann noch siebenmal härter bestrafen als vorher.

29 Ihr werdet so einen Hunger schieben, dass man bei euch die eigenen Kinder tötet, um ihr Fleisch zu essen.

30 Ich werde die ganzen Opfertische kaputt machen, wo ihr vorher Opferrituale für diese Plastikgötter durchgezogen habt, und auf den Schrotthaufen, die dann übrig bleiben, wird man eure Leichen finden. Ihr seid mir dann so eklig, ich will nichts mehr mit euch zu tun haben.

31 Wenn ihr mir Sachen opfert, ist mir das dann total egal. Eure Städte werde ich plattmachen, und die Häuser, wo ihr gebetet habt, werden von mir zerstört.

32 Ich werde höchstpersönlich euer Land zerfetzen. Das wird so übel sein, dass sogar eure Feinde davor Angst haben.

33 Ich werde euch auf die ganze Welt verteilen, mit der Kanone am Kopf jage ich euch überall hin. Eure Felder werden austrocknen wie eine Wüste, und von euren Städten wird nur noch ein Schrotthaufen übrig sein.

34 Dann wird euer Land zwangsweise endlich seine verdiente Ruhe bekommen, es wird seinen Dauersonntag haben, den ihr ihm wohl nicht gegönnt habt. In der Zeit werdet ihr als Gefangene abgeführt sein oder sonst wo bei euren Feinden leben.

35 Nachdem das Land plattgemacht worden ist, kann es dann die Freiheit und Entspannung bekommen, die ihr ihm nicht gönnen wolltet, als ihr dort noch gewohnt habt.

36 Die Leute, die von euch noch übrig sind, werden Depression und Angstzustände haben. In dem fremden Land werden sie schon Panik kriegen, wenn irgendwo eine Tüte raschelt, sie werden davonrennen, obwohl niemand hinter ihnen her ist.

37 Sie werden sich gegenseitig umrennen, weil sie denken, jemand wäre ihnen auf den Fersen, obwohl da niemand ist. Feinde werden mit euch dann ein leichtes Spiel haben.

38 Ihr werdet die letzte Wurst sein unter den anderen Nationen, sie werden euch töten, ihr werdet in ihrem Land nicht klarkommen können.“

Wie aber selbst dann noch alles wieder gut werden kann

39 „Die Kinder, die diese Megakrise überlebt haben, werden voll krank sein. In dem Land von ihren Feinden wird es ihnen nicht gutgehen, weil die ätzenden Sachen, die ihre Väter getan haben, auch sie betreffen.

40 Dann werden sie eingestehen, dass sie und die Generation vor ihnen richtig Mist gebaut haben. Sie werden erkennen, dass sie den Vertrag gebrochen haben, dass sie mich bekämpft haben und meine Feinde geworden sind.

41 Sie werden kapieren, dass ich sie bestrafen musste und dass ich sie in das Land ihrer Feinde abgeschleppt habe. Aber wenn sie endlich weich werden und ihren Stolz aufgeben, weil sie genug für ihre Schulden bezahlen mussten,

42 dann will ich mich an den Vertrag erinnern, den ich mal mit Jakob geschlossen habe. Diesen Vertrag, den ich auch schon mit Isaak und Abraham abgeschlossen habe, ich hab den nie vergessen. Ich werde sie dann in das Land bringen, was ich ihnen für ihre Nachkommen mal versprochen hatte.

43 Es war schon okay, dass sie aus dem Land rausgeschmissen wurden, sie mussten diese Zeit einfach nachholen, die sie mir nicht geben wollten. Sie müssen ihre Schulden bezahlen, sie haben meine Gesetze gebrochen, ihnen war total egal, was ich wollte.

44 Aber dass ich sie in einem Land leben ließ, das ihren Feinden gehört, bedeutet noch lange nicht, dass sie mir jetzt total egal geworden sind. Ich finde sie deswegen noch lange nicht so eklig, dass ich sie alle sterben lassen will. Ich steh zu meinen Verträgen. Ich bin der Chef, ich bin ihr Gott.

45 Schon mit ihren Opas habe ich einen Vertrag gemacht. Damals hab ich allen gezeigt, was ich draufhabe: ich hab meine Leute souverän aus Ägypten rausgeholt, ich wollte ihr Gott sein. Dieser Vertrag gilt für mich noch immer, ich bin Gott!“

46 Das waren jetzt die Gesetze und Regeln, die Gott den Israeliten gegeben hat. Es ging hierbei um die Beziehungen zwischen ihm und seinen Leuten. Er hat das Mose alles so gesagt, als er mit ihm auf dem Berg Sinai ein Treffen hatte.

Mein Schlüsselvers für heute

Ihr sollt euch keine nichtigen Götzen machen, euch kein Gottesbild und keine Steinsäule aufstellen, auch keine Steine mit eingemeißelten Bildern, um euch zur Anbetung davor niederzuwerfen, denn ich bin Jahwe, euer Gott.
(3. Mose 26:1)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dieses Kapitel beschreibt die zwei Wege, die Gott dem Volk aufzeigt: Gehorsam und Ungehorsam. Die Menschen des Alten Testaments wurden immer und immer wieder vor Götzendienst gewarnt. Wir fragen uns, wie auf diese Gegenstände aus Holz und Stein hereinfallen konnten. Doch Gott könnte uns die gleiche Warnung geben, denn wir sind auch anfällig dafür, Götzen an seine Stelle zu setzen. Götzendienst besteht darin, etwas anderes wichtiger zu nehmen als Gott, und unser Leben ist voll von solchen Versuchungen. Geld, Besitz, Aussehen, Sicherheit – das sind die Götzen von heute. Wenn wir all diese falschen Götter betrachten, die alles versprechen, was wir wollen, aber nichts von dem, was wir brauchen – sind wir dann wirklich so weit davon entfernt, Götzen zu verehren? Und ich danke diesen Gott, dass er mir das heute Morgen vor die Füße legt, ich habe meinen derzeitigen Götzen schon entdeckt. Ich spiele wahnsinnig gerne Canasta mit dem Handy. Das kann ich stundenlang. Das tue ich zur Zeit stundenlang und ich kann mich manchmal dem nicht entziehen. Wenn ich dem nicht Einhalt gebiete, kann es zur Sucht werden. Ich kenne mich mich. Noch ein Spiel und noch ein Spiel und nur noch eins … Dabei geht es ums nichts, nur um dieses doofe Gefühl, gewinnen zu wollen. Was für ein Irrsinn! Und wieder musste mich Gott mit der Nase drauf tunken, damit mir bewusst wird, was ich für Blödsinn mache. Nein, nicht das Spielen als solches, sondern das übermächtige Spielen. Also App entfernen.
Danke, du großer Gott! DANKE! Und danke, dass du mir jetzt die Möglichkeit gegeben hast, hier weiter zu schreiben, obwohl mein Notebook defekt ist. Es ist nur ein kleines Notebook, was ich jetzt habe, aber es reicht total aus. Und vielleicht bekomme ich ja das andere repariert wieder.
Nun starte ich wieder in den Tag, es steht einiges an. Heute Nachmittag ist der Notartermin und ich habe dann endlich die Verantwortung für die Wohnung los. Es wird mir ein Stein vom Herzen fallen. Bitte, Vater, lass alles gut und reibungslos passieren.
Und ich habe noch ein anderes wichtiges Anliegen. Vater, du weißt wie wichtig mir eine feste Tagesstruktur ist. Nun trage ich mich mit den Gedanken, einen weiteren Tierschutzhund aufzunehmen, um nicht in ein tiefes Loch zu fallen, wenn ich meine Keira hergeben muss. Ich habe auch schon zwei kleine Hunde entdeckt, einer davon könnte passen. Bitte Vater, mach die Türen weit auf, wenn es einer von beiden werden soll. Aber wenn du meinst, es ist nicht gut und richtig, schließe diese Tür ganz, ganz fest.
Danke, dass du da bist, danke, dass du dich um mich kümmerst. Danke.


Pause noch bis morgen

Mein Notebook ist kaputt. Da es noch keine 2 Jahre ist, noch Garantie besteht, habe ich es zur Reparatur eingeschickt. Heute Nachmittag bekomme ich vorübergehend ein anderes, bis ich das alte wiederhabe oder das Geld, dass ich mir ein neues kaufen kann. Blogbeiträge auf dem Tablet schreiben mag ich so gar nicht. Soll heißen, morgen geht es hier weiter …


Lassen Sie ihren Zorn los

In 3. Mose 25 lesen wir über das Erlassjahr, in dem alle Schulden erlassen und alle Schuldner begnadigt und freigelassen wurden.

Wenn wir in Christus sind, kann jeder Tag das Erlassjahr sein. Wir können denen, die uns etwas schuldig sind, sagen: „Ich vergebe dir und befreie dich von deiner Schuld. Es steht dir frei, zu gehen. Ich überlasse dich Gott, damit er sich um dich kümmert. denn solange ich versuche, mich um dich kümmeren, wird er es nicht tun.“

Nach der Bibel dürfen wir keine Person in ewiger Schuld festhalten, so wie wir selbst niemandem etwas schuldig bleiben sollen. Römer 13:8 lehrt uns: „Bleibt niemandem etwas schuldig, abgesehen von der Liebe, die ihr einander immer schuldig seid.“ Wir müssen lernen, den Menschen zu vergeben, indem wir ihnen ihre Schulden erlassen. Wir müssen auch erkennen, dass uns unsere eigenen Sünden durch Reue und Glauben an Jesus Christus ständig vergeben werden können. Wir können ein andauerndes Erlassjahr genießen.

Können Sie sich die Freude eines Menschen vorstellen, der erfährt, dass er aus einer zehn- oder zwanzigjährigen Haftstrafe begnadigt wurde? Das ist die gute Nachricht Kreuz. Weil Jesus unsere Schuld für uns bezahlt hat, kann Gott zu uns sagen: „Du schuldest mir nichts mehr!“ Unser Problem ist entweder, dass wir immer noch versuchen, unsere Schulden beim Herrn zu bezahlen, oder dass wir immer noch versuchen, unsere Schulden bei anderen einzutreiben. So wie Gott unsere Schuld gestrichen und uns vergeben hat, so sollen auch wir die Schulden der anderen erlassen und ihnen vergeben, was sie uns schulden.

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Pause

Mir geht es nicht gut. Ich habe seit zwei Tagen starke Oberbauchschmerzen auf der rechten Seite. Gerade auf dem Rücken liegen, geht recht gut, stehen auch. Laufen auch, aber nicht sehr weit. Schlecht geht das Sitzen. Sehr schwierig ist das Aufstehen oder aus dem Liegen das Hinsetzen. Am schwersten ist das Husten. Naja, jedenfalls ist das Sitzen und hier Schreiben nicht drin. Ich vermute eine Verzerrung, Wärme tut gut. Es war schon so schlimm, dass ich an Rettungsstelle dachte, weil der Weg zum Arzt auch nicht drin ist. Ich hoffe, dass es mit Wärme (Körnerkissen) besser wird.
Das sind so die Dinge, die Ausbremsen, zum Innehalten zwingen und vielleicht zum Überdenken, was Gott mir damit sagen möchte. Ja, ich glaube daran, dass alles seine Sinn hat und Gott bei allem das letzte Wort hat, auch hier und jetzt in meiner Situation.
Ich werde sehen, wie es weitergeht.