Tag 147 – 1. Samuel 15:1-23

1 An einem Tag kam Samuel mal bei Saul zu Besuch. Er sagte ihm: „Saul, ich hab ne Nachricht für Sie. Gott hat mir ja immerhin damals den Job gegeben, Sie zum Präsidenten über seine Leute, die Israeliten, zu machen. Darum sollten Sie mir jetzt auch gut zuhören, kapito?

2 Das ist es, was der Chef dieser Welt, unser Gott, Ihnen heute sagen will: ‚Ich möchte, dass die Amalekiter jetzt dafür bluten müssen, dass sie Israel gedisst haben, als die auf ihrem Weg raus aus Ägypten waren. Sie haben ihnen damals einfach den Weg versperrt.

3 Also, auf geht’s! Sie sollten gegen die Typen in den Krieg ziehen und sie komplett plattmachen. Die Rote-Karte-Aktion muss bei denen radikal durchgezogen werden! Jeder muss sterben, ohne Gnade, alle Männer und Frauen, Kinder, Babys, Kühe, Schafe, Katzen, Pferde, einfach alles.‘“

4 Saul unterschrieb einen Einzugsbefehl von allen wehrfähigen Männern. Die sollten sich in der Kaserne in Telaim zur Musterung sammeln. Insgesamt waren das 200 000 Soldaten, dazu noch 10 000 Mann aus Juda.

5 Mit dieser Armee zog Saul bis in die Nähe der Hauptstadt von den Amalekitern und versteckte sich da im Tal.

6 Dort lebten auch die Keniter, die entfernt mit den Israeliten verwandt waren. Die bekamen von Saul noch ne Warnung rein: „Verzieht euch schleunigst von hier und trennt euch von den Amalekitern! Sonst werden wir euch mit denen zusammen komplett ausradieren müssen. Ihr seid ja immerhin nett zu uns gewesen, als wir euch auf unserer Reise aus Ägypten getroffen haben.“ Die Keniter nahmen die Warnung ernst und verschwanden schleunigst aus der Gegend.

7 Und dann startete Saul den Angriff auf die Amalekiter. Der Sieg war überwältigend, von Hawila bis Schur an der ägyptischen Grenze wurden die Feinde geschlagen.

8 Der Präsident Agag wurde von Saul verhaftet und abgeführt. Bei dem Rest der Amalekiter zog er die Rote-Karte-Aktion durch, alle wurden per Genickschuss getötet.

9 Allerdings wurde die Aktion nicht an Agag ausgeführt und auch nicht bei den Tieren. Alle Schafe, Ziegen und Rinder, zumindest die gesunden Tiere, das Mastvieh und so, alles was irgendwie Kohle gebracht hätte, wurde nicht getötet.

10 Gott hatte dann mal wieder ein Gespräch mit Samuel.

11 „Ich glaub, das war ein großer Fehler, Saul zum Präsidenten zu machen. Er hat keinen Bock auf mich und tut, was er gerade lustig findet, und meine Befehle führt er nicht aus.“ Samuel war echt am Ende, als Gott ihm das gesagt hatte. Die ganze Nacht betete er wie blöd und versuchte Gott umzustimmen.

12 Am nächsten Morgen packte er seine Sachen und fuhr los, um mit Saul zu sprechen. Er hatte gelesen, dass Saul gerade in der Stadt Karmel auf Besuch gewesen war, um sich dort so ein Denkmal einzuweihen, was an den letzten Sieg im Krieg erinnern sollte. Danach wäre er weiter nach Gilgal gezogen.

13 Als Samuel dort ankam, begrüßte ihn Saul am Eingang. „Hey, Samuel! Gott ist voll auf Ihrer Seite! Ich hab alles genau so durchgezogen, wie Gott es gesagt hatte!“

14 „Hä? Und was sind das dann für Schafe und Rinder, die da rumblöken?“, fragte Samuel.

15 „Ach, das sind nur ein paar der besten Schafe und Rinder, die meine Leute extra nicht getötet haben, damit wir sie Gott in einem Opferritual schenken können. Den Rest haben wir komplett plattgemacht!“

16 „Halten Sie die Klappe! Ich muss Ihnen jetzt erst mal die Sachen erzählen, die Gott mir letzte Nacht gesagt hat!“, unterbrach ihn Samuel. „Dann legen Sie mal los!“, antwortete Saul.

17 „Hören Sie zu: Sie sind der Chef von allen Israeliten, der Präsident. Obwohl Sie immer gesagt haben, dass Sie das gar nicht verdient haben, hat Gott Sie trotzdem zum Präsidenten gemacht.

18 Er war es, der Sie zu den Amalekitern geschickt hat, oder? Seine Ansage war klar und deutlich: „Bekämpfe sie so lange, bis alles bei denen tot ist, keiner soll überleben. Zeig ihnen die rote Karte!“

19 Und warum haben Sie das nicht gemacht? Warum haben Sie dem Befehl von Gott nicht gehorcht? Warum haben Sie sich die Sachen von der Beute gezockt, obwohl Sie wissen, wie ätzend er das findet?“

20 „Äh, aber wieso, ich hab doch alles gemacht, was er wollte!“, stammelte Saul. „Ich hab den Amalekitern die rote Karte gezeigt, ich hab den Präsidenten Agag hierhergebracht.

21 Die besten Tiere haben meine Leute nur deswegen nicht getötet, weil wir sie hier in Gilgal für Gott abfackeln wollten!“

22 „Okay. Worauf steht Gott mehr: auf ein nettes Dankopfer oder ein Abfackelopfer? Oder da drauf, dass seine Leute genau das durchziehen, was er ihnen gesagt hat? Gott zu gehorchen ist tausendmal besser als so ein Opferritual! Und Gott wirklich zuzuhören ist besser als das fetteste Steak von einem Rind.

23 Nicht zu tun, was Gott gesagt hat, ist genauso schlimm wie Satanismus, und sich gegen das zu stellen, was er will, ist genau so schlimm wie zu Plastikgöttern zu beten. Weil Sie nicht das getan haben, was Gott von Ihnen wollte, hat Gott keinen Bock mehr auf Sie. Ihre Präsidentschaft ist hiermit vorbei!“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Doch Samuel erwiderte: „Freut Jahwe sich mehr über Opfer,  die man schlachtet und verbrennt,  als daran, dass man ihm gehorcht?  Merk dir: Gehorsam ist ihm wichtiger als Opfer,  auf ihn zu hören, ist ihm mehr wert als das Fett vieler Schafböcke. 23 Ungehorsam ist für ihn eine Sünde wie die Zauberei,  Auflehnung gegen ihn so schlimm wie Götzendienst.  Weil du das Wort Jahwes verworfen hast,  verwirft er auch dich als König.“
(1Sam 15:22-23)

Oh Mann, da hat Saul einen eindeutigen Auftrag von Gott bekommen und führt ihn nur halbherzig aus. Dass, was er anders sieht, tut er einfach nicht. Und kommt dann mit Ausreden, er wolle diese Dinge doch Gott opfern.
Dass das Gott nicht lustig findet ist klar und hat Konsequenzen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Aber tun wir es nicht oft ähnlich?
Zum Beispiel Steuern. Verheimliche ich bei der Steuererklärung etwas, weil ich nicht möchte, dass mit „meinem“ Geld Dinge finanziert werden, die ich nicht mag (diese Dinge werden sowieso finanziert, ob ich nun die 2 Euro angebe oder nicht). Oder verschweige ich Einnahmen, weil ich eh schon soviel Steuern zahle und ja auch jede Menge für die Gemeinde tue. Da gebe ich lieber mehr in den Klingelbeutel als dem Finanzamt. Auch das ist Eigenwillen, denn Gott hat dazu eine klare Meinung. Ganz klar. Es gibt sicherlich noch tausend andere Beispiele, dass ich mir nur das aus Gottes Wort herauspicke, was mir gefällt, dass andere mache ich halt anders.
Nein, an dem heutigen Beispiel mit Saul kann man sehen, wie Gott darüber denkt. Eindeutig.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute zeigst du mir wieder ganz eindeutig, wie du darüber denkst, wenn wir uns an deinem Wort vorbeimogeln wollen. Und ich denke mal, es gibt sicherlich in jedem Leben so ein Punkt, wo wir innerlich murren, wenn wir nicht damit einverstanden sind, was du sagt und von uns möchtest.
Ich habe es ja selbst erfahren mit J. Ich wusste, wie du über Ehe denkst, wusste es ganz genau. Von mir kam aber eben dieses „aber ich“ „ich bin doch ein Sonderfall, da musst du es doch anders sehen ….“ Nein, tut er nicht. Und dann kommt der Fall. Am besten gleich und tief, damit man es merkt und nicht schleichend und in Raten.
Ich habe daraus gelernt und trage noch die Narben davon. Und wünsche mir so sehr, dass es mir nicht noch einmal passiert. Bitte, Vater, beschütze mich davor. Führe und leite mich sanft, aber sag mir bitte ganz genau, was du von mir möchtest, was ich tun soll. Bitte.
Gestern war D. wieder so zerstört, sucht tausend Fehler bei sich, die sie nicht begangen hat. Bitte hilf ihr doch, dass sie nicht mehr so verzweifelt ist. Ihre Katastrophe ist nun 9 Monate her, 9 harte Monate. Ich fände es gut, wenn du ihr jemand vorbei schickst, der ihr Selbstwertgefühl wieder stärkt und ihr Kraft gibt. Du hast so viele Engel. Ein einziger würde reichen.
Und das trage ich heute vor dich in Jesu Namen.
Bitte Vater, hilf ihr! Bitte!
Amen

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Tag 146 – 1. Samuel 14:24-52

24 Als in einer Phase von diesem Kampf die Israeliten schon fast auf der Verliererseite standen, drohte Saul den Soldaten: „Ich will, dass keiner von euch heute auch nur ein Snickers anfasst, bevor ich mich nicht richtig an meinen Feinden gerächt habe! Wer das trotzdem tut, hat ein großes Problem, er ist verflucht!“ Darum aßen die Leute die ganze Zeit nichts.

25 Zu der Jahreszeit war gerade Apfelernte, und überall standen Bäume mit reifen Äpfeln dran.

26 Die Bäume waren so voll mit Äpfeln, dass die Äste am Brechen waren. Aber keiner traute sich, einen davon zu essen, wegen dem Spruch, den Saul abgelassen hatte.

27 Allerdings war Jonatan gerade auf dem Klo, als Saul das gesagt hatte, und wusste nichts davon. Er ging zu einem Baum, schnappte sich den größten Apfel, den er finden konnte, und biss einmal herzhaft rein. Die Vitamine taten ihm echt gut, und er lebte richtig auf.

28 Ein anderer Soldat, der das mitbekam, sagte zu ihm: „Hey, dein Vater hat das strengstens verboten! Jeder, der heute etwas isst, hat ein fettes Problem, er ist verflucht!“ Jonatan sah sich die Leute an und hatte etwas Mitleid mit ihnen, weil die alle voll den Kohldampf schoben.

29 Darum sagte er: „Mein Vater peilt das nicht richtig, er bringt uns noch alle um. Ich mein, schaut mich an! Mir geht’s von dem einen Bissen schon jetzt hundertmal besser als vorher.

30 Unser Sieg wäre noch viel höher ausgefallen, wenn wir uns vorher anständig ernährt hätten. Man hätte zum Beispiel den Proviant von den Feinden essen können, den wir von denen geklaut haben. Dann hätten die Philister noch viel mehr auf die Mütze bekommen als so schon!“

31 Die Armee der Israeliten verfolgte die Philister auf ihrer Flucht an dem Tag noch bis nach Ajon. Dann waren die Soldaten aber alle echt durch,

32 sie stürzten sich auf die Tiere, die man erbeutet hatte, und starteten eine fette Grillparty. Schafe, Rinder, Kälber, alles wurde geschlachtet und an Ort und Stelle gegessen, ohne vorher das Blut von den Tieren ordentlich auf den Boden auslaufen zu lassen.

33 Saul bekam dann die Meldung rein: „Deine Truppe baut gerade richtig Mist, und sie betrügen Gott damit. Sie essen das Fleisch von den Tieren direkt dort, wo sie geschlachtet wurden, und haben auch das Blut nicht richtig auslaufen lassen! Das ist verboten!“ – „O nein! Das ist ein klarer Verstoß gegen die Regel!“, rief Saul. „Bringt mir mal einen großen Stein her!“

34 Dann befahl er: „Sagt überall den Soldaten, dass jeder sein Rind oder Schaf sofort her zu mir bringen soll! Hier sollen die Tiere richtig geschlachtet werden. Dann kann man sie auch essen, ohne etwas gegen Gottes Willen zu tun. So, wie sie es jetzt machen, an der Stelle, wo auch das Blut liegt, ist es total falsch! Und man darf absolut kein Blut essen.“ Alle brachten noch in der Nacht ihre Tiere zu Saul, um die an der Stelle richtig zu schlachten, wie es üblich war.

35 Saul baute da aus dem Stein einen Tisch, einen Altar. Das war das erste Mal, dass Saul einen Altar für Gott gebaut hatte.

36 Als er fertig war, meinte er zu den Soldaten: „Lasst uns doch jetzt noch losziehen und die ganze Nacht lang Philister jagen gehen! Wir sollten alles mitnehmen, was wir kriegen können. Keiner soll am Leben bleiben!“ – „Okay, abgemacht! Wie du es sagst, soll alles auch passieren!“, – antworteten sie. Die Priester hatten aber Einwände: „Wollen wir nicht zuerst noch mal Gott fragen, ob das wirklich so eine gute Idee ist?“

37 Also fragte Saul Gott: „Was meinst du? Soll ich die Philister jagen gehen? Soll ich sie bis ins flache Land verfolgen? Wirst du dafür sorgen, dass wir diesen Krieg ganz gewinnen?“ Aber Gott antwortete nicht.

38–39 Saul war entschlossen, die Antwort da drauf zu finden. Er holte einen Oberst aus seiner Armee zu sich und befahl ihm: „Heute hat hier irgendjemand richtig Mist gebaut. Wir müssen herausfinden, wer das war und was genau passiert ist. Der Schuldige muss sterben, egal wer das ist. Mein Sohn Jonatan ist da mit eingeschlossen. Das schwöre ich euch bei Gott, der immer zu uns gehalten hat, Leute!“ Nach dieser Ansage sagte ihm aber keiner was.

40 Also sagte Saul: „Passt auf, alle stellen sich jetzt auf eine Seite, und ich und mein Sohn Jonatan auf die andere Seite!“ – „Ja, ist gut, machen wir das so!“, antworteten seine Leute.

41 Saul fing an zu beten: „Hey, Gott! Du bist der Gott von uns Israeliten! Warum hast du mir heute nicht geantwortet? Ich bitte dich, dass du mir jetzt durch die besonderen Lose zeigst, was Sache ist! Zeig mir, ob ich oder Jonatan Mist gebaut haben oder ob die Leute Mist gebaut haben.“ Die Lose wurden gezogen und zeigten, dass die anderen Leute keine Schuld hatten.

42 „Hm, jetzt will ich es genau wissen. Die Lose sollen sagen, ob ich Schuld habe oder mein Sohn!“ Das Losen hatte ein klares Ergebnis: Die Schuld lag bei Jonatan.

43 „Junge! Was hast du denn gemacht? Jetzt rück raus damit!“

44 „Ähh, ich hab mir nur einen ganz kleinen Apfel gegönnt, echt. Aber wenn es so sein soll, dann bin ich bereit zu sterben!“, sagte Jonatan zu seinem Vater. „Gott soll mich dafür bestrafen, wenn ich dich jetzt am Leben lasse!“, rief Saul.

45 Aber die Kollegen von Jonatan fielen ihm ins Wort: „Was? Das kann nicht dein Ernst sein! Soll Jonatan jetzt wirklich sterben, obwohl wir durch ihn diesen gigantischen Sieg eingefahren haben? Never, nicht mit uns! Wir werden das nie und nimmer zulassen! Weil Gott ihm so geholfen hat und auf seiner Seite stand, konnten wir diese krassen Kämpfe heute überhaupt nur packen!“ Saul hörte auf die Argumente, und so wurde Jonatan von den Soldaten vor dem Tod gerettet.

46 Saul hatte aber keinen Bock mehr auf Krieg gegen die Philister. Er drehte um und ging mit seinen Leuten nach Hause. Deswegen konnten die restlichen Philister in ihr Gebiet zurückkehren, ohne dass ihnen noch was passiert ist.

47 Nachdem Saul der Präsident über Israel geworden war, führte er noch eine Menge Kriege, gegen alle Feinde, die rings um ihr Land wohnten. Gegen Moab, Ammon, Edom, Zoba und gegen die Philister. Saul fuhr überall nur Siege ein.

48 Er galt als unheimlich mutig und besiegte sogar die Amalekiter, die alle zwei Köpfe größer waren als der Rest. Er befreite die Israeliten von allem Pack, das ihr Land nur ausbeuten wollte.

49  Saul hatte drei Söhne: Jonatan, Jischwi, der auch Isch-Boschet genannt wurde, und Malkischua, und zwei Töchter, die ältere hieß Merab, die jüngere Michal.

50  Die Frau von Saul hieß übrigens Ahinoam. Sie war eine Tochter vom Ahimaaz. Der oberste General seiner Armee hieß Abner. Abner war ein Sohn von Ner, der wiederum ein Onkel von Saul war.

51  Kisch, der Vater von Saul, Ner und der Vater von Abner waren nämlich Brüder. Ihr gemeinsamer Vater hieß Abiel.

52  In der Zeit, in der Saul am Leben war, gab es immer wieder heftige Kriege gegen die Philister. Darum zog er jeden Mann, der gut kämpfen konnte und mutig war, gleich zum Kriegsdienst ein.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Jonatan wusste nichts von dem Fluch, mit dem sein Vater das Volk belegt hatte. Er tauchte den Stab, den er in der Hand hatte, mit der Spitze in eine Honigwabe und aß von dem Honig. Da leuchteten seine Augen auf.
(1Sam 14:27)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt.

So richtig verstehe ich nicht, warum in der Volxbibel etwas von einem „Apfel“ steht, in den „normalen“ Übersetzungen aber von Honig. Was ist an „Honig“ nicht zu verstehen?
Okay, Saul hatte also unsinnigerweise verordnet, NICHTS zu essen. Jonatan wusste nix davon und nahm eine Spitze von dem Honig.
Saul nahm so ziemlichen jeden Fehler mit. Dadurch, dass er das Essen verbot (ohne Gott zu fragen), stürzten sich seine Soldaten auf das Fleisch der eroberten Tiere und ließen diese wahrscheinlich vor Hunger nicht ausbluten.
Jetzt errichtete Saul einen Alter, vermutlich fürchtete er sich vor dem Gericht Gottes. Er fragte Gott und dieser antwortete nicht. In seiner selbstgerechten Art, ist er nun sogar bereit, Jonatan zu opfern. Das Volk rettete Jonatan vor seinen eigenen Vater. Welch eine Erniedrigung für Saul. Alles falsch gemacht …
Gaebelein beschreibt aber eine Situation am Rande, die mir so gar nicht aufgefallen wäre:

„Sein eigener Sohn Jonatan, dem das Gebot des Vaters unbekannt war, nimmt ein wenig Honig auf dem Ende seines Stabes und empfängt daraus Erfrischung. Honig ist das Bild der natürlichen Dinge und ihrer Süße. Es ist nicht verboten, sie in richtiger Weise zu gebrauchen. Wie Jonatan sollen wir sie nur mit dem äußersten Ende des Stabes berühren und nur ein wenig davon nehmen. Wäre Jonatan auf die Knie gefallen und hätte allen Honig genossen, den er essen konnte, es würde ihn nicht erfrischt, sondern kampfunfähig gemacht haben. Jonatan war belebt von dem bisschen Honig, den er zu sich genommen hatte, während das Volk ohnmächtig wurde.“

Es klingt irgendwie irre und nicht passend, aber ich dachte sofort an meinen riesigen Eisbecher von gestern. Einen Tag zuvor hatte ich einen ebensolchen. Wenn ich Eis zu Hause habe, dann esse ich solange, bis nichts mehr da ist. Das können dann je nach Packung 6-8 Stück sein, oder 1l. Es grenzt an Sucht, ich kenne keine Grenzen. Genauso Schokolade.
Und mit diesem kurzen Bibeltext und dem Kommentar von Gaebelein ist mir das wieder dermaßen bewusst geworden, dass ich JETZT etwas tun muss. Dass diese Schlemmerei einfach nicht gut ist.
Belangloser Kram? Sicher, wenn man die Weltpolitik betrachtet oder den Heilsplan Gottes. Aber für mich kleinen Winzling hat das schon eine Bedeutung.
Soll heißen, ich werde mich bemühen, diese Dinge wirklich bewusst zu mir zu nehmen. Nur ein bisschen. Eben nur 1 Stück Schokolade oder 1 Kugel Eis. Das hat etwas mit Konsequenz zu tun. Denn richtige Sucht geht anders. Habe ich nämlich Unmengen davon gegessen, fühle ich mich richtig schlecht hinterher. Ab jetzt werde ich drauf achten. Ich bin gespannt, inwieweit mir das gelingt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, es klingt irre, in Sauls Leben mein Verhältnis zu Eis und Schokolade zu entdecken. Aber du bist Gott, du sprichst selbst dort zu mir, wenn ich es anders nicht verstehe. Das kannst nur du. Du bist großartig!
Ich danke dir für den gestrigen Tag, es ging mir mal wieder gut. Super! Solche Tage brauche ich zum Durchschnaufen!
Heute steht bei mir nichts Wichtiges es, ich bitte dich trotzdem gut auf mich aufzupassen und auch auf T. 14 Uhr hat sie einen Termin mit ihrer zukünftigen Einzelfallhelferin. Bitte, bitte gib ihr jemand, die ihr wirklich helfen kann, die zu ihr passt. Sie ist so verzweifelt und braucht jemand so dringend, die ihr hilft.
Pass auch auf D. und A. auf und natürlich auch auf die Jungs. Und heute bitte ich dich auch für K. und seinen Vater. Bitte lass den Vater einsichtig sein, dass auch er Hilfe benötigt und K. die Kraft, dass er gut helfen kann. Auch K. bewegt sich gerade in seinem Hamsterrad und tritt ganz heftig auf der Stelle. Sie alle bräuchten dich!
Und das trage ich alles dir vor und bitte dich, meinen Tag zu lenken und zu leiten in Jesu Namen
Amen

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Tag 145 – 1. Samuel 14:16-23

16  Die Wachsoldaten von Saul, die in Gibea stationiert waren, bemerkten, dass im Lager der Philister gerade der Punk abging.

17  Saul sagte zu seinen Leuten: „Checkt sofort, wer von uns nicht anwesend ist!“ Das Ergebnis war klar: Jonatan und sein Kollege waren nicht da.

18  Jetzt befahl Saul dem Priester Ahija: „Sofort die Kiste mit den Gesetzen herbringen!“ Die besondere Kiste mit den Gesetzen drin war nämlich gerade im Lager der Israeliten.

19  Gerade als Saul diesen Befehl ausgesprochen hatte, hörte man voll laut den Alarm, der im Lager von den Philistern los war. Deswegen rief Saul ihm hinter her: „Nein, warte, vergiss es!“

20  Er packte seine Waffen zusammen, sammelte seine Truppe um sich und zog mit ihnen in den Kampf. Als sie dort ankamen, konnten sie sehen, wie sich die Philister gerade gegenseitig bekämpften. Das totale Chaos war dort ausgebrochen.

21  Ein Teil von der Armee, die mit den Philistern gekämpft hatte, waren eigentlich Israeliten. Die wechselten jetzt die Seiten und schlossen sich Saul und Jonatan an.

22  Die anderen Männer von Israel hörten in ihrem Versteck (das lag im Gebirge von Efraim) von dem Kampf gegen die Philister. Als deutlich wurde, dass der Sieg klar war und die Philister gerade am Fliehen waren, zogen sie auch noch mit in die Schlacht.

23  Auf die Art konnte Gott ganz Israel an einem Tag vor den Philistern retten. Das Schlachtfeld zog sich noch bis über den Ort Bet-Awen hinaus.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Bring die Lade Gottes her!“, sagte Saul zu Ahija. … „Nein, lass es!“ 
(1Sam 14:18-19)

Meine Erkenntnis des Tages

Als Saul Panik bekam, weil er die Unruhe im Lager der Philister bemerkte, wollte er Gott fragen. Als er aber meinte, es allein regeln zu können, wollte er es nun doch nicht.
Oh man, erkennen wir uns da? Wo wir meinen alles allein regeln zu können, fragen wir Gott nicht. Wenn es anfängt übersichtlich zu werden, tun wir es nicht!

Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist sososo wichtig, bei allem, was wir tun, Gott mit ins Boot zu nehmen. Aber es ist auch mit unserer egoistischen Natur so schwierig, so zu leben. So geht es mir, aber bestimmt auch noch vielen anderen Christen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, für heute gibst du mir auf, immer an dich zu denken, egal, ob ich glaube, alles allein regeln zu können oder ob ich deine Hilfe brauche. So sind wir Menschen. Bitte, bitte hilf mir, bei allem was ich tue, mit dir zu reden. Vielleicht hilft ein Gebetswecker? So für den Anfang? Man kann von den Muslimen halten, was man will, aber 5x am Tag beten als Routine, kommt dem näher, als bei Christen maximal ein Morgen-Gebet, wenn überhaupt. Ich versuche es mal mit dem Gebetswecker. Vielleicht ist es ein Weg, meine Standleitung auch ständig zu benutzen und nicht nur, ein kurzes „Danke“ gen Himmel zu schicken, wenn du mir geholfen hast. Hört sich nach Gesetzlichkeit an, die du so gar nicht für uns magst. Aber ich werde es einfach versuchen.
Vater, ich danke dir auch, dass es mir heute wieder besser geht. Es war schon wieder echt heftig. Danke, dass ich es überstandenhabe und nichts geblieben ist.
Vater, bitte kümmere dich auch D. Es wäre doch sososo gut, wenn sie einen Kollegen hätte, mit dem sie sich gut austauschen kann über all die Dinge, die sie auf Arbeit zu erledigen hat, dass es ein Gegenüber hat, damit ihr A. nicht so sehr fehlt. Bitte kümmere dich auch um A., dass er erkennt, was gut und richtig für ihn ist. Und natürlich aiuch um T. Ich danke dir so sehr, dass du für sie eine neue Tür auf gemacht hast, wo sie sich wertgeschätzt fühlen kann. Das ist so wichtig für sie!
Und dann pass natürlich auch gut auf mich auf. Halte bitte Kummer und Schmerz von mir fern und erweitere mein Gebiet. Plane diesen neuen Tag genau und ich will alles annehmen, was der der Tag mir bringt. Ohne zu murren. Das alles trage ich vor dich im Namen Jesu.
Amen

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Tag 144 – 1. Samuel 14:1-15

1 An einem Tag sagte Jonatan (zur Erinnerung: ein Sohn von Saul) zu seinem Bodyguard: „Lass uns mal da drüben hingehn, wo dieser Außenposten von den Philistern ist!“ Seinem Vater Saul sagte er aber nichts davon.

2 Der machte gerade eine Pause am Ende von Gibea, in der Gegend von Migron, und ruhte sich im Schatten von einem Apfelbaum aus. Die restlichen 600 Soldaten waren mit ihm dort.

3 Außerdem war der Priester Ahija dabei, ein Sohn von Ikabods Bruder Ahitub. Er war das Enkelkind vom Priester Pinhas und der Urenkel von Eli. Eli hatte damals in Schilo den Job als Priester gehabt. Der Priester Ahija hatte die Tasche dabei, wo diese besonderen Lose drin lagen. Von den Soldaten um Saul hatte keiner mitbekommen, dass Jonatan nicht mehr dabei war.

4 Der Ort, von wo aus Jonatan durch das Tal laufen wollte, war von zwei Felsen eingerahmt. Diese Felsen nannte man Bozez und Senne.

5 Der eine Felsen ragte im Norden, wo Michmas lag, in den Himmel. Der zweite Felsen war im Süden, auf der Seite von Geba.

6 Jonatan sagte zu dem Bodyguard: „Wir gehen jetzt zu dem Posten dort drüben hin. Nicht vergessen: Das sind alles voll dreckige Leute, die ohne Gott leben! Für Gott ist das ein Klacks, uns hier einen Sieg klarzumachen, egal ob wir jetzt mega viele Soldaten sind oder nur zu zweit.“

7 „Jawohl!“, antwortete der Bodyguard. „Ich bin dabei, Sie können sich auf mich verlassen! Nur zu, setzen Sie Ihre Idee ruhig um!“

8 „Okay, hier ist mein Plan“, meinte Jonatan. „Wir gehen langsam auf sie zu. Dabei sollen die uns ruhig sehen können.

9 Wenn die dann zu uns sagen: ‚Halt! Stehenbleiben, bis wir bei Ihnen sind!‘, dann bleiben wir sofort stehen, wir gehen nicht zu ihnen hoch.

10 Falls sie jetzt aber sagen: ‚Kommen Sie hoch!‘, dann wäre das ein Zeichen von Gott, dass er uns helfen wird, die zu besiegen.“

11 Sie schlichen sich also nicht von hinten an die Philister ran, sondern gingen ganz offen auf die zu. Als die Soldaten Jonatan und seinen Begleiter sahen, meinte der eine zu dem anderen: „Ha! Da kommen ja zwei von diesen israelitischen Schissern aus ihrem Hasenloch rausgekrochen!“

12 „Kommt hoch zu uns“, riefen sie Jonatan zu. „Wir wollen euch mal was beibringen!“ Jonatan flüsterte seinem Begleiter zu: „Hinter mir her! Gott hat dafür gesorgt, dass wir diesen Kampf gewinnen werden!“

13 Er kletterte einfach nach oben, und sein Begleiter hinter ihm her. Als sie oben waren, fielen die Philister plötzlich vor Jonatan einfach um, und sein Begleiter musste ihnen nur noch einen Kopfschuss verpassen!

14 Bei diesem ersten Angriff von Jonatan und seinem Begleiter töteten sie anschließend zwanzig Soldaten auf einer Fläche von nur 250 m².

15 Die anderen Soldaten der Phi-lister kriegten alle plötzlich voll die Panik. Also einmal die Männer, die im Lager waren, und auch die auf dem Gelände, das ganze Heer und auch die Wachen sowie alle, die gerade unterwegs waren, um Häuser auszuplündern. Und dann gab es auch noch ein Erdbeben der Stärke 6! Spätestens jetzt machten sich alle Philister in die Hose vor Angst. Diese Panik hatte Gott organisiert.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Wenn sie aber sagen: ‚Kommt herauf zu uns!‘, dann klettern wir hinauf, denn dann hat Jahwe sie in unsere Hand gegeben. Das soll uns das Zeichen sein.“ 
(1Sam 14:10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Jonatan und sein Begleiter waren wohl die einzigen Gläubigen im Lager der Israeliten. Während die anderen noch ihre Wunden leckten, liefen sie los und vertrauten auf Gott. Und nur auf ihn. Sie trautem ihm alles zu und.
Sie warfen sich auf Gott und ließen ihn entscheiden. Und Gott beantwortete ihren Glauben. Wie er es immer tut.

Glauben ins Leben umgesetzt

Immer voll auf Gott setzen, mit ihm rechnen, fällt in unserem vollgestopften Alltag oft schwer. Es fehlt an Zeit, auf Gott zu hören, seine Stimme zu hören, darauf zu warten, Geduld haben. Wir wollen alles immer gleich und sofort. Wir kriegen ja sonst alles gleich in unserer schnelllebigen Zeit. „Entschleunigung“ ist jetzt so ein Modewort, oder auch „Achtsamkeit“. Oder Minimalismus“. Egal, ob Modewort oder nicht. Aber sich ein stückweit zurücknehmen und sich auf Gott und seine Führung einlassen, wäre so viel mehr wert, als jetzt und sofort immer alles zu haben, zugedröhnt mit dem Müll unserer Zeit und Gott eine Chance geben, mit uns reden zu können.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gestern war ein so schwerer Tag für mich. Und ich weiß nicht warum. Ich habe mich so abscheulich gefühlt, obwohl gar nichts passiert ist. Es war so ein Krampf- und Kampftag, schwer auszuhalten. Und genau das ist es, was mich jetzt belastet. Es ist überhaupt NICHTS passiert, was das rechtfertigen würde. Ich hatte nur ein routinemäßigen Besuch beim Arzt. Und wenn mich schon solche Nichtigkeiten aus der Bahn werfen … Selbst heute Morgen noch kroch mich dieses depressive Gefühl an: „Was soll das alles noch? Wofür? Warum? Es wäre doch besser, ich wäre gar nicht da, dann hört diese Quälerei endlich auf!“ Dabei ist gar nichts da, was mich quält. Sondern einfach nur meine Kraftlosikeit, meine Leistungsinsuffizienz. Mist. Bitte, Vater, sei bei mir, beschütze mich vor diesem doofen Gefühl, aufgeben zu wollen! Trage mich durch den heutigen Tag, ganz langsam, ganz ruhig, ich will mich einfach nur an der festhalten. Halte mich.

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Tag 143 – 1. Samuel 13:8-23

8 Saul wartete dort auf den Propheten Samuel. Er hatte Saul ja versichert, er würde in einer Woche nach Gilgal kommen. Aber als er am achten Tag immer noch nicht da war, entfernten sich die ersten Soldaten von der Front und verdünnisierten sich.

9 Saul beschloss darum, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. „Tiere für ein Opferritual herbringen, aber sofort!“, befahl er seinen Leuten. „Ich werde jetzt hier ein Abfackelopfer und ein paar Dankopfer alleine durchziehen!“ Nachdem die Sachen da waren, fing er an, das ganze Opferding durchzuziehen.

10 Als er gerade das Abfackelopfer beendet hatte, war Samuel endlich da. Saul ging ihm entgegen, um ihn zu begrüßen.

11 Aber Samuel sagte zu ihm: „Verdammt, Saul! Was haben Sie für einen Blödsinn angestellt?“ – „Äh, wieso, ich musste was unternehmen“, antwortete er. „Die Soldaten waren am Weglaufen, weil Sie nicht pünktlich hier waren! Und die Philister haben auch nicht auf Sie gewartet, die stehen jetzt schon vor Michmas.

12 Ich hab mir ausgerechnet, dass die jetzt bald nach Gilgal runterkommen und uns angreifen würden, bevor ich Gott um Hilfe bitten konnte. Darum hab ich mich getraut und in der Zeitnot einfach das Opfer alleine durchgezogen!“

13 „Ganz toll, können Sie nicht mal Ihr Hirn einschalten? Damit haben Sie die Linie übertreten und sich nicht an das gehalten, was Gott Ihnen gesagt hatte. Er hätte Sie gerade jetzt als Präsident über Israel voll bestätigen können. Auch in Zukunft hätte keiner mehr was gegen Sie oder Ihre Nachfolger sagen können.

14 Aber jetzt wird Ihre Amtszeit nicht mehr lange dauern, weil Sie nicht das getan haben, was Gott von Ihnen wollte. Er hat sich jetzt schon einen anderen für Ihren Posten ausgeguckt. Den mag er, und den hat er schon als neuen Chef für seine Leute bestimmt.“

15 Nach diesem Gespräch dampfte Samuel wieder ab. Von Gilgal ging er nach Gibea hoch, was im Gebiet vom Familienstamm Benjamin lag. Saul sammelte noch mal die verbliebenen Soldaten und kam nach einer Zählung nur noch auf 600.

16 Saul und Jonatan hatten ihre Lager bei Geba im Gebiet vom Familienstamm Benjamin aufgeschlagen, die Philister hatten ihr Lager auf der anderen Seite bei Michmas stehen.

17 Die Befehlshaber der Armee von den Philistern schickten drei Abteilungen los, die das Land ausrauben und plündern sollten. Die eine zog nach Norden und die andere in Richtung Ofra, was im Gebiet von Schual lag.

18 Die andere wurde nach Westen geordert, und zwar zogen sie in Richtung Bet-Horon. Die dritte ging zu dem Hügel, von dem aus man das Hyänental und die Wüste sehen kann. Das liegt im Osten.

19 Damals gab es keine Waffenindustrie bei den Israeliten, weil das die Philister strengstens verboten hatten. Waffen waren generell verboten. Sie wollten einfach verhindern, dass sich Leute von Israel wieder wehren konnten.

20 Jeder der aus beruflichen Gründen eine Waffe brauchte, musste sich deswegen eine amtliche Erlaubnis bei den Philistern dafür holen.

21 So ein Waffenschein kostete 80 Euro für große Kaliber, für eine Pistole zahlte man 40.

22 Darum hatten keiner der Soldaten, die bei Saul und Jonatan waren, eine Knarre oder ein MG dabei. Nur Saul und sein Sohn hatten richtige Waffen.

23 Ein Vorposten von der Armee der Philister war beim Talübergang von Michmas stationiert worden, um diesen zu sichern.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Das war sehr dumm von dir!“, sagte Samuel. „Du hast den Befehl von Jahwe, deinem Gott, nicht ausgeführt. Denn gerade jetzt hätte er dein Königtum über Israel für immer bestätigt. 14 Aber nun wird es keinen Bestand haben. Jahwe hat sich einen Mann gesucht, der ihm gefällt, und ihn zum Führer über sein Volk bestimmt. Denn du hast dich nicht an das Gebot Jahwes gehalten.“
(1Sam 13:13-14)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Tja, das ist ja dann mal dumm gelaufen. Gleich bei der ersten größeren Prüfung fällt Saul durch. Saul sollte auf Samuel warten. Er konnte nicht warten, nicht auf Gott warten und präsentierte äußerlichen Glauben. Er hatte keine Geduld, er war nicht gehorsam. Gott mag keinen Ungehorsam. Und wie er das bewertet, wird hier gezeigt. Saul Zeit als König war begrenzt worden, er hatte sein „lebenslänglich“ verspielt durch Ungehorsam.

Aber noch etwas anderes ist mir bei den heutigen Bibelabschnitt aufgefallen, hat mich „angesprungen“. Die „Feinde“, die Philister hatten hatten dafür gesorgt, dass es im ganzen Gebiet Israels keinen Schmied mehr gab. Die Israeliten konnten also ihre Waffen nicht mehr schärfen.
Und nun kommt ein kühner Gedanke in die Gegenwart. Unser Feind (Satan) hatte im Mittelalter auch fertig gebracht, dass es keine Bibeln (nur in den Klöstern noch) mehr gab. Und heute versucht er das Wort Gottes einfach zu verwässern. Ganz viele nehmen es nicht mehr so genau, was in ihr steht. Es wird angezweifelt, ob es das Wort Gottes überhaupt ist, werden Abschreibefehler vermutet und herumgedeutet, dass Gott es wohl an vielen Stellen gar nicht so gemeint haben kann und versucht es zu verweltlichen. Das Schwert Gottes wird stumpf …
Und ja, da krieg ich gleich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich die „Volxbibel“ zu Beginn jedes Beitrages voranstelle.

Glauben uns Leben umgesetzt

Ich setze jetzt gleich den Gedanken fortführen. Nein, ich ändere es nicht. Ich bleibe bei diesem Blogaufbau. Ja, ich lese die Verse zu Beginn wirklich in der Volxbibel, aber eher um mich darauf einzustimmen, um was es in diesem Abschnitt geht. Das kann man verurteilen oder nicht. Ist mir wurscht. Da meine Konzentration durch meine Medikamente stark eingeschränkt ist, erfasse ich so das Thema und kann dann besser in meiner Elberfelder Bibel nachlesen und auf bestimmte Formulierungen achten. Das hat sich für mich als beste Methode herausgestellt. Ganz besonders mag ich auch die Neue evangelische Übersetzung, aber diese Buchform habe ich nicht als Schreibrandbibel und kann somit mir dort nur schwierig Notizen machen. Also kommt mein „Schlüsselvers“ aus dieser Übersetzung. Mit dieser Kombination komme ich am besten klar. Genau das muss jeder für sich selbst finden. Es gibt ja noch jede Menge anderer Übersetzungen und jeder hat da wohl sein Lieblingsdings.
Nun noch ein Gedanke zu dem Gehorsam, den Saul nicht hält und Gott hart bestraft.
Dessen muss man sich wirklich bewusst machen. Gott mag kein Ungehorsam und er wird ihn sicherlich immer bestrafen. Ich habe auch meine „Strafe“ hinter mir. Gott hat mich ganz schön hart in die Schranken gewiesen. Leider habe ich das erst hinterher erkannt, habe meine Fehler allesamt bei anderen gesucht, wie böse die doch sind. Ja, sicherlich verhalten sich auch andere nicht korrekt, aber genau das zu bewerten ist nicht mein Job. Ich muss mir an die eigene Nase ziehen. Ich bin so tief gefallen, aber Gott war es, der mich wenige Stunden vor dem Suizid doch noch gerettet hat. Er hat mich nicht fallen lassen. Und es bedurfte erst 2 Jahre Psychotherapie eines wirklich guten Therapeuten, der mir Platz im Kopf geschaffen hat, dass ich wieder zurück bin zu Gott, zu seinem Wort und mir es seitdem wirklich besser geht. Nein, der Therapeut hat das Wort „Gott“, „Bibel“, „Glauben“ nicht in den Mund genommen, aber ich konnte erkennen, was mein Leben vor dem Absturz so reich gemacht hatte und das war genau der „Schlüsselpunkt“, wo Heilung ansetzen kann.

Mein Gebet für meinen Tag

Heute schreibe ich mein Gebet für meinen Tag nicht hier auf, weil die Zeit ein bissel knapp geworden ist und ich einen Arzttermin habe. Auf dem Weg dorthin habe ich eine Stunde Busfahrt, wo ich ganz viel Zeit habe, zu beten, mich Gott zu nähern und nachzudenken.
Und das ist heute meine Art, mit Gott mein Gespräch zu führen …

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Tag 142 -1. Samuel 13:1-7

1 Keiner weiß, wie alt Saul eigentlich war, als er Präsident wurde, aber insgesamt hatte er zwei Jahre lang das Sagen über die Israeliten.

2 Er suchte sich dreitausend Männer aus, die für seine Armee eingezogen wurden. Zweitausend davon standen unter dem direkten Befehl von Saul. Sein Regierungssitz lag in Michmas und auf den Bergen bei Bet-El. Die restlichen tausend standen unter dem Befehl von seinem Sohn Jonatan, der in Gibea stationiert war. Gibea lag in dem Gebiet vom Familienstamm Benjamin. Die anderen Leute konnten auf Befehl von Saul wieder nach Hause gehen.

3 Jonatan tötete dann einmal einige Soldaten der Philister, die als Außenposten in Gibea stationiert waren. Die Geschichte stand am nächsten Morgen im „Philister Tageblatt“, und alle erfuhren davon. Saul schickte sofort eine Nachricht an alle Leute im Land, weil er wollte, dass die Israeliten über die Sache informiert waren.

4 Überall erzählte man jetzt an den Stammtischen: „Saul hat ein paar Soldaten von den Philistern getötet! Die sind jetzt superstinkig auf uns!“ Daraufhin wurden alle wehrfähigen Männer eingezogen. Man sammelte sich in Gilgal, um mit Saul in den Krieg zu ziehen.

5 Die Philister hatten auch ihre Armee an den Start gebracht, um gegen Israel zu kämpfen. Sie hatten alleine 30 000 Panzer und 6000 andere Kampffahrzeuge aufgefahren. Dazu Bodentruppen mit so vielen Soldaten, dass man sie unmöglich zählen konnte. Sie bauten ihr Lager bei Michmas auf, was östlich von Bet-Awen lag.

6 Als die Soldaten von Israel sahen, dass die andere Armee deutlich in der Überzahl war, kriegten sie voll die Panik. Einige versteckten sich im Wald, in irgendwelchen Höhlen, in Tiefgaragen oder in unterirdischen Bunkern.

7 Viele flüchteten aber auch über den Jordanfluss ins Gebiet von Gad und nach Gilead. Saul war mit seiner Truppe immer noch in Gilgal. Auch seine Mannschaft hatte mega Schiss.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Als die Israeliten sahen, dass sie durch diese Menge in Not kommen würden, versteckten sie sich in Höhlen und in Dornengestrüpp, in Felsen, Grabkammern und Zisternen.
(1Sam 13:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Als ich diese 7 Verse gelesen hatte, habe ich mein weißes Haupt geschüttelt. Warum immer diese Klopperei? Warum kann man nicht mal friedlich miteinander umgehen? Warum zeigt uns Gott im AT immer wieder diese Kriegsspielereien? Hat er denn keine andere Möglichkeit gefunden, um uns das beizubringen, was er zu uns sagen möchte?
Da ich aber nicht ansatzweise Gottes Denken habe, muss ich mich wohl damit begnügen, was er uns nun mal hat aufschreiben lassen.
Und das ist in diesem Fall wieder die Konflikte zwischen Israel, den Philistern, Glaube und Unglaube.
In meinem Kommentarbuch von Gaebelein steht folgendes:
„Jonatan erscheint hier zum ersten Mal. Sein Name bedeutet „Jahwe hat gegeben“. Er ist das Gegenteil seines armen Vaters; der Sohn ist ein Mann wahren Glaubens und eifert für Gott. Diesen Glauben offenbart er, als er das Heerlager der Philister schlägt.“
Hm. Kann ich jetzt so nicht nachvollziehen. Aus diesen ersten Versen kann ich nicht erkennen, dass Jonatan Gott gefragt hat, was er tun soll?
Was Saul allerdings draus macht ist schon übel. Die ganzen Lorbeeren des Sieges stolz für sich einheimsen.
Als das Volk aber sahen, wie sich die Philister aufrüsteten, kam das große Jammern, die nackte Panik. Angst, pure Angst.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich denke nach. Ich denke nach, wie diese 7 Verse sich auf MEIN Leben auswirken können. Ja, klar, immer erst Gott fragen, nicht stolz sein usw., aber das findet sich überall in der Bibel. Diese 7 Verse … Am meisten berührt mich die nackte Angst der Israeliten als sich die Philister zu einem großen Kampf rüsten. Ich stell mir vor, ich mittendrin. Wo ist das nächste Erdloch, in das ich verschwinden könnte? Alles erscheint so furchtbar bedrohlich.
Was tue ich, wenn ich mich erart bedroht fühle und sich die Erde nicht vor mir auf tut, dass ich in ihr verschwinden könnte?
Vor ein paar Monaten noch, in der tiefsten Krise meines Lebens überhaupt, hätte ich wahrscheinlich Tavor geschluckt. Ein Bedarfsmedikament, ein Beruhigungsmittel, nachts eine Schlaftablette… Willkommen in der sogenannten „modernen“ Welt.
Und heute? Heute würde ich voller Verzweiflung zu Gott beten, ihn anflehen, irgendetwas zu tun, mir zu helfen und dann mit „aber dein Wille geschehen“ demütig warten, was passiert.
Die Angst, das Zittern wäre wahrscheinlich geblieben, aber auch die Hoffnung, dass alles irgendwie gut ausgehen wird…

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, was war das heute wieder für ein Bibeltext? Dabei habe ich ganz andere Feinde als die Philister. Und die sitzen nicht hochgerüstet hinter einem Busch, sondern in meinem Kopf. Manchmal sind auch die ganz schön stark und dann kann ich auch nur dich bitten, mit mir zu kämpfen und mich nicht in ein sinnbildliches Erdloch zu verschwinden.
Dabei bin ich sosososo dankbar, dass ich schon soweit bin, wie ich bin. Eigentlich warte ich darauf, dass es draußen nicht mehr so heiß ist. Auch heute soll es wieder 30° werden, dass ich wieder raus kann, raus unter Menschen, raus in die Natur.
Aber ich will nicht meckern, die vergangenen warmen Tage und meine Zu-Hause-Bleiben-Müssen hat soviel in meinem Kopf gemach, konnte ich soviel biblische Vorträge auf Youtube hören, soviel lesen und nachdenken, dass es auf keinen Fall eine verlorene Zeit war. Nun drängt es mich aber wieder hinaus. Die Sehnsucht nach Natur, Wald, Blumen … ist so groß geworden …
Bitte Vater, ich möchte dich auch heute am Sonntag bitten, D., T. und A. zu behüten und zu beschützen. Alle drei haben es nicht leicht und kämpfen jeden Tag durch alle möglichen Schwierigkeit. Lass sie nicht darin ersticken. Heute aber möchte ich ganz doll für A. bitten, ich habe sehr das Gefühl, es geht ihm gar nicht gut, dass er verzweifelt ist und nicht weiß, was er machen soll. Bitte Vater zeige es ihm! Du kannst helfen, du weißt wie.
Bitte Vater, beschütze und behüte auch mich, lass den Tag ein guter werden! Nimm mir alles Schmerzen soweit weg, dass ich sie ertragen kann, gib mir die Kraft, meine kleine Wohnung in Ordnung zu halten und mich um meinen kleinen Hund kümmern. Und nebenbei könntest du mir bitte auch noch sagen, was ich dem Hund jetzt als Futter geben könnte. Das jetzige stinkt erbärmlich. Ich kann mich nicht damit anfreunden.
Und so trage ich dies alles vor dich im Namen Jesu.
Amen

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Tag 141 – 1. Samuel 12:6-25

6 „Gott hatte damals Mose und Aaron als eure Chefs eingesetzt, sie haben eure Väter aus Ägypten rausgeführt.

7 Jetzt kommt alle nach vorne. Ich werde mit euch noch mal über die Sachen verhandeln, wo ihr Gott untreu wart. Außerdem werde ich euch die Sachen aufzählen, wo er supergut zu euch und euren Vorfahren war.

8 Vorher ein kurzer Rückblick auf unsere Geschichte: Damals, als Jakobs Familie mit Kindern, Enkeln etc. in Ägypten gewohnt hatte und es ihnen irgendwann dort richtig schlechtging, haben sie bei Gott angeklingelt, weil sie Hilfe brauchten. Gott schickte ihnen Mose und Aaron. Durch die beiden kamen wir alle aus Ägypten wieder raus. Gott hat dann in diesem Land für uns eine neue Heimat klargemacht.

9 Es dauerte nicht lange, dann hatten sie Gott schon wieder vergessen. Sie lebten nicht mehr mit ihm, und darum hat Gott es zugelassen, dass ihre Feinde sie im Krieg besiegen konnten. Zum Beispiel Sisera, den General der Armee von Hazor, oder die Philister oder den Präsidenten von den Moabitern kann man da nennen. Sie haben uns im Krieg alle eine richtig derbe Schlappe beigebracht.

10 Schließlich rief man wieder bei Gott um Hilfe. ‚Wir haben Mist gebaut! Es war total falsch, dass wir dich verlassen und zu solchen Plastikgöttern wie Baal und Astarte gebetet haben! Hol uns hier raus! Dann werden wir nur noch zu dir beten!‘

11 Gott schickte dann noch so Männer wie Jerubbaal vorbei, oder den Bedan, Jiftach und am Ende sogar mich selbst. Er half uns auf die Art, gegen unsere Feinde anzukommen. So hatten wir eine Zeitlang Frieden und Sicherheit in unserem Land.

12 Jetzt zum Schluss kam Nahasch, der Präsident der Ammoniter, mit seiner Armee bei euch an. Doch plötzlich war euch Gott, euer Chef, nicht mehr genug, ihr sagtet zu mir: ‚Wir wollen einen Präsidenten! Der soll über uns regieren!‘

13 Okay, da ist er nun, euer Präsident. Ihr habt unbedingt einen haben wollen, ihr habt es euch so ausgesucht. Gott hat euch nun diesen Typen geschickt, damit er bei euch das Sagen hat.

14 Ihr müsst aber immer das tun, was Gott von euch will. Ihr müsst Respekt vor ihm haben und alles machen, was er euch sagt, und euch nicht dagegen wehren. Und wenn das dann euer Präsident auch so macht und ihr auch auf das hört, was der so sagt, dann wird Gott immer bei euch sein und euch helfen.

15 Falls ihr jetzt aber nicht das tun wollt, was Gott von euch möchte, dann wird Gott gegen euch sein. So hat er es ja schon immer mit unseren Leuten gemacht.

16 Jetzt zieht euch rein, Leute, was für ein fettes Wunder Gott für euch alle gleich tun wird!

17 Es ist ja gerade Hochsommer, und in der Zeit ist es bei uns mit Regen ja totale Fehlanzeige. Ich werde jetzt mit Gott reden und ihn bitten, dass er mal ein Gewitter vorbeischickt. Das soll so ein Zeichen für euch sein, dass ihr totalen Bockmist gebaut habt mit eurem ‚Wir wollen einen Präsidenten‘-Gequake.“

18 Samuel redete dann mit Gott. Und plötzlich gab es voll lauten Donner, und es fing an zu regnen. Die Israeliten bekamen mega Respekt vor Gott und auch vor Samuel.

19 Sie sagten zu Samuel: „Bitte, bitte, sag Gott, dass er uns nicht umbringen soll! Wir wollen nicht sterben! Wir haben alle Dreck am Stecken und tun ständig Sachen, die Gott ätzend findet. Und jetzt haben wir uns auch noch einen Präsidenten ausgesucht!“

20 „Keine Panik“, antwortete Samuel. „Ihr habt zwar richtig Mist gebaut, aber ab jetzt seid ihr ja Gott treu, ihr wollt euch radikal an ihn ausliefern und immer tun, was er sagt, oder?

21 Aber bitte lasst euch nicht auf diese Plastikgötter ein! Die werden euch nie helfen können! Die bringen es echt nicht, die sind ja nur aus Plastik!

22 Gott wird aber immer eine gleiche Linie fahren, auf ihn kann man sich verlassen. Er wird euch nie dissen, weil er sich einmal dazu entschlossen hat, euch als seine Leute anzunehmen.

23 Und ich werde auch weiter für euch beten. Das wär ja noch schöner, wenn ich damit aufhören würde . . . Ich werde euch auch weiter sagen, wo es langgeht im Leben.

24 Habt Respekt vor Gott! Seid ihm treu! Tut radikal, was er euch sagt! Überlegt doch mal, was für krasse Sachen er für euch schon alles gemacht hat!

25 Falls ihr aber doch wieder Mist baut und euer eigenes Ding durchzieht, werdet ihr mitsamt eurem Präsidenten einfach weggepustet werden.“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„… Ich will Jahwe anrufen, dass er Donner und Regen schickt. Dann erkennt ihr, ja, dann werdet ihr sehen, wie groß eure Bosheit in Jahwes Augen war, einen König für euch zu verlangen.“ 
(1Sam 12:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Samuel hält redet lange auf die Israeliten ein, führt ihnen vor Augen, was Gott alles für sie getan hat, es immer wieder abgefallen ist und reumütig zurückgekehrt. Das so sieht für mich ein widerspenstiges Kind aus. Der Oberhammer ist dann natürlich die Sache mit dem König. Sie wollten unbedingt einen König und sahen nicht, dass es Gott ist, der sie lenkt und leitet und dies viel besser kann als je ein menschlicher König.
Tatata, da war er nun, ihr König. SAUL. Samuel erinnert nochmal ganz eindringlich, dass sie weiter Gott von ganzem Herzen dienen sollten.
Für diesen Moment haben sie es wohl begriffen.

Glauben ins Leben umgesetzt

Wie schnell vergessen auch wir, was Gott alles für uns getan hat? Oftmals nehmen wir es einfach für selbstverständlich und denken an „Zufall“, wenn uns etwas passiert, was so nicht zu erwarten war.
Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, und das sind nun schon 62 Jahre, erkenne ich den roten Faden, den Gott durch mein Leben gezogen hat. Und ich erkenne auch, wo ich abgetrifftet bin und wo mich Gott sehr schmerzhaft zurückgeholt hat. Ja, ich bin dankbar. Dankbar für mein Leben, so schwierig es auch war. Es hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Und ich hoffe so sehr, dass ich jetzt „dran“ bleibe. Dranbleibe an der Standleitung zu Gott und mir dessen bewusst bin, was für ein außerordentliches Glück ich damit habe. Der große Gott, der Souverän von allem, kümmert sich um mich, eine, die nichts hat, die nichts kann und nichts ist in den großen Weiten des Universums.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du mir heute gezeigt hast, was du alles für Israel tust und mir somit neu bewusst wurde, was du bisher alles für mich getan hast. ich bin dir sososo dankbar!
In der Nacht hatte ich schlimme Schmerzen im Nierenbereich. Ich habe Panik bekommen, dass sich einer meiner zahlreichen Steine in Bewegung gesetzt hat. Nein, nein, nein, ich will in kein Krankenhaus, nicht mal einen Notarzt. Ich kämpfe mich gefühlt jeden Tag durch den Tag, nun bitte auch nicht noch das. Und ich habe gebetet für den Rest der Nacht. Bitte, bitte, bitte nicht auch noch die Nieren! Bitte!
Was soll ich sagen? Die Schmerzen sind jetzt fast weg, so als ob Gott zu mir gesprochen hat: Hab doch keine Angst, ich bin doch da und hab alles in der Hand!
Wie konnte ich das vergessen?
Bitte, Vater, kümmere dich heute genauso gut um D. und T. Und natürlich auch um A. Bitte ziehe sie auch zu dir, damit sie sehen und spüren, was für ein wunderbarer Gott du bist!
Und so lege ich dir wieder alles vor die Füße. Beschütze und behüte uns alle und erweitere mein Gebiet (obwohl ich gerade keine Erweiterung gebrauchen kann, verlasse mich aber darauf, dass du mir nur das gibst, was ich auch tragen kann).
Das alles trage ich vor dich in Jesu Namen.
Amen

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