Tag 605 – Philipper 2:1-11

Gottes Schöpfung … @weena
Jesus, unser Star und unser Vorbild

1 Ihr seid doch so drauf, dass ihr euch gegenseitig aufbaut. Man kann bei euch doch liebevoll getröstet werden, wenn man das mal braucht. Ihr haltet doch zusammen, weil der Heilige Geist das möglich macht. Und ihr spürt das, wenn es anderen schlechtgeht und sie Hilfe brauchen.

2 Darüber freu ich mich auch! Total freuen würde ich mich aber, wenn ihr alle dieselbe Denkweise bekommen würdet. Wenn ihr durch die Liebe eng miteinander verbunden seid und ganz fest zusammenhaltet, das wäre echt toll.

3 Wenn es am Ende doch immer nur um euch und eure eigenen Interessen geht, dass ihr vielleicht sogar ein Star werden wollt, wäre das nicht gut. Ganz im Gegenteil, Leute, nehmt euch selber nicht so wichtig und lebt immer so, als wären alle anderen wichtiger als ihr selber.

4 Denkt nicht immer zuerst an euren Vorteil, sondern lasst die anderen Leute gut aussehen und helft ihnen.

5 Ihr sollt so draufkommen wie Jesus!

6 Obwohl er alle Möglichkeiten hatte, die einem Gott zur Verfügung stehen, hat er da drauf verzichtet, diese Möglichkeiten auch voll auszuschöpfen.

7 Er gab sogar alle seine Rechte auf. Er wurde zu einem Nichts und schlüpfte in die Rolle eines billigen Angestellten, nur um einer von uns zu werden.

8 Er schmiss sich in den Dreck und gehorchte Gott bis zum letzten Atemzug, bis zur Hinrichtung am Kreuz.

9 Darum hat Gott ihn am Ende auch groß rausgebracht. Er hat ihm eine hohe Stellung gegeben, eine höhere gibt es nicht!

10 Alles wird sich einmal vor Jesus hinschmeißen, weil er die absolute Autorität ist. Alles, was aus der übernatürlichen und natürlichen Welt kommt, wird das tun. Sogar alle, die sich im Land der Toten aufhalten,

11 alle werden irgendwann bekennen, dass Jesus Christus über allem steht! Gott der Vater soll geehrt werden.

Mein Schlüsselvers des Tages

dann macht meine Freude vollkommen, indem ihr in derselben Einstellung und Liebe von ganzem Herzen zusammensteht.
Tut nichts aus Streitsucht oder Ehrgeiz, sondern seid bescheiden und achtet andere höher als euch selbst!
(Philipper 2:2-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Oft entschuldigen Leuze Selbstsucht, Stolz oder Böses, indem sie sich auf ihre Rechte berufen. Sie denken: Ich kann bei dieser Prüfung schummeln; schließlich habe ich es verdient, den Abschluss zu schaffen.“ Oder: „Ich kann dieses Geld für mich allein ausgeben – schließlich habe ich dafür hart gearbeitet.“ Oder; „Ich kann das Baby abtreiben lassen; schließlich habe ich das Recht, über meinen Körper selbst zu bestimmen.“ Aber als Gläubige sollen wir eine andere Einstellung haben – eine Einstellung, die uns dazu befähigt, auf eigene Rechte zu verzichten, um anderen zu dienen. Aber ehrlich, ich kenne wirklich keinen einzigen Christen, der das so absolut lebt. Nur anderen zu dienen, sich selbst verneinen, das ist sososo schwierig. Wenn wir sagen, dass wir Christus folgen auch sagen, dass wir so leben wollen wie er. 100%ig geht das natürlich nicht, wir sind nicht vollkommen wie er, aber bemühen, ja bemühen sollten wir uns schon. ICH sollte mich bemühen und Gott darum bitten, dass er mir dabei hilft. Ach, werde ich froh sein, wenn ich dieses mühselige Leben hier geschafft habe und endlich bei Gott sein darf. Vorher hat er dann wohl noch ein paar Aufgaben für mich 🙂


Tag 602 + 603 + 604 – Philipper 1:12-30

Gottes Schöpfung … @weena
Jeder soll hören, wie geil es ist, mit Jesus zu leben

12 Freunde, ihr sollt wissen, dass meine Untersuchungshaft sich letztendlich als echte Chance rausgestellt hat, von Jesus zu erzählen.

13 Dass ich hier im Knast festsitze, nur weil ich auf Jesus vertraue, ist inzwischen den Römern, die mich gefangen halten, und auch allen anderen hier klargeworden.

14 Außerdem haben dadurch, dass ich hier festsitze, irgendwie viele Christen neuen Mut und neue Hoffnung bekommen. Viele treten jetzt noch radikaler in der Öffentlichkeit für Jesus auf und reden überall von der Sache mit Gott, ohne Angst dabei zu haben.

15 Es gibt auch ein paar Leute, die das mit nicht so guten Motiven machen. Einige tun es, weil sie neidisch sind und mir eine erfolgreiche Missionsarbeit einfach nicht gönnen. Andere tun das aber mit einer voll guten Einstellung.

16 Die tun es nämlich aus Liebe, weil sie wissen, dass ich gerade nicht kann, weil ich für meinen Glauben verhaftet worden bin und hier festsitze.

17 Die anderen machen das aber vor allem, weil sie die großen Helden sein wollen. Sie wollen mir beweisen, dass sie es besser können als ich. Sie sind nicht gerade und wollen mich nur traurig machen.

18 Ist mir aber letztendlich total egal! Hauptsache, es wird von Jesus Christus erzählt. Wie das dann passiert, ob aus guten Motiven oder nur um mal ’ne schöne Geschichte vom Stapel zu lassen, ist mir wurscht. Ich möchte bloß, dass jeder davon hört, wer Jesus Christus überhaupt ist! Da drüber freue ich mich, und immer, wenn das passiert, werde ich mich auch in Zukunft freuen!

19 Weil ich weiß, dass ihr für mich betet, und weil ich spüre, wie der Heilige Geist bei mir ist, bin ich mir sicher, dass hier alles für mich klargehen wird.

20 Ich hoffe sehr, dass ich das hier durchziehe. Ich möchte aber frei und ohne Probleme so wie früher dafür sorgen, dass Jesus groß rauskommt. Wie das passiert, ist mir letztendlich egal, ob ich dafür nun sterben muss oder am Leben bleibe.

21 Denn Jesus Christus bedeutet alles für mich. Er ist der Grund, warum ich lebe, und selbst wenn ich sterbe, hab ich gewonnen, weil ich dann bei ihm bin.

22 Wenn es aber so sein soll, dass ich hier auf der Erde weiterlebe, dann nur deshalb, damit ich hier noch mehr für Jesus reißen kann. Darum fällt es mir echt schwer, mich für eins von beiden zu entscheiden.

23 Beide Möglichkeiten zecken mich irgendwie an. Auf der einen Seite habe ich Lust zu sterben, um dann bei Jesus zu sein, das wäre total schön!

24 Auf der anderen Seite denk ich dann aber auch wieder an euch.

25 Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich am Leben bleiben werde. Ich soll euch weiter supporten, ich will dafür sorgen, dass euer Vertrauen in Gott stark wird und ihr Spaß dabei habt.

26 Wenn ich endlich wieder bei euch bin, werdet ihr erst recht auf Jesus Christus abgehen können, weil er wieder so gute Sachen getan hat.

Ätzende Sachen für Gott durchmachen

27 Passt auf, dass eure ganze Gemeinde so draufkommt, wie es Gottes Sache entspricht! Egal, ob ich bei euch leibhaftig vor Ort bin oder aus der Entfernung zu euch rede, ich möchte auf jeden Fall, dass ihr total zusammenhaltet! Ihr sollt gemeinsam dafür kämpfen, dass immer mehr Leute ihr Vertrauen auf Jesus setzen!

28 Lasst euch kein Stück von den Leuten einschüchtern, die euch ans Bein pinkeln wollen. So werden sie kapieren, dass sie in der Hölle landen. Für euch ist es ein Beweis, dass ihr von Gott gerettet worden seid.

29 Ihr habt nicht nur die Chance von Jesus bekommen, mit ihm zu leben, ihr dürft für ihn auch ätzende Sachen durchmachen.

30 So seid ihr in demselben Kampf drin wie ich. Und wie der abgeht, habt ihr ja früher schon mal bei mir beobachten können. Jetzt kann ich euch noch mal davon erzählen.

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Und die meisten der Brüder hier haben durch meine Gefangenschaft im Vertrauen auf den Herrn Mut gefasst und wagen es, das Wort Gottes ohne Furcht weiterzusagen.
Es gibt zwar einige, die aus Neid und Eifersucht predigen; andere aber verkündigen die Botschaft von Christus mit guten Absichten.
(Philipper 1:14-15)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Im Gefängnis werden viele Menschen verbittert oder geben auf. aber Paulus betrachtete diese Situation als weitere Gelegenheit, die gute Botschaft von Christi weiter zu verbreiten. Er erkannte, dass seine aktuellen Lebensumstände weniger wichtig waren als die Frage, was er damit anfing. Aus der schlechten Situation machte er eine gute, indem er die römische Palastwache zu bekehren versuchte und die Christen, die Angst vor der Verfolgung hatten, ermutigte. Auch wenn wir nicht gerade im Gefängnis sind, gibt es für uns eine Fülle von Anlässen , die uns entmutigen können – Zeiten der Unschlüssigkeit, finanzielle Belastungen, familiäre Konflikte, Gemeindeprobleme oder der Verlust des Arbeitsplatzes.
Unsere Reaktion spiegelt in solchen Situationen wider, was wir wirklich glauben. Leicht dahergesagt. Mir gelingt es meistens nicht. Nur manchmal. Und in guten Ratschlägen für andere bin ich gut. Das ist dann die Sache mit dem Balken im Auge ….


Tag 601 – Philipper 1:1-11

Gottes Schöpfung … @weena
Absender und Anschrift

1 Absender: Paulus und Timotheus, beide für Jesus Christus unterwegs. An: alle Christen in Philippi, die Leiter der Gemeinde und alle Mitarbeiter.

2 Hallo, Leute! Wir wünschen euch Freude und den Frieden, den man durch ein Leben mit Gott bekommt. Beides kommt von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus.

Paulus betet für die Gemeinde

3 Jedes Mal, wenn ich an euch denke, bin ich Gott voll dankbar!

4 Ich bete zurzeit ständig für euch, und immer wenn ich das tue, muss ich mich erst mal echt freuen.

5 Das liegt wohl auch da dran, dass ich bei euch sehen kann, wie ihr euch von Anfang an bis jetzt mit mir zusammen für die gute Nachricht eingesetzt habt.

6 Ich bin mir deswegen auch sehr sicher, dass Gott, so wie ihr am Anfang durchgestartet seid, sein Ding mit euch auch bis zum Ende durchziehen wird, bis zu dem Tag, an dem Jesus sein Comeback feiern wird.

7 Ist ja auch kein großes Ding, dass ich so von euch denke. Ihr liegt mir einfach ganz besonders am Herzen. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern, egal, wie die Umstände gerade auch sind. Ich stecke zurzeit im Knast und muss mich vor Gericht dafür verantworten, dass ich die Neuigkeit von Jesus überall weitererzähle. Dadurch, dass ihr für mich betet und hinter mir steht, bekommt ihr auch etwas von den Sachen ab, die Gott mir geschenkt hat.

8 Hey, Gott ist mein Zeuge, ich hätte so einen Bock, jetzt bei euch zu sein! Ich liebe euch mit derselben Liebe, die Jesus für euch hat!

9 Ich habe zu Gott gesagt, dass er eure Liebesfähigkeit immer größer und tiefer werden lassen soll. Das passiert in dem Maß, wie ihr peilt, was Gott von euch will, und euer Leben danach ausrichtet.

10 Dann seid ihr auch in der Lage herauszufinden, was bei Gott wichtig ist, damit ihr an dem letzten Tag, wenn wir alle vor Gottes Gericht stehen, astrein und ohne Dreck seid.

11 All die guten Sachen, die Jesus in einem Leben bewirkt, das frei und ohne Schuldbelastung ist, kann man bei euch vorfinden. Und das alles ist da, damit Gott am Ende groß rauskommt, damit klar wird, dass er der Beste ist.

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers des Tages

Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch weiterführen und an dem Tag, an dem Jesus Christus wiederkommt, vollenden wird.
(Phillipper 1:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Hast du manchmal das Gefühl, in deinem geistigen Leben keine Fortschritte zu machen? So geht es mir zur Zeit. Alles steht, nichts geht vorwärts. Aber (so die Theorie) wenn Gott ein Projekt beginnt, dann führt er es auch zu Ende! Wie den Philippern wird auch mir Gott helfen, in der Gnade zu wachsen, bis er sein Werk in meinem Leben vollendet hat. Nur sehe ich im Moment gar keinen roten Faden. Ja, ich weiß, wenn ich entmutigt bin, wird Gott mich nicht aufgeben. Wenn ich aufgrund meiner Mängel und Schwächen (ich habe gerade das Gefühl, ich bestehe nur aus solchen) unvollständig und unfertig oder niedergeschlagen fühlen, muss ich mir richtig aktiv Gottes Zusagen und Verheißungen vor Augen halten. Der Philipperbrief ist ein Brief der Freude. Ich mag mir die Freude am Glauben nicht rauben lassen und warte geduldig wie es weiter geht …


Einleitung in den Brief an die Philipper

Das Wort „glücklich“ weckt die unterschiedlichen Assoziationen: das Auspacken von Geschenken am Heiligen Abend, verliebte Menschen, die Hand in Hand spazieren gehen, das schallende Gelächter des Publikums in einer Komödie oder ein Urlaub auf einer exotischen Insel. Jeder möchte glücklich sein; diesem flüchtigen Ideal jagen wir ein Leben lang nach, indem wir Geld ausgeben, Dinge sammeln oder nach neuen Erfahrungen suchen. Aber was passiert, wenn Glück von äußeren Umständen abhängt und die Spielsachen verrosten, geliebte Menschen sterben, die Gesundheit schwindet, das Geld gestohlen wird und die Party vorüber ist? Oft ist Glück rasch verflogen und Verzweiflung macht sich breit.

Im Gegensatz zum Glück steht Freude. Freude ist tiefgreifender und stärker; sie ist die stille, zuversichtliche Gewissheit, dass Gott uns liebt und in unserem Leben wirkt – dass er da ist, egal, was geschieht! Glück hängt von glücklichen Umständen ab; die Freude dagegen beruht auf Christus.

Der Brief an die Philipper ist der „Freudenbrief“ des Apostel Paulus. Für ihn war die Gemeinde dieser mazedonischen Stadt eine große Ermutigung gewesen. Die Christen in Philippi hatten eine besondere Beziehung zu ihm und so schrieb er ihnen einen persönlichen Brief als Ausdruck seiner Liebe und Zuneigung. Die Philipper waren ihm eine große Freude (4:1). Freude kennzeichnet diesen Brief auch insofern, als er die wahre Freude des christlichen Lebens betont. In den vier Kapiteln erscheint das Konzept des Sich-Freuens oder der Freude sechzehnmal. Der ganze Brief atmet diese positive Botschaft, die in der Aufforderung gipfelt: „Freut euch im Herrn. Ich betone es nochmal: Freut euch!“ (4:4).

In seinen Dienst für Christus erlebte Paulus schreckliche Armut ebenso wie überreiche Fülle – und auch die ganze Bandbreite dazwischen. Diesen freudigen Brief verfasste er sogar im Gefängnis. Paulus hatte gelernt, in jeder Situation zufrieden zu sein (4:11-12) und echte Freude zu empfinden. Er konzentrierte seine ganze Aufmerksamkeit und Energie darauf, Christus zu erkennen (3:8) und ihm zu gehorchen (3:12-13).

Die Sehnsucht von Paulus, die die Erkenntnis Christi über alles andere stellt, kommt in folgenden Worten wunderbar zum Ausdruck: „Ja, alles andere erscheint mir wertlos, verglichen mit dem unschätzbaren Gewinn, Jesus Christus, meinen Herrn, zu kennen. Ich habe alles andere verloren und betrachte es als Dreck, damit ich Christus habe und mit ihm eins werde. Ich verlasse mich nicht mehr auf mich selbst oder auf meine Fähigkeit, Gottes Gesetze zu befolgen, sondern ich vertraue auf Christus, der mich rettet. Denn nur durch den Glauben werden wir vor Gott als gerecht gesprochen. Mein Wunsch ist es, Christus zu erkennen und die mächtige Kraft, die ihn von den Toten auferweckte, am eigenen Leib zu erfahren. Ich möchte lernen, was es heißt, mit ihm zu leiden, indem ich an seinem Tod teilhabe“ (3:8-10). Mögen wir diese Sehnsucht teilen und danach trachten, Jesus Christus immer mehr zu erkennen. Freuen Sie sich beim Lesen des Philipperbriefes mit Paulus und entscheiden Sie sich neu, ihre Freude in Christus zu finden.

(Begegnung fürs Leben, Studienbibel)


Tag 598 + 599 + 600 – 3. Mose 27

Gottes Schöpfung … @weena
Gesetze über Versprechen, die man abgibt, und über Geldgeschenke

1  Gott redete mal wieder mit Mose:

2  „Sag den Leuten aus Israel Folgendes von mir: ,Wenn mir jemand für den Dienst am Tempel versprochen wurde, der das dann aber nicht einhalten kann, dann soll der, der das versprochen hat, eine Ablösesumme abdrücken. Und zwar sollst du im Einzelnen etwa so viel nehmen, wie ich dir jetzt sagen werde.

3  Als Richtwert kann man sagen, dass für einen Mann im Alter von zwanzig bis sechzig Jahren ungefähr 6000 Euro zu zahlen sind.

4  Wenn es eine Frau ist, muss man ungefähr 3600 Euro abdrücken.

5  Für einen Jugendlichen zwischen fünf und zwanzig Jahren, wenn es ein Junge ist, zahlt man ungefähr 2400 Euro, für ein Mädchen zahlt man dafür nur ca. 1200 Euro.

6  Für einen Jungen zwischen einem Monat und fünf Jahren sollen ungefähr 600 Euro gezahlt werden und für ein Mädchen ca. 360 Euro.

7  Wenn es um einen älteren Mann geht, der schon über sechzig ist, zahlt man ungefähr 1800 und bei einer Frau in dem Alter 1200 Euro. Das sind jetzt alles Schätzwerte.

8  Wenn jetzt derjenige, der das besondere Versprechen abgegeben hat, nicht genug Kohle hat, um diesen Preis zu bezahlen, muss er mal mit der Person, um die es geht, beim Priester vorbeikommen. Der kann dann ein Sonderangebot verhandeln, was der Typ dann bezahlen kann.

9  Geht es jetzt um Tiere, die man Gott schenken will, dann wird jedes von den Tieren etwas ganz Besonderes, es wird heilig.

10  Man darf dieses Tier dann nicht mehr auswechseln oder vertauschen. Nach dem Motto: ›Nehmen wir mal doch ein schlechteres Exemplar‹ oder ›Lass uns Gott vielleicht doch etwas Besseres schenken‹. Wenn man jetzt aber trotzdem das Tier auswechselt, dann sind beide etwas ganz Besonderes geworden, sie sind heilig.

11  Wenn das Tier jetzt irgendwie eine Macke hat und nicht okay ist, um es Gott zu schenken, dann soll man das mal dem Priester zeigen.

12  Der soll dann den Wert festlegen, den das Tier haben sollte. Was er sagt, gilt dann auch, dagegen kann man keinen Widerspruch einlegen.

13  Falls der Besitzer das Tier aber doch wiederhaben will, muss er zu dem geschätzten Wert noch einmal zwanzig Prozent draufschlagen.

14  In dem Fall, wenn jemand sein ganzes Haus Gott schenken will, soll der Priester das Teil mal schätzen. Was der sagt, gilt dann auch, man kann keinen Widerspruch dagegen einlegen.

15  Wenn derjenige sein Haus irgendwann zurückkaufen will, muss er auch hier zwanzig Prozent draufschlagen.‘

16  Falls jetzt jemand Gott ein Versprechen gemacht hat, dass er von dem Grundstück, das er mal erben wird, was schenken möchte, dann musst du, Mose, den Wert vorher festlegen. Berechne das nach der Größe des Grundstückes und den möglichen Ertrag. Also für ein Feld, auf dem man drei Zentner Weizen aussäen kann, bezahlt der 6000 Euro.

17  Wenn das Feld verkauft werden soll, kurz bevor dieses Jahr abgeht, wo alle Schulden erlassen und alles resettet wird, dann kostet das Teil den vollen Schätzwert.

18  Wenn es jetzt aber später passiert, macht der Priester ihm einen guten Deal, je nachdem, wie viele Jahre es noch dauert, bis das nächste Mal alle Schulden erlassen werden.

19  Wenn der jetzt sein Feld aber wieder zurückkaufen will, muss er zu dem geschätzten Wert auch noch mal zwanzig Prozent draufschlagen.

20  Wenn er das Feld, das er Gott mal versprochen hatte, doch einem anderen verkauft, ohne es von Gott vorher zurückgekauft zu haben, verliert er das Recht, das Stück Land wiederzubekommen, und zwar für immer.

21  Ist das Feld dann in diesem Jahr wieder zu haben, dann gehört es Gott. Die Priester können damit machen, was sie wollen.

22  Wenn jemand Gott in einem Versprechen ein Stück Land schenkt, das er selbst nur gekauft und nicht von seinem Vater vererbt bekommen hat,

23  muss der Priester berechnen, wie viel von dem Wert, den du mal festgelegt hast, abgezogen werden soll. Als Grundlage gilt auch hier die Zeit, bis das nächste Jahr kommt, wo alle Schulden erlassen werden. Das Geld, das dabei rumkommt, gehört Gott und muss noch am gleichen Tag auf das Konto der Priester überwiesen werden, die diese Kohle nur für Gottes Angelegenheiten verwenden dürfen.

24  In dem Jahr, wenn die Schulden erlassen werden, kriegt der ursprüngliche Besitzer das Stück Land von demjenigen wieder zurück, der es gekauft hatte.

25  Als Maßstab gelten der aktuelle Geldkurs, der in dem besonderen Zelt festgelegt wurde.“

Besondere Fälle

26  „Das erste Jungtier, das eine Kuh oder ein Schaf oder eine Ziege bekommt, gehört ja sowieso schon Gott. Darum kann man das nicht nehmen, wenn man ihm ein besonderes Versprechen geben will.

27  Das gilt auch für die Jungtiere von Tieren, die nicht okay für Gott, also unrein sind. Man kann sie allerdings aus diesem Zustand freikaufen. Der Besitzer muss zum Schätzwert noch einmal zehn Prozent draufschlagen. Wenn das Tier jetzt nicht freigekauft wird, dann muss der Priester es für den Schätzwert kaufen.

28  Wenn jemand Gott etwas von seinen Sachen, seinen Tieren oder Feldern übergeben hat, dann kann er es nicht zurückkaufen. Es darf dann auch nicht an andere Leute verkauft werden. Es steht auf der ,Don’t-Liste‘ und gilt ab dann als etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Das Teil gehört einfach Gott.

29  Auch Menschen, die sich von Gott abgewandt haben und deswegen verflucht sind, kann man nicht so mal eben freikaufen. Man kann sie nur umbringen.

30  Zehn Prozent von allem, was an Getreide oder Obst geerntet wird, gehört Gott. Es ist ein besonderes Geschenk an ihn.

31  Wenn jemand etwas davon haben will, muss er zu dem Gegenwert noch einmal zwanzig Prozent dazuzahlen.

32  Das gilt auch für Schafe, Rinder und Ziegen. Jedes zehnte Tier gehört Gott.

33  Dabei sollte man nicht ein gutes Tier gegen ein behindertes austauschen. Wenn man das trotzdem macht, werden beide Tiere zu etwas ganz Besonderem, sie werden heilig. Man kann sie dann nicht mehr zurückkaufen, sie gehören Gott.“

34  Das waren jetzt alle Gesetze, die Gott an Mose für seine Leute gegeben hatte. Er tat das auf dem Berg Sinai, den man auch Berg Horeb nennt.

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose: „Gib den Israeliten Folgendes weiter: Wenn jemand gelobt …“
(3Mo 27:1-2)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Israeliten mussten bestimmte Dinge für den Herrn oder seinen Dienst geben oder weihen: die ersten Früchte ihrer Ernte, erstgeborene Tiere, ihren erstgeborenen Sohn, ein Zehntel ihrer Erträge. Viele wollten darüber hinaus etwas geben und sich selbst oder eines Familienmitglied, zusätzliche Tiere, ein Haus oder ein Feld Gott weihen. In diesen Fällen war es möglich, anstelle der Person, des Tieres oder Eigentums Geld zu geben. Manche Menschen sprachen vorschnelle oder unrealistische Gelübde aus. Um sie zu zwingen, vorher darüber nachzudenken, wurde eine Strafe von 20% auf die Dinge gelegt, die mit Geld zurückgekauft wurden. Im Kapitel 27 wird erklärt, wie die Bewertungen vorzunehmen sind und was zu tun ist, wenn ein Spender später das, was er Gott gab, zurückkaufen möchte.
Gott erklärte den Israeliten, dass sie ihr Versprechen nicht zurücknehmen dürfen, wenn sie ein Gelübde abgelegt haben, auch wenn sich später herausstellen sollte, dass es mehr kostet als sie erwartet hatten (Das galt für Tiere, Menschen konnten ausgelöst oder zurückgekauft werden). Gott nimmt unsere Versprechen ernst. Wenn wir geloben 10% unseres Einkommens zu geben und plötzlich unerwartete Rechnungen eintreffen, wird unsere treue Haushalterschaft teuer. Gott erwartet aber, dass wir jedes Gelübde erfüllen. JEDES. Auch wenn es uns schwerfällt.
Wie oft versprechen wir jemanden etwas, was wir dann doch wieder zurückziehen, weil sich anderer Situationen ergeben? Ich denke, wir sollten nicht nur die Versprechen halten, die wir Gott geben, sondern auch anderen Menschen. Das fällt manchmal richtig schwer, weil wir doch ganz fix dabei sind, soetwas auszusprechen, ohne dass man sich der Konsequenzen bewusst ist. Und manchmal sogar nur, um seine Ruhe zu haben, um aus einer bestimmten Situation wieder herauszukommen. Gerade darauf muss ich besonders achten. Ich gebe mir Mühe, aber (ganz realistisch) immer wird mir das wahrscheinlich nicht gelingen. Sich dessen aber erstmal bewusst sein, ist schon ein guter Anfang, auf den sich aufbauen lässt.
Danke Vater, dass du mich immer wieder auf diese zwischenmenschlichen Dinge stupst, die bei mir nicht in Ordnung sind. DANKE!


Tag 589 + 590 + 591 + 592 + 593 – 3. Mose 25

Das Jahr, in dem sich die Natur erholt

1  Gott sagte auf dem Berg Sinai noch Folgendes zu Mose:

2  „Richte den Israeliten von mir noch was aus: „Sobald ihr in dem Land seid, das ich euch versprochen habe, sollt ihr dafür sorgen, dass die Natur sich auch mal eine Zeitlang erholen kann, so ähnlich wie ihr euch sonntags entspannt.

3  Sechs Jahre lang könnt ihr auf euren Feldern arbeiten und Sachen aussäen. Sechs Jahre lang könnt ihr Wein anbauen und die Ernte einfahren.

4  Aber im siebten Jahr soll sich die Natur mal entspannen, da gehört sie radikal mir, eurem Gott. In der Zeit möchte ich nicht, dass ihr Sachen anbaut und erntet. Ihr sollt auch den Weinberg in der Zeit in Ruhe lassen und da nicht dran arbeiten.

5  Wenn sich Pflanzen von selbst vermehrt haben, dürfen die Früchte davon nicht im großen Stil abgeerntet werden, und wenn irgendwo Weintrauben von selbst wachsen, dann sollt ihr keine große Ernte veranstalten, weder um Vorräte zu horten noch um sie zu verkaufen. Die ganze Natur soll auch mal Pause machen in der Zeit.

6  Ihr könnt aber das einsammeln, was ihr grad zum Leben braucht. Auch für die Angestellten und Ausländer bei euch wird es locker reichen. Generell werden alle, die bei euch leben, immer genug zu essen haben.

7  Das reicht auch für die Tiere, egal ob die im Zoo, im Stall oder frei leben. Was auf den Bäumen oder auf dem Feld wächst, könnt ihr pflücken und gleich essen, wenn ihr wollt – so viel, wie ihr gerade zum Leben braucht.

Das „Schuldenerlassjahr“

8–9  Wenn ihr dieses Jahr zum siebten Mal gefeiert habt, also nach 49 Jahren, soll man am 10. Oktober des 50. Jahres, am Alles-wieder-gut-Tag, überall Feuerwehrsirenen losheulen lassen.

10  Dieses 50. Jahr soll für euch etwas ganz Besonderes sein, es soll heilig sein. Es ist das Jahr, wo Schulden erlassen werden, hier wird ein Resetknopf gedrückt, alles geht wieder auf null. Wenn ein Israelit seine Gitarre in einem Pfandhaus oder sein Haus oder sein Land verpfändet hat, dann bekommt er es an dem Tag wieder zurück. Wenn jemand einen Vertrag mit einer Firma bei euch eingegangen ist, aus dem er so einfach nicht mehr rauskommen würde, also so einen Knebelvertrag, der ist dann wieder frei, der Vertrag ist erloschen.

11  In diesem Jahr sollt ihr keine Samen auf die Felder aussäen, und was gerade wächst, auch wenn man es nicht ausgesät hat, darf nicht im großen Stil abgeerntet werden.

12  Auch wildwachsende Weintrauben oder Äpfel dürft ihr nicht ernten. Das ganze Jahr soll anders sein, es ist ein ganz besonderes Jahr. Es gehört mir, eurem Gott, es ist etwas ganz Besonderes, es ist heilig. Dinge, die einfach so von alleine auf den Feldern wachsen, dürft ihr dabei schon essen, zum Sattwerden. Nur was man gerade braucht, darf man einsammeln.

13  In diesem Jahr, in dem alle Schulden erlassen werden, soll jeder seine Felder und sein Stück Land zurückbekommen, wenn er es irgendwie verkauft oder verpachtet hat.

14  Das muss euch von vorneherein klar sein, wenn ihr von einem eurer Leute ein Stück Land kauft oder es ihm verkauft.

15  Ihr müsst dabei im Preis berücksichtigen, wie viele Jahre der Käufer das Land behalten kann bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“, wo er es wieder zurückgeben muss.

16  Umso länger es bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“ dauert, desto höher wird der Kaufpreis. Umso weniger Jahre dazwischenliegen, desto weniger wird das Teil kosten. Davon hängt ja ab, wie oft er von dem Stück Land etwas ernten kann.

17  Ich möchte nicht, dass ihr euch gegenseitig bescheißt. Ihr sollt Respekt vor mir, eurem Gott, haben. Ich bin der Chef, und ich bin der einzige Gott weit und breit.

18  Tut, was ich euch sage, lebt nach den Gesetzen. Wenn ihr das tut, werdet ihr immer entspannt und in Sicherheit leben können.

19  Es wird euch in dem Land gutgehen und ihr werdet immer genug zu essen haben.

20  Jetzt fragt ihr euch bestimmt: Aber wovon sollen wir uns denn in diesem siebten Jahr ernähren, wenn wir da nichts aussäen und auch nichts ernten dürfen?

21  Passt mal auf, ich werde euch im sechsten Jahr so fett beschenken, dass die Sachen sogar für drei Jahre reichen.

22  Selbst wenn ihr im achten Jahr dann wieder ausgesät habt, könnt ihr von der letzten fetten Ernte noch so lange leben, bis die neuen Sachen fertig gewachsen und am Start sind.“

Das Land gehört Gott

23  „Land darf nie für immer verkauft werden. Das gehört nämlich nicht wirklich euch, sondern mir. Ihr lebt bei mir, als ob ihr nur zu Gast wärt bzw. als Leute, denen ich das Land nur geliehen habe.

24  Wenn ein Typ ein Stück Land verkauft, muss immer auch ein Rückkaufsrecht mit im Vertrag stehen.

25  Wenn jemand von euch bankrottgeht und sein Grundstück verkaufen muss, dann soll der nächste Verwandte mit seinem Besitz dafür haften. Er soll das Teil zurückkaufen, wenn er die Kohle dafür hat.

26  Angenommen, es gibt jetzt niemanden, der so viel Geld dafür aufbringt, aber der Typ selber kriegt die Kohle doch noch zusammen,

27  dann muss er für den Rückkauf nur das Geld zurückbezahlen, das das Teil dann noch wert ist. Das hängt davon ab, wie viele Jahre es noch bis zu dem Jahr sind, wo alle Schulden erlassen werden, denn dann gehört das Grundstück ja sowieso wieder ihm.

28  Wenn er die Kohle nicht zusammenkratzen kann, um alles zurückzukaufen, dann bleibt das Grundstück im Besitz vom Käufer. Wenn dann dieses Jahr kommt, wo alle Schulden erlassen werden, geht es aber wieder zurück an den ursprünglichen Besitzer.

29  Falls jetzt jemand mal ein Haus verkaufen will, das irgendwo in der Stadt liegt, dann gilt das Rückkaufsrecht nur für ein Jahr.

30  Wenn es in der Frist nicht zurückgekauft wird, geht es für immer in den Besitz vom Käufer und von seinen Erben über. Auch in diesem Jahr, wo Schulden erlassen werden, muss er es nicht zurückgeben.

31  Ein anderer Fall ist, wenn das Haus in einem Dorf liegt. Es wird dann genauso verhackstückt wie ein Stück Land. Man kann es immer zurückkaufen, und in dem ,Schuldenerlassjahr‘ geht es sowieso an den ursprünglichen Besitzer zurück.

32–33  Die Levi-Leute können jederzeit die Häuser in den Städten, die ihnen zugeteilt werden, zurückkaufen, und sie gehen auch automatisch in ihren Besitz zurück, wenn das ,Schuldenerlassjahr‘ abgeht. Diese Städte werden dem Familienstamm Levi extra zugeteilt, die werden kein eigenes Gebiet bekommen von dem Kanaan-Land, das ich euch geben werde.

34  Die Wiesen bei diesen Städten, auf denen die Kühe grasen können, dürfen generell nicht verkauft werden. Sie werden nämlich immer den Levi-Leuten gehören.“

Keine Knebelverträge mit den eigenen Leuten

35  „Wenn ein Kollege von dir, dein Bruder oder dein Nachbar keine Kohle mehr hat und alles, was mal seins war, jetzt der Bank gehört, dann greif ihm unter die Arme! Sorg dafür, dass er wenigstens wie ein Ausländer oder ein Sozialhilfeempfänger bei euch leben kann.

36  Wenn er Schulden bei dir hat, fordere keine Zinsen von ihm. Du sollst Respekt vor Gott haben, und dein Kollege hat genauso das Recht zu leben wie du.

37  Und wenn du dem mit Lebensmitteln aushilfst, erwarte nicht, dass er dir das Geld dafür mit einem Aufschlag zurückbezahlt.

38  Ich bin der Chef, ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, weil ich euch das Land Kanaan schenken will. Ich möchte, dass ihr schnallt, dass ich Gott bin.

39  Wenn ein Kollege von dir wirklich total pleite ist, dass er dir seine Arbeitskraft verkaufen muss, dann mach keinen Knebelvertrag mit ihm.

40  Er soll für dich wie ein normaler Angestellter arbeiten, mit einem ordentlichen Vertrag. Bis zum nächsten „Schuldenerlassjahr“ soll er für dich arbeiten.

41  Ab dann sind er und seine ganze Familie wieder frei. Er kann zu seiner Familie zurückgehen und die Sachen, die er von seinem Vater geerbt hat, kriegt er auch zurück.

42  Das ist nämlich so, dass im Grunde alle Israeliten sowieso mir gehören. Ich habe sie aus Ägypten rausgeholt. Darum dürfen sie auch keine Knebelverträge haben.

43  Ich möchte, dass ihr meine Ansagen mit Respekt behandelt. Zwingt keinen von euren Leuten dazu mit Knebelverträgen, für euch zu arbeiten.

44–45  Wenn ihr mal Leute braucht, die auch Drecksarbeit machen, dann könnt ihr ja Gastarbeiter von außerhalb anmieten. Das gilt auch für die Kinder von denen, die bei euch geboren wurden. Ihr könnt sie immer für euch arbeiten lassen.

46  Das Arbeitsverhältnis können eure Kinder dann übernehmen, wenn ihr mal sterbt. Aber die anderen Israeliten sind alle eure Brüder, mit denen dürft ihr keine Knebelverträge abschließen, okay?“

Wie sich jemand aus einem Knebelvertrag freikaufen kann

47  „Jetzt kann es passieren, dass ein Ausländer bei euch mal echt Kohle macht und reich wird, ein Israelit aus seiner Nachbarschaft aber pleite geht und dann mit ihm ein Arbeitsverhältnis eingeht.

48  Wenn das so ist, kann sich der Israelit aber immer wieder davon freikaufen. Einer seiner Brüder oder sein Onkel oder auch sein Vetter oder ein anderer Verwandter kann die Kohle für ihn abdrücken und ihm die Freiheit zurückkaufen. Falls er so viel gespart hat, kann er das natürlich irgendwann auch selber tun.

50  Der Preis wird so ermittelt, indem er die Jahre zusammenrechnet, die er für den Chef gearbeitet hat. Dann berechnet er noch, wie viel der Typ bis zum nächsten ,Schuldenerlassjahr‘ arbeiten müsste.

51  Die Summe, die der aufbringen muss, entspricht dann der Zahl der Jahre, die dann noch kommen würden, bis die Zeit da ist, wo alles wieder resetet wird.

52  Wenn es nur noch ein paar Jahre sind, bis diese Zeit kommt, dann soll das in die Berechnung einfließen. Umso mehr Jahre, desto höher der Preis.

53  Sein Chef soll mit ihm anständig umgehen. Er soll mit ihm so verfahren, wie mit einem normalen Angestellten, der seit Jahren seine Bezahlung bekommt.

54  Wenn er sich nicht freikaufen kann, dann muss er aber auf jeden Fall in dem nächsten ,Schuldenerlassjahr‘ freikommen.

55  Warum? Weil mir alle Menschen gehören, und die Israeliten sind eigentlich meine Angestellten, sie gehören nur mir. Ich habe sie aus Ägypten rausgeholt. Ich bin der Chef, ich bin Gott!“

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Das Land darf nicht endgültig verkauft werden, denn das Land gehört mir. Für mich seid ihr nur wie Fremde und Gastarbeiter.
(3Mo 25:23)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Das Volk Israel würde erst in Kanaan Land besitzen, doch laut Gottes Plan war nur Gottes Eigentum absolut. Er wollte, dass sein Volk sich von Habgier und Materialismus fernhielt.
Wenn wir die Einstellung vertreten, Gottes Eigentum zu verwalten, stellen wir unseren Besitz anderen zur Verfügung. Das fällt schwerer, wenn man sich selbst für den Eigentümer hält. Betrachten wir uns als Verwalter und nicht als Eigentümer der Dinge, die uns anvertraut wurden.
Auch ich muss mir das immer wieder vor Augen führen, dann fällt es ganz leicht, abzugeben, weil ich weiß, dass es Gott gut findet, mit anderen zu teilen.
Auch der Umweltschutz sieht man in einem anderen Licht. Wir sollen unsere Erde „verwalten“, nicht ruinieren. Und zum Schluss mache ich mir immer wieder klar, dass das, was ich besitze, nur besitze, weil es mir Gott zur Verfügung stellt. Selbst die Dinge, die wir meinen, erarbeitet zu haben und mit Recht als Eigentümer zu besitzen … Nein, wenn Gott nicht möchte, dass wir dies oder jenes nicht haben sollen, dann haben wir es auch nicht, dann können wir ganz umsonst strampeln. Sind wir zufrieden, mit dem, was wir haben! Das macht ein ruhiges Herz. Gott sorgt für uns. Und wenn er uns mehr gibt, als wir brauchen, dann deshalb, dass wir abgeben. Ich gebe unheimlich gern ab. Das macht mich glücklich. Auch wenn meine Mutter früher immer meinte, ich werde noch mein letztes Hemd verschenken. Ja, werde ich. Klingt selbstlos. Ja, klingt so. Am allerliebsten schenke ich heimlich, dass es keiner merkt, dass es von mir kommt. Rummel und Lobsammelei ist mir sehr peinlich. Introvertiert eben.
Und danke, Vater, dass du mich so überreichlich mit allem versorgt hast: Wohnung, Essen, Kleidung, alles mehr als ich brauche. DANKE!


Tag 587 + 588 – 3. Mose 24

Gottes Schöpfung … @weena
Der Kerzenständer und die Brote

1  Gott sprach mal wieder mit Mose.

2  „Sag den Leuten von Israel, dass sie genug Kerzen vorbeibringen sollen, damit für den siebenarmigen, goldenen Leuchter, der im besonderen Zelt vor dem Vorhang steht, immer genug Kerzen da sind.

3–4  Aaron hat den Job, abends die Kerzen, die oben auf dem Leuchter dran sind, anzuzünden, damit sie die ganze Nacht brennen können. Dieses Gesetz gilt ab jetzt für immer.

5  Dann lass mal zwölf Brote backen, die immer aus 2,5 Kilo Mehl gemacht werden.

6  Leg die Brote in zwei Haufen auf den goldenen Tisch, der im besonderen Zelt vor dem Vorhang steht.

7  Auf jeden Haufen legst du ein paar gute Räucherstäbchen. Die Stäbchen werden dann abgeraucht, und das ist ein Zeichen dafür, dass diese Brote mir gehören.

8  Jeden Sonntag soll Aaron neue Brote dort drauflegen. So muss das ab sofort gemacht werden, für immer.

9  Wenn die Brote vom Tisch genommen werden, gehören sie Aaron und seiner Familie. Das ist ihr Anteil an den Opfersachen, und das gilt auch für immer. Weil sie etwas ganz krass Besonderes sind, müssen sie auch beim besonderen Zelt gegessen werden.

Wenn ein Mann über Gott ablästert

10–11  In dem Zeltlager, wo die Israeliten wohnten, war ein Typ, der eine israelitische Mutter und einen ägyptischen Vater hatte. Seine Mutter hieß Schelomit. Sie war eine Tochter von Dibris, der aus dem Familienstamm Dan stammte. Der Typ fetzte sich an einem Abend mal voll mit einem Israeliten. Im Streit sagte der dann echt ätzende Sachen über Gott und verarschte ihn. Er wurde dann verhaftet und zu Mose gebracht.

12  Mose steckte den erst mal in den Knast und redet mit Gott über den Fall. Er wollte von ihm wissen, was er mit dem jetzt machen sollte.

13  Gott sagte zu Mose:

14  „Führe den Mann ab und bring ihn an eine Stelle, die außerhalb von eurem Zeltlager liegt. Alle Zeugen, die dabei waren und sein Rumgeläster gehört haben, sollen ihre Hände auf seinen Kopf legen. Und danach soll die Gemeinschaft ihn so lange mit Steinen beschmeißen, bis der krepiert ist.

15  Den Israeliten musst du das dann noch folgendermaßen erklären:

16  ,Wer über Gott ablästert und seinen Namen verarscht, hat kein Recht mehr da drauf zu leben. Das gilt für alle von euch, alle Israeliten und alle Ausländer die bei euch leben: Wer Gott verarscht muss sterben.‘“

Ausgleichende Gerechtigkeit

17  Wenn jemand einen anderen Menschen tötet, muss der auch getötet werden.

18  Wenn jemand eine Kuh tötet, muss er sie ersetzen, zur Not auch nur kohletechnisch im Wert einer Kuh. Das ist ab jetzt eine Grundregel: Jedes Leben muss mit einem Leben bezahlt werden.

19  Wenn jemand absichtlich einen anderen Menschen verletzt, muss man dem, der das getan hat, die gleiche Verletzung zufügen.

20  Wenn jemand einem anderen Menschen einen Knochen bricht, dann soll man dem auch den gleichen Knochen brechen. Wenn er den am Auge verletzt, soll man ihn auch am Auge verletzen. Wenn er dem einen Zahn ausschlägt, soll man ihm den gleichen Zahn ausschlagen. Diese Grundregel soll bei euch immer gelten: Ein blaues Auge wird mit einem blauen Auge bezahlt, ein ausgeschlagener Zahn mit einem ausgeschlagenen Zahn. Was jemand einem antut, wird auch gleichzeitig seine eigene Strafe werden.

21  Wenn jemand eine Kuh tötet, dann muss er eine neue Kuh organisieren. Aber wenn jemand einen Menschen umbringt, dann hat er sein eigenes Leben verspielt.

22  Dieses Gesetz gilt für jeden, egal ob er ein Israelit ist oder ein Ausländer, der bei euch lebt. Ich bin Gott, euer Gott!“

23  Mose erzählte seinen Leuten diese ganzen Sachen, die Gott ihm gesagt hatte. Sie taten alles genau so und befolgten die Ansagen, die Gott gemacht hatte. Den Typen, der über Gott abgelästert hatte, brachten sie außerhalb des Zeltlagers und bewarfen ihn so lange mit Steinen, bis er tot war.

(Quelle: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Knochenbruch für Knochenbruch, Auge für Auge, Zahn für Zahn. Der Schaden, den er einem Menschen zufügt, soll ihm zugefügt werden.
(3Mo 24:20)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

„Auge um Auge, Zahn um Zahn“ … kennt wohl jeder und wird ganz oft dazu benutzt, um die eigene Rache zu rechtfertigen. ABER: Hierbei handelt es sich um Verhaltensrebgeln für Richter, nicht um die Billigung persönlicher Rache. Die Kernmessage lautet, dass die Straf der Straftat entsprechen muss und nicht darüber hinausgehen darf.
Wie einfach, wie logisch.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute beginnt wieder eine neue Woche und ich versuche, wieder in meine normale Struktur hineinzukommen. Ja, ich habe noch Schmerzen, aber es ist für mich so wichtig, wieder einen normalen Alltag zu bekommen, weil es nächste Woche ziemlich anstrengend wird. Jeden Tag ein anderer Termin. Es wird mir jetzt schon ganz gruselig, wenn ich daran denke. Bitte, lieber Vater, hilf mir dabei. Hilf mir, alles in Ruhe, ohne Druck und mit dem Blick zu dir zu erledigen. Dazu wäre es eben gut, wenn ich in der jetzige Woche ganz entspannt in die Wochenstruktur hineinkomme. Vater, du kennst mich so genau, du weißt, was wichtig ist für mich.
Ja, danke. Du sagst mir gerade, Päckchen packen. Die ganzen Termine in Päckchen packen. Und immer nur eins öffnen. Ja, danke, dass du mich daran erinnert hast. So wird es gehen. Bitte pass gut auf mich auf. Diese Woche. Nächste Woche. Immer. Schütze und behüte mich und halte alles Böse von mir fern. Bitte tu dies auch für D. und den Jungs. Lass sie in ihrem neuen Job gut ankommen. Vater, was hältst du A., dass er sich so verrannt hat und so auf alle WhatsApp-Nachrichten resignierend reagiert. Geht es ihm so schlecht. Bitte Vater, lass ihn einen Ausweg finden aus seinem selbstgeschaffenen Gefängnis. Bitte, gib ihm die Kraft, sich von Dingen zu lösen, die ihm nicht gut tun und neue Wege zu gehen. Ich wünschte mir, er fände zurück, aber nach mir geht es natürlich nicht. Bitte, kümmere dich um ihn und dass er für seinen Sohn ein guter Vater sein kann. Und nun starte ich in den Tag und wie sagte Martin Luther so schön: „Ich bitte dich, gib mir Kraft und Mut, heute so zu leben wie es dir gefällt! Denn ich lege mich mit Leib und Seele und allem, was mich ausmacht, in deine Hände. Lass deine Engel an meiner Seite sein, damit das Böse keine Macht über mich hat. Und nun einen guten Start in den Tag!“
Amen


Tag 583 + 584 + 585 + 586 – 3. Mose 23

Gottes Schöpfung … @weena
Feiertage und Feste

1  Gott wollte dann von Mose, dass er den Israeliten noch was sagt:

2  „Es gibt da noch so ein paar Feiern, die für euch gesetzt sind. Ihr sollt die als ganz besondere Zeiten organisieren, die nur für Gott sind.

3  Den Sonntag sollt ihr feiern. Sechs Tage ist Maloche angesagt, aber am siebten Tag, am Sonntag, müsst ihr euch entspannen, das ist voll wichtig. Dieser Tag ist anders als die anderen Tage, und der gehört ganz und total Gott. Das ist jetzt eine Regel, die überall passt, egal wo ihr gerade zu der Zeit wohnt.

4  Die anderen Feiern, die für Gott wichtig und ganz besonders sind, kommen jetzt:

Die Passaparty

5  Jeden 14. April sollt ihr für Gott die Passaparty machen, abends, wenn es dunkel wird.

6  Am nächsten Tag geht es dann mit dem Fest der Fladenbrote weiter. Das soll sieben Tage lang für Gott abgefeiert werden. In der Woche dürft ihr nur Brot essen, das ohne Hefeteig gemacht worden ist.

7  Am ersten Tag der Woche sollt ihr einen Gottesdienst veranstalten und auf keinen Fall arbeiten.

8  Und die ganze nächste Woche sollt ihr Opferrituale für Gott durchziehen. Am Ende der Woche ist wieder Beten statt Arbeiten angesagt.“

Das Erntefest und der Sieben-Wochen-Rave

9  Dann sollte Mose den Israeliten noch von Gott sagen:

10  „Wenn Gott euch in diese Gegend geführt hat und ihr dort lebt und es ist dann Ernte, dann muss die erste Fuhre der Priester bekommen.

11  Das übergibt der Priester dann an einem Montag durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch an Gott. Gott freut sich da drüber, er wird euch dann helfen.

12  Gebt Gott an dem Tag außerdem noch ein gut gebautes Schaf, was ein Jahr alt ist. Es soll ihm geschenkt werden, in Form von einem Abfackelopfer, was man komplett verbrennt.

13  Dann braucht ihr noch ein Essensopfer mit 2,5 Kilo gutem Mehl, was mit Olivenöl verknetet wurde. Da steht Gott voll drauf. Als Trinkopfer gibt es dann noch einen Liter Wein.

14  Von der neuen Ernte dürft ihr erst essen, nachdem ihr dieses Opferritual durchgezogen habt. Dieses Gesetz gilt ab sofort und wird immer und überall gelten, egal wo ihr gerade wohnt.“

15  „Ab dem Montag, an dem ihr Gott was von den Weizenkörnern geschenkt habt, fangt ihr an, sieben Wochen zu zählen.

16  An dem Montag nach sieben Wochen schenkt ihr Gott dann wieder ein Essensopfer von den neuen Sachen, die gerade geerntet wurden.

17  Jede von euren Familien soll zwei Brote einpacken und die mit zum besonderen, heiligen Zelt nehmen. Jedes Brot soll aus 2,5 Kilo Weizenmehl gemacht werden, das mit Hefeteig versetzt wurde. Sie sind ein Geschenk für Gott von der ersten Weizenernte.

18  Außer dem Brot soll die ganze Gemeinschaft Gott noch sieben Schafe opfern, die ein Jahr alt und voll in Ordnung sind. Dazu noch einen Stier und zwei männliche Schafe, die alle als Abfackelopfer komplett verbrannt werden sollen. Dazu soll man noch die Essens- und Trinkopfer machen, die zu dem Zweck vorgeschrieben sind. Da freut sich Gott voll drüber.

19  Ich möchte auch noch eine männliche Ziege haben, als so ein Opfer, das man macht, um den ganzen Mist wegzunehmen, der aus Versehen gebaut wurde. Und dann braucht es noch zwei Schafe, die ein Jahr alt sind, für ein Dankopfer.

20  Der Priester übergibt Gott durch Hin-und-her-Schwenken symbolisch die ganzen Brote und alle Sachen, die geopfert werden sollen. Das sind ganz besondere Geschenke für Gott, und am Ende können die Priester die haben.

21  Dieser Tag soll für euch etwas ganz Besonderes sein, er ist heilig. An dem Tag sollt ihr auch nicht arbeiten. Dieses neue Gesetz gilt ab sofort und für immer. Und egal wo ihr auch gerade wohnt, es passt für euch.

22  Wenn ihr eure Felder aberntet, dann müsst ihr an den Seiten immer einen Rand lassen, der stehenbleibt. Und ihr dürft auch nicht noch ein zweites Mal auf das Feld, um die Sachen einzusammeln, die liegengeblieben sind. Das soll für die Arbeitslosen, Ausländer und Sozialhilfeempfänger bleiben. Ich bin der Chef, euer Gott!“

Neujahr

23  Gott sagte dann noch zu Mose:

24 „Sag deinen Leuten auch noch das hier: ‚Neujahr soll ein Tag sein, wo ihr euch entspannen könnt. Für Gott ist dieser Tag etwas ganz Besonderes, er ist heilig. An dem Tag sollt ihr einen Gottesdienst mit ordentlich viel Mucke veranstalten, damit ihr Gott nicht vergesst.

25  Ihr dürft da auf keinen Fall arbeiten, stattdessen sollt ihr für Gott Opferrituale durchziehen!‘“

Der Alles-wieder-gut-Tag

26  Außerdem sagte Gott noch zu Mose:

27  „Am 10. Oktober ist der Tag, wo alles wieder gut wird. Da bringt ihr im besonderen, alleroberheiligen Bereich im Zelt wieder alles in Ordnung, was ihr an Mist gebaut habt. Ihr sollt an dem Tag auf Essen und Trinken verzichten und für mich einen Gottesdienst und Opferrituale machen.

28  Ich möchte, dass ihr an diesem Tag nicht arbeitet. Es ist der Tag, wo alles wieder gut wird, ich habe euch mit mir versöhnt.

29  Wer aber an dem Tag keinen Bock drauf hat, für mich auf Essen und Trinken zu verzichten, der muss rausgeschmissen werden.

30  Gott wird auch höchstpersönlich diejenigen rauspicken und töten, welche unter seinen Leuten an diesem Tag trotzdem arbeiten.

31  An dem Tag ist das eine sehr radikal gemeinte Ansage. Da sollt ihr nicht arbeiten, und zwar für immer und egal, wo ihr gerade rumhängt.

32  Es ist total wichtig, dass man an dem Tag, an dem alles wieder gut wird, nicht arbeitet und diese Sachen tut, um zu zeigen, dass man sich ändern will. Vom Abend des 9. bis zum Abend des 10. müsst ihr das unbedingt durchziehen, ihr dürft nicht arbeiten.“

Das „Fest der Blätterbuden“

33  Dann sagte Gott zu Mose:

34  „Sag den Israeliten folgendes: ,Am 15. Oktober beginnt das ›Fest der Blätterbuden‹. Sieben Tage lang sollt ihr dieses Fest radikal für Gott abfeiern.

35  Der Tag ist ganz wichtig, er ist sehr besonders. Wie gesagt, sollt ihr da nicht arbeiten.

36  Ihr sollt sieben Tage lang Opferrituale für Gott abfackeln. Am achten Tag sollt ihr einen Gottesdienst feiern und noch mehr Opferrituale abfackeln. An dem Tag sollt ihr eine Riesenparty feiern. Ihr dürft in der Zeit nicht arbeiten.

37  Das sind die Feste, die man für Gott feiern soll. Es sind ganz besondere Zeiten und sollen als solche auch angesagt werden. In der Zeit schenkt ihr Gott Opfersachen, ihr zieht Abfackelopfer, Essensopfer, Trinkopfer und Dankopfer durch, genau so, wie es für das jeweilige Fest vorgesehen ist.

38  Dazu feiert ihr jede Woche den Sonntag als den Tag, der alleine Gott gehört, und zieht immer auch die Opferrituale durch, die ihr sowieso machen wolltet, freiwillig oder weil ihr etwas versprochen habt.

39  Zum ›Fest der Blätterbuden‹, das nach der Ernte am 15. Oktober anfängt, hab ich noch was Wichtiges zu sagen. Es soll ja mit dem Tag anfangen und aufhören, wo ihr euch entspannen sollt. Und zwar

40  nehmt ihr am ersten Tag von der Woche, wo die Feier steigt, die leckersten Früchte von euren Obstbäumen. Dann nehmt ihr noch ein paar Zweige von den Birken und den Eichen und den Weiden, die bei euch wachsen. Und dann feiert ihr sieben Tage lang eine große Party, wo ihr abgeht auf Gott! Nur euer Gott soll dabei groß rauskommen, und nur ihn sollt ihr da feiern.

41  Ihr sollt dieses Fest jedes Jahr im Oktober machen. Das ist jetzt ein Gesetz, und das gilt für immer.

42  Alle Leute aus Israel sollen sieben Tage in eine ›Blätterbude‹ ziehen, eine Hütte die nur aus Zweigen und Laubblättern besteht.

43  Eure Kinder und die Kinder von euren Kindern sollen sich immer da dran erinnern, dass Gott eure Leute mal in solchen Blätterbuden hat wohnen lassen. Das war auf dem Weg aus Ägypten raus in das Land, was er euch versprochen hatte.‘“

44  Das waren die Gesetze für die religiösen Feste und Partys, die Gott durch Mose seinen Leuten gesagt hatte.

(Text: Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Der HERR befahl Mose,
den Israeliten Folgendes weiterzusagen: »Dies sind die heiligen Feste, an denen sich das ganze Volk zu meiner Ehre versammeln soll. … «
(3Mo 23:1-2 HfA)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Die Feiertage zusammengefasst:

aus: „Quelle fürs Leben – Die Studienbibel für jeden Tag“

Gott setzte mehrere nationale Feiertage im Jahr für Festlichkeit, Gemeinschaft und Anbetung fest. Man kann viel über Menschen in Erfahrung bringen, wenn man beobachtet, welche Feste sie feiern und wie sie diese Feste begehen. Wie begehen wir im Allgemeinen Feiertage? Welche Schlüsse kann man daraus über unsere Werte ziehen? Wenn ich an das in Kürze kommende Halloween denke, kommt mir das Gruseln. Und ich weiß wiedermal, warum ich diese aus den Staaten kommende Kürbis-Grusel-Geister-Fest so gar nicht mag. Aber auch die Konsumschlacht zu Weihnachten. Und was denkt sich Gott, wenn er sieht, dass an dem Tag, wo Christus auferstanden ist, die Leute bunte Osteier und Schokohasen suchen? Nichts gegen Ostereier oder Schokohasen, sie sind letztlichen gekochte Eier und Schokolade – beides mag ich – aber die Kombi zur Auferstehung ist eine so derartige Anmaßung. Mag ja jeder feiern, wie er gern möchte, aber Christen sollten auch darüber nachdenken, was denn Jesu damit für ein weitreichendes Ding getan hat.
Oder der „Herrentag“. … Ach, ich werde gerade ein bisschen wütend und sollte mich lieber darauf konzentrieren, wie und was ich an diesen Tagen mache. Wie ich mich verhalte.
Heute habe ich auf Instagram Folgendes in einer Story gelesen:

Und jetzt gerade geht es mir genauso. Sehr schlecht. Ich sollte klein und bei mir bleiben. Nicht umsonst hat Gott mir gerade heute dieses vor die Füße gelegt. Danke Vater, dass du mich auf so sanfte Art zurechtweist. Danke!

Tag 581 + 582 – 3. Mose 22

Wer was von den Opfersachen essen darf und wer nicht

1  Gott redete mal wieder mit Mose. Er sagt zu ihm:

2  „Mose? Sag mal Aaron und seinen Söhnen, dass sie Respekt haben sollen, wenn sie mit den besonderen Geschenken zu tun haben, die mir die Israeliten geben! Sonst werde ich von denen in den Dreck gezogen. Ich bin Gott!

3  Wenn irgendwann mal einer von euch auf die Idee kommt, sich diesen besonderen Geschenken zu nähern, der dann aber dabei verdreckt und ,unrein‘ ist, dann fliegt er sofort raus. Ich will den nicht mehr sehen, für immer. Ich bin Gott!

4  Keiner aus der Familie von Aaron darf bei dem Essen mitmachen, wo die ganz besonderen Geschenke verspachtelt werden, wenn er dabei noch dreckig, also ,unrein‘ ist. Damit meine ich jetzt auch, wenn der zum Beispiel diese ansteckende Hautkrankheit ‚Aussatz‘ hat. Aber auch, wenn der einen ekligen Ausfluss hat oder etwas berührt hat, was durch einen Toten verdreckt wurde, oder wenn er auch nur irgendwie im Schlaf Sperma abgespritzt hat, gilt das.

5  Falls er Kakerlaken oder anderes Ungeziefer angefasst hat oder einen Menschen, der irgendwie verdreckt und ,unrein‘ ist,

6–7  dann ist er selbst auch verdreckt, er ist ,unrein‘. Dieser Zustand geht bis abends. So lange darf er nichts von den besonderen Sachen essen, die für das Opferding bestimmt sind. Wenn es dunkel geworden ist, soll er mal anständig duschen. Und dann ist er wieder sauber, er ist rein und darf auch von den besonderen Geschenken was essen. Er muss sich ja auch von irgendwas ernähren.

8  Keiner aus der Familie von Aaron darf Fleisch essen, das von Tieren kommt, die irgendwo tot auf der Straße rumliegen. Das macht ihn dreckig, er wird dann ,unrein‘. Nicht vergessen, ich bin Gott!

9  Die Priester sollen die Sachen durchziehen, die ich gesagt habe. Sie sollen da drauf aufpassen, dass sie keinen Mist bauen und dann irgendwie sterben, weil sie die ganz besonderen Sachen essen, obwohl sie innerlich total verdreckt sind. Ich bin Gott. Ich habe die Leute, die Priester werden sollen, extra für den Job ausgesucht.

10–11  Nur wer zu der Familie von einem Priester gehört, darf von den besonderen Opfersachen was essen. Ein Angestellter, der von einem Priester fest angestellt wurde und bei ihm wohnt, darf auch davon was essen und auch dessen Kinder. Aber keiner, der nur vorübergehend bei ihm lebt und arbeitet.

12  Wenn jetzt die Tochter von einem Priester einen Mann heiratet, der selbst kein Priester ist, dann darf sie von diesen besonderen Opfersachen nichts mehr essen.

13  Falls nun ihr Mann irgendwann tot ist oder sie von dem Typen rausgeschmissen wurde und es aus der Ehe keine Kinder gibt und sie dann wieder zu Hause bei ihrem Vater einzieht, dann darf sie die Sachen wieder essen, die ihr Vater als Priester auch essen darf. Aber nur wer wirklich zu einer Priesterfamilie gehört, darf davon essen.

14  Nun kann es passieren, dass einer aus Versehen was davon isst. Dann muss er es dem Priester ersetzen und noch 20 Prozent drauflegen.

15  Die Priester müssen dafür sorgen, dass die besonderen Geschenke nicht von jedem Pups gegessen werden. Und sie müssen so gegessen werden, wie Gott es gesagt hat, sonst werden sie dreckig.

16  Sonst bekommen die Israeliten ein Problem, sie werden schuldig. Ich bin Gott, und diese Geschenke sind etwas ganz Besonderes, weil sie für mich sind, sie sind heilig.“

Was für Tiere taugen zum Opfern und was für welche nicht?

17  Gott redete dann mal wieder mit Mose.

18  „Mose? Sag mal Aaron und seinen Söhnen, aber auch allen anderen Israeliten Folgendes: ,Das gilt für jeden, der bei euch lebt, egal ob er ein Ausländer ist oder aus euren Familien stammt. Wenn er sein Opferritual durchziehen will, weil er etwas versprochen hat oder einfach so, freiwillig, und er es als Abfackelopfer machen will,

19  dann muss das Tier bestimmte Eigenschaften mitbringen. Es muss gesund und auch sonst voll in Ordnung sein. Außerdem soll es männlich, und entweder ein Schaf, eine Ziege oder ein Rind sein.

20  Ihr dürft keine Tiere opfern, die irgendeine Behinderung haben, denn die würde ich nicht akzeptieren.

21  Wenn jemand so ein Dankopfer für mich durchziehen will, um irgendein Versprechen zu erfüllen oder einfach nur so, und er nimmt dabei ein Rind, ein Schaf oder eine Ziege, dann akzeptiere ich das nur, wenn das Tier keine Behinderung hat.

22  Ein Tier, das keine Augen hat oder verkrüppelt ist, das nur drei Beine hat oder eine fiese Entzündung oder Krankheiten an der Haut, will ich nicht haben. So was darf gar nicht als ein Opfer auf meinen Altar kommen.

23  Man kann so ein Tier mit krummen Beinen als so ein freiwilliges Opfer an mich schenken, das ist okay. Aber als ein Opfer, mit dem man ein Versprechen erfüllt, akzeptier ich es nicht.

24  Auch Tiere, denen man die Hoden abgeschnitten hat, will ich nicht haben. Das Abschneiden von Hoden bei Tieren finde ich generell total beknackt, so was soll es bei euch nicht geben.

25  Aber auch von jemand anderem, der von außen kommt, sollt ihr so ein Tier gar nicht erst kaufen, um es mir zu schenken. Wenn ihr solche Tiere opfert, könnt ihr mich nicht wirklich beeindrucken.‘“

26  Dann sagte Gott noch was zu Mose:

27  „Wenn eine Kuh oder ein Schaf oder eine Ziege bei euch Babys kriegen, dann muss das Baby die ersten sieben Tage bei seinem Muttertier bleiben. Erst ab dem achten Tag dürft ihr es mir schenken, vorher will ich das nicht haben.

28  Ihr dürft auch nicht das Muttertier am gleichen Tag töten wie das Babytier.

29  Wenn ihr für Gott ein Opferritual durchzieht, um euch bei ihm zu bedanken, dann macht es auch so, dass es von ihm akzeptiert wird.

30  Alles sollte noch an dem Tag aufgegessen werden, wo es geschlachtet worden ist. Es sollten keine Reste am nächsten Morgen davon übrig bleiben. Ich bin Gott!

31  Ihr sollt Respekt vor meinen Gesetzen haben! Tut das, was dort gesagt wird. Ich bin Gott!

32  Verarscht mich nicht und macht auch keine dummen Sprüche über mich. Alle Leute, die zu den Israeliten gehören, müssen mich als ihren krassen, ganz besonderen Gott respektieren! Ich bin Gott, und ich habe euch extra ausgesucht, ihr seid meine Leute!

33  Ich habe euch aus Ägypten rausgeholt, weil ich euer Gott sein will. Ich bin Gott und sonst niemand!“

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Jahwe sagte zu Mose:
„Sag Aaron und seinen Söhnen, dass sie achtsam mit den heiligen Opfergaben der Israeliten umgehen, damit sie meinen heiligen Namen nicht entweihen. Ich bin Jahwe!
Sag zu ihnen: Wenn jemand von euch oder euren Nachkommen sich im Zustand der Unreinheit diesen heiligen Gaben nähert, die Israeliten mir weihen, muss diese Person beseitigt und aus meiner Gegenwart weggeschafft werden. Ich bin Jahwe! …“
(3Mo 22:1-3)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum gab es so viele besondere Richtlinien für die Priester? Die Israeliten wussten höchstwahrscheinlich recht genau über die Priester in Ägypten Bescheid. Die ägyptischenm Priester waren in erster Linie an Politik interessiert. Sie betrachteten die Religion als eine Möglichkeit, Macht zu erlangen. Deshalb standen die Israeliten der Errichtung einer neuen Priesterschaft vermutlich argwöhnisch gegenüber. Aber Gott wollte, dass seine Priester ihm und dem Volk dienten. Ihre Pflichten waren religiös – den Menschen zu helfen, näher zu Gott zu kommen und ihn anzubeten. Sie konnten ihre Stellung nicht zur Vergrößerung ihrer Macht benutzen, weil sie kein Land besaßen (die Leviten waren der einzige israelitische Stamm, der kein Land besaß. Sie wurden von den anderen Stämmen mitversorgt) und von niemanden Geld annehmen durften. All diese Richtlinien beruhigten das Volk und halfen die Priestern, ihre Aufgaben zu erfüllen.
— Mir schießt gerade durch den Kopf: Wie viele Christen haben wir in unserer Regierung? Die CDU hat ja dieses „C“ in ihren Namen. Aber dienen sie ausschließlich dem Volk? Spielt nicht das „Machthaben“ die größere Rolle? Sind sie unbestechlich? Ich denke da an die ganze Lobby-Politik, neuestes Kind Philipp Amthor. Oder überhaupt diese ganzen Beraterverträge? Was hat das mit Christsein zu tun?
Christsein bedeutet doch vielmehr, in die Fußstapfen Jesu zu treten. Jesus war kein Politiker. Jesus wollte auch nicht gegen die Römer kämpfen. Er wollte keine Macht. Er hatte einen klaren Auftrag seines Vaters, die verlorenen Menschen zu retten, die Sünden aller auf sich zu nehmen, damit die Menschen wieder eine Verbindung mit Gott aufnehmen durften. Nix mit Machtkampf, nix mit Wahlen und ewig langen Debatten. Das war nicht sein Job. Ob die Christen in unserer Regierung manchmal daran denken? Oder vielleicht gar nicht wissen, weil ja heute jeder sich „Christ“ nennen darf, der nach der Geburt drei Tropfen Wasser auf den Kopf bekommen hat. Ich richte nicht, weil genau das nun wiederum nicht mein Job ist, es ist Gott der Vater, der dies tun wird. Zu 100%. Under ist gerecht. Immer. Und genau das beruhigt mich, macht mich gelassen, ruhig und vertrauensvoll. Vater, ich bin dir so dankbar dafür, dass du mir genau dafür die Augen geöffnet hast. DANKE.


Tag 579 + 580 – 3. Mose 21

Wie Priester leben sollen

1 Gott hatte dann noch ne Nachricht für die Priesterfamilie vom Aaron, die er durch Mose ausrichten ließ: „Hört zu, Leute, keiner von euch Priestern darf sich dadurch verdrecken, dass er eine Leiche anfasst!

2 Eine Ausnahme sind eure nahen Verwandten, wenn die gestorben sind, die dürft ihr anfassen. Also die Mutter, den Vater, den Bruder oder die Kinder.

3 Man kann auch zu der Gruppe noch die Schwester zählen, falls sie noch nicht geheiratet hat und noch mit ihrem Bruder in der gleichen Bude wohnte.

4 Ihr dürft aber die Leiche von eurer Schwester nicht anfassen, wenn die schon verheiratet war.

5 Wenn einer aus der Familie gestorben ist, darf sich der Priester deswegen nicht gleich die Haare abrasieren, den Bart kürzen oder sich was in die Haut ritzen. Das machen nur die okkulten Trottel.

6 Ein Priester soll so drauf sein, dass er ganz radikal für mich lebt. Er soll für meine Sache da sein und sie respektieren. Priester verbrennen Sachen auf dem Opfertisch, dem Altar, für mich, was ja sozusagen mein Essen ist, darum müssen sie einen großen Bogen um alles machen, was ätzend ist und ,unrein‘.

7 Sie dürfen auch keine Hure heiraten und auch keine Frau, die nicht mehr Jungfrau ist. Ich will auch nicht, dass sie sich eine Frau nehmen, die schon mal verheiratet war. Priester gehören Gott, radikal.

8 Priester sollen bei euch die Stellung haben, dass jeder weiß: Den hab ich mir extra ausgesucht, weil er für mich die Opfersachen macht. Ich bin Gott, und ich bin anders. Ich hab euch extra ausgesucht, ihr gehört alleine mir.

9 Wenn die Tochter von einem Priester auf die schiefe Bahn kommt und auf dem Strich landet, zieht sie ihren Vater mit in den Dreck. Darum muss sie sterben, sie soll verbrannt werden.

10 Der Oberpriester darf bei einer Trauerfeier seine Haare nicht offen tragen oder seine Klamotten öffentlich zerfetzen. Er ist für mich in diesen Job eingesetzt worden und mit den dafür angesagten Priesterklamotten ausgestattet worden.

11 Er darf auch nicht einen Totenbesuch abstatten, dadurch wird er dreckig, er wird ,unrein‘. Das gilt auch, wenn der Tote seine Mutter oder sein Vater ist.

12 Solange in seinem Haus ein toter Mensch irgendwo rumliegt, darf er es nicht betreten. Er soll dann im besonderen Zelt bleiben. Wenn der jetzt nach Hause gehen würde und sich mit dem Toten verdreckt, würde er das besondere Zelt besudeln, weil er ja mit dem besonderen Öl aus dem besonderen Zelt zum Oberpriester gemacht wurde. Ich bin der Chef, ich bin Gott!

13 Er darf auch nur eine Frau heiraten, die vorher noch keinen Sex hatte.

14 Sie sollte auch keine Witwe sein, nicht schon vorher mit jemand anderes verheiratet und auch keine Hure sein. Er muss eine Frau aus dem eigenen Volk heiraten.

15 Sonst würde es passieren, dass seine Kinder nicht okay wären, sie sind dann auch ,unrein‘. Ich bin Gott, und ich habe ihn extra für diesen Job ausgesucht.“

16–17 Gott hatte Aaron noch mehr durch Mose zu sagen: „Wenn einer aus deiner Familie krank ist, dann darf er nicht zum Altar kommen, um für mich ein Opferritual durchzuziehen. Dieses Gesetz ist wichtig und gilt für immer.

18 Zugelassen für den Opferjob werden nur Leute, die keine Behinderung haben.

19 Auch Leute mit nur einem Arm oder Bein dürfen den nicht machen.

20 Oder Leute mit einem Buckel oder Sehfehler, oder Liliputaner, oder Leute, die die Krätze haben oder andere Hautkrankheiten, und auch keiner, der mal ordentlich einen auf die Eier bekommen hat und die jetzt kaputt sind.

21 Keiner von den Nachkommen vom Priester Aaron darf, wenn er irgend so einen Schaden hat, so ein Opferding auf dem Tisch für mich verbrennen.

22 Er darf aber von den Sachen essen, die man für mich geopfert hat. Von den besonderen und auch von den ganz krass besonderen Sachen darf er alles spachteln, wenn er will.

23 Aber weil er irgendwie krank ist, darf der nicht zum Vorhang in dem besonders krassen Bereich gehen, und er darf auch nicht zu nahe an den Altar ran. Er würde sonst das besondere Zelt und die ganzen Sachen, die da drin stehen, zu etwas Stinknormalem machen. Aber ich bin der Gott, der sie zu etwas ganz Besonderem macht.“

24 Mose erzählte Aaron und seinen Söhnen diese neue Order und dann auch allen Israeliten.

(Volxbibel)

Mein Schlüsselvers für heute

Gib Aaron Folgendes weiter: Sollte einer deiner künftigen Nachkommen mit einem Gebrechen behaftet sein, darf er nicht zum Altar kommen, um die Speise seines Gottes zu opfern.
(3Mo 21:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Benachteiligte Gott behinderte Menschen, als er sagte, sie dürfen keine Opfer darbringen? Genauso wie Gott anordnete, dass nur fehlerfreie Tiere geopfert wurden, forderte er, dass behinderte Priester keine Opfer bringen durften. Das war nicht als Beleidigung gemeint, es hatte vielmehr damit zu tun, dass der Priester so weit wie möglich dem vollkommenen Gott , dem er diente, ähnlich sein musste. Natürlich wurde eine solche Vollkommenheit vor dem Kommen von Jesus Christus nicht erreicht. Als Leviten wurden die behinderten Priester geschützt und mit Nahrungsmitteln aus den Opfern versorgt. Sie waren nicht im Stich gelassen, sondern verrichteten viele andere wichtige Dienste innerhalb der Stiftshütte.
Man mag das doch ein bisschen ungerecht empfinden, wir als Menschen mit unserem beschränktem Verstand. Gerade in der heutigen Zeit, wo Inklusion ganz, ganz groß geschrieben wird. Aber ich denke es ist auch das, was uns Menschen so unzufrieden macht, sich nicht in ein großes Ganzes einfügen zu können und an dem Platz, den Gott uns zugewiesen hat, glücklich zu sein, diesen Platz auszufüllen und nicht ständig zu hadern und unbedingt das Gleiche zu wollen, wie sein Nachbar. Vater, dessen Kind unbedingt das Auto des Vaters fahren möchte, wird dies nicht zulassen, weil das Kind es einfach nicht kann, nicht abschätzen, nicht die Gefahren erkennt. Mein Vater im Himmel tut das Gleiche, die Dinge, die nicht gut für mich sind, lässt er nicht zu. Tue ich es trotzdem, um meinen Willen durchzusetzen, weil ich ja genau das möchte, was alle anderen haben und können, dann geht das in die Hose. Mein Denken. Mein Glauben. Mein Zufriedensein. Danke, Vater, dass du da bist und die Regeln in deinem Buch hast aufschrieben lassen. Du bist der Schöpfer, der Souverän dieser Welt und weißt am Besten, wie wir Menschen funktionieren und was gut für uns ist. Bitte, Vater, zeig mir meinen Platz in diesem Leben, den ich ausfüllen kann und der nach deinem Plan ist.
Amen.