Tag 378 – Psalm 14

Menschen, die nicht an Gott glauben

1  Dieser Song ist von David geschrieben, es ist ein Rhyme, und auch den werdet ihr lieben. Menschen, die nichts peilen, sagen: „Gott gibt es nicht!“ Sie haben Dreck am Stecken, und was sie tun, ist abscheulich. Es gibt keinen bei denen, der noch Gutes tut.

2  Und Gott sieht auf die Menschen, und er sucht und er sucht, ob er jemanden findet, der so drauf ist, wie er’s sich mal dachte, der nach seinem Willen fragt, der ihn sucht, nach ihm trachtet.

3  Aber alle haben sich von ihm weggedreht, gehen ab in dem Dreck. Da gibt’s keinen, der noch steht, um Gutes zu tun, um die Stange zu halten.

4  Sag‘ mal, schnallen die es nicht, diese Ungestalten? Merken die noch was, kriegen die’s auf die Reihe? Sind die fit im Schritt, haben die es gepeilt? Sie verschlingen mein Volk, verspeisen es wie ’nen Döner und vergessen dabei, nur mit Gott leben macht schöner! Sie haben verlernt, zu ihm zu beten. So was kommt dabei raus, wenn sie zu viel feten.

5  Es dauert nicht mehr lange, dann überkommt sie die Panik. Angst und Schrecken wachsen in ihrer „Hirnbotanik“, aber Gott ist denen treu, die gerecht und gut drauf sind.

6  Eure miesen Aktionen, gegen Frauen mit Kind, gegen Leute, die sich nicht wehren, auf die passt Gott gut auf, er beschützt alle Schwachen, ja, so ist mein Gott drauf.

7  Mann, Gott, komm jetzt da runter und hilf deinen Leuten und befrei‘ sie von den „Huntern“, von den falschen Therapeuten. Israel wird sich freuen und ’ne Party für dich feiern, Jakob wird pogen und nicht länger rumeiern. Weil du immer das Schicksal deiner Leute drehst, darum wissen wir, dass du mit uns gehst.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
    Glauben ins Leben umgesetzt
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… denn Gott steht denen bei, die ihm gehorchen.
(Ps 14:5 NLB)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn Gott denen beisteht, „die ihm gehorchen“, dann ist ein Angriff auf einen Menschen, der Gott dient, gewissermaßen ein Angriff gegen Gott. Gegen Gott anzutreten ist schlichtweg zwecklos. Obwohl es für uns aussehen kann, als würden wir den Kampf verlieren, besteht absolut kein Zweifel, dass Gott der endgültige Sieger sein wird.
Diese Tatsache immer im Hinterkopf zu haben, fällt mir nicht so leicht. „Ihr könnt mir gar nix, ich habe den Souverän des Universums auf meiner Seite“ fällt mir deshalb so schwer, weil ich ja nicht vom Leid ausgeschlossen , sondern mindestens im gleichem Maße betroffen bin. Nur den kleinen Vorteil habe, dass ich die Zusammenhänge dahinter vielleicht besser verstehe. Und die Gewissheit: Am Ende wird alles gut!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute habe ich wieder einen schwierigen Tag vor mir, ich bin jetzt schon so erschöpft und wünsche mir, es wäre glatt 12 Stunden später. Bitte führe mich durch, halte mich hoch und sei ganz einfach bei mir, so dass ich es fühlen und spüren kann. Ich brauche dich ….


Tag 376 – Psalm 12

Worte und Lügen

1  Ein Lied von David geschrieben. DJ, mach lauter, ihr werdet es lieben.

2  Hilfe, mein Gott! Die an dich glauben, sind alle fort. Keinem kann man mehr trauen.

3  Alle betrügen. Jeder tut jeden nur noch belügen. Was sie auch sagen, ist einerlei, ob Kompliment oder Fluch, keine Wahrheit dabei.

4  Gott, rotte aus diese Schmeichelei, sie ist doch nur leer. Verbale Kritzelei, gibt nicht viel her, eben.

5  Und damit wollen sie auch noch angeben, sagen, über uns kann sich keiner erheben!

6  „Doch“, so sagt Gott, „jetzt greif ich ein. Die Erde wird beben. Kann ja nicht sein, dass die Armen und Schwachen zu Boden krachen. Ich werd ihnen helfen, ihr jedenfalls werdet sie nicht fertigmachen.“

7  Und die Worte von Gott sind wahr, ganz klar, oft kopiert, doch nie erreicht. So weiß wie Weißes – mit Domestos gebleicht.

8  Gott, wenn du was versprichst, dann tust du das auch halten. Wirst uns beschützen vor diesen kranken und kalten, fiesen Betrügern.

9  Die Welt ist voll von solchen Lügnern, und besser wird das niemals nicht, wenn du nicht ein Machtwort sprichst.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
    Glauben ins Leben umgesetzt
  3. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Einer belügt den anderen. /

Mit ihren Worten schmeicheln sie und spielen doch ein doppeltes Spiel.
(Ps 12:3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wir mögen manchmal denken, dass kleine Lügen oft harmlos sind, manchmal als Notlüge ganz nützlich. Aber Gott übersieht keine Lügen, auch die kleinste nicht, keine Angeberei, keinen Betrug. Hinter jeder dieser Lügen steckt eine falsche Einstellung, die irgendwann durch Worte zum Ausruck kommt. Die Zunge, so klein sie auch sein mag, kann unter Umständen unser größter Feind werden.
Ich keine niemand, der noch nie gelogen hat. Keinen. Mich einbezogen. Zumindest schlägt mein Gewissen einen Riesenlärm bei der allerkleinsten Notlüge. Und immer muss ich dann Gott um Vergebung bitten. Es gehören auch solche Sachen dazu wie: Es klingelt das Telefon und ich gehe nicht ran, weil ich gerade keine Lust habe, mit demjenigen zu reden und tue so, als ob ich nicht da bin. Oder ich kaufe für den Nachbarjungen ein Spiel, damit er in dieser Zuhausezeit Abwechslung hat. Ich klingle und sage, ich hätte das Spiel gerade gefunden … Auch das sind Lügen ….

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich mag den Fernseher nicht mal zu den Nachrichten anschalten. Jeden Morgen beim Frühstück kriege ich dabei Angst wegen diesen Virus. Es wird immer wieder gesagt, es ist momentan noch Ruhe vor dem Sturm, das Schlimme kommt noch. Vater ich will das nicht hören und werde den Fernseher morgen früh aus lassen. Ich will mich auf dich konzentrieren, mein Blick nach dir ausrichten, weil du alles unter Kontrolle hast. Ich weiß es. Ich weiß, dass du dich um mich kümmerst, mit und ohne Virus. Bitte Vater, gib auch T., D., den Jungs, Chr., J., A. und auch R. die nötige Ruhe.
Vater, ich werde nachher bei Dr. M. anrufen, bitte, bitte, lass es ein gutes Gespräch werden, bitte führe es für mich und gib den Schwestern die richtigen Worte in den Mund, dass alles genauso läuft, wie du es gern möchtest, denn nur dein Wille zählt. Und ich werde dann das Ergebnis so annehmen, wie es kommt. Bitte Vater, sei bei mir.
Amen


Tag 373 + 374 – Psalm 10

Ohne Gott

1 Gott, wo bist du? Warum bist du so weit weg? Warum hilfst du uns nicht, holst uns raus aus dem Dreck?

2 Miese Bazillen, arrogant hoch zehn, haben es auf uns abgesehen, aber sie werden vergehen, weil sie es nie bestehen, sie werden in ihre eigene Falle gehen.

3 Diese Pisser sind Schisser, sind stolz wie Clarissa, gehen ab auf ihre Kohle. Fette Scheine mit Banderole sind ihnen wichtig, aber Gott ist für sie nichtig.

4 Die Leute ohne Gott sagen: „War ja nur Evolution!“ Weiter denken sie nicht, das ist doch voll der Hohn!

5 Noch passt ihr Leben, noch geht alles klar. „Und was kommt nach dem Tod?“ „Das ist mir doch egal! Euer Gott, ach, der ist ja so ewig weit weg!

6 Wir sind stark wie Arnold, uns haut nichts in den Dreck!“

7 Wenn sie nur den Mund öffnen, dann kommt Mist dabei raus, Flüche und Lügen, Intrigen in ihrem eignen Haus.

8 Wenn keiner hinsieht, bringen sie die Leute um im Dunkeln der Nacht, dann macht es „bum, bum“.

9 Wie ein Pitbull auf Jagd liegen sie auf der Lauer, jagen hinter Schwachen her, die sind für sie nur wie ’n Bauer.

10 Sie zerfleischen den derbe, kloppen ihn windelweich,

11 und der wird dann ganz still, denkt: „Ist Gott wohl verreist? Oder hat er mich einfach so vergessen?

12 Gott, wo bist du denn jetzt? Ich muss hier Scheiße fressen! Vergiss mich jetzt nicht, komm schnell mit hundertachtzig Sachen!

13 Warum lässt du das zu? Warum darf der das machen? Wie kann es denn sein, dass so’ne miese Bazille, deinen Namen in’n Dreck zieht, und du bist nicht zur Stelle?“ Ja, der denkt doch bei sich: „Das ist Gott pupsegal!“

14 Dabei siehst du ihm zu, siehst das Elend allemal. Du kümmerst dich drum, sorgst für die fertigen Leute, du holst sie da raus, rettest sie vor der Meute. Dir kann jeder vertrauen, auch wenn niemand mehr da ist, dann bist du uns ganz nahe, denn du bist kein Faschist.

15 Mach Alarm bei denen, die sich was Übles ausdenken, und das so lange planen, bis sie sich fast verrenken.

16 Gott ist der Präsident, und der ist nicht bescheuert! Seine Feinde sind mies, werden alle gefeuert.

17–18 Von denen, die am Ende sind mit ihrem Leben, hast du die Gebete erhört, ja, so ist mein Gott eben. Du gibst neuen Mut, und du sorgst für das Recht, bist zur Stelle für die Kaputten, ja, so bist du, in echt! Immer wenn Leute fertiggemacht werden, dann ist Gott für sie da, er ist der Helfer auf Erden.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Warum, Jahwe, stehst du fern, / verbirgst dich in Zeiten der Not?
(Ps 10:1)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dem Verfasser dieses Psalms scheint Gott weit entfernt zu sein. Doch trotz seiner echten Zweifel hört er nicht auf zu beten und geht nicht davon aus, dass Gott ihn im Stich gelassen hat. Er beschwert sich nicht, sondern bittet nur, dass Gott bald eingreift.
Soll heißen, auch in den Zeiten, die für uns so unverständlich sind und nicht wissen, warum das alles um uns herum passiert, weiter beten, immer weiter. Gott hört. Immer.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute morgen ist H. gestorben. Sein Assistent hat mich angerufen, er ist ohne Leiden eingeschlafen, dafür bin ich dir sososo dankbar. Vater, ist er noch vorher zu dir gekommen, hat mit dir gesprochen? Ich wünschte es mir so sehr für ihn. Kannst du es mir sagen? Irgendwie? Ich bin von dieser Nachricht noch ziemlich betroffen. In meinem Hirn rattert es, ob ich nicht irgendetwas hätte noch sagen oder tun müssen. Nein, mir fällt nichts ein. Alles gesagt, alles geklärt, nichts ist offen. Ich wünsche ihm eine gute Reise auf die andere Seite, wo auch immer das nun für ihn sein mag. Vergessen ist er hier nicht, zu schwer war sein Leben, aber er hat es gut hinbekommen. Machs gut, H., ich hoffe, wir sehen uns.
Amen


Wenn Gott unsere Gefühle prüft

Gott „prüft“ die Menschen auf Herz und Nieren (Psalm 7:10). In der Offenbarung steht eine ähnliche Aussage (Offenbarung 2:23). In diesem Zusammenhang bedeutet das Wort „prüfen“ „reinigen“ oder „läutern“.

Als ich vor ein paar Jahren betete, hatte ich den Eindruck, dass Gott mir sagte, er werde „meine Gefühle prüfen“. So etwas hatte ich zuvor nie gehört, und ich hatte diese Bibelstellen noch nicht entdeckt.

Ungefähr ein halbes Jahr später war ich ein emotionales Wrack. Ich weinte ohne ersichtlichen Grund, alles verletzte mich. Es gab Tage, an denen ich abends betete und mich bestens fühlte, doch am nächsten Morgen wachte ich mit richtig schlechter Laune auf, als hätte ich die ganze Nacht nicht geschlafen und noch dazu etwas Schlechtes gegessen. Ich dachte: „was ist hier los? Wo liegt das Problem?“ Dann erinnerte mich der Herr an das, was er vorher zu mir gesagt hatte: „Ich werde deine Gefühle prüfen.“ Er führte mich zu den beiden oben genannten Bibelstellen und ließ mich begreifen, dass er zu meinen eigenem Besten an meinem Gefühlsleben arbeite. Er wollte mich lehren, stabil zu sein. Ich sollte ständig in der Frucht des Heiligen Geistes leben, ganz egal, wie ich mich fühlte (siehe Galater 5:22-23).

Auch bei Ihnen wird es Zeiten geben, in denen Sie emotionaler sind als normalerweise. Sie wachen vielleicht eines morgens auf und haben das Gefühl, Sie würden zusammenbrechen. Sie weinen ohne ersichtlichem Grund. Sie fühlen sich traurig und niedergeschlagen. Sie haben das Gefühl, dass sich niemand um Sie kümmert, oder Sie gehen in Selbstmitleid auf. In solchen Zeiten müssen Sie lernen, Ihre Gefühle zu beherrschen, und dürfen Ihnen nicht erlauben, Sie zu beherrschen. In diesen Phasen fühlen Sie sich wahrscheinlich sehr leicht verletzt. Bei der kleinsten Kleinigkeit werden Sie wütend. Gefühle sind sehr unbeständig! Sie können an einem Tag so sein und am nächsten Tag ganz anders. Gott muss uns lehren, nicht nach unseren Gefühlen zu leben, da wir sonst nie ein siegreiches Leben führen und Gott nicht die Ehre geben, die er verdient.

Was sollten Sie tun, wenn Sie den Eindruck haben , dass Ihre Gefühle geprüft werden? 1. Lassen Sie sich nicht verurteilen. 2. Versuchen Sie erst gar nicht, zu verstehen, was los ist. 3. Sagen Sie einfach: „Das ist wieder eine Phase, in der meine Gefühle geprüft werden. Ich werde Gott vertrauen und lernen, meine Gefühle zu beherrschen.“

Wie können wir lernen, unsere Gefühle zu beherrschen, wenn uns Gott durch Prüfungszeiten gehen lässt? Vergessen Sie nicht, was die Bibel dazu sagt: Gott lässt die Prüfung nie so stark werden, dass wir nicht mehr widerstehen können (siehe 1. Korinther 10:13). Wenn uns der Herr vor solchen Prüfungen verschonen würde, würden wir nie wachsen. Und wir würden nie lernen, den Satan abzuwehren, wenn er uns Hindernisse in den Weg legt, was früher oder später geschehen wird.

Prüfungszeiten sind Lernzeiten und ich sage gern: „Besteh die Prüfung gleich beim ersten Mal, dann musst du sie nicht noch einmal machen.“

(Joyce Meyer, Studienbibel)


Das mag für „normale“ Gefühlsschwankungen sicher richtig sein, landet man aber in einer ausgewachsenen Depression, schafft man das allein nicht und muss sich professionelle Hilfe suchen. Ich spreche aus eigener Erfahrung.


Aus meinem Fastenkalender #16

Sollte dem HEERN etwas unmöglich sein?

This world is one great battlefield
With forces all arrayed
If in my heart I do not yield
I’ll overcome some day.

Tho‘ many a time no signs appear,
Of answer when I pray;
My Jesus says I need not fear,
He’ll make it plain some day.
I’ll be like Him some day.


(aus dem Gospel „I’ll Overcome Some Day“ des Pfarrers Charles Albert Tindley.

(Übersetzung: Diese Welt ist ein großes Schlachtfeld/die Streitkäfte alle aufgestellt/Wenn ich nicht nachgebe in meinem Herzen/ Werde ich es eines Tages überwinden//Auch wenn lange Zeit keine Zeichen erscheinen/von einer Antwort, wenn ich bete/sagt meine Jesus, dass ich mich nicht fürchten muss/ er wird eines Tages deutlicher machen/ich werde sein wie er, eines Tages)