Tag 480 + 481 + 482 – Jakobus 5

Wie Gott die Menschen sieht, die viel Kohle haben

1 Jetzt noch mal ein Wörtchen zu den Leuten, die viel Kohle haben. Ihr werdet noch voll abheulen über die üblen Sachen, die ihr erleben werdet!

2 Euer ganzes Geld könnt ihr in die Tonne kloppen, eure Klamotten werden irgendwann vergammeln.

3 Das ganze Gold, die Aktien und die Sparbücher werden mal verrottet sein, Leute. Der Haufen, der dann übrig bleibt, wird als Beweisstück gegen euch verwendet werden. Die ganzen Reichtümer werden euch auffressen, so wie die Maden eure Leiche fressen. Ihr habt euch nur um euren Profit gesorgt, obwohl ihr wusstet, dass es bald zu Ende geht mit dieser Welt.

4 Gott hat den Protest gehört und die Anklagen der Leute, die ihr betrogen habt. Die Arbeiter, denen ihr nicht den korrekten Lohn ausbezahlt habt, die Angestellten, die ihr unter Tarif bezahlt habt ─ Gott hat sie gehört.

5 Ihr habt fett gelebt, euch alles gegeben, was es so gibt, euch voll gefressen am Luxus. Ihr habt euch gemästet für den Tag, an dem es zum Schlachten geht.

6 Dabei habt ihr die Leute verfolgen lassen, die für Gott okay waren, und die konnten sich noch nicht mal dagegen wehren.

Zieht durch mit Gott!

7 Liebe Geschwister, lasst euch nicht schlecht draufbringen und zieht das mit Gott so lange durch, bis er wiederkommt. Das ist doch beim Bauern auch so, wenn er Sachen gesät hat. Er muss erst mal Geduld haben und den Regen abwarten, bis die Frucht endlich wächst.

8 Genauso müsst ihr auch Geduld haben, ja? Ermutigt euch gegenseitig! Es dauert bestimmt nicht mehr lange, dann kommt Jesus wieder!

9 Zieht euch mit eurer Ungeduld nicht gegenseitig runter, liebe Geschwister! Sonst werdet ihr auch bei dem letzten Gericht schlecht aussehen. Gott, der da der Richter sein wird, steht schon in den Startlöchern.

10 Ihr könnt euch als Vorbild die Propheten reinziehen. Die haben, obwohl es ihnen voll dreckig ging, auch mit Gott durchgezogen und für ihn gesprochen.

11 Diese Menschen waren wirklich gut, da kann man ein Lied von singen! Sie hatten echt Geduld. Ihr habt ja auch bestimmt vom Hiob gehört, mit irre viel Geduld hat er die ätzenden Sachen ertragen, durch die er durchmusste! Aber Gott hat ihm ein Happy End geschenkt, weil er ihn so sehr geliebt hat.

12 Ach ja, mir ist auch noch wichtig, dass ihr euch auf keinen Fall in leere Versprechungen verstrickt, ja? Schwört nichts, auch nicht mit Garantieleistung, nach dem Motto: „Ich schwöre aber auf den Himmel.“ Wenn ihr zu etwas „ja“ sagt, dann muss man sich auch darauf verlassen können. Und wenn ihr „nein“ sagt, dann müsst ihr auch ein „Nein“ meinen. Ansonsten wird Gott euch garantiert dafür verurteilen.

Wie man für kranke Menschen betet

13 Geht’s bei euch jemandem so richtig schlecht? Dann soll er mit Gott drüber reden! Ist jemand bei euch gut drauf? Dann soll er Lieder zu Gott singen!

14 Ist jemand bei euch krank? Dann soll er mal die Gemeindeleiter anrufen. Die sollen dann für ihn beten und ihn mit etwas Öl eincremen, als Zeichen dafür, dass sie Gott um Hilfe bitten.

15 Wenn sie im festen Vertrauen Gott darum bitten, dass er gesund wird, dann wird Gott ihn auch heilen können. Der Kranke kann sich wieder aufrichten, und falls er Mist gebaut hat und Gott das sagt, kann der ihm das dann auch verzeihen.

16 Darum ist es eine gute Idee, wenn ihr auch vor den anderen euren Mist bekennt, damit ihr gesund werdet. Gebete von jemandem, der sein Leben mit Gott in Ordnung gebracht hat, haben eine große Auswirkung.

17 Denken wir mal an Elija. Der war auch nur ein Mensch mit allen seinen Schwächen. Trotzdem hat es drei Jahre und sechs Monate lang nicht geregnet, nur weil er ein Gebet gesprochen hatte! Heftig!

18 Und dann hat er noch mal gebetet, und es fing an zu schütten! Alles wurde grün, und viele Früchte fingen an zu wachsen.

Ihr müsst euch um die Verirrten kümmern

19 Ihr Lieben, wenn sich da einer von euch glaubensmäßig verirrt und von den Sachen wegkommt, die ich euch erzählt habe, und jemand schafft es, ihn wieder zurückzuholen,20 dann soll dieser eins wissen: Er hat gerade einen Menschen vor dem sicheren Tod gerettet! Gott hat ihm seine Schuld vergeben. Also, Gottes Segen, euer Jakobus!

Mein Schlüsselvers für heute

Ärgert euch nicht übereinander, liebe Geschwister. Ihr wollt doch nicht gerichtet werden. Seht, der Richter steht schon vor der Tür!
(Jak 5:9)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glaube ins Leben umgesetzt

Wenn etwas schief geht, neigen wir dazu, zu murren und anderen die Schuld für unsere Schwierigkeiten zu geben. Das ist leichter als unsere eigene Verantwortung zuzugeben, aber es kann zerstörerische Auswirkungen haben und Sünde sein. Die Beziehung kann leiden, der andere kann zu unrecht verurteilt werden und/oder kann bei sich selbst Wut/Zorn auslösen. Und nicht zuletzt findet es Gott nicht gut, mit anderen so umzugehen. Bevor wir andere Menschen wegen ihrer Schwäche zu verurteilen, denken wir bitte daran, dass Jesus als Richter kommen wird, um jeden von uns zu beurteilen. Jeden. Er wird es uns nicht durchgehen lassen, andere schlecht zu behandeln.
Und ich denke, dass bezieht sich jetzt nicht nur auf das Verhältnis unter Christen, sondern auch auf alle anderen Beziehungen.
Ich denke, jeder von uns hat jeden Tag irgendetwas, was irgendwie nicht 100% geklappt hat und jemand anderes einen Fehler gemacht hat. Statt zu murren ist es doch viel schöner und leichter ist es zu sagen: „Macht nichts, hätte mir auch passieren können“. Es trägt ganz viel zum inneren Frieden bei …. und Gott freut sich auch drüber. Bestimmt.
Bitte, Vater, gib mir ein solch vergebenes Herz. Wie schnell bin auch ich dabei, andere für ihre Fehler und Schwächen zu kritisieren. Am schlimmsten ist es, wenn andere damit anfangen und ich in das gleiche Horn blase. Da kommt noch Tratscherei dazu. Bitte, lieber Vater, lass es nicht zu, dass solche Gedanken in mir aufkommen, gib mir diesen inneren Frieden, der mit Leichtigkeit darüber hinwegsehen kann. Danke, dass du da bist, auf mich aufpasst und mir jeden Tag ein Stückchen von deiner Weisheit in deinem Wort sagst. DANKE!


Tag 478 + 479 – Jakobus 4

Gott lieben oder die Sachen aus der Welt

1 Leute, warum streitet ihr euch eigentlich ständig? Was ist da für ein Kampf bei euch am Start? Kann es sein, dass ihr eure Gefühle und Leidenschaften einfach nicht im Griff habt und dass ihr euch deswegen so gehen lasst?

2 Ihr wollt immer alles haben und bekommt aber nichts. Ihr seid voll neidisch auf die anderen, und wenn eure Gedanken töten könnten, dann gäbe es bestimmt schon ein paar Leichen bei euch. Streiten ist ja anscheinend normal, ihr bekämpft euch gegenseitig. Das bringt euch alles nichts, ihr müsst mal damit anfangen, richtig zu beten.

3 Wenn ihr Gott um Sachen bittet, dann geht es euch immer nur darum, dass euer Ego befriedigt wird und dass ihr selber gut dasteht. Deswegen hört Gott auch nicht auf euch.

4 Was ist los mit euch? Warum betrügt ihr Gott so? Habt ihr nicht kapiert, dass man sich entscheiden muss? Entweder du bist ein Freund von Gott oder du bist ein Freund der Leute, die ohne Gott leben. Wenn du bei diesen Freunden total beliebt sein möchtest, dann bist du automatisch ein Feind von Gott.

5 Oder meint ihr vielleicht, dass total egal ist, was in den alten Schriften steht? Da steht: „Gottes Geist will uns ganz alleine haben, er ist eifersüchtig. Gott hat seinen Geist in uns wohnen lassen.“

6 Gott hat Spaß daran, uns fett zu beschenken. Darum sagt er dort: „Auf die Menschen, die eingebildet und stolz sind, hat Gott keinen Bock, und er stellt sich ihnen entgegen. Aber auf die Leute, die sich anderen unterordnen und sich selbst nicht so wichtig nehmen, auf die steht er total.“

7 Macht Gott zur hundertprozentigen Nummer 1 in eurem Leben und tut, was er sagt. Und den Teufel könnt ihr dissen, dann wird er verschwinden.

8 Sucht Gott mit allem, was ihr habt! Geht zu ihm, kommt ihm nahe! Dann wird er auch zu euch kommen. Wascht den Dreck von euren Händen! Und wascht eure Gedanken und eure Seele, haltet euer Innerstes sauber, bringt euer Leben in Ordnung! Damit meine ich vor allem die Leute, die sich nicht wirklich entscheiden können.

9 Ihr solltet richtig spüren, wie dreckig es euch geht. Anstatt zu lachen, könnt ihr echt weinen, anstatt eine Party zu veranstalten, könntet ihr erschrocken und traurig sein.

10 Unterwerft euch Gott, macht euch klar, wie winzig ihr für ihn seid. Dann wird er euch aufheben und euch ganz groß machen!

11 Ihr Lieben, hört auf damit, über andere abzulästern. Wenn jemand etwas Schlechtes über einen anderen sagt oder ihn verurteilt, macht er das Gesetz schlecht, das Gott aufgestellt hat. Statt das Gesetz zu befolgen, spielt er sich als Richter über das Gesetz auf.

12 Das kann aber nur einer, nämlich Gott! Er hat die Gesetze gemacht und ist gleichzeitig der Richter, der sie auch durchzieht. Nur er kann freisprechen oder verurteilen. Wie bist du denn drauf, dass du glaubst, ein Urteil über den Menschen neben dir fällen zu können?

Warnung davor, zu cool zu sein

13 Hier ist eine Ansage für alle, die so was sagen wie: „Nächste Woche fang ich einen neuen Job in einer anderen Stadt an. Da will ich ein Jahr bleiben und jede Menge Kohle scheffeln.“

14 Habt ihr denn nur einen blassen Schimmer davon, was morgen alles passieren wird? Was geht denn mit eurem Leben wirklich ab? Ein Leben ist im Grunde doch nur wie der Qualm einer Kippe. Man kann ihn noch kurz sehen, und dann ist er auch schon für immer verschwunden.

15 Darum ist es eine gute Einstellung, wenn man sich sagt: „Wenn Gott will, werde ich leben und dann werde ich auch dieses und jenes tun können!“

16 Jetzt macht mal nicht so den Lauten und überschätzt euch nicht die ganze Zeit! Sich selbst zu überschätzen ist einfach total schlecht.17 Wenn aber jemand weiß, was er Gutes tun kann, und es nicht macht, dann steht das zwischen ihm und Gott. Das ist Sünde.

Mein Schlüsselvers für heute

Nun zu euch, die ihr sagt: „Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt ziehen. Wir werden ein Jahr dortbleiben, Geschäfte machen und Geld verdienen.“
(Jakobus 4:13)

Meine Erkenntnis des Tages; MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Es ist gut, Pläne zu machen, aber diese Pläne werden uns enttäuschen, wenn wir Gott dabei ausklammern. Es hat keinen Sinn, Pläne zu machen, als würde Gott nicht existieren, den die Zukunft liegt in seinen Händen. Was würden wir in 10 Jahren gern tun? In einem Jahr? Morgen? Was tue ich, wenn Gott eingreift und meine Pläne ändert? Planen wir voraus, aber müssen wir Gott mit ins Boot nehmen. Lassen wir uns (ich mich) führen!
Aber manchmal ist es schon schwierig. Fragt man Gott, und keine Antwort kommt. (Oder wir nehmen sie nicht wahr) macht man doch seinen eigenen Stiefel. Bitte, Vater, zeige mir immer den Weg, den ich gehen soll. Mach mich so sensibel, dass ich deinen Willen für mein Leben wahrnehmen kann. Wenn du zu mir flüsterst in dieser lauten Welt, möchte ich dich hören können. Bitte Vater, hilf mir dabei! Verschließe Türen, die ich nicht öffnen soll. Und dort, wo der richtige Weg ist, mach bitte diese Türen ganz weit auf, dass ich es sehen kann. Manchmal sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und so führe mich auch heute durch den Tag, dass ich auch gut mit dem Wetter klar komme, plane alle gut und ich will alles annehmen, weil ich dann weiß, es kommt von dir.
Amen.


Tag 474 + 475 – Jakobus 2:14-26

Glaube an Gott muss Auswirkungen haben

14 Leute, was bringt es denn, wenn jemand sagt, er vertraut Gott, aber es hat überhaupt keine Auswirkung auf sein Leben?

15 Zum Beispiel ist da jemand bei euch in der Gemeinde, der keine Kohle für anständige Klamotten und ein Mittagessen hat.

16 Und dann kommt einer von euch bei ihm an und sagt: „Ist bei dir alles okay? Hoffentlich hast du genug zu essen und was zum Anziehen!“ Sowas zu fragen ist doch total unnötig, wenn er ihm nicht auch etwas anbietet, was ihm wirklich helfen könnte.

17 Genauso unnötig ist eine noch so vertrauensvolle Beziehung zu Gott, wenn sie keine Auswirkung auf dein Leben hat. Denn dann ist die Beziehung schon tot.

18 Jetzt könnte jemand vielleicht sagen: „Dir fällt es leichter, Gott zu vertrauen, ich arbeite dafür sehr viel für ihn. Aber wenn du dir mal anguckst, was ich alles für Gott mache, dann siehst du, wie sehr ich ihm vertraue!“

19 Du vertraust darauf, dass es nur einen einzigen Gott gibt? Na super, das tun die Dämonen auch, und sie haben Angst vor ihm.

20 Schnall doch endlich, du dummer Mensch, dass dein Vertrauen in Gott total umsonst ist, wenn es ohne eine Auswirkung auf deine Entscheidungen bleibt!

21 Wie war das denn damals mit Abraham? Er wurde für Gott okay, weil er bereit war, seinen Sohn Isaak zu opfern.

22 Hier kann man ganz gut erkennen, dass Vertrauen auf Gott auch immer Auswirkungen auf das Leben hat. Nur so wurde Abrahams Glauben perfekt.

23 Es steht ja schon in den alten Büchern drin: „Abraham hat Gott vertraut. Dadurch ist er für Gott okay geworden.“ So wurde er jemand, den man „einen Freund von Gott“ nennt.

24 Ich hoffe, ihr versteht jetzt, dass Menschen nur für Gott okay werden, wenn ihre vertrauensvolle Beziehung zu ihm auch Auswirkungen auf ihr Leben hat.

25 Bei der Nutte Rahab war das ja auch so. Sie wurde von Gott angenommen, weil sie in Jericho die Spione der israelischen Armee vor den Soldaten des feindlichen Machthabers versteckt hatte. Sie ermöglichte ihnen eine sichere Flucht.

26 Genauso wie ein Körper ohne Seele tot ist, so ist ein Glaube tot, wenn er ohne Auswirkung auf das Leben bleibt.

Mein Schlüsselvers für heute

Genauso ist es mit einem Glauben, der keine Werke aufweist. Für sich allein ist er tot.
(Jakobus 2:17)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Paulus sagt im Römerbrief, dass wir durch Werke nicht gerettet werden können. Dort meint er die Werke des Gesetzes. Zum Beispiel jeden Sonntag in die Kirche gehen oder jeden Tag die Nachbarin freundlich grüßen, also gute Taten an sich, aber ohne den Glauben wird daraufhin niemand gerettet. Und hier im Jakobusbrief steht nun, ohne Werke ist der Glauben tot. Ein Widerspruch? Nein. Denn die Taten, von denen hier Jakobus spricht, sind Taten aus dem Glauben heraus. Weil ich an diesen großartigen Gott glaube ist es mir ein dringendes Bedürfnis, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen und den Gottesdienst mit anderen Gläubigen zu feiern. Und aus dem Glauben heraus ist es mir auch ein Bedürfnis, die gebrechlichen Nachbarin zu grüßen und ihr meine Hilfe anzubieten … Bitte, Vater, hilf mir dabei, dass ich erkenne, wenn andere Menschen Hilfe brauchen und ich in der Lage bin, Ihnen zu helfen. In deinen Namen möchte ich das so gern tun. Bitte, Vater, erweitere mein Gebiet, wenn du es für richtig hältst. Suche die Menschen aus und zeige sie mir.
Amen

Tag 470 + 471 – Jakobus 1:16-27

16 Lasst euch also nicht für dumm verkaufen, Leute!

17 Alles, was gut ist, alles, an dem man nichts aussetzen kann, kommt von Gott. Er ist ein Vater, der einfach nur gut ist. Er ist wie ein Licht, da gibt es keine Dunkelheit mehr.

18 Es war seine Idee, uns durch seine Worte einen neuen Anfang zu ermöglichen. So wurden wir die Prototypen für etwas total Neues, das er einfach so gemacht hat.

Nicht nur zuhören, sondern auch machen

19 Ihr Lieben, ihr dürft dabei eins nicht vergessen: Jeder Mensch sollte immer bereit sein, einem anderen zuzuhören! Aber pass auf, was du sagst, und pass noch mehr auf, bevor du mal ausrastest.

20 Wenn man ausrastet und wütend ist, tut man am Ende immer Sachen, die Gott nicht so toll findet.

21 Vermeidet alles, was link und falsch ist, trennt euch davon. Beschäftigt euch stattdessen auf entspannte Art und Weise mit den Worten, die Gott zu euch gesprochen hat. Sie können euch retten.

22 Es reicht natürlich nicht, seinen Worten nur zuzuhören, man muss auch tun, was da steht! Wer das nicht tut, linkt sich nur selber.

23 Wenn jemand Worte von Gott hört, die Sachen aber nicht umsetzt, der ist wie jemand, der sich morgens im Spiegel ansieht.

24 Er hat sich dort zwar gesehen, aber dann ist er weggegangen und hat gleich wieder vergessen, wie er eben noch ausgesehen hat.

25 Wenn aber jemand die Sache von der Freiheit, die man durch Jesus bekommt und die unser Leben bestimmt, versteht und danach handelt und sie nicht wieder vergisst, der wird glücklich sein!

26 Jemand, der meint, er wäre der Super-Christ, es aber nicht packt, Kontrolle über das zu kriegen, was aus seinem Mund rauskommt, der betrügt sich selber. Seine Art mit Gott zu leben ist nichts wert.

27 Wer sich um Obdachlose und Penner kümmert und sich nicht an den Sachen, die in der Welt abgehen, beteiligt, der tut das, worauf Gott der Vater wirklich steht!

Mein Schlüsselvers für heute

Denkt daran, liebe Brüder und Schwestern: Seid sofort bereit, jemandem zuzuhören; aber überlegt genau, bevor ihr selbst redet. Und hütet euch vor unbeherrschtem Zorn!
Denn im Zorn tun wir niemals, was Gott gefällt.
(Jak 1:19-20)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Diese Verse berühren mich sehr, weil sie in mir die schwersten Zeiten meines Lebens hochspülen. Ich bin sooft verbal im Zorn zusammengefaltet wurden aus dem Nichts heraus. Von einem Christen. Und die Narben sind noch immer nicht ganz verheilt. Und Narben werden bleiben.

Mein Gebet für diesen Tag

Lieber Vater, du großer Gott, ich bitte dich so sehr, lass keine Bitterkeit in mir aufsteigen, sondern schenke mir ein vergebendes Herz. Du sagst, auch die schlimmsten Zeiten werden mir zum Segen sein. Lass mich das Gute daraus erkennen. Und vor allem hilf J., dass er erstmal erkennt, dass seine Art so verletzend ist. Sei bei ihm und halte deine Hände auf.
Amen


Tag 469 – Jakobus 1:9-15

Menschen, die unten sind, stehen eigentlich oben

9 Wenn jemand ganz unten ist, kann er sich freuen, weil er für Gott der Held ist.

10 Wenn jemand viel hat, sollte er niemals vergessen, dass Geld das Ende seines Lebens auch kein Stück hinauszögern kann. Wie eine Blume aus dem Blumenladen wird er irgendwann mal verwelken.

11 Sobald die Sonne aufgegangen ist und mittags auf die Erde brennt, vertrocknen das Gras und die Blumen. Was vorher noch so schön aussah, ist dann kaputt. Genauso wird das auch jedem passieren, der viel Geld hat.

12 Gut drauf kommen die Leute, die wegen ihres Glaubens an Gott Probleme kriegen und ihr Leben trotzdem so durchziehen, wie es Gott gefällt. Sie gehören zu Gottes neuer Welt dazu, er wird ihnen die Goldmedaille umhängen, den Hauptgewinn für das Leben. Das hat Gott den Leuten versprochen, die ihn lieben.

Was dazu verführt, Mist zu bauen

13 Gott selbst kann durch das Böse nicht auf die Probe gestellt werden, und niemand, der auf die Probe gestellt wird, darf behaupten: Das war Gott. Gott stellt nämlich niemanden auf die Probe, er verführt niemanden dazu, etwas Böses zu tun. Das geht gar nicht.

14 Wenn wir verführt werden, dann kommt das immer aus uns selber raus, aus unseren eigenen inneren Wünschen und Gedanken.

15 Geben wir dem nach, dann kommt nach dem Wunsch die böse Tat. Und die Konsequenz aus der Tat ist der Tod.

Mein Schlüsselvers für heute

Wenn er reich ist, rühme er sich seiner Armseligkeit vor Gott, denn er wird wie eine Wiesenblume vergehen.
Wenn nämlich die Sonne aufgeht und mit ihr die Hitze kommt, lässt sie das Gras verdorren. Die Blüte verwelkt und es ist vorbei mit ihrer ganzen Schönheit. So wird auch der Reiche samt seinen Unternehmungen verschwinden.
(Jakobus 1:10-11)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wenn Gott Wohlstand, Macht und Status nichts bedeuten, warum betrachten wir sie dann als so wichtig, und warum messen wir Menschen, die sie besitzen, so hohe Bedeutung bei? Was wir in unserem Herzen haben – nicht auf unserem Bankkonto -, das zählt für Gott und hat in Ewigkeit Bestand. Immer dran denken. Mir ging gerade durch den Kopf: Wer Macht, Geld und Status hat, hat es in diesem irdischen Leben etwas leichter. Stimmt das das aber wirklich? Wie viel mehr Stress haben diese Menschen, all das am Laufen zu halten und wie viel Panik, dass es verloren geht.

Mein Gebet für heute

Guten Morgen lieber Vater, ich habe gestern den heißen Tag hitzetechnisch gut überstanden. Danke! Auch die Therapiestunde war richtig gut. Hingegangen bin ich mit zwei Themen, einem guten und einem schlechtem. Und der Therapeut hat es tatsächlich hinbekommen, dass ich das „schlechte“ Thema danach auch als ein gutes ansehen! Wie toll ist das denn? Also lief der Tag gut. Aber bei Thea lief der Tag richtig schlecht. Vater, wie kann ich sie dahin bringen, dass sie sich nur als Opfer sieht und auf alles schimpft. Negative Gedanken ziehen alles Negative noch mehr nach sich. Bitte hilf mir dabei, dass es für sie etwas leichter wird. Heute Nachmittag kommt sie zu mir, wir wollen eine Melone schlachten. Und so bitte ich dich für diesen Tag, beschütze und behüte mich, halte Kummer und Schmerzen von mir fern. Ich bin so dankbar, dass du bei mir bist.
Amen.


Tag 468 – Jakobus 1:1-8

Absender und Anschrift

1 Absender: Jakobus. Ich gebe alles für Gott und für Jesus Christus. Er ist mein Chef. An: Gottes Leute, die überall in der Welt zerstreut sind. Liebe Leute, ich grüße euch!

2 Also, eins mal vorweg: Ihr könnt echt abgehen vor Freude, wenn euer Glaube angegriffen wird!

3 Wenn ihr diese Prüfungen besteht, werdet ihr stärker als je zuvor! Dann kann euer Vertrauen in Gott so schnell nichts mehr umhauen.

4 Wenn ihr mit ihm trotz aller Probleme durchzieht, dann werdet ihr vollkommen sein, ihr werdet am Ziel ankommen.

5 Wenn einer von euch bei einem Problem nicht mehr weiter weiß, dann soll er deswegen bei Gott anklingeln. Für den ist das okay, er hilft immer gerne.

6 Wenn du betest, dann mach das voll im Vertrauen auf Gott und zweifle nicht daran, dass er dich auch hört. Wer Zweifel hat, der ist wie eine Welle im Meer. Die werden auch vom Wind immer hin- und hergetrieben.

7 Wer so drauf ist, braucht gar nicht erst erwarten, dass Gott ihm etwas gibt.

8 Auf einen, der immer zweifelt, kann man sich nicht verlassen. Er denkt mal so und mal so.

Mein Schlüsselvers für heute

Betet aber im festen Vertrauen und zweifelt nicht; denn wer zweifelt, gleicht den Wellen im Meer, die vom Sturm hin- und hergetrieben werden.
(Jak 1:6)

Meine Erkenntnis des Tages, MEIN Pünktchen
Glauben ins Leben umgesetzt

Wir müssen nicht nur an die Existenz Gottes glauben, sondern auch an seine liebende Fürsorge. Dazu gehört das Vertrauen auf Gott und die Erwartung, dass er unsere Gebete hören und beantworten wird. Wir müssen unsere skeptische Einstellung ablegen, wenn wir zu ihm kommen. Gott realisiert nicht jeden gedankenlosen und selbstsüchtigen Wunsch. Wir müssen aber das Vertrauen haben, dass Gott unsere Wünsche mit seinen Absichten abstimmen wird. Klassisch sage ich hier, mein irdischer Vater wird mir auch nicht das 10. Eis geben, weil er weiß, dass mir danach schlecht wird. Aber ein Eis ist ganz sicher okay (auch wenn das kein Einfluss auf unser weiteres Leben haben wird).

Dieser Glaube, dass Gott hört und sich dann darauf verlässt, dass sich darum kümmern wird ist sosososo wichtig. Mit Zweifeln passiert gar nichts. Die diesjährige Jahreslosung ist ja „Ich glaube, Herr hilf meinem Unglauben“. In den allermeisten Predigten, die ich dazu gehört habe, heißt es, dass zweifeln total okay ist, dass zweifeln dazu gehört etc. NEIN. Ich sehe das anders. Ich sehe es so, wie es heute im Vers 6 steht. Kein Zweifel zulassen. Ich habe eine einzige Predigt gehört, die den Kontext dieser Jahreslosung erklärt. Das fand ich richtig gut. Leider finde ich sie nicht mehr.

Mein Gebet für meinen Tag

Guten Morgen Vater, ich bin sososo froh, dass ich diese Zweifel nicht habe. Ich weiß, dass du immer da bist, ich weiß, dass du hörst und ich weiß, wenn ich dich um etwas bitte, was in deinem Sinn ist, ich es aber nicht vermag, dass du dich dann darum kümmern wirst. Ich weiß es ganz einfach. Dafür bin ich dir so dankbar. Heute hat mir T. wieder eine nachricht geschrieben, sie ist so verzweifelt und es geschehen fast täglich Katastrophen, die alles noch schlimmer machen. Wenn ich ihr doch helfen könnte. Ich weiß, dass es eine riesige Hilfe wäre, wenn sie dich auch in ihr Herz geschlossen hätte. Vermutlich hätte sie dann auch ein paar Probleme weniger, weil sie dann vieles einfach nicht mehr machen würde. Aber sie glaubt dann doch eher an Karma und soetwas. Und ich kann ihr nicht helfen. Bitte hilf ihr heute wenigstens, dass sie es zum Notzahnarzt schafft und ihren Zahnschmerzen ein Ende setzt. Sie tut mir wirklich richtig leid.
Heute habe ich wieder einen Therapeuten-Termin und ich bin so gespannt, was er zu dem Wohnungsproblem zu sagen hat. Ob ich in seinen Augen mich richtig entschieden habe. Im Moment läuft es ja gerade. Der Notar ist dabei, einen Vertrag aufzusetzen. Vater, wenn das in deinen Augen alles so richtig ist, dann lass es laufen. Wenn nicht, wirf bitte, bitte, wieder tausend Steine dazwischen und mach die Tür zu. Dann weiß ich, dass eine andere Lösung her muss. Aber jetzt erstmal heute. Es soll wieder heiß werden. Bitte bring mich gut durch den Vormittag und den Rest danach. Beschütze und behüte mich und halte allen Ärger und sonstigen Kummer von mir fern.
Amen.


Einleitung in den Jakobusbrief

Dieser Brief ist eine Besonderheit im Neuen Testament, weil Gott in seiner Gnade sein irdisches Volk anspricht. Jakobus richtet sich an gläubige und ungläubige Israeliten. Sein Brief ist ein sehr praktischer, der zum Leben des Glaubens in der Gesinnung des Herrn Jesus ermahnt – eine Botschaft, die auch uns angeht. Ein solches Leben zeigt sich durch ein entsprechendes Verhalten, durch Glaubenstaten, die die Menschen sehen können.

Wenn Jakobus von einer Rechtfertigung aus Werken schreibt, dann steht dies nicht im Widerspruch zur Lehre im Römerbrief, wo Paulus von der Rechtfertigung allein aus Glauben redet.

Wenn Paulus in Römer 3:28; 5:1 und Galater 2:16 von der Rechtfertigung aus Glauben spricht, meint er damit das Verhältnis des Menschen zu Gott. Vor ihm kann kein Mensch durch gute Werke oder Erfüllung des Gesetzes gerechtfertigt werden. Als Sünder ist er dazu unfähig. Nur der Glaube an den Herrn Jesus führt zur Rechtfertigung vor Gott. Diese Rechtfertigung ist eine Gerechtsprechung vonseiten Gottes.

Wenn Jakobus von einer Rechtfertigung durch Werke spricht, dann denkt er an Gläubige, nicht an Sünder. Die Werke von denen er hier schriebt, sind nicht Gesetzeswerke, sondern Glaubenstaten (meine Einfügung: z.Bsp. Nächstenliebe). Die Rechtfertigung erfolgt nicht vor Gott, sondern vor den Menschen. Diese Werke sind Beweise für den im Herzen vorhandenen Glauben. Wenn man bei einem Menschen keine Auswirkungen seines Glaubens in Form von Werken sieht, ist es fraglich, ob er überhaupt Leben aus Gott hat.

(Quelle: Tägliches Manna 2011)