Tag 211 – Jesaja 1:18-31

18 Gott sagt weiter: „Okay, wir sollten mal eine kleine Gerichtsverhandlung abhalten. Wenn an euren Händen Blut klebt, wenn ihr so viel Mist gebaut habt, dass ihr am ganzen Körper rot und damit dreckig seid, dann soll alles wieder total sauber und weiß werden, so weiß wie Schnee. Wenn ihr so rot wie Tomatenketchup seid, dann sollt ihr wieder so weiß werden wie Schnee.

19 Es geht nur dadrum, dass ihr das tut, was ich von euch möchte. Wenn ihr dazu bereit seid, dann kommt alles wieder in Ordnung, und ihr könnt euch wieder von den leckeren Sachen ernähren, die in diesem Land wachsen.

20 Wenn ihr da aber keinen Bock drauf habt und voll den Aufstand macht, dann werdet ihr alle sterben. Diese Ansage kommt direkt von Gott, dem Chef!“

Die ganze Stadt Jerusalem ist gegen Gott

21 Jerusalem, wie konnte das passieren, dass du zu so einer billigen Nutte abgewrackt bist? Du warst doch mal eine so nette Stadt! Alles, was bei dir passierte, war in Ordnung, und viele korrekte Leute wohnten bei dir. Aber jetzt ist alles voller Terroristen und Mörder!

22 Was bei dir früher sauber ablief, ist jetzt versifft. Wo man früher Schmuck eingekauft hat, gibt es jetzt Drogen. Früher warst du wie ein edler Wein, jetzt bist du wie eine abgestandene billige Cola.

23 Dein Bürgermeister gehört zur Mafia, die Menschen in der Regierung werden bestochen und sind alle nur scharf auf irgendwelche Werbegeschenke. Sie kümmern sich nicht mehr um die Leute von der Straße, und wenn eine alleinstehende Mutter bei ihnen im Büro anklopft, schmeißen sie die raus.

24 Aber jetzt sagt der Chef, der Gott über dieses Universum, mal ein paar Takte zu euch: „Passt auf! Ich hab so einen Hals! Ich werde euch jetzt mal richtig in den Hintern treten und meinem Zorn freien Lauf lassen. Denn ihr seid jetzt meine Gegner geworden, und an meinen Feinden räche ich mich.

25 Aus euch mach ich Hackfleisch, oder noch besser, ich werde euch unter Druck setzen, damit das Gute am Ende übrig bleibt. Ihr werdet gefiltert, wie man Wasser filtert, damit ihr sauber seid und der ganze Dreck bei euch verschwindet.

26 Ich werde dafür sorgen, dass es wieder ein paar gute Richtertypen und Chefs bei euch gibt, die für Ordnung sorgen, so wie das früher mal bei euch war. Wenn das vorbei ist, wird man Jerusalem wieder solche Spitznamen geben wie ‚korrekte Stadt‘ oder ‚treue Stadt‘.

27 Wenn die Leute, die dort wohnen, wieder korrekt leben, wenn man dort wieder mit mir, eurem Gott, gemeinsam alles durchzieht, dann wird es Jerusalem, der Stadt Zion, gutgehen.

28 Die Leute, die dort Scheiße gebaut haben, die mir den Stinkefinger gezeigt haben, werden alle plattgemacht. Wer nicht mehr mit mir lebt, wird sterben.

29 Es wird ihnen oberpeinlich sein, dass sie diese Zauberbäume so supertoll fanden. Sie werden rot im Gesicht und anfangen zu schwitzen, weil sie so blöd waren, sich auf diese beknackten Gartengötter einzulassen.

30 Dann werdet ihr wie ein vergammelter Blumenstrauß dastehen, dessen Blüten schon matschig sind. Oder ihr seid wie ein alter Fußballplatz, der ewig kein Wasser mehr gesehen hat und schon ganz vertrocknet ist und braune Stellen hat.

31 Die Menschen, die was draufhaben, werden wie ein Karton voll explosiver Munition sein. Und das, was sie dann tun, ist wie ein Feuerzeug. Wenn beides zusammenkommt, macht es ‚bum‘, und das Ganze fliegt in die Luft. Keiner kann das aufhalten.“

  1. Mein Schlüsselvers für heute
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umgesetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers für heute

Darum spricht Jahwe, der Herr,  der allmächtige Gott,  der Starke Israels:  „Wehe euch!  Ich werde mir Genugtuung verschaffen! /Ja, ich werde euch eure Feindschaft vergelten! 
(Jes 1:24)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Tja, da stecke ich nun beim ersten Propheten. Ich mag die prophetischen Bücher nicht. Mein Kopf ist nicht in der Lage, sie zu verstehen. Da aber die Bibel auch für die Dümmsten geschrieben ist. Nehme ich die Texte so wie sie sind und warte drauf, dass Gott mir einen Vers zeigt, der wichtig für mich. Wichtig für mein alltägliches Leben und nicht den Vers im großen Kontext zur ganzen Bibel.
Ist bei mir so und ich denke, für Gott ist das auch in Ordnung so.

Und heute finde ich diesen Vers so tröstlich, weil ich mich darauf verlassen kann, dass Gott zu seiner Zeit Rache üben wird an denen, die hier auf der Erde Unheil stiften, die die Schöpfung kaputt machen, die Beziehungen vergiften. Ich muss nicht darauf vertrauen, das irdische Gerichte gerecht bestrafen. Das können sie sowieso nicht. Zum einen, weil sie niemals alle Umstände kennen werden und zum anderen können sie nur beurteilen, ob derjenige gegen geltendes Recht verstoßen hat oder nicht. Und Gesetze kann man ändern. Und so finde ich es total tröstlich, dass es einen Gott gibt, bei dem ich weiß, dass nichts unter den Tisch fällt oder aber auch, der erkennt, dass diese Person zu tiefst bereut und vergeben wird. Sososo tröstlich!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir dafür, dass du mir heute wieder gesagt hast: Bleib ganz ruhig, jeder wird am Ende der Tage gerecht beurteilt. Auch die schlimmsten Verbrecher. Du kümmerst dich drum. Ich muss mich an niemanden rächen. Dieses Vertrauen zu haben , macht mich so ruhig und dafür danke ich dir.
Der gestrige Tag lief so gar nicht, wie ich ihn mir gedacht hatte. Ich habe zwar am Vormittag viel von den liegengebliebenen Arbeiten schaffen können, aber T. ist am Nachmittag nicht gekommen. Sie hat abgesagt, ihr geht es zu schlecht. Kannst du nicht ihr Herz für dich öffnen? Dass es sie nicht so dermaßen nach unten zieht, wenn sie sich von Menschen enttäuscht fühlt? Dabei hat V. nicht mal wirklich etwas Dummes gemacht, sondern die beiden haben sich nur nicht vorher genau abgestimmt. Jeder hatte andere Vorstellungen. Und dann knallt es. Können die beiden nicht wieder sich aussöhnen? Kannst du da nicht etwas machen? Ich weiß, es wäre viel einfacher, wenn sie dich suchen würde….
Danke aber auch, dass du D. und C. bei der Terrasse geholfen hast, dass alles gut geworden ist. D. ist jetzt sososo gut drauf. Ich bin dir so dankbar, dass du ihr das geschenkt hast, sie hat so gelitten. Bitte, bitte kümmere dich auch bei der neuen Dienststelle um sie und setze sie bitte genau an den Platz, der gut und richtig für sie ist. Bitte.
Gestern Nachmittag hab ich dann ein bisschen mit spielen vertan. Ja, ich weiß, es war ein bisschen zuviel, ich hätte auch die Zeit wirklich sinnvoller verbringen können. Aber ich mag dieses Wörtersuchen. Hilf mir doch bitte, dass ich das richtige Maß behalten kann und ich nicht vor lauter Ehrgeiz, ins nächste Level zu kommen, wichtige Dinge vernachlässige.
Heute Nachmittag will ich mir die Steuer vornehmen. Ich schiebe sie schon so lange vor mir her. Und heute soll es nun endlich und wirklich mal sein. Bitte, bitte Vater hilf mir dabei, alles richtig zu machen, du weißt, worum es geht. Alles soll so sein, dass dir die Ehre gegeben wird. Nur das ist wichtig. Nur das.
Und so lege ich jetzt wieder dieses Gebet dir vor die Füße und bitte dich, sei heute den ganzen Tag bei mir, bei D,. T., den Jungs, J., Chr. und A. Beschütze und behüte uns.
Amen

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Tag 210 – Jesaja 1:1-17

Gott warnt seine Leute

1 Jetzt kommen einige Sachen, die der Prophetentyp Jesaja direkt von Gott hatte. Jesaja ist der Sohn vom Amoz. Gott hat ihm einiges über das Land Juda und die Hauptstadt Jerusalem erzählt. Diese Nachrichten, die von Gott bei ihm reinkamen, hörte er in der Zeit, als Usija, Jotam, Ahas und Hiskija nacheinander als Präsidenten von Juda an der Macht waren.

2 Das hier war das Erste, was Jesaja gesagt hat: Alle mal herhören! Das gilt jetzt für alles und für jeden! Gott sagt Folgendes: „Die Israeliten waren wie Kinder für mich. Denen hab ich immer genug zu essen organisiert. Und hab sie erzogen, bis sie erwachsen waren. Aber jetzt haben sie plötzlich keinen Bock mehr auf mich!

3 Jeder Hund weiß, wer sein Herrchen ist und von wem er sein Chappi bekommt, aber Israel hat das nicht gecheckt. Meine Leute kapieren es einfach nicht.

4 Ihr müsst jetzt extremst aufpassen! Ihr habt es laufend total überzogen, ihr baut ständig Mist. Ihr könnt anscheinend nicht anders, als in einer Tour nur Blödsinn zu machen. Ihr seid alle total kaputt! Ihr seid von mir weggelaufen, habt mich, den ganz besonderen Gott von Israel, einfach links liegenlassen.

5 Wohin soll ich euch noch schlagen? Was braucht ihr noch, damit ihr endlich aufhört, in der Scheiße zu sitzen und euch da auch noch wohl zu fühlen? Ich mein, ihr habt doch schon im ganzen Gesicht blaue Flecken und habt dazu noch heftige Depressionen bekommen!

6 Von der Augenbraue bis zum großen Zeh, überall habt ihr schon Schusswunden, offene Stellen und Eiterpickel. Die sind noch nicht mal ausgedrückt, da ist auch keine Schminke und auch keine Penatencreme drauf.

7 Euer Land ist komplett kaputt, und eure Städte sind verbrannt. Vor euren Augen haben irgendwelche Heinis eure Felder abgeerntet und leben jetzt davon. Bei euch ist alles komplett zerstört worden. Es sieht aus, als wäre bei euch im Ort eine Riesen-Demo gewesen und irgendwelche fremden Leute hätten alles platt getreten.

8 Das Einzige, was noch steht, ist die Stadt Jerusalem, die man auch die ,Tochter von Zion‘ nennt. Sie steht da wie ein alter überdachter Garagenstellplatz auf einem Hügel, wie eine Holzhütte in einem Kartoffelfeld, wie eine Stadt, die ringsum von ihren Feinden belagert wird.“

9 Wenn Gott, der Chef über alles, nicht so nett gewesen wäre und einen kleinen Rest übrig gelassen hätte, dann wären unsere Stadt und wir jetzt genauso platt wie die Städte Sodom und Gomorra. Die haben totalen Mist gebaut und wurden deshalb von Gott zerstört.

Ein Gottesdienst, der es nicht bringt

10 Ihr Leute aus Jerusalem, die ihr so drauf seid wie die Typen in Sodom und Gomorra damals. Hört mal, was Gott euch zu sagen hat:

11 „Leute, was sollen eigentlich diese ganzen Opfersessions von euch noch? Was bringt das? Ich kann diese ganzen verbrannten Schafe echt nicht mehr riechen! Noch eins von diesen Fettstücken von einer Kuh, und ich muss kotzen! Das ganze Blut von den Stieren, Lämmern und jungen männlichen Ziegen, ich hab da keinen Bock mehr drauf!

12 Wenn ihr zu meinem Haus kommt, dann zertrampelt ihr nur die schönen Vorgärten und Anlagen. Wer hat das bitte schön von euch verlangt?

13 Hört auf mit diesen dummen Essensopfern, und wenn ich noch eine Räucherkerze rieche, krieg ich einen Anfall! Eure ganzen religiösen Feiern, Neumond, Sonntag und wie sie alle heißen, kann ich echt nicht ausstehen!

14 Ich hasse eure Neumondfeste! Die gehen mir voll auf die Nerven, und ich bin total angekotzt, weil ich das die ganze Zeit ertragen muss.

15 Wenn ihr anfangt zu beten, dann stelle ich auf Durchzug. Ihr braucht nur eure Hände zu falten, dann bin ich schon weg. Und wenn ihr mich den ganzen Tag nur volllabert, ich höre euch einfach nicht zu. Warum? Weil eure Hände voll Blut sind, ihr habt alle Dreck am Stecken.

16 Geht mal anständig duschen! Macht euch innerlich sauber! Hört auf damit, die ganze Zeit Scheiße zu bauen! Ich will nicht länger dabei zusehen, wie ihr die ganze Zeit miese Dinger dreht.

17 Fangt damit an, gute Sachen zu tun. Sorgt dafür, dass Sachen wieder in Ordnung kommen. Lebt korrekt! Tretet den Menschen, die andere Leute fertigmachen, mal gegen das Schienbein. Sorgt dafür, dass Hartz-IV-Empfängern und Leuten von der Straße geholfen wird und dass die auch korrekt behandelt werden.“

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Lernt Gutes zu tun und fragt nach dem, was richtig ist! …
(Jes 1:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Nun beginne ich also mit dem Buch Jesaja. So richtig bin ich nicht glücklich, über das Hin- und Herhopsen vom Alten zum Neuen Testament und zurück. Lieber wäre es mir gewesen, die Bibel vorn anzufangen und hinten zu beenden. Aber bei meinem Tempo habe ich die Bibel in etwas 7 Jahren durch. Und erst nach etwa 4-5 Jahren beim Neuen Testament anzukommen … das finde ich auch doof. Also nun weiter mit der Hopserei zu Jesja.
Das Erste, was Gott Jesaja seinem Volk zu sagen hat, ist pure Anklage. Aus der heiligen Nation, die er gewollt hatte, ist nüscht geworden. Es herrschen ähnliche Zustände wie in Sodom und Gomorra. Die ganzen Gottesdienste, das ganze Opfern haben für Gott keinen Wert mehr, er will seine Augen und Ohren verschließen. Und dann die Ansage: „Lernt Gutes tun, fragt nach dem Recht“

Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn ich heute Nachrichten höre, wenn ich mich heute in dieser Welt umschaue, dann ist es nicht viel anders heute. Man hat das Gefühl, die Welt ist aus den Fugen geraten, ganz gleich, welchen Bereich man nimmt. Ich mag jetzt nicht alles aufzählen, das macht unglaublich depressiv, aber es gibt ein Licht am Horizont, unser Gott. In der Bibel steht, dass in der Endzeit alles schlimmer und schlimmer wird. Dass die Menschen nicht wirklich kapieren, wer Gott ist und was er möchte. Irgendwann wird Jesus wieder kommen und aufräumen. Das ist meine Hoffnung, meine große Hoffnung, denn so wie die Dinge da draußen laufen, ist es oft unerträglich. Was dem Einzelnen bleibt, ist, an der Stelle, an die Gott ihn gesetzt hat „Gutes zu tun“ und gucken, ob es noch Menschen gibt, die für die Botschaft Gottes offen ist. Klingt alles sehr deprimierend. Ist es auch. Aber Jesus wird kommen, das ist gesetzt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, es macht mich so unendlich traurig, was sich die Menschen so gegenseitig antun. Warum können sie nicht lernen, gut miteinander umzugehen und deine Schöpfung zu erhalten? Ja, ich weiß, die Theorie kenne ich, ich weiß auch, dass alles genauso kommt, wie es in deinem Wort steht. Ich hoffe nur bald.
Heute bin ich extra früh aufgestanden, weil ich es einfach gestern meine Aufgaben nicht geschafft habe. Das neue Handy … es hatte nicht erkannt, wenn jemand anruft und der AB ist gleich angesprungen. Jetzt geht es, aber ich habe den ganzen Nachmittag herumgebastelt. So ein Zeitfresser! Ich sehne mich nach einfachen Dingen mit klarer Struktur, dass wird in mir immer deutlicher. Und trotzdem schaffe ich es nicht, meine Tage zu vereinfachen. Bitte, Vater, hilf mir doch dabei, ich habe das Gefühl, überrollt zu werden. Zeige mir bitte den Zipfel, wo ich beginnen kann. Bitte!
Und dann, Vater, mache ich mir wieder große Sorgen um T. Sie hat wieder große Probleme mit sich, sie hat das Gefühl, alle wollen nur Schlechtes für sie. Alles empfindet sie als Angriff. Gestern die Sache mit Mimi. V. möchte ihr das Katzenstreu nicht bezahlen. Klingt lächerlich, aber für sie ist das schon wieder der Absturz. Ich kann sie nicht auffangen, ihr nur sagen, dass ich das Katzenstreu bezahle, wenn sie wieder welches brauche. Ja, ich weiß, ich bin da sehr großzügig mit dem Geld, was du mir zur Verfügung gibst. Soll ich es für Katzenstreu ausgeben? Ich mache es einfach. Ich will nicht, dass T. in den Suizid schleudert. Wegen Katzenstreu …
Gefreut habe ich mich über D. Sie macht erstaunliche Fortschritte, tagelang habe ich das Gefühl, sie hat es geschafft und ist wieder mit sich im Reinen, keinen Zweifel mehr. Nur noch manche Tage … A. scheint es schlecht zu gehen, er sucht ihre Nähe und versteht nicht, was er falsch macht. Bitte, schicke ihn doch ein paar Gedanken in diese Richtung. Sonst steuert auch er in die Katastrophe und liegt dann völlig auf der Nase. Aber vielleicht beabsichtigst du es ja auch, besser, lässt es zu, um ihn dann wieder aufbauen zu können in deinem Sinn.
Heute Nachmittag kommt T. und wir wollen alles besprechen, was gestern vorgefallen ist. Und ich hoffe, sie kann mir helfen, meinen Spiegel anzubringen. Ich bin schon gespannt wie das aussieht. Lass es bitte gelingen!
Tja, das war es dann schon. Achso, bitte lass heute Vormittag nicht das Telefon klingeln, ich brauch die Zeit, um hier wieder alles zu schaffen, alles, was gestern liegen geblieben ist wegen dem doofen Handy.
Und dies alles lege ich dir wieder vor die Füße, beschütze und bewahre mich … Ach, noch ein ganz großes Anliegen habe ich: Zu Beginn des nächsten Jahres ist eine Umstrukturierung bei D. geplant. Bitte setze sie an eine Stelle, die zu ihr passt, wo sie sich wohl fühlt und gut klar kommt. Sie hat Angst davor zu den jugendlichen Straftätern zu kommen. Nein, Angst hat sie nicht, aber es ist nicht das Gebiet, was sie gern möchte. Du, entscheidest, wo ihr Platz sein soll. Bitte suche einen aus, der sie ausfüllt und das leisten kann, was wichtig für dich ist.
Amen

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Tag 209 – Jesaja – eine Einleitung

Seine Weissagungen bilden das umfassendste prophetische Buch der Bibel. Er schreibt besonders ausführlich über den verheißenen Messias. Jesaja wird daher der „Evangelist“ unter den Propheten genannt.

Das Buch Jesaja besteht aus zwei großen Teilen (Kapitel 1-35 und 40-66), die durch einen geschichtlichen Teil (Kapitel 36-39) getrennt werden. Der erste Hauptteil enthält die äußere, der zweite die innere Geschichte des Volkes Gottes.

Der erste Abschnitt (1-35) enthält Weissagungen über die letzten Zeiten und Gottes Wegweisungen mit Juda, Israel (1-12) und den Nationen, zu denen Israel in Beziehung steht (13-27). Nach dem sechsmaligen Weheruf folgt die Beschreibung des Zustandes im Tausendjährigen Reich (28-35).

Der geschichtliche Abschnitt berichtet aus dem Leben von König Hiskia. Es geht um den Angriff der Assyrier gegen Juda und ihre Niederlage sowie um die Heilung Hiskias von einer Krankheit. Obwohl historisch, unterstreichen diese Kapitel die Weissagungen über Israels Feinde und die Rettung des Überrests.

Der zweite Hauptabschnitt (40-66) behandelt das Verhältnis des Volkes Gottes zum Messias (Christus) und endet mit der Beschreibung der Herrschaft von Christus im Tausendjährigen Reich. In den Kapiteln 40-48 wird die Rettung aus Babel und die Verurteilung der Götzen beschrieben und in den Kapiteln 49-57 die Leiden und die Herrlichkeit des Knechtes der HERRN. Die Kapitel 58-66 enthalten eine Zusammenfassung der Gedanken und Wege Gottes mit seinem irdischen Volk.

(Text: Tägliches Manna 2011)

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Tag 206 – Epheser 6:1-9

1 Allen Kindern kann ich nur sagen: Hört auf das, was eure Eltern euch sagen. Gott will das von euch.

2 „Du sollst deinem Vater und deiner Mutter mit Respekt begegnen.“ Das ist ein wichtiges Gesetz, und Gott gibt dazu auch gleich ein schönes Versprechen ab:

3 „Wenn du das tust, dann wird es dir gutgehen, und du wirst lange leben.“

4 Die Väter sollten bei der Erziehung darauf achten, immer fair zu sein und keinen ungerecht zu behandeln. Das gibt nur böses Blut. Sie sollen ihren Kindern lieber den Weg deutlich machen, den Gott mit ihnen gehen will.

5 Tut das, was die Chefs euch auftragen! Eure Einstellung ihnen gegenüber soll von Respekt geprägt sein. Befolgt ihre Anweisungen korrekt, genauso wie ihr die Anweisungen von Jesus befolgt.

6 Gebt alles auf der Arbeit, aber tut das nicht, um Menschen zu beeindrucken, sondern tut das als Arbeiter von Jesus, dem ihr radikal dienen wollt.

7 Nicht vergessen, Leute: Ihr arbeitet letztendlich nicht für Menschen, sondern immer für Gott.

8 Ihr werdet eine gerechte Bezahlung für das bekommen, was ihr getan habt, egal wie jetzt eurer Status in der Gesellschaft ist.

9 Das Gleiche gilt übrigens auch für die Chefs. Droht euren Untergebenen nicht ständig mit Strafen und so. Vergesst bitte nicht, dass ihr genau denselben Chef im Himmel sitzen habt wie sie. Und der hat auch keine Lieblingsmenschen.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit aller Ehrerbietung und Gewissenhaftigkeit. Dient ihnen mit aufrichtigem Herzen, als würdet ihr Christus dienen. 
(Eph 6:5)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Das mit dem Chef und dem Sklaven ist ja bei mir nur so ein theoretisches Ding, da ich nicht mehr arbeiten kann. Also in dem Sinne von Erwerbsarbeit. Ich bin also keins von beiden.
Aber das ist so ein Ding wie mit der Ehe, wenn beide sich dran halten, läuft es wie „geschnitten Brot“. Gott hat nun mal Ordnungen vorgegeben, ob man das gut findet oder nicht.Und ich fände es auch gar nicht schlecht, wenn man den Kindern beibringen würde, das es Autoritäten gibt, denen man sich unterordnen sollte. Zum Beispiel Lehrer. Oft werden die Lehrer auch von den Eltern angegriffen wegen Schulnoten, wegen Aufsicht, wegen Hausaufgaben, wegen weiß der Geier. Sie werden offen als blöd, unfähig, inkompetent betitelt – woher soll da bei den Kindern Respekt kommen. Es wird IMMER im Leben jemand geben, der über einem steht. Und wenn man ständig im Kampfmodus sich befindet ….. Nicht gut. …

Glauben ins Leben umgesetzt

Ja, ich gebe mir Mühe, mein Gegenüber zu respektieren, wer es auch immer sein mag, ganz gleich welcher Art und welche Stellung. Jeder sollte an der Stelle sein Bestes geben, wo er hingestellt wurde. Oh man, klingt das klugscheißerisch und so herrlich theoretisch. Die Praxis sieht leider anders aus, gerade hier in der Hauptstadt, es wird gemeckert, was das Zeug hält….

Mein Gebet für meinen Tag

Oh Vater, heute ist es ziemlich spät geworden mit meinem Start in den Tag. Ich hab ein neues Spiel entdeckt. „Wortstapel“ Es macht süchtig und ich konnte einfach nicht wieder aufhören. Und ich bin so anfällig für solche Sachen. Ich weiß es. Und verfalle diesen Spielen immer wieder. Nichts gegen dieses Spiel (außer der fürchterlichen Werbung), aber zu seiner Zeit und nicht gleich am Morgen, wenn ich dann nicht mehr raus komme. Selbst dich habe ich hintenan gestellt. Bitte, Vater, vergib es mir. Ich weiß, dass du an allererster Stelle stehen solltest, das du auch das Wichtigste bist und Priorität Nr. 1 hast. Trotzdem erwischt es mir immer wieder.
Heute habe ich keine Außentermine und kann alles langsam angehen. Ich habe dich gestern Abend noch so sehr gebeten, dich um dieses Einschreiben für D., zu kümmern. Bitte, Vater, lass es nichts Schlimmes sein, nichts, was D. die Beine wegziehen könnte. Sie ist doch gerade ein bisschen stabil geworden. Bitte Vater, kümmere dich um sie. Bitte!
Ich danke dir auch dafür, dass du gestern T. so gut mit den Katzen beschäftigt hast, es tut ihr so gut, sie ist beschäftigt und denkt dann nicht so sehr über ihre Wohnsituation nach. Könntest du das auch mittelfristig irgendwie klären? Sie schafft es nicht und es wäre so schlimm, wenn das ein Grund für einen Suizid werden würde. Sie leidet so sehr darunter. Bitte Vater, ich weiß, dass sie nicht wirklich etwas von dir wissen möchte und eher ihre verstorbene Oma anruft als dich. Vielleicht könntest du ihr das auch irgendwie verständlich machen, dass das gar nichts hilft? Ich versuche ja, ihr immer wieder mal zu sagen, was du in meinem Leben für eine Bedeutung hast und sie findet das ja auch sehr gut, aber den Schritt, dich zu suchen, den geht sie nicht. Könntest du sie vielleicht etwas ziehen?
Heute Nachmittag bekomme ich bestimmt mein neues Handy. Ja, ich weiß, mein altes funktioniert noch, aber der Akku macht einfach zu schnell schlapp. Ich muss es schon 2x am Tag an die Strippe hängen. Ja, ich weiß, das ist doch auch noch in Ordnung. Aber mich hat auch ehrlich die neue Kamera in diesem Handy gezogen. So ein Superding, dass ich keine große schwere Kamera immer mit dabei haben muss und trotzdem einigermaßen gute Fotos machen kann. Und ein leistungsfähiger Akku …. Du merkst schon, ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, wieder Elektronic-Schrott. Aber mir fällt ein, ich kann ja mein altes Handy an den Verkäufer senden. So werde ich es machen. Vielleicht wird es aufgehübscht und als „gebraucht“ weiterverkauft.
Nun ist es schon fast Mittag und ich will dich trotzdem bitten, mich für den Rest des Tages zu beschützen und zu behüten. Und ganz besonders, wirklich es liegt mir so sehr am Herzen, D. mit ihrem Einschreibebrief,. sie hat solche Angst davor, dass ihr der Hauskredit gekündigt werden könnte, weil A. aus dem Grundbuch nun heraus ist. Bitte Vater sei ganz dolle bei ihr. Bitte!
Amen

Tag 204+205 – Epheser 5:21-33

21 In euren Ehen soll es so laufen, dass jeder über den anderen das Sagen hat, und Christus soll über beide das Sagen haben.

22 Ich meine damit, dass sich die Ehefrauen ihren Männern so unterordnen sollen, als würden sie sich Christus unterordnen.

23 Der Mann soll der Chef in der Ehe sein, auf die Art, wie Jesus der Chef seiner Gemeinde ist. Und Jesus hat für seine Leute schließlich alles gegeben.

24 Genauso wie sich die Gemeinde unter Jesus stellt, sollten sich die Ehefrauen auch unter ihren Mann stellen.

25 Und allen Männern, die verheiratet sind, sag ich nur: Liebt eure Frauen so, wie Jesus die Gemeinde liebt. Er hat für die Gemeinde alles gegeben!

26 Er wollte, dass sie ganz zu ihm gehört, sauber gewaschen wie durch eine Dusche mit seinen Worten.

27 Sein Plan war, dass die Gemeinde wie seine geliebte Ehefrau sein sollte, so schön wie ein Topmodel, ohne Falten und Pickel oder so was, eben einwandfrei und gut.

28 Die Männer sind aber genau so gefragt, ihre Frauen zu lieben, so, wie sie sich selbst lieben. Die beiden sind zusammengeschweißt, nichts kann sie mehr auseinanderbringen. Wer seine Frau so liebt, zeigt damit, dass er sich selber auch liebt.

29 Keiner ist so blöd und hasst seinen eigenen Körper. Er passt auf ihn auf, und genauso passt Jesus auch auf seine Gemeinde auf und sorgt für sie.

30 Wir gehören alle total zu ihm. Wir sind miteinander verwachsen, so wie ein Arm zu seinem Körper gehört.

31 In den alten Schriften steht ja auch: „Darum wird ein Mann seine Eltern hinter sich lassen, er wird ausziehen und sich mit seiner Frau zusammentun. Beide werden dann zu einer Einheit.“

32 In diesem ganzen Eheding steckt für mich voll ein Geheimnis. Ich sehe da drin ein Bild für die Gemeinschaft zwischen Jesus und seinen Leuten.

33 Darum will ich hier noch mal festhalten: Jeder Ehemann soll seine Frau so lieben, wie er sich selber auch liebt. Und für die Ehefrau sollte das Ziel sein, Respekt vor ihrem Mann zu haben.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Ihr Männer, liebt eure Frauen …
(Eph 5:23)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Dieser Abschnitt der Bibel, ist ein Ding, den unsere moderne westliche Welt ablehnt. „Frauen sollen sich den Männern unterordnen!“ Heute akzeptiert das wohl der allergrößte Teil der Frauen nicht mehr. Aber ich für mich kann nur sagen, es steht in der Bibel, ganz gleich ob es mir gefällt. Es ist die Ordnung Gottes. Steht nichts da, dass Männer ihre Frauen tyrannisieren sollen, mit der Faust herrschen. Nein, es steht da, dass die Männer ihre Frauen lieben sollen, so wie Jesus die Gemeinde liebt. Überlegt man sich, wie Jesus die Leute geliebt hat, die mit ihm zogen … Also ich könnte mich ohne weiteres einem Jesus unterordnen. Wenn mich also ein Mann so liebt, wie Jesus es getan hat, dann habe ich auch keine Probleme, mich unterzuordnen. Punkt.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich habe vorhin etwas gelesen (von Li.Marie), was dir sich auch gut gefallen würde:

In the end people will judge you anyway. So don‘t live your life impressing others, live life to impress God. 🙏🏻 … So lets go and live this day only to impress God! I’m sure, it’ll change your whole week.

auf deutsch

Am Ende werden dich die Leute trotzdem beurteilen. Lebe also nicht dein Leben, um andere zu beeindrucken, sondern lebe das Leben, um Gott zu beeindrucken. 🙏🏻 … Also lass uns gehen und diesen Tag leben, nur um Gott zu beeindrucken! Ich bin sicher, es wird deine ganze Woche verändern.

Und genau das, möchte ich tun. Mein Motte für diese Woche.
Auch, wenn es mir nicht gut geht, auch wenn ich wieder in den Seilen hänge und eine schlaflose Nacht mit Durchfall hatte. Du weißt es und ich will nicht jammern. Ich will einfach machen.
Amen


Tag 201+202+203 – Epheser 5:1-20

1 Lebt am besten so, wie Gott es euch vorgemacht hat! Ihr seid seine Kinder, die er wie verrückt liebt.

2 Liebe soll euer Leben bestimmen, genauso wie das bei Jesus war. Er hat uns so sehr geliebt, dass er bereit war, sein Leben für uns zu geben. Und Gott hat das sehr gut gefallen.

3 Darum ist es doch irgendwie logisch, dass ihr euch solche Sachen wie ein derbes Partyleben ohne Grenzen oder ätzende Sexsachen echt nicht mehr geben könnt, oder? Das Gleiche gilt übrigens auch für Rumgeizen und so.

4 Was dann auch nicht mehr zu euch passt, ist dummes dreckiges Gelaber. Versucht es doch mal damit, Gott zu danken und ihm zu sagen, wie gut er ist!

5 Hey, eins muss euch echt klar sein: In Gottes Land hat keiner Platz, der nur auf Partyleben aus ist, der ständig feiern geht, ohne eine Grenze einzuhalten. Auch für Pornofans oder Geizkragen ist da nichts zu holen, denn das sind ja im Grunde Menschen, die irgendwelche Dinge zu ihrem Gott machen.

6 Passt bloß auf, dass ihr euch nicht von irgendeinem süßen Gelaber zu solchen Sachen verführen lasst. Gott hat auf bestimmte Sachen überhaupt keinen Bock, und jeder, der sie trotzdem tut, muss die Konsequenzen selber tragen.

7 Also macht einen großen Bogen um solche Leute, ja?!

8 Früher wart ihr noch ziemlich finster drauf, aber jetzt ist das doch anders! Jesus hat bei euch die Lampen auf hundert gedreht,

9 und dieses Licht, was jetzt in euch strahlt, lässt ehrliche Liebe, einen Sinn für Gerechtigkeit und eine Leidenschaft für die Wahrheit in euch wachsen.

10 Versucht doch mal herauszufinden, was Gott eine Freude machen würde!

11 Lasst euch nicht einen Zentimeter auf die dunkle Seite der Macht ein, lasst die Finger davon! Spielt auch nicht damit, sondern geht dagegen vor, bringt sie an die Öffentlichkeit.

12 Ich kriege einen roten Kopf, wenn ich nur daran denke, was Menschen so alles hinter verschlossenen Türen für Sachen bringen! Furchtbar, ich mag das hier gar nicht aussprechen!

13 Wenn Gott aber sein Licht da draufwirft, dann kommt alles irgendwann raus!

14 Wenn er solche Sachen aufdeckt, dann kann alles auch noch wieder gut werden. Es gibt da ja auch so ein Lied, wo der Text sagt: „Wach auf, penn nicht mehr so lange, komm von den Toten wieder zurück, dann wird Christus für dich wie ein Licht sein.“

15 Passt also ganz genau auf, was ihr so alles bringt im Leben. Checkt euch ständig ab. Ihr sollt nicht so draufkommen wie Menschen, die keine Ahnung von Gott haben. Ihr kennt und liebt ihn!

16 Nutzt alle Gelegenheiten, die euch Gott gibt, um ihm Freude zu machen, denn wir leben in einer ätzenden Zeit.

17 Seid nicht so verpeilt. Versucht zu begreifen, was Gott von euch möchte.

18 Hört auf, euch mit Alk breitzuhauen! Damit macht ihr nur euer Leben kaputt. Lasst euch lieber mit dem Heiligen Geist abfüllen.

19 Das geht los, wenn ihr anfangt, Gott mit Liedern und Gebeten danke zu sagen! Macht das mit Musik und macht das aus vollem Herzen.

20 Bedankt euch immer und für alles bei Gott und tut das im Namen von Jesus Christus.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Schlüsselvers des Abschnittes

Denn was von ihnen heimlich getan wird, davon auch nur zu reden ist schändlich.
(Eph 5:12)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Nichts mehr heimlich tun, offen leben! Das ist genau das, was ich so mag, was mir gut tut. Das hat jetzt nicht unbedingt mit dem Thema Lügen zu tun. Aber wenn ich nichts mehr verheimlichen mag, dann muss ich auch keine Angst haben, dass es irgendwann auffliegt. Das mag zwar für den Moment Nachteile haben, aber es ist soviel mehr wert, ein gutes und ruhiges Gewissen zu haben, sich nicht selbst immer für irgendetwas rechtfertigen zu müssen (ich habe dies oder jenes nicht gesagt oder angegeben, weil ich der Meinung bin, dass „die“ mich sowieso immer überfordern wollen, oder: ich hab sowieso schon so wenig Geld, da muss ich doch nicht auch noch … ) Nee, ehrlich und offen fährt unterm Strich besser. Gott mag diese Herumgetrickse nicht. Und … Gott sieht ja eh alles und nur darauf kommt es an!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, da hab ich mir mit dem Kuchen solch eine Mühe gemacht und trotzdem ist alles nicht sooo geworden, wie ich es gern hätte. Ich glaube es liegt daran, dass ICH es gern hätte, die Beste im Kuchenbacken sein zu wollen, weil ich ja eh nichts weiter kann, dann wenigstens auf diesem Gebiet. Und hast „Nee“ gesagt. Mach es nicht, damit du gut da stehst, sondern mach es für „MICH“. Wie komme ich aus dieser Nummer wieder raus? Ja, ich habe erkannt, ja, ich weiß es, aber der Gedanke, nun gar nichts mehr richtig gut zu können, ein „Nichts“ zu sein, knabbert ganz schön an mir. Da kommt der menschliche Egoismus durch. Aus Frust habe ich mich für nächste Woche zum Kuchenbacken nicht gemeldet. Bitte Vater, hilf mir, weitergehen zu können, hilf mir ein Leben mit dir zu führen und dich nicht als „Wünscheerfüller“ zu betrachten.Ja, gut, so schlimm ist es nun auch nicht mit mir. Aber das mit den Kuchenbacken knabbert … Bitte Vater zeige mir, was ich für DICH tun kann! Bitte!
Dafür bin ich mit einer superguten Predigt belohnt worden. Gepredigt hat der Inspektor des Gemeinschaftswerkes. Ich habe ja immer ein Brummeln im Bauch, wenn ich einen Kirchenfunktionär begegne. Aber diese Predigt war sehr gut. Thema: „Sorgen auf Jesus werfen!“ Nee, war wirklich gut.
Danke auch für M., der mich mit meinem großen Kuchenkasten von zu Hause abgeholt hat und ich dieses schwere Teil nicht die ganze Strecke tragen musste. Danke dafür!
Heute habe ich wieder einen schwierigen Start in den Tag, ich weiß nicht warum. Ich hoffe so sehr, dass ich mich mittags etwas hinlegen und zur Ruhe kommen kann. Alles piekt und sticht auf meiner Haut, ich bräuchte einen kurzen Mittagsschlaf, aber ich bin innerlich so aufgeputscht. Kannst du mir vielleicht dabei helfen?
Und nun möchte ich diesen Tag einfach starten, ich bitte dich, beschütze und behüte mich, mich und all die um mich herum, von denen ich denke, sie brauchen ganz besonders deinen Schutz, auch wenn sie nicht gläubig sind. Bitte ziehe du sie zu dir, denn das kannst nur du. Ich erzähle allen und jeden, was für ein wunderbarer Gott du bist, aber ich mag nicht militant auf sie einwirken, weil das eh nichts bringt.
Und so werfe ich nun das alles dir vor die Füße in Jesu Namen
Amen

Tag 200 – Epheser 4:25-32

25 Hört auf rumzulügen, erzählt euch die Wahrheit! Wir gehören doch zusammen zu einer Familie.

26 Wenn ihr schlecht drauf seid, passt auf, dass da nichts zwischen euch und Gott kommen kann. Versucht euch noch am gleichen Tag wieder mit den Leuten zu vertragen, mit denen ihr euch gestritten habt.

27 Gebt Satan auf keinen Fall irgendeine Möglichkeit, euch auseinanderzubringen.

28 Wenn einer von euch früher krumme Dinger gedreht hat, soll er jetzt damit aufhören. Er soll sich mal einen ordentlichen Job suchen, damit er mit dem Geld, das er verdient, Leuten helfen kann, die es nötig haben.

29 Hört auch auf, über andere Leute abzulästern! Wenn ihr was sagt, sollen andere damit etwas anfangen können. Es ist immer besser, Menschen zu ermutigen.

30 Ihr solltet auf keinen Fall den Geist von Gott traurig machen! Er ist eure Garantie, dass ihr irgendwann im Himmel landet.

31 Wenn ihr Leuten nicht vergeben könnt oder Angewohnheiten habt wie plötzliche Ausraster, Rumlästern, Wutanfälle, Aggressionen, Frust könnt ihr das alles getrost in die Tonne drücken.

32 Geht nett miteinander um, zeigt Mitgefühl und verzeiht euch gegenseitig, wenn ihr euch mal verletzt habt. Hat Jesus ja auch gemacht!

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Versündigt euch nicht, wenn ihr zornig werdet! Die Sonne darf über eurem Zorn nicht untergehen! 
(Eph 4:26)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Warum ist es häufig so, dass man Bibelverse liest und sich dabei denkt: das müsste der oder jener unbedingt mal lesen, dann würde er/sie vielleicht mal einsehen, dass es falsch ist und Gott das gar nicht lustig findet?

Und genau das geht mir bei diesen Vers so. Was hat J. für Wütausbrüche gehabt, wie sehr verletzend er war, was für ein Choleriker, der bei jeden winzigen Ding sogleich durch die Decke ging und mit übelsten Sprüchen explodiert ist. Warum liest er in der Bibel nur: „Der Mann ist das Haupt, die Frau seine Gehilfin?“ Und warum nicht diesen auch diesen?

Und warum stößt mir das heute noch auf und warum mache ich mir nicht andere Gedanken zu dem Bibelabschnitt wie Vers 23:  „Ihr dagegen werdet im Geist und im Denken erneuert“? Warum mache ich mir darüber keine Gedanken, wie ich meinen Geist und mein Denken erneuern kann?“

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir, dass es mir heute morgen soweit ganz gut geht, dass ich die Nacht gut geschlafen habe, in Ruhe meinen Kaffee trinken konnte und Frühstück essen. Ich danke dir das das Schweinchen gesund und munter ist, dass es wieder aufgehört hat zu regnen, dass ich gestern Abend es noch geschafft habe, den Kuchen für die Gemeinde zu backen und die 40 kleinen Muffins. Ein Pensum, was schon ganz ordentlich ist. Nun muss ich nur noch die Muffin mit Glasur überziehen. Und bitte Vater, ich hoffe so sehr und wünsche mir, dass alles insgesamt schmeckt. Gerade diese Kaugummi-Muffins, die ich noch nie gemacht habe. Da das Kuchenbacken das Einzige ist, was ich für die Gemeinde tun kann, bitte Vater, lass es einfach gelingen, sonst stehen die anderen da und haben keinen Kuchen. Bitte!
Da ich ja gestern für mich beschlossen habe, hier nicht mehr so sehr viele Texte zu zitieren, bin ich total entspannt heute und ohne Druck im Kopf, wann ich das alles noch schreiben „soll“. Allein für heute wären es 5(!) Dinger gewesen. Was habe ich mir bloß für einen Druck aufgebaut? Ich danke dir, dass du die Notbremse gezogen hast und ich mich nun viel besser auf dein wirkliches Wort konzentrieren kann und nicht mehr darauf, was sonstwer über den entsprechenden Bibelabschnitt denkt. Danke!
Und so gehe ich heute ruhig und gelassen in den Tag. Ach, kannst du dich bitte um T. kümmern? In ihrem Haus sind sie und ihre Nachbarin inzwischen die einzigen Deutschen im Haus, alles andere sind Flüchtlinge und es kommt zu ganz vielen Problemen im Umgang miteinander. Könntest du ihr eventuell zeigen, wie sie am besten damit umgeht und wenn sie es nicht schafft, ihr eine andere Wohnung organisieren? Morgen kommt wieder ihre Betreuerin, bitte schenke ihr ganz viele kluge und weise Worte, dass T. geholfen wird. Sie ist so unglücklich über ihre derzeitige Wohnsituation. Bitte, bitte hilf ihr, sonst verliere ich sie am Suizid. Bitte behüte sie davor!
Beschütze und behüte auch mich, D., A., T., J., Chr. und die Jungs. Und natürlich auch K., und F., die derzeit mit den Jungs in England unterwegs sind. Ich finde es so toll, vielleicht können sie auch ihr Schulenglisch etwas anwenden und sehen den Sinn besser, dass es nicht schlecht ist, wenn man eine andere Sprache kann.
Und das alles trage ich vor dich und lege es dir vor die Füße im Namen Jesu
Amen

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Tag 199 – Epheser 4:17-24

17 Ich will euch noch mal ganz klarmachen, dass ihr nichts mehr mit dem Lifestyle der Menschen zu tun haben sollt, die keinen Bock auf Gott haben! Die sind total schräge drauf.

18 Sie leben in Dunkelheit, ihre Gedanken sind finster. Sie haben keine Ahnung von dem Leben mit Gott, weil sie sich für ihn zugemacht haben.

19 Ihr Gewissen ist völlig abgestumpft, darum lassen sie sich total gehen, in jeder Hinsicht. Sie geiern förmlich danach, Mist zu bauen. Um diese Gier in sich zu befriedigen, tun sie alles.

20 Durch Jesus habt ihr aber gelernt, dass es auch anders geht.

21 Was Jesus wirklich möchte, habt ihr doch gehört und verstanden, oder?

22 Ihr sollt euch von den Sachen, die ihr früher gemacht habt, komplett verabschieden. Die ätzenden Dinge, die euch früher kaputt machen wollten, mit denen habt ihr nichts mehr zu kriegen!

23 Gott will euch durch seinen Geist vollkommen anders draufbringen.

24 Ihr sollt euch einen komplett neuen Style zulegen. Dieser neue Style ist von Gott selber designt worden. Er ist gerecht und etwas ganz Besonderes, er ist eben heilig.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Tages

Ich muss euch nun Folgendes sagen und ermahne euch im Auftrag des Herrn: Ihr dürft nicht mehr so leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen. Ihr Leben und Denken ist von Nichtigkeiten bestimmt.
(Eph 4:17) 

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Den ganzen Morgen denke ich schon darüber nach, dass ich irgendetwas anders machen muss, dass es nicht sooo läuft, wie ich jetzt so die Tage verbringe. Und ich grüble darüber nach, was ich ändern könnte. Und dann … wow dieser Bibelvers. In meiner Bibel (Elberfelder) ist der Abschnitt so überschrieben. „Mahnung zu gottgefälligen Leben“. Das isses!
Ich verbringe jeden Tag Stunden mit diesen Blog. Aber die meiste Zeit davon ist das Suchen und Schreiben von Texten, die zwar Gedanken über die Bibel enthalten, aber dadurch dass es seit dem Epheserbrief derart zugenommen hat, dass es in meinem Kopf alles nur noch darum dreht, wie ich die vielen Texte schnell genug hierher kriege. Und das, liebe Leute, dass hat nix mit gottgefälligen Leben mehr zu tun! Also weg damit! Vielleicht ab und an mal etwas, wenn es mir „zufällig“ unter die Finger gerät, aber nicht mehr in diesem Umfang. Das hat nichts mehr mit dem „täglichen Manna“ zu tun!
Also drei Schritte zurück!

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, ich danke dir wieder einmal, dass du mir eine prompte Antwort zu dem gegeben hast, was seit einigen Stunden in meinem Kopf herumschwirrt. Ich werde also diesen Blog so umstrukturieren, dass wirklich DEIN Wort die Oberhand behält und was es mit mir macht und nicht, was 1000 andere Leute darüber denken. Dinge, die mich wirklich beeindrucken werden auch weiter Platz hier finden. Man bin ich froh jetzt. Danke.
Und so starte ich ein bisschen erleichtert in den Tag und merke, wie sehr ich mich selbst unter Druck gesetzt habe, alles, was andere zu diesen Versen meinen und denken hier zu zitieren. Nö. Mach ich nicht mehr.
Vielen, vielen Dank Vater!
Und wieder übergebe ich dir diesen Tag, leichter als sonst. Am Nachmittag kommt T. und am Abend will ich noch den Kuchen für die Gemeinde morgen backen. Auch da hatte ich mich mehr und mehr unter Druck gesetzt. Immer sollte es der perfekte Kuchen werden. Nö, muss es nicht. Einfach Kuchen.
Bitte lass alles gelingen, sei bei uns allen, beschütze und behüte uns, halte Kummer und Schmerz von mir fern.
Ach, gestern habe ich noch herumgejammert, dass ich keine Gaben hätte und ich nicht wirklich zu gebrauchen wäre. Im ERF habe ich „zufällig“ einen Beitrag gehört, der mir auch diesen Kummer genommen hat! Ich brauche einfach nur das zu machen, was ich kann. Kein bisschen mehr. Das reicht für dich! danke, dass du mich daran erinnert hast. Ich liebe es, wenn du so mit mir sprichst. Danke!
Lass es einen guten Tag werden!
Amen

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Tag 198 – Epheser 4:7-16

7 Jeder von uns wurde von Jesus mit einem neuen Leben beschenkt. Das wird auch in besonderen Begabungen sichtbar, die er an uns ausgeteilt hat.

8 Darum steht übrigens auch in den alten Schriften, ich zitiere: „Er ist in den Himmel zurückgekommen, er hatte ein paar Gefangene dabei, die sich gegen Gott gestellt hatten, und den Menschen hat er Geschenke gemacht.“

9 Wenn da steht: „Er ist in den Himmel zurückgekommen“, muss das ja bedeuten, dass er vorher hier bei uns auf der Erde war.

10 Der zu uns runtergekommen ist, ist derselbe, der auch wieder zu Gott zurückkehren konnte. Und jetzt steht er über allem.

11 Einigen hat er die Begabung gegeben, Gemeinden zu starten (das sind die Apostel), von anderen wollte er lieber, dass sie Worte, die direkt von Gott kommen, an andere weitergeben (Propheten). Es gibt wiederum Leute, die haben die Begabung, Nichtchristen von Gott zu erzählen (Evangelisten). Dann gibt es da auch Leute, die sollten Pastoren sein, Seminare geben und Vorträge halten (Hirten und Lehrer).

12 Sie alle sollen die Christen für ihre Aufgabe fit machen, damit die Gemeinschaft der Leute, die mit Jesus leben, auch stark wird.

13 Auf diese Art und Weise werden wir auf der Basis unseres Glaubens immer mehr zusammenwachsen. Wir werden so auch Jesus immer besser verstehen. Unser Ziel sollte sein, starke kompetente Christen zu werden, die in seiner Gemeinschaft leben, damit wir so voll und ganz mit ihm durchstarten können und Christus in uns und der ganzen Gemeinde Gestalt gewinnt.

14 Dann sind wir auch keine Babychristen mehr, die sich ständig von irgendwelchen Leuten bequatschen lassen oder durch geschickte Täuschungsmanöver, die sich ein paar linke Menschen ausgedacht haben, reingelegt werden können.

15 Lass uns am besten immer bei der Wahrheit bleiben und uns durch die Liebe immer mehr an Jesus orientieren. Er ist ja schließlich der Kopf von unserer Gemeinschaft.

16 Durch ihn wird auch alles zusammengehalten. Jeder Teil erfüllt seine besondere Aufgabe, damit der ganze Körper überhaupt funktioniert. So bleibt er gesund und stärkt sich auch selbst, weil er von Liebe zusammengehalten wird.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

„Er stieg hinauf in den Himmel, … und den Menschen Gaben gegeben.“
Eph 4:8

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Ich habe keine Gaben, ich kann nichts wirklich gut. Wo sind sie?
Ich kann tatsächlich nichts, womit ich Gott wirklich dienen könnte.
Wann immer auch es von gescheiten Christen behauptet wird, JEDER hat irgendwelche Gaben und ich antworte: „Ich nicht“, bekomme ich den Satz: „Doch, doch, jeder“. Frag ich dann bitte nach, welche Gabe er denn meinte, die ich habe, kommt mein Gegenüber absolut ins Rudern und weiß auch nichts.
Soviel dazu.

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, heute sagst du mir in deinem Wort, dass du jeden mit Gaben bestückt hast. Wo sind meine? Wo hast du sie in mir versteckt? Bitte, wenn du es mir heute so sagst, dann sag mir bitte auch HEUTE, welche Gabe ich denn habe, womit ich dir und anderen dienen kann. Ich werde heute den ganzen Tag darauf warten. Ich möchte doch dienen und möchte auch etwas können, damit ich es tun kann. Ich möchte mir nicht einreden, dass ich dir doch diene, indem ich meine Wohnung putze. Das ist Quatsch. Egal, ob bei mir Staub liegt oder nicht, damit verherrliche ich dich doch nicht. Du merkst schon, ich hänge wieder in der „ich-bin-nichts-wert-Schlaufe“ fest. Bitte Vater, sag es mir. Bitte.
Sonst starte ich müde in den Tag, mit wenig Kraft. Ich versuche jetzt irgendwie noch das Beste draus zu machen und nicht stundenlang auf dem Sofa zu hängen.
Ja, es wäre gut, wenn du mir sagst, was ich für dich hier auf der Erde noch tun könnte….
Und sonst läuft es rundherum um mich. D. geht es gut, A. weiß ich nicht, T. bekommt wieder Antibiotika, die Jungs fahren morgen nach England (mit der Fähre und nicht mit dem Flugzeug.) Mimi geht es auch gut. Und vielleicht schaffe ich es ja emotional, J. für seine Karte zu danken und von mir zu erzählen… Mal sehen. Am Besten ich rede gar nicht wirklich weiter, du merkst ja, wie toll ich drauf bin, nachdem ich gelesen habe, dass jeder Gaben von dir bekommen hat. Hast du mich übersehen? Wie so viele mich einfach „übersehen“?
Und nun lege ich dir dieses depressive Gebet vor die Füße und hilf mir bitte, aus diesem Start noch etwas für dich wachsen zu lassen. Beschütze und behüte mich und nimm mir bitte diese Wertlosigkeit. Bitte sei auch bei all den anderen und auch bei Chr. Er hat sich nicht bei mir gemeldet, nachdem ich das Buch bei ihm gekauft habe. Vielleicht mag er nicht. Sicherlich brauch er meine Hilfe auch nicht. Oh man, Vater, hilf du mir bitte aus diesen trüben Start.
Amen

Tag 197 – Epheser 4:1-6

1 Eine Sache ist mir noch superwichtig: Lebt euer Leben so, wie es sich für jemanden gehört, der von Gott extra ausgesucht wurde. Das sag ich jetzt als jemand, der für Jesus im Knast sitzt.

2 Geht liebevoll mit den andern um und gebt niemanden so mal eben auf. Helft den anderen, ohne was dafür zurückbekommen zu wollen!

3 Die Kraft, die von Gott kommt, hat euch zusammengeschweißt. Achtet darauf, dass das so bleibt, indem ihr untereinander Frieden haltet.

4 Gott möchte, dass wir alle zusammenhalten, so als ob wir nur ein einziger Mensch wären. Und in diesem Menschen wirkt eine einzige Kraft, nämlich sein Geist, genau wie wir zusammen auch nur eine einzige Hoffnung haben.

5 Es geht nur um einen Meister, einen Glauben, eine Taufe,

6 um den einen Vater, der alles im Blick hat, der in allem lebt und der in jedem von uns ist.

  1. Mein Schlüsselvers des Abschnittes
  2. Meine Erkenntnis des TagesMEIN Pünktchen
  3. Glauben ins Leben umsetzt
  4. Mein Gebet für meinen Tag

Mein Schlüsselvers des Abschnittes

Ihr seid ja ein Leib; in euch lebt der eine Geist; und ihr habt die eine Hoffnung bei eurer Berufung bekommen.
(Eph 4:4)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen

Paulus ruft in diesen Versen zur Einheit der Christen auf. Ein Leib, ein Geist, eine Hoffnung … Es geht wohl auch darum, die Einheit der Gläubigen sichtbar darzustellen und nicht der Außenwirkung ewiger Zickerei.
Aber ist es so 2000 Jahre nach dem Erscheinen dieses Briefes?
Gibt es bei aller Individualität der Einzelnen diese Einheit? Wird sie von anderen wahrgenommen? Ich meine jetzt nicht zu Kirchentagen, Kongressen oder ähnlichem. Nein, ich glaube nicht. Selbst in unserer sicheren westlichen Welt, wo jeder seine Religion hach so offen ausüben darf, kommt einem Befremdung entgegen, wenn ich sage, ich bin Christin. Okay, vielleicht mag das gerade mal noch gehen, aber wenn man von sich sagt, mein glaubt uneingeschränkt an die Bibel, dass sie das Wort Gottes ist, kommt Stirnenrunzeln. Ja, Satan tut auch heute noch gut sein Werk. Was heißt „noch“? Ich habe das Gefühl, dass er merkt oder weiß, er hat nicht mehr wirklich ewig lange Zeit. Dann ist aus die Maus.

Glauben ins Leben umgesetzt

Warum sollte es heute mit der Aufforderung zur Einheit anders sein als damals zu Petrus‘ Zeiten? Die Menschen haben sich nicht geändert. Ich glaube als Einzel-Mensch kann nicht wirklich etwas daran ändern, dass die Einheit als solches da ist und nach außen sichtbar. Ich bin nur ein winziges Puzzleteilchen. Und als solches kann ich nach meinem Platz im Bild suchen, finden und mich gut einpassen, dass es ein großes schönes Bild gibt …

Mein Gebet für meinen Tag

Vater, gestern war kein guter Tag. Am Nachmittag zuvor hat mir meine Ärztin erzählt, dass sie zum Jahresende ihre Praxis aufgibt und in Rente geht. Es war der absolute Schock für mich. Ja, ich wusste, dass sie irgendwann aufhört, aber doch nicht JETZT. Ein Jahr nachdem mein Rheumatologe verstorben ist und ich immer noch keinen neuen habe. Ich habe mich so sehr verlassen gefühlt, wohin soll ich denn nun gehen, wenn es mir schlecht geht? Ja, es gibt soviele Ärzte, auch bestimmt gute, aber für meine Grunderkrankung eben nicht. Die Ärztin hat ihre Praxis dem anderen Arzt in ihrer Gemeinschaftspraxis übergeben und dieser hat wohl auch einen neuen eingestellt. Aber nicht mal die Schwester kennt ihn. Es war der absolute Hammer für mich und ich habe gestern den ganzen Tag damit verbracht, zu trauern. Ich kann so gar nichts daran ändern, dass sie aufhört, aber ich kann dir das Problem sagen. Ich kann dich bitten und anflehen, dass du einen Arzt für mich findest, der gut zu mir passt und sich mit meiner Krankheit gut auskennt. Bitte Vater, finde jemand für mich. Du hast es zugelassen, dass beide Ärzte in einem so kurzen Abstand für mich nicht mehr da sein können, bitte Vater kümmere dich um Ersatz! Ich flehe dich an und übergebe dir hiermit dieses ganze Problem, ich kann es nicht lösen, du aber kannst es. Du hast in deinem Wort gesagt, dass alles, was passiert, mir zum Guten dienen wird. ich weiß zwar nicht, was jetzt hier das Gute sein soll, aber du weißt es! Ich vertraue dir und verlass mich auf dich!
Amen

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