Tag 266 + 267 – Lukas 2:21-52

Es wird klar: Jesus ist der Retter

21 Acht Tage später kam der Zeitpunkt, wo man dieses Beschneidungsritual mit Jesus machen wollte, wo man den männlichen Babys die Vorhaut abtrennt. Dabei wurde ihm der Name „Jesus“ gegeben. Das hatte der Engel Maria ja schon vorher gesagt, bevor sie überhaupt schwanger war.

22 Nach den jüdischen Gesetzen (die der Mose aufgeschrieben hatte) sollte eine Frau nach der Geburt mal eine längere Pause machen, man nannte das „die Zeit der Reinigung“. Als die vorbei war, brachten Josef und Maria das Baby nach Jerusalem. Dort wollten sie den Jungen radikal an Gott übergeben.

23 Josef befolgte damit die göttlichen Gesetze, in denen ja steht: „Wenn das erste Kind einer Frau ein Junge ist, dann muss es Gott ganz übergeben und ihm radikal zur Verfügung gestellt werden.“

24 Genau nach den Vorschriften zogen sie das Opferritual durch, das bei solchen Anlässen normal war: „Zwei Tauben einer besonderen Rasse oder zwei junge Tauben.“

25 In Jerusalem wohnte ein Mann, der Simeon hieß. Er lebte ein straightes Leben mit Gott, hielt sich genau an die religiösen Gesetze der Juden und wartete schon lange auf den Mann, der die Leute von Israel retten würde. Die Kraft Gottes war voll auf ihm.

26 Diese Kraft von Gott hatte ihm erzählt, dass er vor seinem Tod auf jeden Fall noch den Auserwählten, den Retter, sehen würde, den Gott schicken will.

27 An diesem Tag lenkte Gott ihn in den Tempel. Als er Maria und Josef dort traf und das Kind sah, was sie Gott übergeben wollten,

28 freute er sich plötzlich total! Er nahm das Kind in den Arm und dankte Gott:

29 „Mein Gott, jetzt kann ich entspannt sterben!

30 Ich hab ihn gesehen, den Retter,

31 den du für alle Menschen hergeschickt hast.

32 Er ist wie eine große Lampe, die allen Menschen, die Gott nicht kennen, eine Richtung vorgibt! Er wird dein Volk Israel groß rausbringen!“

33 Maria und Josef kapierten nicht so richtig, was er da gerade gelabert hatte.

34 Simeon betete für die beiden. Dann sagte er zu Maria: „Dieser Junge wird von vielen Israelis gehasst werden. An ihm werden sich die Geister scheiden. Manche werden über ihn stolpern und hinfallen. Andere werden sich aber auch sehr über ihn freuen und sich an ihm hochziehen.

35 Auch für dich wird es sehr hart werden, es wird dich fast zerreißen. Was viele jetzt heimlich denken, wird dann für alle öffentlich sein.“

36 Mitten im Vorhof vom Tempel war eine Frau, die Hanna hieß. Hanna war eine Prophetin, sie hatte einen engen Draht zu Gott und hörte manchmal, was er zu den Menschen sagt. Sie kam aus der Familie vom Phanuel, der aus dem Stamm Asser kam. Hanna war sehr alt. Ihr Mann lebte schon lange nicht mehr, sie waren insgesamt nur sieben Jahre verheiratet gewesen.

37 Nun war sie Witwe und mittlerweile schon vierundachtzig. Sie verließ den Tempel nur noch selten. Weil sie Gott sehr liebte, betete sie oft den ganzen Tag und die ganze Nacht und aß dabei nichts.

38 Als Simeon mit Josef und Maria redete, kam sie vorbei und fing plötzlich an, Gott zu loben! Ab dann erzählte sie allen Leuten von Jesus, allen, die schon lange auf die Einlösung des Versprechens von Gott gewartet hatten. Dieses Versprechen hatte Gott den Leuten aus Israel schon vor langer Zeit gemacht.

39 Nachdem Josef und Maria alles das getan hatten, was nach den Vorschriften aus den religiösen Gesetzen üblich war, gingen sie wieder zurück nach Nazareth in Galiläa.

40 Jesus erlebte dort seine Kindheit. Er wurde immer größer und stärker. Vor allem war er aber schon ganz früh total weise und schlau, er wusste auf alle Fragen eine gute Antwort. Gott war besonders stark mit ihm, das merkten alle.

Jesus als Teenie

41 Immer wenn das Passafest abging, reisten seine Eltern nach Jerusalem.

42 Als Jesus zwölf Jahre alt war, nahmen sie ihn dort mit hin.

43 Nach der Feier, als sie sich wieder auf den Rückweg Richtung Nazareth machen, war Jesus plötzlich verschwunden. Zuerst bekamen die beiden das gar nicht mit,

44 weil sie dachten, er wäre mit einer anderen Gruppe im Treck unterwegs. Als er abends aber immer noch nicht bei ihnen war, machten sie sich ernsthaft Sorgen. Überall fragten sie nach Jesus,

45 konnten ihn aber nirgends finden. Schließlich gingen sie noch mal zurück nach Jerusalem, um dort weiterzusuchen.

46 Endlich, nach drei Tagen, entdeckten sie Jesus im Tempel! Er saß dort in einer Runde von Lehrern und diskutierte mit ihnen über Fragen des Glaubens.

47 Und die Leute, die dabei waren, kriegten es nicht gebacken, was für einen Schnall er von den Dingen hatte und wie schlau er antworten konnte.

48 Seine Eltern waren davon aber nicht so begeistert. „Junge, wie konntest du deiner Mutter so was antun? Wir haben dich überall gesucht!“, sagte Maria vorwurfsvoll.

49 „Warum habt ihr mich überhaupt gesucht?“, fragte Jesus zurück. „Ihr hättet euch doch denken können, dass ich in dem Haus bin, wo mein Vater wohnt!“

50 Sie kapierten aber nicht, was er damit meinte.

51 Er ging dann erst mal wieder mit nach Nazareth und war weiter ein netter Junge, der tut, was die Eltern ihm sagen. Seine Mutter dachte aber noch oft über dieses Erlebnis nach.

52 Jesus kam in die Pubertät und wurde langsam zu einem Mann. Er lernte immer mehr dazu, wurde immer schlauer und hatte auch immer mehr Peilung vom Leben. Gott war eindeutig auf seiner Seite, er liebte ihn. Jesus war zu der Zeit bei allen Leuten sehr beliebt.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth, und er war ihnen untertan. 
(Luk 2:58 ELB)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Jedenfalls waren sie wieder beisammen und konnten nach Nazareth zurückehren. Es ist eine echt sittliche Größe zeigt sich darin, dass es heißt: „er war ihnen untertan“! Hallo, er war Gottes Sohn! Der verheißene Messias! Und trotzdem ordnete er sich Maria und Josef unter. Nach der Vorstellung im Tempel wäre jeder Junge wohl zum Größenwahn mutiert: „Ich bin Gottes Sohn und im Haus meines Vaters!“ Nö. Er ging wieder zurück nach Nazareth zu seinen Eltern, Maria und Josef, und war ihnen untertan.

Glauben ins Leben umgesetzt

Tja, das fehlt dann wohl jeden von uns ein Stück von dieser Demut. Gerade bei Kindern und Jugendlichen fehlt ganz oft jede Achtung vor Autoritäten. Das aber fällt ja nicht vom Himmel, es ist unsere Erziehung. Ich habe mal als 18jährige meiner Mutter genervt an den Kopf geworfen (als sie wieder mal etwas an mir auszusetzen hatte): „Ich bin nicht besser und nicht schlechter, als ihr mich erzogen habt.“ Das hatte damals gesessen und war ein Totschlagargument. Ich weiß heute nicht mehr, worum es damals ging und dass ich sehr wohl Autoritäten wie Lehrer, Polizei, Chefs etc. geachtet und anerkannt habe. Aber wie sollen das die heutigen Kinder lernen, wenn die Eltern verächtlich über die Lehrer reden und in die Schule rennen und um Zensuren streiten? Nun gut, das kann ich nicht ändern, aber ich mich gegenüber Menschen, die „nur“ ihrem Job machen, respektvoll verhalten. Auch wenn ich mit dessen Ergebnis nicht einverstanden bin. Ja, unrichtiges muss man korriergieren, aber den Gegenüber einstampfen, weil er einen Fehler gemacht hat. Nein. Jesus fügte sich in seine Rolle. Und ich will es auch tun. An den Platz, an den mich Gott gestellt hat. Oh, klingt das theatralisch …. Aber ich lese gerade ein Buch von Spurgeon: „Erwählt vor der Grundlegung der Welt“. Und das hat es in sich. Ich glaube, wenn ich damit durch bin, bin ich um viele Meter gewachsen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass ich heute wieder etwas entspannter hier sitzen kann. Der Therapeut hat sich gestern die größte Mühe gegeben, mich aus meinem Tief herauszuholen. Bisher hat er es immer geschafft. Gestern nicht. Das Bild von N.s Unfall wurde wieder dermaßen verstärkt, dass ich anschließend zu einer Notfalltablette gegriffen habe. Aber dafür sind sie ja auch da. Für den Notfall. Aaaaber etwas hat der Therapeut doch erreicht, dass ich nicht bockig in der Ecke sitzen geblieben bin, sondern noch eine Nachricht an D. geschickt habe. Ich wollte es nicht. Selbst als ich sie schrieb, wollte ich es nicht. Aber meine Finger gingen wie „fremdgesteuert“ über den Bildschirm. Das Ergebnis ist umwerfen: Eine Lösung hat sich für den 24.12. Aufgetan, an die ich in meinen kühnsten Träumen nicht gedacht habe. Warst du es Vater? Hast du meine Verzweiflung gesehen und alles so gelenkt? Danke! Und es geht mir etwas besser heute Morgen. Das Unfallbild ist wieder etwas blasser und ich habe beschlossen, nicht genauer zu fragen. Wenn man fragt, muss man damit rechnen, dass man eine Antwort bekommt, die man so gar nicht haben wollte. Also lass ich es. Wenn du es möchtest, dass ich alles weiß, Vater, dann wirst du wieder einen Weg finden, auf den ich es erfahre. Aber um eines möchte ich dich ganz dolle bitten, behüte und beschütze mich, uns, vor solchen Dingen. Aber ich habe schon eine blasse Ahnung, warum du es genauso zugelassen hast, dass irgendetwas passieren musste, um D. aus ihrem Heul- und Grübelmodus herauszubekommen.
Vater, ich will dir vertrauen, dass alles gut und richtig ist, was du tust, dass alles seinen Sinn hat und mir mit meinem Spatzenhirn nur der Überblick fehlt. Ich danke dir dafür, dass du da bist und auf uns alle aufpasst.
Amen


Tag 264 – Lukas 2:1-7

Jesus wird geboren

1 In dem Jahr machte der oberste Präsident der Römer ein neues Gesetz. In diesem Gesetz stand, dass sich alle Menschen, die in den von der römischen Armee besetzten Gebieten lebten, bei ’ner staatlichen Behörde melden sollten. Dort mussten sie angeben, wie viel Kohle sie im Monat verdienen, um daraus die neue Steuer zu berechnen.

2 So eine Steuerschätzung hatte es zu dem Zeitpunkt noch nie gegeben. Quirinius war gerade der Ministerpräsident von einem der besetzten Gebiete, das Syrien hieß.

3 Alle Menschen mussten in den Ort zurückgehen, in dem sie geboren worden waren, um sich dort in Listen einzutragen.

4 Weil Josef aus der Familie vom David kam, musste er nach Bethlehem reisen, denn da kam seine Familie ursprünglich her. Er machte sich also von Nazareth (das liegt in Galiläa) nach dorthin auf den Weg.

5 Maria, seine Verlobte, nahm er einfach mit. Die hatte da schon einen ziemlich dicken Bauch, sie war nämlich hochschwanger.

6 In Bethlehem passierte es dann, und sie bekam ihr erstes Kind.

7 Weil sie in den Hotels und Jugendherbergen im Ort keinen Pennplatz mehr finden konnten, musste Maria das Kind in einer Autogarage zur Welt bringen. Eine alte Ölwanne war das erste Kinderbett.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Habe ich bei den 7 Versen nicht

Glauben ins Leben umgesetzt

Mir geht es heute gar nicht gut. Mein Kopf hat wieder in den „Heul-Modus“ umgeschaltet. Da ist denken nicht möglich. Aber ich will weitermachen, einfach weitermachen. Und so schreibe ich heute wenigstens den Text ab, der in meinem Bibelleseplan steht:

Ein halbes Jahr nach der Geburt von Johannes wurde der Heiland geboren. Die Anfangsverse zeigen uns etwas vom Wirken Gottes, der im Verborgenen alle Fäden in seiner Hand hält – für jedem Glaubenden ein überaus tröstlicher Gedanke!
Der Prophet Micha hatte vorausgesagt, dass der Messias in Bethlehem geboren werden sollte. Aber Maria lebte mit Joseph, ihrem Verlobten, in Galiläa. Nun lenkte der allmächtige Gott die Weltgeschehnisse so, dass der römische Kaiser eine Verordnung erlies, die von jeden seiner Untertanen verlangte, sich in seiner Herkunftsstadt einschreiben zu lassen (vermutlich in ein Steuerregister oder in eine ähnliche Liste). Diese äußeren Umstände zwangen Joseph mit seiner verlobten Frau, die schwanger war, nach Bethlehem zu reisen. Als sie dort waren, kam der Geburtstermin. Der Geist Gottes beschreibt die Geburt unseres Herrn Jesus Christus mit einfachen Worten. Für die damalige Welt war dieses Ereignis nichts Besonderes, eher etwas Nebensächliches. Aber für Gott war „die Fülle der Zeit“ gekommen, in der sein Sohn als Mensch von einer Frau geboren wurde (Gal 4:4)
Im Weiteren unterstreicht der Heilige Geist die Armut der Eltern Jesu. Sie fanden keinen Raum in der Herberge. Kein Platz für so arme Leute! Nun musste Maria ihren erstgeborenen Sohn irgendwo in einen Tierunterstand zur Welt bringen. Da lag der Schöpfer und Erhalter des Universums in Windeln gewickelt in einer Krippe! Wie arm ist Er, der doch unendlich reich war, für uns geworden (2Kor 8:9)!

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich denke, dass morgen mein Kopf wieder so frei ist, dass er wieder selbständig denken kann

Mein Gebet für dem Tag

Vater, ich könnte nur noch heulen. Und ja, ich mache es auch. Ich verstehe es nämlich nicht. Warum hat D. mich fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel? Mein Gott, wir haben über ein Jahr täglich mindestens einmal und meist nicht unter einer Stunde miteinander telefoniert und dann ohne Vorankündigung von jetzt auf gleich gar nicht mehr. Nichts. Ich habe nachgefragt und sie hat gesagt, dass sie gemerkt hat, ohne ging es ihr besser. Sie war es doch, die mich immer angerufen hat. Stundenlang. Immer wieder. Und nun hat sie mir nicht mal gesagt, dass ihr Sohn im Krankenhaus liegt. Auf meine Frage, was ich denn falsche gemacht habe, hat sie geantwortet, es hat nichts mir mir zu tun.
Und das hat ausgereicht, mich derartig zu triggern, dass es mir so schlecht geht und ich mich dermaßen alleingelassen fühle, irgendwie: brauch ich jetzt nicht mehr, weg damit …
Vater, was soll ich tun? Was geht in diesem Mädel vor? Wie bekommen ich ein vernünftiges Verhältnis wieder hin? Ich bin so ratlos. Bitte, bitte hilf mir! Ich habe ihr noch eine normale Nachricht geschrieben, sie antwortet nicht mehr. Bitte Vater, leg es ihr ins Herzt, dass sie mit mir spricht. Ich will sie nicht nerve und halte meine Füße still.Ganz bestimmt hat sie jetzt Kummer mit ihrem Sohn, bitte hilf auch ihr. Bitte Vater, Hilf UNS!
Amen


Tag 261 + 262 + 263 – Lukas 1:39-80

Maria und Elisabeth treffen sich

39 Maria hatte dann später einmal die Idee, schnell auf Besuch bei Elisabeth vorbeizuschauen. Die wohnte in den Bergen von Judäa.

40 Als sie in das Haus vom Zacharias kam, umarmte sie Elisabeth.

41 In dem Augenblick, als Maria „Hallo, Elisabeth“ gesagt hatte, hüpfte das Baby in Elisabeths Bauch wie verrückt. Und auf Elisabeth kam plötzlich die Kraft Gottes runter, und sie sagte laut zu Maria:

42 „Du bist von Gott ganz besonders krass beschenkt worden, mehr als alle anderen Frauen! Und das, was da gerade in dir wächst, dein Baby, das ist erst recht von Gott voll beschenkt und begabt worden!

43 Womit hab ich das überhaupt verdient, dass die Mutter von meinem Oberchef, von meinem Gott, mich besuchen kommt?

44 Verstehst du? Als du mich vorhin begrüßt hast, hat das Baby in meinem Bauch vor Freude voll rumgepogt!

45 Du kannst so froh sein, dass du Gott geglaubt hast! Alles, was Gott dir versprochen hat, wird auch passieren!“

Maria freut sich

46 Maria war sehr froh, als sie das hörte: „Mit allem, was ich hab, will ich dafür sorgen, dass Gott richtig groß rauskommt.

47 Alles in mir freut sich über dich, du bist mein Gott, du hast mich gerettet!

48 Gott hat mich gesehen, obwohl ich nur eine stinknormale Frau bin. Alle Menschen, die in Zukunft leben werden, werden mich einmal toll finden und mich ehren.

49 Gott hat was ganz Großes mit mir gemacht, ihm ist nichts unmöglich, er ist ganz besonders, er ist echt heilig.

50 Er liebt uns total und diese Liebe gilt allen Menschen, die ihn respektieren.

51 Er hat große Muskeln, er kann Wunder tun! Menschen, die sich sonst was einbilden, wird er alt aussehen lassen.

52 Er hat Regierungen gestürzt und Sklaven befreit.

53 Menschen, die Hunger hatten, kriegten bei ihm was zu essen, aber Menschen, die satt und reich waren, sind bei ihm leer ausgegangen.

54 Er hat uns versprochen zu helfen, und er hat dieses Versprechen nicht vergessen. Er liebt uns.

55 Er hat das schon vor Ewigkeiten Abraham und seiner Familie versprochen.“

56 Maria blieb noch drei Monate bei Elisabeth zu Besuch, erst dann ging sie wieder zurück nach Hause.

Er soll Johannes heißen

57 Nach neun Monaten war es für Elisabeth an der Zeit, und sie brachte einen Jungen zur Welt.

58 Das machte schnell die Runde im Ort, und alle Freunde und Bekannten freuten sich mit ihr, dass Gott so gut zu ihr war.

59 Acht Tage nach der Geburt gab es eine kleine Feier, wo Verwandte und Freunde eingeladen wurden. Dort wurde so ein religiöses Ritual mit dem Baby gemacht, bei dem man ihm die Vorhaut vom Penis abschnitt. Das war bei den Juden so üblich. Die Verwandten waren der Meinung, der Sohn sollte nach seinem Vater genannt werden: Zacharias der Zweite.

60 Aber Elisabeth war da anderer Meinung: „Nein, er heißt Johannes!“

61 „Was? Wo hast du den seltsamen Namen denn her? Keiner in deiner Familie heißt so!“

62 In der Hoffnung, der Vater würde ein Machtwort sprechen, fragten sie ihn, wie er seinen Sohn nennen wollte.

63 Er ließ sich ein Stück Papier und einen Stift bringen und schrieb darauf: „Sein Name ist: Johannes!“

64 Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen, und als Erstes lobte er Gott.

65 Diese Story machte überall die Runde, und alle waren total baff, als sie das hörten.

66 „Was wird wohl aus diesem Jungen mal werden? Ist doch eindeutig, dass Gott etwas ganz Besonderes mit ihm vorhat!“

Zacharias hat ’ne Vision, was mit Johannes passieren wird

67 Sein Vater Zacharias wurde plötzlich mit der Kraft von Gott abgefüllt. Er sagte dann prophetisch:

68 „Gott von Israel, er ist der Größte! Er ist bei uns vorbeigekommen und hat uns einen Ausweg geschaffen!

69 Er hat aus der Präsidentenfamilie vom David jemanden ausgesucht, der uns alle retten wird.

70 Schon die alten Propheten haben das gewusst, denen hatte er es versprochen.

71 Er wird uns retten, wenn unsere Feinde hinter uns her sind. Er rettet uns vor den Leuten, die uns hassen.

72 Schon zu unseren Vorfahren war er gut, er hat immer zu dem ganz besonderen Vertrag gestanden, den wir mit ihm geschlossen hatten.

73 Dieses Versprechen, das er unserem Urvater Abraham gegeben hat, löst er jetzt ein.

74 Er holt uns aus der Zwickmühle raus, er befreit uns von unseren Feinden, damit wir alles für ihn geben können, ohne Angst im Nacken.

75 Wir wollen ihm radikal dienen und tun, was er sagt, für immer!

76 Und von dir, kleiner Junge, wird man noch einiges zu sagen haben. Man wird dich als Prophet vom obersten Gott bezeichnen. Du wirst alles vorbereiten, damit Gott dann richtig loslegen kann.

77 Du wirst seinen Leuten sagen, wo es langgeht, du wirst ihnen erklären, wie sie frei von ihren Schulden werden können, die sie bei Gott haben.

78 Gott verzeiht uns, weil er uns so sehr liebt! Sein Licht wird uns die Richtung zeigen.

79 Dieses Licht wird für alle Leute da sein, die im Dunklen leben, die Angst vor dem Tod haben, die vom Tod bedroht werden. Dieses Licht wird uns den Weg zeigen, wie wir Frieden finden können.“ ─

80 Je älter Johannes wurde, desto besser lernte er Gott kennen. Schon als Jugendlicher ging er oft in die Wüste. Irgendwann fing er dann an, in der Öffentlichkeit in Israel aufzutreten.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Sein Vater Zacharias wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt und begann als Prophet zu sprechen:
(Luk 1:67 NEÜ)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Meine Erkenntnis ist heute keine Erkenntnis, sondern eine Frage:
Zacharias wurde mit dem Heiligen Geist erfüllt …. Ich nahm bisher an, er kam erst zu Pfingsten auf die Erde …. ???

Glauben ins Leben umgesetzt

Da ich hierauf keine Antwort weiß, lese ich einfach weiter und bitte Gott, mir die Antwort zu zeigen. Wenn es für mich wichtig ist, genau das zu wissen.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, etwas ist los bei D. Und ich weiß nicht, was es sein könnte. Aber du weißt es. Bis vor zwei Wochen hat sie mindestens 1x pro Tag angerufen und mindestens 1 Stunde alles mögliche erzählt. Dann musste sie etwas auf ihre neue SIM-Karte warten. Sie war da und sie rief trotzdem nicht an. Es wundert mich. Über ein Jahr hat sie soviel mit mir telefoniert, manchmal 2-3x am Tag. Und von jetzt auf gleich nicht mehr. Gestern habe ich ihr eine Nachricht geschrieben, ob sie evtl. sauer auf mich ist oder ob ich sonst irgendetwas falsch gemacht habe. Sie antwortete: Nein, sie gehe nur noch schnell einkaufen, dann ruft sie zurück … Sie hat nicht zurück gerufen! Vater, sag mir bitte, was da los ist. Und bitte Vater, lass es einfach nichts Schlimmes sein! Bitte behüte und beschütze sie und die Jungs. Bitte lass es dafür einen positiven Grund geben …! Ich bitte dich, lass es nicht zu, dass ihr nochmal ein Bein gestellt wird. Es reicht, was passiert ist.
Gestern war ein guter Tag für mich. Ich danke dir so sehr dafür, ich habe alles geschafft, was auf meinem Plan stand. Heute ist der Start nicht so gut, ich hoffe aber, ich kann das Wichtigste doch erledigen. Sei bei mir, hilf mir und behüte mich. Das alles lege ich dir zu Füßen in Jesu Namen
Amen


Tag 260 – Lukas 1:26-38

Ein Bote von Gott macht Maria die Ansage: Dein Baby wird mal ein Präsident sein!

26 Elisabeth war gerade im sechsten Monat schwanger, da schickte Gott wieder den Engel Gabriel los. Diesmal sollte er nach Nazareth gehen, eine Stadt, die in Galiläa liegt.

27 Dort lebte ein Mädchen, das noch nie mit einem Mann geschlafen hatte, sie war noch Jungfrau. Maria, so hieß sie, war mit Josef verlobt, der aus der Familie vom David abstammte.

28 Gabriel klopfte bei ihr an die Tür, und als er im Raum stand, begrüßte er sie: „Hallo, Maria! Gott will dir ein Riesengeschenk machen! Er hat dich unter Millionen von Frauen extra ausgesucht!“

29 Maria stand etwas unter Schock. Sie überlegte schnell, was er mit dieser seltsamen Begrüßung meinen könnte.

30 „Keine Panik!“, redete der Engel weiter. „Gott hat dich wahnsinnig lieb, er liebt dich einfach so, und er hat etwas ganz Besonderes mit dir vor.

31 Du wirst bald schwanger werden, und dann wirst du einen Sohn bekommen, der soll dann Jesus heißen!

32 Er wird ganz groß rauskommen, man wird von ihm sagen, dass er der Sohn von Gott ist. Er wird von Gott auf den höchsten Posten gesetzt werden, er wird ein Präsident sein, genauso, wie David einer war.

33 Er wird das Sagen haben über ganz Israel, und seine Macht wird nie zu Ende gehen.“

34 Maria war etwas verwundert: „Aber wie soll das denn bitte gehen? Ich hab noch nie mit irgendeinem Mann geschlafen!“

35 „Also, das ist so: Der Geist von Gott wird dir ganz nahe kommen. Gottes Kraft wird dafür sorgen, und darum wird das Kind auch etwas ganz Besonderes sein, es wird ‚der Sohn von Gott‘ genannt werden.

36 Pass auf, selbst Elisabeth, mit der du ja verwandt bist, ist jetzt im sechsten Monat schwanger, und die ist schon im Rentenalter. Alle Ärzte haben gesagt, dass sie unfruchtbar wäre, und jetzt das …

37 Für Gott ist nichts unmöglich, Maria!“

38 „Ich will für Gott alles geben, ich gehöre ihm, alles, was du gesagt hast, soll auch so passieren.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

… es geschehe mir nach deinem Wort! …
(Luk 1:38 ELB)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Wow, dieser kleine Satzteil ist mir noch nie aufgefallen. Maria sagt: „es geschehe mir nach deinem Wort!“ Mit anderen Worten: Maria sagt zu Gott: Dein Wille geschehe!
Es geschieht zuletzt immer, was Gott möchte. Er sitzt am Ende des Tisches und nickt alles ab. Nichts passiert ohne dieses okay. Dessen muss man sich bewusst sein. Um wie viel leichter ist es, sich gleich auf Gottes Linie zu begeben als bockig und störrisch „Nö“ zu sagen und sein Ding selbst zu machen. Sich gleich auf Gottes Willen einzulassen und demütig sich darauf einzulassen, kann viel Kummer ersparen. Gott zu vertrauen, dass er alles richtig und keine Fehler macht, auch wenn es sich für den Moment gar nicht gut anfühlt, ist immer die bessere Wahl.
Was wäre passiert, wenn Maria „Nö“ gesagt hätte?


Mein Gebet für meinen Tag

Vater, es ist dieser Satz „Dein Wille geschehe“, dieses Vertrauen, dass mir Frieden im Herzen nach dem Tod meines Mannes gegeben hat. Den Abend vor seinen Tod habe ich noch gebetet, dass er es schaffen würde, dass er überlebt und gesund wird. Ich habe dich angefleht, aber zum Schluss gesagt: „Dein Wille geschehe“. Einen Tag später ist er gestorben. Und dann kam das, was keiner versteht. Ich war geschockt, tief geschockt und vermisse ihn auch heute nach 10 Jahren noch so sehr, aber ich habe nicht mit dir gehadert. Ich hatte dich angefleht, aber du hast anders entschieden und da muss es einen sehr sehr wichtigen Grund dafür gegeben haben, den ich nicht kenne. Vielleicht wolltest du mich vor noch Schlimmeren bewahren, vielleicht meinen Mann viel Schmerz und Leid ersparen. Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass ich ihn wieder sehen werde und das ist mein Trost und mein Frieden. Und dafür danke ich dir.
Für mich fühlt es sich nach wie vor gut an, wenn ich dich um etwas bitte, ganz doll bitte und den Satz zum Schluss sage: Aber dein Wille geschehe: Wenn es anders kommt, als ich es mir gewünscht habe, dann weiß ich, es ist genau richtig so. Und diesen Frieden wünsche ich jeden.
Amen


Tag 258 + 259 – Lukas 1:5-25

Johannes macht den Ansager für Jesus

5 Aber jetzt der Reihe nach. Die ganze Geschichte beginnt in der Zeit, wo Herodes noch in Judäa das Sagen hatte. Damals lebte ein jüdischer Priester in der Gegend, der Zacharias hieß. Zacharias gehörte zu der Gruppe der Abija-Priester, seine Frau Elisabeth kam aber aus der Priesterfamilie von Aaron.


6 Beide waren hardcoremäßig mit Gott unterwegs, sie taten alles genau so, wie Gott es wollte, und lebten streng nach den religiösen Gesetzen und Vorschriften.


7 Sie hatten keine Kinder bekommen können, weil Elisabeth unfruchtbar war. Außerdem waren sie mittlerweile auch schon zu alt dafür.

8 Eines Tages passierte dem Zacharias ein krasses Ding. Er war im Tempel gerade bei der Arbeit, seine Gruppe hatte Schicht.

9 Wie üblich wurde wieder ausgelost, wer in dem Tempel die Räucherkerzen und den Weihrauch anzünden sollte. Das Los fiel diesmal auf Zacharias.

10 Draußen standen in der Zeit sehr viele Leute, um mit Gott zu reden.

11 Als Zacharias in dem Raum gerade rechts von der Stelle stand, wo man dieses Rauchopfer startet, kam plötzlich eine Nachricht von Gott rein ─ in Form eines Engels. Dieser Engel stellte sich rechts neben den Altar, wo immer das Opferzeugs verbrannt wurde.

12 Zacharias gefror das Blut in den Adern. Er kriegte voll die Panik.


13 Der Engel meinte aber gleich zu ihm: „Hallo, Zacharias! Bleib locker, Gott hat auf dich und deine Gebete gehört. Deine Frau, die Elisabeth, die wird für dich noch einen Sohn kriegen, und der soll dann Johannes heißen.

14 Dieser Sohn wird dich sehr glücklich machen, und nicht nur dich, auch viele andere Menschen!


15 Gott hat was mit ihm vor. Er wird radikal mit Gott leben, keine Drogen oder Alk nehmen. Dafür wird er schon vor seiner Geburt abgefüllt sein mit einer ganz besonderen Kraft von Gott, nämlich mit seinem Geist.

16 Und er wird dafür sorgen, dass viele Israelis sich wieder auf ihren Gott einlassen.

17 Er wird so drauf sein wie der Prophet Elija, und er wird alles dafür vorbereiten, dass Gott kommen kann. Er wird dafür sorgen, dass die Väter sich wieder mit ihren Kindern vertragen. Die Leute, die weg waren von Gott, werden Gott durch ihn wieder finden. Er soll dem Meister für seine Arbeit gut vorbereitete Menschen überlassen.“

18 „Hä? Wie soll das denn gehen?“, fragte Zacharias etwas überrascht. „Ich bin schon Rentner, und meine Frau ist auch nicht mehr die Jüngste!“

19 „Ich stell mich am besten erst mal vor“, antwortete der Engel. „Ich heiße Gabriel und bin einer der Engel, die Gott am nächsten kommen dürfen. Er schickt mich, um dir diese gute Nachricht zu übermitteln, das ist mein Job!

20 Aber weil du mir das nicht glaubst, wirst du erst mal nicht mehr reden können, und zwar so lange, bis das Baby geboren ist. Du wirst sehen, ich hab dir die Wahrheit gesagt, es wird alles genau so passieren, wenn es so weit ist.“

21 Inzwischen waren draußen schon zig Leute und warteten auf Zacharias. „Wo bleibt der nur?“

22 Als er dann endlich wieder rauskam, konnte er nicht reden. Damit war eine Sache klar, irgendetwas war ihm dadrin begegnet. Mit Zeichensprache erklärte er ihnen, dass er gerade eine Vision im Tempel gehabt hatte. Zacharias konnte ab da tatsächlich erst mal nichts mehr sagen.

23 Er blieb dann noch die sieben Tage da, bis er Feierabend von seinem Priesterdienst hatte. Erst dann ging er wieder nach Hause.


24 Nur kurze Zeit später war Elisabeth tatsächlich schwanger. Fünf Monate blieb sie alleine auf ihrer Bude und zeigte sich niemandem.


25 „Gott hat mir so sehr geholfen“, sagte sie. „Dass ich noch ein Kind kriege, ist so genial! Nun kann mich niemand mehr von oben herab anmachen, weil ich keine Babys bekommen kann.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

„Wie kann ich sicher sein, dass das wirklich geschieht?“, fragte Zacharias. „Schließlich bin ich ein alter Mann und auch meine Frau ist nicht mehr jung.“
(Luk 1:18 NeÜ)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Zweifel. Zacharias zweifelt an dem, was der Engel ihm sagt. Aber mal ehrlich, wenn mir das einer sagen würde (und ich bin 62) dann würde ich denjenigen nicht für voll nehmen. Sowas kann man nicht glauben. Ach Abraham und Sarah glaubten es damals nicht, dass sie noch ein Kind bekommen würden und versuchten es so auszulegen, dass die Magd schwanger wurde. Falscher Irrtum. Gott meinte es so, wie er es damals gesagt hatte und hier auch der Engel. Wir unterschätzen Gott. Wenn er es einmal sagt, dann isses auch so.
Nuuuur, mir ist noch nicht vorgekommen, also mir persönlich, dass mich direkt ein Engel anspricht, so klar und eindeutig. Also verstehen kann ich den Zacharias schon ….

Glauben ins Leben umgesetzt

Zweifel sind nicht gut. Zumindest Zweifel an Gottes Wort. Gott tut, was er sagt. Es ist nur die Schwierigkeit, die Stimme Gottes zu erkennen, sie zu erkennen in all den täglichen Reizen, die uns umgeben, sie rauszufiltern. Am Besten geht es, wenn man in der Bibel liest. Das ist Gottes Wort, da brauche ich nur für wahr nehmen. Schwieriger wird es, wenn Gott durch andere Menschen zu einem spricht. Oder durch Situationen. Oder noch schwieriger durch Medien. Gottes Stimme ist sanft, nicht aufdringlich, aber klar in ihrer Aussage. Am liebsten wäre es mir aber, er würde jeden Tag ein Flugblatt mit ganz klaren Anweisungen für genau diesen Tag vom Himmel schicken. Das wäre perfekt für mich.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, warum lese ich das heute? Warum denke ich heute darüber nach, wie du zu mir sprichst? Gestern habe ich gebeten, dass du mir eine neue Aufgabe zeigst. Aber es ist ruhig geblieben. Den ganzen Tag. Nichts? Und ich hatte ZWEIFEL! Zweifel, dass du noch Interesse an mir hast, dass du eventuell wieder die Leitung zu mir gekappt hast, weil ich etwas falsch gemacht habe. Ja, ich habe Angst, dass du dies wieder tun könntest. Es war so eine schlimme Zeit für mich. Aber ich weiß auch, dass ZWEIFEL das Letzte ist, was du möchtest. Du hast Zacharias stumm gemacht, weil er eben gezweifelt hat. Ist es das, was du mir heute sagen möchtest? „Keine Zweifel bitteschön, ich mache schon. Du kriegst deine Aufgabe, wenn es an der Zeit ist.“ Willst du mir das sagen? Dann habe ich es verstanden. KEINE ZWEIFEL.
Ja, ich halte mich dran.
Amen


Tag 257 – Lukas 1:1-4

Vorwort

1 Lieber Theophilus! Viele Leute haben schon den Versuch gestartet, alles mal aufzuschreiben, was so bei uns in den letzten Jahren gelaufen ist.

2 Als Grundlage dafür gab es die Berichte von den Augenzeugen, die live mitgekriegt haben, wie Gott alle seine Versprechen eingehalten hat.

3 Ich habe jeden dieser Berichte genau durchgelesen und kam dann auf die Idee, dir eine ausführliche Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse aufzuschreiben.

4 Du wirst bemerken: Alles, was man dir erzählt hat, stimmt! Es hat sich tatsächlich so abgespielt. Es ist alles wirklich wahr!

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

So wirst du feststellen, dass alles, was man dich gelehrt hat, zuverlässig und wahr ist.
(Lukas 1:4 HFA)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Lukas war der einzige Nichtjude unter den Schreibern des Neuen Testaments und kommt zu dem Schluss, dass alles wahr und zuverlässig ist. Lukas war Arzt und und prüfte alles sehr genau.

Glauben ins Leben umgesetzt

Ich gehöre zu der Fraktion, die die Bibel wirklich als von Gott inspiriert und für wahr hält. Ich kann einfach nicht jeden Vers betrachten und ihn für „wahr“ oder „unwahr“ einstufen. Also habe ich mich schon vor sehr vielen Jahren dazu entschlossen, die Bibel in allen Einzelheiten für „wahr“ anzunehmen. Das war ein bewusster Schritt, eine Entscheidung. Und ich bin bisher bestens damit gefahren. Ich stelle es mir gruselig vor, alles hinterfragen zu müssen. Wer weiß dann noch, was wirklich von Gott inspiriert ist und was nicht? Das führt doch dazu, dass ich all die Dinge, die mir gefallen ich als „richtige“ annehme und all das andere mit „stimmt nicht“ bezeichne. So kann man sich auch die Bibel schön reden.
Nur ein einziges Mal habe ich das gemacht und das war ein fataler Fehler. Ich habe mir eingeredet, dass man nicht zwingend verheiratet sein muss, wenn man mit einem Partner zusammenlebt. Ich argumentierte, dass man ja zu biblischen Zeiten gar kein Standesamt hatte, es nirgendwo registriert wurde. Als „verheiratet“ galt man, wenn man zusammenzog und somit „ein Fleisch“ wurde.
Falsch gedacht. Weil man sich ja dann doch eine Hintertür offen lässt. Oder ich tat es zumindest. „Wenn es nicht klappt, kann ich ja wieder gehen“. NEIN, das will Gott nicht. Und das hat sich auch bei mir bitter gerächt.
Also für mich ist die Bibel wahr in allen Einzelheiten, auch wenn ich manches nicht verstehen kann. Macht nix, dann lese ich eben weiter. Das, was Gott meint, dass ich verstehen müsste für mein Leben, das sagt er mir schon. Alles andere dann, wenn die Zeit dafür da ist.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass du uns eine so wunderbare Anleitung gegeben hast, in der wirklich alles steht, was wir für das Leben brauchen. Alles. Wenn sich alle danach richten würden, hätten wir so manches Problem nicht. Bitte hilf mir, die Dinge zu verstehen, die wichtig für mich sind.
Wir steuern mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Und ich habe solches Grummeln im Bauch. Diese Konsumschlachten …. In deinem Wort steht nichts davon, dass wir die Geburt von Jesus feiern sollten. Wenn das manchen machen, ist das sicherlich okay, aber doch nicht soooo. Undam ausschweifendsten machen es die Menschen, die mit Christus gar nichts am Hut haben. Vielleicht gehen sie sogar in die Kirche, weil es dann da so gemütlich ist oder weil es dazu gehört. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich dann bei dir die Nackenhaare aufstellen. Wie abartig. Bitte Vater sei bei denen, die es ernst meinen, dass sie nicht auch noch in diesen Kaufrausch verfallen.
Bitte, Vater, lass es heute einen guten Tag werden, dass ich all das schaffe, was ich gern möchte …. Upps. Das hört sich egoistisch an. Was DU möchtest, soll mir gelingen, alles andere ist Wurst. Und bitte Vater, erweitere mein Gebiet, gerade ist es sehr ruhig bei mir geworden, ich kreise um mich selbst, weil ich Angst habe, dass ich das, was ich mir neu vornehme, mir zuviel wird, ich meine Kräfte überschätze. Bitte zeige mir heute etwas, was ich tun kann, wozu du mir die Kraft gibst, dass ich das zu leisten vermag. Bitte zeig mir etwas.
Und das alles lege ich dir zu Füßen und bitte dich, mich zu beschützen und zu bewahren.
Amen


Lukas – eine Einleitung

Lukas war wohl der einzige Nichtjude, der von Gott dazu berufen wurde, einen Teil des Neuen Testaments zu schreiben. Das nach ihm benannte Evangelium ist das längste von allen. Er wurde auch inspiriert, die Apostelgeschichte zu schreiben. Zusammen machen diese beiden Bücher – nach des Schriften des Apostel Paulus – den größten Anteil des Neuen Testaments aus.

Lukas wird in Kolosser 4:14 als der „geliebte Arzt“ bezeichnet. Im Brief an Philemon zählt Paulus ihn zu seinen Mitarbeitern (V. 24). Im letzten Brief, den Paulus angesichts seines bevorstehenden Märtyrertodes als inspirierte Botschaft an Timotheus sandte, sagte er von Lukas: „Lukas ist allein bei mir“ (1Tim 4:11). Dieser treue Mann, der den Apostel zeitweise auf seinen Reisen begleitet hatte (siehe die Abschnitte in der Apostelgeschichte, die in der Wir-Form abgefasst sind), blieb auch in den schwersten Stunden seines Lebens bei ihm.

Lukas muss als Arzt eine hohe Bildung besessen haben. Sie schlug sich in der Darstellung und im Stil seines Evangeliums nieder. Da er kein Augenzeuge der von ihm beschriebenen Tatsachen war, machte er sich mit wissenschaftlicher Gründlichkeit an das Studium der ihm zugänglichen Augenzeugen-Berichte.

In den Eingangsversen des Evangeliums (Kap. 1:1 -4) sehen wir in besonders feiner Weise die Einheit zwischen dem Motiv des Schreibens und der göttlichen Inspiration. Was Lukas von den Augenzeugen erfahren hatte, schrieb er unter der Leitung des Heiligen Geistes nieder.

(Quelle: Tägliches Manna 2011)


Tag 255 + 256 – Jesaja 34:1-35:10

Edom ist am Ende

1  Alle mal herhören! Das geht jetzt an jede Nation auf der ganzen Welt. Hört mir gut zu! Die ganze Welt soll das mitbekommen, jeder und alles, was auf ihr lebt.

2  Gott ist supersauer auf alle Menschen, er ist voll aggro gegen jede Armee. Er hat erklärt, dass bei allen, die nicht zu ihm gehören, die Rote-Karte-Aktion durchgezogen werden soll. Das heißt, jeder von denen soll getötet werden.

3  Alle Toten werden einfach so liegengelassen, man wird sie nicht begraben. Der Gestank von den Leichen ist dann überall. Das Blut wird in Bächen von den Bergen runterfließen.

4  Das Planetensystem wird durcheinandergeraten, es zerfällt in sich. Das ganze Universum wird aufgerollt wie ein alter Teppich, es wird zugeschlagen wie ein großes Buch. Alle Sterne, die „Soldaten im Universum“, gehen einfach kaputt. Sie fallen runter wie die Blätter von einem Apfelbaum im Herbst, sie verwelken wie eine Tulpe in der Vase.

5  Gottes Waffen stehen im Himmel bereit, er wird auf Edom draufhauen, wo schon lange Feinde von Israel leben. Gott wird auf die Leute hauen, mit denen er mal Verträge hatte. Es ist Zahltag, das Urteil aus der Gerichtsverhandlung wird jetzt vollstreckt.

6  Ich sehe in einer Vision ein großes Messer in Gottes Hand, es ist voll Blut und trieft von Fett. Dieses Blut und dieses Fett kommt von Schafen. Gott zieht gerade eine Opfersession durch, die in Bozra stattfindet. Dasselbe passiert gerade auch in Edom.

7  Auch große Büffel, Rinder und andere starke Tiere werden geschlachtet. Die ganze Erde ist bedeckt mit Blut, der Boden saugt das Blut förmlich auf, es trieft überall von Fett.

8  Denn Gott hat einen Tag angesetzt, wo er sich an den Feinden von Zion rächen wird, ein Jahr, in dem die für ihre Taten den Kopf hinhalten müssen.

9  Die Flüsse in Edom werden schwarz von Öl sein, und der Boden stinkt dann nach Chemieabfall. Dann fängt überall im Land das Öl zu brennen an.

10  Dieses Feuer geht nicht aus, immer weiter steigen die Rauchwolken zum Himmel. Das Land wird für immer kaputt sein, man wird dort noch nicht mal mehr durchreisen können.

11  Ratten und Mäuse übernehmen dann die Kontrolle, Tauben und Raben wohnen dort. Gott nimmt ein riesengroßes Metermaß und misst das ganze Wüstengebiet aus. Jetzt steckt er dort ein Schild rein, wo draufsteht: „Hier ist es öde, hier ist nichts los.“

12  Aus der Oberschicht gibt es keinen, den man zum Präsidenten machen könnte, von den leitenden Männern ist auch keiner mehr da.

13  Die Regierungsgebäude stehen schon lange leer, Unkraut und Brennnesseln wachsen davor. In der Villengegend sind überall Disteln gewachsen. Dort leben auch die wilden Hunde und Katzen.

14  Hasen und Hunde treffen sich in der Gegend. Dunkle Geister können sich da ausruhen.

15  Die Schlangen nisten sich ein, legen ihre Eier und brüten sie aus. Und viele Elstern fliegen dort überall rum.

16  Checkt das ab, lest es im Buch von Gott noch mal nach! Keins von den Tieren wird fehlen, und kein Tier wird ein anderes vermissen. Gott, der Chef, hat es so befohlen, seine Kraft hat sie alle zusammenkommen lassen.

17  Gott hat das Land aufgeteilt und es den unterschiedlichen Tieren zugelost. Jedes Gebiet wurde von ihm genau abgemessen. Es wird ihnen immer gehören, auf ewig. Auch ihre Kinder und Enkel werden dort noch wohnen können.

Die Leute von Israel kommen nach Hause

1  Die Wüste wird zur Partymeile. Das ausgetrocknete Land wird total glücklich sein. Da, wo sonst nichts wächst, wird man feiern.

2  Dort wird dann nämlich alles mit Blumen voll sein, man wird sich nur noch freuen und laut losjubeln. Es soll so schön werden wie im Libanonwald, es soll so krass aussehen wie der Berg Karmel und die Ebene Scharon. Und dann werden alle Menschen die ganz heftige Seite von unserem Gott sehen, seine oberkrasse Art.

3  Die Müden und Abgeschlafften sollen wieder stark werden. Die kraftlosen Arme sollen wieder Muckis bekommen. Die weichen Knie sollen wieder fest und kräftig werden.

4  Den Schissern unter euch sollt ihr zurufen: „Du brauchst keine Angst mehr zu haben! Nur Mut! Euer Gott ist schon da! Er ist da, um euch aus dem ganzen Müll rauszuholen! Er ist da, um sich an euren Feinden zu rächen! Er wird es denen heimzahlen!“

5  Dann können Blinde wieder sehen, und Menschen, die nicht hören konnten, werden es plötzlich wieder können.

6  Der Typ, der vorher noch im Rollstuhl saß, tanzt auf einmal Pogo, und wer vorher nicht reden konnte, jubelt voll los. Denn in der Wüste kommen plötzlich Wasserquellen aus dem Boden, und es entstehen überall Bäche, wo vorher keine waren.

7  Da, wo vorher noch eine Bullenhitze war, entsteht plötzlich ein Badesee. Mitten in einem total ausgetrockneten Land gibt es auf einmal Wasserquellen. An der Stelle, wo sonst nur Ratten lebten, wachsen dann überall Gras und anderes Grünzeug.

8  Dann wird dort eine Straße gebaut werden, die man „den ganz besonders krassen Weg“ nennen wird. Diese Straße darf niemand betreten, der nicht okay für Gott ist. Dort dürfen nur die Leute von Gott drauf gehen. Aber wer auf diesem Weg ist, wird sich nie mehr verlaufen, selbst wenn es einfache Menschen sind, die sonst nicht viel kapiert haben.

9  Dort wird es keine Gefahren geben, es gibt keine wilden Tiere, die einen plötzlich von hinten anfallen. Nur die Menschen, die es gepackt haben und gerettet wurden, werden dort rumlaufen.

10  Die Menschen, die von Gott befreit wurden, kommen wieder zurück nach Zion, dem Berg, wo Gott wohnt. Sie sind gut drauf und jubeln laut, sie freuen sich so krass, sie strahlen bis über beide Ohren und sind abgefüllt mit Freude, für immer. Depressionen, Trauer, Sorgen, das wird es für sie nicht mehr geben.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Die von Jahwe Befreiten kehren heim. Mit Jubel kommen sie nach Zion zurück. Aus ihren Augen strahlt unendliches Glück. Wonne und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen sind für immer vorbei.
(Jes 35:10)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das Wichtigste für heute: der ersten Teil von Jesaja ist durch. Und ich merke immer wieder, wie schwer mir diese prophetischen Bücher fallen. Und Jesaja ist eines der leichteren. Umso mehr freue ich mich auf morgen. Da geht es mit Lukas weiter. Der zweite Teil von Jesaja kommt irgendwann später. Dieses Leseprogramm geht ja über sieben Jahre. Ich hab also noch alle Zeit der Welt. Das neue Testament fällt mir viel leichter, aber zur Bibel gehört nun mal auch das Alte Testament. Ab morgen, juuhuu, ins Neue Testament.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, mir fällt dieses Alte Testament so unsagbar schwer. Naja, eigentlich nur die Propheten. Ja, ich werde sie lesen, auch wenn ich sie nicht verstehe. Aber in allen anderen Büchern spüre ich dich mehr, kann ich Parallelen zu meinem Leben ziehen. Doch der Tagesrhytmus, morgens mit der Bibel zu beginnen, tut mir gut und hat sich nun schon viele Monate eingeschliffen. Erst dann beginnt mein Alltag. Es war genau die richtige Entscheidung. Ich komme mir dann vor wie unter einer Glocke.
Heute Nachmittag kommt T. wieder zu mir. Es ist nun immer ein bisschen schwierig für mich, nicht in das allgemeine Meckern über alles einzustimmen. Ich kann ja nicht bei allem „ja, aber“ sagen. Ich möchte ihre Sorgen und Probleme doch ernst nehmen. Das tue ich auch, aber bei ihr kommt es dann nicht so an. Ich kenne das ja aus der Zeit mit J. Da durfte ich mir immer wieder die Wutausbrüche gefallen lassen, ich bin ja „auf deren Seite“, eine „Beamtenhure sozusagen“, weil ich nicht pauschal auf alle Beamten geschimpft und gemeckert habe.
Ich würde mich so sehr freuen, wenn T. ihre Wut auf alles und jeden, ein Frontalangriff auf alle Menschen, die ihr vermeintlich Böses wollen, etwas weniger wird. Dieses Schubladendenken stört mich. Beamte sind alle Kacke, Schublade zu. Vater, ich weiß, dass ihre Krankheit einen großen Anteil daran hat, aber bitte hilf mir, die richtigen Worte zu finden, sei da und leg sie mir in den Mund. Und so übergebe ich dir diesen Tag, halte Kummer und Schmerz von mir fern und lass es mit deinen Augen einen guten Tag werden.
Amen

Tag 251 + 252 – Jesaja 31:1- 32:20

Gott wird beim Problem mit den Assyrern helfen

1  Die Leute, die extra nach Ägypten latschen, um sich dort Hilfe zu holen, müssen echt aufpassen! Sie denken, weil Ägypten so eine fette Armee hat, mit vielen Panzern und Motorrädern, könnten die was reißen. Dabei ist denen der ganz besondere Gott von Israel völlig egal, und sie fragen ihn nichts.

2  Aber Gott ist nicht dumm. Er sorgt dafür, dass es denen bald dreckig geht, und er nimmt seine Drohungen nicht zurück. Ganz im Gegenteil wird er gegen diese Bande von Hooligans etwas unternehmen, und auch die Leute, die denen helfen, kriegen von ihm eins auf die Mütze.

3  Auch die Ägypter sind nur Menschen, sie sind nicht wie Gott. Ihre Panzer sind auch nur von Menschen gemacht worden, sie sind keine übermächtigen Maschinen. Gott braucht nur einmal seine Hand auszustrecken, dann fällt Ägypten auf die Fresse. Und Israel, das von ihnen beschützt wird, geht dann natürlich auch kaputt, und dann sind sie beide Schrott.

4  Gott hat mir Folgendes gesagt: „Ein Bär, egal, wie alt, verteidigt seine Beute. Und auch wenn man eine ganze Gruppe von Hirten zusammenruft, wird der Bär seinen Fang nicht so schnell rausrücken. Die können noch so viel rufen oder in die Hände klatschen, das beeindruckt den null. Genauso werde ich, Gott, der Oberbefehlshaber über die Armee des Himmels, auf den Berg Zion runterkommen und ihn verteidigen.

5  So, wie ein Toptorhüter auf seinen Kasten aufpasst, wie ein guter Verteidiger seinen Strafraum verteidigt, wie ein Vogel sein Nest beschützt, so werde ich, der Chef über die Armee des Himmels, auf Jerusalem aufpassen. Ich werde es beschützen und retten, ich werde darauf aufpassen und es befreien.“

6  Dreht um, Leute von Israel! Kommt zurück zu eurem Gott! Ihr seid schon viel zu weit von ihm entfernt.

7  An diesem Tag, wo das passiert, wird jeder von euch seine ganzen Plastikgötter auf den Müll schmeißen. Die Teile aus Gold und Silber, die ihr euch selbst gebastelt habt, schmeißt ihr auf den Schrott. Dass ihr euch die gemacht habt, war ganz großer Mist!

8  Gott sagt: „Assyrien wird kaputtgehen! Sie werden im Krieg vernichtet! Aber dieser Krieg wird nicht mit Waffen von Menschen geführt werden. Sie werden alle fliehen, und die jungen Soldaten werden dann alle zur Zwangsarbeit verknackt.

9  Ihr starker Präsident wird vor Panik wie gelähmt sein, die Generäle verpissen sich und begehen Fahnenflucht!“ Diese Ansage kam von Gott, der sein Lagerfeuer auf dem Zionsberg angezündet hat und auch in Jerusalem einen Ofen stehen hat.

Eine neue Zeit, und alles wird gut

1  Aber bald wird es einen neuen Präsidenten geben. Der wird ultrakorrekt regieren, und die Leute, die dann im Land das Sagen haben, werden ihre Macht auch korrekt ausüben.

2  Jeder von diesen Typen wird gut zu den Leuten sein. Sie werden die Menschen beschützen, wie ein Strandkorb vor dem Wind schützt oder wie ein Regenschirm bei einem heftigen Regen. Sie werden für viele wie ein Bach sein, der in einer ausgetrockneten Gegend plötzlich anfängt zu fließen, oder wie eine Eisdiele, wo man sich in der knalligen Hitze unterstellen und erfrischen kann.

3  Dann brauchen die Kurzsichtigen plötzlich keine Brille mehr, und die Leute mit Hörproblemen kriegen wieder alles mit. Wer es nicht geblickt hat, kapiert es plötzlich, und wer es nicht gerallt hat, versteht auf einmal alles.

4  Die Leute, die nie was kapiert haben, bekommen plötzlich voll den Durchblick. Menschen, die sich nie richtig ausdrücken konnten, halten plötzlich fließend einen 5-Stunden-Vortrag. Wer früher ein Problem mit Stottern hatte, kann dann normal sprechen.

5  Dann ist Schluss mit dem ‚alles schönreden‘. Dumme Aktionen werden dann auch als ‚dumm‘ bezeichnet, und Betrüger kriegen nicht auch noch einen Orden für ihren Mist verliehen.

6  Beknackte Menschen reden nämlich auch nur beknacktes Zeug. Was so einer plant, ist total daneben, in seinen Gedanken will er nur alles kaputt machen. So einer beleidigt Gott in einer Tour. Leute, die einen innerlichen Hunger und Durst nach dem Sinn im Leben haben, werden von solchen Menschen noch leerer zurückgelassen, als sie vorher schon waren.

7  Fiese Menschen arbeiten mit fiesen Methoden. Sie planen miese Attacken, um kaputte Leute durch seltsame Theorien zu verwirren und sie noch kaputter zu machen, als sie sowieso schon sind. Und selbst wenn in einer Diskussion oder vor Gericht andere eigentlich im Recht sind, drehen sie denen auch noch das Wort im Mund um.

8  Korrekte Menschen haben auch nur korrekte Sachen im Kopf und setzen sich auch nur für korrekte Sachen ein.

Die Frauen in Jerusalem müssen echt aufpassen

9  Das geht jetzt an die Frauen und Mädels, die sich einfach über gar nichts den Kopf machen. Passt mal gut auf!

10  Es dauert noch circa ein Jahr, dann wird bei euch die Panik ausbrechen. Ihr werdet anfangen zu zittern, weil die ganze Weinlese futsch ist und die Obsternte auch.

11  Diejenigen, die immer superentspannt sind, sollen Angst bekommen! Die, die sich immer in Sicherheit fühlen, sollen anfangen zu zittern. Zieht euch um, wechselt die Kleidung, tragt jetzt nur noch Schwarz, als Zeichen dafür, dass ihr trauert.

12  Kriegt einen Heulkrampf, weint euch die Augen aus, trauert über die -schönen Felder und Weinstöcke, die jetzt kaputt sind.

13  Trauert auch um die Felder von meinen Leuten, die jetzt nicht mehr bearbeitet werden und ungenutzt daliegen. Sie sind nun voll mit Brennnesseln und Disteln. Fangt an zu heulen, denn es gibt keine Partys mehr, die Stadt ist wie leer gefegt, und alle Discos haben zu.

14  Die Regierungsgebäude wurden aufgegeben. Auf den Straßen ist niemand. Die Schutztürme sind heruntergekommen und leer, dort wohnen nur noch Ratten, und die Befestigungsanlagen sind beliebt bei den Hasen, die jetzt dort leben.

Durch die Kraft von Gott wird alles anders

15  Das wird so lange sein, bis die Kraft von Gott, sein Geist, aus seiner anderen Dimension zu uns runterkommt. Dann macht er aus dem ausgetrockneten Land einen leckeren Obstgarten, und aus einem stinknormalen Obstgarten wird ein großer Wald.

16  Das, was korrekt ist, wird dann wieder überall voll angesagt sein. In der Wüste, genauso wie im Obstgarten wird das so sein.

17  Da, wo man korrekt und freundlich ist, wird man in Frieden und in Sicherheit locker leben können.

18  Meine Leute werden dann dort sein, wo kein Krieg mehr ist, sondern nur noch Frieden. Sie werden in Sicherheit leben und sich keine Sorgen mehr machen müssen.

19  Der Wald von den Feinden wird niedergemäht, und ihre Städte werden untergehen.

20  Aber ihr könnt glücklich sein. Ihr werdet dort eure Saat aussäen, wo es immer genug Wasser gibt und wo eure Rinder und Esel frei rumlaufen können.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Eines Tages wird ein gerechter König regieren. Auch seine obersten Beamten werden sich an das Recht halten.
(Jes 32:1 HFA)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ja, es wird so kommen. Wenn man die Nachrichten tagtäglich verfolgt, ist es jetzt schon bitter nötig. Wie viel Unrecht passiert jeden Tag! Wie viele Kriege, wie viel Gewalt. Wie viele Entscheidungen werden getroffen, die so ungerecht sind. Wie viele Verfolgungen gibt es, wie viele Menschen sitzen in Gefängnissen, weil sie aufstehen gegen Ungerechtigkeiten. Ich weiß es nicht. Dass, was uns in den Nachrichten gezeigt wird, ist nur ein winziger Ausschnitt dessen, was wirklich passiert. Und das oftmals aus einem Blickwinkel, der nur eine Seite beleuchtet. Es ist alles so erdrückend, dass man gar keine Nachrichten mehr anschauen mag. Ich kann mich nicht darauf konzentrieren, was irgendwo in der Welt an Schlimmen passiert und ich dem hilflos gegenüber stehe. Ich kann nur meinen kleinen Alltag gestalten und da versuchen, so zu leben wie, dass es meinen Glauben widerspiegelt. In jeder Situation. Und das ist schon schwierig genug.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, es ist für mich zur Zeit so sehr schwierig, so zu leben, wie du es gern möchtest. Es fällt mir so schwer und am Ende fast jeden Tages muss ich bekennen, es hat wieder nicht ansatzweise so geklappt. Ich kann es dann nur abhaken und am nächsten Morgen neu versuchen. Ich weiß du bist geduldig, ich weiß, dass ich vor dir kommen kann und sagen: es hat wieder nicht geklappt. Zur Zeit ist es ganz schlimm mit den Computerspielen. Der Favorit ist derzeit das Puzzeln. Jeden Tag ein neues. Es ist so einfach, ein paar Klicks und ich kann einstellen, welches Bild, wie viele Teile und los geht es. Das, was so harmlos sich anhört, ist ein Riesenproblem für mich. Ich kann dann nämlich erst wieder aufhören, wenn ich das Puzzel fertig habe. Und alles andere bleibt liegen. Und das jeden Tag. Bitte Vater, ich weiß nicht, wie ich das wieder loskriegen will. Oft flüstert Satan mir ins Ohr: Puzzeln ist doch harmlos … mach doch, was dir Freude macht … die anderen Dinge kannst du doch auch später erledigen, wen interessiert das schon … es geht doch noch ein Puzzel mit mehr Teilen, die kannst du doch auch …
Es ist gruselig, wenn ich das hier so aufschreibe. Okay, du sagt, ich solle eine klare Ansage machen? Und lieber gar kein Puzzel als in einer Dauerschleife? Ich bitte dich, hilf mir dabei! Ich weiß jetzt, wie man süchtig nach diesen Spielen werden kann. Bitte hilf mir, dass ich es nicht werde! Dass ich nicht mein Leben danach ausrichten, wann das nächste Puzzle kommt. Aber ich danke dir, dass ich gerade jetzt beim Aufschreiben erkenne, wo der Punkt liegt und du mir dadurch bewusst gemacht hast, dass es so nicht weiter geht. Manch einer wird denken, Luxusproblem. Ja, sicher. Und dieses will ich nicht haben.
Vater, ich danke dir, dass du mir zuhörst und mich verstehst. Menschen denken sicher: Hat die keine anderen Probleme? Doch, auch die habe ich, aber dieses heute hier, brennt gerade jetzt. Weil es massiv Zeit frisst. Jeden Tag. Und es viel wichtigere Dinge gibt. Deine Dinge.
Und so bringe ich dir heute dieses alles vor dich. Nimm es an, verstehe es und hilf mir bitte, dass ich darüber morgen nur noch schmunzeln kann.
Amen


Tag 249 + 250 – Jesaja 30:1-33

Ägypten kannst du vergessen, wenn du Hilfe brauchst

1  Gott sagt: „Passt bloß auf, ihr Heinis, zieht doch immer nur euer eigenes Ding durch. Ihr plant irgendwelche Sachen, ohne mich da mit einzubeziehen. Ihr macht Verträge, die ich überhaupt nicht gut finde. Damit macht ihr den Misthaufen nur noch größer, der zwischen euch und mir steht.

2  Anstatt erst mal mich zu fragen, was ich über die Sache denke, geht ihr gleich zum Präsidenten von Ägypten, um euch von dem beschützen zu lassen und euch hinter dem zu verstecken.

3  Aber wovon ihr euch Schutz versprochen habt, wird euch nur Nachteile bringen. Eure Flucht nach Ägypten wird ganz peinlich enden.

4  Die Chefs bei euch im Volk sind bis nach Zoan gegangen, und eure Botschafter sind bis nach Hanes gezogen.

5  Doch sie werden auch dort enttäuscht werden, denn die Leute dort können niemandem wirklich helfen. Was die einem bringen, sind am Ende nur Niederlagen und Peinlichkeiten hoch zehn.“

6  Gott sagte über die Lkws und Fahrzeuge noch Folgendes: „Sie werden durch ein Land fahren, was große Probleme hat. Überall hat man Angst, gefährliche Tiere laufen frei herum, Giftschlangen, tödliche Spinnen und große Monster. Die Lkws sind beladen mit dem ganzen Geld, was dem Volk gehört. Damit will man ein Volk beschenken, was am Ende nicht wirklich helfen kann.

7  Denn die Hilfe von Ägypten bringt nichts. Darum nenn ich das Land ‚den zahnlosen Tiger‘.“

Die Leute wollen nur hören, was ihnen in den Kram passt

8  Jetzt sagte mir Gott: „Jesaja, ich möchte, dass du eine Internetseite ins Netz stellst. Auf diese Seite sollst du ein paar Sachen schreiben, die ich dir gleich sagen werde. Es soll für immer dort stehen als ein Beweis.

9  Diese Leute machen sowieso nur das, was ihnen gerade in den Kram passt. Sie tun so, als wären sie meine Kinder, aber diese Möchtegern-Kinder tun nicht das, was ich, Gott, ihnen gesagt habe.

10  Zu den Prophetentypen, die von Gott hören, was alles abgeht, sagen sie: ‚Ihr sollt ab jetzt keine Ansagen mehr machen, die von Gott kommen. Und wenn doch, dann bitte nur Sachen, die wir auch hören wollen. Was uns nicht passt, ist verboten! Ihr dürft uns nur sagen, was uns auch gefällt, egal, ob das jetzt stimmt oder nicht!

11  Ihr sollt nicht mehr korrekt euren Job machen, und lasst uns bloß in Ruhe mit eurem tollen, ganz besonders abgefahrenen Gott von Israel …‘

12  Darum sage ich, der ganz besonders abgefahrene Gott von Israel, jetzt Folgendes zu euch: Weil euch diese Worte furzegal sind, weil ihr eher Betrügern und Abzockern vertraut als mir,

13  wird euch dieser Dreck kaputt machen. Es wird sein wie ein Riss in einer tragenden Wand, der ganz plötzlich immer größer wird und dann das ganze Teil zum Einstürzen bringt.

14  Es wird so sein wie bei einem Totalschaden am Auto, wo man nicht mal mehr die Batterie oder die Autoreifen auf dem Schrottplatz verkaufen kann, weil einfach das ganze Teil total platt ist.“

15  Der Chef, der ganz besondere Gott von Israel, sagt euch: „Ihr könnt euch retten, wenn ihr einfach mal Ruhe gebt und mir vertraut.“ Aber ihr hattet da ja keinen Bock drauf.

16  Ihr sagt: „Nein, wir wollen auf den schnellsten Maschinen in den Urlaub fahren.“ Und ihr werdet tatsächlich auf der Flucht sein. Ihr sagt: „Nein, wir wollen mit 180 in die Kurve brettern“, aber eure Verfolger werden 190 auf dem Tacho haben.

17  Vor einem Feind werden tausend von euren Männer fliehen. Und wenn da nur fünf stehen und euch bedrohen, dann laufen alle weg. Am Ende wird von eurer Armee nur noch eine Fahne übrig bleiben, die auf der Spitze von einem Berg steht.

Gott wird seinen Leuten helfen

18  Gott wartet aber die ganze Zeit nur dadrauf, euch endlich wieder helfen zu können. Er wird zu euch kommen und euch lieben. Gott ist nämlich korrekt, und die Leute, die mit ihm leben, können sich echt glücklich schätzen.

19  An alle Menschen, die in Jerusalem wohnen, auf dem Berg von Zion: Ihr müsst nicht mehr weinen! Gott wird euch ganz bestimmt wieder zeigen, dass er euch liebt, wenn er eure Stimme hört, die nach Hilfe ruft. Sobald er die hört, wird er auch reagieren.

20  Auch wenn Gott euch bis jetzt noch nicht so viel zu essen und zu trinken gegeben hat, wird er sich dann auf jeden Fall nicht mehr länger vor euch verstecken. Ihr werdet ihn mit euren Augen sehen können, euren Gott, der euch was beibringen will.

21  Und wenn ihr irgendwelche Entscheidungen treffen müsst und nicht wisst, ob jetzt dies oder jenes angesagt ist, dann werdet ihr eine Stimme hören, die euch sagt: Das ist die Richtung, hier geht’s lang!

22  Dann werdet ihr eure selbstgebastelten Plastikgötter, die mit Silberfolie beklebten Bilder, dreckig und unrein machen. Du wirst sie in die Tonne kloppen und wirst so was sagen wie: „Bloß weg mit dem Scheiß!“

23  Gott wird dafür sorgen, dass es genug regnet, damit die Samen auf den Feldern aufgehen und wachsen können. Aus dem Boden werden schöne Kornpflanzen wachsen, aus denen man sehr viel Mehl machen kann. Dann hast du fett und reichlich zu essen. Deine Tierherden werden in dieser Zeit auf großen Wiesen genug Gras finden können.

24  Die Trecker werden immer genug Diesel zum Tanken haben. Für die Pferde und Kühe gibt es leckeres Futter zum Fressen, das man mit großen Spaten und Gabeln gemischt und dann in ihren Futtertrog geschmissen hat.

25  An dem Tag wird es vielen an den Kragen gehen, ganze Städte werden zerstört werden, und von jedem hohen Berg und von jedem größeren Hügel werden Sturzbäche runterfließen.

26  Das Licht vom Mond wird so hell sein wie das normale Licht von der Sonne. Und das Licht von der Sonne wird siebenmal heller sein als normal, und dann wird sich das Licht von sieben Tagen auch noch auf einen Tag konzentrieren. An dem Tag wird Gott die Verletzungen von seinen Leuten heilen, die Wunden, die von ihm kommen, wird er wieder in Ordnung bringen.

Assyrien

27  Gott kommt total sauer aus einiger Entfernung angerauscht und haut voll rein, er lässt es brennen. Aus seinem Mund kommen harte Sachen raus, seine Worte bedeuten Vernichtung, wie von einer Phosphorbombe.

28  Wenn er nur pustet, ist das so, als würden bei einem Fluss alle Dämme brechen, der Wasserspiegel steigt, es geht einem bis zum Hals. Er lässt über alle Völker seinen Virenscanner fahren, er wirft sie alle in ein Sieb und sortiert die schlechten Menschen aus. Er wirft sie weg wie einen Sack Hausmüll. Er gibt den Menschen so eine Art GPS-System für ihr Leben, aber führt sie damit in die Irre.

29  Aber seine Leute werden abfeiern, sie werden nachts Party machen und dabei Lieder grölen. Sie werden vor Freude abgehen wie bei einem guten Open-Air-Konzert, denn es ist der Start für eine Reise zum Zionsberg, dem Berg, der Gott gehört, der Berg von Israel.

30  Dann wird Gott ganz groß auftrumpfen, er wird seine krasse Stimme hören lassen, er wird vor allem mit seiner Hand voll zuschlagen. Er wird wie ein Flammenwerfer vom Himmel kommen, wie ein heftiger Platzregen mit Hagelkörnern, wie Blitz und Donner.

31  Nur mit seiner Stimme wird Gott Assyrien kaputt machen, er schlägt voll zu, wie mit einem Baseballschläger.

32  Folgendes wird dabei passieren: Jeder Schlag, der von Gott runterkommt, wird von total düsterer Musik begleitet, mit E-Gitarren, Schlagzeug und Bass. Gott wird selbst eingreifen, er wird mit seiner Faust ausholen und gegen sie kämpfen.

33  Der Ofen ist schon lange vorgeheizt. Da passen auch Präsidenten rein, er ist groß genug dafür. Es gibt genug Benzin und Holzkohle zum Anfeuern. Gott pustet nur einmal, und es kommt eine große Stichflamme wie aus einem Gasbrenner und setzt alles in Brand.

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

„Wehe den trotzigen Söhnen!“, spricht Jahwe. „Sie machen einen Plan, der nicht von mir ausgeht; sie schließen einen Bund, der gegen meinen Willen ist, und häufen Schuld auf Schuld. Sie ziehen nach Ägypten hinab und fragen nicht nach meinem Rat. Sie suchen Schutz beim Pharao und Zuflucht im Schatten Ägyptens.
(Jes 30:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Gleiches Thema wie gestern. Was möchte Gott mir sagen? Was ist bei mir so dringend, dass er es mir geballt vor die Füße wirft? Über was soll ich nachdenken. An welcher Stelle „verbrüdere“ ich mich mit der Welt so sehr, dass es nicht gut für mich ist?
Hm ….? Ich glaube, ich habe eine Ahnung ….

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, du möchtest mir zeigen, dass ich mich an einem Punkt zu sehr mit der Welt verbinde. Kann es sein, dass du mein Internet-Konsum meinst? Nein, Hilfe suche ich nicht dort, aber wenn ich darüber nachdenke, ich vergleiche mich etwas. Und das ist bestimmt nicht gut. Ich lese in letzter Zeit immer mehr Instagram-Stories. Diese Scheinwelt. Diese Hochglanz-Werbe-Influencer. Du hast so recht, dass ist absoluter Blödsinn. So ist das Leben nicht. Zwei „christliche Influencer“ sind dabei. Aber die gaukeln mir auch nur den perfekten Christen vor. Nichts von Schwäche, alles hübsch für Instagram aufgearbeitet.
Danke, Vater, dass du mir das heute Morgen so gezeigt hast. Wenn auch über Umwegen in Form von Jesaja und Ägypten. Das schaffst nur du und der Heilige Geist, der diese Verse aufnimmt und in meinem Kopf Gedanken spielen lässt, die mich genau dorthin führen, wohin du mich haben möchtest. Danke. Ich werde es lassen. Ganz. Weil es mir so gar nichts bringt. Diese Scheinwelt.
Danke!
Ähm, was machen eigentlich die, die dich nicht haben? Denen niemand zeigt, auf welchen Weg sie gerade sind und ihn korrigieren?
Und so starte ich wieder in diesen Tag mit großer Dankbarkeit und ein kleines Stückchen schlauer
Amen